Question: Was versteht man unter einem Märchen?

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Definition Märchen Das Märchen (mhd. maere = Kunde, Bericht, Erzählung) ist eine kürzere Prosaerzählung, welche wunderbare Begebenheiten zum Gegenstand hat. In der Literatur wird zwischen Volks- und Kunstmärchen unterschieden.

In diesen Geschichten wird besonderer Wert auf die Verbindungen zwischen den japanischen Göttern und Herrschern gelegt. Diese sogenannten klassischen Mythen Japans zählen darüber hinaus zu den wichtigsten Texten desder Was versteht man unter einem Märchen? Religion Japans. Der Was versteht man unter einem Märchen? der klassischen Mythen zu späteren Geschichten, in denen die Welt des Übernatürlichen eine Rolle spielt, ist allerdings fließend.

Die späteren mythenartigen Traditionen sind oft stark vom beeinflusst. Die Erzählungen sind chronologisch gereiht, wobei zu vielen Episoden mehrere Varianten vorliegen, die sich zum Teil nur geringfügig, zum Teil erheblich von der Hauptvariante unterscheiden. Diese Unterschiede innerhalb der Kiki können teilweise auf verschiedene regionale Überlieferungen zurückgeführt werden, könnten aber auch politisch unterschiedlichen Gruppierungen, die an der Abfassung der Chroniken beteiligt waren, zuzuschreiben sein.

Insgesamt weist die Mythologie der Kiki jedoch einen hohen Grad an innerer Kohärenz auf. Spätere Quellen, angefangen vom und dem Sendai kuji hongi aus dem frühen 9. Jahrhundert, geben die Kiki-Mythen des Götterzeitalters in einer synthetisierten Form wieder wobei an einigen Punkten Neuerungen eingeführt werden, die hier nicht berücksichtigt sind.

Am Anfang teilt sich die sogenannte Urmaterie in Himmel und Erde und dazwischen entstehen drei Himmelsgötter und sieben Göttergenerationen, die jeweils in Paaren auftreten. Besondere Aufmerksamkeit liegt hier auf der siebten und somit letzten Generation, bestehend aus einem Urgötterpaar, das für die eigentliche Welterschaffung verantwortlich ist.

Das Urgötterpaardie sowohl Geschwister als auch ein Ehepaar sind, steht zunächst auf der und beobachtet das Chaos unter sich. In seiner Trauer schlägt Vater Izanagi den Feuergott mit einem Schwert in Stücke, wodurch neue Götter entstehen, und macht sich anschließend auf die Suche nach Izanami.

Was versteht man unter einem Märchen?

Er findet sie schließlich in der Unterwelt, verstößt jedoch gegen ihre Bitte, sie nicht anzusehen, woraufhin ihn Izanami zusammen mit ihren Kreaturen aus der Unterwelt verjagt. Als er das Tor zur Unterwelt passiert hat, verschließt er es mit einem Felsen und trennt somit die Welt der Lebenden von der Welt der Toten. Izanami schwört aus Rache, täglich eintausend Leben zu vernichten, und wird dadurch zur Herrscherin der Unterwelt.

Izanagi dagegen wird zum Gott des Lebens, indem er schwört, täglich eintausend Gebärhütten Geburten zu erschaffen. Auf diese Weise wird der Kreislauf von Leben und Tod in Gang gesetzt. Nach seinem Besuch in der Unterwelt vollzieht Izanagi eine rituelle Reinigung in einem Fluss. Dabei entstehen wiederum mehrere Gottheiten, darunter auch die Sonnengöttindie bei der Waschung des linken Auges entsteht, der Mondgott auch Tsukuyomi genannt bei der Waschung des rechten Auges und der Gottder bei der Waschung der Nase erscheint.

Was in allen mythologischen Versionen von der Zuteilung der Herrschaftsbereiche gleich bleibt, ist, dass Susanoo, Was versteht man unter einem Märchen? sich um seinen Bereich zu kümmern, sich wie ein trotziges Kind gebärdet, furchtbar weint und dadurch Flüsse und Wälder vertrocknen lässt; er leitet das Sterben auf der Welt ein. Er steigt zu ihr in den Himmel hinauf, lässt dabei die Erde beben und setzt Berge und Hügel in Bewegung. Amaterasu erwartet einen Angriff und vermutet, dass er ihr Land rauben möchte.

Daher rüstet sie sich zum Kampf und ändert ihr Aussehen, sodass sie nun einem Mann gleicht. Um dies zu beweisen, lassen sich die göttlichen Geschwister auf einen Wettstreit ein. Es handelt sich dabei um eine Art Beschwörung ukehibei der ein vorher ausgemachtes Zeichen als positive oder negative Antwort auf eine gestellte Frage gilt. In diesem Fall geht es um die Erschaffung von Kindern aus den Waffen der jeweiligen Geschwistergottheit, deren Geschlecht schließlich auch Aufschluss über Susanoos Gesinnung geben soll.

Wie genau dies vonstattengeht, ist von Version zu Version unterschiedlich — jedoch haben sie alle gemein, dass das Ergebnis stets zu Susanoos Gunsten interpretiert wird.

So kommt es, dass Susanoo sich Zugang zu Amaterasus Reich verschafft. Zunächst beginnen sie mit der Herstellung verschiedener Opfergaben wie einem Spiegel oder und entwurzeln zum Schluss einender sich auf dem himmlischen Kagu-Berg befindet. Auf die Darbringung der Opfergaben, die mit schmeichelnden Ritualworten einhergeht, folgt ein Tanz der Göttindie dabei — gleichsam in Trance — ihre Brüste und Genitalien entblößt.

Dieses Vorgehen bringt die umstehenden Götter zum Lachen, worauf Amaterasu, neugierig geworden, das Tor der Höhle öffnet und ins Freie blickt.

Der Gott spannt sofort ein Seil quer über den Eingang, um Amaterasu daran zu hindern sich wieder in der Höhle zu verstecken. Varianten dieser Episode erwähnen auch Hähne, die von den Göttern zum Krähen gebracht werden, möglicherweise um Amaterasu vorzugaukeln, dass die Sonne ohne sie aufgegangen sei. Er steigt in die herab, wo er ein altes Ehepaar Was versteht man unter einem Märchen?, das ihm von seinem Unglück erzählt. Das achtköpfige Ungeheuer hat bereits sieben seiner acht Töchter verschlungen und bald kommt die Zeit, wo es auch die achte Tochter verschlingen wird.

Susanoo verspricht ihnen das Ungeheuer zu töten, wenn er dafür Kushinadahime zur Frau bekommt. Das Paar willigt ein und so weist Susanoo die beiden an, acht Fässer Reiswein zu brauen und einen Zaun mit acht Öffnungen zu errichten, hinter den sie die Fässer mit Sake stellen sollen. Als Yamata no Orochi schließlich kommt, um sich Kushinadahime zu holen, bietet Susanoo dem Ungeheuer ehrerbietig den Sake an.

Yamata no Was versteht man unter einem Märchen? trinkt, schläft ein und kann von Susanoo in Stücke gehauen werden. Im Kojiki gibt es sehr ausführliche und schon fast märchenhafte Beschreibungen von Ōkuninushi.

Ōkuninushi folgt ihnen und trägt das Gepäck der Brüder. Auf ihrer Reise treffen die Brüder auf einen weißen nackten Hasen, der sich vor Schmerzen am Boden windet. Ōkuninushi fragt ihn, warum er nackt ist.

Er erklärt ihm, dass er von der Insel auf das Festland gelangen wollte und deshalb die Seeungeheuer wani mit einer List täuschte und dass ihm ein getäuschtes Seeungeheuer mit einem Schnapp das Fell abzog. Ōkuninushi rät dem leidenden Tier, in frischem Wasser zu baden und sich in Blütenstaub zu Was versteht man unter einem Märchen? und lindert somit seinen Schmerz. Der Hase, der in Wirklichkeit eine Gottheit ist, prophezeit ihm, dass er Prinzessin Yakami heiraten wird.

Als sich die Prophezeiung des Hasen bewahrheitet und Prinzessin Yakami Ōkuninushi zum Gemahl nimmt, schlägt die Verachtung der Brüder in Hass um. Susanoo ist wenig angetan von seinem neuen Schwiegersohn und stellt ihm drei Aufgaben, die Ōkuninushi durch die Hilfe seiner Ehefrau und einer Rattenfamilie alle bewältigt. Ōkuninushi stiehlt das Schwert des Lebens, Pfeile und Bogen des Lebens und die himmlische Verkündungszither und flieht mit Suseri-bime auf seinem Rücken. Er erteilt ihm somit einen Herrschaftsauftrag.

Beide Gottheiten werden in zahlreichen Schreinen Japans verehrt; unter anderem besteht zum in der heutigen eine alte Verbindung. Diese beiden Gottheiten steigen am Strand Inasa in Idzumo vom Himmel herab, demonstrieren mit einigen Schwertkunststücken ihre kriegerische Überlegenheit und fragen Was versteht man unter einem Märchen?, ob er den himmlischen Gottheiten nicht das Land übergeben wolle.

Nach manchem Hin und Her das in einigen Varianten mit Kompensationsleistungen an Ōkuninushi verbunden ist willigt Ōkuninushi schließlich ein und dankt ab. Die Episode kann als Erinnerung an die Übernahme der einst mächtigen in das gedeutet werden.

Einige andere Gottheiten werden aufgefordert, den himmlischen Enkel auf die Erde zu begleiten und dort im Sinne der himmlischen Gottheiten Aufgaben zu verrichten. Vor Ame no Uzume offenbart sich der vermeintliche Störenfried als die Gottheitdessen eigentliche Intention es war, den himmlischen Enkel auf die Erde zu geleiten und den Tross der absteigenden Gottheiten anzuführen. So zeigt Sarutahiko also Ninigi den Weg und dieser steigt auf den Gipfel des Berges hinunter.

Dieser Berg lässt sich noch heute lokalisieren und befindet sich in der heutigen inder südlichsten der vier Hauptinseln Japans. Die zweite Version des Mythos ist wesentlich knapper als die erste. Ninigi landet allein auf dem Berg Takachiho und wandert einige Zeit im zerklüfteten Land umher, bis eine einheimische Gottheit, die diesmal Koto-katsu-kuni-katsu Nagasa heißt, ihm ein geeignetes Land zuweist.

Dort baut Ninigi seinen Palast. Da er der Schönheit den Vorzug vor der Festigkeit gegeben hat, ist das Leben seiner Nachkommen der Menschheit kurz wie das der Blüten. Die Geschichte handelt vom Schicksal der beiden Brüder Hoderi und Hoori, Söhne von und seiner Ehefrau Konohana-sakuya-hime, und endet mit der Geburt und seiner drei Geschwister.

Hoori stellt sich beim Fischen ungeschickt an und verliert den Angelhaken seines Bruders. Nach drei Jahren im Meerespalast kehrt Hoori mit dem Angelhaken seines Bruders sowie Flutsteige- und Flutsinkejuwelen, die er von Watatsumi erhalten hat, an Land zurück. Hoori übergibt Hoderi den Angelhaken. Hoderi aber verlässt nach und nach das Glück, wofür er seinen Bruder verantwortlich macht und ihn angreift.

Hoori wehrt sich mit den Juwelen des Meeresgottes und quält Hoderi, bis dieser sich ihm unterwirft. Da Hoori bei der Geburt das Tabu bricht, Toyotama-hime unter keinen Umständen anzusehen, kehrt diese beschämt zu ihrem Vater Watatsumi zurück und verschließt hinter sich den Pfad in das Meeresgefilde. An Stelle von Toyotama-hime übernimmt ihre Schwester Tamayori-hime die Pflege des Neugeborenen und wird schließlich sogar Hooris Frau.

Gemeinsam zeugen sie vier Nachkommen, darunter Jinmu Tennō.

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Es beginnt das Zeitalter der irdischen Kaiser. Tatsächlich fungierten alle namentlich genannten himmlischen Götter auch als Ahnengottheiten jener Familien, die zur Zeit der Abfassung der Mythen im frühen achten Jahrhundert bei Hof die wichtigsten Ämter innehatten. Diese Verbindung des Adels mit den Göttern ist wahrscheinlich mit ein Grund dafür, dass der Unterschied zwischen Göttern und Menschen ein gradueller ist und in den Mythen nirgends eindeutig festgemacht wird.

Andererseits werden Was versteht man unter einem Märchen? himmlischen Götter von vielen modernen Mythenforschern mit dem Kontinent, vor allem mitgleichgesetzt.

In jedem Fall offenbaren die Mythen des Götterzeitalters einen besonderen Mix aus weit verbreiteten mythologischen Motiven s. Bereits die allerersten Herrschaftsperioden werden in den japanischen Chroniken sorgfältig mit Jahresdaten versehen, die heute allerdings nicht als historische Fakten gelten, denn viele Geschichten der frühen tennō tragen nach wie vor mythische Züge.

Auch sind ihre Lebens- und Herrschaftsspannen ähnlich den mythologischen Kaisern unrealistisch lange. Zu den bekanntesten mythologischen bzw. Zentrales Element im Mythos um Jinmu ist sein Feldzug von Kyūshū aus in Richtung Osten, der u. Die Krähe leitet in den Bergen von Uda die kaiserliche Armee. Nachdem Jinmu seine Feinde unterworfen hat, bestimmt er Kashiwara in Yamato zu seiner Residenz.

Damit erklärt der Mythos die Verlagerung des japanischen Reiches von West- nach Zentraljapan. Die meisten Geschichten konzentrieren sich auf die Feldzüge von Yamato Takeru und die göttliche Kraft des Schwertes. Laut den Chroniken gelingt es Yamato Takeru, die Macht des kaiserlichen Hofs in den entfernten Gebieten des Landes durchzusetzen und die Grundsteine für die Einigung des Landes unter einer zentralen Was versteht man unter einem Märchen? zu legen.

Eine Generation später entsendet Mitglieder der Was versteht man unter einem Märchen? Familie in die entlegenen Regionen des Reiches, um die einzelnen Provinzen abzugrenzen. Das Schwert Kusanagi spielt in der Geschichte von Yamato Takeru eine wichtige Rolle als ein Teil der. Es wird unter dem elften tennō wegen seiner furchterregenden Kraft vom kaiserlichen Palast in den gebracht. Dort verwahrt es die Hauptpriesterineine Tante Yamato Takerus, gibt es aber an ihren Neffen weiter, als er sie vor seinem Feldzug nach Osten besucht.

Mit dem Schwert gelingt es Yamato Takeru, seine Eroberungen im Osten erfolgreich durchzuführen. Takeru stirbt schließlich auf dem Rückweg in die Hauptstadt, nachdem er das Schwert leichtsinnig abgelegt hat. Das Schwert bleibt in den Händen seiner Frau und wird danach zum zentralen Kultobjekt des im heutigen Nagoya.

In den Fudoki wird Yamato Takeru teilweise als tennō dargestellt und mit zahlreichen Ortsnamen in Verbindung gebracht. Die heldenhafte Rolle Yamato Takerus wurde in der und im japanischen Mittelalter in Form verschiedener Schreinlegenden weiter ausgeschmückt. Sie soll Hundert Jahre lang, von 169 bis 269 n.

Durch Jingūs Mund geben vorerst anonyme Gottheiten ihrem Ehemann Chūai den Befehl, das koreanische Königreich zu erobern. Dieser zweifelt jedoch an der Echtheit der Botschaft, was die Gottheiten wütend macht und zu seinem raschen Tod führt. Daraufhin nimmt die kaiserliche Witwe Jingū selbst die Führung der Truppen in die Hand und erobert Korea in einem drei Jahre lang dauernden Feldzug. Während dieser Zeit verzögert Was versteht man unter einem Märchen? die Geburt ihres Sohnes mit Steinen, die sie an ihrem Unterleib befestigt hat.

Ihr Sohn, der spätere Ōjin Tennō, kommt schließlich nach ihrer Rückkehr in Kyūshū zur Welt. Er trägt ein Mal in Gestalt eines Bogenschützen-Armbandes homuda am Unterarm, was als gutes Omen gedeutet wird und ihm den Eigennamen Homuda beschert. Im Alter von Siebzig beerbt er seine Mutter, um viele weitere Jahre zu herrschen, und erntet dabei die Früchte ihrer kriegerischen Eroberungen: Unter ihm sollen erstmals Schriftgelehrte aus Korea ins Land gekommen sein und hier die Kenntnis der chinesischen Schriftzeichen verbreitet haben.

In späterer Zeit wird Ōjin miteiner ebenfalls aus Kyushu stammenden Gottheit, identifiziert.

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Spätere Legenden dichteten Yoshitsune eine Ausbildung im Schwertkampf bei den kriegerischen Berggeistern, denan oder ließen ihn in die Mongolei entkommen, von wo aus er als fast ganz Asien eroberte. Dieser war dazu beauftragt gewesen, Asano in Hofetikette zu unterweisen, hatte ihn jedoch nur mit Herablassung behandelt und öffentlich beleidigt.

Asanos Vasallen schwören daraufhin Rache, die sie auch mit Erfolg durchführen. Die rōnin werden zum Tode verurteilt, aufgrund ihres ehrenhaften Verhaltens wird ihnen der Ehrentod Was versteht man unter einem Märchen? seppuku erlaubt. Beispielhaft wären hier die zu nennen, insbesondere die von indischen Gottheiten abgeleiteten Figuren skt. SarasvatīVaiśravaṇa und Mahākālaoder die Figur des legendären indischen Mönchs.

Auch diverse buddhistische erlangten in Japan große Popularität und wurden durch in Japan Was versteht man unter einem Märchen? Legenden fest in der religiös-mythologischen Geisteswelt verankert. Schließlich ranken sich auch um einige historische buddhistische Figuren komplexe Legenden, die im Laufe der japanischen Geschichte eine mindestens ebenso bedeutsame Stellung erhielten wie die Was versteht man unter einem Märchen?

der mythologischen Götter. Die älteste buddhistische Legendensammlung, in der japanische buddhistische Figuren zu mythologischen Helden hochstilisiert wurden, ist das um 800. Dennoch sind die Gemeinsamkeiten nicht so stark, dass man daraus eine direkte Verwandtschaft zwischen japanischen und chinesischen Mythen ableiten könnte. In historischer Zeit wurden chinesische Mythen und Legenden jedoch Bestandteil des japanischen Bildungskanons, ähnlich wie die klassischen Sagen der Antike in Europa.

Zu den bekanntesten Figuren, die in der japanischen Erzählkunst immer wieder aufgegriffen werden, zählen z. Yao soll von 2333—2234 v. Japanische Herrscher wurden bisweilen mit diesen Vorbildern verglichen. An diesem Tag laut der 7. Monats finden sowohl in China als auch in Japan traditionelle Sommerfeste statt. Daraufhin besucht ihn eine große Schildkröte und erklärt ihm, dass die gerettete Schildkröte eine Tochter des Meeresgottes ist und um einen Besuch bittet.

Am Meeresboden im Palast des Meeresgottes trifft er die kleine Schildkröte Otohime wieder, die nun eine hübsche Königstochter ist. Urashima Tarō verbringt mit ihr einige vergnügte Tage, bittet aber schließlich zurückkehren zu dürfen, um Was versteht man unter einem Märchen? seiner alten Mutter zu sehen. Sie lässt ihn gehen und gibt ihm ein Kästchen tama tebako mit, das Was versteht man unter einem Märchen? aber nie öffnen darf. Wieder an Land findet Urashima weder seine Mutter noch sein Dorf wieder und muss erkennen, dass dreihundert Jahre vergangen sind.

Er öffnet das Kästchen, verliert die Gabe der ewigen Jugend, altert plötzlich und stirbt. Sie wird von einem Bambussammler im Wald gefunden. Sie ist, ähnlich wiesehr klein. Doch bald wächst sie zu einer wunderschönen Frau heran, die jeder Mann gerne zur Frau haben möchte. Keiner der Männer kann jedoch die Aufgaben, die ihnen von Kaguyahime gestellt werden, erfüllen. Schlussendlich verlässt die strahlende Prinzessin die irdische Welt und kehrt zurück zum Mond.

Daneben sind die Mythen auch in Form von Schreinlegenden tradiert. Hier wurden einzelne Episoden den Bedürfnissen des jeweiligen Schreins entsprechend oft weitläufig ausgeschmückt. Jahrhundert begannen buddhistische Mönche die klassischen Mythen in theologische Traktate einzubauen, meist um sie in Übereinstimmung mit der buddhistischen Lehre zu erklären.

Jahrhunderts markiert mit der Gründung der militärischen Regierung der sowohl politisch als auch intellektuell eine große Wende in Japan.

Der Buddhismus wurde verstärkt mit militanten Sekten assoziiert und in ein negatives Licht gerückt, was die Durchsetzung einer frischen, aus China importierten Lehre, des erlaubte. Das neo-konfuzianische Denken wurde als ein universales Gerüst in allen wissenschaftlichen Disziplinen der 1600—1868 eingesetzt und markiert gleichzeitig den Beginn der modernen historischen Forschung in Japan.

Er versucht lediglich, sie an konfuzianisch-metaphysische Vorstellungen anzupassen und im Sinne des Konfuzianismus zu interpretieren. Ähnlich ist auch die -Schule, die Loyalismus unkritischen Akzeptanz der Legitimität des Kaisers und seiner himmlischen Herkunft und Rationalismus im Sinne moderner historischer Forschung verbindet, von der Geschichtlichkeit der japanischen Mythen überzeugt.

Mit seiner Interpretation der Gottheiten als Menschen eine Interpretation, die man als bezeichnet gilt er als der erste reine Rationalist Japans. Die kokugaku-Gelehrten griffen auf die Originaltexte der frühen Chroniken zurück, die zu dieser Zeit kaum mehr verstanden wurden, rekonstruierten aufgrund von Textvergleichen die alten Lesungen und etablierten auf diese Weise ein Textverständnis, das noch heute die Grundlage der japanischen Mythenforschung darstellt.

Insofern mischt sich in die durchaus ernst zu nehmende philologische Arbeit auch eine stark Grundtendenz, die die japanischen Mythen als Was versteht man unter einem Märchen? japanisches, von äußeren Einflüssen völlig freies kulturelles Erbe darstellt.

Damit verbunden war auch eine Idealisierung des antiken tennō-Kults, die im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Restauration der kaiserlichen Herrschaft darstellte. Sowohl westliche als auch japanische Gelehrte begannen nun, die japanischen Mythen aus vergleichender Perspektive zu betrachten, das heißt mit den Mythen anderer Kulturen in Beziehung zu setzen und erstmals nicht als historische Tatsachenberichte zu lesen.

Stattdessen ging es zumeist um die Frage nach dem Ursprung der Mythen, die oft mit der Frage nach dem Ursprung der japanischen Kultur gleichgesetzt wurde. So interpretierte etwa 1839—1932der im konfuzianischen Positivismus geschult war, die japanische Mythologie auf völlig neue Weise. Obwohl Kumes Absicht eine moderne und rationelle Interpretation von Shintō war, wurde sein Artikel als eine Kritik an Shintō und somit an den Grundlagen des neuen Japanischen Staates empfunden.

Kume musste daraufhin sein Professorenamt an der kaiserlichen Universität in Tokio aufgeben. Gleichzeitig setzten Pioniere der westlichen Japanologie wie 1841—19111850—1935 oder 1865—1939die die japanischen Mythen auch in ihre jeweilige Landessprache übersetzten, auf diesem Gebiet neue Impulse.

Diese wurden schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts von japanischen Historikern und Religionswissenschaftlern aufgegriffen und weiter entwickelt. Vor allem Abstiegsmythen wie die von s.

Es gibt darüber hinaus auch das Motiv der Rückkehr in den Himmel, etwa im Fall vonder nach seinem Abstieg auf die Erde stirbt, aber im Himmel beigesetzt wird. Ähnlich verhält es sich mit dem Ahnengott. Eine Magd soll durch den Einfluss der Sonne schwanger geworden sein und ein Ei zur Welt gebracht haben, aus dem Jumong schlüpfte. Auch hier taucht das Motiv des Abstiegs göttlicher Wesen vom Himmel auf die Erde auf. Hier wird oft ein gemeinsamer Ursprung in Südchina bzw.

Der Japanologe hat darüber hinaus auf Parallelen der Geschichte des Weißen Hasen von InabaŌkuninushi-Zyklus, s. Ein Beispiel unter vielen ist die oben erwähnte Unterwelt-Episode Izanagis und Izanamis, die Parallelen zum griechischen -Mythos aufweist.

In der Episode von Bergglück und Meerglück, genauer in der Gestalt der Meeresprinzessin Toyotama-hime, finden sich außerdem überraschende Parallelen zum europäischen bzw. Ein Forschungsansatz, der weniger die geschichtlichen als die psychologisch-mentalen Grundlagen solcher Motive zum Gegenstand hat, wird im Fall der japanischen Mythenforschung durch die deutsche Mythenspezialistin 1922—2000 vertreten.

Florenz: Die historischen Quellen der Shinto-Religion, 1919, S. Im japanischen Mythos erscheint dieses universelle Mythenmotiv in Form der Urmutter s. Ōbayashi: Japanese Myths of Descent from Heaven and their Korean Parallels, 1984, S. Matsumae: The myth of the descent of the heavenly grandson, 1983, S. Antoni: Der Weiße Hase von Inaba: Vom Was versteht man unter einem Märchen?

zum Märchen. Brownlee: Japanese Historians and the National Myths, 1600—1945. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1919. Brill, Leiden Was versteht man unter einem Märchen?

Bände, 1988—1994. In: Bernhard Scheid, Mark Teeuwen Hrsg. Ein Wiki-Projekt zur Ikonographie und Ikonologie japanischer Gottheiten, hrsg. Florenz: Die historischen Quellen der Shinto-Religion, 1919, S. Florenz: Die historischen Quellen der Shinto-Religion, 1919, S.

Florenz: Die historischen Quellen der Shinto-Religion, 1919, S. Florenz: Die historischen Quellen der Shinto-Religion, 1919, S. A History of the Korean Language.

Korean Influences on Japan in the Archaic Period: a Linguistic Perspective. Institut für Kultur und Geitestesgeschichte Asiens, June 14 2012.

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