Question: Was versteht man unter Christentum?

Das Christentum ist die größte Religion der Welt: Über zwei Milliarden Christen glauben an einen Gott, der die Welt erschaffen hat, und an die Lehren des Predigers Jesus Christus. Er hat vor rund 2000 Jahren in Palästina gelebt. Die Anhänger des Christentums glauben, dass er der Sohn Gottes ist.

Was ist besonders am Christentum?

Im Christentum spielt die Bibel eine zentrale Rolle. ... Eine Besonderheit des Christentums ist die sogenannte Dreifaltigkeit (Trinität). Zwar gibt es im Christentum – wie beispielsweise auch im Judentum oder im Islam – nur einen Gott, doch dieser tritt in drei Erscheinungsformen auf: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Der Begriff Ökumene bezeichnete in der Antike den ganzen Bereich des römischen Imperiums, meint aber auch die ganze Welt.

Was versteht man unter Christentum?

Für die christliche Religion ergibt sich aus dieser Sicht das Problem von Einheit und Vielfalt. Bei der Gründungsversammlung in Amsterdam waren 147 Kirchen aus 44 Ländern vertreten.

Was versteht man unter Christentum?

Einheit der Christen und Zusammenarbeit zwischen Christen verschiedener Bekenntnisse war für römische Vorstellungen lange Zeit nur als Rückkehr zur Papstkirche denkbar. Vatikanische Konzil 1962 bis 1965 anerkannte nicht-römische Christengemeinschaften und widmete dem Ökumenismus ein eigenes Dekret. Unterschiede gibt es in den nationalen Ökumenischen Räten.

Was versteht man unter Christentum?

Im österreichischen ökumenischen Rat ist die römisch-katholische Kirche Vollmitglied. Heute Trend Richtung Ökumene spürbar In Westeuropa und Nordamerika ist Ökumene als Zusammenarbeit von Kirchen, von Gemeinden und einzelnen Christen verschiedener Traditionen heute eine Selbstverständlichkeit; in anderen Teilen der Welt, etwa in Osteuropa, haben die neuen Nationalismen eine interkonfessionelle Zusammenarbeit behindert, manche Ansätze dazu sogar wieder zerstört.

Nach einer 2000-jährigen Zersplitterungsgeschichte hat die ökumenische Bewegung ein neues Klima zwischen den christlichen Konfessionen entstehen lassen. Wurde Einheit des Christentums lange Zeit vorwiegend als organisatorischer Zusammenschluss verstanden, der die unterschiedlichen Traditionen auf die jeweils beherrschende reduziert, so denken Christen und Christinnen heute demokratischer und föderalistischer; denn nur wenn die gegenseitige Verketzerung, der zwischenkirchliche Krieg gegeneinander, ein Ende nimmt, wird das Christentum seinen Platz unter den Weltreligionen bewahren können.

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