Question: Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

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Biomonitoring. Wie hoch die Quecksilberbelastung des Körpers ist, kann anhand von Urin-, Blut- oder Haarproben bestimmt werden (Human-Biomonitoring).

Wetter, Witterung, Klima - wir erklären die Unterschiede. Zu Beginn jeder Antwort finden Sie eine kurze Zusammenfassung. Aber welche Unterschiede machen die Meteorologen eigentlich zwischen diesen Begriffen? Wetter ist der physikalische Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem kurzen Zeitraum von Stunden bis hin zu wenigen Tagen. Dieser Zustand wird durch meteorologische Größen beschrieben, die an den meteorologischen Beobachtungsstationen regelmäßig gemessen und aufgezeichnet werden.

Dazu zählen unter anderem Lufttemperatur, Luftdruck, Windgeschwindigkeit und Windrichtung, Luftfeuchte, Bewölkung und Niederschlag. Als Witterung bezeichnen die Meteorologen den durchschnittlichen Charakter des Wetterablaufs an einem Ort oder in einem Gebiet über mehrere Tage Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

zu mehreren Wochen. Der Definition des Klimas hingegen liegt ein wesentlich längerer Zeitraum zugrunde: Klima ist der mittlere Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Gebiet über einen längeren Zeitraum. Als Zeitspanne für Untersuchungen des Klimas empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie mindestens 30 Jahre, aber auch Betrachtungen über längere Zeiträume wie Jahrhunderte und Jahrtausende sind bei der Erforschung des Klimas gebräuchlich.

Das Klima wird durch statistische Eigenschaften der Atmosphäre charakterisiert, wie Mittelwerte, Häufigkeiten, Andauer und Extremwerte meteorologischer Größen Temperatur, Niederschlag und weitere. Wir fassen zusammen, dass den Kategorien Wetter, Witterung und Klima sehr unterschiedliche Zeiträume zugrunde liegen.

So kann etwa aus drei aufeinander folgenden heißen Sommern nicht auf eine Erwärmung des Klimas geschlossen werden.

Auch bedeutet eine Reihe von kühlen Jahren in einem Jahrzehnt nicht unbedingt, dass sich das Klima abkühlt. Das könnte der Fall sein, wenn sich die Abkühlung über mehrere Jahrzehnte hinweg fortsetzt. Umgekehrt können auch Klimadaten nicht als Wetter und Witterung interpretiert werden.

Häufige Fragen zur Energiewende

Diese Daten werden meist nicht nur über lange Zeiträume, sondern auch sehr großräumig gemittelt, häufig über die ganze Erde. Folgende Beispiele veranschaulichen die Größenordnung globaler Temperaturmittel: Der Unterschied im globalen Temperaturmittel zwischen dem Höhepunkt der letzten Vereisung vor circa 21.

Während der letzten Vereisung waren große Teile Europas, Asiens und Nordamerikas von gewaltigen Eisschilden bedeckt. Ein auf den ersten Blick relativ gering erscheinender Anstieg der globalen Mitteltemperatur ist mit erheblich größeren regionalen Temperaturschwankungen verbunden. So könnte ein Anstieg der globalen Mitteltemperatur um zwei bis vier Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau schwerwiegende Folgen haben.

Beispielsweise könnte das Grönländische Eisschild in den kommenden Jahrhunderten abschmelzen. Ein vollständiges Abschmelzen des Grönländischen Eisschildes wäre mit einem Meeresspiegelanstieg von bis zu sieben Metern und enormen Problemen in küstennahen Gebieten verbunden. Was sind die Ursachen von Klimaänderungen? Motor des Klimas der Erde ist die Strahlung der Sonne. Von der auf der Erde ankommenden Sonnenstrahlung wird ein Teil durch Wolken, Bestandteile der Luft und die Erdoberfläche reflektiert und in Richtung Weltraum zurückgestrahlt.

Ein weiterer Teil wird an der Erdoberfläche und in der Atmosphäre in Wärmestrahlung umgesetzt. Ein Teil dieser Wärmestrahlung wird wiederum an den Weltraum abgegeben. Die Sonnenstrahlung schwankt in sehr langen und auch kürzeren Zeiträumen und beeinflusst damit das Klima auf der Erde. Die Forschung hat Zyklen gefunden, die von Dekaden bis hin zu einigen Jahrtausenden dauern. Die auf der Erde ankommende Sonnenstrahlung unterliegt zudem Schwankungen, wenn sich die Parameter der Erdbahn um die Sonne ändern siehe dazu auch Frage 6.

Ein Teil der auf der Erde ankommenden Sonnenstrahlung Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? in der Atmosphäre und an der Erdoberfläche reflektiert und in den Weltraum zurückgestrahlt.

Eine Quelle für Aerosole sind zum Beispiel Vulkanausbrüche. Sie verursachen zeitweise einen höheren Aerosolgehalt der Atmosphäre und führen deshalb in der Tendenz zu einer kurzzeitigen Abkühlung des Klimas. Auch die Beschaffenheit der Erdoberfläche beeinflusst das Rückstrahlvermögen gegenüber Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

Sonnenstrahlung. Eine nur mit Wasser oder Wald bedeckte Erde wäre um einiges wärmer und eine nur mit Eis bedeckte Erde wegen der stärkeren Reflektion erheblich kälter, als es gegenwärtig auf der Erde der Fall ist. Der Mensch verändert durch seine Tätigkeit — zum Beispiel durch Bebauung, Landwirtschaft, Rodung von Wäldern — die Landoberfläche und beeinflusst damit das Klima.

Wir bezeichnen sie als Treibhausgase. Diese Gase lassen die Sonnenstrahlung passieren. Allerdings absorbieren sie aber Teile der Wärmestrahlung, die von der Erdoberfläche kommt. Dadurch verringern die Gase den Anteil der in den Weltraum abgegebenen Wärmestrahlung. Seit der Industrialisierung hat der Mensch die Zusammensetzung der Atmosphäre verändert und den Anteil an Treibhausgasen, besonders an Kohlendioxid, erhöht.

Dadurch hat sich das Klima erwärmt. Die interne Klimavariabilität entsteht durch Wechselwirkungen in und zwischen den einzelnen Subsystemen des Klimasystems — zwischen Atmosphäre, Hydrosphäre Ozeane, Seen, FlüsseKryosphäre Eis und SchneeLithosphäre Boden und Gesteinsschichten und Biosphäre Pflanzen und Tiere. Ein Beispiel dafür ist das El Niño-Phänomen im tropischen Pazifik, eine starke, kurzfristige, interne Klimaschwankung.

El Niño spanisch: das Christkind ist ein Ereignis, bei dem beginnend um die Weihnachtszeit die Oberflächentemperaturen des Ozeans in einem großen Gebiet im tropischen Pazifik ungewöhnlich erhöht sind.

Wie groß ist der beobachtete weltweite Temperaturanstieg? Etwa zwei Drittel der Erwärmung fallen auf den Zeitraum seit Mitte der 1970er Jahre. Alle bisherigen Jahre des 21. In der Nordhemisphäre war die letzte 30-jährige Periode 1983-2012 wahrscheinlich die wärmste seit 1. Beträchtliche Erwärmungen wurden in den hohen Breiten der Nordhalbkugel beobachtet. So hat sich die Arktis seit Mitte des 20. Das im September gemessene jährliche Minimum der Ausbreitung arktischen Meereises wies im Jahre 2016, wie im Jahre 2007, den zweitgeringsten Wert nach 2012 auf.

Auch die Dicke des arktischen Meereises nahm in den vergangenen 35 Jahren deutlich ab. Sind die sich häufenden Überschwemmungen ein Indiz dafür? Nach gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird die fortschreitende Klimaerwärmung zu Veränderungen der Stärke, der Häufigkeit, der räumlichen Ausdehnung und der Dauer von Extremwetterereignissen führen. Ob eine Luftmasse trocken oder feucht ist, hängt davon ab, wie viel Feuchtigkeit Wasserdampf diese Luftmasse aus ihrer Umgebung aufgenommen hat.

Die Wissenschaft geht demzufolge von einer Intensivierung des Wasserkreislaufs im Hinblick auf eine globale Erwärmung des Klimas aus. Das bedeutet unter anderem, dass in der wärmeren unteren Atmosphäre mehr Wasserdampf für Niederschläge zur Verfügung steht. Die Beobachtungsdaten der letzten Jahrzehnte belegen klar eine globale Erwärmung des Klimas. Die dominierende wenngleich nicht die einzige Ursache sind die seit dem späten 20.

Jahrhundert gestiegenen atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen siehe dazu auch die Fragen und. Die Strukturen der Klimaänderungen können dabei regional und jahreszeitlich sehr variabel sein.

Auch Extremereignisse werden Veränderungen unterliegen. Solche Ereignisse sind Starkniederschläge und damit einhergehende Hochwasser, Trockenperioden, besonders heiße oder kalte Tage, Hitzeperioden oder auch Stürme.

Wegen ihrer möglichen Auswirkungen sind sie von besonderem Interesse. Um mögliche Tendenzen in der Entwicklung von Extremereignissen aufzudecken, untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie sich die Wahrscheinlichkeiten des Auftretens von diesen Extremereignissen zeitlich verändern. Daraus lässt sich dann ableiten, ob Ereignisse — wie das Auftreten von Starkniederschlägen in einem Zeitraum von beispielsweise 100 Jahren — nicht nur häufiger sondern auch wahrscheinlicher geworden sind oder nicht.

Diese empirisch-statistischen Befunde Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? sich nicht ohne weiteres auf die Zukunft hochrechnen, sind jedoch zum Erkennen von Tendenzen hilfreich. Zur Einschätzung künftiger Entwicklungen von Extremereignissen verwenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem globale und regionale dynamische Klimamodelle.

Daraus geht hervor, dass Extremereignisse überall auf der Welt Veränderungen unterliegen. In einigen Regionen ist es zum Beispiel wahrscheinlich, dass lang andauernde Hitzeperioden und Starkniederschläge zunehmen werden.

Diese Berichte verdeutlichen, dass viele Extreme sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts bereits durch die anthropogene Beeinflussung verändert haben — einschließlich der zunehmenden Konzentrationen der Treibhausgase in der Atmosphäre. Beispielsweise hat die Zahl der kalten Tage und Nächte abgenommen und die der warmen Tage und Nächte global zugenommen.

In großen Teilen Europas, Asiens und Australiens traten Hitzewellen häufiger auf und dauerten länger an. Auch Starkregenereignisse in Nordamerika und Europa sind häufiger und intensiver geworden. Wahrscheinlich ist ebenfalls, dass parallel zum mittleren Meeresspiegelanstieg auch extreme Wasserstände an den Küsten seit 1970 gestiegen sind.

Mit welchen Entwicklungen der Extremereignisse wir bis zum Ende des 21. Jahrhunderts rechnen müssen, hängt insbesondere von der Wirksamkeit globaler Klimaschutzmaßnahmen und der damit verbundenen Entwicklung der Emissionen ab.

Zukünftige mögliche Extremereignisse einzuschätzen, ist sehr unsicher. Das liegt unter anderem in den zahlreichen Szenarien der künftigen Treibhausgasemissionen und in Modellunsicherheiten begründet. Beispielsweise werden bis zum Ende des 21. Jahrhunderts die Temperaturextreme global mit hoher Wahrscheinlichkeit zunehmen.

Sehr wahrscheinlich werden auch Hitzeperioden über den Landflächen häufiger auftreten und länger andauern. In vielen Regionen kann sich die Anzahl der heißen Tage an denen die Tageshöchsttemperatur mindestens 30°C erreicht unter bestimmten Emissionsszenarien verzehnfachen.

Sehr wahrscheinlich werden auch über den meisten Landflächen der mittleren Breiten und der feucht-tropischen Regionen Starkregenereignisse häufiger auftreten und in ihrer Intensität zunehmen. Wenn wir von bestimmten Emissionsszenarien ausgehen, kann sich der maximale Tagesniederschlag verändern: Niederschlagsmengen, die derzeit einmal in 20 Jahren auftreten, können bis Ende des Jahrhunderts einmal in 15 oder sogar einmal in 5 Jahren auftreten. Darüber hinaus können bislang unvorhersehbare Extremereignisse auftreten.

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass bei der Bewertung eines einzelnen Ereignisses nicht beurteilt werden kann, ob dieses konkrete Ereignis ein zufälliges Ereignis innerhalb der natürlichen Klimavariabilität darstellt, oder ob die durch den Menschen verursachte Klimaerwärmung die Ursache dafür ist. Ist der menschliche Beitrag zur globalen Erwärmung nicht sehr gering und daher unbedeutend? Unterschiedliche Simulationsrechnungen ergeben übereinstimmend, dass der größte Teil der globalen Erwärmung seit Mitte des 20.

Jahrhunderts durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgaskonzentrationen verursacht wurde. Vor etwa 100 Millionen Jahren war es auf der Erde deutlich wärmer. Nach einer starken Abkühlung wechseln seit nunmehr 2 bis 3 Millionen Jahren Eiszeiten und Warmzeiten einander ab.

Betrachten wir einen Zeitraum von hunderten bis zu tausenden von Jahren, befinden wir uns — erdgeschichtlich gesehen — seit etwa 10. Blicken wir nur auf die letzten Jahrhunderte, so stellen wir fest, dass mit Beginn der Industrialisierung die Menschen begonnen haben, das Klima auf der Erde zusätzlich spürbar zu beeinflussen. Insbesondere durch unsere Lebensweise mit hohem Energieverbrauch geben wir immer mehr Treibhausgase in die Luft ab.

Dieser ruft eine Veränderung des Klimas hervor. Für den Zeitraum der letzten 100 Jahre liegen sowohl Messungen meteorologischer Parameter wie der Temperatur als auch fundierte Erkenntnisse über die Einflüsse auf das Klima vor. Diese Daten werden für die Klimamodellierung benötigt. Die Modellergebnisse verdeutlichen, dass die Temperaturentwicklung der vergangenen 100 Jahre nur dann realistisch simuliert werden kann, wenn neben den natürlichen Einflüssen auf das Klima wie Änderungen der Sonnenstrahlung, Vulkanausbrüche auch die anthropogenen Einflüsse wie erhöhte Treibhausgaskonzentrationen einbezogen werden siehe Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

auch Frage 6. Besonders deutlich wird dies in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Sowohl die Simulationsrechnungen mit dynamischen als auch statistischen Modellen ergeben übereinstimmend, dass der größte Teil der globalen Erwärmung seit Mitte des 20.

Nach den Erkenntnissen im 5. Dieser Teil der Klimaerwärmung wurde nicht durch natürliche Prozesse, sondern die Lebensweise der Menschen hervorgerufen und ist demzufolge auch durch unser Handeln in der Zukunft beeinflussbar. Ist die Änderung der Sonnenstrahlung nicht der wesentliche Faktor bei Klimaänderungen? Die Strahlung der Sonne ist der Energielieferant und damit der Motor des Klimas auf der Erde. Folgerichtig sind Änderungen der Sonnenstrahlung in sehr unterschiedlich langen Zeiträumen eine wichtige — allerdings nicht die einzige — Ursache von Klimaänderungen.

Die Leuchtkraft der Sonne ändert sich in sehr langen, mittelfristigen und auch in sehr kurzen Zeiträumen. Im Laufe ihrer Existenz dehnt sich die Sonne aus und wird immer heißer.

Deshalb nehmen die Leuchtkraft und damit der solare Energiefluss langfristig stetig zu. Abgesehen von dieser Änderung über Milliarden von Jahren schwankt die Sonnenstrahlung zudem in kürzeren Zeiträumen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Zyklen gefunden, die von Jahrzehnten bis hin zu einigen Jahrtausenden reichen Clausen 2003.

Auch wenn sich die Parameter der Erdbahn um die Sonne ändern, kommt es zu Veränderungen der Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche. Diese Veränderungen vollziehen sich zyklisch und über lange Zeiträume. Die dominanten Perioden der Erdbahnzyklen — die sogenannten Milankovitch-Zyklen — betragen 23. Sie treten in den meisten langen Klimazeitreihen deutlich hervor Rahmstorf und Schellnhuber 2007. In langen Zeiträumen können Änderungen der Leuchtkraft der Sonne demnach eine große Rolle spielen.

Zu den vergleichsweise kurzen Zyklen, in denen die Sonnenstrahlung schwankt, zählen unter anderem der 11-Jahreszyklus, der Gleissberg-Zyklus mit 80 bis 90 Jahren, der de Vries- oder Suess-Zyklus mit 208 Jahren und der Hallstatt-Zyklus mit 2.

Lediglich für den 11-Jahreszyklus liegen direkte Messwerte der Sonnenstrahlung oder präziser: des solaren Energieflusses vor.

Denn erst seit 1977 wird der solare Energiefluss kontinuierlich von Satelliten aus gemessen. Die Schwankungen des Energieflusses zwischen dem Maximum und dem Minimum des 11-Jahreszyklus liegen — umgerechnet auf die Erdoberfläche — bei 0,07 %. Das ist ein sehr geringer Wert. Schwankungen dieser Größenordnung können keinen maßgeblichen Einfluss auf das globale Mittel der bodennahen Lufttemperatur haben, sofern nicht bestimmte Mechanismen der Verstärkung auftreten.

Das sind Prozesse in der Atmosphäre, durch die eine Verstärkung der Wirkung einer bestimmten Ursache hervorgerufen wird. Im vorliegenden Fall des 11-Jahreszyklus der Sonne müsste die geringe Änderung der globalen Mitteltemperatur infolge einer geringen Änderung des Energieflusses der Sonne durch weitere Prozesse verstärkt werden.

Bisher liegen jedoch keine gesicherten Hinweise und Erkenntnisse im Hinblick auf einen derartigen Verstärkungsmechanismus vor Gray u. Betrachten wir nun den Zeitraum des letzten Jahrhunderts bis in Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

Gegenwart, in dem sich das Klima erwärmt hat. Denn bei der Untersuchung von Klimaänderungen analysiert die Klimaforschung den Zeitraum, in dem sich die Änderung vollzogen hat sowie alle Ursachen, die in Betracht kommen. Unterschiedliche Simulationen mit Klimamodellen ergeben, dass der größte Teil der globalen Erwärmung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

Faktoren hervorgerufen wurde. Dabei werden die Beobachtungsdaten und alle bekannten Einflüsse auf das Klima solarer Energiefluss, Treibhausgaskonzentrationen, Vulkanausbrüche und Aerosolkonzentrationen in den Modellen berücksichtigt. Von den natürlichen Faktoren, die in der ersten Hälfte des 20. Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? dominierten, hatte die Erhöhung des solaren Energieflusses den größten Anteil an der globalen Erwärmung Gray u.

Diese Untersuchungen verdeutlichen darüber hinaus, dass im späten 20. Jahrhundert die steigenden atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen der entscheidende Faktor für die globale Erwärmung waren Gray u. In der Abbildung 2 sind die Ergebnisse von Simulationen mit Klimamodellen den Beobachtungsdaten gegenübergestellt.

Die beiden linken Abbildungen zeigen jeweils die Abweichungen der globalen Mitteltemperatur vom langjährigen Mittelwert. Die dicke schwarze Linie in beiden Übersichten der Abbildung repräsentiert die Beobachtungsdaten. Die dünnen gelben und hellblauen Linien sind Ergebnisse einer Vielzahl von Simulationen mit unterschiedlichen Klimamodellen.

Hier stellt die dicke rote Linie das zugehörige Ensemblemittel dar. Bei Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

Modellsimulationen in der oberen linken Abbildung wurden ausschließlich natürliche Einflüsse auf das Klima zugrunde gelegt ohne erhöhte Konzentrationen von Treibhausgasen und Aerosolen.

Auf der unteren linken Abbildung sehen wir — besonders ab den 1960er Jahren des vorigen Jahrhunderts — eine sehr gute Übereinstimmung zwischen Beobachtungsdaten und Ensemblemittel der Modellsimulationen mit allen bekannten Einflüssen auf das Klima. Die Modellrechnungen mit natürlichen Klimaeinflüssen wie Änderungen des solaren Energieflusses, Vulkanausbrüche auf der oberen linken Abbildung hingegen stimmen ab den 1960er Jahren weniger gut mit den Beobachtungsdaten überein und driften etwa ab Ende der 1970er Jahre stark auseinander.

Die rechten Bilder in der Abbildung 2 zeigen den Temperaturtrend zwischen 1951 und 2010 in räumlicher Auflösung weltweit. Der beobachtete Temperaturtrend von 1951 bis 2010 ist zum Vergleich auf dem Bild in der Mitte dargestellt.

Auch hier sehen wir wieder, dass die Modellergebnisse auf ausschließlicher Basis natürlicher Einflussfaktoren die beobachtete Erwärmung seit der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts nicht wiedergeben. Darüber hinaus unterscheiden sich die räumlichen Strukturen auf den betreffenden Bildern oben und Mitte rechts erheblich. Klimamodelle enthalten den gegenwärtigen Stand des Wissens über die physikalischen und chemischen Prozesse in der Atmosphäre.

Der Kenntnisstand von Physik und Chemie der Atmosphäre lässt nur folgendes Resultat zu: Zumindest seit Ende der 1970er Jahre ist die Änderung der bodennahen, globalen Mitteltemperatur mit natürlichen Einflüssen allein nicht zu erklären.

Nur wenn wir alle bekannten Einflüsse auf das Klima einbeziehen, einschließlich der Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? den Menschen verursachten Treibhausgase in der Atmosphäre, kann die beobachtete Klimaerwärmung von Seiten der Theorie nachgebildet werden. Darstellung der Ergebnisse von Klimamodellen unter ausschließlicher Berücksichtigung natürlicher Einflussfaktoren oben und unter Zugrundelegung natürlicher und anthropogener Einflussfaktoren unten im Vergleich zu den Beobachtungsdaten dicke schwarze Linie.

Dargestellt sind jeweils die Abweichungen der globalen Mitteltemperatur in Bodennähe vom langjährigen Mittelwert für den Zeitraum 1860 — 2010 x-Achse: Jahr, y-Achse: Temperaturabweichung. Ist Wasserdampf nicht ein viel wichtigeres Treibhausgas als Kohlendioxid?

Da der Mensch seit der Industrialisierung Treibhausgase in die Atmosphäre emittiert, kommt zum natürlichen noch ein anthropogener Treibhauseffekt hinzu. Bei diesem anthropogenen Treibhauseffekt ist das Kohlendioxid der Hauptverursacher. Die Erdatmosphäre enthält einen natürlichen Anteil an Treibhausgasen.

Dazu gehören — in der Reihenfolge ihrer Bedeutung — Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan, Distickstoffmonoxid Lachgas und Ozon. Ohne diese Gase wäre die Erde völlig vereist.

Anstelle einer globalen Mitteltemperatur in Bodennähe von etwa 14°C, so wie sie tatsächlich beobachtet wird, würden vielmehr etwa -19°C herrschen. Diese Wirkung der in der Atmosphäre natürlich vorhandenen Treibhausgase ist der natürliche Treibhauseffekt. Durch die massive Verbrennung fossiler Energieträger, durch großflächige Entwaldung sowie Land- und Viehwirtschaft verursacht der Mensch zusätzliche Treibhausgase in der Atmosphäre.

Den dadurch hervorgerufenen — zusätzlichen — Treibhauseffekt nennen wir anthropogenen Treibhauseffekt siehe auch Frage 5. Beim natürlichen Treibhauseffekt ist der Wasserdampf ausschlaggebend: dieser verursacht etwa zwei Drittel des natürlichen Treibhauseffekts, der seit Jahrmillionen die Erde bewohnbar macht.

Weil der Wasserdampf zwar beim natürlichen, jedoch nicht beim anthropogenen Treibhauseffekt die Hauptrolle spielt. Denn die Atmosphäre nimmt — in Abhängigkeit von ihrer Temperatur — nur eine bestimmte Menge an Wasserdampf auf. So nimmt eine wärmere Atmosphäre mehr Wasserdampf auf als eine kalte siehe auch Frage 4.

Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

Bei gleichbleibender Temperatur kann der atmosphärische Wasserdampfgehalt also nicht stetig steigen. Dennoch spielt Wasserdampf auch bei der anthropogenen Erwärmung des Klimas eine wichtige Rolle, weil der atmosphärische Wasserdampfgehalt von der Temperatur abhängt.

Steigt nun die Lufttemperatur, nimmt auch der atmosphärische Wasserdampfgehalt zu und die zuvor eingetretene Erwärmung wird damit verstärkt. Wasserdampf wirkt somit als Verstärker einer durch Kohlendioxid und andere anthropogene Treibhausgase verursachten Erwärmung.

Umgekehrt wirkt Wasserdampf auch als Verstärker einer Abkühlung, wie das bei Vereisungen in der Vergangenheit der Fall war. Kühlt sich die Atmosphäre ab, nimmt sie weniger Wasserdampf auf.

Die Folge ist ein verringerter Treibhauseffekt, der die anfängliche Abkühlung verstärkt. Sie zeigen, dass vor allem explosive Vulkanausbrüche einen merklichen Einfluss auf das Klima haben. Deren Auswurfmasse kann die Stratosphäre — die im Mittel zwischen 10 und 50 km Höhe liegt — oder sogar die darüber liegende Mesosphäre erreichen dies war wahrscheinlich beim stärksten explosiven Vulkanausbruch der letzten Jahrhunderte, dem Tambora 1815 in Indonesien, der Fall.

Von Bedeutung sind dabei vor allem die Sulfatpartikel. Sie bilden sich im Verlauf einiger Monate aus den schwefelhaltigen Vulkan-Gasen. Diese Partikel streuen einen Teil der Sonnenstrahlung. Dadurch gelangt weniger Sonnenstrahlung bis zur Erdoberfläche, und es resultiert ein abkühlender Effekt. Im Mittel mehrerer Jahre bleibt der negative vulkanische Strahlungsantrieb jedoch gering. Das heißt, dass die global gemittelte bodennahe Lufttemperatur nur vorübergehend durch Vulkanausbrüche beeinflusst wird.

So wird dem Ausbruch des Pinatubo ein zeitweiliger Rückgang der globalen Mitteltemperatur um etwa 0,2°C zugeordnet Schönwiese 2006. Vulkanausbrüche führen in der Tendenz zu einer Abkühlung. Diese dauert jedoch beim Ausbruch einzelner Vulkane nur wenige Jahre an. Sie betragen nach Hards 2005 etwa 300 Megatonnen pro Jahr. War die globale Erwärmung von1998 bis 2014 zum Stillstand gekommen? Das Jahr 1998 war ein besonders warmes Jahr.

Es handelt sich sogar um das mit Abstand wärmste Jahr im vergangenen Jahrhundert. Denn es gibt verschiedene Ursachen von Klimaänderungen, die gleichzeitig wirken können. Ganz abgesehen davon, Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? sämtliche Jahre von 2001 bis 2014 zu den fünfzehn wärmsten Jahren seit Beginn der instrumentellen Beobachtungen.

Zur Untersuchung von Klimaänderungen werten die Meteorologen die weltweiten Messungen der Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? Lufttemperatur aus. Sie mitteln diese Daten räumlich über die ganze Erde, um ein globales Mittel der Temperatur zu erhalten sowie zeitlich über ein Jahr, zum Beispiel 2012.

Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

Nun wird die Abweichung dieses globalen Mittels z. Daraus wird ersichtlich, ob 2012 wärmer oder kühler als im langjährigen Durchschnitt war. Erkenntnisse über die zeitliche Änderung der Temperatur — den Trend — lassen sich aus einer Zeitreihe der globalen Mitteltemperatur ableiten, wie sie die Abbildung 3 zeigt. Auf langfristige Änderungen des Klimas müssen wir uns in besonderer Weise einstellen und Maßnahmen ergreifen.

Das ist ein langfristiger Erwärmungstrend. Eine langfristige Stagnation der globalen Erwärmung hingegen ist nicht erkennbar.

Überdies geht auch nach 1998 bis etwa 2003 der Temperaturtrend noch steil nach oben. Erst danach erfolgt eine Abflachung der Trendlinie siehe auch Met Office 2013. Derartige Schwankungen haben andere Ursachen. Innerhalb einer globalen Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

können durchaus Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? kühlere Jahre auftreten, die am langfristigen Erwärmungstrend nichts ändern.

Diesen Grund gäbe es vielleicht, wenn wir in diesem Zeitraum die atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen auf einem bestimmten Niveau stabilisiert hätten, mehrere große Vulkane ausgebrochen wären und eine lange — über mehrere Dekaden dauernde — Phase vornehmlich inaktiver Sonne prognostiziert worden wäre. Wohlgemerkt: diese Gründe müssten schon zusammenkommen.

Denn trotz Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen würde die Erwärmung zunächst andauern. Welche Abkühlung ein großer Vulkanausbruch bewirkt, sehen wir in der Abbildung 2 deutlich am Beispiel des Pinatubo 1991.

El Niño spanisch: das Christkind ist die Warmphase einer periodisch wiederkehrenden Erwärmung und Abkühlung der Meeresoberflächentemperaturen im tropischen Pazifik. Ein besonders warmes Jahr in Zusammenhang mit einem besonders starken El Niño-Ereignis — einem natürlichen, im Abstand weniger Jahre wiederkehrenden Phänomen — ist wahrlich kein Anzeichen für eine etwaige Umkehr eines langfristigen Trends.

Während La Niña-Ereignissen treten im östlichen und zentralen äquatorialen Pazifik niedrigere Wasseroberflächentemperaturen auf als unter normalen Bedingungen. La Niña — Jahre tendieren dazu, kühler zu sein als El Niño- und neutrale Jahre in neutralen Jahren treten weder El Niño- noch La Niña-Ereignisse auf.

Die nähere Betrachtung dieser Abbildung führt zu einer interessanten Feststellung: Von Ende der 1990er Jahre bis zum Jahr 2012 waren alle Jahre, die etwas weniger warm ausfielen, La Niña-Jahre. Und mehr noch: Wie El Niño- und neutrale Jahre wurden auch die eher kühlen La Niña—Jahre mit der Zeit immer wärmer.

Alle La Niña-Jahre von 2001 bis 2012 waren wärmer als die El Niño-Jahre vor 1998. Auch diese Tatsache fügt sich in das Bild der fortschreitenden globalen Erwärmung ein. Zweifellos ist die Frage nach den Ursachen des verzögerten Anstiegs der globalen Mitteltemperatur nach dem Jahr 2000 von wissenschaftlichem Interesse.

Da in der Klimaforschung Zeiträume von 10 bis 15 Jahren zu kurz sind, um zuverlässige Aussagen über Temperaturtrends und deren Ursachen zu machen, Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? die Frage nicht abschließend beantwortet werden. Beobachtungen des Wärmeinhaltes der Ozeane und des Meeresspiegelanstiegs deuten darauf hin, dass ein Teil der Energie aus dem kontinuierlichen Anstieg der atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen zu einer weiteren Erwärmung der Meere geführt hat.

Sind die Gletscher wirklich global auf dem Rückzug und ist ein Gletscherrückgang ein Zeichen für eine Klimaänderung? Die Beobachtungen zeigen, dass weltweit Gletscher Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

Eismasse verlieren. Die übergroße Mehrheit der weltweit existierenden Gletscher befindet sich klar auf dem Rückzug. Jahrhunderts aus dem Jahre 1998 wurde in den Jahren 2003, 2006, 2011, 2013 und wahrscheinlich auch 2014, deutlich übertroffen. Da sich die Oberflächentemperatur von Gletschern oftmals in der Nähe des Schmelzpunktes befindet, sind diese sehr sensibel gegenüber Veränderungen ihres Umgebungsklimas.

Generell passen Gletscher sich langfristig und dynamisch an die Veränderungen des globalen Klimas an. Auf Temperaturanstieg und Niederschlagsrückgang reagieren sie mit Masseverlust.

Dieser Masseverlust dauert solange an, bis der Gletscher sich mit seinem Umgebungsklima im Gleichgewicht befindet. Die Geschwindigkeit des Masseverlusts hängt von bestimmten Gletschereigenschaften wie z. Hangneigung, Oberflächengröße und -helligkeit sowie geographischer Ausrichtung ab.

Die fortgesetzte globale Klimaerwärmung wird deshalb zu einem weiteren großräumigen Verlust an Gletschermasse bis hin zum Verschwinden vieler Gletscher führen. Da in Gebirgsregionen Gletscher wichtige Wasserlieferanten sind, kann dies wiederum gravierende Folgen wie zum Beispiel eine langfristig verringerte Wasserverfügbarkeit in verschiedenen Regionen der Erde haben.

Mehr als ein Sechstel der Weltbevölkerung lebt in Gebieten, die auf Schmelzwasser aus großen Gebirgen angewiesen sind Bates u. Ein anhaltender, globaler Gletscherrückgang ist damit ein klares Zeichen für eine Klimaänderung. Messungen der Lufttemperatur erfolgen nicht nur in Städten, sondern auch in ländlichen Regionen, in Gebirgen oder auf Inseln. Auch die Beobachtungen an diesen Stationen zeigen häufig Erwärmungen. Die städtischen Wärmeinsel-Effekte sind jedoch lokal begrenzt und haben einen geringen Einfluss auf die globale Mitteltemperatur.

Im Vergleich dazu stieg im Zeitraum von 1880 bis 2012 die globale Mitteltemperatur in Bodennähe um 0,85°C. Neben vielen Beobachtungsstationen außerhalb der Städte — wie Berg- und Inselstationen, die ebenfalls sehr häufig Erwärmungen zeigen, gibt es eine Reihe von indirekten Indikatoren für eine Erwärmung auch außerhalb der Städte. Dazu zählen beispielsweise der Rückzug von vielen Gebirgsgletschern z.

Wärmeliebende Pflanzen und Insekten breiten sich auf der Nordhalbkugel weiter nach Norden und auf der Südhalbkugel weiter nach Süden aus. Auch das Zugvogelverhalten spiegelt die klimatischen Veränderungen wider. Diese müssten im Falle der gegenwärtigen — durch den Menschen verursachten — Klimaerwärmung Änderungen anzeigen. Zunehmende atmosphärische Treibhausgase bewirken Veränderungen der Strahlungsbilanz der Erde, die sich in Veränderungen des Wärmeinhaltes der Ozeane widerspiegeln müssten Bernhardt 2012.

Auch diese Veränderungen sind eingetreten: Die Beobachtungen zeigen, dass seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts die durchschnittliche Temperatur des Weltozeans bis in Tiefen von 2. Die 15 µm-Bande ist im Zentralbereich — das ist der Wellenlängenbereich in der Mitte der Bande um Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen?

µm herum — weitgehend gesättigt. Dies gilt aber nicht für die Flanken- oder Randbereiche der 15 µm — Bande. Genauer gesagt, absorbiert das Gas die Strahlung in zusammenhängenden Wellenlängenintervallen, den sogenannten Absorptionsbanden. In diesen Wellenlängenbereichen absorbiert Kohlendioxid von der Erdoberfläche und aus der Atmosphäre kommende langwellige elektromagnetische Strahlung. Die 15 µm-Bande ist im Zentralbereich — das ist der Wellenlängenbereich in der Mitte der Bande um 15 µm herum — tatsächlich schon weitgehend gesättigt.

Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellenlängen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert siehe Hoffmann 2009, Bilder 4 und 5. Dies gilt aber nicht für die Flanken- oder Randbereiche der 15 µm — Bande, also für die Wellenlängen an den Rändern der Bande.

In diesen Bereichen absorbiert zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid langwellige Strahlung. Zur Untersuchung der Absorptionseigenschaften von Kohlendioxid sind Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? äußerst genaue Messungen notwendig. Diese können nur von entsprechend eingerichteten Instituten mit der erforderlichen Präzision durchgeführt werden. Auf der Venus herrscht ein gigantischer Treibhauseffekt. Obwohl 95 % des einfallenden Sonnenlichtes durch die dichten Wolken reflektiert werden, reichen die restlichen 5 % aus, um unseren Nachbarplaneten aufzuheizen.

Wie kann man überhaupt das Klima vorhersagen, wenn schon eine Wettervorhersage für zwei Wochen im Voraus nicht stimmt? Wettervorhersagen und Klimasimulationen sind in unterschiedlicher Weise begrenzt. Die Wettervorhersage ist auf einige Tage im Voraus beschränkt. Bei der Klimamodellierung hängt das Ergebnis wesentlich von den Randbedingungen im Simulationszeitraum z.

Zum besseren Verständnis dieser Thematik gehen wir auf einen wesentlichen Unterschied zwischen Wettervorhersage und Klimamodellierung ein: Bei der modellgestützten Wettervorhersage wird von einem Anfangszustand mit Hilfe eines physikalischen Gleichungssystems schrittweise in die Zukunft gerechnet.

Dabei müssen die meteorologischen Größen wie beispielsweise Druck, Wind und Temperatur zum Anfangszeitpunkt der Simulation sehr genau bestimmt werden. Je länger der Vorhersagezeitraum ist, desto größer werden diese Änderungen. Denn die meteorologischen Beobachtungsstationen haben größere Abstände voneinander und sind Teil eines Beobachtungsnetzes. Um die Wettervorhersage wesentlich präziser zu gestalten, bräuchten die Fachleute ein dichteres Beobachtungsnetz mit geringeren Abständen zwischen den Stationen.

Deshalb ist die modellgestützte Wettervorhersage in ihrer Güte durch das Netz an Beobachtungsstationen eingegrenzt. Darüber hinaus sind die Messwerte meteorologischer Größen fehlerbehaftet. Sie enthalten zufällige und unter Umständen systematische Fehler. Diese Fehler wirken sich gleichfalls auf die Vorhersage aus. Bei der Klimamodellierung ist die Herangehensweise anders: Das Ergebnis von Klimasimulationen hängt weniger vom Anfangszustand der Atmosphäre, sondern vielmehr von den Randbedingungen im Simulationszeitraum ab.

Zu den Randbedingungen zählen die zeitliche Entwicklung der atmosphärischen Konzentrationen von Treibhausgasen, die zeitliche Änderung der Solarstrahlung, die zeitliche Änderung der Beschaffenheit der Erdoberfläche und weiteren Faktoren.

Diese Einflussfaktoren sind für die Zukunft meist nicht genau bekannt, aber sie können im Rahmen von Szenarien vorgegeben werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen derartige Szenarien und rechnen dann mit den Klimamodellen verschiedene Fälle durch.

Zum Beispiel: Welche Klimaänderungen resultieren, wenn sich die atmosphärischen Treibhausgaskonzentrationen künftig in unterschiedlichem Maße ändern? Was passiert, wenn die Sonnenstrahlung über mehrere Dekaden gering bleibt? Wettervorhersagen und Klimasimulationen sind demnach in unterschiedlicher Weise begrenzt.

Die Wettervorhersage ist auf einige Tage im Voraus beschränkt. Bei der Klimamodellierung hängt das Ergebnis wesentlich von den oben genannten Randbedingungen im Simulationszeitraum ab.

Wenn diese Randbedingungen realitätsnah vorgegeben werden können, besteht auch die Möglichkeit, das Klima realitätsnah zu simulieren.

Weil die Randbedingungen bei Simulationen des zukünftigen Klimas wie die künftige Entwicklung der Treibhausgaskonzentrationen jedoch nicht genau bekannt sind und in Form von Szenarien vorgegeben werden müssen, bezeichnen viele Fachleute die Ergebnisse von Klimamodellen auch treffender als Klimaprojektionen und nicht als Vorhersagen. Damit verdeutlichen sie, dass je nach Vorgabe der Randbedingungen verschiedene Pfade der künftigen Entwicklung des Klimas möglich sind.

Warum sollte man den Ergebnissen von Klimamodellen vertrauen? Klimamodelle basieren auf anerkannten physikalischen Gesetzen, wie der Erhaltung von Masse, Energie und Impuls.

Sie sind in der Lage, grundlegende Züge des aktuellen Klimas wiederzugeben. Das belegen Vergleiche mit Beobachtungsdaten. In Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? vergangenen Jahren fand im Rahmen organisierter Multi-Modell-Vergleiche eine äußerst umfangreiche Prüfung und Bewertung von Klimamodellen statt. Die Modelle zeigen beachtliche Erfolge bei der Darstellung wichtiger Eigenschaften des Klimas.

Dazu gehören die großflächige Verteilung der Lufttemperatur, des Niederschlags, der Strahlung und des Windes sowie der Meerestemperaturen, der Meeresströmungen und der Meereisbedeckung.

Beispiele hierfür sind der Vorstoß und der Rückzug der großen Monsunsysteme oder saisonale Verschiebungen der Temperatur, der Zugbahnen der Stürme und der Regengürtel. Diese Fähigkeit von Klimamodellen steigert unser Vertrauen darin, dass sie die grundlegenden physikalischen Prozesse abbilden, die für die Simulation zukünftiger Klimaänderungen wichtig sind.

Ein weiterer Grund für das Vertrauen in Klimamodelle beruht auf der Fähigkeit der Modelle, vergangene Klimaänderungen zu reproduzieren. Die Modelle wurden zur Simulation historischer Klimazustände eingesetzt, z. Sie können viele Merkmale wie das Ausmaß und das großräumige Muster der Abkühlung der Ozeane während der letzten Eiszeit reproduzieren im Rahmen der Unsicherheiten bei der Rekonstruktion vergangener Klimazustände. Auch der globale Temperaturtrend des vergangenen Jahrhunderts, für das Beobachtungsdaten vorliegen, wird von den Modellen gut nachgebildet.

Es gelingt, sowohl die stärkere Erwärmung der Arktis, als auch die kurzfristige, weltweite Abkühlung nach großen Vulkanausbrüchen zu simulieren. Die Klimamodelle werden dahingehend ausgebaut, dass sie immer mehr physikalische Prozesse und Wechselwirkungen innerhalb des Klimasystems abbilden.

Beispielsweise hat die Wissenschaft unlängst die Reaktion von Pflanzen, die biologischen und chemischen Wechselwirkungen im Ozean und die Dynamik von Eisschilden in globale Klimamodelle mit einbezogen. Durch die ständige Weiterentwicklung der Rechentechnik und zunehmende Rechenleistungen von Großrechnern kann die räumliche Auflösung der Modelle weiter erhöht werden. Dadurch werden auch kleinräumigere Prozesse wie extreme Wetterereignisse besser darstellbar.

Fazit: Das Vertrauen in Klimamodelle basiert auf deren physikalischen Grundlagen und der Fähigkeit, das beobachtete Klima sowie Klimaänderungen der Vergangenheit abzubilden.

Ist ein wärmeres Klima nicht generell von Vorteil? Die gegenwärtige Erwärmung des Klimas geht sehr schnell vonstatten. Deshalb besteht die Gefahr, dass sich die menschliche Gesellschaft, die Tier- und Pflanzenwelt nicht schnell genug an die neuen Verhältnisse anpassen können.

Das Leben der Menschen sowie vieler Tier- und Pflanzenarten wäre dann bedroht. Die Nachteile hingegen wiegen weit schwerer als diese möglichen Vorteile.

Die größte Gefahr besteht in der Geschwindigkeit, mit der die gegenwärtige Klimaerwärmung vonstattengeht und laut Projektionen auch fortschreiten wird. Diese schnelle Änderung des Klimas ist sehr wahrscheinlich einmalig in der Geschichte der Menschheit. Die menschliche Gesellschaft ist mit ihrer Infrastruktur an das gegenwärtige Klima angepasst.

Das gilt auch für Ökosysteme bzw. Das Leben der Menschen sowie vieler Tier- und Pflanzenarten wäre dann bedroht. Es gibt Erkenntnisse darüber, dass es in der Erdgeschichte offenbar mehrfach zu einem Massenaussterben von Arten gekommen ist. Das größte Ereignis dieser Art fand vor etwa 250 Millionen Jahren statt. Das war etwa an der Grenze der beiden Erdzeitalter Perm und Trias. Das Klima erwärmte sich außerordentlich stark. Das Beispiel verdeutlicht die kolossalen Auswirkungen, die mit Klimaänderungen in geologischer Vorzeit verbunden waren.

Sie führen keine gezielten Forschungsarbeiten zum Verfassen der Berichte durch, sondern werten die bis dahin weltweit erschienene Fachliteratur auf dem Gebiet der Klimaforschung aus. Die Berichte durchlaufen in ihrer Erarbeitungsphase einen umfassenden und transparenten Begutachtungsprozess durch Fachleute sowie Regierungsvertreterinnen und -vertreter, an dem alle Mitgliedsländer beteiligt sind.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Arbeitsgruppen legen in ihren jeweiligen Berichten eine umfassende Bewertung des aktuellen Kenntnisstandes der Klimawissenschaft vor. Grundlage dieser Bewertung ist die weltweit veröffentlichte und geprüfte Fachliteratur. Neben diesen Berichten werden zusätzlich je nach Bedarf Sonderberichte zu ausgewählten Themen sowie Methodikberichte erarbeitet. Dieser optimiert unter anderem auch die Regeln zur Ausarbeitung der Berichte und gestaltet den gesamten Prozess der Berichtserarbeitung noch transparenter.

Darüber hinaus erfolgten in den Bereichen des Managements, der Kommunikation und der Interessenskonflikte deutliche Verbesserungen. Weltweit erarbeiten hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Berichte. Ihre Aufgabe besteht vielmehr darin, die bis dahin weltweit erschienene Fachliteratur auf dem Gebiet der Klimaforschung zu sichten. Die Berichte durchlaufen in ihrer Erstellungsphase einen umfassenden und transparenten Begutachtungsprozess Review durch Fachleute sowie Regierungsvertreterinnen und -vertreter, an dem alle Mitgliedsländer weltweit beteiligt sind.

Sie werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, politischen Entscheidungstragenden und weiteren Fachleuten intensiv genutzt. Übertreiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Gefahren des Klimawandels, um mehr Forschungsmittel zu bekommen?

Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? gibt weder Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? Argumente noch Belege dafür, Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? weltweit die Fachleute einer ganzen Wissenschaftsdisziplin übertreiben, um an mehr Gelder für die Forschung heranzukommen. Im Gegenteil: Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Thesen vertreten, die sich später als unhaltbar erweisen oder wenn sie unzutreffende Darstellungen verbreiten, ist ihr wissenschaftliches Ansehen — unter Umständen für ihre gesamte wissenschaftliche Laufbahn — beschädigt.

Dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übertreiben oder sogar Sachverhalte falsch darstellen, um Forschungsmittel zu bekommen, ist ein verbreiteter Vorwurf. Nicht zuletzt ist der Vorwurf deshalb verbreitet, weil das Gegenteil schwer zu beweisen ist. Zumal hat es in Einzelfällen derartige Vorkommnisse in der Wissenschaft schon gegeben. Im Falle der Klimaforschung wäre jedoch ein ganzer Wissenschaftszweig betroffen. Wer diesen Vorwurf näher betrachtet, kommt zwangsläufig zu folgenden Schlüssen: Das Ansehen in der Wissenschaft hängt in starkem Maße von der wissenschaftlichen Reputation ab.

Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Thesen vertreten, die sich später als unhaltbar erweisen oder wenn sie unzutreffende Darstellungen verbreiten, ist ihr wissenschaftliches Ansehen — unter Umständen für ihre gesamte wissenschaftliche Laufbahn — beschädigt.

Daher machen sie in der Regel sehr bedachte Äußerungen. Es ist ihnen daran gelegen, keine voreiligen oder ungesicherten Behauptungen aufzustellen.

Aus diesen Gründen ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Klimaforschende aus vielen verschiedenen Ländern ihre Arbeitsergebnisse unzutreffend darstellen, nur um an Forschungsmittel heranzukommen. Im Hinblick auf Übertreibungen sollte zudem bedacht werden, dass auch der Journalismus und die Medien eine wichtige Rolle spielen.

Die meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bemühen sich in Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten um eine möglichst ausgewogene und genaue Darstellung, die Risiken weder übertreibt noch herunterspielt. In den Medien jedoch sind kurze, klare Aussagen und nicht selten auch zugkräftige Schlagzeilen gefragt. So ist es schon vorgekommen, dass dieselben Aussagen von einem Journalisten als Beleg für Entwarnung, von einem anderen für einen sehr dramatisierenden Artikel genutzt wurden.

Hinsichtlich der Klimawissenschaft geschieht es mitunter, dass Außenseitermeinungen in den Medien als allgemein akzeptierte Erkenntnis dargestellt werden. Scheinbar gern zitieren manche Medien auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler völlig anderer Fachrichtungen mit Aussagen zur Klimaforschung.

Immer wieder müssen Klimaforschende falsche oder unzureichende Darstellungen richtigstellen. Welche Folgen hat der Klimawandel für Deutschland?

Dabei sind ganz unterschiedliche Bereiche betroffen. Sie können vor allem bei älteren und kranken Menschen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Extreme Hitze und Trockenheit können zu Ernteausfällen führen. Durch Flusswasser, das bei der Entnahme bereits zu warm ist, oder durch sommerliches Niedrigwasser kann es künftig an ausreichendem Kühlwasser mangeln. Das kann im Extremfall dazu führen, dass Kraftwerke abgeschaltet werden müssen.

Außerdem gefährdet zu warmes Wasser die Tier- und Pflanzenwelt der Flüsse. Gleichzeitig ergeben sich für die verschiedenen Regionen Deutschlands unterschiedliche Betroffenheiten. Anhand von durch Expertinnen und Experten ausgewählten Indikatoren und gemessenen Daten zeigt der Bericht auf, welche Veränderungen sich durch den Klimawandel heute schon in Deutschland feststellen lassen und welche Gegenmaßnahmen bereits greifen.

Bereits mit der wurden Regionen und Wie kann man Quecksilber im Körper messen oder feststellen? identifiziert, die besonders durch die Veränderung des Klimas gefährdet sind. Seine Folgen sind vielfältig und haben Einfluss auf unser Wohnen, Arbeiten und unsere Gesundheit. Die gute Nachricht ist: Wir können etwas tun. Wir können mit den bereits zu beobachtenden Folgen der Klimaänderungen umgehen und uns effektiv auf Kommendes vorbereiten. Doch dafür müssen wir jetzt handeln.

Anpassung kann auch heißen, durch den Klimawandel entstehende Chancen zu nutzen.

User:Patrick0Moran/DictionaryProject

Unterschiedlichen Handlungsfeldern zugeordnet werden die und die möglichen im Rahmen der beobachtet, aufgezeigt und umgesetzt. Wieso sind Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zwei Seiten derselben Medaille?

Außerdem ist Klimaschutz auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Denn je stärker der Klimawandel ausfällt, desto teurer werden auch die Maßnahmen zur Anpassung an seine Folgen.

Besonders positiv zu bewerten sind Maßnahmen für den Klimaschutz, die gleichzeitig auch die Klimaanpassung fördern. Gedämmte Häuser senken zum Beispiel nicht nur den Energieverbrauch von Gebäuden, sie mindern auch die durch den Klimawandel steigende Hitzebelastung im Sommer. Andere Maßnahmen, wie zum Beispiel der Einbau von Klimaanlagen in Wohn- und Bürogebäuden, können jedoch auch zu Konflikten zwischen Anpassung und Klimaschutz führen. Es ist deshalb wichtig, Synergien und Konflikte bei der Planung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen zu berücksichtigen.

Herausgeber2008: Climate Change and Water. Abschlussbericht zum Forschungsprojekt 297 41 132, Umweltbundesamt, 228 S. Sustainable and Renewable Energy, Occasional Publication No. Contribution of Working Group I to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change.

Contribution of Working Group I to the Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change. Cambridge University Press, Cambridge, New York, Melbourne, Madrid, Cape Town, Singapore, São Paolo, Delhi, Mexico City. Met Office 2013: The recent pause in global warming 1 : What do observations of the climate system tell us?

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