Question: Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Contents

Blutuntersuchungen haben orientierende Funktion bei der Diagnostik von Herzerkrankungen. Bei manchen Leiden wie dem Herzinfarkt oder der Herzinsuffizienz lassen sich krankheitsspezifische Marker im Blut analysieren, bei bakteriellen Herzklappenentzündungen geben Blutkulturen Aufschluss über die beteiligten Erreger.Blutuntersuchungen haben orientierende Funktion bei der Diagnostik

Simpson 1990 Der Strafprozess gegen O. Simpson offiziell: The People of the State of California vs. Oktober 1995 wurde Simpson vom Mordvorwurf freigesprochen. Simpson war von 1985 bis 1992 in zweiter Ehe mit Nicole Brown verheiratet. Simpson ließ sich im Jahr 1979 von seiner ersten Frau Marguerite scheiden und heiratete Brown sechs Jahre später.

Während ihrer Beziehung machte Simpson seiner aus eher einfachen Verhältnissen stammenden Partnerin großzügige Geschenke. Unter anderem schenkte er Brown zwei Eigentumswohnungen in guter Lage. Auch die Familie von Nicole Brown wurde von Simpson finanziell unterstützt. Beispielsweise übernahm Simpson die hohen für zwei Schwestern seiner Ehefrau. In der siebenjährigen Ehe kam es Berichten zufolge wiederholt zu Übergriffen und.

Was ist Nykturie (Nächtlicher Harndrang)?

Bereits im Jahr der Eheschließung wurde der später auch in die Mordermittlungen involvierte Polizist aufgrund eines Familienstreits zum Anwesen Simpsons gerufen.

Fuhrman gibt an, Simpson in hocherregtem Zustand vorgefunden zu haben. Er habe mit einem Baseballschläger die Windschutzscheibe seines eigenen Autos eingeschlagen. Nicole Brown habe auf der Motorhaube des Autos gesessen und geweint. Da Brown keine weiteren Ermittlungen gewünscht habe, hätten Fuhrman und Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Kollege das Gelände wieder verlassen. Bei einem Streit auf einer Neujahrsparty habe Simpson seine Frau so hart geschlagen, dass sein Handabdruck auf ihrem Rücken zu sehen gewesen sei.

Bei einem weiteren Vorfall im Jahr 1989 berichteten neuerlich hinzugezogene Polizisten, Brown sei nur leicht bekleidet aus dem Haus gerannt und habe geschrien, ihr Ehemann wolle sie umbringen.

An ihrem Gesicht seienKratzer und zu sehen gewesen. Insgesamt wurde die Polizei mindestens neunmal wegen ähnlicher Vorfälle zum Haus der Simpsons gerufen. Die im Verfahren von 1989 plädierte aufgrund der Schwere der für eine einmonatige. Das Gericht ordnete jedoch keine Haft, sondern nur eine psychologische Betreuung an. In einem undatierten emotionalen Brief, der in einem späteren Zivilprozess gegen Simpson als Beweismittel präsentiert wurde, beschreibt Nicole Brown ihre Ehe als in einem katastrophalen Zustand und schilderte wiederholte und körperliche durch Simpson.

Unter Vermeidung eines Prozesses einigten sich die Parteien am 15. Oktober 1992 auf eine einmalige Zahlung von 433. Noch im Jahr nach der Scheidung alarmierte seine Ex-Frau wegen Simpsons Gewaltandrohungen die Polizei. Sie gab an, Simpson sei in ihr Haus eingebrochen und habe sie bedroht. Die Notrufmitschnitte, in denen Simpson teilweise schreiend im Hintergrund zu hören ist, wurden im Laufe des Prozesses veröffentlicht. Brown und Simpson unternahmen mehrere Versuche, ihre Beziehung wieder aufzunehmen.

Ein undatierter, jedoch offensichtlich nach der Trennung des Paares verfasster Brief, zeigt Browns Bemühungen um eine Versöhnung. Mit einer in Teilen hochemotionalen Wortwahl erklärt sie, wie sehr sie ihren Ex-Mann noch immer liebt und gibt sich die Schuld für die Beziehungsprobleme.

Brown bezeichnet sich selbst als kontrollierend in der Beziehung. Sie sei depressiv und in einer Art gewesen, wolle aber wieder mit Simpson zusammen sein und die Kinder gemeinsam erziehen. I wanted you to be faithful and be a perfect father. I was not accepting to who you are. I want our kids to grow up with their parents. I want to love you and cherish you, and make you smile. I want to wake up with you in the mornings and hold you at night. I want Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

hug and kiss you everyday. I want us to be the way we used to be. Gegen 20:00 Uhr verließen sie das Lokal. Brown und ihre Kinder kehrten danach zu ihrem Townhouse 875 South Bundy Drive im noblen Stadtteil zurück. Er verließ das Restaurant gegen 21:50 Uhr. Kurz nach Mitternacht wurden die Leichen von Goldman und Brown im Eingangsbereich von Browns Anwesen gefunden, nachdem Passanten den offensichtlich verstörten Hund Browns mit blutverschmierten Pfoten bemerkt hatten und dieser sie zum Tatort geführt hatte.

Die beiden Opfer wurden mit mehreren Messerstichen ermordet. Browns Verletzungen im Halsbereich waren so schwer, dass und beide durchtrennt und das Opfer dadurch beinahe enthauptet wurde.

Goldman wurde gemäß einer Rekonstruktion des Tatgeschehens nach einem mehrminütigen Kampf mit dem Täter durch einen Schnitt in den Hals und mehrere Stiche in den Oberkörper getötet. Die Ermittler gingen davon aus, dass der Angriff Simpsons früherer Ehefrau galt und es sich bei dem hinzukommenden Goldman um ein Zufallsopfer handelte, da dieser den Tathergang womöglich beobachtet hatte.

In den folgenden Stunden wurde der Tatort von den Kriminalbeamten Mark Fuhrman und Philip Vanatter gesichert und erste sichergestellt. Um 5:00 Uhr begaben sich dieselben Beamten zu Simpsons im selben Stadtteil gelegener Villa 360 North Rockingham Avenue und fanden dort nach eigenen Angaben erste Beweismittel, darunter laut Fuhrmans Aussagen Blutspuren in Simpsons. Der zu diesem Zeitpunkt noch nicht formell Simpson hatte die Stadt nach Aussagen seines Allan Park gegen 23:15 Uhr in einer Limousine verlassen und befand sich an Bord von -Flug 668 auf dem Weg nach.

Für die Tatzeit hatte er keingab jedoch an, sich in seinem Haus in der North Rockingham Avenue befunden und auf den Flug nach Chicago vorbereitet zu haben. Die Distanz zwischen den Wohnorten von Simpson und seiner ehemaligen Frau beträgt etwa 3,2 Kilometer.

Simpson nach seiner Festnahme am 17. Juni 1994 Aufgrund der bekannten Vorgeschichte häuslicher Gewalt zwischen O. Simpson und seiner Ex-Frau und der Tatsache, dass Simpson kein offensichtliches Alibi vorzuweisen hatte, gelangte er schnell als möglicher Tatverdächtiger in den Fokus der Ermittlungen. Juni 1994 kehrte er nach Aufforderung des Polizeidirektoriums wieder nach zurück und wurde dort aus seinem Haus von der Polizei abgeholt und anschließend für mehrere Stunden befragt. Obwohl Simpson zu diesem Zeitpunkt weder festgenommen wurde, noch formell als galt, wurden ihm bei der Abholung von der Polizei angelegt.

Die folgenden vier Tage bis zum 17. Juni verbrachte er in Begleitung seiner Freundin im Haus seines Freundes und Anwalts. In den Tagen bis zum 17. Juni verdichteten sich die Indizien für eine mögliche Täterschaft Simpsons.

Insbesondere wurden Blutspuren, die ihm und den Opfern zugeordnet wurden, sowohl am Tatort als auch in seinem Haus gefunden. Sein bisheriger Anwalt legte daraufhin sein Mandat nieder und wurde von Simpson durch ersetzt. Kardashian erklärte im Auftrag seines Klienten, dieser sei unschuldig und habe sich zum Tatzeitpunkt in seinem Haus befunden.

Juni wurde offiziell Haftbefehl wegen zweifachen Mordverdachts gegen Simpson beantragt. Er stellte sich jedoch nicht, sondern floh zusammen mit seinem Freund in dessen Auto, einem weißenauf dem Simpsons eigenes Auto des gleichen Modells befand sich seit der Tatnacht in Polizeigewahrsam.

Simpsons Fluchtfahrzeug wurde von der Polizei schnell ausfindig gemacht und verfolgt, was in den Medien weithin als eine bezeichnet wurde, obwohl Simpsons Fahrzeug nur mit geringer Geschwindigkeit unterwegs war und die Polizei keine Anstalten unternahm, ihn auf offener Straße zu stoppen oder zu stellen.

Während der Verfolgungsjagd drohte er mit Selbstmord und äußerte über sein Mobiltelefon gegenüber dem Polizisten Tom Lange, er habe mit den Morden nichts zu tun. Schließlich fuhr Simpson zu seinem Haus in der North Rockingham Avenue. Dort hatten in der Zwischenzeit Position bezogen, die den Befehl erhalten hatten, nach eigenem Ermessen auch von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, wenn Simpson für die Einsatzkräfte oder andere Menschen eine Gefahr darstellen sollte.

Simpson ließ sich jedoch nach längeren Verhandlungen widerstandslos festnehmen. Simpson gab an, er habe das Grab seiner Ex-Frau besuchen wollen. Nach der Festnahme wurde Simpson als selbstmordgefährdet eingestuft und seine Zelle auch nachts beleuchtet und in kurzen Zeitabständen kontrolliert. Simpson erklärte in einem späteren Interview damit seinen wirkenden Zustand bei seiner Vorführung vor die Haftrichterin.

Aufgrund der Bekanntheit Simpsons wurde eine Unterbringung in angeordnet, wo Simpson eigenen Angaben zufolge seine gesamte 16-monatige Zeit in verbrachte. Juni 1994 fand die erste Anhörung Simpsons vor dem Superior Court von Los Angeles statt. Eine Freilassung auf lehnte das Gericht wegen dringenden Tatverdachts ab. Nach einer einwöchigen juristisch bedingten Prozessverzögerung entschied die Richterin Kathleen Kennedy-Powell am 30.

Juni, dass die vorliegenden Indizien für eine formelle Mordanklage ausreichten. Simpson setzte daraufhin eine Belohnung von 500. Der eigentliche Strafprozess begann am 22. Juli 1994 unter dem Vorsitz des Richters. Darauffolgend wurde der Prozessort vom Gericht von in das von Los Angeles verlegt. Als Begründung für die Verlegung wurden das große Medieninteresse, Sicherheitsbedenken und Erdbebenschäden am Gerichtsgebäude in Santa Monica angegeben.

Die Verlegung hatte Prozessbeobachtern zufolge weitreichende Konsequenzen für die spätere Auswahl derda in den zentrumsnahen Stadtteilen der Anteil möglicher schwarzer deutlich höher liegt als im wohlhabenden Santa Monica, was für den ebenfalls schwarzen Simpson von Vorteil sein konnte.

Die damals 40-jährige Clark, eine erfahrene Juristin, die bereits 19 Verurteilungen in Mordverfahren erreicht hatte, wurde zur Hauptanklägerin bestellt. Der 38-jährige Darden war seit 15 Jahren in der Staatsanwaltschaft tätig gewesen und auf die Verfolgung von Gewaltverbrechen spezialisiert. Die Anklage entschied sich dafür, die im Bundesstaat für bestimmte Mordvergehen wie etwa einen Doppelmord mögliche nicht anzustreben, sondern eine Verurteilung zu ohne erreichen zu wollen.

Übereinstimmenden Einschätzungen zufolge handelte es sich bei dem aufgebotenen Team um anerkannte Experten. Als Hauptverteidiger bestimmte Simpson den schwarzen Anwaltder bereits in mehreren aufsehenerregenden Verfahren schwarze Angeklagte vertreten hatte. Neben seinen Rechtsanwälten beauftragte Simpson im Prozessverlauf eine Reihe von Anwaltsgehilfen,und -Experten.

Über oder des Angeklagten entscheidet einein der einfache Bürger des Justizdistrikts, in dem sich die ereignet hat, als vereidigt werden. Lautet die Anklage aufso müssen die Ankläger der Jury Beweise darlegen, die die Schuld des Angeklagten belegen, sodass keine vernünftigen Zweifel mehr an seiner Schuld bestehen guilty beyond reasonable doubt. Bestehen lediglich mögliche Zweifel possible doubtdie bei Betrachtung durch eine vernunftbegabte Person nicht als wesentlich angesehen würden, ist der Angeklagte trotzdem schuldig zu sprechen, da sonst jede auch noch so überzeugende Beweislage durch schwache Indizien oder theoretische Einwände in Zweifel gezogen werden könnte.

Die Verteidiger müssen hingegen nur beweisen, dass vernünftige Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestehen, um einen Freispruch zu erreichen. Die Verteidigung muss also weder das Tatmotiv widerlegen noch Beweise für die Unschuld des Angeklagten z. Es reicht aus, die von der Staatsanwaltschaft vorgelegten Beweise und Indizien für die Schuld des Angeklagten in einer Art und Weise zu beschädigen, dass für eine vernünftige Person reasonable person wesentliche Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestehen.

Der vorsitzende hat keinen Einfluss auf die Entscheidung über Schuld oder Unschuld. Er fungiert als Moderator des Prozesses und entscheidet über die Zulassung von Beweismitteln oder die Zulässigkeit von Fragen in Zeugenvernehmungen.

Die Entscheidung der Jury muss einstimmig fallen. Kann man Herzprobleme im Blut sehen? sie dies nicht hung juryso gilt der Prozess als ergebnislos mistrial und muss mit einer anderen Jury wiederholt oder ganz abgebrochen werden. Gelangt die Jury zu einementscheidet der Richter über das Strafmaß für den Angeklagten. Ein ist endgültig, die Staatsanwaltschaft hat keine. In einem Juryprozess entscheiden folglich juristische ohne Justiz- und Prozesserfahrung über Schuld oder Unschuld des Angeklagten.

Als einfache Bürger können in ihrer Bewertung juristischer Sachverhalte stärker von ihrer persönlichen Lebenssituation und ihren eigenen Erfahrungen geprägt und beeinflusst sein als. Auch für die Beurteilung einer komplexen Faktenlage z. Außerdem soll die Jury unparteiisch, also in ihrer Haltung zum Angeklagten nicht voreingenommen, und in ihrer Zusammenstellung repräsentativ für die Gemeinde sein, in der der Prozess stattfindet.

Der Auswahl der Geschworenen kommt daher erhebliche Bedeutung zu. Verteidigung und Staatsanwaltschaft prüfen die einzelnen Juryanwärter umfangreich und müssen sich, unter der Aufsicht des Richters, auf die Auswahl der Geschworenen einigen.

Sowohl die Ankläger als auch die Verteidiger können Geschworene ablehnen, wenn sie vernünftige Gründe für ihre Ablehnung vorbringen. Besondere Relevanz hatte bei der Auswahl der Jury die Frage nach der ethnischen Zugehörigkeit und dem Geschlecht der Jurymitglieder.

Die Hauptanklägerin Marcia Clark drängte auf einen hohen Frauenanteil, da diese sich nach ihrer Meinung eher mit einem Opfer häuslicher Gewalt identifizieren würden. Die Verteidigung war darauf bedacht, einen hohen Anteil schwarzer Juroren zu erreichen, da davon ausgegangen wurde, dass diese einem schwarzen Angeklagten positiver gegenüberstehen würden und empfänglicher für Vorwürfe von Rassismus und Vorverurteilung durch die Ermittler des Los Angeles Police Department sein würden.

Die kurzfristige Verlegung des Prozessortes voneinem wohlhabenden Vorort mit überwiegend weißer Bevölkerung, in den Innenstadtbereich von Los Angeles mit höherem kam der Verteidigung hierbei zugute. Im ursprünglichen Jurypool waren 40 % weiß, 28 % schwarz, 17 % und 15 % asiatischer Abstammung. In der von Verteidigung und Anklage nach zweimonatigen Verhandlungen akzeptierten Jury befanden sich acht schwarze Frauen, Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

schwarzer Mann, ein lateinamerikanischstämmiger Mann, ein und nur eine weiße Frau. Die Verteidigung akzeptierte also einen hohen Frauenanteil, die Ankläger einen hohen Anteil schwarzer Juroren.

Für dieses Zugeständnis an die Verteidigung, das Clark gegen den ausdrücklichen Rat ihres Beraters für die Jury-Selektion Donald Vinson akzeptierte, wurde die Anklagevertretung in Medien und juristischen Kann man Herzprobleme im Blut sehen? teils scharf kritisiert. Geschworene in einem Jury-Prozess dürfen während des Prozesses keine Informationen über den Fall aus den Medien erfahren und mit keiner anderen Person über den Fall sprechen, damit ihre Unvoreingenommenheit nicht beeinträchtigt und ihre Entscheidung möglichst nur auf den im Prozess präsentierten richterlich genehmigten Beweismitteln beruht.

Aufgrund des großen Medieninteresses und der hohen Bekanntheit des Angeklagten wurde die Jury auf Anordnung des vorsitzenden Richters von der Öffentlichkeit abgeschirmt und für die Dauer des gesamten Prozesses in einem Hotel einquartiert.

Besuche, Telefongespräche und Briefverkehr wurden überwacht. Eine solche Abschirmung sieht das vor, wenn eine hohe Gefahr besteht, dass Jurymitglieder im täglichen Leben unbillig beeinflusst, bestochen oder bedroht und damit in ihrer Objektivität eingeschränkt werden könnten. Kann man Herzprobleme im Blut sehen? fanden sich trotz intensiver Befragung aller Nachbarn keine Augenzeugen für die Tat.

Die Ermittler fanden außerdem weder die Tatwaffe noch Simpsons Fingerabdrücke am Tatort. Trotzdem behauptete die Anklage, die Beweislast gegen Simpson sei geradezu erdrückend an ocean of evidence. Um eine Verurteilung zu erreichen, konzentrierte sich die Hauptanklägerin Marcia Clark auf das vorliegendeSimpsons fehlendes und die Kann man Herzprobleme im Blut sehen? den Ermittlungsbehörden sichergestellten. Während der Ehe waren mehrere Vorfälle häuslicher Gewalt bei der Polizei aktenkundig geworden.

Auch nach der Scheidung sah sich das Opfer immer wieder genötigt, sich wegen Bedrohungen durch ihren Ex-Ehemann bei der Polizei zu melden, wobei Mitschnitte der Notrufe vorlagen, in denen Simpson teils schreiend im Hintergrund zu hören ist. Noch am Tatabend bei einer Tanzaufführung seiner Tochter habe es Streit zwischen den beiden gegeben, da Brown Simpson nur wenige Momente alleine mit seiner Tochter habe verbringen lassen. Zudem habe seine Freundin ihn am Abend der Tat abgewiesen und mehrere seiner Anrufe nicht entgegengenommen.

Simpson hatte in seinem Polizeiverhör am Tag nach der Tatnacht angegeben, am Tag vor der Tat mit Barbieri bei einem Empfang gewesen zu sein und sie am Tatabend aber nicht gesprochen Kann man Herzprobleme im Blut sehen? haben. Am selben Abend habe Simpson außerdem seinem Mitbewohner gesagt, die Beziehung mit seiner Ex-Frau sei jetzt endgültig vorbei. Simpson habe die Trennung von seiner Frau nie verwunden und sei auch nach der Scheidung noch besitzergreifend und eifersüchtig gewesen.

Als sie sich endgültig von ihm abzuwenden drohte, habe er in seiner Wut und Verzweiflung den Entschluss gefasst, seine Ex-Frau zu töten. Die Ankläger gingen davon aus, dass der Mord sich gegen 22:15 Uhr ereignet hat. Sie rekonstruierten diesen Zeitpunkt anhand von Zeugenaussagen zu plötzlich einsetzendem Hundegebell am Tatort um etwa diese Uhrzeit sowie dem Zeitpunkt, zu dem Ronald Goldman das Lokal Mezzaluna verlassen hatte, um die Brille von Browns Mutter beim Haus des Opfers abzugeben.

Für die Zeit vor 21:40 Uhr und nach 22:55 Uhr ist Simpsons Alibi gemäß einer Übereinkunft stipulation von Verteidigung und Staatsanwaltschaft unumstritten. Zeugenaussagen seines Mitbewohners Kato Kaelin und seines Chauffeurs Alan Park belegen, dass er sich in seinem Haus in der North Rockingham Avenue aufgehalten hat. In der Zeit dazwischen ist Simpsons Aufenthaltsort jedoch unsicher. Er selbst gab an, sich in und vor seinem Haus aufgehalten und sich auf seinen geplanten Flug nach Chicago vorbereitet zu haben.

Es blieb folglich ein Zeitfenster von 75 Minuten für Simpson, um zum Haus seiner Ex-Frau am South Bundy Drive zu fahren, die Morde zu verüben, wieder zurückzukehren und vor der Abfahrt zum Flughafen seine Kleidung zu wechseln.

Die Fahrtdistanz zwischen beiden Orten beträgt bei normalem Verkehr weniger als 10 Minuten. Der Polizeibeamte Philip Vannatter fuhr während der Ermittlungen mit einem Kollegen die aus seiner Sicht wahrscheinlichste Route zwischen den beiden Wohnorten unter normalen Verkehrsbedingungen und unter Einhaltung der Verkehrsregeln ab und fertigte darüber ein Video an, welches im Prozess als Beweismittel zugelassen wurde.

Die einfache Fahrzeit betrug 5 Minuten und 22 Sekunden. Die Scheiben des Fahrzeugs seien abgedunkelt gewesen was auch auf Simpsons Ford Bronco zutrifft. Außerdem wurden blutverschmierte Kleidungsstücke, insbesondere jeweils ein Teil einessowohl am Tatort als auch vor und in Simpsons Haus gefunden.

An den am Tatort und auf Simpsons Anwesen gefundenen Kleidungsstücken sowie auf der Kleidung der Mordopfer wurden außerdem Haare und Faserspuren gefunden, die gemäß einer forensischen Analyse in ihrer Struktur mit den Haaren Simpsons und den Fasern der seines Ford Broncos übereinstimmen.

Von Beginn an zielte ihre Strategie nicht darauf ab, die Unschuld Simpsons zu beweisen. Vielmehr war das Ziel seiner Anwälte, Zweifel zu säen, die einen Freispruch nach dem Reasonable-Doubt-Standard erzwingen.

Simpsons Verteidigung präsentierte kein schlüssiges Alibi. Hinweise auf einen möglichen anderen Täter wurden nur am Rande thematisiert. Stattdessen konzentrierten sich die Verteidiger darauf, die Theorie der Anklage zu Simpsons Motiv, die zeitliche Abfolge der Morde, die Glaubwürdigkeit von Zeugen der Anklage und vor allem die forensischen Indizien in Zweifel zu ziehen. Die Fälle häuslicher Gewalt lägen lange zurück, der letzte Vorfall körperlicher Gewalt habe sich 1989 ereignet. In der Tat sei es Brown gewesen, die eine Versöhnung mit ihrem Ex-Mann gewünscht habe, worauf einer ihrer Briefe an Simpson aus dem Jahr 1993 hindeutet, in dem sie schreibt, dass sie ihren Ex-Mann immer noch liebe, zu ihm zurückkehren und für immer mit ihm zusammenbleiben wolle.

Simpson führe mit seiner neuen Freundin Paula Barbieri eine glückliche Beziehung. Barbieri unterstütze ihn auch während des Prozesses und habe die Beziehung nicht beendet, obwohl er seit Monaten im Gefängnis sitzt.

Nach Ende des Prozesses bestätigte Barbieri grundsätzlich, auch während des Prozesses weiter mit Kann man Herzprobleme im Blut sehen? liiert gewesen zu sein, beendete die Beziehung jedoch kurz nach seinem Freispruch.

Simpsons Anwälte präsentierten außerdem ein Video vom Abend der Morde, das ihren Mandanten bei einer, nach Darstellung der Verteidiger, liebevollen Verabschiedung von seinen Kindern und Mitgliedern der Opferfamilie in einer ruhigen und gelösten Stimmung zeigt. Zu dieser Zeit war Simpsons Aufenthaltsort unbekannt. Die Verteidigung war bemüht, die von der Anklage vorgegebene Zeitabfolge in Zweifel zu ziehen. Hätte sich der Mord nur 30 Minuten früher oder später ereignet, wäre Simpson als Täter sehr wahrscheinlich ausgeschieden, da Zeugenaussagen vor 21.

Hätte sich der Mord 30 Minuten früher, um 21:45 Uhr, ereignet, hätte Simpson nach 21:40 Uhr nur fünf Minuten Zeit für die Fahrt durch den Abendverkehr und den Mord an seiner Ex-Frau gehabt.

Außerdem hätte er sich nach dem Mord etwa eine weitere halbe Stunde auf dem Gelände aufhalten müssen, um den nachweislich erst deutlich später hinzugekommenen Goldman ebenfalls ermorden zu können. Hätte der Mordzeitpunkt 30 Minuten später gelegen, gegen 22:45 Uhr, hätte Simpson nur 10 Minuten Zeit gehabt für einen nach Expertenaussage mehrminütigen Kampf, die beiden Morde, die Rückkehr zu seinem Haus sowie für Waschen und Umziehen.

Gegen 22:55 Uhr meldete sich Simpson über die Sprechanlage seines Hauses bei seinem Fahrer Allan Park, der bei der späteren Fahrt zum Flughafen keinerlei Kampf- oder Blutspuren an Simpsons Körper und Kleidung habe erkennen können. Die Verteidigung präsentierte eine Reihe von Zeugen aus Browns Nachbarschaft, die angaben, am von der Staatsanwaltschaft angenommenen Tatzeitpunkt noch kein Hundegebell vernommen zu haben und keine fremde Person auf Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Grundstück gesehen Kann man Herzprobleme im Blut sehen? haben. So sagten die Zeugen Danny Mandel und Ellen Aaronson übereinstimmend aus, am Abend der Tat gegen 22:25 Uhr an Nicole Browns Haus vorbeigegangen zu sein, und weder Hundegebell gehört, noch Blutspuren am Kann man Herzprobleme im Blut sehen? durch den Vorgarten von Browns Haus gesehen zu haben und auch sonst nichts Auffälliges bemerkt zu haben. Simpsons Nachbarin Rosa Lopez sagte außerdem aus, um 22:00 Uhr einen weißen Ford Bronco vor Simpsons Haus gesehen zu haben.

Die Anklage ging davon aus, dass er seine Wohnung rasch wieder verlassen habe und daher bereits um 22:15 Uhr an Browns Haus angekommen sei. Die Verteidigung verwies darauf, dass es für eine kurze Verweildauer Goldmans in seiner Wohnung keinerlei Beweise gebe und er auch erst deutlich später am Tatort hätte eintreffen können. Die Kann man Herzprobleme im Blut sehen? des Tatzeitpunktes war ein im Prozessverlauf zwischen Anklage und Verteidigung besonders hart umkämpfter Streitpunkt.

If, after a consideration of all the evidence, you have a reasonable doubt that the defendant was present at the time the crime was committed, you must find him not guilty. Außerdem wird die Jury ausdrücklich angewiesen, bei Vorliegen zweier gleichermaßen vernünftiger Ausführungen über einen bestimmten Sachverhalte, der Version Glauben zu schenken, die die auf die Unschuld des Angeklagten hindeutet und die belastende Version zu verwerfen.

Bei nur geringer Verschiebung der von der Anklage vorgebrachten zeitlichen Abfolge hätte Simpson gar nicht am Tatort sein können. Der Angeklagte sei daher freizusprechen. Unter besonderem Druck stand dabei der Ermittler Mark Fuhrman, ein Hauptbelastungszeuge, der angab, den blutigen Handschuh auf Simpsons Anwesen gefunden und damit das wichtigste Verbindungsglied zum Tatort hergestellt zu haben.

Im Laufe des Prozesses wurden Fuhrman rassistische Äußerungen über Schwarze nachgewiesen. Außerdem wurde er beschuldigt, den Handschuh eigens auf Simpsons Grundstück platziert zu haben, um Simpson der Tat beschuldigen zu können. Anderen Polizeibeamten wurde Inkompetenz, Ungenauigkeit und Achtlosigkeit bei den Ermittlungen vorgeworfen. Hierbei versuchten Simpsons Anwälte, die Integrität der Ermittler und die Verlässlichkeit der Indizien in Zweifel zu ziehen.

Mutmaßlich von Simpson stammende Haare sowie Faserspuren der von Simpsons Ford Bronco, die auf der Kleidung der Opfer gefunden wurden, könnten plausibel damit erklärt werden, dass Nicole Browns Hund am Tatabend mit blutverschmierten Pfoten am Tatort aufgefunden worden sei, und am Folgetag von den Ermittlern nicht konsequent vom Kann Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Herzprobleme im Blut sehen? ferngehalten wurde. Da Simpson sich regelmäßig vor Browns Haus aufgehalten habe, um seine Kinder abzuholen, und die Kinder gelegentlich Passagiere in Simpsons Ford Bronco waren, sei eine Verschleppung von Haaren und Fasern durch Browns Hund an den Tatort — den Vorgarten von Browns Haus — möglich. Außerdem nutzten die am Tatort eintreffenden Ermittler zunächst eine Decke aus Nicole Browns Haus, um die vom Gehweg aus deutlich sichtbaren Leichen der Mordopfer abzudecken.

Durch diese Maßnahme allein sei eine Verunreinigung des Tatortes durch eine Vielzahl möglicher Haare und Fasern möglich. Unklar sei außerdem, wer zu welcher Zeit im Besitz von Simpsons Blut und am Tatort gefundener belastender Kleidungsstücke gewesen sei; die Handhabung der Beweismittel sei insgesamt verdächtig. Darüber hinaus beschuldigten Simpsons Anwälte die Ermittler des Los Angeles Police Department, Simpson bereits bei den Ermittlungen als aus ihrer Sicht einzig in Frage kommenden Täter vorverurteilt zu haben und aus opportunistischen oder rassistischen Motiven Blutspuren und andere Beweismittel absichtlich am Tatort sowie bei und in seinem Haus platziert zu haben.

Die Verteidigung versuchte, gegenteilige Indizien zu präsentieren oder die Integrität der Beweismittel zu beschädigen. Nicht selten wurden hierbei dieselben Indizien von der Staatsanwaltschaft als belastend und von Simpsons Anwälten als entlastend gewertet. Simpsons, ein abgesendet, in dem eine Frau schreiend zu hören war.

Die Notrufzentrale vermutete einen Fall von Gewaltanwendung und schickte Edwards und seine Partnerin in einem Streifenwagen, um dort nach dem Rechten zu sehen.

Simpson in einem Bademantel in der Hauseinfahrt erschienen und habe geschrien, er wolle diese Frau nicht mehr in seinem Bett und habe zwei andere Frauen. Edwards identifizierte die Frau als Nicole Brown.

Nach Aussage des Beamten zeigte Brown klare Anzeichen von Misshandlung wie blaue Flecken, offene Wunden im Gesicht und Würgespuren am Hals.

Daraufhin floh Simpson in seinem. Edwards verfolgte ihn in seinemkonnte ihn jedoch nicht mehr einholen. Auf dem Revier gab Brown gegenüber Edwards an, der Streit habe sich daran entzündet, dass ihr Ehemann Sex mit seiner persönlichen Sekretärin gehabt habe. Außerdem habe sich Brown darüber beklagt, dass die Polizei bereits achtmal wegen häuslicher Gewalt gerufen worden und trotzdem niemals gegen ihren Ehemann vorgegangen sei.

Infolge des Vorfalls von 1989 schrieb der Polizeibeamte am 18. Januar einen Brief an den Bezirksstaatsanwalt, in dem er eine mutmaßlich weitere Episode häuslicher Gewalt schilderte, die sich 1985 zugetragen haben soll: Er sei 1985 wegen des Verdachts häuslicher Gewalt zu Simpsons Anwesen gerufen worden. Dort habe er eine weinende Frau vorgefunden, die auf der Motorhaube eines Autos der Marke saß. Die Frau habe helles Haar gehabt, er könne sie jedoch nicht genauer identifizieren, da sie ihr Gesicht mit den Händen bedeckt hielt.

Die Windschutzscheibe des Autos sei zersplittert gewesen. Im Hof sei der sichtlich erregte O. Simpson auf und ab gelaufen. Auf die Frage, wer die Scheibe zerbrochen habe, antwortete die Frau, O. Simpson habe sie mit einem zertrümmert, was Simpson dann ebenfalls bejaht habe. Er dürfe dies tun, da das Auto sein Eigentum sei. Die Frau lehnte es jedoch ab, Anzeige zu erstatten. Oktober 1993 wählte Nicole Brown in ca.

Ihr Ex-Mann sei in ihr Haus eingebrochen und würde herumschreien. Er sei verrückt geworden, habe ihr Telefonbuch an sich genommen und wolle sie zusammenschlagen. Nach einhelliger Meinung handelt es sich hierbei um Keith Zlomsowitch, den Inhaber des Mezzaluna-Restaurants, mit dem Brown zu dieser Zeit eine kurze Affäre unterhielt.

Zu einer weiteren kam es jedoch nicht. Denise Brown, die Schwester des Mordopfers, berichtete als Zeugin von einem Vorfall aus dem Jahr 1977. Als sie ihn später zu Hause darauf ansprach, sei er ausgerastet und habe sie und ihre Schwester gewaltsam aus dem Haus geworfen. Sie hätten die Nacht in einem Hotel verbringen müssen. Der mit Simpson befreundete Polizeibeamte Ronald Shipp sagte in seiner Zeugenvernehmung aus, Simpson habe ihm am Tag nach der Mordnacht anvertraut, dass er davon geträumt habe, seine Ehefrau umzubringen.

In einem intensiv geführten versuchten die Verteidiger Simpsons die Glaubwürdigkeit Shipps in Zweifel zu ziehen. Douglas befragte Shipp zu Falschaussagen, die er getätigt habe, und thematisierte die Tatsache, dass Shipp mit einer Buchautorin über Simpson gesprochen habe, bevor er seine Informationen mit der Staatsanwaltschaft oder der Polizei geteilt hatte.

Douglas wies darauf hin, dass Shipp Schauspielunterricht genommen habe, und suggerierte, Shipp wolle durch seine Aussagen im Simpson-Prozess seine Bekanntheit steigern. Im weiteren Verhör gab Shipp zu, unter Alkoholproblemen zu leiden und in psychologischer Behandlung zu sein. In dem Dokumentarfilm sagte Shipp, eine Reihe von Zeugen aus Simpsons Umfeld hätten ihre Bereitschaft zur Aussage zurückgezogen, nachdem er von Simpsons Anwälten öffentlich demontiert worden sei.

Der Jury wurde im Prozessverlauf außerdem der Inhalt eines präsentiert, in den Nicole Brown Dokumente aufbewahrt hatte, die die Vorfälle häuslicher Gewalt über mehrere Jahre belegten. Hierzu gehörten Zeitungsartikel, Fotos ihrer Verletzungen und handschriftliche Briefe Simpsons, in denen er sich für die Übergriffe entschuldigt. Das Schließfach enthielt zudem eindas Nicole Brown im Alter von 30 Jahren angefertigt hatte.

Der Staatsanwalt Chris Darden wertete dies als Indiz dafür, dass Brown Jahre vor dem Mord bereits fürchtete, Simpson könnte versuchen, sie zu ermorden. Ermittler und Gerichtsmediziner gingen davon aus, dass der Täter Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

bei der Ermordung des weiblichen Opfers keinen Zweifel an dessen Tod lassen wollte. Die tödlichen Schnittwunden im Hals wurden Brown den Ermittlungen zufolge zugefügt, nachdem sie geschlagen und deshalb bewusstlos oder zumindest wehrlos war. Die Schnitte waren so tief, dass sie dadurch beinahe wurde. Das männliche Opfer wurde dagegen durch mehrere Stichwunden in Kopf, Herz und Lunge getötet und wies Verletzungen auf, die auf Abwehrhandlungen hindeuteten.

Hieraus schlossen die Ankläger, dass es sich — passend zu dem Simpson unterstellten Motiv — um eine Beziehungstat gehandelt habe und der 25-jährige Goldman ein Zufallsopfer gewesen sei.

Die Ermittler fanden keine Hinweise auf einen Einbruch, Diebstahl oder eine Vergewaltigung. Die Umstände der Tat würden daher nicht zu einem oder einem passen.

Brown und Goldman hatten bis auf geringe Mengen Alkohol keine Drogen im Blut. Die Dauer des Kampfes zwischen Täter und insbesondere dem jungen, als sportlich beschriebenen Ronald Goldman war zwischen Anklage und Verteidigung umstritten.

Der Gerichtsmediziner Lakshmanan Sathyavagiswaran sagte im Zeugenstand aus, der 1,85 m große und über 90 kg schwere Simpson habe seine deutlich kleineren und leichteren Gegner schnell überwältigen können. Der Kampf habe nach aller Wahrscheinlichkeit nur etwa eine Minute gedauert. Dies kam der Mordtheorie der Staatsanwaltschaft entgegen, da Simpson vor seinem Abflug nach Chicago nur wenig Zeit für die Tat zur Verfügung gestanden haben kann.

Die Verteidigung bestritt diese Hypothese. Die Ermittler gingen davon aus, dass der Täter den Handschuh verwendete, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen, und sich die Strickmütze zur Tarnung aufsetzte. Ein blutdurchtränkter zweiter Handschuh, offensichtlich zum Exemplar am Tatort gehörig, wurde hinter Simpsons Haus in der North Rockingham Avenue gefunden.

Der Kriminalist Douglas Deedrick zeigte bei seiner Zeugenvernehmung jedoch auf, dass durch einen Analyse von Charakteristika der und des eine Zuordnung der der betreffenden Person möglich war. Es handelte sich um Haare einer Person.

Die weitere forensische Haaranalyse ergab zudem beim Abgleich der individuellen Struktur des Haaraufbaus mit der des Angeklagten eine deutliche Übereinstimmung.

Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Darüber hinaus sagte Deedrick aus, dass auch Faserspuren der von Simpsons Ford Bronco eindeutig identifiziert werden konnten und ebenfalls in der Strickmütze nachgewiesen wurden.

Anders als bei zahlreichen anderen Sachverhalten im Prozessverlauf rief die Verteidigung in Deedricks Fall keinen eigenen Experten in den Zeugenstand und legte auch sonst keine Indizien gegen Deedricks Analyse vor.

Auf dem Handschuh auf Simpsons Anwesen fanden sich jedoch Blutspuren, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Nicole Brown und Ronald Goldman zugeordnet werden konnten.

Zudem wurden Faserspuren der Kleidung von Ron Goldman sichergestellt. Es konnte anhand von nachgewiesen werden, dass Nicole Brown im Jahr 1990 zwei Paare Herrenhandschuhe derselben Marke im Kaufhaus gekauft hatte. Ein vor Gericht geladener Experte der Herstellerfirma gab an, dass auf diesen Bildern das exakt gleiche Modell zu sehen Kann man Herzprobleme im Blut sehen?, das am Tatort und auf Simpsons Anwesen gefunden worden war.

Mit diesen enorm belastenden Indizien war aus Sicht der Ermittler eine eindeutige Verbindung von Simpson und dem Tatort hergestellt. In Simpsons Schlafzimmer wurde Kann man Herzprobleme im Blut sehen? ein Paar schwarze Baumwollsocken gefunden, auf denen ebenfalls Nicole Browns Blut gefunden wurde. Damit waren Blutspuren der Opfer jetzt auch auf Kleidung in Simpsons Haus nachgewiesen. Die Blutspuren seien mit bloßem Auge nicht zu sehen gewesen, daher, so die Theorie der Staatsanwaltschaft, habe Simpson die Socken in der Eile nicht wie die anderen bei der Tat getragenen, blutverschmierten Kleidungsstücke mit zum Flughafen genommen.

Andere Schuhabdrücke wurden am Tatort nicht gefunden. Simpson gab an, am Tattag Schuhe der Marke getragen zu haben. Die Schuhabdrücke durften zwar im Schlussplädoyer der Anklage verwendet werden, jedoch nicht direkt mit Simpson in Verbindung gebracht werden.

Auf einer Fotografie war sogar das markante Sohlenmuster der Schuhabdrücke klar zu Kann man Herzprobleme im Blut sehen?. Simpsons Anwälte gaben zu bedenken, dass solche Fotografien gefälscht und Teil einer Verschwörung gegen ihren Mandanten hätten sein können. Mindestens eine der Fotografien war jedoch bereits im Jahr 1993 und damit lange vor dem Mord in einer Sportzeitschrift veröffentlicht worden, womit diese Hypothese als widerlegt gelten kann.

Im anschließenden Zivilprozess, in dem die Familien von Goldman und Brown Simpson auf Schadenersatz verklagten, wurden die Schuhabdrücke folglich als Beweismittel zugelassen. Dieser Prozess endete mit einem Schuldspruch für Simpson. Die Verteidigung präsentierte den Henry Lee, der in seiner Zeugenvernehmung aussagte, am Tatort fänden sich Hinweise auf einen zweiten Täter oder der Täter habe während oder nach der Tat seine Schuhe gewechselt, was sehr unwahrscheinlich sei.

Teilweise wurden diese Abdrücke den Schuhen der ermittelnden Polizisten zugeordnet. Andere Abdrücke stammten nachweislich von der Zeit nach der Tat, was durch Fotos aus der Tatnacht belegt werden konnte. In einem Fall handelte es sich nachweislich um einen permanenten Schuhabdruck im Material des Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Weges, der wahrscheinlich bei den Bauarbeiten von einem Arbeiter verursacht wurde, bevor das Baumaterial vollständig getrocknet war.

Dies hatte der Experte der Verteidigung offensichtlich übersehen, wofür er von Seiten der Anklage heftig kritisiert wurde, insbesondere da er den Tatort persönlich aufgesucht und in Augenschein genommen hatte.

Lee lehnte es danach ab, weiter als Zeuge für die Verteidigung zur Verfügung zu stehen. Dabei fiel den Ermittlern eine tiefe Schnittverletzung am angeschwollenen von Simpsons linker Hand auf. Außerdem wies die Hand weitere kleinere Wunden und zwei Abschürfungen auf. Zur Herkunft der Schnittwunden machte Simpson in seiner Vernehmung am 13. Juni 1994 bei der Polizei unterschiedliche Angaben. Zuerst sagte er aus, er wisse nicht mehr, wie und wann genau er sich geschnitten habe.

Später behauptete er, er habe im Hotel in Chicago ein Glas zerbrochen, als er vom Tod seiner Frau erfahren habe, und sich daran geschnitten. Möglicherweise sei aber auch nur eine ältere Wunde dadurch wieder geöffnet worden. Auf die Frage, ob er sich erinnere, in seinem Haus und seinem Ford Bronco geblutet zu haben, gab er an, er habe am Tatabend in seinem Haus geblutet und währenddessen sein Mobiltelefon aus dem Bronco geholt. Er spiele Golf und verletze sich und blute dabei immer wieder.

Die Anklage geht davon aus, dass die Schnittverletzung aus der Tatnacht stammt. Simpson habe beim Kampf seinen linken Handschuh verloren der am Mittelfinger keine Beschädigung aufwies und sich dann im Kampf mit Goldman an der linken Hand geschnitten. Simpsons Fahrer Allan Park sagte jedoch aus, Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

der Abholung Simpsons zur Fahrt zum Flughafen keine Schnittverletzungen oder Kampfspuren gesehen zu haben. Jedoch sei es vor Simpsons Anwesen dunkel gewesen, er habe wegen der baldigen Abflugzeit unter Zeitdruck gestanden und auch nicht speziell auf Simpsons Hände geachtet. Auch Flughafenmitarbeiter sagten aus, dass ihnen keine Schnittverletzungen an Simpsons Hand aufgefallen seien.

Die Schnittwunden und Simpsons Aussagen dazu wurden von Prozessbeobachtern als besonders belastend eingeschätzt. So gab der renommierte Staatsanwalt Vincent Bugliosi zu bedenken, dass man sich als erwachsene Person äußerst selten größere Schnittverletzungen zuziehe.

Dass man Kann man Herzprobleme im Blut sehen? an so einen Vorfall nur Tage später nicht mehr erinnern könne, sei sehr verdächtig. Ebenso die Tatsache, dass ein solch seltenes Ereignis quasi genau mit der Tatnacht zusammenfällt.

Am Tatort wurden vier Blutstropfen links neben den blutigen Schuhabdrücken gefunden, was darauf hindeutet, dass der Täter sich beim Kampf mit Goldman eine Verletzung auf der linken Seite seines Körpers, sehr wahrscheinlich an der linken Hand, zugezogen hatte.

Eine ordnete Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Blutstropfen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Simpson zu. Die Blutspuren vor Simpsons Haus führten zu seinem schief auf dem Randstein geparkten Ford Bronco. In seinem Haus wurde Blut im Foyer, im Schlafzimmer und im Badezimmer gefunden. Die Blutspuren konnten Simpson über eine mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden. Die genetischen Marker in den gefundenen Blutspuren stimmten laut Expertenaussage statistisch betrachtet mit einer von 6,8 Milliarden Personen der Weltbevölkerung überein, darunter Brown.

Blutspuren von Simpson, Brown und Ronald Goldman wurden in Simpsons Ford Bronco gefunden. In seiner Vernehmung am 13. Juni 1994 gab Simpson zwar an, in der Woche zuvor seiner Ex-Frau einen Besuch abgestattet zu haben. Er sagte jedoch auch aus, bei diesem Besuch nicht geblutet zu haben, was eine Kontamination des Tatorts durch diesen Besuch ausschließt.

Außerdem handelte es sich offensichtlich bei den Blutspuren am Tatort um Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Blut. Simpson gab außerdem an, sich am Tattag in seinem Haus verletzt und geblutet zu haben, konnte sich jedoch nicht daran erinnern, wie und wo genau er sich geschnitten hatte.

Damit erklärte er auch die Schnittverletzungen an seiner linken Hand. In einer späteren Vernehmung behauptete er jedoch, sich an einem Glas im Hotel in Chicago geschnitten zu haben. Baden sagte aus, Kann man Herzprobleme im Blut sehen? sich beide Opfer sehr wahrscheinlich heftig gegen den Angreifer gewehrt hätten.

Goldman habe über 20 Stichverletzungen. Auch Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Schuhe hätten einen Schnitt Kann man Herzprobleme im Blut sehen?, woraus Baden schloss, Goldman habe im Verlauf des Kampfes sogar zutreten können. Der Kampf mit Goldman könne daher bis zu 15 Minuten gedauert haben. Eine Stichwunde in Goldmans Brust habe nur geringe innere Einblutungen verursacht.

Goldmans Blutdruck sei zu diesem Zeitpunkt noch vorhanden gewesen, wenn auch wegen seiner Verletzungen bereits stark gesunken, was mit einem mehrminütigen Kampf in Einklang zu bringen sei. Baden widersprach zudem der Theorie, Brown sei während der tödlichen Verletzungen bewusstlos Kann man Herzprobleme im Blut sehen? kampfunfähig gewesen. Brown habe Verletzungen aufgewiesen, die auf einer Abwehrhaltung beruhten und darauf hindeuteten, dass sie sich während ihrer Ermordung bewegt habe.

Ein längeres Kampfgeschehen hätte die Theorien der Staatsanwaltschaft zum zeitlichen Ablauf geschwächt und wäre damit der Verteidigung entgegengekommen. Ginge man von 15 Minuten Kampfzeit aus, wäre Simpson als Täter sehr wahrscheinlich ausgeschieden, sofern Goldman den Tatort erst nach 22:30 Uhr erreicht hatte.

Die Anklage ging von seinem Eintreffen um 22:15 Uhr aus, hatte dafür jedoch keine eindeutigen Beweise. Die Anklage bestritt Badens Analyse. Außerdem wies die Staatsanwaltschaft darauf hin, dass Baden im Auftrag Simpsons als Zeuge bestellt worden sei. Ein Freispruch aufgrund seiner Analyse in einem solch prominenten Prozess sei in dessen finanziellem Interesse. Baden räumte ein, von Simpson eine Gage von 100.

Nach Verlassen des Mezzaluna hatte Brown auf dem Heimweg mit ihren Kindern eine Eisdiele aufgesucht. Ob das Eis von dort stammte oder noch Kann man Herzprobleme im Blut sehen? einem früheren Einkauf im Kühlfach Browns gelegen hatte, ließ sich nicht feststellen. Nach Angaben der Ermittler war die Eiscreme noch nicht vollständig geschmolzen, was bei einem Todeszeitpunkt bereits gegen 22:15 Uhr laut Verteidigung nicht möglich sein könne.

Der Mord müsse später als 23:00 Uhr stattgefunden haben. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Simpson nachweislich auf dem Weg zum Flughafen.

Gegenüber Journalisten gab ein Experte der Firma an, enthalte natürliche Stabilisatoren und Zusatzstoffe, die den Schmelzvorgang verzögern könnten. Außerdem sei die Schmelzzeit von zahlreichen weiteren Faktoren abhängig. Juni 1995 wurde der Zeuge Richard Rubin vernommen, der den Hersteller der Handschuhe vertrat. Die Anklage stellte gegenüber Richter Ito den Antrag, Simpson solle ein Paar Handschuhe gleichen Typs und gleicher Größe Kann man Herzprobleme im Blut sehen?, um der Jury vorzuführen, dass ihm der am Tatort gefundene Handschuh passe.

Der Hauptverteidiger Johnnie Cochran legte hiergegen Einspruch ein. Eine solche Demonstration komme, wenn überhaupt, nur mit den Tathandschuhen in Frage. Die Hauptanklägerin Marcia Clark wies darauf hin, dass Simpson dann zusätzlich Latexhandschuhe tragen müsse, um das Beweismittel nicht zu verunreinigen.

Nach längerer Diskussion mit dem Richter akzeptierte die Anklage, dass Simpson die tatsächlichen Beweismittel mit Latexhandschuhen anprobieren solle. Bei der nachfolgenden Demonstration vor der Jury hatte Simpson sichtliche Schwierigkeiten, seine Hände in die blutgetränkten Handschuhe zu zwängen.

Ein Vertreter der Herstellerfirma sagte im weiteren Prozessverlauf aus, dass derartige Handschuhe zusammenschrumpfen können, wenn sie sich mit Feuchtigkeit vollsaugenwas von Herbert MacDonell, einem Forensikexperten der Verteidigung, bestritten wurde.

Die Anklage erreichte außerdem, dass Simpson — diesmal ohne Latexhandschuhe — neue Handschuhe gleichen Typs und gleicher Größe vor der Jury anziehen musste. Dennoch wurde die Episode um die nicht passenden Handschuhe von Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Beobachtern als Wendepunkt im Prozess betrachtet, ab dem die Staatsanwaltschaft die Initiative endgültig an Simpsons Verteidiger verlor. Hauptverteidiger Johnnie Cochran machte die nicht passenden Handschuhe und die gefundene Strickmütze zu einem zentralen Argument seines Schlussplädoyers.

Wenn die Handschuhe als eines der wichtigsten Belastungsindizien dienten, Simpson aber gar nicht passten, könne dieser nicht der Täter sein. Die Theorie der Anklage könne nicht stimmen. Eine Strickmütze sei keine Tarnung für einen Prominenten wie O. Wenn eine Mordtheorie nicht zusammenpasse, müsse der Angeklagte freigesprochen werden. Nach Prozessende wurde bekannt, dass Simpson nach Angaben seines Verteidigers Robert Kardashian während des Prozesses an gelitten und seine dafür verschriebenen entzündungshemmenden Medikamente wenige Wochen vor der Anprobe der Handschuhe abgesetzt hatte.

Gemäß dem damaligen Bezirksstaatsanwalt Gil Garcetti wäre dies, zusammen mit der Vermutung, dass blutgetränkte Handschuhe zusammenschrumpfen, eine weitere mögliche Erklärung dafür, dass die Handschuhe Simpson nicht passten.

Simpsons Fingerabdrücke wurden am Tatort nicht gefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft gingen dem jedoch nicht weiter nach, sondern konzentrierten ihre Ermittlungen voll auf Simpson. Die Verteidigung kritisierte dieses Vorgehen.

Die unbekannten Fingerabdrücke seien ein Hinweis darauf, dass weitere Personen sich am Tatort befunden hätten, und könnten auf die wahren Täter hinweisen. Die beteiligten Polizisten verneinten zunächst jegliches Fehlverhalten und konnten erst durch ein Amateurvideo überführt werden. Dennoch wurden die Polizisten in einem Juryprozess freigesprochen, was im Jahr 1992 zu wochenlangen in Los Angeles mit Dutzenden Todesopfern führte und das Ansehen von Polizei und Justiz in Los Angeles insbesondere bei der schwarzen Bevölkerung stark beschädigte.

Dies wurde im Prozessverlauf zu einem entscheidenden Faktor. Nach anfänglicher Zurückhaltung machten Simpsons Verteidiger den Vorwurf des gegenüber der Polizei von Los Angeles zu einem Hauptthema des Prozesses.

Simpson sei, so die Verteidiger, von der Polizei von Beginn an aus rassistischen Gründen vorverurteilt worden. Die Polizei habe niemals ernsthaft einen anderen Täter als Simpson gesucht und sogar versucht, diesen durch Falschaussagen und gefälschte Beweismittel zu belasten. Insbesondere der Ermittler geriet ins Fadenkreuz der Verteidigung.

Die Verteidiger Simpsons warfen Fuhrman vor, den Handschuh eigentlich am Tatort gefunden und absichtlich auf Simpsons Grundstück gelegt zu haben, um ihrem Mandanten die Mordtat aus rassistischen Motiven anhängen zu können. Im Prozessverlauf tauchten zahlreiche Indizien auf, die darauf hindeuten, dass Fuhrman zumindest in früheren Zeiten rassistische Ansichten vertrat.

Kurz nach Beginn des Verfahrens nahm die Immobilienmaklerin Kathleen Bell mit Simpsons Verteidigern Kontakt auf und behauptete, Fuhrman von zufälligen Begegnungen in einem Anwerbungszentrum der in den Jahren 1985 und 1986 zu kennen. Sie könne sich aufgrund seiner auffälligen Größe und seines Körperbaus gut an ihn erinnern. Fuhrman habe sich damals in ihrer Anwesenheit mehrfach abfällig über Menschen dunkler Hautfarbe geäußert.

Wenn es keinen Grund gebe, finde er trotzdem einen. Außerdem habe Fuhrman angemerkt, alle Schwarzen sollten an einem Ort versammelt und bombardiert werden. I remember him distinctly because of his height and build.

He said something about burning them or bombing them. I was too shaken to remember the exact words he used, however, I do remember that what he said was probably the most horrible thing Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

had ever heard someone say. Auch die Zeugin Natalie Singer berichtete von ähnlichen Äußerungen Fuhrmans. Fuhrman habe seine abwertenden Ansichten über Schwarze nachdrücklich und in einer Art zum Ausdruck gebracht, die von Hass, Arroganz und Verachtung geprägt gewesen sei. In ähnlicher Form äußerte sich der Zeuge Roderic Hodge. Weder sei ihm die Zeugin Kathleen Bell bekannt, noch habe er die ihm zugeschriebenen belastenden Aussagen gemacht.

Außerdem bestritt Fuhrman in der Befragung von Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Verteidiger F. Er könne unter aussagen, diesen Ausdruck in den vergangenen 10 Jahren nicht benutzt zu haben.

Dass er es getan habe und er dies vergessen habe, sei nicht möglich. Is it possible that you have forgotten that act on your part?

Lee Bailey, Mark Fuhrman: Kreuzverhör, 15. Kurz nach Fuhrmans Zeugenaussage präsentierten Simpsons Verteidiger die und Laura Hart McKinny als Zeugin. McKinny gab an, in den Jahren 1985 bis 1994 beruflich mit Fuhrman in Kontakt gestanden zu haben. In dieser Zeit habe sie mehrfach Interviews mit Fuhrman für ein Filmprojekt über die Arbeit der Polizei in den geführt. Er habe sie in dieser Zeit bei ihrer Arbeit an Filmprojekten beraten. Von allen Interviews habe sie — mit Fuhrmans Kenntnis — mit einer Länge von insgesamt 12 Stunden angefertigt.

Fuhrman habe in ihren Gesprächen angegeben, er habe in seiner Arbeit als Polizist Berichte gefälscht, entlastende Beweisstücke ignoriert und festgenommene schwarze Verdachtspersonen misshandelt. Auszüge aus den Tonbandaufnahmen wurden im Beisein der Jury vorgeführt und bestätigten die Aussagen McKinnys. Damit war Fuhrman einer überführt. Da Fuhrman in der Tatnacht eine wesentliche Rolle in der unmittelbaren Ermittlungsarbeit am Tatort und auf Simpsons Anwesen spielte, war dieser einer der Hauptbelastungszeugen der Anklage.

Wesentliche Beweisstücke, insbesondere der auf Simpsons Grundstück gefundene blutverschmierte Handschuh, waren von Fuhrman sichergestellt worden. Fuhrman kam daher zu diesem Zeitpunkt in der Strategie der Anklage eine zentrale Rolle zu. Nach McKinnys Zeugenvernehmung behaupteten Simpsons Anwälte, die Glaubwürdigkeit Fuhrmans sei durch seine nachweisliche Falschaussage zerstört, und gingen im weiteren Prozessverlauf dazu über, Fuhrman geradezu zu.

Johnnie Cochran verglich Fuhrman in seinem Schlussplädoyer mitwas auf bitteren Protest seitens der jüdischen Goldman-Familie stieß. Fuhrman selbst war sich der Bedeutung seiner Zeugenaussagen bewusst. In seinem letzten Interview, welches Kann man Herzprobleme im Blut sehen? nach dem Mordfall im Juli 1994 geführt wurde, Kann man Herzprobleme im Blut sehen? er gegenüber McKinny an, der zentrale Zeuge des Prozesses zu sein. Ohne seine Aussage und die von ihm gesicherten Beweismittel werde die Anklage den Fall verlieren.

Die Anklage ließ Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Belastungszeugen nach Erhärtung der Rassismusvorwürfe fallen und ging sogar dazu über, Fuhrman ebenfalls öffentlich anzugreifen. In ihrem Schlussplädoyer sagte die Chefanklägerin Marcia Clark, Fuhrman sei ein Rassist, hätte nie Polizist werden dürfen und man wünsche sich, es gäbe eine solche Person nicht auf der Erde. Margaret York arbeitete zu diesem Zeitpunkt in führender Position in der Polizeiverwaltung von Los Angeles und war ehemals eine Vorgesetzte von Fuhrman.

Auf einer der Aufnahmen ist Fuhrman zu hören, wie er sich über Yorks Aussehen lustig macht und darauf anspielt, sie habe ihre Position nur aufgrund geschlechtsspezifischer Bevorzugung erlangt. Die Anklage nahm diesen Antrag jedoch im Hinblick auf die unsicheren Rechtsfolgen für den weiteren Prozessverlauf zurück. Auch Ito selbst gelangte zu der Überzeugung, sich nicht selbst für befangen erklären zu müssen. Da Fuhrman nun rassistische Aussagen nachgewiesen worden waren, konnte die Verteidigung auf ein klares Motiv verweisen, welches Fuhrman dazu bewogen haben könnte, Simpson den Mord fälschlicherweise anzulasten.

Hierzu wurde Fuhrman erneut von der Verteidigung in den Zeugenstand gerufen. Fuhrman wurde diesmal von seinem eigenen Anwalt begleitet. Fuhrman wurde von Gerald Uelmen, einem von Simpsons Anwälten, befragt, ob seine Aussagen im Prozess der Wahrheit entsprochen hätten, ob er Polizeiberichte gefälscht habe. Fuhrman antwortete, offensichtlich auf Anraten seines eigenen Anwalts, er wolle sich auf den Kann man Herzprobleme im Blut sehen?, wonach sich niemand vor Gericht selbst belasten müsse.

Simpsons Verteidiger erwiderte, ob dies für alle Fragen der Verteidiger gelte, was von Fuhrman bejaht wurde. Trotzdem bestand Simpsons Anwalt darauf, Fuhrman direkt dazu zu befragen, ob er im Simpson-Prozess Beweismittel gefälscht habe, woraufhin Fuhrman erneut von seinem Gebrauch machte. Did you plant or manufacture any Kann man Herzprobleme im Blut sehen? in this case? Fuhrman wurde daraufhin von der Staatsanwaltschaft von Los Angeles wegen angeklagt. Die Ermittler, insbesondere Mark Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

und Philip Vannatter, hätten sich von Anfang an auf Simpson als einzigen Verdächtigen festgelegt und versucht, ihn durch Manipulation von Beweismitteln zu belasten, um eine Verurteilung erreichen zu können.

Außerdem seien Fehler bei der Ermittlungsarbeit und der forensischen Analyse der Beweismittel gemacht worden, was zu einem falschen Bild der Beweislast gegen Simpson geführt habe. Mark Fuhrman war bereits im Jahr 1985 wegen eines zu Simpsons Haus gerufen worden, wo er ein Auto mit demoliertereine verängstigte Nicole Brown und Simpson mit einem vorgefunden habe.

Brown habe angegeben, ihr Ehemann wolle sie umbringen. Dieser Vorfall, gepaart mit Fuhrmans offensichtlich rassistischer Einstellung, habe dazu geführt, dass Fuhrman Simpson vorverurteilt habe und zeige ein Motiv, ihm den Mord anhängen zu wollen. Noch in der Tatnacht fuhren Fuhrman und Vannatter von Browns Anwesen zu Simpsons Haus. Nach eigenen Angaben waren sie um das Wohlergehen von Simpson und anderer Hausbewohner besorgt.

Sie hätten mit Simpson klären wollen, wie mit dessen Kindern Kann man Herzprobleme im Blut sehen? verfahren werden solle, die in Browns Haus zur Tatzeit schliefen. Auf Simpsons Anwesen öffnete niemand die Tür. Fuhrman kletterte Kann man Herzprobleme im Blut sehen? über die Begrenzungsmauer des Grundstücks, befragte Simpsons Tochter Arnelle und begab sich zur ersten in den von Simpsons Anwesen, obwohl ihm zu diesem Zeitpunkt noch kein vorlag.

Hierbei gab er an, den blutigen Handschuh und verschiedene Blutspuren in und um Simpsons Haus gefunden zu haben. Zur dieser Vorgehensweise gab Vannatter an, es sei unklar gewesen, was sich in Simpsons Haus abgespielt habe. Die Ermittler seien um das Wohl Simpsons besorgt gewesen. Es sei zum Beispiel möglich gewesen, dass sich eine Geiselnahme ereignet haben könnte. Dieser hatte hierfür keine Erklärung, woraufhin Simpsons Anwälte die Verwerfung aller Beweismittel aus der Tatnacht wegen einer ungerechtfertigten forderten.

Da die Durchsuchung des Anwesens ungesetzlich war, seien auch alle dort gefundenen Beweismittel nicht vor Gericht verwertbar. Die vorsitzende Richterin lehnte dies mit der Begründung ab, die Ermittler hätten einen triftigen Grund zum Betreten von Simpsons Anwesen gehabt, nämlich ein Arrangement für Simpsons Kinder zu treffen. Hierbei gefundene Indizien auf eine Straftat, wie die Blutspuren, seien vor Gericht verwertbar. Am Tag nach der Tat kehrte Simpson aus zu seinem Haus in Brentwood zurück und fand dort die Ermittler bei ihrer Arbeit vor.

Er begleitete die Polizisten danach zu einer freiwilligen Vernehmung ohne Anwalt in der Polizeidirektion von Los Angeles. Hierbei wurden ihm von den Polizisten Handschellen angelegt, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch nicht formell als oder galt.

Die Polizei gab später an, es habe sich um ein Versehen gehandelt. Staatsanwaltschaft und Polizei hätten niemals nach einem anderen Täter gesucht. Ein möglicher Täterkreis aus dem Drogenmilieu könne durchaus auch ein Motiv für den Mord haben.

Im Verfahren verbot Richter Ito jegliche Referenz auf andere Täterkreise mit dem Hinweis auf die Implausibilität der Theorien der Verteidigung. Zeugenvernehmungen ergaben, dass Polizeibeamte häufig bei Simpson zu Gast waren, und den Tennisplatz und Swimmingpool seines Anwesens benutzen durften. Außerdem habe er regelmäßig Autogrammkarten für Polizisten signiert. Der Handschuh habe eigentlich auch am Tatort neben dem zweiten Exemplar gelegen und sei dann von Fuhrman oder Vanatter dort aufgenommen und auf Simpsons Anwesen platziert worden.

Fuhrman habe den Handschuh als erster eintreffender Polizist auf Simpsons Anwesen gefunden. Kein Ermittler habe vor ihm den Handschuh gesehen.

Dies sei jedoch mehrere Stunden nach Simpsons Abflug nach Chicago gewesen. Das Blut am Handschuh hätte bis dahin getrocknet sein müssen. Außerdem fanden die Ermittler ein paar Socken in Simpsons Schlafzimmer, auf denen Nicole Browns Blut nachgewiesen wurde. Bei einer Socke wurde auf beiden Seiten ein fast identisches Muster der Blutbefleckung gefunden.

Henry Lee, ein in Forensikerkreisen weltbekannter Experte und Zeuge der Verteidigung, sagte dazu aus, dass — hätte Simpson die Socken bei der Tat getragen — ein solches Muster nur hätte auftreten können, wenn Simpson ein Loch in seinem Knöchel gehabt habe. Vielmehr sei es konsistent mit einer nachträglichen Beträufelung der Socke mit einem Blutstropfen. Die Verteidigung präsentierte außerdem ein Beweisaufnahmevideo der Ermittler, worin keine Socken Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

dem Boden von Simpsons Schlafzimmer zu sehen sind. Auf Fotos der Ermittler sind jedoch zwei schwarze Socken auf dem Fußboden des Schlafzimmers zu sehen.

Das Video sei aber vor den Fotos aufgenommen worden, was seitens der Verteidigung als Hinweis darauf interpretiert wurde, dass die blutbefleckten Socken dort nachträglich Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

wurden. Die Anklage gab mit Hinweis auf die Zeugenaussagen von Fung und Mazzola an, das Video sei nach der Beweisaufnahme gemacht worden, um zu belegen, dass die Kann man Herzprobleme im Blut sehen? keine Gegenstände aus Simpsons Haus entwendet habe. Die Zeitanzeige im Video sei nicht entsprechend angepasst worden.

Juni 1994 stimmte Simpson bei seiner Vernehmung durch die Polizei auch einer Blutentnahme zu Testzwecken zu. Der Krankenpfleger Thano Peratis gab später als Zeuge an, er habe Simpson Blut abgenommen, und es habe Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Kann man Herzprobleme im Blut sehen?, als ob es 8 ml gewesen seien. Simpsons Verteidiger stellten jedoch im weiteren Prozessverlauf fest, dass im entsprechenden Behälter nur noch 6,5 ml von Simpsons Blut zu finden waren.

Für die durchgeführten Tests wurde deutlich weniger als die fehlenden 1,5 ml benötigt. Simpsons Verteidiger behaupteten daraufhin, es sei möglich, dass das fehlende Blut etwa 30 Tropfen dafür verwendet wurde, Simpson mit dem Tatort in Verbindung zu bringen und ihm die Tat anzuhängen.

Der Kriminalist Collin Yamauchi gab an, einen Teil von Simpsons Blut im Labor verschüttet zu haben. Auch sei es nicht immer so, dass das Volumen nach mehreren Monaten noch genau der entnommenen Menge entspräche. Auch sei es möglich, dass bei Entnahmen zu Testzwecken geringe Mengen Blutes verschüttet würden oder in sonstiger Weise verloren gingen. Außerdem korrigierte Thano Peratis seine Aussage.

Er habe nur geschätzt, 8 ml Blut abgenommen zu haben. Nach nochmaliger Überlegung glaube er, nur 6 bis 6,5 ml abgenommen zu haben. Aufgrund seiner Herzprobleme habe er auch Schwierigkeiten mit seinem Gedächtnis. Ein erneutes durch Simpsons Anwälte war aus diesem Grund ebenfalls nicht möglich.

Die Blutspuren sind auf Fotos von der unmittelbaren Beweisaufnahme dokumentiert. Daraufhin kehrte er an den Tatort zurück, um die — seiner Aussage nach immer noch vorhandenen — Blutspuren zu sichern. Nach Prüfung der Untersuchungsergebnisse präsentierte die Verteidigung den renommierten forensischen Frederic Rieders, der in seiner Vernehmung aussagte, dass die nachträglich gesicherten Blutspuren und die Blutspuren auf den Socken aus Simpsons Schlafzimmer Spuren des enthalten.

Die Verteidiger Simpsons behaupteten, die nachträglich gesicherten Blutspuren stammten aus dem von Simpson entnommenen Blut und seien am Tatort platziert worden, um Simpson zu belasten.

Außerdem sei eine Kontamination der Testinstrumente möglich. In einer zweiten Analyse bei einem anderen Labor mit vermeintlich besseren Analyseverfahren wurden diese Gifte jedoch nicht gefunden, woraufhin die Anklage fallengelassen wurde. Chefanklägerin Marcia Clark wies in ihrem Schlussplädoyer außerdem darauf hin, dass bereits der erste am Tatort eingetroffene Polizeibeamte in seiner Zeugenvernehmung ausgesagt hatte, Blutspuren am Eisentor des Hintereingangs gesehen zu haben, also noch vor Eintreffen der von der Verteidigung der Platzierung von Blutspuren Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Beamten Fuhrman und Vanatter. Der für die Beweissicherung am Tatort verantwortliche Kriminalist Dennis Fung habe grundlegende Regeln der Ermittlungsarbeit missachtet. Fung wurde insgesamt 9 Tage im Kreuzverhör vernommen — so lang wie kein anderer Zeuge. So habe er Beweismittel mit den bloßen Händen und ohne Handschuhe gesichert. Fung verneinte, dies getan zu haben, seine Aussage wurde jedoch durch ein Video vom Tag der Beweissicherung widerlegt.

Gesicherte Blutspuren habe er mehrere Stunden in einem ungekühlten Polizeifahrzeug gelagert, das in der prallen Sonne gestanden habe. Einen Teil der Beweisaufnahme habe Fung an seine Assistentin Andrea Mazzola delegiert, die zum damaligen Zeitpunkt nur Trainee war. Diese habe Blutproben vertauscht und nicht richtig beschriftet.

Mazzola räumte ein, einige Proben nicht direkt katalogisiert zu haben. Darüber hinaus führten Simpsons Verteidiger ein internes Schulungsvideo der Polizei vor, in dem Mazzola Beweissicherungstechniken vorführt und dabei verschiedene Fehler begeht.

Während der Beweissicherung sei zudem Browns Hund nicht vom Tatort ferngehalten worden. Die Ermittlungsarbeit Fungs wurde auch in den eigenen Reihen Kann man Herzprobleme im Blut sehen? kritisiert. Insgesamt führe die Art und Weise der Beweissicherung zu einer hohen Gefahr der Kontaminierung des Tatorts und verschiedener Beweisstücke. Nach Simpsons Vernehmung am 13. Juni 1994 wurde seine freiwillig abgegebene Blutprobe von Philip Vannatter in Empfang genommen.

Dieser hatte den Blutbehälter nach eigenen Angaben mehrere Stunden in seinem Besitz, da der zuständige Kriminalist am Tatort verweilt habe und er ihm die Blutprobe zur Katalogisierung als Beweisstück habe übergeben müssen. Vannatter transportierte die Probe in einem unverschlossenen Umschlag. Die Übergabe an Fung sei erst mehrere Stunden später geschehen, als Vannatter ebenfalls am Tatort eintraf. In der Zeit, in der Vannatter im Besitz von Simpsons Blutprobe war, war er auch auf Simpsons Anwesen.

Ob und wann genau Vannatter die Probe an Fung weitergegeben hatte, ließ sich nicht ermitteln. Fungs Assistentin Mazzola gab an, die Probe habe sich, als sie den Tatort verließ, in einem Plastiksack befunden, den sie ins Polizeilabor mitgenommen habe. Simpsons Ford Bronco, in dem Blutspuren gefunden wurden, die ihm und beiden Mordopfern zugeordnet wurden, befand sich seit dem 13. Zwei Tage später brachen unbekannte Täter in das Fahrzeug ein.

Die Motive der Täter sind unbekannt. Auch habe er mit insgesamt 23 Proben gleichzeitig hantiert, anstatt wie empfohlen nur mit 15. Fuhrman und Vannatter hätten Beweise gegen Simpson manipuliert, um diesem die Tat anzuhängen. Fuhrman habe dies aufgrund seiner rassistischen Einstellung gewollt, Vannatter habe eine klare Verurteilung angestrebt, um den prominenten Fall nicht zu verlieren. Die beiden Ermittler hätten wissentlich Grundregeln der Polizeiarbeit missachtet und auch unter Eid immer wieder gelogen.

So seien Simpsons Blutspuren am Tatort und der blutige Handschuh auf Simpsons Grundstück zu erklären. Vannatter habe Simpsons Blut mit sich geführt und auf dessen Anwesen und am Tatort verteilt. So sei auch zu erklären, dass von Simpsons Blutprobe 1,5 Milliliter fehlten. Fuhrman habe den blutigen Handschuh vom Tatort zu Simpsons Haus gebracht, mit dem von Vannatter mitgeführten Blut Simpsons kontaminiert, auf dem Grundstück platziert, und dann als dort vorgefundenes Beweisstück präsentiert.

Zeugen der Polizei hätten im Kreuzverhör zugegeben, dass ein Teil von Simpsons Blut bei der Analyse verschüttet wurde. Simpsons Blutspuren am Tatort seien entweder absichtlich platziert worden oder das Ergebnis einer durch fehlerhafte Arbeit der beteiligten Kriminalisten und Analysten.

Dies sei diein der sich die Kontaminationen ereignet hätten. Daher seien auch alle Analysen, die teilweise von anderen Stellen z. Kritik an der Theorie der Verteidigung Die Verschwörungstheorie von Simpsons Verteidigern wurde von der Staatsanwaltschaft und zahlreichen Prozessbeobachtern scharf kritisiert.

In seinem Kommentar zum Strafprozess Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Simpson merkte der frühere Staatsanwalt an, Fuhrman und Vannatter hätten sich durch eine Beweismanipulation einem extremen Risiko ausgesetzt. Für einen Doppelmord kann nach kalifornischem Recht die Todesstrafe verhängt werden. Zum Zeitpunkt der Ermittlungen war Kann man Herzprobleme im Blut sehen? nicht klar, dass die Staatsanwaltschaft diese nicht beantragen würde.

Nach Sektion 128 des Strafrechts des Staates Kalifornien kann für eine vor Gericht, die zu einer einer unschuldigen Person führt, ebenfalls die verhängt werden. Auch wenn es nicht zur Exekution kommt, droht bei einem der Verlust desder und eine mehrjährige. Da auf den Socken in Simpsons Schlafzimmer Nicole Browns Blut gefunden wurde, hätten Vannatter oder Fuhrman zusätzlich zu dem in Vannatters Besitz befindlichen Blutbehälter Simpsons auch Nicole Browns Blut aufnehmen und auf den Socken platzieren müssen.

Dutzende Blutspuren am Tatort, in Simpsons Bronco und auf dessen Anwesen seien jedoch ihm oder den Opfern zugeordnet worden. Ein einziger Tropfen Blut eines Verdächtigen am Tatort reiche für eine Verurteilung aus. Bugliosi argumentierte weiter, Fuhrman und Vannatter hätten in unterschiedlichen Abteilungen gearbeitet und sich vor dem Mordfall Simpson nicht persönlich gekannt.

Außer Fuhrman seien noch 14 weitere Polizeibeamte in der Tatnacht am Tatort gewesen, teilweise bereits vor Fuhrman. Keiner sagte aus, einen zweiten Handschuh gesehen oder Manipulationen durch Fuhrman oder Vannatter bemerkt zu haben. Zudem hätte Fuhrman den Handschuh im Beisein anderer Beamter zu Simpsons Anwesen transportieren und dort deponieren müssen. Dies sei unbemerkt kaum zu schaffen.

Andere Polizeibeamte hätten also seine Beweismanipulation decken müssen. Vannatter war erst am 13. Juni 1994 in den Besitz von Simpsons Blutprobe gelangt, als über den Mord bereits weitläufig in den Medien berichtet wurde. Er hätte seine Beweismanipulationen also trotz der Anwesenheit von hunderten Schaulustigen, Medienvertretern und Dutzenden Polizeibeamten begehen müssen.

Generell mache es gerade für Vannatter wenig Sinn, Simpsons Blut auf dessen Anwesen zu platzieren, da er selbst Simpson noch am Vormittag verhört hatte und Simpson angegeben hatte, sich in der Tatnacht zu Hause geschnitten und in und vor seinem Haus geblutet zu haben.

Vannatter hätte diesen bereits vorhandenen Spuren allenfalls weitere hinzufügen Kann man Herzprobleme im Blut sehen?. Die Behauptung der Verteidigung, Fuhrman und Vannatter hätten Hand in Hand, gegebenenfalls mit dem Wissen oder sogar der Mithilfe weiterer Kann man Herzprobleme im Blut sehen?, für eine gezielte Belastung Simpsons gesorgt, sei vor diesem Hintergrund geradezu absurd. Vor dem Hintergrund der zahlreichen zusätzlichen sei Simpsons Schuld eindeutig bewiesen.

Ein Freispruch Simpsons könne nur gerechtfertigt werden, wenn man der Behauptung Glauben schenkt, dass alle Blutspuren Simpsons am Tatort sowie auch die Blutspuren der Opfer auf Simpsons Anwesen auf eine Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

oder auf Kontamination zurückgeführt werden können. Die Jury habe eine solche Verschwörung ganz offensichtlich für glaubwürdiger gehalten als die simple Theorie der Staatsanwaltschaft, ein eifersüchtiger Mann mit einer langen Vorgeschichte häuslicher Gewalt habe seine Ex-Frau ermordet.

Auch die Chefanklägerin Marcia Clark äußerte sich in ihrem Schlussplädoyer in ähnlicher Form. Außerdem hätten sie sich hinreichend sicher sein müssen, dass O. Simpson für die Kann man Herzprobleme im Blut sehen? — einem Sonntagabend — kein Alibi hatte, was bei einem Prominenten wie Simpson, der generell wenig Zeit alleine verbringt, als eher unwahrscheinlich zu bewerten sei.

Ihre Beweismanipulation, insbesondere die Platzierung des Handschuhs, hätte sonst zu einem späteren Zeitpunkt deutlich werden können. Die Polizisten hätten sich folglich einem irrationalen Risiko ausgesetzt. Dies gilt insbesondere für Vannatter, der kurz davor war, in zu treten. Sie tauche jedoch nur bei Proben auf, die in Verbindung zum Fall Simpson stehen. Auch verschiedene Institute, dasund das Justizministerium des Bundesstaates seien beteiligt gewesen. Alle Analysen kämen zu dem Ergebnis, dass sich Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Blut am Tatort findet. Park war ein enorm wichtiger Zeuge für die Anklage, da er die erste Person war, die Simpson nach dem vermuteten Zeitpunkt der Morde gesehen hat. Er wurde von den Prozessbeteiligten weitgehend übereinstimmend als glaubwürdiger Zeuge betrachtet.

Seine Aussagen zu den Zeitpunkten bestimmter Vorkommnisse gelten als besonders verlässlich, da es ihm als Fahrer wichtig war, zu der verabredeten Zeit auch vor Ort zu sein — zumal es sich bei seinem Kunden um einen Prominenten handelte.

Es sei daher glaubwürdig, dass er besonders häufig auf die Uhr gesehen habe und sich die Zeiten gut merken konnte. Außerdem führte er kurz vor und nach dem Eintreffen auf Simpsons Anwesen mehrere Telefongespräche von seinem Mobiltelefon. Zu diesen Gesprächen liegen Verbindungsdaten vor. Park gab in seiner Vernehmung an, um 22:22 Uhr an Simpsons Anwesen eingetroffen zu sein. Er habe das Haus von Süden her kommend über die North Rockingham Avenue angesteuert. Dort habe er die richtige Hausnummer gesucht, die in der North Rockingham Avenue teils auf den angebracht ist.

Hierbei sei ihm kein parkendes Auto, insbesondere kein weißer Ford Bronco, vor Simpsons Haus aufgefallen. Bei der North Rockingham Avenue handelt es sich um eine verhältnismäßig schmale Straße. Einem auf der Straße oder Randstein geparkten Auto hätte Park mit großer Sicherheit ausweichen müssen. Er habe die Limousine dann in die Ashford Street vor das Eingangstor zu Simpsons Anwesen gesteuert, sodass die der Limousine einen Teil der Hofeinfahrt bis hin zur Haustür ausleuchteten.

Daraufhin habe er gewartet und eine Zigarette geraucht. Um 22:40 Uhr habe er dann über die bei Simpson geklingelt. Es sei kein Licht im Haus zu sehen gewesen und niemand habe die Tür geöffnet. Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

habe er mehrere Telefonate geführt und mehrere weitere Male geklingelt. Um 22:52 Uhr rief sein Chef ihn zurück und sagte, er solle bis 23:15 Uhr warten, da Simpson oft zu spät komme.

Während dieses Gespräches habe er eine dunkel gekleidete, etwa 1,83 m große 6 und 91 kg 200 schwere schwarze Person über die Hofeinfahrt laufen und ins Haus gehen sehen. Simpsons Körpergröße beträgt 1,85 m 6 1. Daraufhin seien Lichter im Haus angegangen. Er habe dann seinem Chef gesagt, es sei doch jemand zu Hause, und aufgelegt. Gemäß den Verbindungsdaten endete das Gespräch um 22:55 Uhr.

Die von Parks Telefongesprächen stimmen mit seinen Angaben zum Zeitpunkt der Gespräche überein. Diesmal meldete sich Simpson nach etwa einer Minute. Er gab an, er habe verschlafen und sei gerade aus der Dusche gekommen. Park fuhr die Limousine vor Simpsons Haustür, um Simpsons Gepäck einzuladen. Bei einem dieser Gepäckstücke, einer dunklen Stofftasche, bestand Simpson darauf, es selbst ins Auto zu bringen und nicht wie sein übriges Gepäck von Park oder Kato Kaelin einladen zu lassen.

Park bemerkte keine Schnittwunden oder sonstige Verletzungen an Simpson. Auf dem Weg zum klagte Simpson mehrfach darüber, dass es ihm zu heiß sei. Laut Park handelte es sich um eine milde Sommernacht. In seinen Flug nach Chicago checkte Simpson mit nur drei Gepäckstücken Kann man Herzprobleme im Blut sehen?.

Die Ermittler fanden in der Tatnacht Simpsons Ford Bronco vor seiner Hofeinfahrt schräg auf dem Randstein geparkt, so als ob der Fahrzeugführer in Eile geparkt habe. Daraus und aus Parks Aussage schließen die Ermittler, dass Simpson zum vermuteten Tatzeitpunkt nicht zu Hause war, sondern erst gegen 22:50 Uhr vom Tatort in sein Haus zurückgekehrt sei.

Damit hätte er genug Zeit gehabt, die Morde zwischen 22:15 Uhr und 22:40 Uhr zu verüben. In der Tasche, die Simpson auffälligerweise selbst einladen wollte, vermutet die Staatsanwaltschaft die Tatwaffe und seine blutige Kleidung.

Diese habe er am Flughafen in Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Mülleimer entsorgt. Kato Kaelin Hausgast von Simpsonein bis dato weitgehend erfolgloserwohnte zum Zeitpunkt der Morde als Hausgast in einem in Simpsons.

Kaelin hatte zuvor als bei Nicole Brown gewohnt, sei jedoch nur mit ihr befreundet gewesen. Simpson bot Kaelin daraufhin an, stattdessen kostenlos im Gästezimmer auf dessen Anwesen zu wohnen — mutmaßlich aufgrund der Sorge, er und seine Ex-Frau könnten sich näherkommen. Kaelin war ursprünglich ein Zeuge der Anklage. Diese Vermutung ergab sich aufgrund der Tatsache, dass Kaelin kostenlos bei Simpson wohne und sich von dessen Beziehungen Vorteile für seine Schauspielkarriere erhoffe.

Kaelins Aussagen waren von entscheidender Bedeutung, da er die letzte Person war, die Simpson vor dem mutmaßlichen Tatzeitpunkt gesehen hatte und die einzige Person, die sich zum Tatzeitpunkt auf Simpsons Anwesen aufgehalten hatte und dessen Kann man Herzprobleme im Blut sehen? dort hätte bestätigen können. Er hätte Simpson also ein Alibi verschaffen können, sagte jedoch aus, Simpson in der Tatnacht zwischen 21:35h und 23:00h nicht gesehen zu haben und keine Angaben zu dessen Aufenthaltsort während des fraglichen Zeitraums machen zu können.

Wie der Limousinenfahrer Park berichtete auch Kaelin, dass Simpson vor seiner Abfahrt zum Flughafen darauf bestand, eine Stofftasche selbst in die Limousine einzuladen. Er habe dabei behilflich sein wollen, was Simpson jedoch ausdrücklich ablehnte. Die Tasche, wie auch die dunkle Kleidung, die Simpson an diesem Abend trug, wurden niemals gefunden. Keith Zlomsowitch Freund von Nicole Brown Zlomsowitch, ein Bekannter von Nicole Brown, war der Geschäftsführer des Restaurants Mezzaluna und führte mit Brown im Jahr 1992 eine kurze Affäre.

Im Rahmen einer Voranhörung vor einer gab Zlomsowitch an, er und Nicole Brown seien von Simpson verfolgt und regelrecht worden. Auch bei der zweiten Verabredung des Paares sei Simpson im selben Lokal anwesend gewesen. Im April 1992 habe Simpson ihn und Nicole Brown in Browns Haus durch ein Fenster zum Garten hin beim Sex im Wohnzimmer beobachtet. Am folgenden Tag sei Simpson erneut bei Browns Haus erschienen und habe ihm mitgeteilt, dass er ihn und Brown am Vorabend beobachtet habe.

Im Prozess gegen Simpson versuchten dessen Anwälte auf mögliche andere Täterkreise zu verweisen, was jedoch von Richter Ito mit Hinweis auf die Implausibilität dieser Theorie abgelehnt wurde.

Im Schlussplädoyer durften Simpsons Anwälte gegenüber die Jury zwar argumentieren, dass ein anderer Täter verantwortlich sein könnte, jedoch durfte kein bestimmter Täterkreis genannt werden, aus Kann man Herzprobleme im Blut sehen? ein alternativer Täter hätte stammen können.

Es sei möglich, dass ein Auftragsmörder es eigentlich auf Resnick abgesehen und Brown aufgrund ihrer ähnlichen äußeren Erscheinung versehentlich umgebracht habe. Der vorsitzende Richter erlaubte jedoch keine Präsentation dieser Theorie gegenüber der Jury, da es sich um Spekulation handele und die Verteidigung keine wesentlichen Indizien für die Richtigkeit ihrer Mutmaßungen vorlegen konnte.

Eine des behauptete, der wegen mehrfachen Mordes in der sitzende Glen Rogers habe Verwandten und der Polizei gegenüber erklärt, er habe Brown und Goldman im Auftrag Simpsons ermordet. Rogers hatte vor dem Mord über einen kurzen Zeitraum Malerarbeiten an Simpsons Haus durchgeführt und gibt an, auch seine Ex-Frau gekannt zu haben. Die Goldman-Familie bezeichnete diese Theorie als unverantwortlich. Nichts deute auf einen anderen Täter Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Simpson hin. Die Serienmörder-Theorie spielte im Gerichtsverfahren keine Rolle. Dear behauptete, Indizien dafür zu haben, dass der Mord von Simpsons Sohn aus erster Ehe, Jason, begangen wurde. Simpson sei demnach am Tatort gewesen, um seinen Sohn vom Mord abzuhalten, ihm nach dem Mord beim Verlassen des Tatorts zu helfen oder sogar absichtlich Beweise zu hinterlassen, die auf ihn selbst hindeuten, um seinen Sohn vor Strafverfolgung zu schützen.

Jason sei psychisch gestört und habe häufige Wutanfälle gehabt. Zwei seiner Freundinnen berichteten von tätlichen Übergriffen und teils lebensbedrohlicher häuslicher Gewalt, die sie in ihren Beziehungen mit Jason Simpson erfahren hätten. In der Nacht des Mordes habe Nicole Brown eigentlich einen Tisch in dem Lokal gebucht, in dem Jason als Koch arbeitete. Dies habe Jason so zornig gemacht, dass er zu Browns Haus gefahren sei und sie ermordet habe. Im Gerichtsverfahren spielte auch diese Theorie keine Rolle.

Jason Simpson wurde als möglicher Tatverdächtiger schnell aussortiert, da er zur Tatzeit an seinem Arbeitsplatz gewesen sei. Dear behauptete, Jason habe seine Stempelkarte manipuliert und das Restaurant bereits früh verlassen. Oktober 1995 wurde Simpson von der zwölfköpfigen Jury vom murder of the first degree in beiden Fällen und umgehend aus der Haft entlassen.

Auch eine Verurteilung wegen Kann man Herzprobleme im Blut sehen? minderschweren Tötungsdeliktes murder of the second degree verneinte die Jury. Die Jury gelangte zu ihrem einstimmigen Urteil nach einer Beratungszeit von weniger als vier Stunden, einer in Anbetracht der Komplexität und Dauer des Prozesses sehr kurzen Zeitspanne.

Offen blieb, ob die Jury von ihrem Recht, einen Angeklagten ungeachtet der Beweise oder der geltenden Gesetze freizusprechen Gebrauch gemacht oder nach der in dubio pro reo zugunsten Kann man Herzprobleme im Blut sehen? entschieden hat, denn eine Jury muss ihre Entscheidung gegenüber dem Gericht nicht begründen. Die Staatsanwaltschaft hat keine Berufungsmöglichkeit.

Aufgrund des hohen Medieninteresses führte der Freispruch Simpsons in der amerikanischen Öffentlichkeit zu heftigen Reaktionen, die Beobachtern zufolge in der schwarzen und weißen Bevölkerung oft sehr unterschiedlich ausfielen. Fernsehbilder von öffentlichen Liveübertragungen des Urteils zeigen vielfach schockierte weiße und ekstatische schwarze Zuschauer innerhalb derselben Zuschauergruppe.

Umfragen zufolge hielten zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung nur ca. In einer von seinem Sohn Jason verlesenen Erklärung bekräftigte Simpson erneut seine Unschuld und sprach den Familien von Nicole Brown und Ronald Goldman sein Beileid aus. Im übrigen wolle er sich um die Erziehung seiner beiden aus der Ehe mit Brown stammenden Kinder kümmern.

Fred Goldman, der Vater des Mordopfers, griff die Anwälte Simpsons zum Ende des Prozesses heftig an, insbesondere für deren Fokussierung auf die Rassenfrage. Hierbei bezog er sich insbesondere auf Simpsons Hauptverteidiger Johnnie Cochran und dessen Hitler-Vergleiche im Schlussplädoyer der Verteidigung. Simpsons eigene Anwälte äußerten sich in verschiedenen Interviews differenziert zum Freispruch ihres Mandanten. Robert Kardashian, ein persönlicher Freund Simpsons, äußerte in einem Interview mit im Jahr nach dem Freispruch Zweifel an Simpsons Unschuld.

Er habe lange Zeit vor bestimmten Dingen die Augen verschlossen. Die Blutspuren am Tatort und auf Simpsons Anwesen seien trotz aller Ungereimtheiten sehr belastend. Kardashian behauptete außerdem, Robert Shapiro habe ihm gesagt, er glaube, Simpson sei schuldig. Shapiro habe versucht, Simpson zu einem Schuldbekenntnis und einer Übereinkunft mit der Staatsanwaltschaft über eine geringere Haftstrafe zu überreden. Über Kardashians Haltung zu Simpson war bereits zum Ende des Prozesses spekuliert worden, nachdem Kardashian nach der Urteilsverkündung — ganz im Gegensatz zum sichtlich erleichterten Hauptverteidiger Johnnie Cochran — einen nachdenklichen Eindruck hinterlassen hatte.

Barry Scheck und Peter Neufeld zeigten sich gegenüber im Oktober 1995 überzeugt von Simpsons Unschuld und verteidigten den Freispruch. Es sei erwiesen, dass die Ermittler schwere Fehler gemacht, gelogen und Beweise manipuliert hätten. Robert Shapiro gab in einem Interview im Jahr 2016 an, man müsse zwischen moralischer und rechtlicher Gerechtigkeit unterscheiden. Durch den Freispruch sei im rechtlichen Sinn Gerechtigkeit hergestellt worden. Den Tränen nahe fügte sie hinzu, sie wisse nicht, wie sie sich jemals bei den Opferfamilien entschuldigen könne.

Kann man Herzprobleme im Blut sehen?

Mitglieder der Jury Die Jurorin Carrie Bess gab in einem Interview in der Dokumentation O. Dies sei die Haltung von 90 % der Jury-Mitglieder gewesen.

Der Juror Lionel Cryer zeigte nach dem Freispruch beim Verlassen des das Zeichen der Organisation. Auch Jahre später gab er noch an, er sei der Meinung, Simpson sei unschuldig. Der Juror David Aldana sagte in einem Interview mit dem Nachrichtensender 20 Jahre nach dem Urteil, er glaube immer noch, Beweisstücke seien von der Polizei am Tatort platziert worden.

Man habe Simpson die Tat anhängen wollen. Er glaube von ganzem Herzen an dessen Unschuld. Buch und Interview zum hypothetischen Tatablauf Simpson versuchte, im Jahr 2006 Kann man Herzprobleme im Blut sehen? Buch zu veröffentlichen, in dem der hypothetische Tatablauf aus Sicht des Täters geschildert werden sollte, wobei er jedoch weiterhin seine Unschuld beteuerte.

In dem Interview schilderte Simpson weite Teile des Tatablaufs aus der. Die Angaben passten teilweise zu den Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft, wichen jedoch in Teilen auch erheblich davon ab. Die Goldman-Familie erlangte jedoch aufgrund des Urteils gegen Simpson im Zivilprozess die Rechte an Buch und Interview und stoppte in beiden Fällen die Veröffentlichung.

Simpsons Buch wurde im Jahr 2007 von der Goldman-Familie unter dem Titel If I did it - Confessions of the Killer herausgegeben. Alle Einnahmen stehen gemäß einem Gerichtsbeschluss zufolge der Goldman-Familie zu. In den Medien wurde kontrovers diskutiert, ob die von Simpson als hypothetisch bezeichneten Ausführungen in seinem Buch und dem Interview als gewertet werden können.

Diese Ansicht vertrat unter anderem die Goldman-Familie und begründete damit die Veröffentlichung des Buches. In einem Zivilprozess ist es deutlich einfacher, eine Verurteilung zu erreichen. Die Entscheidung der Jury muss nicht einstimmig fallen.

Impfpflicht? 12 Möglichkeiten des Widerstands

In der Jury im Zivilprozess, der in verhandelt wurde, saßen diesmal 9 weiße Juroren. Eine Aussage des Angeklagten kann anders als im Mordprozess erzwungen werden, was Beobachtern zufolge Simpson schadete.

Außerdem konnten zusätzliche Beweismittel, wie die Bruno-Magli-Schuhabdrücke, genutzt werden. Viele Polizisten und Staatsanwälte zeigten sich regelrecht schockiert über die Tatsache, dass trotz einer mehrheitlich als äußerst aussichtsreichen eingeschätzten Beweislage gegen Simpson keine Verurteilung erreicht werden konnte.

In den Medien entwickelte sich eine teils scharf geführte Kontroverse darüber, ob im ein systemisches Problem mit Inkompetenz und Rassismus besteht. Vorwürfe tätlicher Angriffe von Ehe- oder Lebenspartnern wurden bis zum Prozess gegen Simpson oft nicht weiter verfolgt, wenn das Opfer auf eine Strafverfolgung verzichtete und die mutmaßlichen Täter oft direkt wieder freigelassen.

Strafen und Sanktionen gegen die Täter fielen oft milde aus. Nach dem Simpson-Prozess gingen Polizei und Staatsanwälte dazu über, Vorfälle häuslicher Gewalt mit deutlich größerem Nachdruck zu verfolgen. Gesetze gegen Gewalt in der Partnerschaft wurden verschärft und Hilfsangebote für Opfer häuslicher Gewalt deutlich ausgebaut. Der Test wurde auf Anraten seines anwesenden Anwalts F.

Bailey begründete dies damit, dass ein solcher Test so kurz nach dem Tod eines Angehörigen nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden könne. Simpson selbst gab an, sehr emotional auf die Fragen reagiert und daher den Test nicht bestanden zu haben.

Im Gerichtsverfahren spielte der Test keine Rolle. Bereits im Jahr 1981 hatte Mark Fuhrman die vom Kann man Herzprobleme im Blut sehen? und eine beantragt.

Der Antrag wurde abgelehnt und Fuhrman dazu aufgefordert, seinen Dienst wieder aufzunehmen. Simpsons Verteidiger warfen ihm zudem vor, er habe -Erinnerungsstücke gesammelt und auf die anderer Polizeibeamter gemalt.

Im Gerichtsverfahren Kann man Herzprobleme im Blut sehen? diese Vorwürfe und Fuhrmans Pensionsantrag keine wesentliche Rolle. Zur Veranschaulichung der prozessrelevanten Lokalitäten ordnete Richter Ito gemeinsam mit der Jury eine Ortsbegehung von Simpsons Anwesen und Nicole Browns Wohnhaus an.

Laut einer späteren Aussage des Simpson-Verteidigers Carl Douglas hingen in Simpsons Haus ursprünglich zahlreiche Fotos und Abbildungen, die Simpson fast ausschließlich mit weißen Prominenten und zeigten. Simpsons Anwälte ließen diese Fotos vor der Ortsbegehung entfernen und ersetzten sie durch Abbildungen, die Simpson mit schwarzen Personen und Familienmitgliedern zeigten.

Die neuen Bilder stammten teilweise aus dem Besitz seines Hauptverteidigers Johnnie Cochran. Simpson drohte vor seiner Festnahme mindestens zweimal damit, sich selbst umzubringen. Nach seiner Rückkehr aus Chicago vertraute er seine Selbstmordgedanken Robert Kardashian in dessen Haus an.

Wenige Tage später, während seiner Flucht im Ford Bronco seines Freundes Al Cowlings, sprach er über sein Mobiltelefon wieder mit Kardashian und gab an, er halte eine Pistole an seinen Kopf und habe bereits abgedrückt, jedoch habe der Abzug nicht funktioniert. Außerdem hinterließ Simpson vor seiner Flucht seinem Anwalt ein Schreiben, das weitläufig als Abschiedsbrief aufgefasst wurde. Prozessbeobachter bezeichneten den Inhalt des Schreibens als hochgradig belastend.

Simpson schreibe zwar, er habe nichts mit dem Mord an seiner Frau zu tun, machte jedoch keine Anstalten, den wahren Täter zu finden oder seine Unschuld zu beweisen. Im Gerichtsverfahren verzichtete die Anklage darauf, das Schreiben als Beweismittel vorzulegen, was gemeinhin als schwerer Fehler aufgefasst wurde. Simpson lehnte es in den letzten Prozesswochen ab, sich selbst einer Zeugenvernehmung durch die Anklage zu stellen.

Als Grund gab Kann man Herzprobleme im Blut sehen? an, er wolle den Prozess insbesondere im Interesse der Jury und seiner Kinder nicht weiter verlängern. Teilweise zogen diese Einwände mehrminütige Unterbrechungen nach sich. Prozessbeobachter vermuteten hinter dieser auffälligen Häufung eine bewusste Strategie, um den Argumentationsfluss der Staatsanwaltschaft bei deren letzter Möglichkeit des Vortrags vor der Jury zu stören.

Die Einsprüche wurden von Richter Ito fast ausschließlich abgewiesen. Nach dem Freispruch erhielt Simpson das alleinige Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder aus der Ehe mit Nicole Brown zugesprochen, obwohl ein Zivilprozess auf Schadenersatz für die Opferfamilien noch anhängig war. Das Sorgerechtsurteil hatte auch nach seiner Verurteilung im Zivilprozess weiter Bestand.

Mehrere der an dem Prozess beteiligten Anwälte schlossen nach dem Prozess teils sehr hoch dotierte Buchverträge ab. Mark Fuhrman beendete seinen Polizeidienst, zog in die Kleinstadt Sandpoint im Bundesstaat und arbeitete fortan als. Jahrestages des Freispruchs gab er an, der Prozess gegen Simpson habe sein Leben ruiniert. September 1995 — etwa ein Monat vor Simpsons Freispruch — wurde der Kellner Michael Nigg im Stadtteil bei einem versuchten von unbekannten Tätern in seinem Auto erschossen.

Nigg hatte wie Ronald Goldman im Restaurant Mezzaluna gearbeitet und war mit diesem befreundet. Eine Verbindung zum Mord an Goldman wurde jedoch nie hergestellt. Der Mordfall ist bis heute ungelöst. Simpson Got Away with Murder. Mai 2009 im Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß und entferne dann diesen Hinweis. Juli 1995:abgerufen am 26. Juli 1995, abgerufen am 26.

Die heutige Nummerierung und Bebauung entspricht nicht mehr genau dem Zustand zum Tatzeitpunkt. Oktober 1996:abgerufen am 28.

Februar 1995:abgerufen am 25. Juli 1995:abgerufen am 25. Juni 1995:abgerufen am 22. September 1995:abgerufen am 22. Simpsons Heim wurde Blut gefunden. Wieder belasteten mehrere Spuren Simpson: Drei Blutstropfen auf Socken, die in seinem Schlafzimmer gefunden wurden, konnten mit einer Kann man Herzprobleme im Blut sehen? von 1:21 Milliarden seiner Exfrau zugeordnet werden.

Das Blut am Handschuh stammte mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:41 Milliarden von Ron Goldmann, dem Freund von Frau Simpson. September 2015:abgerufen am 25. Juni 2016:abgerufen am 25. Juni 1995:abgerufen am 28. Mai 2016 im Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß und entferne dann diesen Hinweis.

November 2015:abgerufen am 23. Juli 1994:abgerufen am 22. Juli 2007:abgerufen am 22. März 2018:abgerufen am 22. September 2007:abgerufen am 22. Juni 2016:abgerufen am 30. April 2016:abgerufen am 30. Juni 2016:abgerufen am 30. Juni 2014:abgerufen am 30. Juni 2014:abgerufen am 30.

Juni 2014:abgerufen am 30. August 1995:abgerufen am 30. Juni 2016:abgerufen am 30. Juni 2017 im Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß und entferne dann diesen Hinweis. September 1995:abgerufen am 21.

Contact us

Find us at the office

Cudd- Lehnert street no. 7, 84569 New Delhi, India

Give us a ring

Esly Garzone
+76 910 442 603
Mon - Fri, 10:00-16:00

Contact us