Question: Wie nannte man früher Deutschland?

Das Deutsche Reich als erster deutscher Nationalstaat wurde im Deutsch-Französischen Krieg am 18. Januar 1871 gegründet, König Wilhelm I. ... November 1918 endete die Monarchie im Deutschen Reich, das mit seiner Kapitulation die Niederlage im Ersten Weltkrieg einräumte.

Wie hießen früher die Deutschen?

Die Bewohner des Reiches waren vor allem Nachfahren von Germanen und Kelten, im Westen jedoch auch von römischen Siedlern und im Osten von westslawischen Stämmen, den sogenannten Wenden oder Elbslawen.

Welche Länder waren früher Deutsche Kolonien?

Das deutsche Kolonialreich umfasste Teile der heutigen Staaten Volksrepublik China, Burundi, Ruanda, Tansania, Namibia, Kamerun, Gabun, Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Nigeria, Togo, Ghana, Papua-Neuguinea, und mehrere Inseln im Westpazifik und Mikronesien.

Was ist 1871 passiert?

Im Spiegelsaal von Versailles erfolgt die Proklamation des Deutschen Kaiserreiches, Wilhelm I. 1871 entsteht mit dem Sieg Preußens im Deutsch-Französischen Krieg und der Reichsgründung eine neue Großmacht in Europa. ... In Frankreich entsteht als Reaktion auf den Krieg die Pariser Kommune.

Wann war das Mittelalter in Deutschland?

Das Mittelalter heißt Mittelalter, weil es zwischen zwei Zeiten liegt - zwischen einer alten und einer neuen Zeit. Das Mittelalter umfasst dabei eine Zeitspanne von ungefähr tausend Jahren: Die Zeit zwischen dem Jahr 500 und dem Jahr 1500 nennen wir heute so.

Wo lebten die Menschen im Mittelalter?

Im Mittelalter lebte die große Mehrheit der Menschen auf dem Land: im Frühmittelalter noch über 95 Prozent, am Ende des Mittelalters (als die Städte immer größer geworden waren) immer noch über 80 Prozent. Über das Leben der Menschen auf den Bauernhöfen und in den meist ganz kleinen Dörfern wissen wir nur wenig.

Wie nannte sich das Mittelalter im Mittelalter?

Daher nannten sie ihre Zeit auch Renaissance - das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet Wiedergeburt.

Was waren früher Deutsche Kolonien?

Das deutsche Kolonialreich umfasste Teile der heutigen Staaten Volksrepublik China, Burundi, Ruanda, Tansania, Namibia, Kamerun, Gabun, Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Nigeria, Togo, Ghana, Papua-Neuguinea, und mehrere Inseln im Westpazifik und Mikronesien.

Welche Länder waren Kolonien?

Kolonialmächte und ihre „Peripherien“Genua und Venedig.Portugal und Spanien.Niederlande.England – Großbritannien – British Empire.Frankreich.Deutschland und Österreich.Russland.Sowjetunion.More items...

Der Artikel Deutschland im Mittelalter bietet einen geschichtlichen Überblick über die Zeit des im Gebiet des heutigen von etwa 800 bis etwa 1500. Dasdas um 800 zur neuen Großmacht in Europa aufgestiegen war, zerfiel im 9. In Ostfranken stiegen im 10. Es wurde seit dem späten 13. Jahrhundert auch als Heiliges Römisches Reich bezeichnet und umfasste bis in die. Die römisch-deutschen und sahen sich im Rahmen der in der Tradition des antiken.

Ottonen und die nachfolgenden Herrscherhäuser der und stützten sich in unterschiedlicher Ausprägung auf die und erhoben in Bezug auf das erneuerte Kaisertum einen universalen Geltungsanspruch. Im Verlauf des Mittelalters kam es daher wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Universalgewalten Kaisertum Imperium und Sacerdotium. Besonders ausgeprägt Wie nannte man früher Deutschland?

diese Konflikte während des im späten 11. Jahrhundert, in spätstaufischer Zeit und dann noch einmal in der ersten Hälfte des 14. In spätstaufischer Zeit verlor das Königtum an Macht, ebenso ging der Einfluss des Reichs im lateinischen Europa zurück.

Die römisch-deutschen Könige verfügten allerdings im Gegensatz zu den westeuropäischen Königen Englands und Frankreichs ohnehin nicht über eine allzu starke zentrale Herrschaftsgewalt, vielmehr wurde der Aspekt im Verbund mit den des Reiches betont. Die Stellung der zahlreichen weltlichen und geistlichen gegenüber dem Königtum wurde im weiter gestärkt, wobei seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die ein exklusives Königswahlrecht beanspruchten. Die von 1356 legitimierte endgültig eine kurfürstlichewenngleich seit Mitte des Wie nannte man früher Deutschland?.

Jahrhunderts die bis zum Ende des Reiches im Jahr 1806 fast kontinuierlich die Kaiser stellten. Das Königtum musste sich im Spätmittelalter vor allem auf die eigene stützen und konnte effektiv nur noch im Süden und teils dem Rheingebiet eingreifen. Das Karolingerreich zur Zeit Karls des Großen und die späteren Teilreiche reg. Es umfasste den Kernteil der lateinischen Christenheit und war das bis dahin bedeutendste staatliche Gebilde im Westen seit dem Fall.

Karl hatte für eine effektive Verwaltung gesorgt und eine umfassende Bildungsreform initiiert, die eine zur Folge hatte. Politischer Höhepunkt seines Lebens war die zu Weihnachten des Jahres 800 erfolgte Kaiserkrönung. Dieses Ereignis schuf die Grundlage für das.

Nach Karls Tod im Januar 814 folgte ihm sein Sohn nach, den Karl bereits 813 zum Mitkaiser gekrönt hatte. Die ersten Regierungsjahre Ludwigs waren vor allem von seinem Reformwillen im kirchlichen und weltlichen Bereich geprägt. Ludwig bestimmte 817, dass nach seinem Tod eine erfolgen sollte.

Sein ältester Sohn sollte eine Vorrangstellung vor seinen anderen Söhnen in Bayern und in Aquitanien erhalten. Eine schwierige Lage entstand jedoch, als Kaiser Ludwig 829 auchseinem Sohn aus seiner zweiten Ehe mit der am Hof einflussreicheneinen Anteil am Erbe zusicherte. Bald entbrannte offener Widerstand gegen die Pläne des Kaisers. Mit der Erhebung der drei ältesten Söhne gegen Ludwig den Frommen im Jahr 830 begann die Krisenzeit des Karolingerreiches, die schließlich zu dessen Auflösung führte.

Anschließend musste Ludwig einer demütigenden Bußhandlung zustimmen. Während das Reich von außen zunehmend vonslawischen Stämmen und sogar Wie nannte man früher Deutschland? Arabern bedrängt wurde, blieben die Spannungen im Inneren bestehen. Im Ostteil des Reiches hatte seine Stellung gesichert, ähnlich wie im Westen, so dass der Druck auf Kaiser Lothar stieg. Karl und Ludwig Wie nannte man früher Deutschland? sich gegen Lothar und besiegten ihn in der am 25.

Im Februar 842 bekräftigten sie ihr Bündnis mit den. Auf Drängen der fränkischen Adeligen kam es 843 zum : Karl regierte den Westen, Ludwig den Osten, während Lothar ein und Italien erhielt. Jahrhundert hinziehenden Prozess gehandelt hat; erst ab dem 10. Jahrhundert ist die Bezeichnung Regnum Teutonicorum gesichert nachweisbar. Offenbar grenzten sich jedoch die karolingischen Reichsteile bereits im 9.

Jahrhundert immer mehr voneinander ab, die Reichseinheit konnte nur noch vorübergehend wiederhergestellt werden. Nach Lothars Tod 855 erbte sein ältester Sohn das Mittelreich. Nach dessen Tod 869 kam es zum Konflikt zwischen Karl und Ludwig um das Erbe, was 870 zur Teilung im führte. Damit formierten sich endgültig das und daswährend in Italien von 888 bis 961 separat regierten.

Unterder 881 die Kaiserkrone errang und seit 882 über ganz Ostfranken herrschte, war das gesamte Wie nannte man früher Deutschland? für wenige Jahre noch einmal vereint, als er 885 auch die westfränkische Königskrone erwarb. Doch blieb diese Reichseinigung eine Episode. Der Zusammenbruch des Karolingerreichs wurde unübersehbar.

Im Osten starb der letzte Karolinger im Jahr 911; ihm folgte nach. Konrad war bemüht, Ostfranken zu stabilisieren, wobei er Wie nannte man früher Deutschland? gegen den mächtigen Adel behaupten und gleichzeitig die abwehren musste, die wenige Jahre zuvor ein Reich gegründet hatten. In Westfranken traten nach 987 die hervor, die anschließend bis ins 14. Jahrhundert die französischen Könige stellten. West- und Ostfranken waren nun endgültig voneinander getrennte Wie nannte man früher Deutschland?.

Der damit verbundene komplexe Prozess zog sich vielmehr mindestens bis ins 11. Die an karolingischen Mustern orientierte Herrschaftsausübung stieß an ihre Grenzen, zumal nun die Schriftlichkeit, ein entscheidender Verwaltungsfaktor, stark zurückging. Gegenüber den des Reiches scheint Heinrich, wie mehrere andere Herrscher nach ihm, eine Form der betrieben zu haben.

Dennoch blieben Schwaben und Bayern bis um das Jahr 1000 königsferne Regionen, in denen der Einfluss des Königtums schwach ausgeprägt war.

Wie nannte man früher Deutschland?

Das Reich befand sich weiterhin im Abwehrkampf gegen die Ungarn, mit denen 926 ein Wie nannte man früher Deutschland? geschlossen wurde. Heinrich nutzte die Zeit und ließ die Grenzsicherung intensivieren; auch gegen die und gegen Böhmen war der König erfolgreich. Im Westen hatte Heinrich den Anspruch auf das zwischen West- und Ostfranken umstrittene zunächst 921 aufgegeben, bevor er es 925 gewinnen konnte.

In der Regierungszeit von Heinrichs Sohn reg. Otto erwies sich als energischer Herrscher, seine Herrschaftsausübung war allerdings nicht unproblematisch, denn er wich von der konsensualen Herrschaftspraxis seines Vaters ab. Bisweilen verhielt sich Otto rücksichtslos und geriet mehrfach in Konflikt mit engen Verwandten.

Otto gelang es, gegen die Ungarn eine Abwehr zu organisieren und sie 955 in der vernichtend zu schlagen. Sein Ansehen im Reich wurde durch diesen Erfolg erheblich gesteigert. Im Osten errang er Siege über die Slawen, womit die elbslawischen Gebiete Sclavinia verstärkt in die ottonische Politik eingebunden wurden.

Otto trieb die Errichtung des voran, was ihm 968 endgültig gelang. Ziel war die im Osten und die Ausdehnung des ostfränkischen Herrschaftsbereichs, wozu nach karolingischem Vorbild Grenzmarken errichtet wurden.

Februar 962 in Rom vom Papst zum Kaiser gekrönt, im Gegenzug bestätigte er die Rechte und Besitzungen der Kirche. Das an die antike römische Kaiserwürde angelehnte westliche Kaisertum wurde nun mit dem ostfränkischen bzw. Außerdem wurden weite Teile Ober- und Mittelitaliens dem ostfränkischen Reich angegliedert. Im Inneren stützte sich Otto, wie generell viele frühmittelalterlichen Herrscher, für Verwaltungsaufgaben vor allem auf die Kirche.

Beim Tod Ottos am 7. Mai 973 war nach schwierigen Anfängen das Reich konsolidiert und das Kaisertum wieder ein politischer Machtfaktor. Im April 972 hatte er die gebildete Prinzessin geheiratet.

Otto war selbst gleichfalls gebildet und wie bei seiner Ehefrau Theophanu galt sein Interesse auch geistigen Angelegenheiten. Im Norden wehrte er Angriffe der Dänen ab, während in ein Verwandter des Kaisers erfolglos gegen ihn agierte.

Im Westen kam es zu Kampfhandlungen mit Westfranken Frankreichbevor 980 eine Übereinkunft erzielt werden konnte. Otto plante, anders als noch sein Vater, die Eroberung Süditaliens, wo Byzantiner, Langobarden und Araber herrschten.

Ende 981 begann der Feldzug, doch erlitt das kaiserliche Heer im Juli 982 eine vernichtende Niederlage gegen die Araber in der. Otto gelang nur mit Mühe die Flucht.

Im Sommer 983 plante er einen erneuten Feldzug nach Süditalien, als sich unter Führung der Teile der Elbslawen erhoben und somit die ottonische Missions- und Besiedlungspolitik einen schweren Rückschlag erlitt.

Noch in Rom starb der Kaiser am 7. Dezember 983, wo er auch beigesetzt wurde. Die Nachfolge trat sein gleichnamiger Sohn an, reg. Aufgrund seines jungen Alters übernahm zunächst seine Mutter Theophanu, nach deren Tod 991 dann bis 994 seine Großmutter die Regentschaft. Der für seine Zeit hochgebildete Herrscher umgab sich im Wie nannte man früher Deutschland? der Zeit mit Gelehrten, darunter.

Otto interessierte sich besonders für Italien; er griff mehrmals in Wie nannte man früher Deutschland? ein und intervenierte auch im Konflikt des Papsttums mit den einflussreichen stadtrömischen Kreisen. Der Kaiser strebte im Zusammenspiel mit dem Papst eine kirchliche Reform an und hatte bei den Papsternennungen dieser Zeit großen Einfluss. Otto hielt sich längere Zeit in Italien auf und starb dort Ende Januar 1002.

Auf seinem zweiten Italienzug 1014 wurde er in Rom zum Kaiser gekrönt. Im Osten führte er vier Feldzüge gegen Bolesław von Polen, bevor 1018 der geschlossen wurde. Im Inneren präsentierte sich Heinrich als ein von der sakralen Würde seines Amtes durchdrungener Herrscher. Er gründete das und begünstigte die Reichskirche, wobei Königsherrschaft und Kirche im Reich eng verzahnt agierten.

Seine Ehe blieb kinderlos, statt der Ottonen traten die die Königsherrschaft an. Das Wie nannte man früher Deutschland? Imperium stand auf dem Höhepunkt seiner Macht. Konrads Sohn betrieb eine ähnliche Politik im kirchlichen Bereich und griff auch zu Gunsten des Papstes in Rom ein.

Auf der setzte er 1046 die drei rivalisierenden Päpste ab und erließ kurz darauf auch ein Verbot der. Heinrich erreichte die Lehnsherrschaft des Reiches über Böhmen, Polen und Ungarn. Im Inneren formierten sich jedoch oppositionelle Kräfte so in Lothringen, Sachsen und Süddeutschlanddie mit der Herrschaftsführung Heinrichs unzufrieden waren.

Heinrichs Regierungszeit scheint in gewisser Weise sowohl Höhepunkt als auch Beginn einer Krisenzeit der salischen Herrschaft gewesen zu sein. Während seiner Unmündigkeit nutzten mehrere Große die politische Lage zu ihren Gunsten aus, wodurch die Königsherrschaft Schaden erlitt.

Heinrich zog heran und bemühte sich, den fürstlichen Einfluss einzudämmen. Sein Eingreifen in Sachsen führte jedoch zu. Fast gleichzeitig eskalierte Wie nannte man früher Deutschland?

sogenannte. Gregor bestrafte den König 1076 mit der Exkommunikation, womit er Heinrich aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausschloss. Mehrere deutsche Fürsten verbündeten sich nun gegen den König. Die Unzufriedenheit mehrerer Großer mit Heinrichs Politik Wie nannte man früher Deutschland?

jedoch bestehen. Mit und nach Rudolfs Tod im Kampf mit wurden zwei erhoben, doch Heinrich konnte sich gegen beide durchsetzen.

Deutschland 1945 bis 1949

Der Konflikt zwischen Heinrich und Gregor spitzte sich wieder zu, doch Heinrich konnte mehrere weltliche und geistliche Fürsten auf seine Seite ziehen, sodass Heinrichs erneute Bannung im Jahr 1080 wirkungslos blieb. Heinrich konnte sich 1088 mit den Sachsen und später mit weiteren Großen verständigen, doch bald darauf kam es wieder zu Konflikten im Reich. Sein Sohn verbündete sich schließlich mit den Fürsten gegen den eigenen Vater und erreichte 1105 die Absetzung des Kaisers.

Doch wie sein Vater sah sich auch Heinrich V. Nachdem er zunächst im Konsens mit den Großen agiert hatte, änderte Heinrich 1111 seine Politik und betonte wieder die Königsherrschaft. Heinrich sah sich jedoch schließlich gezwungen einzulenken, auf fürstlichen Druck kehrte er 1121 zur konsensualen Herrschaftsordnung zurück. Damit nahmen die Fürsten wieder ihr traditionelles Wahlrecht in Anspruch.

Auch in Bayern kam es zu Kämpfen. Konrad wurde zudem nach dem immer mehr in die europäische Außenpolitik verstrickt. Konrads Neffe wurde 1152 neuer König. Er strebte eine Kooperation mit seinem Vetter an, dem Welfen und Sachsenherzogder 1156 mit dem um Österreich verkleinerten Herzogtum Bayern belehnt wurde. Im 1153 wurde ein Ausgleich mit dem Papst erzielt, wodurch Friedrich seine Kaiserkrönung 1155 erreichte. Friedrich betonte denwomit die Wahrung von Reichsrechten verbunden war.

Im Konflikt mit den nach mehr Selbständigkeit strebenden Städten war er zunächst erfolgreich. Nach einem Aufstand ließ er 1162 völlig zerstören, doch flammten die Kämpfe später wieder auf.

Als Papst wurde und nicht der von Friedrich favorisiertebegann der Kampf um die Vorherrschaft zwischen Kaiser und Wie nannte man früher Deutschland? erneut. Alexander Friedrich, nachdem auf der Synode von Pavia von einem prokaiserlichen Gremium Viktor als legitimer Papst anerkannt worden war. Vor Friedrichs fünftem Italienfeldzug versagten ihm mehrere Fürsten die Waffenhilfe. Im Gegenzug erreichte er die Lösung des Banns. Der mit dem Lombardenbund im Jahr Wie nannte man früher Deutschland?

zwang Friedrich zu mehreren Kompromissen, jedoch bedeutete der Friedensvertrag auch ein Ende der Kampfhandlungen in Reichsitalien. Das wurde an die vergeben, Sachsen wurde aufgeteilt. So konnte er 1186 die Krönung seines Sohnes Heinrich mit der Krone der Lombardei erreichen.

Ab 1187 übernahm Friedrich I. Er starb 1190 während des in. Damit erreichte das Reich einen Höhepunkt seiner Ausdehnung. Heinrich betrieb auch eine ambitionierte Mittelmeerpolitik, sein Versuch, das Reich in eine umzugestalten, scheiterte jedoch. Als er jedoch Anspruch auf Sizilien erhob, wurde er 1210 gebannt. Er ließ seinen minderjährigen Sohn zum römisch-deutschen König wählen, die Regierung dort überließ er Vertrauten, die die Vormundschaft über Heinrich Wie nannte man früher Deutschland?.

Er selbst widmete sich anschließend der Stabilisierung des Königreichs Sizilien, wo er über wesentlich mehr Macht und über einen effektiv organisierten Staatsapparat verfügte. Friedrich, der selbst durchaus gebildet war und sich auch für Kultur interessierte, kam nur noch einmal nach Deutschland, als er 1235 seinen Sohn Heinrich absetzte und dessen Bruder wählen ließ.

Ende der 1220er Jahre kam es zum Machtkampf zwischen dem Kaiser und Papst Wegen eines nicht schnell genug erfüllten Kreuzzugsversprechens bannte der Papst den Kaiser 1227. Dennoch begab sich Friedrich ins heilige Land und erreichte 1229 die kampflose Übergabe.

Zurück in Italien bekämpfte er erfolgreich die päpstlichen Invasionstruppen und wurde schließlich vom Bann gelöst. Die Spannungen blieben jedoch bestehen, die Wie nannte man früher Deutschland? 1239 zu einer erneuten Bannung durch Papst Gregor führten. Der Konflikt wurde auch mit propagandistischen Mitteln geführt und weitete sich auf aus, wo Friedrich seinen Herrschaftsanspruch gegenüber aufständischen Wie nannte man früher Deutschland?

Städten durchzusetzen versuchte. Die Auseinandersetzung zwischen Kaiser und Papst setzte sich auch fort, als neuer Papst wurde. Innozenz erklärte den Kaiser 1245 sogar für abgesetzt, doch Friedrich konnte sich behaupten. Mit militärischen Mitteln ging er gegen die oberitalienischen Städte vor. Er sollte der letzte römisch-deutsche Kaiser für über 60 Jahre sein. Die staufische Herrschaft war im deutschen Reichsteil bereits beim Tod Friedrichs nicht mehr haltbar. Der Kampf des Papstes mit Hilfe des französischen Grafen gegen die Staufer tobte in den folgenden Jahren weiter, wobei die Staufer 1266 Sizilien verloren.

Die Zeit bis ins späte 14. Jahrhundert war stark vom Wahlkönigtum geprägt: Drei große Wie nannte man früher Deutschland?, diedie und dieverfügten über den größten Einfluss im Reich und über die größte. Nach Aussterben der Staufer verfiel die allerdings ohnehin nicht stark ausgeprägte Königsmacht.

Während des sogenannten von 1250 bis 1273 herrschten im Reich teils mehrere Könige gleichzeitig, doch konnte sich keiner von ihnen im gesamten Reich durchsetzen. Eine Folge davon war die weitere Schwächung des römisch-deutschen Königtums. Das spätmittelalterliche Königtum konnte sich nur noch auf ein verringertes stützen auch aufgrund der Zunahme vonvor allem im 14.

Die folgenden Könige musste zur Machtsicherung versuchen, ihre eigene Hausmacht zu erweitern. Die hingegen erstarkten weiter und genossen eine relativ starke Stellung gegenüber dem Königtum. Die verfügten seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts über ein exklusives Königswahlrecht; sie achteten bei der Königswahl darauf, dass der neue König ihre Rechte und Ansprüche respektierte.

Das Interregnum wurde 1273 durch beendet. Rudolf ebnete dem Haus Habsburg mit dem Erwerb von Österreich, und der den Weg zu einer der mächtigsten Dynastien im Reich.

Ihm gelang auch eine gewisse Konsolidierung der Königsmacht, ohne allerdings die politischen Ansprüche der Kurfürsten einschränken zu können. Das verbliebene Reichsgut wurde geordnet und teils neu eingefordert, Rudolf errichtete zudem die. Trotz intensiver Verhandlungen mit dem Papsttum gelang es ihm aber nicht, die Kaiserkrone zu gewinnen.

Rudolfs Nachfolger, und Wie nannte man früher Deutschland?, standen im Konflikt mit den Kurfürsten, die Anspruch auf politische Mitwirkung stellten.

Adolf von Nassau versuchte ohne großen Erfolg in Thüringen Fuß zu fassen. Seine Politik führte schließlich zu seiner Absetzung von Seiten der Kurfürsten; Adolfs Versuch, diese Entscheidung zu revidieren, endete mit seinem Tod in der Schlacht von Wie nannte man früher Deutschland? 1298. Aber auch sein Nachfolger Albrecht I. Ihnen war seine Hausmachtpolitik in Mitteldeutschland sowie seine Annäherung an Frankreich ein Dorn Wie nannte man früher Deutschland?

Auge. Albrecht konnte sich zwar im Kampf behaupten, wurde aber am 1. Mai 1308 von einem Familienangehörigen umgebracht. Dieser pflegte ein gutes Verhältnis zu den Kurfürsten, von denen einer sein jüngerer Bruder war, einer der bedeutendsten Reichspolitiker des Spätmittelalters. Heinrich konnte 1310 seine Hausmacht um Böhmen erweitern und erlangte 1312 die Kaiserkrönung. Heinrich versuchte ein letztes Mal, das Kaisertum zu erneuern, doch starb er schon im August 1313.

In Deutschland hatte er sich gegen die Expansion Frankreichs gestemmt und eine seltene Eintracht der großen Häuser erreicht. Ludwig Wie nannte man früher Deutschland?

jedoch bald im folgenschweren Konflikt mit dem Papst, der Ludwig die verweigerte. Die Kaiserkrönung 1328 musste ohne den Papst als Koronator stattfinden. In seiner Hausmachtspolitik erfolgreich, erwarb Ludwig die,und für das Haus Wittelsbach. Im Reich formierte sich jedoch eine kurfürstliche Opposition gegen Ludwig, die von den angeführt wurde. Zu einer Konfrontation mit Ludwig kam es jedoch nicht mehr, da dieser bald darauf verstarb.

Karl gewann in seiner langen Regierungszeit 1346—1378 unter anderem die und die zu seinem Hausmachtkomplex hinzu. Tatsächlich begründete Karl ein Königtum, welches fast ausschließlich betrieb. Dabei gab er teils Reichsansprüche auf und große Teile des noch verfügbaren Reichsguts. Auf diese Weise war jeder nachfolgende König auf sein eigenes Hausgut angewiesen; Karl ging davon aus, dass dies seinem Haus am meisten nutzen würde, doch verkalkulierte er sich damit letztlich.

Andererseits gab er so teils Reichsrechte auch im Westen auf, seine Politik während der Judenpogrome war ebenfalls problematisch, da er nicht zu deren Schutz ausreichend eingriff wozu er im Rahmen des durchaus verpflichtet war und teils sogar von der Enteignung jüdischer Güter profitierte so etwa 1349 in. Von besonderer Bedeutung war die von 1356; sie stellte bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs eine Art Grundgesetz dar.

Jahrhundert führten Überbevölkerung, Missernten und Naturkatastrophen zu Hungersnöten. Es dauerte etwa 100 Jahre, bis die Bevölkerungszahl wieder den Stand vor der Pest erreichte.

Dennoch war das Spätmittelalter keineswegs eine Niedergangs- oder Verfallszeit, da in diesem Zeitraum etwa die Städte und der Handel mit der expandierenden florierte, ebenso kam es zu grundlegenden politischen Strukturierungen, die für das Reich in der Folgezeit prägend wirkten. Auch sein Nachfolgerder über keine ausreichenden Mittel verfügte, konnte diesen Verfall nicht aufhalten. Sigismund erreicht zwar 1433 die Kaiserkrönung, er war jedoch nicht in der Lage, das Königtum zu stabilisieren und den Verfallsprozess umzukehren.

Eine angestrebte Reichsreform scheitert am Widerstand der Landesfürsten. Durch die Einberufung des konnte er allerdings das beenden, was einen großen Erfolg Sigismunds darstellte, der ein gebildeter und intelligenter König war.

Die Verurteilung und Hinrichtung von führte jedoch zu andauernden Kriegen gegen die. Mit dem Tode Sigismunds erlosch das Haus Luxemburg in männlicher Linie. Die Habsburger traten die Nachfolge an und stellten fortan die römisch-deutschen Könige. Doch weder nochder teils phlegmatisch agierte und mehr seine Besitztümer als das Reich im Auge hatte, konnten eine Reichsreform durchführen.

Friedrichs Sohn gewann Teile des burgundischen Erbes für das Haus Habsburg, wenngleich dies der Beginn eines längeren Konfliktes mit Frankreich war, der auch in Oberitalien ausgetragen wurde. Maximilian war wegen der und des Kampfes gegen Frankreich auf die Unterstützung der Reichsstände angewiesen. Maximilian nahm 1508 ohne päpstliche Krönung den Kaisertitel an und beendete damit die Zeit der Krönungszüge römisch-deutscher Könige nach Rom.

Seine sicherte den Habsburgern Böhmen und Ungarn und die spanische Krone. Habsburg stieg unter zur Weltmacht auf, das Mittelalter ging zu Ende. Band 1—2, Reclam, Stuttgart 1995—2000. Reihe A: Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters. Die Ursprünge Deutschlands bis 1024. Handbuch der Geschichte Europas, Bd.

Deutschland im Imperium der Salier und Staufer 1024—1250. Das Reich im späten Mittelalter 1250 bis 1490. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004 Geschichte kompakt. Das Reich im mittelalterlichen Europa. Ausstellung des Europarates und Landesausstellung Sachsen-Anhalt. München 2013; : Karl der Große.

Berlin 2000; : Karl der Große. The Formation of a European Identity. Karl der Große, Darmstadt 2008 ; : Karl der Große. Darmstadt Wie nannte man früher Deutschland? Mayke de Jong: The Penitential State. Authority and Atonement in the Age of Louis the Pious, 814—840.

Die Ursprünge Deutschlands bis 1024. Kingship and Conflict under Louis the German. Ithaca 2006; Wilfried Hartmann: Ludwig der Deutsche. Sehr viel ausführlicher zur Entwicklung der beiden Wie nannte man früher Deutschland? Teilreiche nach 843 ist Carlrichard Brühl: Deutschland - Frankreich.

Carlrichard Brühl: Die Geburt zweier Völker. Die Zeit der späten Karolinger und der Ottonen. Grundlegend ist Carlrichard Brühl: Deutschland - Frankreich. München 2012; : Otto der Große 912—973. Darmstadt 1997; : Theophanu und der König.

Die erste Jahrtausendwende und die Entfaltung Europas.

Wie nannte man früher Deutschland?

Herrscher am Ende der Zeiten. In: Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter Hrsg. Herrschaft und Reich des ersten Salierkaisers. Krise oder Höhepunkt des salischen Königtums? München 2006; sehr kontrovers diskutiert und weitgehend abgelehnt wurden die Thesen von Johannes Fried Canossa: Entlarvung einer Legende. Das Reich im späten Mittelalter 1250 bis 1490. Berlin 1985; : Das Heilige Römische Reich im Spätmittelalter. Vom Umgang mit spätmittelalterlicher Geschichte.

Das Reich im späten Mittelalter 1250 bis 1490. München 1971—1986; Manfred Hollegger: Maximilian I.

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