Question: Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben?

Da Pflanzenhaarfarbe sich wie eine Lasur um Dein Haar legt, empfehlen wir für dauerhafte Deckkraft, Dein Haar in einem Zeitraum von 3 Wochen dreimal zu färben. So können sich die Pigmente mit Deiner natürlichen Haarfarbe dauerhaft zu Deiner individuellen Nuance verbinden – je nach Haarbeschaffenheit.

Wie oft kann man mit Henna Haare färben?

Je häufiger du deine Haare mit Henna färbst, desto stärker wird jedes Haar mit Henna ummantelt, wie ein Schutzlack. Das heißt, du kannst Henna so oft du willst verwenden. Bei einer monatlichen Anwendung bleibt deine Haarfarbe so strahlend, wie du sie kennst.

In welchen Abständen mit Henna färben?

Tipps. Es sollten mindestens vier bis sechs Wochen Abstand zwischen einer Haarfärberei mit Pflanzenhaarfarben und einer mit chemischen Färbemittel liegen. Auch Dauerwellen greifen im pflanzengefärbten Haar schlecht, deshalb erst nach der Dauerwelle mit Henna färben.

Wie lange hält khadi Goldhauch?

Je länger die Khadi Haarfarbe in Deinen Haaren bleibt, umso intensiver schimmern die Goldakzente – bis hin zu Kupfergold. Wenn Du violette Reflexe überfärben willst, gib der Khadi Pflanzenhaarfarbe mindestens 60 Minuten Zeit. Danach mit klarem Wasser ausspülen – fertig. Verzichte 24 bis 48 Stunden auf Shampoo.

In diesem Artikel erfährst Du alles, was ich über Pflanzenhaarfarbe herausgefunden und selbst erprobt habe: den Unterschied zu chemischer Haarfarbe, wie sie funktioniert und was Du alles beim Färben beachten solltest.

Vorab meine Vorgeschichte: Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr meine Haare gnadenlos blondiert mit bestenfalls einem Jahr Pause. Die meiste Zeit waren sie platinblond — blonder geht nicht. Ich konnte mich damals ohne blonde Haare nicht vorstellen.

Ich dachte, dass mich niemand mehr beachten würde und ich wie eine unauffällige graue Maus aussehen würde. Das Umdenken hat langsam zusammen mit der veganen Rohkost-Ernährung eingesetzt.

Zuerst habe ich die chemischen Shampoos weggelassen und dann ergab die Blondierung immer weniger Sinn für mich.

Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben?

Was bringt die natürliche Pflege, wenn die Haare durch die Chemie zerstört werden? Langsam bin ich auf blonde Strähnen umgestiegen. Zwei Jahre lang, nur um festzustellen, dass sie auch nicht besser sind. Das Gesamtbild ist trotzdem das gleiche: kaputte, trockene, brüchige Haare.

Dann habe ich den meist gefürchteten Schritt gewagt: Ich habe meine natürliche Haarfarbe herauswachsen lassen und die gefärbten Haare nach und nach weggeschnitten.

Die erste Zeit habe ich mich tatsächlich unwohl gefühlt, total unattraktiv und unhübsch. Doch dann habe ich gemerkt, dass ich eine Sache gar nicht vermisse: die blöden Anmachen und Flirtversuche auf der Straße von komischen Männern, die mich nicht interessieren.

Ganz im Gegenteil, ich wurde viel weniger, dafür von qualitativen Männern angesprochen und irgendwie generell ernster genommen. Es hat schon ein paar Jahre gedauert, bis ich zur eigenen Haarfarbe zurückfand. Und ich bin überaus glücklich damit.

Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben?

Doch wir Frauen sind Wesen, die ab und zu doch die ein oder andere Abwechslung suchen. So habe ich mich entschieden, Pflanzenhaarfarbe zum ersten Mal in meinem Leben auszuprobieren, um meinen dunkel aschblonden Haaren eine goldene Schattierung zu geben.

Dazu habe ich mich ausgiebig über Pflanzenhaarfarben informiert und eine getestet. Hier ist übrigens ein Video zu diesem Blogpost, wo ich das Haarefärben mit Pflanzenhaarfarbe durchführe: Warum ist chemische Farbe schädlich für die Haare? Chemische Haarfarbe greift die Struktur der Haare an und zerstört einen Teil der natürlichen Haarpigmente, um das Haar einheitlich durchzufärben.

Durch diese aggressive Einwirkung werden die Haarschüppchen verändert und ähnlich wie bei einem Tannenzapfen geöffnet.

Färben mit Henna: Schädlich oder nicht?

Auf diese Weise können Farbpigmente in das Haar eindringen. Bei regelmäßigem Färben können sich die Schüppchen immer schlechter schließen, die Haarstruktur wird porös. Dadurch werden die Haare trocken, brüchig, empfindlich gegen äußere Einflüsse und sehr schwer kämmbar. Aber auch chemische Stylingprodukte mit Alkohol, Föhn- und Glätteisenhitze zerstören die Haarstruktur.

Die Folge ist, dass die Haare stumpf werden, es bildet sich Spliss und letztendlich brechen die Haare. Wie funktioniert Pflanzenhaarfarbe und warum ist sie gut für Haare?

Im Gegensatz zur chemischen Farbe greift Pflanzenhaarfarbe die Struktur der Haare nicht an und dringt nur in die äußere Haarschicht ein. Es legen sich während der Färbung die Farbpigmente an die Haare an und umschließen sie.

Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben?

Die Haarstruktur wird nicht zerstört und noch besser: Die Farbpigmente füllen kleine Lücken zwischen der Schüppchen wieder auf und sorgen damit für einen langanhaltenden schönen Glanz nach der Färbung. Obwohl Pflanzenhaarfarben nicht in die Haarstruktur eindringen, lassen sie sich grundsätzlich nicht mehr auswaschen. Wie langfristig die Verbindung ist, kann jedoch von Haar zu Haar variieren. Auch hängt das Färbeergebnis und die Haltbarkeit der Farben von der Pflege ab.

Es ist viel nachhaltiger die Haare bereits einige Zeit vor der Färbung nur noch mit silikonfreiem Shampoo zu waschen oder noch besser auf oder umzusteigen. Das Silikon blockiert durch einen Film den Zugang zu den Haaren und verhindert, dass die natürliche Farbe ihre Wirkung entfalten kann. Jojobaöl wenn kurz vorher benutzt, können das Farbergebnis stören.

Auch von der Einwirkzeit unterscheidet sich die natürliche von der chemischen Haarfarbe. Bei natürlichen Farben kann sie bis zu zwei Stunden betragen. Es ist dabei auch wie bei chemischen Haarfarben wichtig, dass die Farbe nur auf heiler Haut ohne Wunden angewendet wird, denn die Farben werden aus Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben?

Bestandteilen wie Blättern und Rinden gewonnen und können Keime enthalten. Wenn Du Deine Haare mit Naturhaarfarbe heller und blonder machen willst, wirst Du enttäuscht. Die Pflanzenhaarfarben oxidieren nicht und können das Haar nur etwas dunkler machen oder ihm eine andere Schattierung geben. Blondes Haar wird mithilfe einer Naturhaarfarbe auch nicht schwarz werden, sondern maximal um einen Farbton dunkler. Die Farbwirkung der Pflanzenhaarfarbe vereint sich mit Deiner natürlichen Haarfarbe zu einem ganz besonderen individuellen Ergebnis.

Haare färben mit Pflanzenhaarfarbe: die Anwendung Wenn Du chemisch gefärbte Haare hast oder sonst noch zweifelst, färbe vorher eine Probesträhne. Anwendung: Die Haare vorher waschen, Farbe mit ca. Möglichst warme Farbe auf die fast bzw. Du kannst gerne einen speziellen Haarfärbepinsel benutzen, ich habe das mit den Händen gemacht, indem ich jede Strähne besonders an der Kopfhaut mit Farbe einmassierte und die Farbe dann in die Längen gezogen habe.

Wenn Du Angst hast, dass sich die Hände verfärben, kannst Du dünne Handschuhe tragen. Nach dem Farbauftragen eine dünne Plastiktüte oder beiliegende Wärmehaube aufsetzen und Handtuch um den Kopf wickeln. Jetzt kannst Du Farbspritzer von Dir und der Badewanne abwaschen. Viele Frauen haben schon chemisch gefärbte Haare und fragen sich, ob sie auch Pflanzenhaarfarbe anwenden können, ohne grüne oder lila Haare zu bekommen. Ich hatte auch noch die Reste der Blondierung an den Spitzen.

Wichtig ist nur, dass zwischen der chemischen Färbung und der pflanzlichen eine ausreichende Pause liegt ca. Zwar werden sich Schäden von der chemischen Färbung nicht rückgängig machen lassen, das Haar wird jedoch durch die Pflanzenhaarfarbe wieder kräftiger und glänzender aussehen. Graue Haare Viele Leserinnen meines Blogs fragen mich, wie sie auf natürliche Weise und chemiefrei ihre grauen Haare abdecken können.

Ich selbst habe noch keine Erfahrungen mit grauen Haaren und meine Mama habe ich von natürlichen Pflanzenfarben noch nicht überzeugen können. Doch ich habe etwas über natürliche Farben und graue Haare recherchiert. Pflanzenhaarfarben sollen das graue Haar nicht komplett wie chemische Farben abdecken können, doch es gibt einige, wie z. Vielen Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben? soll es sogar gelingen mit einer einzigen Färbung aus dem Braun-Bereich die grauen Haare abzudecken.

Wenn ein Farbvorgang nicht ausreicht, kann man noch einen zweiten durchführen. Es kann je nach Haarstruktur und Ausgangshaarfarbe zu Grün- und Blautönen kommen, besonders bei Farben mit einem hohem Indigo-Anteil.

Je höher der Unterschied zwischen Ausgangshaarfarbe und Pflanzenhaarfarbe, desto wichtiger wird die 2-Phasen-Färbung: 2-Phasen-Färbung Bei ergrauten und blondierten Haaren ist es am besten eine Färbung in zwei Schritten durchzuführen. Dafür färbe Deine Haare zuerst mit reinem Henna oder einer anderen Haarfarbe mit einem sehr hohen Henna-Anteil.

Im zweiten Schritt kannst Du nun mit der dunkleren Nuance färben. Dazu nach dem Auswaschen ohne Shampoo direkt wieder mit der Farbe auf die noch feuchten Haare gehen.

Pflanzenhaarfarbe auf blondierte Haare Bei blondierten Haaren ist besondere Vorsicht geboten, da die Haare durch die Blondierung stark geschädigt sind. Die geschädigte Haarstruktur nimmt die Farbe sehr unterschiedlich auf. Das kann zu einem unschönen fleckigen Ergebnis führen. Blondierte Haare reagieren noch schneller mit einem Grünstich als ergraute Haare.

Eine viel dunklere Haarfarbe ist nicht zu empfehlen, eine leicht dunklere lässt sich besser mit mehreren leichten Farbvorgängen erreichen als mit einer langen. Auch in diesem Fall kann die 2-Phasen-Färbung zu einem schöneren Ergebnis führen.

Meine Erfahrung Diesmal bin ich nicht zum Naturfriseur gegangen, sondern habe mich entschieden, die Kontrolle zu übernehmen. Ich habe für meine dunkel aschblonden Haaren ein in einem Bioladen gekauft. Da ich zum Waschen Roggenmehl benutze, brauchte ich keine reinigenden, vorbereitenden Haarwäschen. Ich habe nur auf Öl für die Spitzen eine Woche lang vorher verzichtet.

Zur Zeit der Färbung war ich in Thailand und musste daher improvisieren, jedoch war für eine intensivere Farbeinwirkung das warme Wetter von Vorteil. Nach 2 Stunden habe ich alles ausgewaschen. Das Ergebnis ist dezent und super schön geworden: meine Naturhaarfarbe mit einer Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben?

Schattierung, glänzend und füllig. Sie lassen sich viel besser kämmen und fallen schöner. Was mir neben den Farbakzenten besonders gefällt, ist der Effekt auf die Kopfhaut. Meine empfindliche Kopfhaut war beruhigt und der Effekt hält schon eine Woche Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben?.

Für meine mittellangen Haare hat mir eine Packung gereicht. Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben? Die naturkosmetische Pflanzenhaarfarbe ist eine lang anhaltende, facettenreiche, chemiefreie Lösung mit einem Bonus an Volumen, Pflege und Glanz. Besonders schonend, ohne Peroxide, Ammoniak, synthetische Farb- Duft- und Konservierungsstoffe. Haare Färben rein pflanzlich und vegan. Sie passt gut für all die Frauen, die mal eine nachhaltige pflegende Veränderung wollen, ohne ihre persönliche Schönheit dabei untergehen zu lassen.

Wenn schon Haarfarbe, dann nur solche — aus Liebe zu Deinen Haaren. Hast Du auch schon eine Pflanzenhaarfarbe ausprobiert? Schreibe es in einem Kommentar! Bin gespannt auf Deine Erfahrungen. Möchtest Du mehr über natürliche Pflege ohne Chemie erfahren? Nicht nur für die Haare, sondern für den ganzen Körper?

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Seit Wie oft darf man mit Pflanzenhaarfarbe färben? 2013 ernähre ich mich rohköstlich und ich liebe es! Gesundes Körperimage ist meine Leidenschaft. Außerdem bin ich ausgebildete Fitnesstrainerin und Showgirl und kenne mich daher gut in Sachen Fitness und Weiblichkeit aus. Hier findest Du Tipps und Ideen für die Rohkosternährung, natürliche Schönheit, Fitness, rohvegane Reisen und wie Du das Beste aus dem Leben in der modernen Welt machst.

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