Question: In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

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Das Lehel gehört zu den sehenswertesten Stadtteilen Münchens. Mit dem Englischen Garten liegt hier einer der bekanntesten Stadtparks der Welt, die Surfer-Welle im Eisbach besitzt Kultcharakter.

In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank. In dieser Spalte kann In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? zusätzlich das Wort Wikidata befinden, der entsprechende Link führt zu Angaben zu diesem Denkmal bei Wikidata. In der Kartenansicht sind Denkmale ohne Koordinaten mit einem roten beziehungsweise orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden.

Denkmale ohne Bild sind mit einem blauen bzw. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal. Lage Bezeichnung Beschreibung Bild Altstadt Cottbus einschließlich des Territoriums der einstigen Wallanlagen, der erhaltenen Stadtmauerabschnitte sowie des Gebiets des historischen Schlossgartenbereichs zwischen Schlossberg bzw.

Spree Zur Altstadt von Cottbus mit den einstigen Wallanlagen gehören die noch erhaltenen Stadtmauerabschnitte und das Gebiet des historischen Schlossgartenbereichs zwischen Schlossberg—Stadtmauer und Mühlgraben—Spree. Markant ist hier die Kastanienallee. An der östlichen Flanke laden verschlungene Wege um Blumenrabatten und Zierhölzer herum zum Entspannen ein. Jürgen von Woyski ließ die Bronzefigur in Lauchhammer gießen. Sie stand auf einem Ziegelsteinsockel und stellte einen stehenden jungen Mann mit Papier und Stift in der Hand dar.

Im Februar 2008 entdeckte man den Diebstahl der Statue, der wahrscheinlich die Arbeit von war. In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? erinnert nur noch der Sockel mit Namen und den Lebensdaten an den Standort dieses Denkmales. Carl Eduard Blechen wurde 1798 in Cottbus geboren, er gehörte zu den bedeutendsten Malern des 19.

Während seines zehnjährigen Besuches des Lyzeums an der Oberkirche entdeckte er durch seinen Freund Christian Gottfried Lemmrich die Leidenschaft für das Malen. Studienreisen führten ihn zur Ostsee, in den In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?, in die Sächsische Schweiz, aber auch von den langen Reisen nach Italien brachte er seine Motive mit. Seine Kunstwerke waren Aquarell- und Ölgemälde, seine Skizzen aus Kreide. Als Landschaftsmaler bekannt, war er als Professor in diesem Bereich an der Berliner Akademie für Künste tätig.

Durch seinen frühen Tod im Jahre 1840 gerieten seine Kunstwerke bis ins 20. Heute befinden sich seine Bildersammlungen im Schloss von Fürst Pückler Branitzer Park. Die Kirche ist 40 m lang und 20 m breit, und der Innenraum mit dem 18 m hohen Hauptschiff und den niedrigeren Nebenschiffen gibt 1200 Personen Platz. Die Heiligenstatuen und der Hauptaltar wurden vom Cottbuser Holzbildhauer Felix Hertelt geschaffen. In den 1950er Jahren erhielt die Front der Kirche eine von dem Weißenfelser Künstler geschaffene Plastik des auferstehenden Christus aus weißem Beton.

Von 1976 bis 1992 wurde die Kirche umgebaut. Die Aufsicht über die Umbaumaßnahmen übernahm der Dresdner Architekt Wolfram Starke, für die künstlerische Gestaltung der Innenräume war der Bildhauer In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?. Der Raum für die Gottesdienste ist seit dem Umbau von einer symbolischen Dornenkrone umgeben, die gegenüber dem Altar von einem schlichten weißen Holzkreuz durchbrochen In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?.

Im Jahre 1994 wurde die Marienkirche zur Propsteikirche erhoben. Am Amtsteich 16 Mietwohnhaus mit Einfriedung Dieses im Jahr 1897 von der Firma M. Es vereint Elemente der niederländischen Renaissance mit einigen architektonisch typischen Merkmalen des Jugendstils. Über einem hohen, geziegelten, L-förmigen Sockelgeschoss liegen zwei weitere Geschosse sowie das Dachgeschoss. Abgeschlossen wurde das Gebäude mit einem.

Horizontal erfolgt eine optische Trennung durch Ziegelbänder und Ziegelfriese. Die hohen Fenster sind mit weiteren Ziegelverzierungen umfasst, über ihnen befinden sich verschiedene Bekrönungen mit floralen sowie renaissancetypisch geometrischen Stuckornamenten. Nach 1927 wurde es Eigentum der Städtischen Werke beziehungsweise der Nachfolgeeinrichtungen. Am Amtsteich 18 Ehemaliges Fabrikgebäude mit Gedenktafel der Arbeiterbewegung Die baugeschichtliche Bedeutung dieses ehemaligen Fabrikgebäudes liegt in seiner Verwendung als eine der ersten mit Wasserkraft betriebenen Spinnereifabriken in Cottbus.

Bauherr war von 1830 bis 1835der im damaligen Raum Preußens die industrielle Entwicklung im Bereich der maschinellen Tucherzeugung stark forcierte.

Pioniertreffens durch die Bezirksdelegation Suhl. Das in schlichter Form gehaltene, ehemalige Fabrikgebäude ist ein dreistöckiger, ziegelsichtiger Putzbau mit einer längsseitigen Trauffassade. Im Erdgeschoss sieht man feine Quaderungen, und die Fenster wurden in Rundbogennischen eingelassen.

Die Fenster in den beiden Obergeschossen sind eingefasst von. Die Schließung der Wandöffnung für die Antriebswelle des Wasserrades westliche Außenseite und der Umbau der ursprünglich in dreischiffige Produktionssäle unterteilten Geschosse stellten bauliche Veränderungen dar.

Am Anger 1 Mietwohnhaus Das viergeschossige Eckgebäude ist ein Wohn- und Geschäftshaus vom Ende des 19. Während das Erdgeschoss nur eine schlichte aufweist, sind die Obergeschosse in Sichtziegelbauweise ausgeführt und durch senkrechte Putzbänder unterteilt.

Ein und ein aufgeputztes trennen das Geschäftsgeschoss von den Wohngeschossen, der Zwischenraum wird durch fensterbreite Putzspiegel verziert. Alle Fenster der oberen Geschosse tragen Faschen und eine Verdachung. Im ersten Obergeschoss wird oberhalb der Verdachung durch Ornamentputz und Gemäuer ein Rundbogen mit aufgeputztem Schlussstein angedeutet. Im zweiten Obergeschoss wird durch die gleiche Technik ein Segmentbogen gebildet.

In der östlichen Gebäudeseite gibt es drei übereinanderliegendewährend im Erdgeschoss echte Segmentbogenfenster zu sehen sind. Der Eckerker hat in den beiden unteren Obergeschossen Steinkreuzfenster, im dritten Obergeschoss geht der Erker in eine oktogonale Form über und wird über dem mit einem Erkerturm gekrönt, der mit Rundbogenfenstern, zwei Blindfenstern und einer Wetterfahne ausgestattet ist.

Das Traufgesims wird durch einen Zahnschnitt aufgewertet. Mit Putzstrukturen versehene Zwerchgiebel betonen die zwei zentralen Achsen an der Straßenfront. Dazwischen liegen symmetrisch angeordnete Schleppgauben. Am Großen Spreewehr Die 1798 erbaute wasserbetriebene Öl- und Gräupchenmühle wurde bis 1831 genutzt. Dann wurde mit dem Bau des Großen Spreewehrs und des Hammergrabens begonnen, um das gelegentliche Hochwasser der Spree zu verhindern, der Hammergraben sollte als Wasserabfluss dienen.

Verschiedene Pächter betrieben Mühle und Schankwirtschaft in den folgenden Jahren. Nach 1945 war die Mühle die erste, die für Cottbus wieder Mehl produzierte. Schnell steigende Besucherzahlen führten erneut zum Platzmangel.

Neben größeren Innenräumen entstand auch ein großer Café-Garten im Freien. Da im Jahre 2015 erhebliche Schäden an tragenden Teilen der Konstruktion festgestellt In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?, mussten Zulauf und Wasserrad erneuert werden.

Diese Arbeiten wurden zwischen Herbst 2019 und Frühjahr 2020 durchgeführt. Am Spreeufer 1 Das um die Jahrhundertwende entstandene, alte E-Werk der Stadt wurde 1901 durch die Firma Dyckerhoff und Widmann erbaut.

Mit der Erzeugung elektrischen Stroms durch die Nutzung der Wasserkraft der Stadtmühle nahm im April 1903 das erste städtische Elektrizitätswerk seinen Betrieb auf.

Das E-Werk verfügte zu dieser Zeit über je zwei Wasserturbinen, Dampfmaschinen und Kesselanlagen. Zweimal 220 Volt Betriebsspannung wurden durch das ca. Wie sich die neue Technologie durchsetzen und die seit 40 Jahren bestehende Gasbeleuchtung ablösen würde, interessierte damals viele Cottbuser.

Im letzten Vollbetriebsjahr 1913 bis zum Ersten Weltkrieg erzeugte das Werk ungefähr 4 Millionen Kilowattstunden. Man beschloss, ein neues E-Werk bauen zu lassen, aber die Ausführung und der Neubau wurden durch den Ersten Weltkrieg, die Weltwirtschaftskrise und den Zweiten Weltkrieg verhindert. Alle technischen Anlagen und Ausrüstungsgegenstände wurden abgebaut und verschrottet.

Freikörperkultur

Nach der Wende wurde aus dem ehemaligen Elektrizitätswerk kurzzeitig eine Großraumdiskothek, heute befindet sich das Kunstmuseum der Stadt Cottbus in dem zu diesem Zweck umgebauten denkmalgeschützten Gebäude. Alfred Sasse Hauseigentümer, und nach 1945 nutzte es das Gesundheitswesen des Landkreises Cottbus.

Das mit einem unregelmäßigen Grundriss errichtete Eckgebäude ist ein Putzbau mit klinkerverblendetem Souterrain, es verbindet traditionelle Architekturelemente mit den zeittypischen Baumerkmalen des Heimat- und Jugendstils. An beiden Hausseiten befinden sich mit Zwerchdächern abgeschlossene Risalite mit Schaufachwerk auf Höhe des Dachgeschosses.

Am Turm 22 Gedenktafel der Arbeiterbewegung Diese Gedenktafel der Arbeiterbewegung befindet sich an der Nordseite des Spremberger Turmes in Cottbus, eine weitere in der Sandower Straße 29, Ecke Willy-Brandt-Straße 1. Die vom Cottbuser Bildhauer geschaffene Relieftafel aus Bronze wurde und am 14. Sie erinnert an den Widerstand gegen den. Arndtstraße Wohngebiet Arndtstraße zwischen Webschulallee und Körnerstraße einschließlich der Straßenführung und -anlage sowie des Schmuckplatzes und dessen Gestaltung Nach Vorbildern der Gartenstadtbewegung entstand auf Initiative des Beamten-Wohnungsvereins am südlichen Rand des Spreefelds nach Anlage der Arndtstraße 1909 bis 1913 eine qualitätsbewusste Mietwohnsiedlung.

Im geschwungenen Verlauf der Arndtstraße In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? in diesem Zuge 27 Mehrfamilienhäuser errichtet. Wohnen einen größeren nördlich gelegenen Bereich in der Arndtstraße. Der Entwurf für das Gebiet orientierte sich an der aktuellen zeitgemäßen Gestaltung und wurde durch die gekrümmte Straßenführung sowie die zentrale Platzausweitung beeinflusst.

Die zweigeschossigen Mehrfamilienhäuser mit ausgebauten Dachgeschossen in den Hausnummern 1—6 wurden 1910 fertiggestellt und im In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? die Hausnummern 7—9. Die Gebäude sind in einer errichtet, die durch einzelne freistehende Häuser unterbrochen wird. Als Basis wurden typisierte Hausformen verwendet, die durch wechselnde Details in den Eingängen sowie in der Fassaden- und Dachgestaltung akzentuiert wurden.

Charakteristisch für die städtebauliche Lösung sind die verschiedenen Anordnungen von Eingängen, Balkonen und sowie auffällig großzügige Grundrisse. Des Weiteren gibt es einen Wechsel von Längs- und Giebelhäusern, während die Fassadengestaltung von Putzbändern unterbrochen wird.

Für 615 bis 630 Mark konnten die Wohnungen damals gemietet werden. Arndtstraße 27 Mietwohn- und Geschäftshaus Dieses dreigeschossige, in Eckbauweise errichtete Gebäude dient als Wohn- und Geschäftshaus. Eine Kombination aus Mansard- und Satteldach, das von vier Fledermausgauben eine zur Webschulallee, drei zur Arndtstraße und einem quadratischen gekrönt wird, ist am Gebäude zu sehen.

Die Fassaden zur Arndtstraße und zur Webschulallee sind in ihrem Stil grundverschieden. Zur Arndtstraße verbinden in Kolossalordnung das Erd- mit dem Obergeschoss. Zwischen den Sprossenfenstern dieser beiden Geschosse befinden sich ovale Putzspiegel und über den Fenstern des Obergeschosses schmale Zahnschnittfriese. Ein Teil der Fassade ist risalitartig hervorgehoben, das zweite Obergeschoss verputzt. An den etwas breiteren Fenstern befinden sich Fensterläden. Als Abschluss hat das Haus pro Etage je eine.

Im abgeschrägten Eckteil des Gebäudes befinden sich die Geschäftsräume mit zwei gesprossten Schaufenstern. Auf der linken Seite des Gebäudes gelangt man zur ebenfalls versprossten überdachten Eingangstür. Die Obergeschossfenster werden durch ein und eine Überdachung miteinander verbunden. Um einen farblichen Übergang herzustellen, erbaute man an der heller gehaltenen westlichen Seite zwei Balkone. Die Fassade zur Webschulallee fällt durch ein Fachwerk im zweiten Obergeschoss auf, deren Außenwände leicht nach innen geneigt sind.

Wieder bilden drei Loggien den Abschluss des Gebäudes. Von der Einfriedung sind der Klinkersockel und die Pfeiler des Zaunes noch erhalten. Die Schule in Stahlskelettbauweise wurde als Doppelschule Trennung von Jungen und Mädchen mit zwei Turnhallen, großer und kleiner Aula, Fachkabinetten, Küche, Waschküche, Essenraum und Hortzimmer für die Ganztagsbetreuung errichtet.

Der U-förmige Gebäudekomplex ist hofseitig durch quaderförmige Baukörper unterschiedlicher Höhe gegliedert und enthält zwei Dachterrassen für den Unterricht im Freien. Der Schmuck des Baues bestand in der weißgefugten Klinkerfassade im Zusammenspiel In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

der Fassaden- und Fenstergestaltung. Die Wandflächen sind durch bündig liegende Fenstergruppen verschiedener Formate gegliedert. Gemeindeschule Bismarckschule erfolgte am 12.

Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges wurde die Schule als Lazarett genutzt. Kaum beschädigt, wurde sie zum Kriegsende von der Sowjetarmee besetzt und im Jahre 1991 als Schule für die Kinder ihrer Angehörigen genutzt.

Seit 1964 ist die Schule denkmalgeschützt und wurde 1994 saniert. Architekt war ebenfalls Stadtbaurat Hellmuth Schröder. Die Fassade aus Putz ist durch horizontale und vertikale Fensterbänder strukturiert, während auf der Hofseite Balkone zu finden sind. Der Bau ist als früher Vertreter des industriellen Wohnungsbaus zu sehen. Der Architekt war ebenfalls Stadtbaurat Hellmuth Schröder. Die Fassade aus Putz ist durch horizontale und vertikale Fensterbänder strukturiert. Auf der Hofseite befinden sich Balkone.

Der Bau ist als früher Vertreter des industriellen Wohnungsbaus zu sehen. August-Bebel-Straße 85 Dieses Gebäude wurde 1911 durch und für die Brandenburgische Knappschaft erbaut. Nach der Rückübertragung an die Bundesknappschaft, den Nachfolger der Brandenburgischen Knappschaft, sanierte diese das Gebäude Mitte der 1990er Jahre.

Seit 2000 ist dieser Putzbau Sitz der Bundesknappschaft. Das Verwaltungsgebäude hat einen L-förmigen Grundriss und hat einen von Säulen flankierten Eingang sowie ein voluminösesgekrönt mit einem laternenförmigen Dachreiter. Der zentrale Eingangsrisalit mit einem Dreiecksgiebel bildet im westlichen Gebäudeteil den oberen Abschluss. Im Giebelfeld befindet sich eine Kartusche mit dem Cottbuser Stadtwappen. Der seitliche Erker bildet die einzige Abweichung zur sonst symmetrischen Gliederung.

Der Ostflügel ist leicht zurückversetzt, während Treppenhausvorbauten, Balkone und variierende Fensterformate asymmetrisch untergliedert sind. Der Festsaal, Grundrissstrukturen, Ausstattungselemente wie Stuckdecken, Fenster, Türen und Treppenhäuser blieben bei Sanierungen erhalten. Das Haus befindet sich an einer Straßenecke und ist als Eckgebäude gebaut.

Die Fassade ist durch Erker und Zwerchgiebel gegliedert. Die Fassade ist geprägt durch Ornamente des frühen Jugendstils. Bahnhofstraße Das alte in der befindliche Stellwerk B23 ist ein dreigeschossiger direkt an der Bahnhofsbrücke und zeugt von wirtschaftlicher Blüte der damaligen Cottbuser Verkehrs- und Baugeschichte. Gebaut wurde das alte Stellwerk B23 mit 1903 von der Firma Pabel aus Cottbus als das erste elektropneumatische Weichen- und Signalstellwerk Deutschlands.

Die großzügigen Wohnungszuschnitte mit Dienstbotenaufgängen und die gehobene Ausstattung lassen die bürgerliche Wohnkultur um die Jahrhundertwende erkennen. Zum gesamten Betrieb gehörten die Druckerei mit Verlag für den Cottbuser Anzeiger und den Sportanzeiger sowie der Adressbuchverlag. Interessante Stilelemente nach dem italienischen Vorbild der Neorenaissance prägen das Gebäude.

Dazu zählen die würfelartige Bauform für die zwei Hauptgeschosse, der rustikale Untersockel, das Kranzgesims und ein reich gestaltetes Halbgeschoss Attika unter dem Dach.

Bahnhofstraße 63 Fassade des Mietwohn- und Geschäftshauses Dieser breit angelegte Baukörper mit Mansarddach wurde 1906 für den Konditor Max Lauterbach errichtet. Bis 1992 wurde dieses Gebäude als Café genutzt. Danach folgte eine Sanierung unter des Inneren im Rahmen eines Umbaus zum Ärztehaus.

Die bauzeitliche Fassadenstruktur im zeigt die zeittypische filigrane Ornamentik und ist komplett erhalten geblieben. Bahnhofstraße 74 Villenartiges Wohnhaus mit Vorgarten und dessen Einfriedung Die große späthistoristische Stadtvilla wurde im Jahre 1897 vom Maurermeister C. Schade erbaut, der auch Eigentümer des Hauses war.

Die zweigeschossige Villa mit Keller- und Dachgeschoss wird durch sehr gut erhaltene zeittypische Bauelemente sehenswert. Auf der linken Seite des Hauses befindet sich die breite Hofeinfahrt, in der man über die rechts darin angelegte Eingangstür zum Wohnbereich kommt. Bautzener Straße 10, Inselstraße 27 Mietwohn- und Geschäftshaus mit Seitenflügeln, Quergebäude, Hofpflasterung und Pumpe Dieses im Jugendstil der Jahrhundertwende gehaltene Mietwohnhaus Bautzener Straße 10 mit In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

Seiten- sowie Querflügel wurde 1889 vom Webergeschirrfabrikant Paul Siebert in Auftrag gegeben. Es stellt eine zeittypische Kombination aus Wohn- und Gewerbenutzung dar. Diese wird architektonisch besonders hervorgehoben durch einen lebhaften Wechsel zwischen dem variationsreichen Putzdekor und den schlicht gehaltenen rötlich-gelben Klinkerflächen der Fassade. Der plastische Putzdekor und der risalitartige Mittelteil gliedern die Vorderfront horizontal sowie vertikal.

Während die Fenster im Erdgeschoss rundbogenartig umrahmt wurden, sind sie in den Obergeschossen von Ädikularahmungen eingefasst. Die Hausdurchfahrt besteht aus grober Quaderung Rustikazudem sind die Brüstungsfelder in den Obergeschossen mit Friesplatten und Halbbalustern reichhaltig verziert.

Unterhalb der Traufe befindet sich ein Drempel mit weiteren Rundbogenfenstern und einem ausladenden Gesims. Bautzener Straße 41 Villa mit Gartengrundstück und straßenseitiger Einfriedung Die um 1903 erbaute Villa mit einer straßenseitigen Einfriedung wurde im Jugendstil erbaut. Sie ist in ihrer Art in der Region der Niederlausitz einzigartig. Während die Ost- und die Nordseite kaum bzw. Die westliche Fassade ist im Erdgeschoss mit in der Höhe variierender Putzquaderung gestaltet.

Diese Quaderung fasst In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Seitenrisalit als senkrechte Struktur ein und ist fast bis zur Traufzone hochgezogen. Sie reicht an der südlichen Ecke jedoch nur bis zur Hälfte des Erdgeschosses und wird dort von einem aus Blütenranken abgelöst. Das Muster ist auch im geschwungenen Zwerchgiebel zu finden. Die Gestaltung der Fassade wird durch die Verwendung verschiedener Fensterformen unterstrichen. Im Parterre befindet sich ein großes Rundbogenfenster, während im Obergeschoss drei überdachte Rechteckfenster zusammengefasst sind.

Im Risalit sind im Erdgeschoss zwei Rechteckfenster, im Obergeschoss ein breites Rechteckfenster mit abgerundeten oberen Ecken und ein kleines Rundbogenfenster im Dachgeschoss eingebaut. Alle Fenster im Risalit sind mit geschwungenen Faschen eingefasst. Über dem Dachgeschossfenster ist wieder ein Feston eingearbeitet. Der Hauseingang liegt im Mittelrisalit an der nördlichen Gebäudeseite. Die drei Treppenhausfenster im Risalit sind in ihrem oberen Abschluss als ein Rundbogenfenster zusammengefasst.

Durch die unterschiedliche Höhe wird der untere Abschluss stufenförmig versetzt. Die linke Gebäudehälfte hat im Erdgeschoss ein und im Obergeschoss zwei Rechteckfenster mit geschweiften Faschen. Die rechte Gebäudehälfte hat keine Fenster und wird durch Putzquaderung und ein Blattfeston verziert.

Der Zwerchgiebel ist genau wie an der westlichen Seite mit einem kleinen Rundbogenfenster versehen und durch ein Blütenfeston geschmückt. Damit wurden günstige Arbeitsräume für junge Handwerker, die sich selbstständig machen wollten, zur Verfügung gestellt und Lehrgänge über Volks- und Hauswirtschaft angeboten. Beim Fliegerangriff im Jahre 1945 wurde die Pflegeabteilung total zerstört, aber später als Feierabendheim mit bis zu 300 Betten wieder aufgebaut.

Das Relief ist 22 m breit und 3,3 m hoch. Zu In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? sind Szenen der deutschen Geschichte des Mittelalters, der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus. Die neue Reichspost im Baustil der wurde zwischen 1888 und 1891 gebaut.

Ein Gitterturm nahm die damals benötigten Telegraphenleitungen auf. Im Jahre 1916 wurde beim beginnenden Erweiterungsbau der Telegraphenturm entfernt, da er nicht mehr benötigt wurde. Februar 1945 blieb das Gebäude weitgehend verschont, wurde jedoch im April 1945 im Zuge der letzten Kampfhandlungen durch Feuer vernichtet. Im Jahre 1951 begann man mit dem Wiederaufbau des Postgebäudes, nach dem 30.

April In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? erfolgte ein Erweiterungsbau. Danach erfolgte die Wiedereröffnung des Hauptpostamtes am 28. Das Postgebäude sowie die Nebengebäude sind noch heute im Besitz der Deutschen Post und werden entsprechend genutzt.

Nachdem die Fabrik 1872 abgebrannt war, wurde in der Berliner-Chaussee-Straße 34 neu gebaut. Im Jahre 1873 übernahm Otto Pietsch die Fabrik, von der heute nur noch das vermutliche In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? und Produktionsgebäude 15 erhalten geblieben ist.

Am Haupteingang wurden 1930 polygonale Wandpfeiler mit Laternen In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Rundpfeilerpaare ersetzt, alles andere blieb weitgehend erhalten.

Berliner Straße 43—50 Wohnanlage Dieses Ensemble wurde nach Entwürfen des Stadtbauamtes unter Baurat Johannes Boldt 1927 erbaut. Es ist ein Beispiel für das Engagement der Kommunen zum gemeinnützigen Wohnungsbau, der der Wohnungsnot der späten 1920er Jahre entgegenwirken sollte. Die acht dreigeschossigen Häuser mit geordneter Klinker- bzw. Putzfassade in geschlossener, spätexpressionistischer Blockrandbebauung befindet sich an der Südseite der Berliner Straße zwischen der Friedrich-Engels-Straße und der Waisenstraße.

Berliner Straße 130a—d Gebäude 1 Nr. Das Lagergebäude 1 130 d ist ostwestlich ausgerichtet und begrenzt das Gelände nach Norden. Berliner Straße 131 Mietwohnhaus Dieses Mietwohnhaus wurde im Jahre 1911 im Auftrag des Elektrotechnikers Bruno Pohl In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?. Jahrhunderts wurden verschiedene architektonische Elemente der Landhausarchitektur auf die Miethausarchitektur übertragen. Das Gebäude ist ein solcher Vertreter. Im Jahre 2000 wurde eine Sanierung und Restaurierung durchgeführt, dabei wurden die Fledermausgauben durch Schleppgauben ersetzt.

Ab dem Jahre 1911 gehörte es einem seit 1901 in Cottbus tätigen evangelischen Gemeinschaftsverein. An der Ost- und Nordseite des Wohnhauses wurden bis 1914 durch den Gemeinschaftsverein Säle angebaut. Im Jahr 2012 zog der neu gegründete Evangelische Kindergarten in das Haus. Bonnaskenplatz 2 Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und der starken Konkurrenz aus Sachsen gewachsen zu sein, ließ der Fabrikantenverein im Jahre 1896 die Webschule bauen.

Juni 1898 erfolgte die Einweihung durch den Oberbürgermeister Paul Werner. Der dreigeschossige neugotische Prachtbau beherbergte die Direktionsräume, drei Lehrsäle, eine Bibliothek, chemische Laboratorien, Sammlungen und die gefertigten verkaufsfähigen Waren.

An das Hauptgebäude schließt sich ein Shedbau an, in dem die Färberei, die Appretur und der Web- und Montiersaal untergebracht In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?. Der Lehrbetrieb In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? 1945 eingestellt und das Gebäude von der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei weitergenutzt.

Der Sichtziegelbau mit Walmdach fiel durch seinen Staffelgiebel über dem Mittelrisalit auf. Dezember 2010 wurde das Gebäude durch einen Dachstuhlbrand schwer beschädigt, wobei der wegen Einsturzgefahr abgerissen wurde.

Die Fassade wird horizontal durch Sockel- Gurt- und Sohlbankgesimse untergliedert. Wechselnde Putzstrukturen heben die oberen Geschosse hervor. Das Traufgesims enthält einen Spitzbogenfries, und die Rundbogenfenster werden, ebenso wie der mit einer üppigen Portalrahmung ausgestattete Eingang, durch schwarze Klinker betont. Bonnaskenplatz 5 Mietwohnhaus mit Vorgarten und Einfriedung Dieser dreigeschossige Putzbau wird durch seine aufwendige, symmetrische Fassadengestaltung bestimmt.

Kartuschen, verschiedene Putzspiegel und Figuren beleben den Anblick ebenso wie die variierenden Fensterformen und -formate. Die vertikale Gliederung der Fassade erfolgt durch vier mittig angeordnetedie von zweigeschossigen Erkern eingefasst werden.

Im Erdgeschoss befindet In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? der im Bau zurückgesetzte Eingangsbereich, der eine feinrillige Putzbänderung enthält. Eine auffällige Portalrahmung umschließt die In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? versprosste Haustür. Durch zwei geschweifte, reich gestaltete wird der Dachbereich optisch hervorgehoben. Die horizontale Gliederung erfolgt über durchgehende Sohlbankgesimse und ein zwischen dem Erd- und dem Obergeschoss.

Die Einfriedung mit dem Klinkersockel, den stuckverzierten Pfeilern und dem Eisenzaun ist noch im Original erhalten. Bonnaskenplatz 6 Mietwohnhaus mit Vorgarten und Einfriedung Dieses dreigeschossige Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoss wird von der farblichen Gestaltung seiner asymmetrischen Fassade bestimmt. Die Eingangstür befindet sich an der rechten Ecke des Gebäudes und ist mit einer geschwungenen Form sowie der verspielten Versprossung sehr aufwendig gearbeitet.

Sie wird von In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? auffallenden Portalrahmung eingefasst. Ein breites Gurtgesims, das im Risalit von drei ovalen Putzspiegeln unterbrochen wird, trennt das Erdgeschoss von den Obergeschossen.

In jeder Etage haben die Fenster ein anderes Format. Die Frontseite des reich gestalteten Mittelrisalits, der im Dachgeschoss mit einem Austritt endet, ist in den unteren beiden Geschossen gerundet. Die drei Fenster des Erdgeschosses sind durch ein Sohlbankgesims verbunden und unterscheiden sich durch ihre Versprossung von den Fenstern des Obergeschosses. An den Ecken des Risalits sind unterhalb des Gurtgesimses vier Recken dargestellt, die scheinbar die Pilaster des Obergeschosses tragen.

Ein brüstungshohes Zierdach scheint auf diesen Pilastern zu ruhen und schafft den Übergang zu dem Rundbogenfenster des zweiten Obergeschosses. Hier ist der Risalit nicht geschwungen, sondern rechteckig.

Senkrechte, verspielt gearbeitete Profilleisten verbinden das Zierdach mit dem Austritt bzw. Die linke Gebäudeseite besteht aus einer Loggienachse, bei der die Form der Ausschnitte in jeder Etage variieren.

Zwischen den beiden Obergeschossen sind Stuckornamente mit figürlichen Darstellungen angebracht. Im Dachgeschoss wird die Loggienachse mit dem Risalit durch einen geschwungenen verbunden. In ihm sind die Rundbogenfenster der Dachgeschosswohnung sowie der Austritt untergebracht, geschmückt mit einer großen, verzierten Kartusche.

Liste der Baudenkmale in Cottbus

Bonnaskenstraße 25 Mietwohnhaus Dieses Mietwohnhaus wurde im Jahre 1903 erbaut. Es ist ein viergeschossiges Gebäude mit einemwobei das erste Geschoss vom zweiten durch ein breites getrennt ist. Die Straßenfassade ist optisch dreigeteilt und mit Stuckornamenten des Jugendstils verziert. Der größere Mittelteil mit weißem Putz ist von zwei Seitenrisaliten begleitet, die gelb geputzt spitz nach oben zulaufen.

In dieser Spitze befindet sich Stuckdekor in Form eines lachenden Gesichtes, die zweiflügeligen Fenster der Seitenrisalite sind im 2. Die Fenster im zweiten In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? sind von zwei Adlern in Stuck flankiert, über dem Gesims befinden sich zwei Löwenköpfe aus Stuck.

Im Mittelteil dominieren im 4. Die dreiflügelige, etwas zurückgesetzte Eingangstür ist in der unteren Hälfte mit Blattornamenten verziert und besteht oberhalb aus Glas. In der Mitte über der Tür thront ein Löwenkopf, und links sowie rechts neben der Tür sind zwei Verzierungen aus Stuck in Form feuerspeiender Drachen zu sehen. In seiner und Fassaden- sowie Innenstruktur ist das Gebäude ein typisches Beispiel des städtischen Mietshauses um die Jahrhundertwende.

Brandenburger Platz 4 Mietwohnhaus Dieser viergeschossige Putzbau unter pappgedecktem Flachdach wurde im Jahre 1886 für den Kaufmann G. Die einfach strukturierten und ausgestatteten Wohnungen dienten Arbeitern als Unterkunft. Das Erdgeschoss wird von Putzbändern überzogen, und in den oberen Geschossen befinden sich über den profiliert gerahmten Fenstern - bzw.

Obergeschoss werden die Rundbogenfenster von schwach hervortretenden Pilastern begleitet, auf denen sich kräftige, mit dekorierte Konsolen befinden. Die Konsolen mit abschließender tragen das Hauptgesims und sind seitlich als ausgeführt.

Die Balkone vor den mittleren Achsen sind mit filigranen, eisernen Brüstungen in In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?, floralen Formen versehen und werden ebenfalls von reich verzierten Konsolen getragen. Hier zeigt sich die spätklassizistische Architekturform durch die kräftige Fensterrahmung und die Pilasteranordnung im 3. Außerdem gehört das Gebäude zu den wenigen Beispielen aus der Frühphase des Mietwohnhausbaus in Cottbus. Brandenburger Platz 6 Mietwohnhaus Bauherr der Tischlermeister Hermann Wagner.

Das Gebäude über trapezförmigem Grundriss an der Nordseite des Platzes errichtet. Im Erdgeschoss mit Fugenschnitt beidseitig der Durchfahrt Läden, In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? ehemaligen Ladentüren zu Schaufenstern reduziert. Die Seitenachsen durch analogen Fugenschnitt als Risalite markiert und durch reich geschmückte Erker mit abschließendem Balkon akzentuiert. Vier Mittelachsen mit gelben Ziegeln verblendet; hier Fenster mit jeweils differenziert ausgeführten Putzrahmungen und Brüstungsfriesen, im dritten Stock mit rundbogigem, von Zahnschnitt begleitetem Abschluss.

Über ausladendem Hauptgesims schlichte Attika. Ohne nennenswerte bauliche Veränderungen erhaltene Historismusfassade mit ästhetisch ansprechendem Erscheinungsbild, deren repräsentativer Gesamteindruck insbesondere auf der wirkungsvollen Rahmung der zentralen Verblendziegelfläche mit verputzten Wandbereichen sowie dem vielfältigen Fassadenschmuck basiert. Die Aufmerksamkeit, die der architektonischen Gestaltung gewidmet wurde, erklärt sich aus der exponierten Lage am Rande des in dieser Zeit neu erschlossenen In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?, an dessen Nordseite der Bau bis heute den baukünstlerisch wie städtebaulich prägnantesten Bestandteil bildet.

Brandenburger Platz 46 Wohnhaus Dieser zweigeschossige, fünfachsige Bau wurde 1740 in die Häuserzeile der Südostseite des Platzes eingebunden.

Um 1900 folgte auf der Hofseite ein zweigeschossiger und massiver Anbau unter einem Pultdach. Unter Einbeziehung des Anbaus wurde der Gastraum 1902 erweitert und tiefer gelegt. Die klare Fassadengestaltung zeigt die typische Putzgestaltung des 18. Jahrhunderts mit profiliertem sowie glatten Putzbändern, die als die Geschosse trennen, als Sohlgesims die Fenster verbinden, und einfach profiliert die Fensterrahmen.

Die Fenster sind axial, aber leicht unregelmäßig angeordnet und betonen die Eingangsachse. Das Dachwerk ist bauzeitlich erhalten als schwalbenschwanzverblattete Kehlbalkensparren-Konstruktion mit Hochsäulen und Hahnenbalken. Bei den Rahmenfüllungstüren, der Treppe und einigen Fenstern zeigen sich auch Bauphasen des 19.

Das Tuchmacherhaus ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude der ersten geplanten Stadterweiterung von Cottbus und ist somit ein wichtiges bau- und stadtgeschichtliches Zeugnis. Brandenburger Platz 48 Mietwohnhaus Dieser Verblendziegelbau unter einem kiesgedeckten Mansarddach mit Vorderhaus und Seitenflügel wurde 1901 errichtet. Das Erdgeschoss wird durch große Segmentbogenfenster gestaltet, der seitliche Hauseingang ist von plastischem Schmuck bekrönt und die Tür mit einem Eisengitter mit Blumendekor verziert.

Die Fassade ist durch einen zweigeschossigen Mittelerker und ein doppeltes betont. Die paarig angeordneten Fenster sind mit Stuckornamenten gerahmt und über beide Mittelgeschosse durch Putzeinfassungen verbunden. Der Dachbereich zeigt ein zentral über den Erker gestelltes Zwerchhaus mit einem reich verzierten Giebel. Der Übergang vom zum Flachdach ist mit einem filigranen, eisernen Ziergitter versehen.

Brandenburger Platz 56 Wohnhaus Das Wohnhaus in spätklassizistischem Baustil ist ein 1875 an der Südseite des Brandenburger Platzes errichtetes Gebäude mit Seitenflügel. Nach 1980 erfolgten Innenmodernisierungsmaßnahmen, die Treppenanlagen und die Grundstruktur sind aber erhalten geblieben. An der Fassade befinden sich schwach ausgebildete, seitliche Risalite, die der sonst symmetrischen Gliederung der In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

entgegenstehen. Die teilverglaste Rahmenfüllungstür mit kräftiger Verzierung ist bauzeitlich erhalten. Die Fenster werden durch einfache Gesimse verdacht und verbunden.

Die Gurtgesimse werden von variationsreichen Friesen begleitet, und in den Obergeschossen markieren Blendbaluster die Fensterbrüstungen. Der Traufbereich ist mit Friesplatten versehen und mit einem von Konsolen getragenen Kranzgesims gestaltet. Der Drempelbereich mit den schmalen, quer liegenden Fenstern sowie dem darüberliegenden Kranzgesims bildet den Übergang zum. Brandenburger Platz 57 Mietwohnhaus Das Mietwohnhaus an der südlichen Platzfront mit Hofflügel und Satteldach wurde 1876 erbaut.

Die Seitenachsen der Fassade sind als Risalite hervorgehoben und geschossweise von Pilastern gefasst. Im zweiten Obergeschoss wurden Rundbogenfenster in den Risaliten verwendet. Die originalen Rechteckfenster des vierachsigen Mittelteils sind variierend bekrönt von Schmuckgirlanden bzw. An den Brüstungsspiegeln und an den Putzfeldern zwischen den Drempelfenstern finden sich dekorative Putzverzierungen. Das Kranzgesims auf Konsolen ist mit einem abschließenden Blütenfries verziert.

Das bauzeitliche Haustor befindet sich an der linken Außenachse. Die Durchfahrt wird durch Pilaster gegliedert und die Deckenkehle von Stuckfries begleitet. Das seitlich erschlossene Treppenhaus wird von korinthischen Säulen gefasst. Breitscheidplatz Zierbrunnen Der Brunnen mit dem Motiv der Schwebenden, 1926 von Wilhelm Gerstel und Egon Schmol geschaffen, steht im Bochumer Rosengarten.

In einer riesigen Schale aus Muschelkalkstein befinden sich mittig an einem vierkantigen Schaft, knapp über dem Wasserspiegel, zwei männliche und zwei weibliche Gesichter, in alle vier Himmelsrichtungen zeigend. Das obere Schaftende bildet eine Kugel, auf der eine 65 cm große Bronzefigur tanzt. Vier Delfine über den Köpfen der Gesichter mit dem Maul nach unten sprudeln Wasser. In den 1970er Jahren stand der Brunnen zeitweise im Blechenpark unweit des Carl-Blechen-Denkmals.

Ein Jahr nach seiner Beschädigung, 1997, wurde der Brunnen durch die Spenden wohlhabender Cottbuser restauriert. Von der Enkelin des Stifters enthüllt, steht er wieder vor dem Lobedanhaus. Breitscheidplatz 2 Von 1780 bis 1785 ließ der wohlhabende Material- und Tuchwarenhändler Samuel Friedrich Lobedan vor den Toren der Stadt ein Vorwerk mit Wohnhaus errichten. Auf dem Eckgrundstück zur Ostrower In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? wurde ein zweigeschossig verputzter Ziegelbau von acht zu drei Achsen mit einem Mansardwalmdach erbaut.

Die Hauptfront, symmetrisch gegliedert, zeigt zum Breitscheidplatz. Die beiden Mittelachsen sind als flacher Risalit mit Zwerchhaus und Dreiecksgiebelabschluss gestaltet. Im Risalit sind die Fenster und Eingangsnischen rundbogig abgeschlossen. Die zweiflügelige Feldertür wurde nach 1945 erneuert. Ihr Oberlicht besitzt eine geschwungene Sprossung. Die rechteckigen Fenster der Seitenachsen zeigen an den Ecken geohrte Faschen, im Erdgeschoss dominieren rechteckige Blenden und im Obergeschoss Blendspiegel.

Die Fassade und der Risalit werden von kräftig gequaderten Lisenen gefasst, diese sind mit dem Hauptgesims verbunden und werden über die Höhe des Zwerchhauses weitergeführt.

Stuckverzierungen schmücken die abgerundeten Gebäudeecken. Das Gebäude ist eines der letzten Zeugnisse der Bürgerhausarchitektur der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit tonnengewölbtem Keller, Kaminanlage sowie den im Bereich der Mansarde liegend und im In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

doppelt stehend konstruierten Dachstuhl. Um 1810 erfolgte ein Ausbau des Dachbereiches. Das Gebäude wurde von 1989 bis 1992 umfassend instand gesetzt, der östliche Trakt im Hofbereich abgerissen.

Im Jahr 2000 erfolgte In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Umbau zum Geschäftshaus. Es folgten 1930 Erweiterungsbauten des Fliegerhorstes zur militärischen Nutzung. Ab Februar 1934 war der Flugplatz in die Flugzeugführerschule der Deutschen Verkehrsfliegerschule und Fliegerübungsstelle Cottbus des Deutschen Luftsportverbandes eingebunden. Mai 1934 war der Ausbau abgeschlossen und zur Nutzung als Militärflugplatz freigegeben. Nach 1990 gab es Bestrebungen, Cottbus-Nord als Verkehrslandeplatz zu etablieren, doch scheiterten alle Pläne am Widerstand der Cottbuser Stadtverwaltung.

Im November 2000 erfolgte die Eintragung der Flugplatzbauten in die Denkmalschutzliste des Landes Brandenburg. Burgstraße 17 Wohnhaus Im Auftrag des Bäckermeisters G. Ernst Graske, der es 1820 erwarb, wollte eine Kornbrennerei und Likörfabrik betreiben. Das zweistöckige klassizistische Eckwohnhaus zeigt mit sieben Achsen zum Neustädter Tor.

Die mittig angelegte Hofdurchfahrt mit dem bauzeitlichen Tor und den zwei aufgesetzten großen Rosetten hat noch erhaltene Radabweiser vor dem Tor. Während das Erdgeschoss nur eine schlichte Putzquaderung aufweist, wird das Obergeschoss durch gegliederte Pilaster an den Gebäudeecken und in den drei mittleren Achsen betont.

Die Stuckrahmungen der oberen Fenster tragen zur Betonung der zweiten Etage bei. Über dem mittleren Obergeschossfenster prangt eine umrankte Kartusche. Die beiden seitlichen Fenster sind mit Stuckranken in den Brüstungsfeldern und sehr feinen Stuckaturen in den dreieckigen Verdachungen geschmückt, die in einer Kartusche in Ranken- und Blumenwerk eingebettete Frauenköpfe darstellen.

Abgeschlossen wird das Gebäude durch ein Satteldach mit zwei Fledermausgauben. In der Hofdurchfahrt wurde eine ursprüngliche Schablonenmalerei restauriert bzw.

In den Kellergewölben sind die zwei Bauabschnitte noch deutlich erkennbar. Die parallel zum First ausgerichteten Haupträume sind flachbogig überwölbt und durch korbbogige Unterzüge unterteilt.

Der Innenhof wird von einem dreigeschossigen Seitenflügel und einem ebenso hohen Quergebäude aus dem 19. Jahrhundert eingefasst, beide wurden 1957 saniert und ausgebaut. Die südliche Grundstücksbegrenzung besteht aus den Resten der alten Stadtmauer.

Teile des 1872 abgebrochenen Neustädter Tores sind in die Gebäude integriert. Typisches stilistisches Element für englische Landhäuser in Deutschland ist die Verbindung von Straßen- und Hauptgarten durch Terrasse und Pergola. Der Grundriss des Gebäudes ist funktionell angelegt und interessant, so wird die Zimmernutzung dem Lauf der Sonne angepasst. Ferner sind private und In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Räume strikt getrennt, das bedeutet, dass die Küche nur über den Dienstboteneingang erreicht werden konnte.

Ferner hat das Gebäude ein hohes ziegelgedecktes Walmdach mit einem großen Dachüberstand im Bereich der Traufen. Die Fassade ist von der lebhaften Gliederung des Baukörpers geprägt Alle Hausecken werden über achteckige Ausweitungen geformt, die als Balkone im Obergeschoss weitergeführt werden. Im Obergeschoss wurden die privaten Schlafräume, das Bad und die Fremdenzimmer angelegt. Der Zugang wurde mittels einer repräsentativen Treppe bewerkstelligt.

Damals wohnte das Kinderfräulein im Dachgeschoss mit direkter Verbindung zu den Kinderzimmern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Villa als Waisenhaus für Flüchtlingskinder genutzt. Einige Zeit später befand sich ein Kindergarten in den Räumlichkeiten des Gebäudes, und im Jahre 1992 zog ein Städtisches Kinderheim ein. Diesterwegstraße 4 Villenartiges Wohnhaus Der zweigeschossige traufständige Putzbau mit Dach- und Kellergeschoss in der Diesterwegstraße 4 wurde 1911 errichtet.

Er besitzt ein mit kleinen Dachfenstern. Der überdachte Eingang an der rechten Vorderseite des Hauses ist über eine Treppe erreichbar. Zusätzlich befindet sich rechts neben der Eingangstür ein kleiner Anbau mit zwei kleinen Fenstern an der Vorderseite.

An der rechten Hausseite im zweiten Geschoss dominiert ein mit Balkonabschluss. An der Vorderseite des Hauses sticht ein Mittel mit einem überdachten im zweiten Geschoss optisch heraus. Neben dem Erker ist ein zurückgesetztes Halbrundfenster eingesetzt. Im ersten Geschoss gibt es schmucklose Rechteckfenster. Der Keller zeigt sich In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? in unverputzter Ziegelbauweise und besitzt Bogenfenster. Ein zweites Halbrundfenster mit Sprossen ziert das Dachgeschoss, das eine Fachwerkstruktur aufweist.

Das villenartige Wohnhaus besitzt asymmetrische, vielteilige Fassadenaufbauten und eine prägnante Mansarddach-Konstruktion. Die Architektur ist stark beeinflusst durch Elemente des. Richter zum Gedenken der gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges errichtet. Das Kriegerdenkmal besteht aus zwei Vierkantsockeln mit eingetieften Wandfeldern. Darauf befindet sich eine Figur aus Sandstein. Sie stellt einen Soldaten mit Stahlhelm, Waffenrock und langem Überwurfmantel dar. Der Soldat hat den Kopf leicht gesenkt und hält mit seinen vor dem Bauch verschränkten Händen einen.

Dreifertstraße 1 Mietwohnhaus mit Einfriedungsmauer und Zaun zur Straße Das Gebäude wurde 1894 von Paul Broeßke für den Dekorationsmaler Friedrich Wilhelm Henkel erbaut. Es handelt sich bei dem Bauwerk um einen Putzbau mitdessen Grundriss den unregelmäßigen Grundstücksgrenzen angepasst wurde. Die Fenster sind schlicht gerahmt, und pro Etage wechseln sich verschiedene Sturzformen bzw. Der Sockel besitzt als stilistisches Mittel eine Quaderung.

Im Bereich der Brüstung befinden sich zum Teil Friesplatten zur Dekoration. Die Gebäudeansicht wird von einem Polygonaleck sowie einem Seiten mit geschweiftem Zwerchgiebel im Stil der Renaissance bestimmt.

Der Risalit wird durch einen Erker mit Balkonabschluss aufgewertet, dessen Brüstungsgitter filigran gearbeitet ist. An den Risaliten der beiden Untergeschosse schließt links eine Flachbogen mit korinthischen Säulen an, und darüber befindet sich ein Balkon.

Die Balkonbrüstungen sind hier massiv gearbeitet und besitzen durchbrochene Ornamente. Im hinteren Bereich der In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? schräg verlaufenden Schmalseite befindet sich ein Treppenhaus und eine Durchfahrt in den Hof. Die Rückseite des Wohnhauses ist ziegelsichtig belassen worden. Die straßenseitige Ansicht hingegen ist mit reich ornamentierten eisernen auf Klinkersockel erbaut worden. Durch die Verbindung von Fassadenschmuck und plastischer Akzentuierung wirkt das späthistoristische Mietwohnhaus repräsentativ.

Dies wird durch Risalite, Erker, Balkone und den seitlichen Treppenhausanbau architektonisch umgesetzt. Des Weiteren wurde beim Bau darauf geachtet, dass der Risalit des Giebels mit dem des nördlichen Nachbargebäudes korrespondiert.

Die aufwendige architektonische Gestaltung resultiert aus der exquisiten Lage und dem Bestreben des Bauherren, sich und seine Firma zu repräsentieren. Dreifertstraße 10 Villa Dreifert Die Villa in der Dreifertstraße 10 in Cottbus wurde um 1868 errichtet. Bauherr war der Modehausbegründer Heinrich Dreifert. Das Gebäude wurde von etwa 1945—1990 durch die Sowjetarmee genutzt.

Die Fassade wurde ebenfalls rekonstruiert und mit Bauschmuck ergänzt. Im Zuge der Sanierung wurde an der Rückfront ein älterer eingeschossiger Anbau um drei Etagen aufgestockt, der heute zu einer viergeschossigen Wohnanlage überleitet. Das Wohnhaus befindet sich an der Ostseite der Straße, weit in das Grundstück zurückgesetzt.

Der eingeschossige Putzbau besitzt ein und ein mit einer hohen. Eine Ritzbänderung beziehungsweise -quaderung überzieht das Hauptgeschoss, während die Souterrain- Hauptgeschoss- und Drempelfenster an der symmetrischen Straßenfassade angeordnet sind.

Der Hauseingang befindet sich in einem übergiebelten Mittel mit einer Freitreppe. Über dem Eingang existieren Gesimsverdachungen auf verzierten Konsolen, die von kleinen vollplastischen umgeben werden. Die Hauptgeschossfenster seitlich neben dem Risalit haben ebenfalls eine Gesimsverdachung auf Konsolen.

Oberhalb des Drempels wurde ein Konsolengesims gefertigt. An der Schmalseite im Süden gibt es eine Veranda mit. Die Villa der Kaufmannsfamilie Dreifert hat trotz den überdimensionierten Anbauten und dem Verlust von ursprünglicher Baumasse eine stadthistorische Bedeutung.

Dresdener Straße Südfriedhof, Gesamtkomplex Bereits 1900 wurde von den Stadtverordneten beschlossen, im Süden der Stadt einen neuen und größeren Friedhof zu eröffnen. Im Jahre 1904, während der Amtszeit von Oberbürgermeister Paul Werner, wurde der eingeweiht. Im Süden des Friedhofes befindet sich die Kriegsgräberstätte.

Es ist eine Anlage für die Opfer des Ersten und des Zweiten Weltkrieges sowohl für militärische als auch für zivile Kriegsopfer. Und es gibt hier einen Neuen Jüdischen Friedhof siehe Nr. Dresdener Straße Neuer Jüdischer Friedhof Die Verstorbenen der jüdischen Gemeinde Cottbus wurden bis zum Jahr 1814 in begraben. Er wurde 1938 beim verwüstet und 1960 abgeräumt. Auf dem Platz wurde ein Gedenkstein errichtet, und Teile der Umfassung blieben erhalten.

Nachdem der Alte Jüdische Friedhof 1916 voll belegt war, wurde ein neuer jüdischer Friedhof benötigt. Die erste Beerdigung fand 1916 statt.

Berta Hammerschmidt, Frau von Justizratwurde beigesetzt. Die Friedhofskapelle aus rotbraunem Klinkermauerwerk wurde 1929 errichtet. Bereits in den 1930er Jahren wurde der Friedhof von allen Seiten des Südfriedhofes eingeschlossen.

Der Neue Jüdische Friedhof ist etwa 5000 Quadratmeter groß. Da in Cottbus wieder eine jüdische Gemeinde existiert, wird auch der Friedhof wieder genutzt.

Doch auch aus Calau, Senftenberg, Drebkau und Großräschen werden In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? auf dem Neuen Jüdischen Friedhof bestattet. Die Gestaltungsideale der Nationalen Traditionen sind hier eingeflossen.

In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

Die Gebäude in der Dresdener Straße sind dreigeschossige Putzbauten. Als Fassadenschmuck des Erdgeschosses wurden Putznuten gewählt, deren optischer Abschluss eine Putzbänderung zwischen dem Erdgeschoss und der ersten Etage bildet.

Die Gebäude besitzendie zum Teil mit besetzt sind. Die Gebäude sind zu einem großen Teil traufständig und wurden 2008 saniert. Es wurden an einigen Bauwerken Balkone nachträglich aus Metall an der Hofseite installiert. Bei der Gartenstraße 18 handelt es sich um einen zweigeschossigen Putzbau unter Walmdach. Bei den Gebäuden Kochstraße 3—6 und Ottilienstraße 22—24 handelt es sich um dreigeschossige, traufständige Putzbauten mit einfachen Sprossenfenstern sowie einem Walmdach mit Schweifgauben.

Dresdener Straße 22—30, 52—57, Hermann-Löns-Straße 14, 15, 16, Gallinchener Straße 11, 12 Wohnanlage Hierbei handelt es sich um zwei Gebäudekomplexe der 1930er Jahre, die mit der Längsseite an der Dresdener Straße stehen. Die Gebäude sind traufständig und besitzen sowohl Walm- als auch mit Kehlen. In der Dresdener Straße 53, die an den viergeschossigen Verbindungsbau grenzt, ist das Treppenhaus mittels einer hervorgehoben.

Die anderen Treppenhäuser sind optisch durch etagenversetzte Fenster hervorgehoben, und in der obersten Etage existiert ein Querfenster.

Die übrigen Fenster der Gebäude sind zweiflügelige Rechteckfenster. Der Grundriss der Gebäudekomplexe setzt sich aus einer L- und einer U-Form zusammen. Die Eingänge besitzen einfache Holztüren und sind zum Teil mit Betonplatten überdacht. Der Gebäudeteil in der Hermann-Löns-Straße 14 und 15 ist leicht versetzt gebaut. Das bedeutet, die Hausnummer 14 steht etwas weiter hinten als die Hausnummer 15.

Der Komplex Dresdener Straße 52—57, Hermann-Löns-Straße 14—15 und Gallinchener Straße 11—12 ist momentan im bauzeitlichen, unsanierten Zustand, wohingegen die Pendants Dresdener Straße 22—30 und Hermann-Löns-Straße 16 saniert wurden. Hier gibt es über jeden Eingang eine Überdachung aus Beton, und auf dem Dach der Hermann-Löns-Straße 16 wurde eine Solaranlage installiert.

Jeder Komplex verfügt über Grünanlagen auf der Hofseite. Im Jahr 2007 wurde mit der Sanierung der Gebäudeteile Dresdener Straße 22—30 und Hermann-Löns-Straße 16 begonnen; sie dauerte etwa ein Jahr. Diese Objekte werden als Schülerwohnungen für den Olympiastützpunkt Cottbus hergerichtet. Dresdener Straße 33, 50 Zwei Torhäuser Im Jahr 1949 wurden das Gebäude in der Dresdener Straße 33 und das Gebäude in der Dresdener Straße 50 anlässlich der ersten ostdeutschen Landwirtschaftsmesse als Lehmmusterhäuser erbaut.

Die Lehmziegelgebäude wurden aus ungebranntem Lehm errichtet und gelten heute mit ihrer Lehmbautechnik als ökologische Anschauungsobjekte. In dem Gebäude in der Dresdener Straße 50 befindet sich das Hotel mit Gasthof Zum Postkutscher. Das Haus ist ein eingeschossiger Fachwerkbau mit Dachgeschoss. Es besitzt ein über Winkel sowie rechteckige Fenster mit einfachen Sprossen. Eine zweiflügelige Tür mit Glasfenster bildet den Eingang.

Von dem weißen Putz hebt sich als Schmuck am Giebel eine mittelgroße restaurierte Figur des Cottbuser Postkutschers ab. Nach umfangreichen Baumaßnahmen entstand ein Hotel, eine Bauernstube mit 30 Sitzplätzen sowie ein zusätzliches Restaurant mit 48 Sitzplätzen.

Das Gebäude in der Dresdener Straße 33 am Südfriedhof wurde im selben Fachwerkstil gebaut und steht dem Gasthaus gegenüber. Hier befindet sich eine etwas kleinere Figur eines Blumenmädchens als Hausschmuck am. Ein klassisches Kopfsteinpflaster umschließt den Eichenplatz. Der alte Baumbestand aus 10 ist erhalten. Der Platzrand wird von Büschen eingerahmt. Auf dem Platz befinden sich zwei Parkbänke.

Ein umgestürzter Baumstamm ohne Wurzeln und Äste ist für die Kinder als Gegenstand zum Balancieren aufgebaut. Die Gebäude auf den Grundstücken in der unmittelbaren Umgebung bestehen aus villenartigen Einfamilienhäusern, zum Teil ist deren historische Bebauung erhalten. Darauf sitzt ein Dacherker, der beide Haushälften miteinander verbindet. Die Hausseite in der In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? 14 ist hellgelb verputzt, und die Hausseite in der Eichenstraße 15 ist unverputzt.

In der Humboldtstraße stehen zweigeschossige Gebäude mit Dachgeschossen sowie. Das Gebäude in der Humboldtstraße 41 ist ein Klinkerbau mit überdachtem Eingang. Das Garagendach dient als Terrasse. Ein Erker mit überdachter Terrasse dominiert das Gebäude in der Humboldtstraße 42. Der Erker ist mit Bänderklinkern geschmückt.

Die rechteckigen Fenster haben eine Klinkerrahmung, und auf dem Dach befindet sich eine. Das Gebäude in der Humboldtstraße 43 weist eine einfache Fensterrahmung auf. Auch hier dominiert ein mit Terrasse. Das Dach ist an der Vorderseite von zwei Fenstern unterbrochen. Als eines der wenigen Häuser in der Humboldtstraße besitzt die Hausnummer 27 ein mit einerderen ein Blickfang ist.

Auf dem Dach befinden sich zwei Giebelgauben. Auffallend in der Hausnummer 28 ist im dritten Geschoss ein Halbrundfenster mit Sprossen. Das Gebäude in der Humboldtstraße 29 besitzt einen weißen Putz und einen Balkon. Über dem Balkon verläuft eine Bänderung, darüber dominiert ein Okulus. Das dreigeschossige Gebäude in der Hausnummer 30 besitzt eine breite überdachte Terrasse im zweiten Geschoss. Alle Grundstücke weisen einen hohen Baumbestand auf. Das städtebauliche Ensemble und der Eichenplatz sind Folge der Gartenstadtbewegung in Cottbus, die 1954 ihren Anfang nahm.

Erich-Kästner-Platz 1 Anfang des 20. Jahrhunderts In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? im sich entwickelnden Cottbus größere Räumlichkeiten für die Kirchenarbeit. Im Gemeindekirchenrat wurde der Bau eines großen Gemeindehauses erörtert. Ein geeignetes Areal fand sich durch den Kauf des unbebauten Grundstücks Bahnhofstraße 5 und des östlichen Teils der Bahnhofstraße 4.

Die Bauleitung wurde den Cottbuser Architekten Michaelis und Dietrich übertragen. Die Grundsteinlegung fand am 10. Das Gebäude ist ein freistehender zweistöckiger Ziegelbau mit einer großen Freifläche zur Straße hin. In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Fassade des zweistöckigen Gebäudes ist im Barockstil gehalten und war an die niederländische Bauweise angelehnt.

Vertikale Mauerverstärkungen Lisenen und verschiedene großzügige Fensterformate geben der Fassade ein schlichtes Aussehen. Eine große Doppeltür in der Mitte und In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

im Dachbereich lockern die Symmetrie des Gebäudes auf. Im Erdgeschoss befanden sich eine Turnhalle, Versammlungs- und Vereinszimmer, Garderoben und die Küche. Das Obergeschoss bestand aus dem großen Saal mit Bühne für 500 Personen, einem kleinen Saal und mehreren Zimmern. Des Weiteren gab es einen Vorraum, in dem Speisen und Getränke eingenommen werden konnten. August 1914 erfolgte die feierliche Einweihung des Gemeindehauses. Während des Ersten Weltkrieges wurde hier das Reservelazarett I untergebracht.

Erst Ende 1919 wurde das Gebäude wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben. Es stand für Vereine, Veranstaltungen, Festlichkeiten und zur Aufnahme von durchreisenden Gästen zur Verfügung.

Die Turnhalle diente besonders im Winter der sportlichen Betätigung wie orthopädisches Turnen, rhythmische Gymnastik und dem Sportunterricht der Schulen. Im Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude wieder als Lazarett. Nach dem Fliegerangriff auf das Krankenhaus am 15. Februar 1945 wurde die chirurgische Abteilung hier untergebracht.

Ab 1950 befand sich das Polizeikrankenhaus in diesem Objekt. Seit 1979 war die Station junger Techniker und Naturforscher hier untergebracht. Das Gebäude ist seit Mitte der 1960er Jahre im Besitz der Stadt Cottbus. In den 1990er Jahren war hier der Sitz des Museums für Natur und Umwelt. Nach längerem Leerstand erfolgte Ende der 1990er Jahre eine Außensanierung.

Die Stadt Cottbus will das denkmalgeschützte Haus nach umfangreicher Sanierung und Rekonstruktion ab Ende 2012 als neues Stadthaus nutzen.

Es soll unter anderem das Standesamt, die Büros der Stadtverordneten und das Stadtparlament beherbergen. Ewald-Haase-Straße 3, 3a, 3b Feuerwehrhauptwache mit Wohnhaus Am 19. Februar 1929 beschloss der Magistrat den Bau einer neuen Feuerwache mit einem Kostenaufwand von 280. März 1929 gaben die Stadtverordneten die Genehmigung zum Bau. Das ursprüngliche Projekt ist der Zeit entsprechend abgeändert worden.

Nach vielen Bemühungen des Feuerlöschdezernenten, Stadtrat Gehler, gelang es endlich durch Aufnahme einer Anleihe, die notwendigen Mittel sicherzustellen. Oktober 1929 konnte der erste Spatenstich getan werden. Oktober fand die Grundsteinlegung statt. Die Wehr hat zu dieser Zeit rund 150 Mitglieder, sie stand unter dem Kommando des Oberführers Otto Haeger; stellvertretender Oberführer war Optiker Albert Bergte.

Juni 1930 erfolgte im Rahmen des 31. Verbandstages der der Provinz Brandenburg die feierliche Übergabe der neuen Hauptfeuerwache. Im Gesamtobjekt sind vier Teile zu unterscheiden: ein zweigeschossiges Depot mitein viergeschossiger mit zweiseitiger Uhr, das dreigeschossige In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? mit Fensterband und neun Dreizimmerwohnungen und die gesondert stehende Sanitätswache. Die große Fahrzeughalle befindet sich im Erdgeschoss mit einer Abmessung von 16,30 m × 11,25 m, ein Telegraphenzimmer mit der Feuermelde- und Fernsprechzentrale und ein Magazin.

Die Höhe des Turmes beträgt etwa 22 m und ist gleichzeitig als Steigerturm und Schlauchtrocknungsanlage eingerichtet. Die Fassadenverkleidung ist verziert mit Buntklinker. Über dem mittig gebauten Hauseingang, der von gerahmt wird, befindet sich ein Balkon, der auf kräftigen ruht. Ein Putzspiegel mit dem Erbauungsdatum befindet sich über der bauzeitlich erhaltenen Eingangstür. Im Erdgeschoss wird die vertikale Gliederung durch ein Sockel- und ein übernommen. Die Fenster werden durch aufgeputzte Schlusssteine abgeschlossen.

Ein Gurtgesims trennt das Erd- vom Obergeschoss, dessen Fenster durch eine hervorgehoben werden. Putzspiegel in Fensterbreite verbinden diese mit dem darunterliegenden Gurtgesims. Die Fenster des zweiten Obergeschosses werden durch ein Sohlbankgesims verbunden. Des Weiteren verbindet ein Gurtgesims die Verdachungen dieser Fenster miteinander.

Fensterbreite Putzspiegel mit verbinden das In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Traufgesims mit den Verdachungen. Ewald-Haase-Straße 12 Fabrikantenvilla mit Villengarten einschließlich seiner historischen Einfriedungen Die zweigeschossige Fabrikantenvilla in der Ewald-Haase-Straße 12 ist ein Klinkerbau.

Das Gebäude ist traufständig und hat eine Dachkombination aus und. Das gesamte Gebäude besitzt Stichbogenfenster mit Holzrollläden, und die Fensterbänke sind aus Dachziegeln gestaltet. Das Dach besteht aus Ziegeln, und die Traufe hat als gestalterisches Element ein konisch aufeinander zulaufendes Zahnfries. Die Frontseite zur Ewald-Haase-Straße weist einen Erdgeschossanbau auf, der drei große gesprosste Stichbogenfenster und vier senkrecht gestufte vorspringende In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

hat. Den Abschluss des Anbaus bildet ein. Die einzelnen Etagen sind optisch mittels Gurtgesimsen voneinander getrennt. Unterhalb des Gurtgesimses sitzt direkt ein Zahnfries, das parallel zum Gesims in allen Etagen mitgeführt wird. Das Gebäude besitzt zwei sich gegenüberliegende Mittel, die durch ein Satteldach verbunden sind. Diese Risalite sind als separater Gebäudeteil gearbeitet, der aber mit den anderen verbunden ist.

Daraus resultiert, dass die Risalite eine Etage mehr aufweisen als der Rest des Hauses. An der rechten Giebelseite des Gebäudes befinden sich zwei Erker. Juli 1845 errichtet und erinnert an die Hinrichtung von fünf Deserteuren. Es ist ein Steinblock mit aufgesetztem gusseisernem Kreuz. Ruhestätte der unter französischer Herrschaft am 16. Juli 1813 hier erschossenen Krieger aus Westfalen steht als Inschrift auf dem Kreuz. In den Stein eingelassen ist eine Tafel mit den Namen der Hingerichteten.

Nach der Schlacht von Großgörschen, während eines Waffenstillstands, desertierten scharenweise westfälische Soldaten, die auf Seiten der napoleonischen Armee kämpften, zu den Preußen.

So auch die Soldaten der leichten Kavallerie Karl Mocke und Heinrich Menke sowie die Husaren Franz Kersick, Johann Westphal und Andreas Bremer. Die fünf Männer fühlten sich bereits in Sicherheit und machten auf einer Lichtung eine Rast, als sie von französischen Soldaten gefangen genommen wurden.

General Beaumont wollte mit ihrer Erschießung ein Exempel statuieren und ließ sie von einem Kriegsgericht zum Tode durch Erschießen mit vorherigem Schaufeln des eigenen Grabes verurteilen. Um drei Uhr früh wurde die Hinrichtung durchgeführt, bei der mehr als eintausend Einwohner gezwungen In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?, anwesend zu sein.

Das Tragische an der Geschichte ist, dass eine Begnadigung durch den französischen Marschall zu spät eintraf. Franz-Mehring-Straße Frühlingsgarten auf der Mühleninsel mit Ostrower Steg zwischen Franz-Mehring-Straße bis zum Ostrower Steg Auf der südlichen Seite der Mühleninsel, wo einst Polsterwaren hergestellt wurden, findet man heute Wohnungen am Spreeufer.

Weiter an der Spree In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? befindet sich der Frühlingsgarten. Vor 1954 befand sich hier lediglich ein Kastanienweg. In der heutigen Zeit ist die Pflege dieses Geländes in den Hintergrund geraten.

Einst traf man dort auf seltene Bäume und andere Gewächse, wie zum Beispiel einender 1953 der Stadt Cottbus geschenkt wurde. Ein altes Holzhaus, das einst ein -Dach hatte, wurde anlässlich der Bezirksgartenbauausstellung 1956 erbaut. Über den angrenzenden Mühlengraben führt eine Brücke namens Ostrower Steg. Auf diesem Gelände leben heute auch Vögel und Fische. Franz-Mehring-Straße, Uferstraße Goethepark mit Amtsteich, Brücke und Dieselkraftwerk Bis zum Jahre 1899 war das Gelände des heutigen Goetheparks ein sumpfiges Areal mit viel Gestrüpp.

Nach der Umgestaltung zu einer Naturlandschaft entstand auf der feuchten Niederung der Mühleninsel die erste Cottbuser Parkanlage. Erst 1949 erhielt sie den Namen des Dichtersanlässlich seines 200. Ein Blickfang des Parks ist der Amtsteich, der um 1600 auch der Karpfenzucht diente. In seiner Mitte befindet sich heute ein Springbrunnen. Im Winter wird der zugefrorene Teich zum Schlittschuhlaufen freigegeben. Gleich links neben dem Amtsteich befindet sich das Dieselkraftwerk.

Dieses Industriedenkmal, das 1928 in Betrieb genommen wurde, beherbergt heute brandenburgische Kunstsammlungen. Auf der rechten Seite des Amtsteichs befindet sich das Restaurant Freizeitoase. Daher rührt auch der Name des dort vorbeiführenden Weges An der Wachsbleiche.

Auch einen Kinderspielplatz findet man in dieser Parkanlage. Am Spreeufer sowie im Amtsteich leben. Es sind dreigeschossige Wohnblöcke, nur die Anzahl der Hauseingänge variiert. Zu dem Komplex gehören verschiedene Straßen und Blöcke.

Alle Wohnblöcke stehen unter Denkmalschutz und sind ein Beispiel für die Bauleistungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Sämtliche Miet- und Geschäftshäuser wurden von 2005 bis 2011 vollständig saniert. Die Außenfassaden wurden erneuert und das Innere vollständig modernisiert.

Franz-Mehring-Straße 55, 61, An der Wachsbleiche 1, 1a Tuchfabrik Hermann Elias bestehend aus den drei Hauptgebäuden und der Fabrikantenvilla mit schmiedeeiserner Umzäunung Im Jahr 1878 erwarb der Kommerzienrat Hermann Elias den südlichen Teil der Mühleninsel als Fabrikgelände. Er ließ darauf drei mehrgeschossige Gebäude mit den dazu passenden Nebengebäuden als eine der größten errichten, die.

Außerdem entstand in der heutigen Franz-Mehring-Straße 56 seine Villa. Durch seine Stiftung wurde 1902 der gleichnamige Eliaspark erschaffen. Friedhofskapelle Friedhofskapelle auf dem Alten Stadtfriedhof Die entstand um 1835 nach Plänen und unter Leitung des Baumeisters C. Es handelt sich um einen dorischen Prostylostempel mit niedrigen seitlichen Säulengängen.

Friedrich-Ebert-Straße 36 Fassade des Wohn- und Geschäftshauses Dieses Haus wurde 1870 an der Ostseite der Straße errichtet. Im Jahr 1876 folgte die nördliche Erweiterung des Wohnhauses um fünf Achsen mit einer Tordurchfahrt. Das Fabrik- und Wohngebäude sowie die ehemaligen Produktionsbauten im ersten Hof wurden 1992 zu einer modernen Passage mit Hotel und Büroräumen umgebaut, die spätklassizistische Straßenansicht restauriert und Fenster und Türen erneuert, wobei die Fenster des Erdgeschosses höher gesetzt wurden.

Die dreizehnachsige Fassade wird von Gesims- und gegliedert. Die übergiebelten Zugangsachsen und Gebäudekanten sind asymmetrisch betont. Sohlbankgesimse und dem Sturz folgende Profilleisten verbinden die Rundbogenfenster der oberen Geschosse. Im obersten Stockwerk befinden sich wesentlich kleinere, gekoppelte Fenster, die zum Teil als ausgebildet sind. Hier werden die Sohlbankgesimse von plastischen Palmettenfriesen begleitet.

Die flachen, über die ragenden Blendgiebel sind verziert mit einem Aufsatz, Klötzchenfries und Medaillons mit eingestellten, nach antiken Vorbildern gefertigten Büsten. Von ursprünglich drei Büsten sind allerdings nur noch zwei erhalten. Friedrich-Ebert-Straße 38, 38a Mietwohn- und Geschäftshaus mit Seitengebäude Dieser schmale Sichtziegelbau mit wurde 1905 an der Ostseite der Straße gegenüber der Einmündung zur Virchowstraße erbaut. Ende 1990 erfolgte eine Fassadeninstandsetzung, die Wiederherstellung der 1971 beseitigten Geschäftseinbauten des Erdgeschosses und Modernisierungen im Hausinneren.

Der langgestreckte, dreigeschossige Seitenflügel In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? über einen L-förmigen Grundriss. Das Erdgeschoss ist heute verputzt, die Obergeschosse ziegelsichtig und mit aus rot gebrannten Ziegeln gemauerten Dekorationen, die die Brüstungsfelder und das Traufgesims hervorheben.

In der rechten Außenachse ist die bauzeitliche Hauseinfahrt mit Tor erhalten geblieben. Die drei oberen Etagen sind zudem durch zurückhaltendes, plastisches Jugendstildekor aufgewertet. Die Fenster werden gerahmt von in die Fläche hinein vertieftem Dekor, das sich an der konzentriert, an der wiederum linear-geometrische, vegetabile und maskenförmige Motive Anwendung fanden.

Der flache Seiten über der Hauseinfahrt ist durch eine große Schmuckfülle untertanderem groteske Maske, naturalistische Blumenranken hervorgehoben. Die Konsolen, die das vorstehende In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? tragen, sind in die Fensterrahmungen des obersten Geschosses eingebunden. Zusammen mit dem benachbarten Gebäude Nr. Dieses Bauwerk mit konventionellen Formen besitzt eine Jugendstildekoration, die, symmetrisch angeordnet, die Seitenachsen hervorhebt und die Gebäudemitte betont.

Zwillingsfenster des jeweiligen Wandsegments unterstützen diese Gliederung zusätzlich. Die Fensterstürze und Brüstungsspiegel werden von flach reliefierten, naturalistischen Blumen- und Blattmotiven begleitet. Im obersten Geschoss werden die Fenster von geometrisch ornamentierten gerahmt. Grob strukturierter Putz überzieht das Erdgeschoss mit Quaderung. Die mittleren Etagen sind durch Sohlbankgesimse und hochrechteckige, geschossübergreifende Putzfelder In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

Wellenmuster zusammengefasst. Hier sind die Fensterstürze und das Traufgesims in rotem Klinker ausgeführt. Im zum Seitenflügel befinden sich Balkone mit In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?. Die Treppenanlage, Wohnungstüren und die Eingangsflurgestaltung sind traditionell und schlicht In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

historischen Formen erhalten geblieben. Anhand dieses Gebäudes sieht man das zeittypische Bemühen des Architekten um eine Synthese von erprobten Baustrukturen des Mietwohnhausbaus und des.

Friedrich-Engels-Straße 61—66 Wohnanlage Diese dreigeschossige Blockrandbebauung mit steilem, zum Wohngeschoss ausgebautem wurde 1935 fertiggestellt. Die Projektierung dieser Quartierbebauung erfolgte bereits vor der Rezession Ende der 1920er Jahre. Die Reihenwohnhäuser sind mit Klinkersockel und Kratzputz versehen und symmetrisch gegliedert. Sie besitzen jeweils eine zentrale Eingangsachse, und seitlich schließen sich je drei Kastenfenster mit Sprossenteilung an. Die Fenster der Eingangsachsen variieren, da diese teils als Fenstertüren mit Gitterabschluss ausgebildet sind.

Die Haustüren aus der Bauzeit sind mit einem mit zeittypischem Zackenprofil gerahmten Miniaturfenster ausgestattet, und im Treppenhaus befinden sich Terrazzotreppen. Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 8 Städtische Turnhalle mit ehemaligem Feuerwehrdepot, zugehörigem Turnplatz mit Lindeneinfassung, natursteingepflasterter Zuwegung, Torpfeilern und westlicher Umfassungsmauer Die Turnhalle wurde 1873 unter der Leitung des Cottbuser Maurermeisters Ackermann und des Ratszimmermeisters Grünenthal errichtet.

Jahrhundert diente die Turnhalle für Turnpflichtstunden von Schülern der höheren Lehranstalten. In den Jahren 1889 und 1890 errichtete man einen spiegelbildlichen Erweiterungsbau. Die Turnhalle ist ein langgestreckter eingeschossiger Bau, der sich unter einem befindet. Er hat eine symmetrische, durch Formsteinelemente belebte Fassade. Die Sockelzone schließt mit einem Kehlziegelband ab. Die aufgeputzten Traufgesimse sind von einem profilierten Gesimsband aus gelblichen Formziegeln begleitet.

Die Längswände sind durch gegliedert. Bauzeitliche Türen und Fenster sind in Rundbogenöffnungen eingebaut. Die übereinander angeordneten Rundbogenfenster an der Schmalseite des Gebäudes erwecken den Eindruck, dass es sich um ein zweigeschossiges Haus handelt.

Die oberen Fenster dienen allerdings nur zur Belichtung der Emporen. Verzierte Deckenbalken und Bretterdielen sind im Turnsaal sichtbar.

An beiden Schmalseiten des Turnsaales befinden sich Nebenräume. Sie werden zum Beispiel als Waschräume oder Umkleidekabinen genutzt. Bei dem Gebäude handelt sich um einen Rohziegelbau mit einem Flachdach.

An der westlichen Achse der Langseite befindet sich ein zweigeschossiger Bau. Dort waren früher Bedienstetenwohnungen untergebracht. Das Gebäude orientiert sich an der Gliederung und Gestaltung der Turnhalle und variiert deren Motive leicht.

Die einstigen Durchbrüche für die großen Ausfahrtstore sind noch sichtbar. Der großzügige Turnplatz ist von Linden eingefasst und liegt vor der Sporthalle. Neben dem Feuerwehrdepot an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße befindet sich die Toreinfahrt, die von Ziegelpfeilern eingefasst ist. An der westlichen Grundstücksgrenze der Turnhalle sind Teile der alten Umfassungsmauer erhalten geblieben.

Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 14 Wohnhaus Das Wohnhaus wurde 1875 erbaut und gehört zu den wenigen Beispielen einer frühkaiserlichen Gebäudezeile von In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Mietwohnhäusern. Die Putzfassade zeigt sich mit bewahrtem spätklassizistischem Bauschmuck. Im Jahr 1884 kaufte Dr. Das Erdgeschoss der sechsachsigen Fassade hat eine kräftige Nutung. Durch kräftiges Gesims ist das Obergeschoss abgesetzt. Die Fenster sind hier in Rahmungen gestellt. Die Brüstungen sind mit Friesplatten dekoriert.

Das Traufgesims ist weit ausladend angebracht. In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Fenster und die zweiflügelige Eingangstür des Gebäudes erscheinen bauzeitlich. Das Haus gehört zur relativ frühen Phase der Stadterweiterung mit durchgehend geschlossener Straßenbebauung. Im Jahr 1912 wurde das Gebäude für den ständigen Schulbetrieb bis 2005 erweitert.

Seit 2006 ist hier das Stadtteilmuseum Gallinchen untergebracht. Das Objekt ist seit 2010 denkmalgeschützt, und zum Tag des offenen Denkmals im Jahr 2011 wurde das Denkmalschutz-Schild eingeweiht.

Der Bau von 1903 ist ein eingeschossiges Klinkerbauwerk mit einem weit vorkragenden. Die zweiflügelige hölzerne Stichbogen-Eingangstür wird von einem eingerahmt. Der Risalit mündet in einen dreieckigen Zwerchgiebel. Im oberen Bereich befinden sich In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

rechteckige Sprossenfenster. Ein zweiter Eingang an der rechten Seite der Westfassade, mit einer zweiflügeligen Stichbogentür und einem gesprossten Oberlicht, ist über eine vierstufige Treppe begehbar. Auch die Ostseite des Gebäudes ist durch Risalite und dreieckige Zwerchgiebel gestaltet. Der südliche Gebäudeteil besteht aus zwei Stockwerken, die ein mit einer abschließt. Der Klinkeranbau hat ebenfalls Stichbogenfenster.

Über dem Eingang auf der Südseite befindet sich, zu den Geschossen versetzt, das Flurfenster. Das Gelände ist durch einen Metallzaun begrenzt. Gerhart-Hauptmann-Straße 8 Villa mit Pförtnerhaus Diese dreigeschossige Villa besitzt an der Frontseite drei Achsen. Das Dachgeschoss mit acht quadratischen, asymmetrisch angeordneten Fenstern ist in das integriert. Durch variierende Fensterformen und Formate wird die Gestaltung der Fassade aufgelockert.

Zum Teil sind die Fenster und Türen mit Fensterläden ausgestattet. Die Eingangstür dominiert die erste Achse. Sie besitzt ein Vordach in Dreiecksform, das von zwei gestützt wird. Ein hellbraunes Gurtgesims, das sich gut von dem weißen Putz abhebt, trennt optisch das erste und das zweite Geschoss.

Die Mittelachse ist etwas zurückgesetzt gebaut. Sie besitzt im zweiten Geschoss einen Balkon mit Eisengeländer. Die rechte Hausseite wird von einer Terrasse dominiert, die sich über die gesamte Breite des Hauses erstreckt.

Über vier Stufen erreicht man an der Hausseite entlang die Rückseite des Hauses. Fünf Terrassentüren führen in das Innere der Villa. Im zweiten Geschoss ist noch die Balkontür vorhanden, der Balkon wurde aber bereits abgetragen. Auf der Dachseite sitzt eine Walmdachgaube mit zwei Fenstern.

Die Hausrückseite wird von einem verglasten mit Balkonabschluss beherrscht. Auch dieser Balkon besitzt ein Eisengeländer. Darüber befindet sich ein mit einem Fenster. Der Altan besitzt vier Blendsäulen und wird im Erdgeschoss von zwei Fenstern flankiert.

Eine neunstufige Steintreppe führt in den Garten. Die dreiachsige linke Hausseite wird von einem Mittel mit In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? betont. In ihm gibt es eine dezentral angelegte Tür mit einer dekorativen Versprossung im Oberlicht und vergitterten Fenstern in verschiedenen Formaten. Das ehemalige, neu verputzte Pförtnerhaus steht links zur Grundstückseinfahrt und hat eine eigene Hausnummer 7. Es ist ein schlichter, eingeschossiger Putzbau unter einem Zeltdach mit einer vergitterten Fledermausgaube.

Oktober 1968 wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Kleingartenanlage mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Anfang Januar 1969 begann man mit der Montage der 78 m breiten und 234 m langen Produktionshalle. Das Hallendach wurde aus Segmenten von 12 × 18 m auf Betonpfeilern der Hallenwände aufgesetzt.

Die Dachfläche beträgt insgesamt 1400 m². Für viel Licht innerhalb der Halle sorgen große Sprossenfenster. Auch der Eingang besteht aus Glas und ist von farbigen Kacheln eingerahmt. Im Mittelbau der Halle befand sich ein Speiseraum, eine Kantine, eine Sanitätsstelle, In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

und Büros. Nach der Wende übernahm die Bekleidungsfirma Steilmann die Halle. Auch einige Mitarbeiter konnten bleiben.

Aber alle Bemühungen, die Textilindustrie in Cottbus am Leben zu erhalten, führten ins Leere. Durch die Globalisierung war der Standort hier zu kostenaufwendig geworden.

Gerichtsplatz 1 Mietwohnhaus Im Südosten der Altstadt liegt das älteste drei- bis viergeschossige Mietwohnhaus von Cottbus.

Das Gebäude wurde 1868 im Auftrag des Konditors Wilhelm Münnich errichtet. Der unbekannte Baumeister erzielte mit der unterschiedlichen Geschossigkeit eine optimale Ausnutzung des kleinen Eckgrundstücks. Mit U-förmigem Grundriss säumt es an der Nordseite des Gerichtsplatzes die Sandower Straße und die Magazinstraße.

An den dreigeschossigen Mittelbau von sechs Achsen grenzen beidseitig viergeschossige Kopfbauten mit. Der Anbau, zur Sandower Straße ausgerichtet, stellt sich viergeschossig auf fünf Achsen dar.

Im Erdgeschoss befindet sich eine Ladenzone, wo heute ein Reformhaus seine Geschäfte betreibt. Die Schmalseite zur Magazinstraße ist ebenfalls fünfachsig ausgebildet. Geschosshohe, mit umrahmte Fenster, mehrfach profilierte Gesimse sowie variationsreiche Brüstungs- bzw. Sturzfelder gliedern die Front in typisch spätklassizistischer Bauart. Zwei lagernde Halbfiguren, die eine Blume halten, zieren die Brüstungsplatten im ersten Obergeschoss.

Unterhalb des Kranzgesimses befinden sich Friese aus Medaillons mit vollplastischen Köpfen zwischen Fruchtgirlanden.

Die Fassade des Mitteltrakts, zum Gerichtsplatz ausgerichtet, blieb nur noch teilweise erhalten. Dort befinden sich auch der Hauseingang sowie Fenster mit kräftigen Verdachungen in Form gesprengter Bögen bzw. Zwei 1912 angebaute Balkone wurden 1994 wieder entfernt. An der Hofseite zur Magazinstraße befindet sich ein Dienstbotentreppenturm, in dem eine steile, um ein Auge gewendelte Treppenanlage mit grazilem Traljengeländer zu finden ist.

Gerichtsplatz 2 Amtsgericht Das ist zuständig für die kreisfreie Stadt Cottbus und den Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Damit gehört es zum Landgerichtsbezirk Cottbus und zum brandenburgischen Oberlandesgericht.

Nachdem das Schloss 1857 bis auf den heute noch erhaltenen Schlossturm und einen begehbaren Rundgang in 31 m Höhe vollständig abgebrannt war, hat der Justizfiskus 1870 für 17. Damit waren die Voraussetzungen für die Errichtung dieses Gerichtsgebäudes auf dem Schlossgelände geschaffen. Im Jahr 1872 ist der Plan für einen solchen Neubau entstanden.

Dabei handelte es sich um das heutige Landgerichtsgebäude oberhalb des heutigen Amtsgerichtes. In den Jahren 1905 bis 1907 ist wegen der Neuordnung der Gerichtsbarkeiten schließlich am Fuße des Hügels, der sich an der Altstadt-Grenze am Ufer der Spree erhebt, das Amtsgerichtsgebäude erbaut worden. Die bekannte Cottbuser Baufirma Herrmann Pabel und Co. Zwei niedrig gehaltene kupfergedeckte Ecktürme an der Hauptfront am Gerichtsplatz sind weit sichtbar und prägnant.

Die Turmzimmer, die Eingangshalle und die Flure des Erdgeschosses und des 1. Stockwerks sind mit Kuppel- Tonnen- und Kreuzgewölbe überdeckt. Über dem Schöffensaal dagegen spannt sich eine Holzdecke.

Zur wechselvollen und nicht immer rühmlichen Geschichte gehört nach Angaben des Amtsgerichts die Nutzung der Räume als Stand- und Feldgericht in den Kriegsjahren. In der Zeit von 1945 bis 1949 diente das Haus als Sitz des russischen Bezirkskommandanten. In den Jahren 1997 bis 2000 ist das Amtsgericht nach Gerichtsangaben für rund 3,8 Millionen Euro saniert worden. Für den Gerichtsbetrieb sind fünf Sitzungssäle, zehn Geschäftsstellen und Büroräume mit einer Gesamtfläche von 1800 Quadratmetern geschaffen worden.

Eine besondere Herausforderung für Planer und bauausführende Firmen war die Sanierung des großen Sitzungssaals im Stil der Neorenaissance.

Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und fehlt bei keiner Stadtführung. Gerichtsstraße Der Schlossturm ist heute das älteste Gebäude der Stadt und war ein Teil des zwischen 1857 und 1905 abgetragenen Schlosses, an dessen Stelle das heutige Amtsgericht zu finden ist. Der Unterbau des Schlossturmes stammt aus dem frühen 13. August 1857 brannte der Turm aufgrund eines in der Spinnerei des Fürstenhauses ausgebrochenen Feuers vollständig aus.

Der damalige Gutsbesitzer von Seydel plante daraufhin den Abriss des Turmes. Um das zu verhindern, wurde 1870 ein Schlossturmbau-Verein unter dem Ehrenpräsidium des Fürsten Pückler gegründet. Die Justizbehörde, seit 1870 der Eigentümer des Turms, befürwortete zunächst seine Abtragung. Die Baumaßnahmen wurden 1877 in repräsentativer neugotischer Form abgeschlossen.

Der Backsteinbau hat eine Höhe von 47,68 Metern, wovon der schmucklose mittelalterliche Unterteil 20 Meter beträgt. Der Grundriss hat die Form eines verzogenen Rechtecks Nordseite 8,67 m, Südseite 8,82 m, Westseite 9,8 m und Ostseite 9,68 m.

Im unteren Bereich beträgt die Mauerstärke 3 Meter. Dazu kamen auf dem First zwei Turmkugeln und unterhalb des Aussichtsumganges an jeder Turmseite eine runde Uhr mit blauem Zifferblatt. An der Südseite befindet sich ein Spitzbogenportal, an der Westseite eingefügte spitzbogige Fenster.

Innen befindet sich eine umlaufende Holztreppe mit Zwischenpodesten sowie zwei Holzpodeste in 22 und 31 Metern Höhe Aussichtsgeschosse. Die damalige In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? durch zwei Pfarrgemeinden deutet auf eine innere Zweiteilung hin. Nachfolgend gelang das Doppelpfarrhaus wieder in kirchlichen Besitz und wurde 1997 renoviert.

Die zehnachsige Fassade ist streng symmetrisch gegliedert. Die Türen, Treppenhäuser und Fußböden sind aus der damaligen Bauzeit erhalten geblieben. Die Gebäudeecken sind durch hohe zweiachsige, mit Giebeln gekrönte Seiten gefasst. Dazwischen befindet sich ein zweigeschossiger Trakt mit jeweils einem Eingang. Der Mitteltrakt sowie die Seitenrisalite sind mit schiefergedeckten ausgestattet.

Die Fensterbögen sind stichbogig geformt, und über den Eingängen befindet sich jeweils ein großes. Als Fassadendekor findet man nur einige Formsteine. Dunkel lasierte Ziegel umziehen als Band den Bau, und die Giebeldreiecke der Risalite sind gestalterisch durch gestaffelte Lanzettenöffnungen herausgehoben. In dem westlichen Eingangsflur findet man heute eine Rekonstruktion einer Schablonenmalerei, im östlichen Eingangsbereich wurde eine ältere Schablonenmalerei mit neuer Farbfassung wiederhergestellt.

Die preußische Justizverwaltung kaufte 1876 das Gebäude und ließ das durch einen Brand beschädigte ehemalige Fürstenhaus abreißen. Der dreigeschossige Ziegelrohbau entstand auf einem hohen Sockelgeschoss.

Die Fassade des Gebäudes ist mit Sandsteinplatten verblendet und die Gebäudekanten mit Sandsteinquadern abgesetzt. Reichen Sandsteindekor findet man auch um Fenster und Gesimse. Der Bau, von allen Seiten freistehend, ist 13 Achsen lang und drei Achsen breit. Die symmetrische Bauweise des Gebäudes, vor allem durch die Anordnung der Fensterfronten unterstrichen, endet in einem flachen, mit englischem Schiefer gedeckten Walmdach. Die westliche Fassade zum Schlosshof wird von einem dreiachsigen Mittelrisalit geprägt, in dem ein Rundbogenportal den Eingang betont.

Dieser Mittelrisalit endet in einem bekrönten Dreiecksgiebel, an In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? auch verzierte Dachschrägen zu finden sind. An der östlichen Fassadenseite befinden sich dagegen beidseitig des Mittelrisalits zwei vieleckige Treppenhausvorbauten mit Rundbogenfenstern.

Die westliche Ansicht wird im Erdgeschoss von gerade geschnittenen rechteckigen Fenstern geprägt, die mit Sandsteinplatten gerahmt sind. Das sich darüber befindliche Gurtgesims trennt das Erdgeschoss optisch vom ersten Obergeschoss mit In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

hohen giebelverdachten Rundbogenfenstern. Die Brüstungsfelder sind durch ein Band aus Sandsteinplatten verbunden. Rechteckfenster mit Gesimsverdachungen weist dagegen das zweite Obergeschoss auf. Besonders schmuckvoll ist der senkrechte Abschluss vom Dach, gestaltet als ein breites Traufband mit. Darüber befindet sich ein vorkragendes Kranzgesims mit einem. Im Gebäude selbst findet der Besucher sehenswerte zeitgeschichtliche Innenausbauten: Treppenanlagen mit Eisengeländern, Fächergewölbe und dekorative Holzdecken mit Kassetten.

Das komplette Haus wurde in den Jahren 1994 bis 1996 umfangreich saniert und wird auch heute noch als Gerichtsgebäude genutzt. Die Verwendung von Sandstein unterstreicht den besonderen Aufwand, der bei diesem frühen Justizbau betrieben wurde, In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? zeigt die Entwicklung der Stadt zum Verwaltungszentrum In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Lausitz. Gertraudtenstraße 1 Das Pfarrhaus wurde zwischen 1712 und 1718 an der Stelle des baufälligen Wohnhauses des Inspektors der Oberkirche Johann Wittscheibe errichtet.

Große Mühle 1, Kiekebuscher Weg 14 Gesamtanlage mit ehemaliger Mahlmühle neue Getreidemühleeinstigem Schneide- und Ölmühlengebäude, Getreidesilo, Wohnhausteil der alten Mahlmühle, Wohnhaus aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, zwei Nebengebäuden, Madlower Mühlgraben mit der Anlage der Gerinne an der Mahlmühle, Merkpfahl, Gerinne an der Schneidemühle, zwei Bohlenbrücken über den Mühlgraben sowie Bogenbrücke über den einschließlich der In welchem Stadtteil liegt In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

Englische Garten? Stauanlagen und Wehre Güterzufuhrstraße 7 Gleich neben dem Tunnelausgang auf der nördlichen Seite des und dem Güterbahnhof ist die Güterzufuhrstraße 7. Damals diente dieses Gebäude als Bahnstationsgebäude. Im westlichen zweigeschossigen Teil des Hauses wohnte früher der Stationsvorsteher.

Im östlichen Bereich befanden sich die Gepäckabteilung und Büroräume. Das Gebäude blieb bei der Bombardierung des Cottbuser Bahnhofs Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 unversehrt. Nachdem die Personenbeförderung nach und nach über den Staatsbahnhof abgewickelt worden war, diente der Großenhainer Bahnhof ab 1970 als Güterbahnhof. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude restauriert und wird seitdem als Bürogebäude genutzt, in dem heute mehrere Firmen ansässig sind. Heinrich-Zille-Straße 120 Historische Kernbauten der ehemaligen Bezirksparteischule M.

Kalinin Das erste Gebäude wurde 1937 als Kaserne für die motorische Gendarmerie errichtet. Ab 1951 wurde In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? Gelände als Schule genutzt, wobei weitere Schulbauten erforderlich waren. Ende 2010 erfolgte die Schließung des Hotels.

Von den Kernbauten der ehemaligen Bezirksparteischule sind drei langgestreckte Unterrichtsgebäude, zwei kleinere Schulgebäude, die sich in der Mitte des Geländes befinden und worin sich die Schulmensa sowie die Küche befanden, und zwei Wohnhäuser für Lehrer erhalten. In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? der Käthe-Kollwitz-Straße befindet sich der Eingangsbereich, der auf das Schulgelände führte. Hier steht eine überdachte Toreinfahrt, die mit der linken Hausseite eines zweigeschossigen Schulgebäudes verbunden ist.

Auf dem Dach über der linken bzw. In der Frontseite sind die quadratischen Fenster im ersten Geschoss durch ein dunkles Gurtgesims, das sich gut von dem weißen Putz abhebt, von den rechteckigen Fenstern im zweiten Geschoss getrennt.

Das Dachgeschoss mit seinen asymmetrisch angeordneten Fenstern ist in das Walmdach integriert. Das eingeschossige Haus in der Wilhelm-Busch-Straße ist ein schmuckloser Putzbau und wurde als Lehrerwohnhaus genutzt. Auffallend ist eine zweite Regenrinne, die sich etwa einen halben Meter unter der Dachtraufe befindet. Das nächste Gebäude in der Wilhelm-Busch-Straße ist ein zweigeschossiges Schulgebäude, in dem nur die Fenster im Obergeschoss eine einfache Verdachung aufweisen.

An der linken Hausseite schmückt ein rechteckiger Putzspiegel in der Mittelachse das Gebäude. Die darauffolgenden Häuser wurden für das Hotel 1991 neu erbaut. An der Kreuzung Lenbach- und In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? steht das letzte zweigeschossige Schulgebäude, das von außerhalb des Geländes sichtbar ist. An der Frontseite sticht ein gelb verputzter Mittel heraus, der mit drei französischen Fenstern bestückt ist. Zwischen den beiden Geschossen verzieren asymmetrisch angeordnete quadratische Putzspiegel das Gebäude.

Das Dachgeschoss ist in das Walmdach integriert. Am anderen Ende der Lenbachstraße steht ein zweites Lehrerwohnhaus. Dieses besitzt an der rechten Hausseite einen Anbau mit Flachdach, in dem sich die Eingangstür befindet. Die Achsen des eingeschossigen Anbaus sind gegliedert.

Das Walmdach wird von einer Flachdachgaube geschmückt. Auch an diesem Gebäude befindet sich eine zweite Regenrinne etwa einen halben Meter unter der Dachtraufe. Die beiden kleineren eingeschossigen Schulgebäude sind in der Mitte des Geländes T-förmig angeordnet. Zur gleichen Zeit entstand die Radrennbahn, die zu diesem Zeitpunkt bereits fertiggestellt war und schon genutzt wurde. Die neuen Stadien werden durch die Humboldtstraße, Hermann-Löns-Straße und die Johann-Mantel-Straße eingerahmt.

Im Eingangsbereich Hermann-Löns-Straße entstanden Sozialgebäude und ein Kampfrichterturm, die bis heute sehr gut erhalten sind. Höhepunkt war die 1965 und 1969, wo das Sportzentrum Cottbus Etappenziel des Straßenrennens war. Die Zufahrt war über die Hermann-Löns-Straße in das Stadion, wo dann die Siegerehrung durchgeführt wurde. Huttenplatz 2 Mietwohnhaus mit Einfriedungsmauer Das Gebäude am Huttenplatz 2 ist ein traufständiger zweigeschossiger Putzbau mit Dachgeschoss.

An der Vorderfront dominieren auf dem zwei dreieckige Schweifgiebelgauben, die je mit zwei Ornamenten verziert sind. Drei kleine Dachfenster auf Vorder- und Rückseite sind erkennbar. Rechteckige Fenster mit weißer Fensterrahmung und braunen Fensterläden schmücken das Gebäude, wobei im ersten Geschoss die Fenster zusätzlich mit einer Dreiecksverdachung verschönert sind. Der Eingangsbereich besteht aus einer zurückgesetzten Holztür mit Oberlicht und einer weißen Rundbogenrahmung.

Auf dem Dach der Hausseiten sowie an der Rückfront sind je zwei kleine In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? aufgesetzt. Die Hausrückseite wird zusätzlich von einem Mittel mit einem Dreiecksgiebel dominiert. Außerdem stechen sechs kleine quadratische Fenster mit weißer Rahmung an der Rückseite aus dem Putz hervor.

Ein Gesims, das sich gut von dem orangefarbenen Putz abhebt, trennt optisch die Geschosse. Der Keller zeigt sich von außen in einer unverputzten Sichtziegelbauweise.

Hubertstraße 6, 7 Wohnhäuser Der Maurermeister Carl Leberecht Schade war 1875 der Ersteigentümer und -nutzer des Mietwohnhauses. Das Gebäude in der Hubertstraße Nr. Hier befindet sich ein Seitenflügel.

Die Hausnummer 7 ist ein zweigeschossiger langgestreckter Baukörper mit einem. Die Fassaden sind durch analoge Formen, wie Gurt- und Sohlbankgesimse, Pilasterrahmungen der Fenster, zusammengefasste Gesimsverdachungen und Friesplatten, an den Brüstungsspiegeln gegliedert. Die Erdgeschosse besitzen eine kräftigeund der Fassadenabschluss ist jeweils durch ein Kranzgesims unter einer realisiert worden. Die beiden Gebäude erscheinen durch ihre Fassadengestaltung als eines.

Sie besitzen eine risalitartig ausgebildete Mittelachse, und das Obergeschoss ist durch Doppelpilaster sowie eine reiche Attika akzentuiert. Aus der Bauzeit stammen das Straßen- und das Hoftor; das Hoftor ist mit einer Farbverglasung versehen. Die korbbogige gewölbte Durchfahrt ist mit einer Pilastergliederung und einem Terrazzoboden versehen. Die gut erhaltenen Gebäude mit ihren Fassaden im spätklassizistischen Stil gehören zu den letzten stadtgeschichtlichen und städtebaulich wichtigen vorstädtischen Wohnhäusern.

Ferner ist der ehemalige Wohn- und Firmensitz von Carl Leberecht Schade von städtebauhistorischem Interesse. Hubertstraße 10 Mietwohnhaus Die Errichtung des Gebäudes in der Hubertstraße 10 wurde 1890 durch den Bauherren Julius Lehming veranlasst.

Die bauliche Ausführung übernahm das Baugeschäft Paul Broeßke. Es handelt sich um einen Eckbau mit vier zu zwei Achsen und einem Pultdach als Abschluss. Die Fassade ist von Putzquaderungen im Erdgeschoss kräftiger ausgebildet überzogen und horizontal mittels Putzbändern und Gesimsen gegliedert.

Die Fenster des Baus sind mit profilierten gerahmt sowie im ersten Obergeschoss mit Gesimsverdachung und Brüstungsspiegeln. Das Obergeschossfenster der Hauseingangsachse und das Hauptfenster des Erkers besitzen einen Giebelabschluss mit einem plastischen Schmuck in Form eines männlichen Kopfes. Den Fassadenabschluss bildet eine über einem Kranzgesims. Das Mietwohnhaus ist ein charakteristischer Vertreter des traditionellen und einfachen kaiserzeitlichen Mietwohnhauses. Der Bau orientiert sich noch am Spätklassizismus, aber durch den Erker und die Dekordetails weist er typische Merkmale der späten 1880er Jahre auf.

Hubertstraße 23 Im November 1883 war die Grundsteinlegung für den Neubau, und am 9. März 1884 konnte die eingeweiht werden. Es handelt sich um einen turmlosen Ziegelbau mit einer Apsis und einem Satteldach über einem Hängedach. An der Schmalseite befinden sich hohe Rundbogenportale mit begleitenden Rundbogennischen. Im Jahre 1981 wurde das Gebäude instand gesetzt und wird seitdem als Kindergarten genutzt.

Die Villa wurde an der Nordseite der Straße auf dem Eckgrundstück zur Feigestraße errichtet. Die Fassade ist bis auf die Fensterläden im Originalzustand. Das Bauwerk besitzt zwei Geschosse und ein hohes. Des Weiteren hat es ein überstehendes mit Fledermausgauben. Die Hausseiten sind durch unterschiedliche Bauteile wie Erker, Balkone und sowie unregelmäßig angeordnete, verschiedenförmige Sprossenfenster lebendig gestaltet.

Die Straßenfront ist geprägt von einem zurücktretenden Erdgeschoss mit vorgesetzten ionischen Säulen aus -Tuff und einem um die Ecke geführten polygonalen Standerker unter einem Zeltdach. Die Fenster des Erkers sind durch kräftig genutete Naturstein-Rundpfeiler eingerahmt, und ihre Brüstungszonen sind konkav bzw.

An der Westseite ist ein Treppenhausrisalit mit einem seitlich angebauten massiven Durchfahrtstor existent. Das Eingangsportal ist zur Straße hin ausgerichtet und wird von Säulen aus Porphyr-Tuff gerahmt.

Eine wuchtige Überdachung überfängt das Portal. Die Haustür und das Oberlicht sind mit einer expressionistisch geformten Verglasung versehen.

Ein markantes Putzdekor aus stilisierten sowie einer expressionistischen Ornamentik ziert die Ostfassade. Das massive Stichkappen- im Musikzimmer ist eine Besonderheit. Mit Blüten durchsetzte geschwungene Formen unterstreichen die kräftigen Stuckelemente in der Mitte des Raumes.

Die straßenseitige Einfriedung ist ebenfalls expressionistisch ausgebildet. Sie hat einen Betonsockel und einen Betonpfeiler, die eiserne Zaunfelder tragen. Die Villa ist In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? individuelle, qualitätsvolle architektonische Arbeit eines bisher unbekannten Baumeisters. Die konservative Grundform wurde zeittypisch mittels expressionistisch abgewandelten klassischen Bauschmucks aufgewertet.

Durch seine Ecklage wirkt das Gebäude sehr repräsentativ und weithin sichtbar in den städtischen Raum. Karl-Liebknecht-Straße 4 Mietwohnhaus mit Kontoranbau sowie Lagergebäude mit Erbbegräbniskeller und Einfriedungsmauer Das Gebäude in der ist ein Mietwohnhaus mit einem umgebauten Erbbegräbnis auf dem Hof. Es steht auf dem Eckgrundstück zur Roßstraße. Karl-Liebknecht-Straße 9 Mietwohn- und Geschäftshaus Das Gebäude wurde 1904 im Auftrag des Klempnermeisters Eduard Penning errichtet.

Es handelt sich hier um ein Mietwohnhaus, dessen Quergebäude eine Außenmauer besitzt. Im Jahr 1905 ist die Bank für Handel und Industrie In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?. Die Struktur des Erdgeschosses wurde oftmals verändert. Dies ist der hohen Mieterfrequentation geschuldet. Karl-Liebknecht-Straße 18 Mietwohn- und Geschäftshaus Das Mietwohn- und Geschäftshaus wurde 1897 für den Fleischermeister G.

Durch seine gut erhaltene Substanz aus der Bauzeit In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? die bauzeitliche Ladenausstattung im Blumenladen des Erdgeschosses hat das Bauwerk eine große städtebauliche Bedeutung als Geschäftshaus.

Karl-Liebknecht-Straße 24 Villa Die Fabrikantenvilla wurde 1897 im Auftrag des Färbereibesitzers und Teppichfabrikanten Max Michaelis durch den Bauunternehmer Paul Boeßke errichtet. Im Jahr 1900 wurde ein Wintergarten mit vorgelagerter Terrasse zur Gartenseite angebaut. Die beiden Gebäude bilden ein annähernd symmetrisches Doppelhaus mit zwei geschweiftendie risalitartig vortreten und mittels eines erhöhten Dachbereichs zusammengefasst werden.

Karl-Liebknecht-Straße 110 Mietwohnhaus Karl-Liebknecht-Straße 127 Hausdurchfahrt mit Deckenfresko Dieser vierachsige Bau mit Pultdach an der Nordseite der Straße wurde 1885 errichtet und 1998 saniert.

Das Deckengemälde auf Leinwand im Eingangsbereich ist aus dem Jahr 1896 und stammt von dem renommierten Dekorationsmaler Gustav Fürst. Das Gemälde zeigt eine allegorische Darstellung des Handwerks sowie verschiedener Künste Malerei, Baukunst, Musik. Es stellt den durch Fleiß erworbenen Wohlstand dar und symbolisiert damit das Glück des Hauses und seiner Familien.

Hier handelt es sich um das einzige in Brandenburg vorkommende Deckengemälde auf Leinen in einem Mietwohnhaus. Dennoch setzt sich dieses Gebäude gestalterisch durch die Breite der Fassade und die reicheren Dekorationsformen der klassisch-orientierten ab. Karl-Liebknecht-Straße 136 Das Gebäude der ehemaligen Mädchen-Mittelschule bürgerlichein rotes dreistöckiges Backsteingebäude, das im April 1875 eingeweiht wurde, war für die Stadt Cottbus ein großer Fortschritt.

Heute ist das gesamte Schulgebäude in ein Einkaufszentrum in der Stadtmitte integriert. Karlstraße 82 Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche — Kreuzkirche Die ist turmlos und hat kein Geläut, da auf den Erlass von König hin die Kirchenhäuser der Altlutheraner nicht über die mittlere Umgebung hinaus sichtbar sein durften.

Die Kirche ist ein Backsteinbau mit großer Mittelapsis, ihr Grundriss hat die Form eines Kreuzes Basilika und wird von einem Satteldach mit an der Westseite abgeschlossen.

Die Ecktürmchen sind mit Sandsteinkreuzen bekrönt, ebenso der Giebel der Westseite, in der sich das Hauptportal befindet. Über dem Portal ist außerdem ein zu sehen.

Weiterhin erwähnenswert ist, dass der Kirchenbau ein mit aufweist. Die Fassade der Kirche wird von Stilelementen und Rundbogenfenstern mit Bleiverglasung dominiert. Karlstraße 95 Mietwohnhaus Das viergeschossige Mietwohnhaus wurde 1896 erbaut und hat ein traufständiges sowie vier Achsen.

Die weiß gerahmten Fenster sind schmucklos. Die Fenster im zweiten Geschoss werden durch Fenstergesimse, die Blätterstuck aufweisen, vom ersten Geschoss optisch abgetrennt. Zwei schlichte Fenstergesimse trennen die anderen Geschosse voneinander. Die Fenster im zweiten Geschoss sind mit Dreiecksverdachungen verziert, in denen Ranken- und Blattornamente eingearbeitet sind. Eine gerade Verdachung besitzen die Fenster im dritten Geschoss. Eine rote Eingangstür mit Oberlicht bildet das Ende der ersten Achse.

Im ersten Geschoss sticht ein Blumenrankenornament hervor, das die dritte von der vierten Achse trennt. Ein Balkon mit verziertem Eisengeländer fällt im zweiten Geschoss auf. Dahinter befindet sich eine Blendnische mit. Auch das dritte Geschoss weist einen Balkon mit Eisengeländer auf. Hier besitzen die Balkontür und das Fenster eine Rundverdachung. Das Gebäude wurde 2008 saniert. Zurzeit erfolgt eine Neuverputzung des Gebäudes Stand Juli 2012. Kiekebuscher Weg 2 Am 13. Juni 1927 wurde im Zuge der Straßenbahnlinienverlängerung vom Südfriedhof nach Madlow das Straßenbahndepot Madlow eröffnet.

In dieses Backsteingebäude führen zwei Gleise von der Madlower Hauptstraße aus In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? zwei große stählerne Tore.

In der Dachgaube der Stirnseite befand sich damals eine Uhr. Dieses kleine Gebäude konnte nur bis zu vier Schienenfahrzeuge fassen, deshalb wurde es von 1971 bis 1981 als Bus-Karosseriewerkstatt genutzt.

Danach In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? dort ein Turmwagen und die historischen Fahrzeuge untergebracht. Im In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? 1998 wurde das Gebäude verkauft und nach der Gleiserneuerung der Wendeschleife im September 2010 vom Cottbuser Liniennetz getrennt.

Das Gebäude ist zweigeschossig, wobei das Erdgeschoss auf Grund seiner Funktion sehr hoch ausfällt. Ein Sohlbankgesims trennt die beiden Etagen. Die Nordseite wird durch fünf große Rundbogenfenster im Erdgeschoss beherrscht. Ein Treppenhaus in Form eines Turmes akzentuiert die Südseite, an der es einen kleinen eingeschossigen Anbau gibt. Jede Seite des Gebäudes trägt eine unterschiedliche Anzahl an Walmgauben. Jahrhundert in kirchlicher Nutzung befindet.

Der Entwurf stammt von T. Liersch, die Ausführung von Friedrich W. Es ist ein schlichter traufständiger Putzbau, das heißt die Dachtraufe verläuft parallel zur Straße. Vor dem Pfarrhaus befindet sich ein schmaler Vorgarten und hinter dem Gebäude ein kleiner Hof. Klosterplatz 2 Wohnhaus Das in der zweiten Hälfte des 19.

Jahrhunderts errichtete Wohnhaus wurde nach 1934 teilweise saniert und modernisiert. Inzwischen gehört das Haus vollständig zum Hauptgebäude der Jugendherberge am Klosterplatz 3 und ist mit dieser auch baulich verbunden. Das ehemalige Wohnhaus ist ein an die Stadtmauer angefügter, schmaler, parallel zur Straße verlaufender Putzbau unter einem.

In die nördliche Seite sind Teile der mittelalterlichen Stadtmauer integriert und machen das Gebäude damit zu einem baugeschichtlich interessanten Bauwerk. Klosterplatz 3 Ehemalige Malzdarre heute Jugendherberge Die heutige Jugendherberge am Klosterplatz wurde um 1720 als Malzdarre Malzrösterei für brauberechtigte Bürger errichtet.

Der Bau dieser Malzdarre und zweier weiteren erfolgte aufgrund eines Erlasses von 1718, der das Rösten von Malz aus Brandschutzgründen nur noch in Brauhäusern mit einer massiv eingewölbten erlaubte. Die weit verbreitete Meinung, dass das Gebäude ursprünglich als Bastei diente, konnte bisher weder durch Quellen noch durch Baubefunde bestätigt werden.

Ebenso wie in den verbundenen Gebäuden Klosterplatz 2 und 4 sind in die Nordseite des Baus Teile der Stadtmauer integriert. Die Nutzung der Malzdarre wurde 1734 aufgegeben, und das Gebäude diente ab 1751 dem Kaufmann Joachim Schmidt als Warenlager. Erst 1934—1936 wurde das Gebäude durch einen Umbau zur Herberge und die Rekonstruktion der Frontfassade vor dem Verfall gerettet.

Der Entwurf stammt von Max Hanke und Stadtbaurat Schröder unter Betreuung durch Provinzialkonservator Blunk von der Denkmalpflege. Klosterplatz 4 Kreisstockhaus Wohnhaus Das ehemalige Kreisstockhaus wurde In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? als Kriminalgefängnis für die Gerichte der adeligen Grundherren des Kreises Cottbus auf vorhandenem Baufragment mit Tonnengewölbe errichtet, wobei hier wie in den Nachbargebäuden Teile der mittelalterlichen Stadtmauer in die Nordwand integriert sind.

Nach Aufhebung der wurde das Gebäude 1849 vom Kreis Cottbus übernommen und 1893 von der Stadt aufgekauft. Dabei wurde auch die rechte Tür, die ursprünglich zu den Arrestzellen führte, zugemauert. Die linke Tür führte damals separat zur Wohnung des Gefängniswärters. Ebenso wurde bei der Rekonstruktion der Dachstuhl erneuert und wurden Fledermausgauben auf dem Dach und an der Nordseite ein Balkon angebaut. Trotz der Baumaßnahmen, die zum Verlust baugeschichtlicher Substanz führten, gehört der Bau zu den ältesten Gefängnisbauten im Land Brandenburg, die nicht mehr in einem Stadtmauerturm untergebracht waren.

Klosterplatz 5 Ehemalige Tuchfabrik und Wohnhaus Das Gebäude aus der Gründungsphase der Cottbuser Textilindustrie wurde im ersten Drittel des 19.

Jahrhunderts auf einer Hausstelle unmittelbar an der Stadtmauer erbaut, die 1754 erstmals erwähnt wurde. Aus dieser Zeit stammt vermutlich noch die westliche Kelleranlage mit einem Kreuzgratgewölbe.

Die Hausstelle war seit 1823 im Besitz eines Fabrikanten, der hier ein neues zweistöckiges Haus errichtete. Johann Samuel Kittel führte hier ab 1842 eine Tuchfabrik und Johann Friedrich Schranke ab 1851 eine Spinnerei. In den frühen 1990er Jahren wurde das Gebäude saniert, dabei wurde der Dachstuhl erneuert, wurden Fledermausgauben aufgesetzt und der Gewölbekeller zu einer Gaststätte ausgebaut.

In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? 19 Pfarrhaus Das zweite Pfarrhaus der Klosterkirche in der Klosterstraße 19 wurde um 1850 an der Stelle eines Fachwerkbaus aus dem 17.

Das damalige Pfarrhaus war der Magistratsakte zufolge im Jahr 1833 in einem schlechten Zustand und praktisch unbewohnbar. Das Gebäude ist fast identisch mit dem danebenliegenden Pfarrhaus am Klosterplatz 1 und In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? sich mit diesem einen Ziergarten. Es ist ebenfalls ein schlichter zweigeschossiger Putzbau. Das Pfarrhaus gehört mit seiner einfachen klassizistischen Fassadengestaltung und der bewahrten Bausubstanz zu den letzten gut erhaltenen Gebäuden aus der Mitte des 19.

An der Vorderseite sticht ein Mittel hervor. Das Gebäude besitzt rechteckige schmucklose Fenster. Die rote Eingangstür ist ein wenig zurückgesetzt und besitzt ein Oberlicht. Das erste Geschoss wird optisch durch ein breitesdas mit Blumenornamenten verziert ist, vom zweiten Geschoss getrennt. Die Fenster im zweiten Geschoss haben teilweise eine rundbogige Verdachung. Diese sind je mit 3 Stuckornamenten verziert. Über dem Fenster im zweiten Geschoss direkt über dem Eingang ist eine Dreiecksverdachung angebracht, die mit einem Löwenkopfornament mit Krone geschmückt ist.

Ein Fenstergesims trennt optisch das dritte vom zweiten Geschoss. Unter dem Flachdach befindet sich ein Traufgesims. An manchen Stellen ist der Putz abgebröckelt, und es kommen Backsteine zum Vorschein. Die Seiten- und Quergebäude befinden sich auf der Rückseite des Mietwohnhauses und sind von außen nicht einsehbar. Lausitzer Straße 43 Mietwohnhaus mit Hofgebäude und Hofmauer Das Mietwohnhaus wurde in den Jahren 1903—1904 durch Baumeister H.

Den Auftrag dazu erteilte ein Malermeister namens H. Dieser Aspekt ist von Bedeutung, da das Treppenhaus von imposanter Wandmalerei geprägt ist. Dekorative Motive, teils mit Schablonen bzw. Freihandtechnik gefertigt, stellen Pflanzen und exotische Schönheiten in der Profilansicht dar.

Diese Art der Gestaltung kann heute dem zugeordnet werden. Ein derartiger Aufwand der Treppengestaltung war zur Kaiserzeit nicht unüblich. Heute ist es die einzige komplett erhaltene Treppenhausausmalung im westlichen Teil von Cottbus. Aber auch von außen besticht das Gebäude durch sein aufwendiges Fassadendekor und die beeindruckenden Details im Jugendstil. Motive wie Eichhörnchen, Eule und Bienenkorb, die wohl auch symbolisch zu verstehen sind, befinden sich an der Front.

Teilweise handausgearbeitete Blattornamente und figürliche Darstellungen finden ebenso ihren Platz wie eine Kartusche mit drei Schilden unterhalb des Giebels. Diese sind wohl als Emblem der Innung des Bauherren zu verstehen. Zur optischen Gliederung wurden in den unteren beiden Geschossen Gesimse eingearbeitet, in den oberen beiden eine Struktur durch Lisenen geschaffen.

Den Abschluss bilden ein Attikageschoss sowie ein zentraler Blendgiebel. Sowohl die Hofeinfassung als auch die darauf befindlichen Gebäude wurden polychrom, in diesem Fall aus Kalksandstein und Klinker, gestaltet. Lessingstraße 2 Mietwohnhaus Das Mietwohnhaus wurde 1912 für den Kaufmann Gerhard Buchelt gebaut. Die Bauleitung sowie Planung hatte der Architekt Arthur Wiedemann inne. Im Jahre 1968 wurden zum Erhalt des Gebäudes am Dach und den Balkonen Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.

In den 1990er Jahren erfolgte eine umfassende Sanierung und Restaurierung. Hierbei wurden Fenster erneuert, das Dach ausgebaut und die Hoffront modernisiert. Die Fassade ist durch das Wechselspiel von zurück- und vorspringenden, geraden und geschwungenen Flächen geprägt.

Das Gebäude hat ein und eine hoch ausgeschweifte Dachtraufe, die den zentralen überfängt. Im Kontrast dazu ist die Wandfläche zwischen Erker und Traufe stark konkav gewölbt. Die kolossalen, Lisenen an den Obergeschossen und die vorspringenden Gesimse setzen einen prägnanten Gliederungsakzent. An den Brüstungs- und Sturzzonen der Fenster sind flach reliefierte Putzornamente zu finden. Die Haustür ist von konvex gebogenen Gewänden flankiert, und beidseitig schließen sich konkav ausgebildete Balkone mit einer schmiedeeisernen Brüstung an.

Der Zugang zum Gebäude erfolgt über eine leicht gewendelte Treppe mit U-förmigem Treppenauge. Die Grundgliederung des Bauwerkes ist mit einem Mittelerker und einer zwerchgiebelartigen Traufzone ausgebildet.

In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? zeigt die Fassade eine Tendenz zum Jugendstil, da die glatten Fassadenbereiche allmählich zu räumlichen Körpern werden. Das Wohnhaus ist an die benachbarten Gebäude angepasst und im Vergleich zu ihnen von wesentlich höherer gestalterischer Qualität. Das Bauwerk ist ein einmaliges Dokument der Cottbuser Baukunst des frühen 20.

In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten?

In diesem Wohnkomplex sind verschiedene Bauformen verwendet worden. Die dreigeschossigen Gebäude besitzen Satteldächer mit Walmdachgauben und Satteldächer mit Giebeldreiecken im Treppenbereich. Bei allen Gebäuden handelt es sich um Putzbauten. Das Erdgeschoss ist oft durch ein optisch von den anderen Etagen getrennt.

Das Erdgeschoss eines der Gebäude ist in regelmäßigen Abständen gebändert. Es gibt auch Gebäude mit Dreiecks, leicht vortretenden Erkern oder über Eck gelegenen, leicht hervortretenden Erkern. An diesen Erkern sind teilweise Putzmotive aufgetragen worden, wie z. Eine andere Fassadengestaltung wird im Bereich des Treppenhauses sichtbar.

Dort gibt es eine dreistufige Rahmung der Fenster des ersten und zweiten Geschosses, die ein dekoratives Fries aufweist. Die Gebäude wurden saniert und der Putz farblich gestaltet sowie die Rahmungen bzw. Im Erdgeschoss befinden sich Ladenflächen. Es handelt sich bei der Nr. Der Eingangsbereich des einen Gebäudes ist an der rechten Frontseite zu finden, und das Treppenhaus ist risalitartig ausgebildet.

Das Gebäude in der Drebkauer Straße 21 wurde 1924 errichtet. Das Gebäude ist das Endgebäude einer Reihenbebauung. An der rechten Seite der Front befindet sich im ersten und zweiten Obergeschoss ein Erker.

Dieser ist durch eine parallele gleichmäßige Bänderung akzentuiert. Das Erdgeschoss ist bei beiden Bauwerken von den andern Etagen abgegrenzt. In welchem Stadtteil liegt der Englische Garten? wurde durch eine Rollschichtbänderung bzw. Die Bauwerke besitzen ein Nr. Im Jahr 1899 folgte die Erbauung des nördlich anschließenden Erweiterungsbaus an der Lieberoser Straße mit eigenständigem Erscheinungsbild.

Die Erschließung beider Hausteile erfolgt über eine Treppenanlage im jüngeren Gebäude. Der Bau wurde durch den Bäckermeister Behle in Auftrag gegeben.

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