Question: Wie lange dauert es Unterhalt einklagen?

Das Gericht fordert den Unterhaltspflichtigen anschließend zur Zahlung auf. Die Unterhaltspflicht ist eindeutig festgestellt, sodass sich der Zahlungspflichtige dem nicht widersetzen kann. Hinweis: Eine Unterhaltsklage kann insgesamt bis zu 6 Monate dauern.

Was kostet es Unterhalt einklagen?

Insgesamt fallen bei Beteiligung zweier Anwälte auf beiden Seiten Gebühren (Verfahrensgebühr, Termingebühr) von bis zu 1.820 € an. Die den Prozess verlierende Partei zahlt auch diese Kosten. Bei einer vergleichsweisen Einigung werden die Kosten meist geteilt.

Wie lange kann man den Unterhalt einklagen?

Verjährung beim Unterhalt: Das Einklagen ist zwar rückwirkend möglich, kann jedoch auch verjähren. Der Unterhalt für Minderjährige verjährt dabei in aller Regel nicht. Ab vollendetem 18. Lebensjahr hingegen, verjähren die Unterhaltsansprüche zumeist nach drei Jahren.

Was tun wenn Unterhalt nicht kommt?

Solange der Unterhalt ausbleibt, kannst du außerdem beim Jugendamt Unterhaltsvorschuss beantragen. Ab Juli 2017 tritt die Reform des Unterhaltsvorschusses in Kraft. Der Staat zahlt dann – bei entsprechenden Voraussetzungen – den Unterhaltsvorschuss ohne zeitliche Begrenzung bis zum 18. Lebensjahr des Kindes.

Wie lange dauert Unterhalt Jugendamt?

Grundsätzlich kann der Unterhaltsvorschuss bis zum 18. Geburtstag des Kindes gezahlt werden. Ab dem 12. Geburtstag des Kindes gilt jedoch die Voraussetzung, dass der beantragende Elternteil über ein Mindesteinkommen von 600 Euro verfügen muss.

Besteht ein Unterhaltsanspruch und zahlt der Unterhaltsverpflichtete nur unregelmäßig, zu wenig oder gar nicht, bleibt dem Unterhaltsberechtigten einzig und allein der Gang zum Familiengericht und er muss den ihm zustehenden einklagen bzw.

Allerdings hat eine Unterhaltsklage ihre Tücken, sodass für unterhaltsrechtliche Gerichtsverfahren grundsätzlich Anwaltszwang besteht und der Berechtigte daher regelmäßig einen Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Familienrecht beauftragen muss.

Worauf es ankommt, wenn der Berechtigte den Unterhalt einklagen bzw. Das ist aber grundsätzlich nur möglich, wenn bekannt ist, über welche Einkünfte aus Erwerb und Vermögen der Unterhaltsverpflichtete verfügt. Dem Berechtigten steht deswegen ein Auskunftsanspruch zu. Die Auskunftsklage wird regelmäßig mit der Unterhaltsklage zu einer sogenannten Stufenklage verbunden. Vielmehr kann der Berechtigte unmittelbar den Unterhalt einklagen bzw. Beim Kindesunterhalt ist darauf zu achten, dass ein dynamischer Unterhaltstitel erlangt wird.

Fachanwalts für Familienrecht, wenn Sie Ihren Unterhalt einklagen bzw. Ihren Unterhalt einfordern wollen, kostet Geld. Der Antrag wird in der Regel mit der Unterhaltsklage eingereicht. Möchte der Berechtigte den Unterhalt einklagen bzw. Wichtig für den Unterhaltsberechtigten ist dabei zunächst, dass er sich vom Unterhaltsverpflichteten nicht hinhalten lassen sollte.

Besteht dagegen ein sogenannter Unterhaltstitel Vollstreckungstitelmit dem der Unterhaltsanspruch in eine vollstreckbare Form gebracht wurde, kann der Berechtigte aus diesem Titel etwa Gerichtsbeschluss oder gerichtlich protokollierter Vergleich jederzeit gegen den Verpflichteten die Zwangsvollstreckung betreiben.

In der Regel führt also der Umstand, dass ein Unterhaltstitel vorliegt, zur pünktlichen Unterhaltszahlung des Verpflichteten.

Wie lange dauert es Unterhalt einklagen?

Expertentipp: Das Titulierungsinteresse wird dem Berechtigten selbst dann zugestanden, wenn der Verpflichtete den Unterhalt regelmäßig und rechtzeitig zahlt. Hier sollte allerdings bereits aus Kostengründen zuerst versucht werden, einen außergerichtlichen Unterhaltstitel zu erhalten etwa eine Jugendamtsurkunde, ein notarielles Schuldanerkenntnis oder einen Anwaltsvergleich mit Vollstreckbarkeitserklärung.

Mit diesem können Sie den Unterhalt einfordern. Erst Auskunft, dann Unterhalt einfordern Um den Unterhalt einklagen bzw. Das ist aber grundsätzlich nur möglich, wenn bekannt ist, über welche Einkünfte aus Erwerb und Vermögen der Unterhaltsverpflichtete verfügt. Der Unterhaltsberechtigte sollte also bei einer sich abzeichnenden Trennung versuchen, Kopien der aktuellen Lohnbescheinigungen oder Geschäftsbilanzen sowie von Vermögenserträgen des Verpflichteten zu erhalten.

Sind dagegen die Einkünfte des Verpflichteten unbekannt, muss dieser darüber Auskunft erteilen. Erst nach Erhalt dieser Auskunft kann eine genaue Bezifferung des Unterhaltsanspruchs erfolgen. Sind also die Einkommensverhältnisse des Verpflichteten bekannt, kann der eigentliche Unterhaltsanspruch sofort geltend gemacht werden und Sie können den Unterhalt einfordern.

Sind diese Verhältnisse unbekannt, ist der Verpflichtete regelmäßig zuerst zur Auskunftserteilung aufzufordern. Die Auskunft muss der Verpflichtete erteilen sowie auf Verlangen des Berechtigten darüber Belege beibringen, Wie lange dauert es Unterhalt einklagen?

dies zur Feststellung eines Unterhaltsanspruchs oder einer Unterhaltsverpflichtung erforderlich ist. Ist der Unterhaltsverpflichtete bei einem Arbeitgeber beschäftigt und übt daher eine nichtselbstständige Tätigkeit aus, hat er die Lohn- oder Gehaltsabrechnungen der letzten 12 Monate sowie den letzten erhaltenen Einkommensteuerbescheid offenzulegen. Dabei gehören zum unterhaltsrelevanten Einkommen auch bestimmte Lohnbestandteile, wie etwa Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Anwalt einschalten Das Unterhaltsrecht ist äußerst kompliziert und umfangreich.

Daher kommt es meistens auf den Einzelfall an, welche Vorgehensweise die beste ist, um schnellmöglich den korrekten Unterhalt zu erhalten. Zum einen sind verschiedene Vorgehensweisen möglich, wenn der Berechtigte den Unterhalt einklagen bzw. Zum anderen müssen auch die Feinheiten der Unterhaltsberechnung berücksichtigt werden, um kein Geld zu verschenken. Vor diesem Hintergrund und auch aufgrund des grundsätzlich bestehenden Anwaltszwangs vor dem Familiengericht ist die frühzeitige Einschaltung eines Rechtsanwalts bzw.

Zudem werden Unterhaltsstreitigkeiten von den Betroffenen meistens äußerst emotional geführt, was durch hinzugezogene Anwälte deutlich abgemildert werden kann. Beratungshilfe und Verfahrenskostenhilfe Die Beauftragung eines Rechtsanwalts bzw.

Fachanwalts für Familienrecht, damit Sie den Unterhalt einklagen bzw. Besteht keine Ehe-Rechtsschutzversicherung und sind keine Gelder vorhanden, weil eben gerade kein Unterhalt gezahlt wird, wissen Berechtigte oftmals nicht weiter. Gerade in diesen Fällen hilft jedoch der Staat. Voraussetzungen dafür sind, dass der Berechtigte zum einen ansonsten keinen Anwalt bezahlen kann und zum anderen keine Rechtsschutzversicherung für die Anwaltskosten aufkommt.

Zu stellen ist der Antrag entweder durch den Berechtigten selber oder durch seinen Anwalt beim zuständigen Amtsgericht, also bei dem Gericht, das für den Wohnsitz des Unterhaltsberechtigten vorgesehen ist. Wird dem Antrag stattgegeben, darf der Anwalt lediglich eine Gebühr von 10 Euro fordern, die er aber Wie lange dauert es Unterhalt einklagen? erlassen kann. Soll der Anwalt dagegen den Unterhalt einklagen, besteht die Möglichkeit, zu erhalten. Der Antrag wird in der Regel mit der Unterhaltsklage eingereicht.

Ist ein anhängig, muss der Unterhalt im sogenannten Scheidungsverbund, also im Scheidungsverfahren mit eingeklagt werden. Für eine isolierte, also gesondert eingereichte Unterhaltsklage gibt es keine Verfahrenskostenhilfe.

Wird die Hilfe bewilligt, kann das mit oder ohne monatliche Ratenzahlung geschehen. Das hängt von den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Unterhaltsberechtigten ab. Expertentipp: Die Verfahrenskostenhilfe deckt lediglich die entstehenden eigenen Rechtsanwaltsgebühren und den Gerichtskostenvorschuss ab. Wird das Gerichtsverfahren verloren, müssen die gegnerischen Rechtsanwaltsgebühren und die Gerichtskosten selber bezahlt werden. Ist eine Unterhaltsklage überhaupt sinnvoll?

Häufig fragen sich Berechtigte, ob Unterhalt einklagen bzw. Unterhalt einfordern überhaupt Sinn macht, weil der Verpflichtete kaum Einkünfte Wie lange dauert es Unterhalt einklagen?.

Wie so häufig, kommt es auch hier auf den Einzelfall an. Leistungsfähigkeit, Selbstbehalt und fiktive Einkünfte des Unterhaltsverpflichteten Ist der Verpflichtete nicht leistungsfähig, kann er keinen Unterhalt zahlen.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Unterhaltsverpflichtete nicht selber zum Sozialfall werden soll und ihm daher ein Existenzminimum sogenannter Eigenbedarf verbleiben muss, um seinen eigenen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Je nach Person des Unterhaltsberechtigten stehen dem Verpflichteten dabei unterschiedlich hohe Arten des Eigenbedarfs zu. Im Einzelnen ist wie folgt zu unterscheiden Anmerkungen 5. Eigenbedarf Selbstbehalt gegenüber dem Ehegatten Gegenüber dem getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten steht dem Unterhaltsverpflichteten ein monatlicher Eigenbedarf von 1.

Möchte nun ein Berechtigter seinen Unterhalt einklagen bzw. Anders kann es aber sein, wenn der Verpflichtete nur vorübergehend geringe Einkünfte erzielt, etwa weil er unverschuldet arbeitslos ist. Hier ist auch das fiktive Einkommen des Unterhaltsverpflichteten von Bedeutung. Gibt der Pflichtige etwa mutwillig seine Arbeitsstelle auf, muss er sich so behandeln lassen, als ob er weiterhin die bisherigen Einkünfte erzielen würde. Hier ist eine Unterhaltsklage sinnvoll, weil dem Verpflichteten der vorherige Verdienst fiktiv anzurechnen ist.

Gesteigerte Erwerbspflicht des Verpflichteten beim Mindestunterhalt für Kinder Um einen Sonderfall der fiktiven Einkommenszurechnung beim Verpflichteten handelt es sich, wenn dieser seiner gesteigerten Erwerbspflicht gesteigerte Unterhaltspflicht, gesteigerte Erwerbsobliegenheit, gesteigerte Leistungsfähigkeit zur Sicherstellung des Mindestunterhalts der minderjährigen und privilegierten volljährigen Kinder nicht nachkommt.

Die gesteigerte Erwerbspflicht gebietet dem Verpflichteten, nach Kräften alles zu unternehmen, damit er den Mindestunterhalt zahlen kann. Dazu gehören etwa die Aufnahme eines zusätzlichen Mini-Jobs oder die berufliche Veränderung auf einen höher dotierten Arbeitsplatz. Kommt der Verpflichtete dem nicht nach, obwohl er dies könnte und dies für ihn zumutbar wäre, werden ihm die realisierbaren Einkünfte fiktiv angerechnet.

Auch in solchen Fällen ist eine Unterhaltsklage zugunsten der minderjährigen und privilegierten volljährigen Kinder sinnvoll. Möchte der Berechtigte den Unterhalt einklagen bzw. Denn würde der Verpflichtete sofort klagen und der Berechtigte den Unterhaltsanspruch anerkennen, müsste der Berechtigte regelmäßig die gesamten Verfahrenskosten zahlen.

Auskunftsanspruch Sind die Einkünfte des Unterhaltsverpflichteten unbekannt, muss der Unterhaltsberechtigte grundsätzlich zuerst seinen Wie lange dauert es Unterhalt einklagen? geltend machen, also den Anspruch auf Auskunft über Einkünfte aus Erwerb und Vermögen des Unterhaltsverpflichteten.

Wie lange dauert es Unterhalt einklagen?

Die Auskunft sollte aus Beweisgründen stets schriftlich angefordert werden. Der Unterhalt kann dann rückwirkend ab dem Zeitpunkt des Auskunftsverlangens verlangt werden.

Es ist aber auch möglich, den Auskunftsanspruch mit der Aufforderung zur Zahlung eines bestimmten monatlichen Unterhaltsbetrags zu verbinden. Die Aufforderung sollte dann jedoch unter dem Vorbehalt der Nachforderung eines höheren Wie lange dauert es Unterhalt einklagen? stehen. Unterhaltsanspruch Sind die Einkünfte des Unterhaltsverpflichteten bereits bekannt oder hat dieser Auskunft über seine Einkünfte erteilt, ist der Unterhalt zu beziffern und der Verpflichtete schriftlich zur Zahlung des bezifferten Unterhalts aufzufordern.

Reagiert der Verpflichtete nicht, sollte er gemahnt werden. Denn durch die Mahnung gerät er in Verzug, wobei der Unterhalt rückwirkend ab dem Zeitpunkt des Verzugs verlangt werden kann. Expertentipp: Macht der Berechtigte seinen Auskunfts- oder Unterhaltsanspruch selber geltend, muss er in der Lage sein, den Zugang seines Aufforderungsschreibens beim Berechtigten beweisen zu können etwa durch die Aussage eines Boten, dass dieser das Schreiben in den Hausbriefkasten des Verpflichteten eingeworfen hat.

Ist der Berechtigte dazu nicht imstande, kann sich der Verpflichtete damit herausreden, dass er nichts erhalten hat.

Dann hat der Berechtigte keine Chance mehr, den Unterhalt rückwirkend zu verlangen. Kommt der Verpflichtete nicht nach, wenn Sie den Unterhalt einfordern, muss der Auskunfts- bzw. Unterhaltsanspruch beim zuständigen Familiengericht eingeklagt werden. Zuständig ist das Gericht, in dessen Bezirk der Verpflichtete seinen Wohnsitz hat. Mit dem durch die Unterhaltsklage erlangten Unterhaltstitel kann der Berechtigte gegen den Verpflichteten die Zwangsvollstreckung betreiben und den Unterhalt einklagen.

Beim Kindesunterhalt ist darauf zu achten, dass ein dynamischer Unterhaltstitel erlangt wird. Das hat den Vorteil, dass Unterhaltserhöhungen aufgrund Anpassungen der oder dem steigenden Lebensalter des Kindes automatisch erfasst werden und — anders als beim auf einen bestimmten Betrag gerichteten statischen Unterhaltstitel — nicht bei jeder Unterhaltserhöhung der Titel umständlich geändert werden muss. Stufenklage Ist der Unterhaltsverpflichtete nicht zur Auskunftserteilung über seine Einkünfte bereit, muss er darauf verklagt werden.

Hat die Klage Erfolg, kann das Gericht die benötigten Auskünfte und Belege unmittelbar beim Arbeitgeber, Sozialleistungsträgern, Versicherungsunternehmen und dem Finanzamt anfordern.

KINDESUNTERHALT EINFORDERN

Die Auskunftsklage wird regelmäßig zu einer sogenannten Stufenklage verbunden, wenn Sie den Unterhalt einklagen wollen.

Stufe wird die Auskunft verlangt, deren Richtigkeit der Verpflichtete gegebenenfalls eidesstattlich zu versichern hat. Liegt die Auskunft vor und ist daraufhin der Unterhalt errechnet sowie beziffert worden, kann Ihr Anwalt auf der 2.

Wie lange dauert es Unterhalt einklagen?

Reagiert der Verpflichtete nicht auf das außergerichtliche Auskunftsverlangen innerhalb der gesetzten Frist, muss er damit rechnen, dass gegen ihn die Stufenklage erhoben wird. Denn der Unterhaltsberechtigte darf hier davon ausgehen, dass er ohne gerichtliche Hilfe nicht zu seinem Recht kommt. Der Verpflichtete hat Wie lange dauert es Unterhalt einklagen? die Verfahrenskosten zu tragen.

Zahlungsklage Wie lange dauert es Unterhalt einklagen? die Einkünfte des Verpflichteten bereits bekannt, ist keine Auskunfts- bzw. Vielmehr kann der Berechtigte unmittelbar den Unterhalt einklagen bzw.

Diese Möglichkeit besteht auch, wenn statt einer aktuellen Auskunft nur die früheren Einkünfte des Verpflichteten vorgetragen werden können oder der Verpflichtete ohnehin zur Zahlung des Mindestunterhalts imstande ist. Wird die Zahlungsklage direkt erhoben, bietet dies den Vorteil einer kürzeren Verfahrensdauer gegenüber derjenigen für eine Stufenklage. Im Übrigen ist bei besonderer Eilbedürftigkeit auch der Antrag auf eine einstweilige Anordnung möglich.

Zahlungsklage auf Kindesunterhalt im vereinfachten Verfahren Unterhalt für minderjährige Kinder kann in einem vereinfachten Verfahren gegen den Barunterhaltsverpflichteten eingeklagt werden. Zum einen darf dafür der geforderte ohne Anrechnung des Kindergeldes nicht höher als das 1,2fache des Mindestunterhalts nach der Düsseldorfer Tabelle bzw. Zum anderen ist das vereinfachte Verfahren unzulässig, wenn über den Unterhaltsanspruch bereits ein Gericht entschieden hat, ein Verfahren Wie lange dauert es Unterhalt einklagen?

bei einem Gericht anhängig ist oder ein Unterhaltstitel existiert. Für das vereinfachte Verfahren für Unterhaltsansprüche von minderjährigen Kindern besteht Formularzwang. Das heißt, sowohl der Antrag auf Zahlung von Kindesunterhalt als auch die dagegen gerichteten Einwände müssen auf den amtlich vorgegebenen Formularen beim Familiengericht eingereicht werden.

Expertentipp: Ausnahmsweise besteht bei diesem vereinfachten Verfahren kein Anwaltszwang. Sollen allerdings später im normalen Verfahren höhere Alimente als das 1,2fache des Mindestunterhalts gefordert werden, muss ein Anwalt hinzugezogen werden.

Scheidungsverbund und isoliertes Verfahren Möchte der Berechtigte den Unterhalt einklagen und ist ein Scheidungsverfahren anhängig, sollte der Unterhaltsanspruch im Scheidungsverbund durchgesetzt werden. Denn das ist kostengünstiger Wie lange dauert es Unterhalt einklagen?

die isolierte Geltendmachung, also die Unterhaltsklage in einem gesonderten Verfahren. Nicht in den Verbund eingebracht werden kann allerdings der Anspruch auf Kindesunterhalt, der im vereinfachten Verfahren eingeklagt werden soll.

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