Question: Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Baby aus?

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Da sich die werdende Mutter und ihr Baby einen Blutkreislauf teilen, bekommt auch das Ungeborene Stresszustände der Mutter mit, was sich unter anderem in einer Beschleunigung des kindlichen Herzschlags auswirkt. Etwas Stress in der Schwangerschaft ist allerdings normal und schadet dem Ungeborenen nicht.

Die Schwangerschaft ist eine Zeit des Übergangs und der Anpassung, in der die Frau mit zahlreichen tiefgreifenden Veränderungen und neuen, unglaublich intensiven Erfahrungen konfrontiert ist bzw.

Daraus wird ersichtlich, dass es zu schweren Stressbelastungen bei Schwangeren kommen kann. Schon während der Schwangerschaft gibt es großen Spielraum für individuelle Varianten im Entwicklungsprozess des Kindes. In der vorgeburtlichen Zeit hat das psychische und das physische Befinden der Mutter über metabolische, nutritive, hormonelle und sensorische Faktoren, einen starken Einfluss auf die Entwicklung des Fötus. Viele Faktoren, die Veränderungen in der Physiologie der Mutter bewirken, können auch einen Einfluss auf das ungeborene Kind haben.

Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen der Mutter während der Schwangerschaft wie Nikotinkonsum Vasokonstriktion in der Plazenta, vermindertes Geburtsgewicht, FrühgeburtsrisikoAlkoholismus Missbildungen an Extremitäten, geistige RetardierungDrogenkonsum, Nahrungsmangel, Medikamenteneinnahme, chronischer Stress erhöhter Cortisolspiegel-vermindertes Progesteron etc.

Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Baby aus?

In den 30er-Jahren wurde in Längsschnittuntersuchungen von L. Sontag konnte anhand von Untersuchungen an schwangeren Soldatenfrauen nachweisen, dass Föten, deren Mütter starken psychischen Belastungen ausgesetzt waren, eine auffällig starke motorische Aktivität zeigten, und sich häufig zu labilen, für Angst und Depression anfälligen Persönlichkeiten entwickelten. Der Herzschlag der Mutter begleitet das Kind während seines Heranwachsens im Uterus.

Eine beschleunigte Herzfrequenz der Mutter in Stresssituationen oder bei Angstzuständen führt nachweislich auch beim Kind zu einer gesteigerten Herztätigkeit und verstärkter motorischer Aktivität.

Es hat sich jedoch gezeigt, dass kurzfristige Belastungen der Mutter kaum schädigende Wirkungen auf den Fötus haben. Die langfristige — und insbesondere psychische — Belastung der Mutter wirkt sich hingegen nachweislich ungünstig auf den Fötus aus.

Darüber hinaus erhöht er das kindliche Risiko im späteren Leben an psychiatrischen Leiden Angst- und Verhaltensstörung, Depression etc. Durch pränatalen Stress kann es darüber hinaus in der frühen Kindheit häufiger zu Defiziten im emotionalen und sozialen Bereich kommen 6. Aber auch allgemeine Temperamentsmerkmale des Kindes sind mit dem Befinden der Schwangeren assoziiert 7.

Pränataler Stress ist mit einem verminderten Geburtsgewicht assoziiert und erhöht das Risiko einer Frühgeburt 8. Das verminderte Geburtsgewicht selbst ist wiederum ein bedeutender Risikofaktor für die Entstehung von Krankheiten 9 und ein entscheidender Marker für die weitere frühkindliche Entwicklung.

Frühgeburtlichkeit erhöht das Risiko für die Entwicklung zahlreicher Entwicklungsdefizite, sowie für neurologische Dysfunktionen, Verhaltens- und Aufmerksamkeitsprobleme 10. Ursächlich hierfür kann unter anderem die Unreife der Organsysteme und die damit verbundene erhöhte Vulnerabilität sein.

Die Plazenta schützt das Kind vor vielen negativen Einflussfaktoren. Es gibt jedoch zahlreiche Faktoren, die eine verminderte Aktivität dieses Enzyms bedingen können: ungenügende Zufuhr von Proteinen in der Schwangerschaft 12Stress der Mutter 13Entzündungen etc. Der Einfluss der Stresshormone Glucocorticoide haben einen entscheidenden Einfluss auf das ungeborene Kind. Sie sind wichtig für die Entwicklung der Gewebe und Organe, sie fördern die Zelldifferenzierung und sind das auslösendes Agens der Surfactant-Produktion am Ende der Schwangerschaft.

Field und Diego 18 Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Baby aus?, dass ein erhöhter pränataler Cortisolspiegel mit verschiedenen negativen Bedingungen für die Schwangerschaft und die weitere Entwicklung einhergeht.

So kann es beispielsweise mit exzessiver fetaler Aktivität, verspätetem fetalem Wachstum und verspäteter Entwicklung, erhöhter Frühgeburtlichkeit, vermindertem Geburtsgewicht, Aufmerksamkeitsproblemen in der frühen Kindheit sowie verschiedenen Psychopathologien und chronischen Krankheiten im Erwachsenenalter assoziiert sein.

Cortisol schafft bei chronischem und starken Stress durch die Interaktion mit verschiedenen Neurotransmittern z. Noradreanalin noch weitere Risikofaktoren, die die pränatale Entwicklung des Kindes gefährden intrauterine Wachstumsretardierung, Frühgeburtlichkeit, etc.

Hohe Cortisolspiegel während der Schwangerschaft können zu einer Insulin Resistenz beim Kind führen 19.

Stress und Schwangerschaft

Weiters kommt es im Alter von drei Monaten zu einer gesteigerten Cortisol-Antwort als Reaktion auf Stress 20. In einer groß angelegten Kohortenstudie wurde festgestellt, dass Angst der Mutter in der Schwangerschaft mit einem erhöhten Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Baby aus?

im Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Baby aus? des Kindes, im Alter von 10 Jahren assoziiert ist 21. Pränataler Stress — Auswirkungen auf das Gehirn des Kindes Stress hat sowohl in der pränatalen, als auch in der postnatalen Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Baby aus?

einen relevanten entwicklungsneurobiologischen Effekt auf das Kind. Der Verlauf der Hirnentwicklung zuerst werden die evolutionsgeschichtlichen älteren Hirnstammregionen ausgebildet, im letzten Trimenon dann Vorderhirn und Hirnrinde 22;23;24 erklärt, warum frühe Störungen in der neuronalen Embryonalentwicklung die basalen physiologischen Vitalfunktionen betreffen, wohingegen Störungen der Migration und Differenzierung der Nervenzellen in den letzten Trimestern der Schwangerschaft eher die höheren kognitiven und mentalen Fähigkeiten des Kindes beeinträchtigen.

Pränataler Stress führte desweiteren im Versuch an Rhesusaffen zu einer Reduktion der Größe des Hippocampus und zur Hemmung der Neurogenese im Gyrus Dentatus. Die Verhaltensprofile dieser Jungaffen zeichneten sich durch eine höhere Emotionalität aus 25. Eine andere Studie zeigte, dass der Nachwuchs von Affenweibchen, die während der Schwangerschaft wiederholt plötzlichem Lärm ausgesetzt wurden, ein gesteigertes Ausmaß an ängstlichem Verhalten aufwies.

All diese Veränderungen erhöhen das Risiko für affektive und psychologische Entwicklungsstörungen 28. Stress in der Schwangerschaft vermeiden und reduzieren Die Kontrolle der somatischen Risikofaktoren für die Entwicklung des Kindes wird durch eine Reihe gynäkologischer Vorsorgeuntersuchungen abgedeckt.

Doch die biologischen Risikofaktoren erklären nur zur Hälfte die ungünstigen Geburtsausgänge und Entwicklungsverläufe. Wie schon diese Studien zeigen, spielen auch die psychosozialen Faktoren eine entscheidende Rolle und sollten beachtet und wenn nötig therapiert werden. Stress und Schwangerschaft — Was kann man dagegen tun? Untersuchungen konnten zeigen, dass Cortisol-dämpfende Therapien, wie beispielsweise Massagen, das Risiko perinataler Komplikation, inklusive der Frühgeburtlichkeit und des niedrigen Geburtsgewichts, signifikant mindern 29.

Ergo: Die Frau sollte in der Schwangerschaft im physischen aber auch im psychischen Bereich alles tun, was ihr wirklich gut tut und zu ihrer eigenen Gesundheit und somit auch zur Gesundheit ihres Kindes beiträgt.

Die Glucocorticoidausschüttung jedoch braucht auf Grund ihres Synthesewegs mehrere Minuten. Impulse aus dem limbischen System wie Angst oder Stress oder Hyperglykämie haben einen positiven Effekt auf die Ausschüttung.

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Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Baby aus?

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Wie wirkt sich Stress in der Schwangerschaft auf das Baby aus?

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