Question: Wann entstand der Polytheismus?

aus dem Jahr 1700 v. Chr. zu finden ist. Fragmente dieses Mythos findet man aber auch noch auf Resten von Täfelchen aus der Zeit 700 v.

Wann entstand der Monotheismus?

Nach Ansicht der meisten Ägyptologen finden sich nachweisbare geschichtliche Vorformen des Monotheismus im 14. Jahrhundert v. Chr. im Alten Ägypten unter der Regentschaft von Pharao Echnaton (Amenophis IV.).

Welche Religionen gibt es die an mehrere Götter glauben?

Dazu zählen das monotheistische Judentum und Christentum, der dualistische Zoroastrianismus sowie der Mithraismus. Dagegen herrschte bei nahezu allen Stämmen und Völkern der Frühzeit die Vorstellung, dass es viele Götter und Göttinnen gebe.

Welche Religionen ist die größte?

WeltreligionenChristentum (etwa 2,3 Mrd. Anhänger)Islam (etwa 1,6 Mrd. Anhänger)Hinduismus (etwa 940 Mio. Anhänger)Buddhismus (etwa 460 Mio. Anhänger)Judentum (etwa 15 Mio. Anhänger)

Welche Religion gab es im Römischen Reich?

Die römische Religion, deren Geschichte bis in das frühe 1. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgt werden kann, gehört wie die überwiegende Zahl antiker Religionen zu den polytheistischen Volks- und Stammesreligionen.

Die aktuelle beschäftigt sich eindrucksvoll und empfehlenswert mit dem griechischen Götterhimmel. Waltraud Sperlich informiert über neueste Ausgrabungen, die ältere Wurzeln griechischer Überlieferungen, Rituale und Heiliger Stätten freilegen Die Wiege des Zeus, S. Barbara Patzek und Klaus-Dieter Linsmeier verdeutlichen den prägenden Einfluss von Homer und Hesiod auf Mythologie und damit letztlich auch Gesellschaft und Politik Aus Chaos entstanden, S.

Und Hakan Baykal lässt die kurze Regentschaft von Kaiser Julian Revue passieren, der im 4. Jahrhundert noch einmal versuchte, den antiken Glauben wiederherzustellen — und scheiterte Der letzte Sohn der Götter, S. Rodney Stark haben sich zudem Wann entstand der Polytheismus?

gemacht zu erforschen, wie und womit sich der Monotheismus schließlich gegen staatliche Verfolgung durchsetzte. In den letzten Jahren Wann entstand der Polytheismus? die Religionswissenschaft einige Fortschritte im Hinblick auf die Frage gemacht, warum die antiken Kulte auch in den Jahrhunderten verfielen, in denen sie staatlich gefördert wurden — wogegen Juden und Christen aber auch Anhänger henotheistischer Kulte wie der Isis und Cybele Diskriminierung und Verfolgung erlitten.

Warum setzte sich der Monotheismus gegen die religiöse Konkurrenz und die staatliche Macht durch? Und warum geschah das vor allem in und aus den Städten — bis heute werden Nichtmonotheisten als Landbewohner bezeichnet — Heiden, Pagans? Neuere, auch empirische Forschungen z. Gemeinschaftszusammenhalt Gerade in die Städte brachten Zuwanderer immer neue Götter mit, es bildeten sich riesige Götterscharen einerseits, ethnisch-religiöse Enklaven andererseits.

Zwischen den Anhängern verschiedener Völker kam es zu Reibereien und auch der aufgeklärte Stadtbürger stand einem Sammelsurium unterschiedlichster Götter für alle Lebenslagen gegenüber. Speise- Opfer- und Zeitgebote Wann entstand der Polytheismus?

Trittbrettfahrer ab vgl. Das indirekt höchste Lob hierzu stammt ausgerechnet vom o. Kaiser Julian, der — erfolglos — dazu aufrief, auch unter den Paganen vergleichbare Solidarität zu schaffen, um den Zulauf zu den christlichen Gemeinschaften einzudämmen. Aber es soll nicht verschwiegen werden: Der Preis für den höheren Zusammenhalt in monotheistischen Gemeinschaften bestand und besteht! Verbindlichkeit, besonders in der Ehe Besonders erfolgreich war und ist!

Denn das weitgehende Fehlen verbindlicher Gebote untergrub die Sicherheit der Familien. Was unter Göttern heitere Geschichten prägte, war für Frauen in den Städten bedrückende Realität. Wirtschaftliche Abhängigkeit, sexuelle Libertinage, Konkubinats- und Scheidungsrechte des Mannes, Abtreibung und das väterliche Recht auf Kindesaussetzung stellten für sie und ihre Nachkommen reale Bedrohungen dar.

Der strenge Eingott, der Wann entstand der Polytheismus? monogamen Ehebund und Familienleben auf Lebenszeit segnete und Ehebruch, Abtreibung, Kindesaussetzung verbot, bot dagegen Männern eine Wann entstand der Polytheismus? erhöhte Rolle nur im Tausch Wann entstand der Polytheismus? sexuelle Verbindlichkeit. Bis heute dominieren die Frauen Mitgliedschaft und Alltagsreligiosität der monotheistischen Religionen, Wann entstand der Polytheismus?

Männer in der Konfessionslosigkeit, und Neopaganismen überwiegen vgl. Auch dieses Verhalten lässt sich heute sowohl in Befragungen wie in der empirischen Eheforschung feststellen. Der Preis für die strikte Monogamie bestand und besteht! Man bedenke in diesem Kontext z. Demografischer Erfolg Der Verfall der polytheistischen Verbindlichkeit hatte auch demografisch ernste Konsequenzen.

Antijüdische und antichristliche Verfolgungen konnten Wann entstand der Polytheismus? das Nachwachsen der Gemeinschaften nicht aufhalten und schweißten die Glaubenden oft nur umso fester zusammen. Interessanterweise ist auch das eine Beobachtung, die wir heute machen können — die aber schon in der biblischen Erzählung vom Pharao, der Angst vor dem Kinderreichtum der Israeliten Wann entstand der Polytheismus? Buch Exodus thematisiert wird und mutmaßlich also schon vorantik bekannt war.

Auch heute gilt nachweisbar: — und dies gerade auch in freiheitlichen und wohlhabenden Umgebungen. Der Preis für den demografischen Erfolg besteht freilich in der regionalen Verschärfung von Überbevölkerung derzeit z. Ein interessanter, neuzeitlicher Vergleich für die Konkurrenz verschiedener Glaubenssysteme bietet auch Indien, dessen Polytheismus Wann entstand der Polytheismus? vielerorts bereits zu einem Henotheismus die Vielen als Ausdruck des Einen weiterentwickelt hat und weiter entwickelt: Aber auch hier wehren sich einige hinduistisch-extremistische Bewegungen teilweise mit Gewalt z.

Mädchen abgetrieben und auf — mit allen daraus folgenden Konflikten! Sie Wann entstand der Polytheismus? allenfalls berichten, dass sie mit ansteigender Bevölkerungsdichte Wann entstand der Polytheismus? werden und sich also religionshistorisch tendenziell durchsetzen — aber eben auch nicht selten mit Phasen der Intoleranz und Gewalt.

Wie die antiken Götter frühere Ahnen- und Schamanenkulte abgelöst hatten, so war schließlich auch ihre Zeit gekommen, wenn auch kleine Gruppen von Neopaganen Wiederbelebungen versuchen. Urbanisierung und Globalisierung bedeuten seit Jahrtausenden unter anderem auch ein Sterben der Götter, hin zu dem Einen. Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich auf diesem Wege freudvolle Feiertage und einen guten Rutsch übrigens vom jüdisch-hebr.

Ein echter Weihnachtsbeitrag Danke Herr Dr. Blume für den Hinweis auf den Artikel über die Entwicklung bzw. Reform des Monotheismus und deren Sieg über den Götterhimmel. Er zeigt einmal mehr, dass in der Weihnachts-Krippe der antiken Glaubensreform weder ein von aller Welt angenommener Guru, noch dessen geheimnisvolle Christusvergottung gelegen sein kann. Frohe Weihnachten Wenn der gemeinsame Sinn allen Seins, der gesamten natürlichen Evolution in zeitgemäßer Form wieder zur Welt gebracht wird.

Und das nicht, weil es damals nützlich war, sondern weil z. Sich also zeigt, dass das kulturelle Bewusstsein eines gemeinsamen Sinnes für eine rationale Weltökonomie und Ökologie unerlässlich ist.

Das war damals etwas menschheitsgeschichtlich völlig Neues. Sokrates hat um dieser Unterscheidung willen den Schirlingsbecher getrunken und trinken müssen, gedrängt von den Anhängern des alten Polytheismus. Die Religionen für sich genommen — und zwar alle — waren durch dieses Neue durch Pythagoras und Co. Und unter diesen neuen Selektionsbedingungen in der damaligen gebildeten intellektuellen Welt konnte sich — offenbar — nur noch eine Religion halten und durchsetzen, die ebenso definitiv behauptete, etwas über den religiösen Bereich zu wissen, wie Wissenschaftler behaupten, etwas über den natürlichen naturwissenschaftlich erforschbaren Bereich zu wissen.

Aber die Religiosität selbst, die Spiritualität im Menschen sucht sich schon ihren Weg … Auch in aufgeklärten Menschen.

Und man könnte es sich — wie Edward O. Wilson — zur Aufgabe machen, an diesem Weg mitzusuchen, da man — wie E. Wilson und immer mehr andere erkennen könnte, daß die Menschheit der spirituellen Kraft und auch Einigkeit bedarf, um den Herausforderungen der heutigen Zeit wirklich adäquat und effektiv zu begegnen.

Da erkennbar wird, daß atheistische Gesellschaften keine wirklich relevante demographisch relevante Zukunft haben. Lieber Ingo, das ist ein wirklich interessanter Beitrag und, ja, die Frage der quasi philosophischen Plausibilität dürfte unter den Gebildeten durchaus auch eine Rolle gespielt haben.

Monotheistische oder auch dualistische und atheistische Auffassungen erschienen manchen als glaubwürdiger als ein Durcheinander unklar abgegrenzter Gottheiten. Aber trafen diese Überlegungen auf die Masse der Menschen zu? Die monotheistischen Religionen hatten z. Wie würdest Du den stärkeren Zustrom von Frauen aus den spätantiken Kulten in die monotheistischen Gemeinschaften vor dem Hintergrund Deiner Hypothese erklären?

Sie wurde vom christlichen Mob von Alexandria — bekanntermaßen — zu Tode geschleift. Einen solchen Frauentyp gibt es gewiß und man begegnet ihm auch heute noch oft. In einer Welt, in der die Männer in den Kategorien für Sünde und Schuld denken, was den geschlechtlichen Bereich betrifft, ist es für Frauen sicherlich vorteilhaft, in ebensolchen Kategorien zu denken.

Und Pelagius wurde als Ketzer verdammt. Ja, eine sehr schwierige Frage. Ich glaube, man muß auch sehr stark schlicht mit Aussterbe-Prozessen rechnen. Bestimmte Persönlichkeitstypen starben einfach aus. Und zwar im damaligen Italien wesentlich häufiger als etwa später, als das Christentum — bspw.

All Wann entstand der Polytheismus? stolzen fränkischen frühchristlichen Königinnen, von denen Gregor von Tours berichtet, und die ihre Ehemänner ermorden ließen oder die von ihren Ehemännern ermordet wurden, auch bei ihnen kann man bestimmte Selektionsprozesse vermuten. Die Sklavinnen dieser Königinnen werden definitiv mehr Kinder gehabt haben … Demütige Frauentypen, die leichter bereit waren, sich unterzuordnen, werden damals tatsächlich — geradezu als Schutzfunktion — in die Kirchen geströmt sein.

Aber sicherlich in der Mehrheit Wann entstand der Polytheismus? erst, nachdem das Christentum Reichsreligion, Staatsreligion geworden war. Das Schwache, Schutzbedürftige wird besonders in den Vordergrund gestellt.

Aber insgesamt: Es breitete sich mit der mosaischen Unterscheidung auch eine ganz neue Welthaltung aus. Eben eine repressive, autoritäre, unfreiheitliche.

Denn die mosaische Unterscheidung hat sich letztlich überall des staatlichen Zwanges bedienen müssen, um sich durchzusetzen.

Planeten und Götter wurden damals gleichgesetzt: Mars, Jupiter, … und die Sterne wurden als unverrückbarer, verlässlicher, fester Bezugspunkt gesehen. Man dachte, dass es Perseus gewesen sei, der diese Verschiebungen ausgelöst hätte — und der dadurch mächtiger als alle anderen Götter war.

In Kleinasien wurde dieser neue mächtige Gott dann als ´Mithras´ gesehen, der schon als Hüter der göttlichen Ordnung bekannt war — so entstand ca. Blume, Sie sprechen ein Thema an, zu dem ich mir auch schon Fragen gestellt habe. Viele Götter haben praktisch alle wichtigen Völker überliefert: Sumer, Ägypten, Griechenland, Mexiko, Indien, selbst im früheren Europa.

Bei der Analyse stellt sich aber vielfach heraus, dass die gleichen Götter in anderen Ländern nur anders heißen — und dafür gibt es viele Belege. Dazu liegt sogar ein Buch vor: Sitchin, Z. Siegte der Monotheismus — oder wurde er zum Sieg geführt? Nun habe ich letztens erst einen Beitrag gelesen, in dem die Kirchenoberen Elohim Pluralwort zu Gott El gemacht haben sollen. Auf der anderen Seite stärkt das die Macht der Kirchenfürsten enorm.

Deswegen wollen ja auch alle Religionen ihre Reihen stärken — auch durch Abtreibungs- und Kondomverbot. Und wenn im Machtkampf zu viel Männer sterben, dann dürfen die überlebenden auch mehrere Frauen haben, damit wieder mehr Kinder kommen — eine lange Tradition: Sitchin, Z. Dass eine Überbevölkerung die Lebensbedingungen weiter verschlechtert, auch die Räume für Pflanzen und Tiere einschränkt — wissen wir. Über eine Geburtenregelung ernsthaft nachzudenken… ist immer noch kein breites Thema!

Es hängt auch entscheidend von sozialen Bedingungen ab! Und die liegen noch oft im Argen, Stammes- Kriege verschlechtern die Bedingungen weiter. Warum schauen Sie nach Griechenland? Wie ist es denn in Deutschland? Im Prinzip auch nicht viel anders! Teil schwierige, schmerzvolle Aufnahmeriten Es versprach eine baldige Besserung der akuellen Situation Mathäus 10:7 bzw. Aber sicherlich in der Mehrheit auch erst, nachdem das Christentum Reichsreligion, Staatsreligion geworden war.

Vom erstaunlich hohen Zuspruch gerade auch unter Frauen schon zu Lebzeiten Jesu berichten bereits die Evangelien und Apostelgeschichte, für die ersten Jahrhunderte ist sie vielfach belegt. Und in dieser Zeit waren weder Juden- noch Christentum Staats- oder Reichsreligionen, sondern diskriminierte und oft verfolgte Minderheiten. Analoges geschah in Arabien — Muhammad erfuhr die erste Unterstützung z. Das Schwache, Schutzbedürftige wird besonders in den Vordergrund gestellt.

Der Eingott, der dagegen strenge Sexual- und Eheregeln fordert, Familien und Kinder segnet etc. Demografisch und damit auf lange Sicht auch biologisch ist dieser Pro-familiale Monotheismus aber auch heute messbar erfolgreicher. Eben eine repressive, autoritäre, unfreiheitliche. Denn die mosaische Unterscheidung hat sich letztlich überall des staatlichen Zwanges bedienen müssen, um sich durchzusetzen.

Wenn es überhaupt einen Versuch des Monotheismus-von-oben gab, dann bei Pharao Echnaton, der scheiterte. Der Monotheismus war und ist z. Ja, im Kern zeichnen sich zwei Strategien der Überwindung des Polytheismus ab: Der Eine Gott konnte die anderen und deren Kulte verdrängen Monotheismus oder diese als Vorboten, Variationen, Heilige Wann entstand der Polytheismus?.

Letztlich liegen in der historischen Realität meist Mischformen vor, so hat der christliche Monotheismus viele heidnischen Überlieferungen verdrängt, andere z. Sol Invictus auch aufgenommen und anverwandelt. In Umrissen können wir den gleichen Prozess auch in Israel beobachten. Sowohl das rabbinische Juden- wie das Christentum verfügten in den ersten Jahrhunderten nach Christus über keine zentralen, religiösen Hierarchien, sondern erwuchsen aus oft miteinander konkurrierenden Wann entstand der Polytheismus?.

Hier liegt vielmehr kulturelle Evolution vor: Es setzten sich auch innerhalb der jüdischen und christlichen Überlieferungen nur jene Strömungen durch, die Gemeinschaft und Familienleben förderten, Dutzende jüdischer und christlicher Alternativen erloschen dagegen.

Kirchliche Hierarchien festigten sich dagegen erst in der Zeit des Mittelalters, das Oberrabbinat von Israel errang immer noch eingeschränkte Geltung erst im 20. Natürlich gab es auch unter den frühen Christen familienfeindliche Strömungen, die aber im demografischen Wettbewerb ebenso unterlagen wie z.

Die anderen Kulte hatten kein solches Angebot baldiges Weltende + Ewiges Leben. Wie wichtig ein solches Angebot ist, zeigt Wann entstand der Polytheismus? Entwicklung der Zeugen Jehova´s. Allerdings müssen sie dann das Ausbleiben des Ereignisses — in der christlichen Theologie als Parusieverzögerung Wann entstand der Polytheismus?

— verarbeiten. Kapitel — und bei Matthäus heißt es ausdrücklich, dass einige den Tod nicht schmecken, bis der Menschensohn kommt. Außerdem sollte man im Zusammenhang mit der Zeit vor 2000 Jahren auch den Kaiser Augustus Wann entstand der Polytheismus? vergessen: Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat er die Lebensform ´Familie´ stärker gestärkt oder gefördert so haben wir es im Untericht gelernt als andere Kaiser vor ihm.

Zudem waren die Haushalte damals Lebensgemeinschaften: Wer dazu gehörte, für den wurde gesorgt — wer nicht, der hatte allein nur geringe Überlebenschancen.

Einen kurzen Fachartikel von Prof. Und auch heute weisen z. Den Planeten wurden die Namen von Göttern verliehen. Nehmen Wann entstand der Polytheismus? das Enuma Elisch — hier scheint die Sache recht verzwickt zu sein, denn P. Teil des Satzes klingt das Eingott-Prinzip an. Die Planeten haben Götternamen, die auch agieren. Im Endergebnis ist das ein literarisch bearbeiteter physikalischer Vorgang zunächst der Himmelskörper im Sonnensystem vor über 4 Milliarden Jahren, an dem die Götter so gesehen gar keinen Anteil haben können.

Wenn ich sage, dass ich Nichts, ja sogar ein besseres Nichts produzieren und Nichts auch nachweisen kann und im Nichts so dünne Schichten aus Metall herstelle, dass Wann entstand der Polytheismus? durchsehen kann — werden mich viele nicht gleich verstehen — obwohl ich nichts Falsches gesagt habe. Und so sind viele Vorgänge zunächst unverständlich, wenn nicht der passende Fachmann das erläutert.

Wenn man sich Gedanken über die Ablösung der alten Götter und Mysterienkulte durch das Christentum macht — dann sollte man Matthäus, 2. Kapitel als Schlüsselstelle lesen: einfach genial, anders kann man es nicht sagen.

Heute reden wir von den Hl. Die gebildeten Menschen der damaligen Zeit dürften diese Botschaft verstanden haben. Sein Wissen ist sofort und dauerhaft verloren. In Schriftreligionen dagegen, wie dem Christentum, bleibt das Wissen dauerhaft verfügbar.

Hier im Planetarium Stuttgart wird jährlich eine Schau zur Sternenschau der Babylonier gezeigt, inkl. Wobei es auch auf die Inhalte ankommt. Auch die Griechen kannten ihre Götter aus den Schriften von Hesiod und Homer, allerdings ergab sich daraus kaum ein verpflichtender Moralkanon, insbesondere nicht im familiären Bereich. Aber das Thema Heilige Schrift ruft eigentlich schon nach einem zukünftigen, eigenen Beitrag, inkl. Bruno — von der Wissenschaft kann man das aber genauso behaupten, Religion und Wissenschaft wie 2 Königskinder mit eigentlich einem Ursprung.

Entwicklungen werden von einzelnen Macht- Personen aber auch von Personengruppen ausgelöst — und so gibt es immer Veränderungen. Klar ist auch, dass nicht alle progressiv sind. Diejenigen, die das Enuma Elisch entwickelt haben wussten, das es über Milliarden Jahre ging und mit 6000 Jahren Erdentwicklung überhaupt nichts zu tun hat. Das ist mehr als nur eine Übertreibung aus biblischen Erkenntnissen mit Nichtverständnis des Anliegens und in völliger Disharmonie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Ich habe es erlebt, diese Leute weichen jeder Diskussion aus. In Ihrem Link stellen Sie u. Und nun versuchen wir mal ein in 10. Mit einem Hubschrauber geht das schon eher! Genau über der Stelle, wo das Kind war, blieb er stehen.

Da fällt mir eher eine modernisierte Variante von Ez 1, 4-28 ein. Ebenso natürlich hinsichtlich von Islam, Judentum. Daß er fähig ist, sie zu integrieren. Warum hat er das Christentum vielmehr verfolgt? Damals wurde — wenn ich es recht sehe — vom religiös relativ und vergleichsweise freiheitlichen antiken Staat das Christentum Wann entstand der Polytheismus?

genauso bekämpft wie heute die Demokratie ihre Feinde bekämpft. Nach dem Sinne: Keine Freiheit für jene, die die gewährte Freiheit nur nutzen, um sie dann, wenn sie zur Herrschaft gekommen sind, abzuschaffen. Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit. Denn die Naturwissenschaft überzeugt sozusagen von selbst, sie bedarf nicht eines weltlichen Armes, um sich durchzusetzen. Und das gilt für die monotheistische Unterscheidung ja wohl ganz klar nicht.

Nun, vielleicht einfach, weil wir ein psychisch ziemlich repressives, andere Gottanschauungen verketzerndes Religionsmodell seit über tausend Jahren verinnerlicht haben — in der breiten Masse Wann entstand der Polytheismus? Menschen — unbewußt. Bekanntlich agiert auch der Atheismus heute noch oft recht intolerant. Herrscht da nicht der gleiche monotheistische Geist vor, der hier — immer noch — weiter wirkt?

Im Zusammenhang mit den sumerischen Keilschriften wird auch unterstrichen, dass mehr für die Wissenschaft wahr ist, als sie bisher annimmt — interdisziplinäre Zusammenarbeit ist oft noch zu wenig.

Siehe, sie sind wie die Stoppeln, die das Feuer verbrennt. Die Astrologen des alten Babylons waren also nicht nur unfähig, ihrer Stadt wirksam zu helfen, sondern waren auch nicht in der Lage, die Zukunft so vorher zu sehen, dass sie ihr eigenes Leben hätten retten können.

Astrologen, die sich auf die Bibel berufen, sollten sie Wann entstand der Polytheismus? genau lesen. Ein modernes Gegenstück: Das Jahreshoroskop, wichtige Ereignisse werden nicht voraus gesehen — Wahrheitsgehalt: kleiner 20%!

Es hat sich nichts geändert! Die Menschen haben es auch nicht verstanden, warum in Berlin zur Ökumäne ein gemeinsames Abendmahl verboten wurde — Machtkampf! Betrachtet man dagegen kürzere Zeitspannen, dann gibt es da hefitge Sprünge. Auch unter Monotheistischen Religionen bzw. Konfesionen gibt es obige Tendenzen.

Sind in den ehemals Wann entstand der Polytheismus? protestantischen Niederlanden die katholische Bevölkerung jetzt der stärkse Religionsgemeinschaft. Klaus Deistung, Ingo Klaus Deistung Bei diesem Blog geht es um die Frage, warum die antiken Götterkulte verfielen. Ich bin kein Astrologe und halte auch nichts von Astrologie; aber man muss dieses Thema auch ansprechen, wenn man den Übergang zum — und Aufstieg des — Christentums verstehen will.

Wann entstand der Polytheismus?

Ich versuche mehr oder minder gelungen Anregungen zum Thema zu geben — und freue mich auch, wenn ich Wann entstand der Polytheismus? Denkanstöße zu lesen bekomme. Das ist für mich der Sinn des Blogs: den Horizont zu erweitern. Wir sollten aber nicht den Fehler machen und Geschehnisse der damaligen Zeit mit heutigen Problemen gemeinsames Abendmahl vermischen.

Ingo Ein Grund, warum Monotheismus erfolgreicher war als Vielgottglauben, dürfte vermutlich darin liegen, dass Menschen gleichen Glaubens viel besser miteinander auskommen: Weil der Glaube als Streitpunkt wegfällt. Lieber Ingo, dass der Monotheismus verbindlichere Regeln setzt, ist ja unstrittig — das scheint sein Erfolgsmodell zu sein und ein Grund, warum vor allem Männer ihm bisweilen Freiheitsberaubung vorwerfen.

Ich darf aber noch einmal darum bitten, zwischen persönlichen Sym- oder Antipathien zu unterscheiden. Hier einfach noch einmal harte, historische und überall überprüfbare Fakten: 1.

Der Monotheismus setzte sich gerade im römischen Reich gegen die Staatsmacht durch und wurde schließlich durch diese übernommen. Durch ständige Widerholungen wird diese Hypothese nicht wieder haltbar. Zwar hatte der Polytheismus die Chance der gegenseitigen Übersetzung, aber das Klischeebild toleranter Polytheismen und fanatischer Monotheismen ist so schlicht falsch.

So wurden im polytheistischen Rom nicht nur Juden und Christen diskriminiert und bisweilen verfolgt, sondern auch z. Auch Sokrates wurde unter dem Vorwurf des Atheismus! Unsere heutige Auffassung von Menschenrechten und Menschenwürde hat sich nicht von ungefähr auf christlichem geistigen Nährboden entwickelt.

Michael korrigiert mich bitte, wenn ich in der Wann entstand der Polytheismus? falsch liege. Lieber Herr Schanz, Ihrer Beobachtung kann ich völlig zustimmen! Aber auch in Reihenuntersuchungen z. So wiesen bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts europäische Katholiken eine deutlich höhere Geburtenrate im Vergleich zu Protestanten auf, verloren diesen Vorsprung dann schnell — und fallen derzeit europaweit hinter die Protestanten und unter diesen v.

Wäre mal ein eigenes Thema, ich wollte hier aber nur unterstreichen, dass Ihre Beobachtung eines auch innermonotheistischen, demografischen Wettbewerbs zutrifft.

Mit einer bloß wissenschaftlichen oder philosophischen Unterscheidung zwischen Wahr und Falsch als oberste Handlungsmaxime der Gesellschaft und des Staates ist das wohl gar nicht — oder doch zumindest viel schwieriger — möglich. Weil dieser implizite Wann entstand der Polytheismus? der mosaischen Unterscheidung sehr früh von den heidnischen römischen Kaisern erkannt oder doch zumindest erahnt worden ist, darum wurde er verfolgt und unterdrückt. Das war reine Notwehr religiös liberaler denkender Menschen gegenüber religiös anti-liberal denkender Menschen und Gruppierungen.

Die Monotheisten waren keine kurzlebige, politische Bewegung, sondern überdauerten Jahrhunderte auch in Minderheiten- und Verfolgungssituation. So durchlebte das Judentum sowohl Zeiten als Reichsreligion, wie auch der Verschleppung und Unterdrückung in der Diaspora z.

Salafiyya: Entstehung, Hintergründe, Strömungen

Die Christen putschten sich auch in Rom nicht an die Regierung, sondern umgekehrt nahmen römische Kaiser wie Konstantin und Notabeln schließlich den erfolgreichen Glauben an, der über Jahrhunderte von unten her herangewachsen war. Das war und ist er nicht. Ich lege mir keine Schranken beim Denken auf. Aber wenn eine zur politischen Macht gekommene religiöse Sekte gnadenlos alle konkurrierenden religiösen und philosophischen Anschauungen bekämpft und ausrottet, dann erinnert das schon sehr stark ans 20.

Siehst Du das etwa anders? Mir wird so ein bischen bewußt, daß Du das Christentum von heute wie es zumeist von lauen, liberalen Christen noch gelebt wird verwechselst mit dem kämpferischen, fanatischen Christentum wie es sich über ein Jahrtausend lang der Weltgeschichte präsentierte.

Aber wenn man dem Polytheismus vorwerfen wollte, er hätte fanatisch Monokultur ausgebreitet in der Weltgeschichte, dann könnte man das Wann entstand der Polytheismus? vielleicht — von Alexander dem Großen und von der Hellenisierung eines ganzen Weltteiles sagen. Aber selbst dort: Welch ein ganz anderer Geist. Der Hellenismus errichtete die sagenhafte Bibliothek von Alexandrien, das Christentum zerstörte sie. Wann entstand der Polytheismus?

ich rede nur von Tatsachen. Genauso wie Du von Tatsachen redest, die ich alle nicht in Zweifel stelle. Ich sehe halt nur noch eine Seite, die Du offenbar gern verdrängst.

Dadurch bekommst Du aber kein vollständiges Bild des Ursachenbündels, das Deine hier gestellte Frage beantworten würde. Warum nahmen die Mächtigen, die Adligen oft früher das Christentum an als andere Gesellschaftsschichten? Zum Beispiel bei den Franken, den Sachsen, den Dänen und Norwegern und auch anderswo, wohl auch z. Nun, vielleicht, weil sie sahen — siehe z. Daß Bischöfe disziplinierter sind katholische, nicht arianische …als andere Staatsbeamte, Gaugrafen.

Ich meine eben nur, daß der anti-liberale, anti-freiheitliche Geist, der Jahrhundertelang das Christentum dominierte, mitberücksichtigt werden muß, wenn man verstehen will, warum das Christentum über andere religiöse Anschauungen siegte.

Die Christen waren damals oft noch so fanatisch wie manche heutigen islamischen Glaubenskrieger — oder siehst Du das etwa anders? Der Islam hat sich doch auch — erst — durch die allerheftigsten Glaubenskriege ausgebreitet. Man kann doch nicht so tun, als hätte es diese Seite der Kirchen- und Religionsgeschichte gar nicht gegeben.

Ja, die frühen heidnisch-römischen Autoren sahen die frühen Christen als ungefähr vergleichbar staatsgefährdend an wie wir heute vielleicht die Nazis und die Kommunisten als staatsgefährdend ansehen. Mit einem solchen Urteil sage ich doch nichts über Christen und Juden an sich, wie Du mir wohl hoffentlich nicht unterstellen willst. Bekanntlich können Christen und Juden ja auch in der Mehrheit in ihren Anschauungen sehr viel liberaler und toleranter, freiheitlicher werden, als sie dies über weite Strecken der Kirchengeschichte gewesen waren.

Aber es ist einer der simpelsten Fehler in der Geschichtswissenschaft, von der Gegenwart auf die Vergangenheit zu schließen und einfach zu sagen: So wie heute war es immer schon. Will heißen: Um so totalitärer die Herrschaft dieses dritten Bestrafers und seiner Interpreten ausgeübt wird.

Nein, ich ignoriere gewichtige geschichtliche Tatsachen nicht und reagiere auf diese tatsächlich durchaus mit Antipathien aber ich reagiere deshalb darauf mit Antipathien, weil wir das doch — zum Glück — heute alle machen.

Da wir eben — zum Glück — in einem humanistischeren, aufgeklärteren Zeitalter leben — zumindest streckenweise und Wann entstand der Polytheismus? soweit es das Wann entstand der Polytheismus? westlicher Menschen betrifft. Man sollte sich auch den von ihm empfohlenen und verlinkten Artikel durchlesen. Ich finde Herrn Blumes Vorsclag äußerst befremdlich, auch wenn es sich bei dem vorgeschlagenen Artikel vielleicht noch um eine Meinungsäußerung innerhalb des demokratischen Spektrums handeln mag. Hier wählt offensichtlich jemand seine Argumente immer so, wie es gerade paßt.

Und diese Verwechslung zieht sich durch viele Debatten — nach meiner Beobachtung seit etwa 10 Jahren: dass Vergleiche unter der Hand als Gleichsetzungen interpretiert werden. Ein Gruß an Frau Däubler-Gmelin. Es gibt schlicht Punkte, in denen man die Machtverschiebungen in der Konstantinischen Wende und die des 20. Aber Punkte sollte man nicht als Gesamtaussagen plattwalzen… Na ja, das dazu. Jetzt aber, nach der Morgenlektüre noch ohne Thilo, dessen Äußerung ich während einer missglückten Eingabe-Prozedur kurz sahmöchte ich lieber betonen: Runter vom Streitpferd, sonst wird doch noch einiges platt getrampelt.

Bitte die Scherben auflesen, bevor sie zertrampelt sind — so ist es doch bei der Erforschung der Antike angemessen :. Ich fürchte, Ingo versucht wegen mancher fürchterlicher Begleiterscheinungen der Christianisierung die jeweils anderen zu sehr zu idealisieren: liberal, weltoffen… Solche Idealisierungen gibt es auch sonst — zB gegenüber der russischen Geschichte vor der Oktober-Revolution, wegen der dadurch verursachten fürcherlichen Begleiterscheinungen.

A propos Oktoberrevolution: Ich würde natürlich betonen, dass auch die, die dafür zu Märtyrern wurden, deshalb keine roten Heiligen sind. Aber nicht dass jemand sagt, ich würde wegen dieses spiegelbildlichen Vergleichs beide gleichsetzen.

Sondern schlicht: Märtyrer zu sein ist noch kein hinreichender Beweis für eine gute Sache. Sondern das wäre jeweils einer differenzierten Wann entstand der Polytheismus? wert. Die Revolution frisst nicht nur ihre Kinder sondern auch ihre Väter.

Das wirkt sich leicht — ob monotheistisch oder sonstwie — totalitär aus: Wer nicht dran glaubt, muss dran glauben… Das Wann entstand der Polytheismus? 1989 sympathisch anders. Na ja, solche Vergleichspunkte zu sehen heißt noch nicht, alles gleichzusetzen. Und wenn sich Ergebnisse totalitäre Staaten… ähneln, kann das völlig verschiedene Ursachen haben.

Zum ganz Grundsätzlichen: Monotheismus mag monolithisch sein und deshalb zu Machtmissbrauch verführen. Der römische Staatskult war — egal welche Götter da jeweils verehrt wurden — lange Zeit auch ziemlich monolithisch. Da war die christliche Variante des Monotheismus natürlich eine besonders effektive Bündelung von Gegenkraft. Gab ja noch andere Varianten des Monotheismus; und man müsste untersuchen, warum die nicht so zum Zuge kamen.

Und die Christen — für heutige Ohren klingt das neckisch: auch als Atheisten verschrien — galten diesem Staatskult gegenüber als unzuverlässige Elemente — wie heutige Extremisten? Blume, ich beobachte die Chronologs nun schon eine Weile und wollte mich eigentlich nicht äußern. Und offensichtlich gar nicht wissenschaftlichem Erkenntnisdrang verkörpern, sondern tiefsitzende Abneigung gegen alles, was sie selbst nicht teilen, äußern wollen.

Bitte geben Sie nicht Wann entstand der Polytheismus?. An Herrn Thilo: Der von Ihnen angesprochene Blogeintrag stammt von Herrn Yoav Sapir, einem angehenden Rabbiner hier in den Chronologs. Es ist ein streitbarer und nachdenkenswerter Text, zu dem sich auch eine interessante Diskussion entwickelt hat. Wenn Sie etwas an Herrn Sapirs Beitrag oder Juden insgesamt?

Vielleicht weil Rache-Gefühle blind machen. Ich las den Artikel von Yoav Sapir, die damalige Reaktion Michael Blumes und stellte fest, wie anerkannt Herr Sapir innerhalb des jüdischen Bereichs und weit darüber hinaus ist.

Und deshalb denunziatorisch Michael Blume als Laudator zu nennen, kann nur aus Rache entstanden sein. Alle bisherige Geschichtsdeutung und Beurteilung geht davon aus, wie wenn verschiedene Mysterien in Konkurrenz lagen, sich der Monotheismus über andere dogmatische Glaubenlehren durchsetzte: ob aus Macht, Zweckdienlichkeit oder der Verschriftung eines groooßen Geheimnisses das mit einem Gründer verbunden wurde.

Der Wandel vom Mythos leerer Dogmatik, Gesetzlichkeit und Göttervielfalt zum Logos, der eine echte Glaubenswende bewirkte, kann kaum gedacht werden, wenn wir am Anfang nur einen offenbarenden Gründer sehen, einen geheimnisvollen Guru, der… Ich bin gewiss: Wennn wir den im kausalen Fluss allen natürlichen Werdens wahrgenommenen Logos der griechischen Philosophie an den Anfang stellen, der als ewiges Wort der Juden verstanden und in menschlicher Weise kultgerecht vermittelt wurde, kommen wir zu ganz neuen Schlüssen.

Auch was die Weiterentwicklung bzw. Auch wenn die dies heute weitergend in den Mythos zurückgefallen, der Logos nur noch eine mystische Leeeeere ist. Wenn man genau hinschaut, dann hat das Christentum sehr viel von den anderen Kulten intgriert — und diese damit schlicht und einfach überflüssig gemacht: Hl. Familie — gab´s in Ägypten Osiris, Isis mit dem Horusknaben auf dem Schoß Hl. Abendmahl — gab´s im Mithras-Kult 7 Sakramente — im Mithras-Kult gab´s 7 Weihestufen.

Sterben und Wiederaufstehung von den Toten — gab´s in vielen Kulten im Winter Tod der Vegetation, im Frühjahr beginnt das Leben von Neuem Gegensatz Gut:Böse — gab´s bei Zarathustra Jüngstes Gericht mit großem Weltenbrand — gab´s bei Zarathustra Verpflichtung Gutes zu tun — Bei Zarathustra hieß es verpflichtend: gute Gedanken, gute Worte, gute Taten und und und … Zusätzlich hatten die anderen Kulte keine vergleichbare Hl.

Was genau seine Hypothese oder Theorie eigentlich sein sollte, kann ich aber auch nicht erkennen. Ich muss jedoch einfach um Verständnis bitten, dass eine einigermaßen seriöse, wissenschaftliche Diskussion über Hypothesen und Theorien zu klar definierten Themenbereichen geführt werden sollte, die über konkrete Begriffe und Belege Wann entstand der Polytheismus? oder geschwächt werden.

Viele Kommentatoren machen das auch, bringen konkrete Fragen, Beobachtungen, Beispiele ein z. Und auch wenn jemand einen Artikel offensichtlich nicht verstanden hat wie Thilo im Bezug auf den Holocaust-Beitrag von Yoav Sapir kann man ja fragen und erklären. Ingo, wann kommst Du zur Schamanen-Ausstellung nach Stuttgart, dann diskutieren wir mal drei Kaffees durch und können da in kürzerer Zeit und mit mehr Gelegenheit zu konkreter und weniger Frust anfälliger Nachfrage viel mehr Inhalte austauschen!

Echt cool wie Du in Deinem Kommentar reagierst. Aber ich bin kein Freund davon. Wenn es nicht zu derb ist sollten auch sehr kritische Kommentare stehengelassen werden. Du läßt sie stehen und jeder Leser kann sich seine eigene Meinung bilden.

Die Souveränität steht Dir gut. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Martin Danke auch Dir für das Feedback! Mal sehen, wie sich das entwickelt. Könnte aber wohl auch manche Verständigungschwierigkeiten leichter überbrücken.

Räusper Puh, ein bischen unheimlich, daß sich außer mir gar kein sonstiger Deschner-Anhänger oder auch nur -Leser mehr zum Blume-Blog verirren sollte. Wir diskutieren hier doch nicht, ob der Monotheismus wahr oder falsch ist das ist wissenschaftlich nicht klärbar oder ob Monotheisten gute und böse Taten vollbracht haben beides ist doch wohl unstrittig — sondern schlicht die religionshistorische Frage, welche Erfolgsfaktoren zu seiner Ausbreitung im römischen Reich führten… Naja, bis dann in Stuttgart!

Freue mich und übernehme die Kaffeerechnung! Das war in den 70ern oder meinetwegen 80ern mal der Bringer, aber Tatsache ist, dass das Christentum damals im Mittelalter die antiken Schriften und Kultur gerettet und bewahrt hat die arabische Kultur und Philosophie war was Aristoteles anbelangt freilich maßgeblich mitbeteiligt und wir ohne die Benediktiner, die Lesen und Schreiben unters arme und einfache Volk brachten,überhaupt die monastische Bewegung, herumsitzen würden ohne Kalenderwesen, Bierbraukunst, Weinbau, Überlieferung der Schrift, Buchmalkunst, Architektur und das Wissen über Tierzucht und Ackerbau,Medizin hier wieder Brücke zum IslamAstronomie immer Wann entstand der Polytheismus?

Austausch mit dem Islam freilich verloren gegangen wäre, also machen wir dochmal halblang mit Deschner und den bösen Christen, die immer nur alles kaputt gemacht haben und nichts besseres wussten, als Hexen zu verbrennen. Einseitigste Kirchenkritik, und das, wo du doch so global und allseits Wann entstand der Polytheismus?

und offen sein möchtest. Universitäten und die heutige Wissenschaft mitsamt ihrem Kanon gäbe es doch ohne die Päpste gar nicht. Ich sage nicht, dass alles supi und eierkuchen war und nach der Den Haager Konvention ablief ,im Gegenteil, aber man muss doch mal differenzieren, man muss doch auch mal vernünftiges Maß halten und die geschichtlichen Fakten jenseits Deschner nicht einfach ignorieren, also wirklich.

Wie geschichtsblind auf einem Auge kann man denn sein? Sogar die böse Hl Inquisition war maßgeblich an der Installierung des modernen Rechtssystems beteiligt, sie legte sogar das Fundament dazu, ich phantasiere das ja nicht einfach daher, das findest du in juristischen Vorlesungen der Neuzeit. Da fehlt es doch einfach am Wollen und am Wissen und dem Blick aufs Ganze.

Sorry, ist nicht persönlich gemeint, aber wenn dann noch Deschner kommt mit offensichtlichem historischen Aberglauben, nee… Da kommen wir nicht zusammen. Lieben Gruß und guten Rutsch allseits! Ehrlich gesagt wundere ich mich darüber, daß sich hier fast alle Diskussionsteilnehmer mehr oder weniger heftig mit einer geschichtlichen Ausprägung des Christentums identifizieren und sich selbst in ihrer Religiosität angegriffen fühlen, wenn diese geschichtliche Ausprägung angegriffen wird.

Wenn ich heute das Missionsgebaren Wann entstand der Polytheismus? Sekten in Südamerika kritisiere, wird mir doch hier wohl auch nicht widersprochen, identifiziert sich doch Wann entstand der Polytheismus? niemand damit. Aber mit dem frühmittelalterlichen Christentum schon?

Dieses Jahr ist Dawkins von der G. Bruno-Gesellschaft der Deschner-Preis verliehen worden, wobei auch Deschner selbst sprach. So retro kann der doch wohl nicht empfunden werden unter gebildeten Leuten von heute. Und, Michael, Du fragst, wie ich finde, recht naiv, was Deschner mit dem Thema hier zu tun hätte. Dritte Bestrafer können durchaus auch siegen durch Handlungen, die wir heute allgemein als kriminell empfinden. Ich sehe, daß das Abendland ohne das benediktinische und das protestantische Arbeitsethos nicht das geworden wäre, was es heute ist.

Und ich sehe all das positiv. Und mir wird immer mehr bewußt, wie offenbar schwer das hier noch vielen fällt. Was kann daran schwierig sein, die dunkle Seite mitzubetrachten???? Oder noch genauer, Elsa: Geschichte ist ein dialektischer Prozeß, da Wann entstand der Polytheismus? ich einig mit Hölderlin, Hegel und Marx: Die Entfernung von einem heidnischen gesellschaftlichen Gleichgewichtszustand durch neue Religion ist die Voraussetzung dafür, daß sich dieser vorherige Gleichgewichtszustand in einen neuen transformieren kann.

Das Christentum brachte die antike Welt heftig ins Ungleichgewicht oder war Ausdruck des Ins-Ungleichgewicht-Geratens. Es erzeugte ein neues gesellschaftliches Gleichgewicht.

Die Wissenschaft ging weiter, die Aufklärung kam usw. Und Du Wann entstand der Polytheismus? viele Antworten, auf die viele andere noch nicht gekommen sind. Aber eines ist sicher: Ich bin kein bürgerlicher oder habilitierter Spießer, der sich irgendwann einmal gelassen und ruhig zurücklehnen wird in seinem Erkenntnisdrang. Ich glaube, da teile ich etwas mit Deschner … Und ich hoffe auch nicht, daß Du irgendwann zu einem solchen mutierst.

Religionswissenschaftler erforschen religiöse Phänomene, wie Physiker physische — also empirisch, auf der Basis von Befunden, Hypothesen und Theorien, die stets der Widerlegung und Weiterentwicklung offen stehen. Wir verkünden keine religiösen Wahrheiten, sondern erforschen religiöses Verhalten. Seltsamerweise aber gelingt es einigen Diskutanten nicht, damit dann auch umzugehen.

Was hat hier der Hinweis auf Deschner zu suchen, in welchem Zusammenhang steht er mit der konkreten Frage, wie sich die Monotheismen der ersten Jahrhunderte durchsetzen konnten? Deschner präsentiert eine Aufzählung, keine testbare Theorie — und ich kenne keinen Religionswissenschaftler, der bestreiten würde, dass auch im Namen der Religion en Gewalt ausgeübt wurde und wird.

Kannst Du das wirklich nicht verstehen, dass das auf Dauer nicht Wann entstand der Polytheismus? — und offensichtlich nicht nur mich frustriert!? Andere Kommentatoren tun das doch auch, und sie sind keinesfalls unkritisch dabei! Ich habe mich mit Deschner noch nie intensiv beschäftigt. Deine Stellungnahme veranlaßt mich dazu.

Daß er in der Wissenschaft nicht rezipiert würde, ist schlichtweg nicht wahr. Aber er zählt viele seriöse Wissenschaftler zu seinen Bewunderern. Dazu brauchst Du nur den Wikipedia-Artikel zu ihm konsultieren, wie ich gerade sehe. Ich habe Deschner eigentlich nur zitiert, weil er der bekannteste ist. Natürlich kann man auch eine beliebige allgemeine sonstige Kirchengeschichte oder ein beliebiges Geschichtsbuch an sich aufschlagen, welche nicht allzu kirchenverherrlichend geschönt sind … und selbst dann ….

Und da es vor der Aufklärung und seit Untergang der Antike gar keine Demokratien, schlichtweg gar keinen Liberalismus gab, war das immer schon ein Bündnis mit absolutistischen Staaten. Schon dieser Satz allein, der vor der Aufklärung in der Sache immer galt, kann davon überzeugen, daß natürlich auch politische Macht in Rechnung gestellt werden muß, wenn man wissen will, warum eine Religion über eine andere siegt. Genau dieser Satz galt auch für die Kommunisten, für die Nationalsozialisten.

Vielleicht sollten wir unsere private Deschner-Debatte woanders hin verlagern. Siehe dabei auch die polytheistischen Systeme in Sumer, Ägypten, bei den Maya, Inkas etc. Ohne diese Vorgeschichte hätten die römischen Kaiser doch Wann entstand der Polytheismus? nicht auf die neue Religion gesetzt! Interessiert Dich das gar nicht?

Und ich verwies darauf, daß die mosaische Unterscheidung zwischen Wahr und Falsch zu einem neuen Umgang in religiösen Auseinandersetzungen führte.

Vor allem der Umstand, dass er Wann entstand der Polytheismus? Söhne christlich erziehen ließ, war entscheidend, denn sie waren bereits weit weniger gewillt, andere Kulte zu dulden.

Die Erleichterung der Christen über das Ende der Verfolgung ging insbesondere bei einigen Hofbeamten und Bischöfen über in eine allzu eilfertige Staatsfrömmigkeit, die im vierten Jahrhundert weitgehend arianisch geprägt war. Schon nach wenigen Jahrzehnten kam es zu massiven Verfolgungen der Anhänger des Bekenntnisses von Nizäa durch die Arianer, später auch zu Verfolgungen Andersgläubiger durch die Reichskirche.

Als ich einmal eine Biographie über Kaiser Julian den Abtrünnigen las, wunderte ich mich über vieles. Das war — soweit sich das abschätzen läßt — zunächst ganz oberflächlicher Opportunismus, der erst ein Menschenalter später durch Leute wie Augustinus seine heute bekannte Verschärfung erhielt. Zur Zeit von Julian gab es diese Augustinische Verschärfung des Christentums noch nicht. Das war eine riesige Zeit des Übergangs, in der man keineswegs scharf christliche von heidnischen demographischen Entwicklungen im heutigen Sinne wird trennen können, da es da viel zu viele Überlappungen gab.

So ähnlich ernst machte sich wohl auch der Einfluß des Augustinus im Christentum ein Menschenalter nach Julian geltend. Ach ja, und ebenfalls Hypathia lebte zur Zeit des Augustinus. Da also kristallisierte erst jenes Christentum aus, wie wir es heute kennen, als es also schon 100 Jahre Staatsreligion war und sich zehntausende von Wann entstand der Polytheismus? an seine Rockschöße geheftet hatten. Augustinus starb in einer von Wandalen belagerten Stadt Nordafrikas, also mitten im Untergang Roms.

Allerdings geht die neuere Forschung davon aus, dass die heidnischen Kulte kaum Verfolgungen von staatlicher Seite ausgesetzt waren. Die Sanktionenen betrafen zunächst noch nicht die heidnischen Senatoren in Rom. Für Theodosius war es wichtiger, gegen häretische Christen vorzugehen. Für die christlichen Kaiser stellte die Bekämpfung des Heidentums, das nicht einheitlich organisiert war, kein erstrangiges Anliegen dar.

Dennoch kam es teils zu harten antiheidnischen Übergriffen, ebenso wie es, etwa in Alexandria, zu Gewalttaten von Heiden gegenüber Christen kam. Dies führte zur Zerstörung des berühmten Serapisheiligtums. Nachhaltig für die weitere Entwicklung waren die Wann entstand der Polytheismus? klassisch heidnischer Kulturgüter, so auch die Bücherverluste in der Spätantike. Unter den nachfolgenden Kaisern wurden die heidnischen Kulte energischer bekämpft. Die Zahl der heidnischen Beamten nahm bereits unter Theodosius I.

Der Höhepunkt dieser Entwicklung wurde unter Justinian I. Etwas seltsam mutet auch das Argument an, die Christen davor seien ja eigentlich noch gar keine richtigen Christen gewesen. Das schnelle Wachstum der christlichen Gemeinden in den ersten drei Jahrhunderten. Die Wirkung von Edikten wie z.

Hätte es kaum Unterschiede gegeben, hätten die Christen doch einfach alle das Edikt befolgen können… Zu Theodosius I. Starks Buch enthält dazu sogar eine empirische Auswertung — nämlich die Religionszugehörigkeit hoher, berufener Reichsbeamter unter den christlichen Kaisern. Und, siehe da, noch lange wurden auch bekennend-polytheistische Notabeln berufen. Man kann es also drehen und wenden, Wann entstand der Polytheismus?

man will: Der Monotheismus hat sich vielerorts strukturell und demografisch durchgesetzt, ggf. Ich halte sie alle für richtig. Und da gab es dann von Deiner Seite aus und mancher anderen Seite aus Widerspruch, den ich nicht verstand. Aber soweit ich sehe, widersprichst Du jetzt nicht mehr. Daß Du also die andere Seite auch berücksichtigst. Gleichgültige Massen, in denen einzelne religiös Ernste und Fanatiker wie Julian und Augustinus und Hypathia wirkten, und in der sich monotheistische Gläubigkeit mit der Zeit immer leichter durchsetzen konnte, als polytheistisch-philosophische.

Die Gründe dafür wären noch genauer zu untersuchen, denke ich. Plakativ läßt sich das nicht beantworten. Weißt Du etwas darüber, wie groß der Anteil der Christen zum Zeitpunkt der Konstantinischen Wende im Römischen Reich war? Waren sie damals schon in der Mehrheit? Ich könnte mir vorstellen, daß das wesentliche Dinge wären, um Deine Fragen so präzise wie möglich zu beantworten.

Wann entstand der Polytheismus?

Als die Goten nach Wann entstand der Polytheismus? Hunnensturm von 375 in ihrer Notlage den Übergang über die Donau begehrten, die Ansiedlung innerhalb der römischen Reichsgrenzen, stellte der römische Kaiser die Bedingung, daß sie dazu Christen werden müßten.

Viele Goten lehnten das ab, was doch auch für ihre heidnische Glaubensfestigkeit spricht. Der römische Kaiser nutzte also eine Notlage aus, um Menschen zum Übertritt zum Christentum zu bewegen. Diese repressive Seite, diese Zwangsseite hat immer eine Rolle gespielt. Aus den Proselyten gingen das Christentum und der Islam hervor. Noch einmal: Der Geist der mosaischen Unterscheidung zwischen Wahr und Falsch war damals kein freiheitlicher, konnte es gar nicht sein.

Oder irre ich mich da? Es ist allein die wissenschaftliche Unterscheidung zwischen Wahr und Falsch, die aristotelische, sokratische, die — von ihrem Wesen aus — mit freiheitlichen Haltungen auch in Glaubensfragen — am ehesten einher gehen kann nicht zwangsläufig muß.

Oder sehe ich da etwas falsch? Bewegungen bisweilen auch mit staatlicher Macht verbündeten, habe ich doch nie bestritten. Von mir also ganz klare Aussage: Selbstverständlich haben sich religiöse und weltanschauliche Systeme aller Art immer wieder auf Allianzen mit dem Staat eingelassen!

Gerade deswegen sind doch Fallstudien besonders interessant, in denen dies ohne bzw. Und gerade der von Dir beispielhaft genannte Sokrates wurde doch von einem polytheistischen Gericht wegen vermeintlichen Atheismus zum Tode verurteilt! Ganz so einfach guter Polytheismus, gute Wissenschaft, böser Monotheismus kann man es sich ernsthaft nicht machen, lieber Ingo. Mit den hier diskutierten Hypothesen hat dies freilich erst einmal auch kaum mehr etwas zu tun, nicht wahr?

Ja, auch dazu hat Stark Daten, u. Sehr spannend, der empirische Ansatz! Wo habe ich das getan? Wenn sich Beurteilungen aufdrängen, klar. Aber ich nehme erst Tatsachen zur Kenntnis und dann lasse ich — gerne — auch Urteile zu.

Aber man sucht sich doch nicht die Tatsachen je nach dem zusammen, was sie dann für Urteile zulassen. Oder tust Du das etwa? Deswegen frage ich mich z. Was haben die hier mit diesem Thema zu tun? Es wird sich sicherlich Gelegenheit finden, die Frage noch einmal grundlegender anzugehen. Es ist doch viel zu auffällig, als Wann entstand der Polytheismus? man es unberücksichtigt lassen könnte in diesen Fragen, daß allzu viele Marxisten Rabbinersöhne oder -neffen waren oder Priesterseminaren entlaufen waren.

Und meistens sind diese Programme dann bisher auch schon einige Jahrzehnte später wieder an dem weiteren wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zugrunde gegangen. Wann entstand der Polytheismus? mosaischen Unterscheidung zwischen Wahr und Falsch wohnt eine unglaubliche weltgeschichtliche Kraft inne, man sollte sie nicht unterschätzen. Oh je: Wann entstand der Polytheismus? ich gerade ab? Aber was, wenn sich herausstellen sollte, daß nicht nur 99 % aller übernatürlichen Akteure Wahnsinn waren, sondern auch die restlichen 1 %?

Dann stellt sich eine ganz unglaubliche Frage: Wie kann, wie konnte überhaupt der Wahnsinn jemals eine so große Rolle in der Weltgeschichte spielen? Ich glaube, das ist eine tiefe philosophische Frage. Und stellte zur Beantwortung dieser Frage völlig falsche Thesen auf zumindest zu 99 % …. Aber warum wirken sie so heftig und lange nach? Es ist doch viel zu auffällig, als daß man es unberücksichtigt lassen könnte in diesen Fragen, daß allzu viele Marxisten Rabbinersöhne oder -neffen waren oder Priesterseminaren entlaufen waren.

Und meistens sind diese Programme dann bisher auch schon einige Jahrzehnte später wieder an dem weiteren wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zugrunde gegangen. Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass orthodoxen Juden gerne der Vorwurf gemacht wird, die Evolutionstheorie abzulehnen?

Und warum funktionierte sie bei den atheistischen Bewegungen, die sie übernehmen wollten, offensichtlich nicht? Oh je: schweife ich gerade ab? Du triffst sie doch auch, benennst aus der Warte des Richters stets gläubige Schuldige und der von Dir verehrte Sokrates wurde Jahrhunderte vor dem Aufstieg des Monotheismus in Griechenland von einem polytheistisch-antiken Gericht zum Tode verurteilt.

Glauben kann auch Demut und Toleranz nach sich ziehen. Es gibt einen Unterschied zwischen Wissenschaft und obskuren Verschwörungstheorien, lieber Ingo. Und die obsessive Mosesjünger-sind-an-allem-Schuld-Nummer gehört kaum in den Bereich der Wissenschaft… Bitte, höre einfach und endlich auf damit! Religionen, Kulte, Schamanismus ; Wann entstand der Polytheismus? sollte man darüber nachdenken, was sie gemeinsam haben.

Gemeinsam ist ihnen, dass sie überall nach den gleichen Mechanismen agieren und reagieren — deswegen kommen überall gleiche oder ähnliche Ergebnisse. Technisch gesprochen: Bauplan, Konstruktion und Funktionsweise des Menschen sind überall gleich. Deswegen bringt es auch nichts, das Christentum Monotheismus einseitig anzuklagen — wo es doch in vielen Ländern gar keine Christen gibt — aber die Menschen genau so handeln. Ich habe schon an anderer Stelle auf die Seite hingewiesen.

Stefan Högl zeigt darin, dass die sogenannten ´Nahtod-Erlebnisse´ eine von mehreren möglichen Ursachen von Transzendenz-Erfahrungen sind, welche seit dem Gilgamesch-Epos immer wieder beschrieben werden. Das ist eigentlich genau das, was Ingo sucht: eine der möglichen Wurzeln von Religiosität, die bei allen Menschen gemeinsam ist und gleichermaßen erlebt wird.

Das Thema ´Nahod-Erlebnisse´ wurde bisher den Esoterikern überlassen. Und die Reaktion auf diese Hinweise: gleich Null. Ist es das, was ich suche? Aber da habe ich auch schon so manches gefunden. Das findet man sicherlich in allen Kulturen und ist sicherlich eine der Wurzeln menschlicher Religiosität. Und da es etwas so durch und durch Normales ist, das sogar die heftigsten Atheisten mit allen anderen teilen, halte ich das für einen guten Ausgangspunkt für die Erforschung der Evolution menschlicher Religiosität.

Bei Nahtod-erlebnissen wird ersichtlich, dass man sich dabei an Erlebnisse ab dem 6. Eines der bedeutendsten Erlebnisse ist die Erinnerung an ein sprechendes, liebevolles Lichtwesen. An dieses Geborgenheitsgefühl in Liebe, Wärme, Glück kann man sich offenbar das ganze Leben lang erinnern. Dieses Lichtwesen ist die eigene Mutter oder andere Personen, die sich liebevoll um das Baby sorgen D.

Blume Anbei doch noch eine Anregung für Ihren rel. Heute vormittag kamen zwei Zeugen Jehovas um mit mir über die Bibel zu sprechen.

Dann fragte ich sie, ob sie ein Konto bei der Bank haben, wo man Zins bekommt. Dort steht eindeutig drin, dass man sein Seelenheil verliert, wenn man Zins nimmt — über Art und Menge steht nichts, d.

Ich gab ihnen den Tipp sie sollten bei dem schönem Wetter besser spazieren gehen oder Schlittschuh laufen — solange sie ihre Seele nicht durch Auflösung des Bankkontos gerettet hätten. Daher meine Anregung: Wie halten es die verschiedenen Religionen mit dem Nehmen von Zins? Das wäre doch mal ein interessantes Thema — gerade mit dem Hintergrund der aktuellen Kapitalmarktkrise. Zumal ich Dienstag allerdings mit anderem Thema vor Finanzwissenschaftlern spreche! Diese Klammer funktionierte bei den Christen, die am Staatskult nicht teilnahmen, nicht — die durch ihre Nicht-Anerkennung in den Verdacht gerieten, Staatsfeinde zu sein und deshalb verfolgt wurden.

Ob ein sekulärer Gesellschaftsvertrag, wie er seit der amerikanischen und der französischen Revolution in den meisten westlichen Staaten üblich ist, bei den Römern funktioniert hätte Ob Kaiser Julians Aufruf auch unter den Heiden eine den Christen vergleichbare Solidarität zu schaffen, auch auf längere Sicht — er regierte ja nur knapp zwei Jahre — erfolgslos geblieben wären,ist reine Spekulation.

Mit zwei bemerkenswerten Ausnahmen: Neue Hexen, einschließlich Wicca, sind ganz überwiegend weiblich. Dafür haben die Frauen in diesen Gemeinschaften auffällig viele Kinder. Ob Polybios Annahmen für den Bevölkerungsrückgang in hellenistischer Zeit stimmten — wobei nur im eigentlichen Griechenland die Bevölkerung zurückging — ist offen.

Der japanische Zen-Buddhismus koexistiert z. Ich bin mir ferner bewusst, dass mein Neopanismus irrational ist — und er mir ungeplant und entgegen meiner atheistischen Grundhaltung sozusagen zustieß. Die ausnahmslos auch von dynamischen Religionsgemeinschaften v. Denn Religionen fördern ja nicht zuerst den Zusammenhalt der ganzen Stadt, sie verbinden konkret Stadtbewohner, die sonst häufig stark zersplittert leben. Diese Klammer funktionierte bei den Christen, die am Staatskult nicht teilnahmen, nicht — die durch ihre Nicht-Anerkennung in den Verdacht gerieten, Staatsfeinde zu sein und deshalb verfolgt wurden.

Der römische Staatskult war aber auch nicht in der Lage, in ausreichendem Ausmaß für stabile und große Familien sowie soziale Netzwerke zu sorgen. Ob ein sekulärer Gesellschaftsvertrag, wie er seit der amerikanischen und der französischen Revolution in den meisten westlichen Staaten üblich ist, bei den Römern funktioniert hätte Möglich.

Ob Kaiser Julians Aufruf auch unter den Heiden eine den Christen vergleichbare Solidarität zu schaffen, auch auf Wann entstand der Polytheismus? Sicht — er regierte ja nur knapp zwei Jahre — erfolgslos geblieben wären,ist reine Spekulation. Da monotheistische Religionen ihre Anhänger exklusiv binden, sind sie zu stärkeren Gemeinschaftsleistungen in der Lage.

Wo Frömmigkeit und Spenden zwischen zahlreichen Gottheiten aufspaltet wird, entstehen ggf. Männer überwiegen Wann entstand der Polytheismus? Schweizer Volkszählung v. Raelianern in allen etablierten Religionsgemeinschaften Wann entstand der Polytheismus? vertreten. Mit zwei bemerkenswerten Ausnahmen: Neue Hexen, einschließlich Wicca, sind ganz überwiegend weiblich.

Dafür haben die Frauen in diesen Gemeinschaften auffällig viele Kinder. Empirische Studien dazu wären wirklich hochinteressant!!! Ob Polybios Annahmen für den Bevölkerungsrückgang in hellenistischer Zeit stimmten — wobei nur im eigentlichen Griechenland die Bevölkerung zurückging — ist offen. Auch Berichte anderer Autoren, archäologisch-demografische Studien, vor allem aber die zunehmend verzweifelten, familienpolitischen Maßnahmen spätrömischer Kaiser verweisen auf lange Phasen demographischen Niedergangs.

Die auch demografisch dynamischen Religionsgemeinschaften in modernen Gesellschaften sind überwiegend aber nicht ausschließlich monotheistisch. Von einem Aussterben der Religiosität kann weltweit keine Rede sein, wir haben stattdessen seit Jahrhunderten Wellenbewegungen, wobei die Entwicklung von Sozialstaat und Individualismus säkularisierend wirken, die Demografie wiederum dynamische Religionsgemeinschaften begünstigt.

Ich bin mir ferner bewusst, dass mein Neopanismus irrational ist — und er mir ungeplant und entgegen meiner atheistischen Grundhaltung sozusagen zustieß. Danke, das ist wirklich interessant! Und Sie wirken damit nicht nur als Suchender, sondern auch als Mit-Akteur an der Entwicklung religiöser Systeme und ggf. Gemeinschaften mit, die sich dann wiederum Wann entstand der Polytheismus? religionsdemografischen Wettbewerb bewähren können. Evolutionsforschung bezieht sich ja immer nur auf die Vergangenheit, die Zukunft bleibt offen!

Wenn Sie das Thema darüber hinaus fachlich interessiert, es gibt eine Vielzahl von Artikeln dazu, z. Die traditionellen Religionen sind nicht einfach von selbst zerfallen, sondern wurden verboten, unterdrückt und ausgelöscht und trotz all der Unterdrückung hielten viele Menschen über viele Jahre an den alten Religionsformen fest. Sein Wachstum ging auf ein intensives Gemeinde- und Sozialleben, auf Kinderreichtum und entsprechende Missionserfolge zurück. Erst so wuchsen die Christen zu einer Macht heran, die zunächst in Armenien und dann in Rom auch staats- und schwerttragend werden konnte.

Contact us

Find us at the office

Cudd- Lehnert street no. 7, 84569 New Delhi, India

Give us a ring

Esly Garzone
+76 910 442 603
Mon - Fri, 10:00-16:00

Contact us