Question: Warum furzen manche mehr als andere?

Das heißt: Wer viele ballaststoff- und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Haferflocken, Quinoa oder grünes Gemüse in seinen täglichen Speiseplan einbaut, der muss auch mehr pupsen. Andere schwefelhaltige Nahrungsmittel wie Fleisch, Milch und Bohnen sorgen ebenfalls für ein unangenehmes Lüftchen.

Warum stinken manche Fürze mehr als andere?

Pupse können laut sein, leise entweichen und manchmal können sie ganz schön stinken. Schuld daran sind Bakterien im Darm. Sie helfen dem Körper dabei, die Nahrung zu verarbeiten. Dabei produzieren sie aber auch Gase, unter anderem Schwefel-Wasserstoff.

Manch einer geht ihnen lieber aus dem Weg: Leuten, die sich allzu pedantisch über farbliche Definitionen ereifern. Ist die Wand nun zitronenfaltergelb oder doch eher schwefelfarben?

Augenforschung: Darum sehen manche Frauen mehr Farben als andere

Hat das Kleid dschungelgrüne oder vielmehr farnfarbene Streifen? Und sollte man dazu nicht besser zinnoberrote statt permanentrote Schuhe tragen? Den meisten von uns ist das piepegal. Für sie ist die Wand gelb, das Kleid grün-weiß gestreift und der Pumps rot. Vielleicht sieht die Mehrheit aber auch einfach keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Farbnuancen - im Gegensatz zu ihren pingeligen Bekannten. Forscher vermuten schon seit vielen Jahrzehnten, dass es Menschen gibt, die von Natur aus deutlich mehr Farben als ihre Mitmenschen sehen können.

Statt sie zu meiden, hat Gabriele Jordan daher gezielt nach ihnen gesucht, um sich von ihnen über die Farbunterschiede belehren zu lassen. Die Neurowissenschaftlerin von der Newcastle Universität in Großbritannien hat sich auf die mühsame Suche nach dem Supersehsinn begeben - und ist tatsächlich fündig geworden. Offensichtlich möchte die Britin anonym bleiben, trotz oder gerade wegen ihrer Begabung. Ihre Null-Fehler-Quote konnte Warum furzen manche mehr als andere?

sogar halten: Bei einer Wiederholung der Tests vier Wochen später erzielte die Probandin wieder die volle Punktzahl - sie erkannte alle Farbabstufungen richtig. Für Jordan bedeutete das vor allem Erleichterung. Der Heuhaufen, das ist in diesem Fall eine Gruppe von Frauen, die die genetische Ausstattung für den Supersehsinn besitzen. Es handelt sich dabei um die weiblichen Verwandten von Männern mit einer Rot-Grün-Sehschwäche. Denn so unglaubwürdig dies zunächst auch klingen mag: Der zugrunde liegende genetische Defekt kann nicht nur dafür sorgen, dass manch ein Farbunterschied schlechter gesehen, sondern auch, dass ein anderer besser wahrgenommen wird.

Wer das verstehen will, muss sich allerdings zunächst mit den Grundlagen des menschlichen Farbensehens beschäftigen. Drei Zapfentypen ermöglichen das Farbensehen Die Wahrnehmung von Farbeindrücken ist nur dank ganz spezieller Sinneszellen in der Netzhaut des Auges möglich. Je nachdem, wie stark welcher der drei Zapfentypen erregt wird, generiert das Gehirn daraus dann den entsprechenden Farbeindruck - von Kobaltblau bis Butterblumengelb.

Viele Säugetiere haben nur zwei Arten von Zapfen Auch die meisten Säugetiere können Farben unterscheiden und besitzen dafür ein ganz ähnliches Sehsystem. Bei ihnen wird der Farbeindruck jedoch meist nur anhand zweier unterschiedlicher Zelltypen generiert: Einem kurzwelligen und einem mittel- bis langwelligen Zapfen. Säuger sind also meist dichromat. Mit nur zwei Zapfentypen ist der Farbsehsinn aber eingeschränkt.

Das stört nachtaktive Nager wenig; letztlich ist die Welt in der Dämmerung ohnehin recht farblos. Für tagaktive Pflanzenfresser lohnt sich die Investition schon eher: Man überlege sich nur einmal, wie mühsam die Suche von grünen Erdbeeren auf grünem Grund wäre. Und dabei noch die süßen, roten Früchte zu finden.

Gerade bei der Futtersuche ist es hilfreich, ein möglichst breites Spektrum an Farben unterscheiden zu können. Bei vielen setzte sich diese Mutation im Laufe der Evolution daher durch - auch weil sie so Warum furzen manche mehr als andere?

auftrat. Faktisch heißt das, dass im Zapfenpigment nur drei der insgesamt 364 Aminosäuren ausgetauscht werden müssten Warum furzen manche mehr als andere?

eine gerade zu lächerliche Zahl, wenn man bedenkt, unter welchen Bedingungen die Erbgutmaschinerie täglich arbeitet. Bei jeder einzelnen Zellteilung muss der Erbgutstrang aufs Neue abgelesen werden, um dann Aminosäure für Aminosäure Vorbild-getreu aneinanderknüpfen zu können. Nur dreimal falsch gelesen oder dreimal falsch verknüpft - und schon wird aus einem Rot- ein Grünzapfen. Beim Menschen hat sich dieser ursprüngliche Kopierfehler im Laufe der Evolution durchgesetzt. Wir haben in der Regel drei Zapfentypen.

Allerdings: Ebenso einfach, wie die Fähigkeit zum trichromaten Sehen einst entstand, kann sie natürlich auch wieder verloren gehen.

Warum furzen manche mehr als andere?

Ein paar Kopierfehler und schon ändert das Pigment sein Absorptionsmaximum. Ein ehemaliger Grünzapfen könnte dann beispielsweise nicht mehr so stark auf ein sattes Grün reagieren. Wozu das im Alltag führt, ist fast jedem bekannt: Die Rot-Grün-Sehschwäche ist ein weitverbreitetes Phänomen bei Männern. Mindestens jeder zehnte Mann sieht anders als der Rest. Er hat nur ein anderes Absorptionsmaximum.

Warum furzen manche mehr als andere?

Diese Männer sehen ihre Umgebung oftmals nur anders, manchmal sogar besser. Was wäre, wenn man den veränderten Zapfentyp mit den drei gängigen kombiniert, also eine Netzhaut mit vier statt nur drei unterschiedlichen Sehpigmenten hätte?

Die Superseherinnen sind die Mütter oder die Töchter von Männern mit Farbseh-Schwäche Denkbar ist eine solche Konstellation bei den weiblichen Verwandten von farbseh-geschwächten Männern - und Warum furzen manche mehr als andere? nur bei Frauen. Das Sehpigment für die Rot- und Grün-Zapfen wird nämlich auf dem X-Chromosom kodiert. Dieses Geschlechtschromosom liegt bei Frauen zweifach, bei Männern jedoch nur einmal vor.

Daher könnten Mütter und Töchter von Farbseh-Geschwächten beide Sehpigmente auf einmal ausbilden: Das mutierte ihres männlichen Verwandten sowie ein gesundes. Zumindest genetisch kann die Tetrachromasie recht zuverlässig bestimmt werden. Jordan fand einige Frauen, die tatsächlich die Veranlagung Warum furzen manche mehr als andere? alle vier Sehpigmente in sich tragen.

Er muss auch optimal zwischen den Rot- und den Grün-Zapfen platziert sein. Sie geht im Gemisch der benachbarten Farbeindrücke einfach verloren. Das war's dann mit dem feinen, neuen Chromoxidgrün. Nur wer genug mutierte Sehpigmente in einer optimalen Verteilung auf der Netzhaut besitzt, wird vielleicht von der Genveränderung profitieren - so wie auch Probandin cDa29 aus Nordengland. Darüber, wie diese Begabung ihrer Trägerin auch außerhalb von Laboratorien nützlich sein könnte, wird bislang gerätselt.

Vielleicht leisten die Frauen mit der Supersehkraft tatsächlich schon heldenhafte Taten, sei es nun in der Medizin, der Forschung oder im Design. Jordan wird jedenfalls weiter nach ihnen suchen: Nach den Frauen, die Warum furzen manche mehr als andere? Farben sehen, die sie selbst nicht sehen kann.

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