Question: Warum gibt es immer noch Videotext?

Den ungenutzten Platz wollten diese findigen Techniker anders nutzen. So entstand die Idee zum Videotext, der bis heute 96 unterschiedliche Buchstaben, Sonderzeichen oder Zahlen darstellen kann – und das noch immer in der Optik von damals. ... Über 40 Millionen Deutsche besuchten pro Jahr mindestens eine Videotext-Seite.

Wer hat den Videotext in Deutschland erfunden?

Alexander Kulpok (* 13. November 1938 in Berlin) ist ein deutscher Journalist und Autor. Bekannt wurde er als Moderator der Abendschau des Sender Freies Berlin (SFB) und als langjähriger Leiter der in Berlin beheimateten Redaktion des von ARD und ZDF gemeinsam unter dem Namen Videotext produzierten Teletext-Dienstes.

Wie findet man Videotext?

Videotext gibt es nur noch für den Bereich „Fußball“, den ihr wie folgt aktivieren könnt: Auf eurer Fernbedienung befindet sich die „? “-Taste, mit der ihr den Videotext öffnen könnt. Wählt dann die Seite 222 aus um den Live-Ticker eurer Fußball-Sendungen zu sehen.

Wie bekomme ich Videotext?

Drücken Sie dafür auf die „Fragezeichen-Taste“ Ihrer Fernbedienung, um den Videotext zu öffnen. Gehen Sie zu Seite 222, um den Live-Ticker mit allen Informationen zu öffnen. Möchten Sie die Untertitel für Hörgeschädigte aktivieren, müssen Sie die Seite 149 des Videotexts aufrufen.

Wo ist auf der Sky Fernbedienung der Videotext?

Auf eurer Fernbedienung befindet sich die „? “-Taste, mit der ihr den Videotext öffnen könnt. Wählt dann die Seite 222 aus um den Live-Ticker eurer Fußball-Sendungen zu sehen. Hinweis: Auf der Seite 149 findet ihr die Untertitel für Menschen mit Hör-Beeinträchtigung.

Wer Mietschulden hat und Gefahr läuft, seine Wohnung zu verlieren, der ist für die Behörden meist kein Unbekannter mehr. Reicht ein Vermieter bei Gericht eine Räumungsklage ein, dann geht automatisch eine Mitteilung an das Sozialamt. Dieses schreibt dem Mieter einen Brief, bietet Hilfe an, vermittelt zwischen ihm und dem Vermieter und übernimmt oft auch die Mietschulden. Der Mieter muss nur einen kleinen, aber entscheidenden Schritt machen: Er muss den Brief öffnen - und reagieren.

Doch daran scheitert es oftmals. Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf. Der beste Weg, obdachlos zu werden, ist, sich tot zu stellen. Viele Kommunen reagieren erst wieder, wenn der Hilfsbedürftige nach der Zwangsräumung auf der Straße steht.

In Frankfurt, wo Christine Heinrichs seit 25 Jahren in der Obdachlosenhilfe arbeitet, setzt man dagegen auf die sogenannte aufsuchende Hilfe.

Warum gibt es immer noch Videotext?

Werden die Briefe vom Amt nicht beantwortet, klingeln Mitarbeiter des Frankfurter Vereins an der Wohnungstür und versuchen, Kontakt aufzunehmen. Das ist schwierig, denn die Menschen haben sich meist schon zu sehr in ihre eigene Welt zurückgezogen.

Heinrichs und ihre Mitarbeiter hören immer wieder die gleiche Geschichte: Erst war die Frau weg, dann kam der Alkohol, dann war der Job weg, und nun ist die Wohnung in Gefahr. Strukturkonservativ nennt Heinrichs diese Haltung, die Unfähigkeit zur Veränderung führe zum Verlust der Handlungsfähigkeit. Sie und ihre Mitarbeiter bräuchten eigentlich drei Monate, um den Menschen zu helfen. Tatsächlich haben sie meist nur zwei Wochen bis zur Räumung. Denn wenn jemand erst einmal auf der Straße lebt, ist eine Rückkehr ins alte Leben extrem schwer.

Und die notwendige Hilfe wird dann richtig teuer. Hinzu kommen Gelder von zahlreichen karitativen Einrichtungen, Hilfevereinen und der Kirche.

Warum gibt es immer noch Videotext?

Etwas mehr als 1000 Personen leben in der Hansestadt Warum gibt es immer noch Videotext? der Straße. Zirka 2700 sind in öffentlichen Wohn- und Notunterkünften untergebracht. Würde man diesen Menschen die Miete für jeweils eine kleine Wohnung bezahlen, wäre das für die Stadt erheblich billiger. So kostet zum Beispiel ein Transport ins Krankenhaus 700 bis 800 Euro.

Außerdem fallen noch Kosten für Notunterkünfte, Gesundheitsund Sozialprogramme und auch die Kommunikation mit dem Bürger an. Warum bekommt ihr diese Leute nicht von der Straße? Christine Heinrichs hat täglich mit Anrufen von aufgebrachten Frankfurtern zu tun, denen schwer zu vermitteln ist, warum 45 Mitarbeiter versuchen, den Obdachlosen zu helfen, und doch an ihre Grenzen stoßen.

Jeder hat das Recht, so zu leben, wie er will - auch auf der Straße. Das Hauptproblem ist laut Ansen der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Nach einer Studie des Pestel-Instituts fehlen in Hamburg 110000 Sozialwohnungen.

Doch die allein lösen das Problem nicht. Es gibt Obdachlose, die gar keine Wohnung mehr wollen, die ihr soziales Umfeld nicht verlassen möchten, die beengte Räume und Regeln des nachbarschaftlichen Zusammenlebens nicht mehr ertragen können. Nicole Serocka von der Hamburger Sozialbehörde kennt Fälle, in denen Menschen eine Wohnung zugewiesen wurde, Warum gibt es immer noch Videotext?

die dann mit dem Schlafsack auf dem Flur übernachtet haben. Viele kehren auch freiwillig zurück auf die Straße.

Warum gibt es immer noch Videotext?

Man nennt das den Drehtüreffekt. Wenn Menschen sich über Jahre in solchen Lebensverhältnissen eingerichtet haben, präge das ihr Selbstbild. Sich von der Identität des Ausgestoßenen zu lösen falle vielen schwer. Für Christine Heinrichs geht das Problem weit über das Festhalten an einem falschen Selbstbild hinaus.

Auch der fehlende Wohnraum ist für sie kein Argument. Die Zahl derer, die nicht zurückwollen oder -können, bleibt gleich.

Wer liest eigentlich noch den Teletext?

Die Personen, die wirklich auf der Straße landen, haben meist noch andere Probleme. Einen Austausch zwischen diesen beiden Gruppen sieht Heinrichs nicht. Davon sind 90 Leute ständig da, und die anderen sind relativ schnell wieder weg.

Denn die haben noch Ziele. Oft ist eine psychische Erkrankung schuld daran. Das Leben auf der Straße ist gefährlich, die Lebenserwartung von Obdachlosen deutlich geringer. Und der Weg zurück ins normale Leben ist schwierig. Das bekannteste Notquartier in Hamburg, das Pik As, begeht im kommenden Jahr seinen 100.

Die Unterkunft ist auch im Sommer restlos ausgebucht. Einer der Bewohner lebt dort seit 38 Jahren.

Contact us

Find us at the office

Cudd- Lehnert street no. 7, 84569 New Delhi, India

Give us a ring

Esly Garzone
+76 910 442 603
Mon - Fri, 10:00-16:00

Contact us