Question: Wie benimmt sich jemand der ein Alkoholproblem hat?

Dazu zählen Unzuverlässigkeit, Unpünktlichkeit, Aggressivität und Desinteresse; dies gilt umso mehr, wenn der Betroffene vorher anders war. Auch Verschlechterungen des Hautbilds wie Rötungen, Ekzeme oder Schuppenflechte können mögliche Anzeichen sein.

Was bedeutet es Alkoholiker zu sein?

Alkoholismus ist eine schwere seelische Erkrankung. Die Entwicklung vom Konsum über den Missbrauch bis hin zur Abhängigkeit ist schleichend. Kennzeichnend für die Sucht sind unter anderem ein starkes Verlangen nach Alkohol, steigender Konsum und das Auftreten von Entzugssymptomen.

So ziemlich jeder Schaden, den jemand seinem Gehirn zufügt, scheint das Demenzrisiko zu erhöhen. Von daher ist es wenig überraschend, dass ein dauerhaft starker Alkoholkonsum auch der kognitiven Leistung abträglich ist und eine Demenz begünstig.

Was vermutlich nicht jeder weiß: Alkohol ist der Hauptrisikofaktor für eine früh beginnende Demenz. Mehr als die Hälfte der Demenzkranken unter 65 Jahren hat ein Alkoholproblem. Zu diesem Schluss kommen Gesundheitsökonomen um Dr. Michaël Schwarzinger von der Sorbonne in Paris, nachdem sie Klinikentlassungsdaten von praktisch allen Franzosen ausgewertet haben, die zwischen den Jahren 2008 und 2013 in einer Klinik in Frankreich stationär aufgenommen worden waren.

Die Forscher um Schwarzinger schauten nun, bei wem erstmals eine Demenz diagnostiziert worden war, und bei wem zugleich eine Alkoholabhängigkeit oder eine Alkoholfolgeerkrankung in den Akten auftauchte. Zu Letzterem zählten sie etwa eine alkoholbedingte Leberzirrhose, Epilepsie, hepatische Enzephalopathie, Kopfverletzung durch Stürze im Suff oder ein Wernicke-Korsakoff-Syndrom. Um eine reverse Kausalität etwas einzuschränken, konzentrierten sie sich auf neu aufgetretene Demenzerkrankungen in den Jahren 2011 bis 2013.

Zwei Drittel der jüngeren Männer mit Demenz haben ein Alkoholproblem Etwas mehr als 4 % der Franzosen wurden mit einer Demenzdiagnose aus der Klinik entlassen und etwas mehr als 3 % mit einer Alkoholstörung. Unter den Männern betrug der Anteil der Alkoholkranken 5,5 %, unter Frauen 1,3 %. Bei 86 % dieser Patienten war eine Alkoholabhängigkeit festgestellt worden.

Insgesamt betrug der Anteil der Demenzkranken mit einem Alkoholproblem knapp 8 %: Dies betraf 15,7 % der Männer und 3,6 Wie benimmt sich jemand der ein Alkoholproblem hat? der Frauen. Insgesamt waren in dieser Altersgruppe zwei Drittel der Demenzkranken Männer, über alle Altersgruppen hinweg beträgt der Männeranteil jedoch nur ein Drittel. Von den unter 65-Jährigen Demenzkranken hatten 57 % ein Alkoholproblem oder eine Alkoholfolgeerkrankung, und zwar 67 % der Männer sowie 39 % der Frauen.

Bei 46 % der Wie benimmt sich jemand der ein Wie benimmt sich jemand der ein Alkoholproblem hat? hat?

Wie benimmt sich jemand der ein Alkoholproblem hat?

war die Demenz durch einen alkoholbedingten Hirnschaden verursacht. Ein übermäßiger Bier- Wein- und Schnapsgenuss scheint nach diesen Daten also mehr als jeder andere Faktor zu einer früh beginnenden Demenz beizutragen. Alkoholmissbrauch vervierfacht Demenzrisiko Umgekehrt ist eine Alkoholerkrankung unabhängig vom Alter nach diesen Daten der stärkste modifizierbare Risikofaktor für eine Demenz: Die Demenzinzidenz ist bei Alkoholkranken rund viereinhalbfach höher als in der übrigen Bevölkerung.

Umgang mit Unberechenbarkeit

Werden andere bekannte Risikofaktoren wie Tabakrauchen, Adipositas, Diabetes oder Hörverlust berücksichtigt, ist sie immer noch mehr als dreimal höher — und zwar bei Männern wie bei Frauen.

Für andere Risikofaktoren ergebe sich hingegen ein maximal zweifach erhöhtes Demenzrisiko, berichten Schwarzinger und Mitarbeiter.

Wie benimmt sich jemand der ein Alkoholproblem hat?

Die anderen Faktoren haben jedoch — da sie meist häufiger auftreten als eine Alkoholerkrankung — bezogen auf die Gesamtbevölkerung ein größeres Gewicht. So sind knapp 17 % der aus französischen Kliniken entlassenen Demenzkranken alkoholabhängig, aber 56 % hyperton. Bei den Alkoholabhängigen ist nach diesen Resultaten jedoch nicht nur das Risiko für einen direkten alkoholassoziierten Hirnschaden deutlich erhöht, sondern auch für eine Alzheimerkrankheit sowie vaskuläre und andere Demenzen, und zwar um mehr als das Doppelte.

Die Forscher um Schwarzinger gehen davon aus, dass der Effekt von übermäßigem Alkoholgenuss auf das Demenzrisiko noch stärker sein könnte als die Studiendaten nahelegen. So haben andere Untersuchungen die Prävalenz von Alkoholstörungen in Frankreich mit rund 17 % unter Männern und 5 % unter Frauen beziffert.

Doch auch so sehen die Forscher im übermäßigen Alkoholgenuss einen der wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren für einen Demenz — für eine frühe beginnende Demenz scheint Alkohol sogar der mit Abstand wichtigste Risikofaktor zu sein. Das Wichtigste in Kürze Frage: Welchen Beitrag liefert Alkoholmissbrauch zu Demenzerkrankungen? Antwort: Nach Daten einer französischen Studie haben oder hatten etwa 8 % aller Demenzkranken ein Alkoholproblem, bei den unter 65-Jährigen sind es 57 %.

Bedeutung: Alkoholmissbrauch ist der häufigste Grund für eine Demenz im Alter von weniger als 65 Jahren.

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