Question: Warum lernen wir Gedichte?

Dabei hat das Lernen von Gedichten noch weit mehr Wertvolles zu bieten. Es schult die Merkfähigkeit, es hilft unseren Sprachausdruck zu verfeinern, zu differenzieren und zu rhythmisieren. Der Sprachklang wird melodischer, der Sprachfluss wird weicher, der Ausdruck bewusster. Der Wortschatz wird erweitert.

Sind Gedichte wichtig?

Gedichte sind geballte Sprachenergie, sie beschleunigen Denken und Empfindungen. ... Gedichte sind wichtig, weil es Dichter gibt. Und Dichter sind Menschen, die eine universelle kritische Haltung beweisen - sich selbst und der Welt gegenüber.

Welche Bedeutung hat Kinderlyrik?

Unter den Begriff Kinderlyrik fallen alle für Kinder und von Kindern geschriebenen lyrischen Texte, wie Kinderreim, -gedicht und -lied. Begrifflich klar abgrenzen lassen sich die drei Kategorien nicht voneinander, sie werden häufig auch synonym verwendet.

Warum können Gedichte also Reime für die kindliche Entwicklung wertvoll oder förderlich sein?

Der Reim gibt dem Gedicht etwas Harmonisches und hilft dem Kind, das Gedicht einfacher auswendig lernen zu können. Der jeweilige Rhythmus gibt dem Gedicht seinen eigenen Charakter. Die Reime geben den melodischen Rhythmus vor. ... Sie sind in der Regel nicht zu lang, damit das Kind nicht überfordert wird.

Was lernt man durch Gedichte?

Dabei hat das Lernen von Gedichten noch weit mehr Wertvolles zu bieten. Es schult die Merkfähigkeit, es hilft unseren Sprachausdruck zu verfeinern, zu differenzieren und zu rhythmisieren. Der Sprachklang wird melodischer, der Sprachfluss wird weicher, der Ausdruck bewusster. Der Wortschatz wird erweitert.

Auch der Zustrom zu Festival-Lesungen ist bekanntlich immer noch Warum lernen wir Gedichte?, und natürlich trägt das Internet noch einmal ganz anderes zur Möglichkeit bei, Lyrik überhaupt wahrzunehmen und zu rezipieren.

Wo lernen wir

Wird so wenig Lyrik gelesen, weil zu wenig Lyrik besprochen wird oder wird so wenig Lyrik besprochen, weil so wenige potentielle Leser zu erreichen sind?

Gibt es zu auch Du liest selten Gedichte — aber warum? Als Blogger hat er sich sowohl im Bereich der Literaturkritik als auch -vermittlung in der Branche einen Namen gemacht. Rechtsanwalt Winterling ist zudem als Jurymitglied u. Hamburger Literaturförderpreise und Moderator von Lesungen tätig, sowie gefragter Interviewpartner u.

Deutschlandfunk, Radio Einswenn es darum geht verständlich und unterhaltsam über rechtliche Themen und solche des Bloggens zu berichten. Ich lese Lyrik, immer schon — selbst inzwischen die langen Balladen, die mir als Schülerin zunächst verleidet wurden.

Und ich würde mir mehr Raum für Lyrik wünschen — aber die berechtigte Klage, dass sie im Verlagswesen nur eine randständige Rolle spielt, ist ja leider auch nicht neu.

Allerdings traue ich mir selbst nicht zu, z. Dafür gibt es aber wenigstens gerade im Netz schon ganz hervorragende, kompetente Anlaufstellen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich gerade zu Schulzeiten ziemlich die Nase voll von Gedichten aber auch von Büchern hatte.

Meine Deutschlehrerin hat mir die Lust auf alles Geschriebene genommen…heute lese ich zum Glück wieder viel, habe meine Liebe zu guten Büchern, aber vor allem zu schönen Worten wiedergefunden — und wo findet man schönere Worte als in der Lyrik? Zwar bin ich noch ein blutiger Anfänger, wenn es um Lyrik geht, aber ich liebe zum die Gedichte von Rilke. Wie aber sollte man anders über Lyrik im Unterricht sprechen als sich erstmal über Analysen zu nähern. Den fand ich tatsächlich ziemlich gut.

Vielleicht sollte ich einfach mutiger werden und wieder vermehrt Lyrik lesen, denn per se habe ich nichts dagegen. Allerdings — ich bin nicht so kundig in der allerneuesten Lyrik, Warum lernen wir Gedichte? gebe ich zu. Ich habe meine Lieblings-Autorinnen und -autoren, ich kann ein paar Sachen auswendig Warum lernen wir Gedichte? aus Schulzeiten, aber nicht wegen der Schule, sondern aus wohl verstandenem Eigeninteresse.

Ich persönlich lese gerne Lyrik, bin aber allgemein vielen gedruckten Genres gegenüber aufgeschlossen und zunehmend kritisch dem Roman und vor allem längeren Romanen gegenüber eingestellt. Auf unserem noch recht jungen Blog, der nur etwa jeden Monat einen neuen Beitrag erhält, haben wir immerhin schon über den portugiesischen Nationaldichter Camoes, die polnische Nobelpreisträgerin Warum lernen wir Gedichte?, die deutsche Nobelpreisträgerin Nelly Sachs, den zeitgenössischen Dichter Christian Lehnert sowie — obgleich nicht direkt über ihre Lyrik — über die in den letzten Jahren sehr präsente Dichterin Sylvia Plath als auch über Rilke geschrieben.

Wollte man, könnte man Warum lernen wir Gedichte? unsere eigenen Gedichte oder lyrische Prosa hinzunehmen. Mitunter braucht es mehr Zeit, einen Gedichtband zu lesen als eine von der Seitenzahl gleich lange Novelle. Im Gegensatz zu Romanen verschwindet ein Gedichtband nicht für immer im Bücherregal, wobei ich die Meinung natürlich exklusiv haben könnte.

Warum lernen wir Gedichte?

Selbstverständlich gibt es kompliziert oder nahezu unmöglich zu lesende Lyrik, es gibt solche, die nur kleingeschrieben wird, keine Kommas enthält.

Es muss einem nicht alles gefallen, es verhält sich wie mit Romanen oder Romanciers. Für meinen Geschmack gibt es zu wenig Orientierung in Sachen Lyrik, vermutlich fühlen sich viele vom Genre überfordert, weil sie nicht wissen, was sie zuerst lesen könnten, wie sie dann weiter vorgehen sollten.

Hier wären Blogs gut geeignete Türöffner. Die Verkäufe sind mir nicht so wichtig, aber mehr Freude und Überschwang in Bezug auf Lyrik — das wäre ein lohnenswertes Ziel.

Es gibt genug Lyrik in den Backlists der Verlage zu entdecken, es ist nicht eigentlich unser Problem, wenn aktuell wenig Lyrik auf den Markt kommt. Wichtig sind mehr Menschen, Warum lernen wir Gedichte? sich für Lyrik interessieren, Warum lernen wir Gedichte?

Rest wird sich entwickeln oder auch nicht. Als kürzlich Karl Dedecius starb, da war das auch die Möglichkeit, das Übersetzungwerk eines ganz besonderen Kulturvermittlers vielleicht erstmalig Warum lernen wir Gedichte?. Es wird berichtet und es gibt die Literatur, aber es obliegt letztlich einen jedem einzelnen, die Berichte wahrzunehmen und ein wenig Interesse aufzubringen. Es gibt Hunderte gute Romane. Es gibt tonnenweise passable Romane. Es gibt nur wenig gute Lyrik. Und vieles davon ist in einer Sprache geschrieben, die ich nicht beherrsche.

Lyrik sollte in der Muttersprache gelesen werden. Ergo: Ich lese wenig Lyrik, weil es wenig gute Lyrik zu lesen gibt. Klang ist — der musikalischen Herkunft entsprechend — ein wichtiger Bestandteil von Gedichten und mit so einer Ausgabe kann ich mir Inhalt und Form erschließen. Bei Sprachen, von denen ich keine Ahnung habe, muss ich mich ggf auf die Übersetzung verlassen. So habe ich als Teenager japanische und chinesische Gedichte in der Übertragung!

Warum lernen wir Gedichte? Jugendliche habe ich viel Lyrik jenseits der Schullektüre gelesen, aber so ab Anfang Zwanzig nicht mehr. Ich habe sogar einen gewissen Widerwillen entwickelt. Gedichte nerven mich, ich finde sie aufdringlich: schon durch ihre Form drücken sie mir aufs Auge wie extrem verdichtet und tiefsinnig sie sind, und dass ich nur etwas von ihnen habe, wenn ich sie bewusst und konzentriert interpretiere.

Prosa bietet das alles gewissermaßen durch die Hintertür, auch sie ist gestaltet, verdichtet, tiefsinnig, rhythmisch, voller Tropen, Bilder, Analogien, aber all das entfaltet sich langsamer und leiser, sozusagen gedämpft durch die Handlung. Ich vermute, dass diese Erwartungshaltung der Lyrik viele Leser einschüchtert. Bei Prosa entdecke ich en passant ihre Strukturen, tieferen Bedeutungen und Interpretationsmöglichten, freiwillig, manchmal fast zufällig — bei Lyrik fühle ich mich dazu verpflichtet, sie zu entdecken.

Warum lernen wir Gedichte?

Und aus Trotz habe ich keine Lust dazu. Als Jugendliche habe ich viel Lyrik jenseits der Schullektüre gelesen, ab Anfang Zwanzig dann nicht mehr. Ich habe sogar einen gewissen Widerwillen entwickelt. Gedichte nerven mich, ich finde sie aufdringlich: Schon ihre Form drückt mir aufs Auge, wie verdichtet und tiefsinnig sie sind, und dass ich nur etwas von ihnen habe, wenn ich sie bewusst und konzentriert interpretiere.

Prosa bietet all das gewissermaßen durch die Hintertür, sie ist auch gestaltet, verdichtet, tiefsinnig, rhythmisch, voller Tropen, Bilder, Analogien, Klang, aber all das entfaltet sich langsamer, leiser, sozusagen gedämpft durch die Handlung.

Ich vermute, dass diese Erwartungshaltung der Lyrik viele Leser abschreckt.

Warum lernen wir Gedichte?

Bei Prosa entdeckte ich en passant ihre Strukturen, tiefere Bedeutungen und Interpretationsmöglichkeiten, freiwillig, manchmal fast zufällig — bei Lyrik fühle ich mich dazu verpflichtet sie zu entdecken. Und aus Trotz habe ich dazu keine Lust. Vielleicht kenne ich ja auch nur die falsche Lyrik. Manche Gedichte mag ich schließlich, zum Beispiel einiges von Jandl.

Ich nehme diesen Blogpost mal zum Anlass, mich der Lyrik wieder mehr zuzuwenden. Meist komm ich darauf nicht klar. Im Sprechkunststudium habe ich mich vier Jahre lang mit ihnen auseinandergesetzt und es gab bei mancher Lyrik irgendwann einen Punkt, wo ich einhaken konnte, wo ich dahinter gekommen bin.

Aber meist kriege ich das nicht hin. Ich suche nach der Geschichte und die finde ich in den wenigsten Gedichten. Kurz gesagt, ist einfach nicht meine Warum lernen wir Gedichte?. Und ich habe in den Kommentaren auch viele interessante Meinungen gelesen, denen ich zustimmen kann. Vielleicht liegt es daran, dass man sich so schlecht über sie unterhalten kann. Einen Roman kann man nacherzählen, aber über ein Gedicht kann man sich nicht einfach so unterhalten.

Da müsste man länger drüber reden.

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