Question: Wie viel verdient man als Zahntechniker?

Da Zahntechniker in der Regel nicht tariflich entlohnt werden, können nur ungefähre Verdienste angegeben werden. Für Westdeutschland liegt das durchschnittliche Gehalt bei 2500 Euro brutto im Monat; in Ostdeutschland hingegen bei etwa 1900 Euro.

Wie viel verdienen Zahntechniker im Monat?

Und zwar ganz entscheidend: Zahntechniker verdienen im Schnitt und Monat 2.657 Euro brutto. Bei Zahntechnikerinnen liegt das monatliche Bruttoeinkommen bei nur 1.940 Euro.

Wie viel verdient man als Zahntechniker Lehre?

Gehalt während der Ausbildung Jahr verdienst du zwischen 500 und 640 Euro brutto. Im zweiten Jahr steigt dein Lohn auf 600 bis 700 Euro, im dritten liegt er zwischen 650 und 750 Euro und im Endspurt bekommst du ein Gehalt zwischen 700 und 900 Euro!

Wie viel verdient ein selbstständiger Zahntechniker?

Als selbstständiger Zahnarzt liegt dein Jahreseinkommen bei rund 161.000 EUR. Das macht ein Monatsgehalt von ca. 13.400 EUR. Wie sich dein Gehalt im Angestelltenverhältnis über die Jahre verändert erfährst du unter dem Punkt Berufserfahrung.

Ist Zahntechniker ein guter Beruf?

Viele Arbeitsschritte werden bereits von Computern, Scannern und Fräsmaschinen übernommen. Momentan herrscht zwar Fachkräftemangel und junge Zahntechniker/innen sind gesucht, ihre Einstellungschancen sind derzeit gut. Wohin die Zukunft der Zahntechnik allerdings gehen wird, steht in den Sternen.

Was braucht man für einen Abschluss als Zahntechniker?

Welcher Schulabschluss wird erwartet? Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwie- gend Auszubildende mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss ein.

Was braucht man um Zahntechniker zu werden?

Eine bestimmte Schulbildung ist für die Ausbildung zum Zahntechniker nicht vorgeschrieben. In der Praxis stellen zahntechnische Labore überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss, aber auch mit Hochschulreife ein. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.

Wie werde ich zahntechnikerin?

Eine bestimmte Schulbildung ist für die Ausbildung zum Zahntechniker nicht vorgeschrieben. In der Praxis stellen zahntechnische Labore überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss, aber auch mit Hochschulreife ein. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.

Hat der Beruf Zahntechniker Zukunft?

Fazit. Die Zahntechnik hat den Wandel von der reinen analogen zur analog-digitalen Herstellung geschafft und ist gut gerüstet für die Zukunft. Die weitere Digitalisierung wird für diejenigen von Vorteil sein, die sie annehmen.

Was verdient ein Zahntechniker die Stunde?

Gehalt während der Ausbildung Jahr verdienst du zwischen 500 und 640 Euro brutto. Im zweiten Jahr steigt dein Lohn auf 600 bis 700 Euro, im dritten liegt er zwischen 650 und 750 Euro und im Endspurt bekommst du ein Gehalt zwischen 700 und 900 Euro!

Welche Berufe kann man als Zahntechniker machen?

Zahntechniker fertigen Zahnersatz wie Zahnkronen, Brücken, Implantate oder herausnehmbare Zahnprothesen an. Sie arbeiten in Praxen, Kliniken oder Labors....Zahntechniker JobsZahntechnische Labore.Labore von Zahnarztpraxen.Zahnkliniken.

Ist Zahntechniker ein medizinischer Beruf?

Seitdem der Beruf seit 1931 als selbstständiges Handwerk anerkannt ist, hat die Zahntechnik einen festen Platz im deutschen Gesundheitswesen. Im Auftrag des Zahnarztes fertigt der Zahntechniker individuellen Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Inlays und Prothesen an.

Was muss man als Zahntechniker können?

Zahntechniker/innen fertigen und reparieren festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz sowie zahn- und kieferregulierende Geräte.

Was muss man können um Zahntechniker zu werden?

Was macht man in diesem Beruf? Zahntechniker/innen stellen in Handarbeit festsitzenden Zahnersatz wie Zahnkronen, Brücken und Im- plantate oder herausnehmbaren Zahnersatz (Teil- und Vollprothesen) her. Für eine Brücke beispiels- weise fertigen sie anhand von Abformungen ein Modell aus Gips oder Kunststoff an.

Was kann ich als Zahntechniker noch machen?

Zahntechniker arbeiten in zahntechnischen Labors sowie in Labors von Zahnarztpraxen oder in Zahnkliniken.

Wie sind die Arbeitszeiten als Zahntechniker?

Für Zahntechniker gelten meist klassische Bürozeiten: Morgens beginnt die Arbeit zwischen 8 und 9 Uhr, nachmittags endet sie zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr.

Was verdient ein Zahntechniker Brutto?

Gehalt nach der Ausbildung Als Fachkraft verdienst du zunächst 1.800 bis 2.500 Euro brutto – das ist das Einstiegsgehalt. Mit steigender Berufserfahrung kannst du dein Gehalt auf bis zu 2.900 Euro erhöhen.

Welche Branche ist Zahntechnik?

Seitdem der Beruf seit 1931 als selbstständiges Handwerk anerkannt ist, hat die Zahntechnik einen festen Platz im deutschen Gesundheitswesen. Im Auftrag des Zahnarztes fertigt der Zahntechniker individuellen Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Inlays und Prothesen an.

Was für einen Abschluss braucht man für Zahntechniker?

Welcher Schulabschluss wird erwartet? Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwie- gend Auszubildende mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss ein.

Welche Schulfächer braucht man als Zahntechniker?

Welche Schulfächer hast du in der Berufsschule?Anatomie.Physik.Chemie.Praktische Fachkunde.Sozialkunde.Mathematik.Deutsch.

Komplexität und Vielschichtigkeit des Werkes erschweren jedoch Wie viel verdient man als Zahntechniker? Zuordnung zu einem bestimmten. Man bescheinigt dem Buch eine Handlung auf Märchenebene, Märchen-Landschaften und eine märchenhafte Sprache.

Ende selbst soll eine des Buches zum Märchen hergestellt haben, die eine Märchenrenaissance eingeleitet hat. Tatsächlich spielen Märchen für Michael Ende eine ebenso wichtige Rolle wie für die deutsche. Seiner Ansicht nach sind Märchen keineswegs Kinderliteratur.

Das, was heute als Kinderliteratur bezeichnet werde, gehe auf die Anfänge des 19. Märchen habe es zu dieser Zeit schon lange gegeben, aber sie seien nicht nur für Kinder bestimmt gewesen, sondern auch für Erwachsene.

Laut Ende hatten Märchen damals Wie viel verdient man als Zahntechniker? größere Bedeutung als heute. Aber der moderne habe die traditionelle europäische zu verdrängen begonnen und damit die persönliche Weltsicht mit ihrer aufschäumenden Leidenschaft; stattdessen sei die ganze Welt buchstäblich geworden.

Interpretationen, die Endes Erzählung durchgängig märchenhafte Züge zuweisen oder sie als Wie viel verdient man als Zahntechniker? am Volksmärchen orientiertes Kunstmärchen betrachten, entsprechen aber nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Märchenelemente werden oft nur oberflächlich nachgeahmt oder nachgestellt. Die Rahmenhandlung erinnert vielmehr an einender mit einer an Märchen im klassischen Sinne erinnernde Binnenhandlung zusammengeführt wird. Auf diese Weise werden Gegensätze wie Fiktion und Realität, das Ich und die Welt, innen und außen zusammengeführt und schließlich auf der Handlungsebene, nicht aber auf der Bewusstseinsebene, miteinander verschmolzen.

Die unendliche Geschichte behandelt zudem Konfrontation zweier Dimensionen und Auflösung der Dimensionen Themen. Die Märchenelemente dienen lediglich als für einen phantastischen Bildungsroman und als Hülle für dessen Weiterführung im romantischen Sinne.

Das Werk ist somit ein zugleich märchenhafter, phantastischer und romantischer Bildungsroman. Auf der anderen Seite findet sich das märchenhafte Reich Phantásien, in dem der Mensch mit Hilfe der seinen Wünschen Gestalt verleiht; eine andere Form unserer Lebenswirklichkeit, die sich nur im Geiste abspielt, für Ende aber nicht weniger real ist.

Der erste Handlungsstrang behandelt die Geschehnisse in der Menschenwelt, der zweite die Ereignisse in Phantásien. Der dritte entsteht durch die Verschmelzung der beiden ersten Handlungsstränge und betrifft beide Welten.

Ende verbindet diese beiden Realitäten vor allem durch deneinen zehn- oder elfjährigen Jungen namens Bastian Balthasar Bux. Dieser bewegt sich innerhalb beider Ebenen und überschreitet mehrfach deren Grenzen. Wechselt der Handlungsverlauf zunächst zwischen den Dimensionen hin und her Kapitel I. Schließlich begreifen beide, dass nur Bastian selbst die Rettung bringen kann; er muss der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen geben. Atréjus Aufgabe besteht darin, Bastian mit dem Problem vertraut zu machen und ihn auf den Weg nach Phantásien zu führen.

Indem er die Unendliche Geschichte liest, begleitet Bastian Atréju gleichsam auf seiner Großen Suche. Der Verlauf der Handlung entspricht hier dem Prinzip der. Er stellt fest, dass seine Phantasie ihm unendliche schöpferische Kraft verleiht, eine Macht, die ihm zugleich ein großes Maß an Verantwortung auferlegt, und zwar für seine Werke ebenso wie für sich selbst. Bastian muss seinen wahren Willen erkennen, um letztendlich den Weg nach Hause zu finden.

Bastian liest ein Buch, in dem er selbst vorkommt. Der Tod von Bastians Mutter hat das Verhältnis zwischen dem trauernden Vater und dem Sohn schwer beeinträchtigt. Bastian denkt über seine eigene Unsportlichkeit und Unförmigkeit nach. Bastian wird in der Schule von Lehrern und Kameraden verspottet.

Bei Herrn Koreander stößt Bastian zunächst auf Ablehnung. Später verwandelt sich diese in Freundschaft. Hierfür hat Michael Ende die Metapher Wie viel verdient man als Zahntechniker? Nichts gefunden.

Phantásien sprengt sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Hinsicht alle Dimensionen. Diese Frage steht im Hintergrund bei Atréjus Begegnung mit Morla. Dieses Problem wird mit dem aus einem Insektenschwarm bestehenden Ungeheuer Ygramul verbildlicht. Je mehr Atréju das Ohne-Schlüssel-Tor öffnen will, desto weniger kann er es, weil es sich umso fester schließt.

Wie viel verdient man als Zahntechniker?

Das ´Zauber-Spiegel-Tor´ lässt sich nicht durch den Schein täuschen, denn es enthüllt das wahre Gesicht. Rätsel und dem Potential möglicher Antworten bzw. Diese Kluft verdeutlichen die beiden Sphinxen. Engywucks trockene Berechnungen ohne Ergebnis kontrastieren mit Uyulálas gesungenen Versen der Wahrheit. Dies zeigt sich etwa bei den Windriesen. Atréju missachtet das Gebot und wird bestraft.

Atréju glaubt, der Kaiserin von seinem Misserfolg berichten zu müssen. Die Kaiserin belehrt ihn und spricht von seinem Erfolg. Nicht das zerstörerische Nichts oder der Werwolf Gmork bleiben Sieger, sondern Atréju, die Kaiserin und Bastian. Bastian handelt lange Zeit, ohne recht zu wissen, was er eigentlich will; aber ohne Ziel ist sein Aktionismus blind.

Im Brunnen Auryns sind die Kräfte der weißen und der schwarzen Schlange gebannt. Eine mythische Harmonie wird beschrieben. Mit der Gegenüberstellung von Archarai und Schlamuffen thematisiert Ende das Problem der Einseitigkeit. Nach der Unterwerfung wird sie zur scheinbar besten Gefährtin Bastians.

Tatsächlich aber bleibt sie ihm feindlich gesinnt. Graógramán gebietet Bastian, Sikánda nicht willkürlich zu benutzen, aber Bastian tut dies in der Schlacht um den Elfenbeinturm. Im Werden und Vergehen Perelíns sowie im Rhythmus zwischen Perelín und Goab wird ein Welt- und Denkzyklus symbolisiert. Den Weg durch den ´Tausend-Türen-Tempel´ kann nur derjenige erfolgreich bestreiten, der sein Ziel klar vor Augen hat. Bastian nascht anfangs nur von seinen Möglichkeiten zur Machtausübung.

Dann kostet er sie voll aus. Schließlich droht ihm, von ihr verzehrt zu werden. Bastians Wunsch, geliebt zu werden bzw. Diese lernt Bastian bei Yor, dem Blinden Bergmann.

Verschiedene Schriftfarben machen kenntlich, in welcher der beiden Dimensionen der jeweilige Handlungsstrang angesiedelt ist. Diese Hilfestellung verringert das Problem, dass ein geordneter Zugang zu der Erzählung aufgrund ihrer Vielschichtigkeit selbst in der Forschung als schwierig gilt.

Die meisten Ausgaben verwenden zwei Schriftfarben. Rote Schrift steht dabei für Handlungsstränge, die in der Menschenwelt angesiedelt sind, blaugrüne bzw. Nach wird die Farbe Rot bei vielen Völkern als Farbe des Lebens geschätzt.

Grün hingegen habe eine mittlere und vermittelnde Bedeutung, etwa zwischen den Farben Rot und Blau, die einerseits und andererseits symbolisierten. In der sei die Bedeutung der Farbe Grün mit dem astralen Wachstum verbunden.

Die Idee für die doppelte Farbgebung stammte von der Illustratorindie auch die Initialen an den Kapitelanfängen geschaffen hat. Er wird zu einem Spiel eingeladen. Man hat in den letzten Jahren vergessen, dass Kunst und Literatur unter anderem eben auch Spiel sind. Wie der heute leider wenig beachtete es in seinen so schön darlegt: Das Spiel ist der eigentliche Ort, in dem sich die Freiheit des Menschen offenbart.

Es gehört mit zu meinen wesentlichsten Motiven, Spiel in Gang zu setzen. Nicht von ungefähr bin ich auch durch Kinderbücher in den literarischen Salon eingetreten. Eine Sache übrigens, die mir noch immer nicht ganz verziehen wird, denn was mit Kindern zu tun hat, gilt, zumindest in Deutschland, immer als zwei oder dritte Kategorie — man hat es nicht ganz geschluckt, dass da plötzlich ein Kinderbuchautor in der literarischen Szene auftaucht.

Aber eben deswegen, weil es gerade im Kinderbuch möglich ist zu spielen, habe ich zunächst einmal mit dem Kinderbuch angefangen. Nun hat eine Grenzüberschreitung stattgefunden. Diesen Spielcharakter will ich unbedingt beibehalten. Berger hält dies für eine Anspielung auf Wie viel verdient man als Zahntechniker?

derwas Ende auch bestätigt hat. Ende hielt Buchstaben für äußerst wichtig und legte auch in der Unendlichen Geschichte großen Wert darauf, so etwa beim Namen Xayíde, der unbedingt Wie viel verdient man als Zahntechniker? einem y geschrieben werden musste. Dabei lehnte er sich an den Gedanken der Kabbala an, dass Buchstaben Zahlenwerte haben und über den reinen Laut hinweg Bedeutungen entfalten.

Der Erklärungswert eines Buchstaben umfasst letztlich mehr als nur einen Laut, sondern verweist auf die menschliche Innenwelt. Die Gesamtgestaltung wurde zusammen mit der Illustratorin entwickelt. In der Neuauflage des Buches von 2004 fehlen diese Initialen sowie die grüne Schrift. Dabei spielen die Buchstaben eine wichtige Rolle für die Dramaturgie des Romans. Bastian tritt genau in der Mitte des Romans, beim Buchstaben M, nach Phantásien über.

Ende hat in seine Erzählungen immer wieder Elemente und Symbole eingeflochten, die eine zyklische anstelle einer linearen Weltauffassung symbolisieren sollen; darunter die und verschiedenste fernöstliche Bezüge. Denn schließlich hat eine unendliche Geschichte kein letztes Kapitel.

Und als seine Erzählung die Stelle erreicht, wo die Kindliche Kaiserin ihn bittet, wieder von vorn zu beginnen, geschieht dies erneut. Alle Beteiligten bleiben so lange in einem ewigen Kreislauf gefangen, bis Bastian sich endlich traut, seinen Platz in der Geschichte einzunehmen, in sie hineintaucht Wie viel verdient man als Zahntechniker? sie fortschreibt. In einem Brief an eine Leserin schreibt Ende, dass er eigentlich beabsichtigt hatte, einen Schriftgrafiker mit der Erstellung der Initialen zu beauftragen.

Die Einfügung der Bilder durch Roswitha Quadflieg habe er so nicht intendiert. Er habe weniger ein mittelalterlich anmutendes als ein schön geschmücktes Buch im Hinterkopf gehabt, so wie es für die italienische Ausgabe gestaltet habe. Illustrationen halte er für ein reines Schmuckelement. Das betrifft genauso meinen eigenen Text. Von seinen Mitschülern wird er ständig gehänselt und herumgeschubst, weil er klein, dick und unsportlich ist.

Auch seine schulischen Leistungen lassen zu wünschen übrig; gerade musste er eine Klasse wiederholen. Seine Mutter ist vor einiger Zeit verstorben.

Der Vater redet seither nur noch selten mit ihm und versucht, die Trauer durch seine Arbeit als Zahntechniker zu betäuben. Bastian flüchtet sich deshalb in seine Phantasien.

Er liest leidenschaftlich gern erfundene Geschichten und erfindet selbst welche, wofür er ebenfalls von seinen Klassenkameraden verspottet wird. Bastians Idealvorstellung ist eine unendliche Geschichte.

Eine Erzählung, bei der er nie von lieb gewonnenen Figuren Abschied nehmen muss. Als er wieder einmal von einigen Mitschülern verfolgt wird, flüchtet er in das Buchantiquariat des Karl Konrad Koreander. Endes Beschreibung des Buchhändlers ähnelt stark der eines märchenhaftenoder der später erfundene. Als Wie viel verdient man als Zahntechniker?

in seinen Laden kommt, liest er gerade in einem Buch, das dem Jungen bald darauf das Tor in das Reich der Phantasie, Phantásien, öffnen soll. Bastian betritt gehetzt das Antiquariat. Der scheinbar griesgrämige ältere Herr ärgert sich über den plötzlichen Lärm und will Bastian des Hauses verweisen, und zwar auch deshalb, weil er nach eigener Aussage Kinder nicht leiden kann und ihnen nicht traut.

Bald wird deutlich, dass Koreanders ablehnende Haltung gegenüber jungen Menschen aus Vorurteilen resultiert. Er vermutet, Bastian habe eine Ladenkasse ausgeraubt oder eine alte Frau niedergeschlagen; die wirkliche Erklärung für die Eile des Jungen zieht er gar nicht in Betracht.

Aus diesem Grund will er ihm auch keine Bücher verkaufen. Trotz Koreanders abweisender Haltung kommt es zu einem Dialog zwischen dem Buchhändler und seinem jungen Gast. Wie sich bald herausstellt, ist dieses Maß an Mut für Bastian bereits ungewöhnlich, aber Koreander zeigt sich durchaus beeindruckt und kommt ins Grübeln, und bald schon wird klar, dass beide einige Gemeinsamkeiten haben.

Neben der Leidenschaft für Bücher ist dies vor allem eine Wie viel verdient man als Zahntechniker? ihrer beider Namen: Beide beginnen mit einer dreifachen. Bei Bastian Balthasar Bux sind dies drei Bs, bei Karl Konrad Koreander drei Ks. Koreander äußert sich zunächst abfällig über Bastians Namen, bis dieser ihn darauf aufmerksam macht, dass Koreanders Name das gleiche Merkmal aufweist. Danach ist das Eis einstweilen gebrochen.

Koreander versucht zu Wie viel verdient man als Zahntechniker?, warum Bastian auf der Flucht war und mit wem er es zu tun hat. In diesem Rahmen stellt sich heraus, dass Bastians Geschichte von Versagen geprägt ist. Er schafft es nicht, sich gegen seine Mitschüler zu wehren, er ist unsportlich, hat wenig Kraft, ist ängstlich, unentschlossen und darüber hinaus ein schlechter Schüler, der eine Klasse wiederholen musste. Als der Buchhändler wissen möchte, was seine Eltern dazu sagen, erklärt Bastian, seine Mutter sei tot.

Koreander verlässt den Raum, als das Telefon klingelt; er begibt sich in ein kleines Kabinett hinter dem Laden und schließt die Tür hinter sich. Bastian nutzt diese Zeit, um sich das Buch näher anzusehen, in dem Koreander gelesen hatte, als er den Laden betrat.

Es ist in kupferfarbene Seide gebunden und trägt den Titel Die unendliche Geschichte. Auf dem Einband sind zwei Schlangen zu sehen, die einander in den Schwanz beißen. Bücher ziehen Bastian unwiderstehlich an, dieses jedoch hat es ihm besonders angetan, denn eine unendliche Geschichte hatte er sich immer gewünscht. Eine Geschichte, in der er niemals Abschied nehmen muss von den Gestalten, mit denen er so viele Abenteuer erlebt hat, eine Geschichte, die niemals zu Ende geht.

Für Bastian das Buch der Bücher, das er um jeden Preis besitzen muss. Bastian kann der Versuchung nicht widerstehen. Da Koreander kategorisch ausgeschlossen hatte, ihm ein Buch zu verkaufen, stiehlt Bastian es und verlässt fluchtartig den Laden, wodurch er unbeabsichtigt Koreanders Vorurteile bestätigt. Wieder befindet sich Wie viel verdient man als Zahntechniker?

auf der Flucht; vordergründig auf der Flucht aus Koreanders Laden, aber eigentlich flüchtet Wie viel verdient man als Zahntechniker? vor der ganzen Welt und vor allem vor seinem eigenen schlechten Gewissen. Er fürchtet die Strafe, weil er die Regeln der Gesellschaft gebrochen hat, er fürchtet die Enttäuschung, die sein Vater angesichts des Diebstahls empfinden wird, und er glaubt, sich Wie viel verdient man als Zahntechniker?

Dieb in den Augen der Welt unmöglich gemacht zu haben. Deshalb sucht er einen Zufluchtsort, den er schließlich auf dem Speicher seiner Schule findet. Obwohl er keine Ahnung hat, wie er dort längere Zeit überleben soll, hält er seine Entscheidung Wie viel verdient man als Zahntechniker? endgültig. Er richtet sich auf dem Speicher ein, wo er für eine lange Zeit zu bleiben gedenkt.

Seinem Vater, so meint er, könne er nie mehr unter die Augen Wie viel verdient man als Zahntechniker?. Zwischen einer Reihe ausgestopfter Tiere beginnt Bastian, in der Unendlichen Geschichte zu lesen, die von den Geschehnissen im Reich der Phantasie berichten, Phantásien. Dort sind vier Botschafter zugegen, die aus ganz unterschiedlichen Teilen Phantásiens stammen und doch in der gleichen Mission unterwegs sind. Sie sollen der Kindlichen Kaiserin, der Herrscherin Wie viel verdient man als Zahntechniker?

Reiches, die im Zentrum Phantásiens in ihrem residiert, die gleiche schreckliche Nachricht übermitteln: Teile ihrer Heimat sind einfach verschwunden. Beispielsweise ist der See Brodelbrüh im Moder-Moor zur Gänze fort und nicht etwa ausgetrocknet. Wo er einst gewesen ist, befindet sich nunmehr keine trockene Stelle und kein Loch, sondern ein vollständiges, mysteriöses Nichts, dessen Anblick kein Auge ertragen kann, da es den Anschein erweckt, als wäre man erblindet.

Nachdem zunächst nur einzelne Stellen betroffen waren, hat dieses Nichts nun begonnen, sich auszuweiten. Es dehnt sich langsam, aber stetig aus, und es übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Wer sich in seiner Nähe aufhält, verspürt das Verlangen, selbst hineinzuspringen.

Wer mit einem Körperteil hineingerät, verliert dieses sofort. Es tut nicht weh, aber derjenige verschwindet dann innerhalb einer kurzen Zeitspanne vollständig. Alles, was ins Nichts gerät, bleibt verschwunden. Da es bereits nach Mitternacht ist, haben sich drei der Parlamentäre um ein Lagerfeuer versammelt. Es handelt sich um den Felsenbeißer Pjörnrachzarck, eine riesenhafte Lebensform, die sich von Steinen ernährt, aber auch alles lebensnotwendige aus Steinen herstellt und konsequenterweise auf einem steinernen Fahrrad unterwegs ist, den Wúschwusul, der auf einer Fledermaus reitet, und den Winzling Ückück mit seiner Rennschnecke.

Hinzu kommt das Blubb aus dem Moder-Moor, das sich verlaufen hat und die drei anderen nach dem Weg fragen möchte. Normalerweise hätte sich das Irrlicht von dieser Versammlung ferngehalten, weil diese scheinbar sehr unterschiedlichen Völker einander misstrauen und sich gelegentlich im kriegerischen Wege begegnen. Doch ist seine Mission sehr eilig, es muss den Weg rasch wiederfinden, außerdem verlässt es sich darauf, dass auch die anderen als Botschafter entsandt wurden und die Friedenspflicht dieses Status achten.

Im sich entwickelnden Dialog erfahren die Botschafter, dass sie alle aus dem gleichen Anlass das gleiche Ziel verfolgen. Statt gemeinsam zu reisen, trennen sich die vier. Jeder möchte der erste sein, der am Elfenbeinturm eintrifft, und jeder glaubt, seine Art zu reisen wäre die schnellste. Tatsächlich ist es der Winzling auf seiner Rennschnecke, der lange vor den anderen am Ziel eintrifft, derjenige also, dem die anderen die geringsten Chancen eingeräumt hatten.

Die anderen treffen erst sehr viel später ein. Die Botschafter kommen jedoch einstweilen nicht dazu, zur Kindlichen Kaiserin vorzudringen, denn der Turm ist voll von anderen Gesandten aus allen Teilen Phantásiens. Zudem erfahren die Parlamentäre, dass die Kindliche Kaiserin niemanden empfangen kann, da sie schwer erkrankt ist und sich die besten Ärzte des Reiches um ihren Gesundheitszustand kümmern.

Doch keiner ist in der Lage, ein Heilmittel zu finden. Die Vermutung drängt sich auf, dass das Auftreten des Nichts irgendwie mit der Krankheit in Verbindung steht. Die Botschafter müssen sich also anmelden und warten, bis sie zur Kindlichen Kaiserin vorgelassen werden. Diese Zeit nutzen sie, um sich miteinander anzufreunden. Doch dies, sagt Ende, sei eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Im ersten Kapitel ist über Bastian zu erfahren, dass er keine Bücher mag, die irgendwelche langweiligen Alltagsgeschichten transportieren. Seine Welt sind erdachte, phantasievolle Bücher. Darunter befinden sich auch normalerweise nicht besonders wohltätige und gesundheitsfördernde Wesen wie Hexer, Vampire und Gespenster.

Der Leser erfährt auf diese Weise, dass die Kindliche Kaiserin der Mittelpunkt des Lebens in Phantásien ist. Sie herrscht nicht, sie wendet niemals Gewalt an oder gebraucht ihre Macht, sie befiehlt nicht und richtet niemanden, sie greift niemals ein und muss sich niemals gegen einen Angreifer zur Wehr setzen, denn niemand Wie viel verdient man als Zahntechniker? sie jemals angegriffen oder sich gegen sie erhoben.

Vor ihr gelten alle als gleich. Ohne sie Wie viel verdient man als Zahntechniker? nichts in Phantásien bestehen. Ihr Tod wäre das Ende aller Phantásier, egal welcher Art sie sind, und auf geheimnisvolle Weise wissen alle Phantásier davon, daher sorgen sich auch alle um ihr Leben. Durch den Gedanken an die Ärzte und den Tod wird Bastian an seine Mutter erinnert, die während einer Operation verstorben ist.

Seit dieser Zeit hat sich sein Vater stark verändert. Obwohl es Bastian rein physisch an nichts Wie viel verdient man als Zahntechniker?, kommt er an seinen Vater nicht mehr heran, der stets tief in Gedanken versunken ist und wirkt, als wäre er ganz weit weg. Doch auch die fünfhundert besten Ärzte Phantasiens wissen keinen Rat, warum das Leben der kindlichen Kaiserin zu erlöschen droht, auch nicht der anerkanntermaßen beste Arzt Phantasiens, ein namens Cairon, der als Experte für alle Heilkräuter gilt.

Es scheint jedoch offensichtlich, dass die Krankheit der goldäugigen Gebieterin der Wünsche, wie die kindliche Kaiserin auch genannt wird, und das Auftreten des Nichts in irgendeiner Art miteinander zu tun haben. Es wird auch das Kleinod oder der Glanz genannt. Das Amulett ist golden und zeigt eine helle und eine dunkle Schlange, die einander in den Schwanz beißen und so ein Oval bilden.

Bastian findet das gleiche Symbol auf dem Einband des Buches wieder, in dem er liest. Cairon soll das Amulett nicht tragen, sondern lediglich überbringen, und zwar an eine Grünhaut namens Atréju, der in einer Steppenlandschaft wohnt, dem sogenannten Gräsernen Meer. Der Zentaur soll ihm seine Aufgabe erklären und ihn auf die Reise schicken, um nach einer Rettung für die Kindliche Kaiserin zu suchen.

Cairon kann nicht ahnen, Wie viel verdient man als Zahntechniker? es sich bei Atréju um einen zehnjährigen Jungen handelt, der noch nicht einmal in die Reihe der Jäger des Stammes aufgenommen worden ist. Der Initiationsritus, der aus ihm einen solchen Jäger machen soll, das Erlegen eines gewaltigen Purpurbüffels, seines Büffels, wird durch die Ankunft Cairons unterbrochen, der sofort nach Atréju schicken lässt und damit verhindert, dass dieser den Pfeil abfeuert, den er bereits schussbereit in Händen hält.

Atréju ist zunächst erbost Wie viel verdient man als Zahntechniker? dieses Geschehen, und Cairon hegt große Zweifel, ob der Junge der Aufgabe gewachsen ist, die die Kindliche Kaiserin für ihn vorgesehen hat. Die Entschlossenheit, mit der Atréju die Aufgabe annimmt, lässt Cairon begreifen, dass die Kindliche Kaiserin in einer solch wichtigen Angelegenheit nicht irren kann. Auch Bastian zeigt sich beeindruckt; er wäre gerne so gutaussehend, mutig und entschlossen wie Atréju. Atréjus Queste wird die Große Suche genannt.

Da Atréju kein konkreter Weg vorgegeben wurde, lässt er sich vom Schicksal leiten. Er überlässt seinem sprechenden Pferd Artax die Wahl der Richtung, in die die beiden reiten. Gegen Ende des Kapitels erfährt der Leser, dass sich auf einer weit entfernten nächtlichen Heide ein Schattenwesen manifestiert, das den Geruch gefunden zu haben scheint, den es sucht, und daraufhin die Verfolgung dieses Geruches aufnimmt.

Bastian lässt sich von Atréju und seinem Pferd Artax begeistern und stößt einen Kampfschrei aus. Er fürchtet, sich dadurch verraten zu haben, doch niemand entdeckt ihn in seinem Versteck. Es heißt, sein weiteres Schicksal würde ihn auf einen höchst unvermuteten Weg führen, doch sei dies eine andere Geschichte und solle ein andermal erzählt werden. Atréjus Große Suche führt ihn durch verschiedene Länder und Städte Phantásiens, die sich alle voneinander unterscheiden und damit aufzeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten im Reich der Phantasie sind.

Träume von Büffeln begleiten seine Reise. Schließlich kommt Atréju im Haulewald an und trifft dort auf Borkentrolle, Wesen, die aussehen wie Bäume. Sie können allerdings sprechen und laufen auf wurzelartigen Beinen. Die Borkentrolle haben bereits von Atréjus Mission gehört und warnen ihn vor dem Nichts, das sich in diesem Gebiet auszudehnen begonnen hat.

Die anderen Bewohner des Haulewaldes sind geflohen, doch die Trolle wollten ihre Heimat nicht verlassen. Bei der Berührung mit dem Nichts haben sie einige eingebüßt, einer hat sogar ein Loch in der Brust.

Sie verspüren keinerlei Schmerzen, aber sie Wie viel verdient man als Zahntechniker?, dass der Prozess unumkehrbar ist; bald werden sie sich gänzlich aufgelöst haben. Die Borkentrolle führen Atréju zu dem Ort, wo sich das Nichts ausbreitet. Als Atréju sich mit Schaudern abwendet, sind die Borkentrolle verschwunden. In der Nacht erscheint Atréjus Büffel erneut, diesmal kann er sprechen. Wenn du mich getötet hättest, so wärest du jetzt ein Jäger.

Doch du hast darauf verzichtet, Wie viel verdient man als Zahntechniker? kann ich dir nun helfen, offenbart ihm das Traumbild und gibt ihm den Auftrag, nach Norden in die Sümpfe der Traurigkeit zu reisen und dort den Hornberg aufzusuchen, wo die Uralte Morla wohnen soll. Atréju zögert nicht, seiner Vision Glauben zu schenken und tut, wie ihm geheißen wurde. Nach einigen Tagen erreichen Atréju und Artax die Sümpfe der Traurigkeit.

Nachdem sie ein Stück weit hineingeritten sind, wird Artax von der Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit dieses Ortes erfasst. Er findet nicht die Kraft, sich dagegen zu wehren, und versinkt langsam im Sumpf. Atréju selbst ist davon nicht betroffen; das Zeichen der Kindlichen Kaiserin schützt ihn und führt ihn auch auf den richtigen Weg zum Hornberg, wo er nach einigen Stunden des Fußmarsches auch ankommt.

Es stellt sich heraus, dass der Hornberg der Panzer einer riesigen Schildkröte ist: die Uralte Morla selbst. Morla verweigert Atréju jede Hilfe, die dazu dient, Phantásien und damit ihr eigenes Leben zu retten. Sie ist uralt und meint, lange genug gelebt zu haben, ob sie lebt oder stirbt sei ihr gleichgültig, ebenso wie das Schicksal Phantásiens. Also wendet Atréju eine List an. Wenn es ihr wirklich völlig egal sei, was mit Phantásien geschieht, könne sie ihm auch genauso gut sagen, was sie weiß.

Morla amüsiert sich über die Klugheit des Jungen und beschließt deshalb, ihm zu helfen. Atréju erfährt auf diese Weise, dass die Kindliche Kaiserin einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden.

Sie ist uralt und ewig jung zugleich. Ihr Dasein, ihre Lebensspanne bemisst sich nicht nach Zeit oder Dauer, sondern nach Namen. Man muss ihr immer neue Namen geben. Gerät ihr Name in Vergessenheit, benötigt sie einen neuen. Doch kein Wesen in Phantásien ist dazu imstande, ihr einen Namen zu geben.

Als Atréju wissen will, wer es könne, rät ihm Morla, die Uyalála im Südlichen Orakel aufzusuchen und ihr diese Frage zu stellen. Doch räumt sie Atréju keine Chance ein, rechtzeitig dorthin zu kommen. Nicht nur, dass der Ort zu weit entfernt liegt, um ihn in seiner Lebensspanne zu erreichen, bis dahin wird Phantásien im Nichts versunken und die Kindliche Kaiserin tot sein. Gegen Ende dieses Abschnittes gelingt es dem Schattenwesen, Atréjus Spur aufzunehmen. Im dritten Kapitel wird erstmals angedeutet, dass Bastians und Atréjus Schicksal miteinander verwoben sind.

Als Atréju Hunger hat und isst, tut es Bastian ihm gleich. Zudem beginnt Bastian, sich mit Atréju zu vergleichen und überlegt sich, was er alles tun würde, wenn er wäre wie er. Er denkt, dass es für ihn einfach sein müsste, der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen zu geben. Im Erfinden von Geschichten ist er nämlich groß. So sehr er sich nach Phantásien sehnt, ist er aber doch froh, nicht dort zu sein, weil er die Gefahren dieses Ortes scheut.

Bald erinnert sich Atréju, schon einmal von diesem Land gehört zu haben. Er befindet sich in den Toten Bergen, in denen ein Geschöpf namens Ygramul haust, das den Beinamen die Viele trägt.

Um welche Art von Kreatur es sich dabei handelt, ist Atréju nicht bekannt. Diese ist keine Herrscherin im eigentlichen Sinne.

Sie setzt ihre Macht niemals ein, sie wertet nicht, sie urteilt nicht, vor ihr ist alles und sind alle gleich. Gut und böse, schön und hässlich, diese Gegensätze sind für sie nicht existent. Umgekehrt werden die Kindliche Kaiserin und ihre Autorität, ausgedrückt in dem magischen Amulett, von allen Phantásiern respektiert, denn die Kindliche Kaiserin ist das Herz Phantásiens, ohne das nichts in diesem Land Bestand haben könnte.

Als Atréju einen tiefen und unüberwindlichen Abgrund erreicht, bleibt ihm nichts anderes übrig, als am Rande der Schlucht weiter zu wandern. Der Leser erfährt, dass der Schatten, der Atréju verfolgt, sich inzwischen zu einer pechschwarzen, ochsengroßen, wolfsähnlichen Gestalt verdichtet hat, die näher kommt. Nachdem Atréju eine Höhle durchquert hat, bemerkt er plötzlich ein riesiges Spinnennetz, das von einem Rand des Abgrunds zum anderen gespannt ist.

In diesem windet sich ein Glücksdrache, der sich im Kampf mit der Kreatur namens Ygramul befindet. Ygramul hat zunächst die Form einer Spinne, doch Atréju bemerkt rasch, dass das Wesen diese Gestalt verändern kann und sich beispielsweise in eine Hand oder einen Riesenskorpion verwandelt. Schließlich erkennt die junge Grünhaut, dass Ygramul aus einer Vielzahl von insektenartigen Kreaturen besteht, die ihre Position innerhalb des Schwarmes immer wieder verändern und so dessen Wandlung hervorrufen.

Daraus erklärt sich auch der Beiname die Viele, auch wenn die Insekten von einem einzigen Willen gelenkt werden. Als Ygramul Atréju erblickt, greift Bastian zum ersten Mal in den Handlungsverlauf ein. Er stößt einen Schreckensschrei aus, der in Phantásien gehört wird: Er hallt plötzlich durch die Schlucht. Bastian wundert sich verständlicherweise über diese Textstelle, doch einstweilen kann er nicht ergründen, ob es tatsächlich sein eigener Schrei war, von dem er gerade gelesen hat.

Ygramul will Atréju gefangen nehmen, doch dieser gibt sich als Gesandter der Kindlichen Kaiserin zu erkennen. Atréju fordert den Glücksdrachen, um auf ihm zum Südlichen Orakel zu reiten, doch Ygramul weist diese Forderung zurück. Der Drache habe nur noch eine Stunde zu leben, da er mit Ygramuls Gift infiziert sei, und selbst unverletzt wäre er nicht schnell genug. Außerdem habe Atréju kein Recht, dies zu fordern, da die Kindliche Kaiserin jedes Geschöpf als das gelten lässt, was es ist.

Ihre Macht setze sie niemals ein. Doch bietet Ygramul eine Alternative an und verrät Atréju ihr größtes Geheimnis, das, würde es bekannt werden, ihren Tod bedeuten würde. Das Gift des Schwarms tötet innerhalb von einer Stunde, doch verleiht es demjenigen, der gebissen wurde, die Macht, sich an jeden beliebigen Ort Phantásiens zu wünschen, nur mit der Kraft der eigenen Gedanken.

Atréju stimmt schließlich zu, lässt sich beißen und wünscht sich zum Südlichen Orakel. Als der Teleport einsetzt, verliert der Junge das Bewusstsein.

Wenig später erreicht der Wolf das Spinnennetz — doch Atréju ist verschwunden. Trotz aller Anstrengungen kann der Verfolger seine Spur nicht wiederfinden. Bastian, der zum ersten Mal eine Mahlzeit auslassen muss, überlegt sich, nach Hause zu gehen, wo sich sein Vater bereit erklären würde, die Sache mit Koreander zu regeln. Doch er bleibt auf dem Speicher, weil er denkt, dass Atréju auch nicht so rasch aufgeben würde. Als er erwacht, befindet er sich wiederum in einer Felsenwüste, doch diesmal handelt es sich um den Eingangsbereich des Südlichen Orakels.

Überrascht stellt der grünhäutige Junge fest, dass auch Wie viel verdient man als Zahntechniker? Glücksdrache anwesend ist, der sich nun als Fuchur vorstellt. Er hat das Gespräch zwischen Atréju und Ygramul mit angehört und ebenfalls die Chance zur Flucht genutzt. Aus Loyalität zu seinem Retter ist er Atréju zu seinem Zielort gefolgt, um ihn bei der weiteren Durchführung seiner Mission zu unterstützen.

Dank des sprichwörtlichen Glücks des Glücksdrachens werden Atréju und Fuchur nur kurze Zeit später von einem Gnomenpärchen gefunden, das zudem auch noch über die nötigen Kenntnisse verfügt, Ygramuls Gift zu neutralisieren. Die beiden kleinen, älteren und etwas schrumpeligen Herrschaften führen hier in einer Höhle in der Nähe des Südlichen Orakels gemeinsam ein Einsiedlerleben, weshalb sie sich auch die Zweisiedler nennen. Engywuck ist der Name des stolzen und schnell gekränkten männlichen Gnoms.

Er ist Wissenschaftler und erforscht das Südliche Orakel. Seine Frau Urgl hingegen versteht sich auf Kräuterkunde und Heilung. Die beiden liegen in einem ständigen Zwist miteinander, wie es unter langjährigen Eheleuten schon mal vorkommt, da jeder seine eigenen Prioritäten setzt.

Urgl liegt vor allem die Heilung ihrer beiden Patienten am Herzen, während Engywuck sich brennend für Atréjus Wunsch interessiert, zum Südlichen Orakel zu gelangen. Beide wirken ein wenig ruppig und barsch, sind aber sehr bemüht darum, ihren Gästen zu helfen.

Engywuck führt Atréju in seinvon dem aus man die beiden sehen kann, die Wie viel verdient man als Zahntechniker? Eingang zum Südlichen Orakel bewachen. Auch in diesem Kapitel lässt Ende erkennen, dass Bastians und Atréjus Schicksale miteinander verwoben sind. Während der junge Phantásier ohnmächtig ist, legt Bastian eine Lesepause ein und sucht eine Toilette auf. Dabei wird er beinahe vom Hausmeister der Schule aufgespürt, sodass er fluchtartig auf den Speicher zurückkehrt.

In diesem Rahmen erfährt der Leser, dass Bastians Neugier und Wissbegier von seiner Umwelt unterdrückt werden. So hat er versucht, die berechtigten Fragen zu ergründen, warum Romanhelden so gut wie nie Wie viel verdient man als Zahntechniker? Toilette aufsuchen müssen oder ob Jesus wie ein normaler Mensch solchen Bedürfnissen nachgehen musste.

Dafür ist er von seinen Mitschülern ausgelacht und vom Lehrer getadelt worden. Auf dem Weg zur Uyulála sind drei Tore zu durchschreiten, wobei das zweite Tor erst da ist, wenn man durch das erste gegangen ist, und das dritte erst, wenn man das zweite durchquert hat.

Es ist also nicht möglich, die Tore einfach von außen zu umrunden. Auf diese Weise erfährt Atréju, dass Engywuck über das Innere des Orakels, die Uyulála, nichts weiß.

Sein Wissen ist aus zweiter Hand. Er selbst ist nie dort gewesen, weil er seine Arbeit für zu wichtig hält, um sich dem Risiko auszusetzen, auf dem Weg zum Orakel zu scheitern. Und diejenigen, die aus dem Inneren zurückgekommen sind, waren nicht bereit oder fähig, mit ihm über das zu reden, was sie dort vorgefunden haben. Engywuck drängt Atréju, ihm nach seiner Rückkehr alles zu sagen, doch dieser lehnt ab, schließlich könne es gute Gründe haben, warum die anderen geschwiegen haben.

Engywuck reagiert mit großem Unmut auf diese Antwort. Doch konnte Engywuck der jungen Grünhaut einiges über die Tore beibringen, die er durchschreiten muss.

Die beiden bewachen das erste Tor, das auch das Große-Rätsel-Tor genannt wird. Man kann es nur passieren, wenn die Sphinxen ihre Augen schließen, denn ihr Blick, den nur eine andere Sphinx ertragen kann, sendet alle Rätsel der Welt aus.

Wer von ihm erfasst wird, erstarrt und kann sich erst wieder bewegen, wenn er sie alle gelöst hat. Um das Tor zu passieren, müssen die Sphinxen die Augen schließen, was sie manchmal tun, manchmal auch nicht. Es gibt dabei kein erkennbares Muster. Im Zauber-Spiegel-Tor sieht der Suchende sich selbst, doch nicht das äußere Erscheinungsbild, sondern sein wahres, inneres Wesen. Zur Wahrheit gelangt man oft erst, indem man den Mut aufbringt, ehrlich gegenüber sich selbst zu sein.

An diesem Tor scheitern demnach viele, die die Wahrheit, die Begegnung mit sich selbst, nicht ertragen können. Das Ohne-Schlüssel-Tor besteht aus unzerstörbarem phantásischen Selén. Man kann es nicht gewaltsam öffnen. Es öffnet sich vielmehr erst dann, wenn man sich ihm ohne jede Absicht nähert, es zu durchqueren. Was die Uyulála ist, weiß Engywuck nicht zu sagen. Niemand, der bei ihr war, wollte mit ihm darüber sprechen. Schließlich verabschiedet sich Atréju von den beiden Gnomen und begibt sich in Richtung des Südlichen Orakels.

Er hat Glück, die Sphinxen lassen ihn das Große-Rätsel-Tor passieren. Bastian wird, stärker noch als zuvor, selbst ein Teil der Unendlichen Geschichte. Als Atréju etwas isst, verspürt auch Bastian Hunger. Zudem entdeckt er auf dem Dachboden einen Spiegel, der sich bald ebenfalls in ein Tor verwandelt. Das zweite Tor nämlich ist das Zauber-Spiegel-Tor. Wer in den Spiegel blickt, erkennt sein wahres Inneres. Als Atréju in den Spiegel blickt, sieht er durch den Spiegel auf dem Speicher und erblickt Bastian, wie er in Militärdecken gehüllt auf dem Speicher hockt und Wie viel verdient man als Zahntechniker?

der Unendlichen Geschichte liest. Bastian und Atréju sind also in Wahrheit zwei Aspekte der gleichen Persönlichkeit. Während Bastian verwirrt reagiert, wundert sich Atréju, wie leicht es ihm fällt, das Tor zu durchschreiten, an dem so viele andere gescheitert sind.

Das dritte Tor, das Ohne-Schlüssel-Tor, kann schließlich nur derjenige durchschreiten, der keinen Willen hat, es zu durchqueren. Atréju kann es zunächst nicht durchschreiten, bis er schließlich die Erinnerung verliert, auch an das, was er Wie viel verdient man als Zahntechniker?

und an seine Mission. Da er nunmehr keinen Grund mehr kennt, die Uyulála aufzusuchen, wendet er sich um und will gehen. Doch wiederum greift Bastian in die Handlung ein. Du musst durch das Ohne-Schlüssel-Tor. Bastian findet einen siebenarmigen, verrosteten Kerzenleuchter und zündet die Kerzen an, da es ansonsten auf dem Speicher für die weitere Lektüre zu dunkel werden würde. Hier existiert die Uyulála als körperlose Stimme, die nur in Reimen redet und auch nur Reime versteht.

Noch immer sind Atréjus Erinnerungen erloschen, daher muss er zunächst einmal herausfinden, warum er überhaupt hergekommen ist. Doch gelingt es ihm, die richtigen Fragen zu stellen. Für einen Phantásier sei der Weg zu den Menschen zu weit, denn ihre Welt liege jenseits Phantásiens, wohin ein Wie viel verdient man als Zahntechniker?

nicht gehen könne. Die Menschen hingegen müssen nur einen kurzen Weg zurücklegen, um nach Phantásien zu gelangen, doch hätten sie den Weg dorthin vergessen und glaubten nicht mehr an seine Existenz. Doch ein einziges Menschenkind würde genügen, um Phantásien zu retten. Bastian begreift, dass er selbst angesprochen ist, und erklärt sich zu helfen bereit.

Doch glaubt er nicht daran, dass es ihm möglich ist, nach Phantásien zu gelangen. Nach dem Gespräch mit der Uyulála schläft Atréju ein. Er erwacht mit seinen vollständigen Erinnerungen in einer leeren Ebene, die er als jene Ebene erkennt, in der sich zuvor die drei Tore befanden. Das Nichts hat die Ebene erreicht und die beiden inneren Tore verschlungen, und es befindet sich jetzt ganz in Atréjus Nähe.

Gerade noch rechtzeitig kann der Junge die Flucht antreten, bevor er vom Nichts verschlungen wird. Am Rand der Ebene trifft er auf die Reste des Große Rätsel Tors, dessen Bogen eingestürzt ist. Als Atréju zu den Zweisiedlern zurückkehrt, stellt er erstaunt fest, dass er Wie viel verdient man als Zahntechniker? Tage und Nächte fort gewesen ist, obwohl er es selbst nur als eine Nacht empfunden hat.

In dieser Zeit ist Fuchur, der große Glücksdrache, gesundet. Engywuck glaubt, dass Raum und Zeit im Orakel eine andere Bedeutung haben müssen als außerhalb. Doch kann auch er sich keinen Reim auf das plötzliche Verschwinden der Sphinxen machen. Der Felsbogen war plötzlich eingestürzt und sieht aus, als habe er schon seit hundert Jahren so dagelegen.

Es scheint, als hätte es das Große Rätsel Tor nie gegeben. Im Gegensatz zu allen anderen Besuchern des Orakels berichtet Atréju Engywuck jedes Detail seines Besuchs bei der Uyulála, doch ist dieses Wissen für den Gnomenforscher wertlos, da das Orakel inzwischen vom Nichts verschlungen worden ist. Tief betrübt stellt er fest, dass sein Lebenswerk und seine jahrelangen Beobachtungen umsonst waren. Gerade jetzt, wo er seine wissenschaftlichen Forschungen abschließen könnte, ist der Gegenstand der Forschung verschwunden, sodass seine Erkenntnisse niemandem mehr nützen und niemanden mehr interessieren.

Die Zweisiedler beschließen, diesen Ort zu verlassen. Es wird erwähnt, dass Engywuck später der berühmteste Gnom seiner Familie werden wird, jedoch nicht aufgrund seiner wissenschaftlichen Forschungen. Doch sei dies eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden solle. Atréju und Fuchur hingegen machen sich auf, ein Menschenkind zu finden. Bastian glaubt, dass es auch für Wie viel verdient man als Zahntechniker? die Rettung wäre, wenn Atréju und Fuchur kämen, um ihn abzuholen.

Der Glücksdrache wird als entfernter Verwandter der Feuer speienden Drachen beschrieben. Er ist ein Geschöpf der Luft und der Wärme, ein Geschöpf unbändiger Freude, das alle Sprachen der Freude spricht. Trotz ihrer gewaltigen Körpergröße sind Glücksdrachen so leicht wie eine Sommerbrise und brauchen daher zum Fliegen keine Flügel. Sie schwimmen in den Lüften des Himmels wie Fische im Wasser.

Doch auch nach Tagen der Reise sind keine Grenzen Phantásiens zu erkennen, nur ein unendlich scheinendes Meer unter ihnen, und Atréju ist inzwischen vor Erschöpfung fast am Ende seiner Kräfte. Fuchur gibt zu bedenken, dass die Kindliche Kaiserin ihm lediglich aufgetragen hat, die Ursache der Krankheit herauszufinden, nicht jedoch, das Heilmittel zu beschaffen, und schlägt daher vor, die Richtung zu wechseln und statt zu den Grenzen Phantásiens zum Elfenbeinturm zu reisen.

Atréju bittet ihn, noch eine Stunde weiter zu fliegen Wie viel verdient man als Zahntechniker? nur dann zum Elfenbeinturm zurückzukehren, wenn die Grenzen Phantásiens bis dahin nicht in Sicht sein sollten. Genau diese Stunde Flug ist es, die Atréju und Fuchur auf die vier Windriesen Lirr, Baureo, Schirk und Mayestril stoßen lässt, die wieder einmal im Streit miteinander liegen und ein Unwetter heraufbeschwören.

Wenn jemand die Grenzen Phantásiens kennen könne, so meint er, dann die Winde der vier Himmelsrichtungen. Doch einer der Stürme nach dem anderen offenbart ihm, dass es in seiner Himmelsrichtung keine Grenze Phantásiens gebe. Phantásien, das Reich der Phantasie, ist grenzenlos. Nach dem Gespräch setzen die Windriesen ihren Kampf fort und achten nicht mehr auf Atréju und den Glücksdrachen. Obwohl auch die Winde dem Gesandten der Kindlichen Kaiserin nicht schaden wollen, geraten beide auf diese Weise zwischen die Fronten des stürmischen Gefechts.

Von Wassermännern und Meerjungfrauen gerettet, erwacht er schließlich an einem weiten Strand. Der Wind hat sich gelegt. Bastians Geschichte verläuft auch hier wieder parallel zu der von Atréju. Unheimliche Geräusche auf dem Speicher werfen bei ihm die Frage auf, ob es auf dem Speicher spukt, ob es wohl tatsächlich gibt, und Gespenster sind es, denen Atréju als Nächstes begegnet.

Also geht er einfach in Richtung des Landesinneren und folgt dem Verlauf einer Straße, auf der er eine Prozession aus Spukgestalten Nachtalben, Kobolde, Gespenster u. Atréju folgt dem Zug, der geradewegs ins Nichts wandert und sich hineinstürzt, was Atréju, der in Gedanken über die Kindliche Kaiserin und die Menschenkinder versunken ist, fast zu spät bemerkt. So wird auch er beinahe ins Nichts gesogen, kann sich jedoch befreien.

Rasch tritt er die Flucht an und folgt der Straße, auf der er hergekommen war, bis er schließlich eine Stadt erreicht. Bastian fühlt sich immer mehr von dem Ruf nach einem Menschenkind, das nach Phantásien kommen soll, angesprochen und bringt dies auch zum Ausdruck, indem er in das Buch flüstert und mit sich selbst spricht. Aber er wisse nicht, wie dies geschehen solle.

Verzweifelt, doch im Vertrauen darauf, dass alles gut ausgehen werde, begibt sich der Glücksdrache auf die Suche nach dem grünhäutigen Jungen.

Der sonstige Handlungsablauf beschränkt sich Wie viel verdient man als Zahntechniker? ausschließlich auf Atréjus Erlebnisse in Spukstadt. Der Anblick der Stadt ist drückend und unheimlich; alle Gebäude machen einen drohenden und fluchbeladenen Eindruck. Die krummen Straßen sind von Spinnenweben bedeckt, aus den Kellerlöchern und Brunnen strömen üble Gerüche. Als Atréju tiefer in die Stadt vordringt, erkennt er Spuren von Verwüstung. Offensichtlich stammten die Spukgestalten, die sich ins Nichts gestürzt hatten, von hier und haben die Stadt fluchtartig verlassen.

Atréju stillt seinen Hunger an herumstehenden Essensresten. Dies nimmt Bastian zum Anlass, darüber nachzudenken, wie lange er auf dem Speicher ohne Nahrung überleben kann. Er denkt an den Apfelstrudel von Fräulein Anna, der Haushälterin seines Vaters.

Diese hat eine Tochter namens Christa, die früher Bastians Geschichten oft zugehört hatte. Doch hatte Fräulein Anna ihre Tochter in ein Landschulheim gegeben, sodass Bastian Wie viel verdient man als Zahntechniker? nicht mehr zu Gesicht bekam. Später hört Atréju ein raues, heiseres Heulen, in dem die Verlassenheit und Verdammnis der Geschöpfe der Finsternis zu liegen scheint.

Atréju folgt den Lauten und findet schließlich in einem versteckten Hinterhof einen angeketteten und halb verhungerten. Zunächst will er Atréju fortschicken, um in Ruhe zu sterben, dann lässt er sich aber doch auf ein Gespräch mit ihm ein. Es stellt sich heraus, dass sich Atréju in Spukstadt im Gelichterland befindet und dass der Werwolf auf den Namen Gmork hört.

Gmork verfolgt Atréju schon eine ganze Weile; seine Aufgabe besteht darin, den Jungen zu töten und ihn daran zu hindern, seine Mission erfolgreich abzuschließen. Doch hat Gmork Atréjus Spur im Land der Toten Berge verloren, als die junge Grünhaut sich mit Ygramuls Hilfe zum Südlichen Orakel gewünscht hat. Gmork ist ein Halbwesen, weder Phantásier noch Mensch, obwohl er beide Welten bereisen und dort in unterschiedlichen Gestalten auftreten kann.

Weil er selbst keine Heimat hat, will er auch den Phantásiern die ihre nehmen, deshalb unterstützt er manipulative Kräfte in den Reihen der Menschen, die Phantásien zerstören wollen. Die Manipulatoren reden den Menschen ein, dass es Phantásien nicht gebe. Auf diese Weise verlieren diese den scharfen Blick, den die Phantasie ihnen verleiht, und sind leichter beeinflussbar.

Man kann ihnen beispielsweise einfacher Dinge verkaufen, die sie nicht benötigen, oder auf sonstige Wie viel verdient man als Zahntechniker?

ihren Willen lenken, Macht über sie ausüben. Auf diese Weise werden Geschäfte getätigt, Kriege entfesselt und Weltreiche gegründet. Dies ist auch der Grund, warum so lange kein Menschenkind mehr nach Phantásien gekommen ist, um der Kindlichen Kaiserin einen Namen zu geben. Atréju erfährt von Gmork, dass er in die Menschenwelt gelangen könnte, allerdings anders, als er es sich vorgestellt hatte. Phantásier, die sich ins Nichts stürzen, werden in der Menschenwelt zu Lügen.

So, wie das Nichts auf das Auge wirkt, als wäre es erblindet, macht die Lüge den Geist der Menschen blind für die Wahrheit. Umgekehrt bedeutet dies, dass jedes Mal dann, wenn ein Mensch lügt, ein Phantásier vernichtet wird. Gmork liegt nunmehr an der Kette, weil er der Finsteren Fürstin Gaya, der Herrscherin der Spukstadt, all dies erzählt hatte. Sie war zwar böse, aber auch sie gehörte zu den Geschöpfen Phantásiens, daher hat sie alles daran gesetzt, Gmorks Plan zu verhindern.

Nur sie selbst könnte die Kette lösen, an die sie ihn gelegt hat, doch sie ist unmittelbar nach dieser Tat ins Nichts gegangen.

Als Atréju Gmork offenbart, dass er der Junge sei, den er sucht, stimmt der Werwolf ein triumphierendes Gelächter an, denn das Nichts hat inzwischen die Stadt umschlossen und es scheint, als gäbe es keine Rettung mehr. Als Atréju sich ihm nähert, schnappt sein gewaltiges Gebiss zu und hält ihn eisern fest. Bastian begreift dadurch, dass nicht nur Phantásien krank ist, sondern auch die Menschenwelt.

Er hatte sich nie damit zufriedengeben können, dass das Leben so grau und gleichgültig sein sollte, ohne Geheimnisse und Wunder. Dass kein Mensch mehr dorthin gelangen konnte, lag an den Lügen und falschen Vorstellungen, die durch die Zerstörung Phantásiens in die Welt kamen und einen blind machen. Jemand musste sich nach Phantásien begeben, um beide Welten gesund zu machen. Bastian denkt darüber nach, dass auch er gelogen und damit dem Untergang Phantásiens Vorschub geleistet hatte, und schämt sich deswegen.

Seine erfundenen Geschichten zählt er allerdings nicht zu den Lügen. Er versucht sich vorzustellen, welche Form seine Lügen wohl als Wie viel verdient man als Zahntechniker? gehabt haben mögen, doch vermag er es nicht, vermutlich gerade deshalb, weil er gelogen hatte. So fliegt Fuchur sogar weiter, als er aufgrund der Belastungen, die das Eintauchen in das gewaltige Meer mit sich brachte, ohnmächtig wird.

Auf diese Weise findet Fuchur Atréju, der sich bereits aufgegeben hat, an einem Ort, an dem er sonst nie nach ihm gesucht hätte, und kann ihn im letzten Augenblick vor dem Nichts retten.

Eiligst brechen Fuchur und Atréju zum Elfenbeinturm auf, denn sie kennen jetzt die Antwort, die die Kindliche Kaiserin von Atréju verlangt hat. Die Reise zum Turm hin ist weniger weit als die vom Turm weg.

Der Elfenbeinturm steht im Mittelpunkt Phantásiens, da Phantásien jedoch grenzenlos ist, kann sich sein Mittelpunkt überall befinden. Eine Nacht später erreichen beide den Elfenbeinturm. Der Leser erfährt hier auch, dass die phantásische Geographie nicht festgefügt ist. All diese Dinge hängen vielmehr vom Seelenzustand und vom Willen dessen ab, der einen bestimmten Weg zurücklegt.

Die Kindliche Kaiserin, so erfährt der Leser im Gespräch zwischen Fuchur und Atréju, ist kein Geschöpf Phantásiens, aber auch kein Menschenkind. Sie ist von anderer Art, und alle Phantásier sind da durch ihr Dasein. Doch weiß kein Phantásier, wer sie ist, denn niemand kann es wissen. Wer es ganz verstehen kann, der würde damit sein eigenes Dasein auslöschen.

Fuchur kann nicht zur Kindlichen Kaiserin vordringen, denn er hat sie bereits einmal gesehen, und es ist bestimmt, dass jeder sie nur einmal zu Gesicht bekommt. Also quält sich der verletzte Atréju alleine die Stufen zum Magnolienpavillon hinauf, in dem sie residiert. Während die Umgebung deutliche Verfallserscheinungen zeigt, wirkt der Elfenbeinturm noch Wie viel verdient man als Zahntechniker?.

Er ist verlassen, nur noch die Kindliche Kaiserin ist dort. Diese erscheint als ein zehnjähriges Mädchen mit schneeweißem Haar und golden glänzenden Augen von überwältigender Schönheit.

Sie ist uralt und zugleich ohne Alter. Als ihre Gestalt im Buch geschildert wird, kann Bastian sie für einen Augenblick lang wirklich sehen, und sie blickt ihm in die Augen. Von diesem Moment an kennt Bastian ihren Namen, den er ihr geben muss. Bastian hat hier zum ersten Mal das Gefühl, nicht mehr nur seine eigene Vorstellung von der Unendlichen Geschichte zu haben, sich nicht nur in seiner Phantasie auszumalen, wie die Handlung im Buch aussehen mag, sondern er hat die Kindliche Kaiserin für einen winzigen Moment selbst gesehen.

Er kann sich dies nicht erklären. Es sei ihm nicht möglich gewesen, ein Menschenkind nach Phantásien zu bringen. Doch die Kindliche Kaiserin reagiert ganz anders, als er gedacht hätte: Sie lacht. Dann offenbart ihm die Goldäugige Gebieterin der Wünsche, dass er den Retter mitgebracht habe.

Atréju ist verwirrt und verärgert zugleich, denn er begreift, dass die Kindliche Kaiserin die Antwort auf die Frage der Großen Suche bereits kannte, bevor sie ihn losgeschickt hatte. Und er kann den Retter nicht sehen, denn es ist Bastian selbst, der in dem Buch seine Geschichte verfolgt.

Und genau das, erklärt die Kindliche Kaiserin, sei auch Atréjus Aufgabe gewesen. Er sollte den Retter rufen. Als er sich auf die Große Reise begab, hat Bastian ihn die ganze Zeit begleitet, als Leser der Geschichte.

Er kennt nun das Problem und er weiß, dass er es ist, der der Kindlichen Kaiserin ihren Namen geben muss. Wenn aber Wie viel verdient man als Zahntechniker? in unsere Welt kommen, so ist es der richtige. Alle, die bei uns waren, haben etwas erfahren, was sie nur hier erfahren konnten und was sie verändert zurückkehren ließ Wie viel verdient man als Zahntechniker? ihre Welt. Sie waren sehend geworden, weil sie euch in eurer wahren Gestalt gesehen hatten.

Darum konnten sie nun auch ihre eigene Welt und ihre Mitmenschen mit anderen Augen sehen. Wo sie vorher nur Alltäglichkeit gefunden hatten, entdeckten sie plötzlich Wunder und Geheimnisse. Deshalb kamen sie gern zu uns nach Phantásien. Und je reicher und blühender unsere Welt dadurch wurde, desto weniger Lügen gab es in der ihren und desto vollkommener war also auch sie. So wie unsere beiden Welten sich gegenseitig zerstören, so können sie sich auch gegenseitig gesund machen. Nun ist alles in sein Gegenteil verkehrt: Was sehend machen kann, verblendet, was Neues erschaffen kann, wird zur Vernichtung.

Die Rettung liegt bei den Menschenkindern. Eines, ein einziges muss kommen und mir einen neuen Namen geben. Er zögert, es zu tun; er hat Angst, nach Phantásien zu gehen, weil dort all die vielen Monster hausen, denen Atréju auf seiner Reise begegnet ist. Er ist unsicher, was passieren wird, wenn er tut, was von ihm erwartet wird.

Vor allem aber schämt er sich, weil er der Meinung ist, Atréju und die Kindliche Kaiserin hätten einen schönen, starken, mutigen Prinzen verdient anstelle des schwächlichen Jungen, der er zu sein scheint. Die Kindliche Kaiserin ruft daraufhin ihre sieben unsichtbaren Mächte. Drei tragen Fuchur und Atréju an einen sicheren Ort, wo sie die Vernichtung durch das Nichts überstehen können.

Die übrigen vier Mächte bringen die Kindliche Kaiserin in einer gläsernen Sänfte fort. Sie will den Alten vom Wandernden Berge aufsuchen, der Bastian zwingen könne zu kommen. Für die Grasleute ist der Alte eine Art Schreckgespenst, mit dem man Kindern droht, Wie viel verdient man als Zahntechniker?

sie unartig sind. Es heißt, er schreibe alles in sein Buch, was man denkt und fühlt, und dort stehe es als schöne oder hässliche Geschichte für immer aufgezeichnet. Sie selbst habe den Alten vom Wandernden Berge noch nicht gesehen. Wenn sie ihn finde, werde es das erste Mal sein, dass beide einander begegnen. Man könne den Alten vom Wandernden Berg nicht suchen. Man könnte ihn nur finden, durch Zufall oder eine Fügung des Schicksals. Und man müsse allein sein, um ihn zu finden. Niemand kann wissen, wo der Berg des Alten sich gerade befindet.

Er erscheint stets unerwartet, mal an einem, mal an einem anderen Ort. Die vier Mächte lassen sich vom Zufall oder Schicksal leiten und gelangen auf diese Weise zum Schicksalsgebirge, wo sie den Alten vom Wandernden Berge findet.

Sie tragen die Kindliche Kaiserin in ihrer gläsernen Sänfte bis hinauf auf den Schicksalsberg, wo der Alte vom Wandernden Berge auf der höchsten Stelle des Schicksalsgebirges eine Hochebene in einem Ei von der Größe eines Hauses wohnt. Der Leser erfährt, dass jeder, der das Schicksalsgebirge bezwingen will, immer der erste ist, denn der Aufstieg kann erst wieder gelingen, wenn jegliche Erinnerung an denjenigen, der es zuvor geschafft hatte, erloschen ist.

Inschriften, die die Sprossen der Leiter bilden, die nach oben führt, fordern die Kindliche Kaiserin zur Umkehr auf, doch diese lässt sich nicht beirren und setzt ihren Weg ins Innere des Eies fort. Schließlich kommt die Herrscherin Phantásiens nach einem beschwerlichen Aufstieg oben an. Er schreibt dort die Geschichte Phantásiens auf, so wie sie geschieht, und sie Wie viel verdient man als Zahntechniker? so, wie er sie aufschreibt. Er halte damit nicht nur die Geschichte Phantásiens in den Händen, dieses Buch sei Phantásien, erklärt er seinem Gast.

Weißt das du, Goldäugige Gebieterin der Wünsche? Der Leser erfährt, dass der Alte vom Wandernden Berge die Erinnerung Phantásiens ist und alles weiß, was bis zu diesem Augenblick geschehen ist. Doch kann er nicht vorblättern, um zu sehen, was geschehen wird. Dort befinden sich nur leere Seiten.

Ich konnte es lesen, während ich es schrieb. Und ich schrieb es, weil es geschah. Die Kindliche Kaiserin verlangt von dem Alten vom Wandernden Berge, die Geschichte von vorn zu erzählen. Da er weiß, dass es keinen anderen Weg gibt, gehorcht er widerstrebend. Er erzählt die unendliche Geschichte von Beginn an neu, nicht von dort, wo sich die vier Boten im Haulewald begegnen, sondern ab dem Augenblick, den der Leser von Endes Buch kennt. Die Erzählung beginnt wieder mit den spiegelverkehrten Buchstaben, die Koreanders Antiquariat zieren und der Schilderung, wie Bastian den Laden betritt.

Und sie endet stets mit der Aufforderung der Kindlichen Kaiserin, die Geschichte von neuem zu erzählen.

Bastian legt das Buch zur Seite, doch dies nützt ihm nichts. Die Geschichte wiederholt sich immer und immer wieder in seinem Kopf. Er ist jetzt Teil einer unendlichen Geschichte, wie er es immer sein wollte, doch auf eine gänzlich andere Weise, als er dies je beabsichtigt hatte. Steht man aber plötzlich vor der Möglichkeit, dass der Wunschtraum Wirklichkeit wird, dann wünscht man sich nur noch eins: Man hätte es sich nie gewünscht.

In diesem Augenblick zerplatzt das Ei, das die Kindliche Kaiserin nie mehr hätte verlassen können. Phantásien wird so quasi aus diesem Ei heraus neu geboren. Doch nur ein Menschenkind sei in der Lage, einen neuen Anfang zu schaffen.

Zeitgleich wird in der Menschenwelt ein neuer Tag geboren; die Turmuhr schlägt zwölf, es ist Mitternacht. Bastian wird von einem Wind, der in Phantásien beginnt und auf dem Schulspeicher endet, erfasst und nach Phantásien gerissen. Er findet sich in einem samtenen, warmen Dunkel wieder, in dem er sich geborgen und glücklich fühlt.

Die Kindliche Kaiserin spricht zu ihm, doch er kann sie nicht sehen. Bastian erfährt von ihr, dass Phantásien aus seinen Wünschen neu entstehen wird. Er möchte wissen, wie viele Wünsche er denn frei habe. Umso reicher und vielgestaltiger wird Phantásien sein.

Denn für jeden Wunsch, den Bastian in Phantásien tätigt, verliert er eine Erinnerung an sein richtiges Leben in der Menschenwelt, und Wie viel verdient man als Zahntechniker? kann nur solange wünschen, wie ihm noch Erinnerungen verbleiben.

Zunächst weiß Bastian nicht, was er sich wünschen soll, dann jedoch wünscht er sich, die Kindliche Kaiserin noch ein zweites Mal zu sehen, so wie in dem Augenblick, als Atréju den Elfenbeinturm betrat und sie einander angeschaut haben.

Mondenkind ist froh, dass Bastian zu wünschen begonnen hat, und zeigt sich ihm erneut. Dies leitet später eine verhängnisvolle Entwicklung ein. Atréju und Fuchur wissen, dass man die Kindliche Kaiserin nur einmal sehen kann, doch Bastian sieht sie nun bereits zum zweiten Mal. Bastian glaubt deshalb, sie habe für ihn eine Ausnahme gemacht und er könne sie auch noch ein drittes Mal aufsuchen.

Ein Irrtum, wie er später von Koreander erfährt. Zwar ist es möglich, der Kindlichen Kaiserin erneut zu begegnen, doch muss man ihr dazu wiederum einen neuen Namen geben. Bastian kann der Kindlichen Kaiserin an dieser Stelle also nur deshalb ein zweites Mal begegnen, weil sie bei ihrem ersten Zusammentreffen noch nicht Mondenkind war. Die Goldäugige Gebieterin der Wünsche, die jetzt wieder völlig gesundet ist, schenkt Bastian ein vermeintliches Sandkorn, das sich als Samenkorn erweist, das zu treiben anfängt.

Dies ist alles, was von Phantásien übrig geblieben ist, das in diesem Augenblick neu zu entstehen beginnt. Bald schon ist Bastian von prachtvollen, wuchernden Pflanzen umgeben, die er Perelín nennt, den Nachtwald. Bastian möchte, dass es ewig so bleibt wie jetzt. Als die Kindliche Kaiserin zu ergründen sucht, warum er Wie viel verdient man als Zahntechniker? hat, nach Phantásien zu kommen, gibt Bastian zu, dass er sich wegen seiner Gestalt geschämt hat, die ihm so gar nicht zu der überwältigend schönen Kindlichen Kaiserin zu passen schien.

Dies wird ihm sogleich als zweiter Wunsch ausgelegt, und er erhält seine phantásische Gestalt, die eines attraktiven jungen Prinzen in prächtigen Gewändern. Doch die Schönheit, die ihm geschenkt wird, hat ihren Preis, denn er verliert nach und nach die Erinnerung daran, dass er einmal dick und x-beinig gewesen war. Seine jetzige Gestalt beginnt ihm selbstverständlich zu erscheinen, so als wäre sie nie anders gewesen.

Als Bastian sich wieder der Kindlichen Kaiserin zuwendet, ist diese verschwunden. Von Atréju erfährt er später, dass dieser die Inschrift zwar gesehen hatte, sie jedoch nicht lesen konnte. Bastian genießt seine neu gewonnene Schönheit. Es stört ihn nicht, dass niemand da ist, sie zu bewundern. Ihm liegt nichts an der Bewunderung derer, die ihn einst verspottet haben, jedenfalls nicht mehr, und er empfindet nur Mitleid für sie. So durchschreitet er, scheinbar zufrieden in seinem Alleinsein, den Nachtwald.

Doch bald schon genügt es ihm bereits nicht mehr, schön zu Wie viel verdient man als Zahntechniker?. Er wünscht sich, stark zu sein, der Stärkste, den es überhaupt gibt. Kurze Zeit später findet er seltsam geformte Früchte, die ihm tatsächlich große Körperkraft verleihen.

Als ihm die Bäume den Weg versperren, kann Bastian sie mühelos auseinanderbiegen. Bald beginnen seine Erinnerungen an seine Schwäche und Ungeschicklichkeit zu schwinden. So erklettert er den höchsten Punkt des Nachtwaldes und kann ihn in seiner ganzen Farbenpracht überblicken und bewundern.

Er fühlt sich als Herr von Perelín, weil er ihn geschaffen hat. Bastian will zäh sein, abgehärtet und spartanisch, so wie Atréju. Um dies unter Beweis zu stellen, möchte er die größte Wüste Phantásiens durchqueren.

Der Tag bricht an, Perelín stirbt. An seiner Stelle entsteht eine Wie viel verdient man als Zahntechniker? Wüstenlandschaft, die Bastian Goab nennt, die Wüste der Farben. Tatsächlich gibt es Sand in jeder nur erdenklichen Farbe. Auf sonderbare Weise findet sich stets gleichfarbiger Sand zu Hügeln zusammen, die einander abwechseln. Endlos lang durchschreitet er die Wüste, erträgt Schmerzen, Müdigkeit und Entbehrung, und nichts kann seinen Willen brechen. Zugleich verliert er die Erinnerung, dass er einmal empfindlich, sogar wehleidig gewesen war.

Bastian kommt in den Sinn, dass seine Geschichte möglicherweise in der Unendlichen Geschichte fortgeschrieben wird und jemand anderes sie eines Tages nachlesen könnte oder sogar in diesem Augenblick liest.

Deshalb hinterlässt er seine Initialen im Wüstensand, für den Fall, dass er in der Wüste verloren geht und jemand wissen möchte, was aus ihm geworden ist. Für den Leser wird dies durch einen Wechsel der Schriftfarbe verdeutlicht. Eigentlich ist alles, was Bastian in Phantásien erlebt, in grün-blauer Schriftfarbe gedruckt. Seine Initialen erscheinen als einzige in rot. Den Tod in dieser unendlich scheinenden Wüste will Bastian mit Würde tragen, so wie die Jäger aus Atréjus Volk.

Doch noch immer ist Bastian mit sich nicht zufrieden. Er wünscht sich, mutig zu sein. Wie viel verdient man als Zahntechniker? trifft er auf das gefährlichste Geschöpf Phantásiens, den Löwen Graógramán, der ihn aufspürt, weil er die Initialen im Wüstensand entdeckt. Er ist eine Feuerkreatur, die immer die Farbe der Sandfläche annimmt, die sich gerade unter ihm befindet. Graógramán begegnet in diesem Augenblick zum ersten Mal einem anderen Lebewesen, denn nichts kann in der Wüste Goab überleben.

Nach einer Weile des unsichtbaren Kräftemessens unterwirft sich Graógramán Bastians Willen. Der Löwe kann die Wüste niemals verlassen, da er sie mit sich trägt; er kann Bastian also auch nicht aus ihr hinausführen.

Stattdessen lädt er Bastian in seinen Palast ein, wo er plötzlich zu Stein erstarrt, als die Wie viel verdient man als Zahntechniker? hereinbricht. Wo sich die Wüste befand, beginnt nun wieder der Nachtwald zu wachsen. Um den vermeintlichen Tod des Löwen trauernd, schläft Bastian auf dessen steinernen Pranken ein. Er muss des Nachts sterben, damit die Wüste dem Nachtwald Platz machen kann, und er erwacht des Morgens, um den Tod zu bringen, und beides ist gut.

Aus Dank dafür, dass Bastian ihm den Sinn seines Daseins erläutert hat, schenkt er ihm ein magisches Schwert, das Bastian Sikánda nennt, woraufhin es ihm gehört und sich von einem alten, verrosteten Stück Eisen in eine prachtvolle Waffe mit einem Blatt aus gleißendem Licht verwandelt.

Es handelt sich um eine unvergleichlich mächtige Waffe, die Wie viel verdient man als Zahntechniker? den härtesten Fels und Stein zu schneiden versteht, doch Bastian darf sie niemals aus eigenem Willen ziehen, wenn er kein Unheil über Phantásien bringen möchte.

Er darf das Schwert nur einsetzen, wenn es von selbst in seine Hand springt. Bastian fragt sich nach einem Ritt durch die Wüste auf dem Rücken des Löwen, ob Graógramán wirklich schon für immer hier war, wo er ihn doch gerade erst durch seinen Wunsch erschaffen Wie viel verdient man als Zahntechniker?. Langsam begreift er, dass er, wie jeder andere Geschichtenerzähler auch, seinen Schöpfungen eine Geschichte geben kann.

Wenn er bestimmt, dass etwas schon lange existiert, dann existiert es schon lange, und es ist niemals anders gewesen. Mit Graógramáns Geschichte verhält es sich also nicht anders als mit der Geschichte jeder anderen Romanfigur, die zu einem späteren Zeitpunkt in der Handlung auftaucht. Die Vergangenheit entsteht zusammen mit der Geschichte. Dies wirft weitere Fragen auf, etwa über die Natur seiner Wünsche.

Doch Graógráman weist diese Vermutung energisch zurück. Bastian befinde sich im Irrtum, die Worte bedeuteten vielmehr, dass er seinen Wahren Willen erforschen müsse. Bastian bezweifelt, dass diese Aufgabe allzu schwierig ist, und verärgert den Löwen damit noch mehr.

Der Weg sei der schwierigste überhaupt, man könne sich leicht verirren, wenn man ihn nicht mit großer Wahrhaftigkeit und Aufmerksamkeit gehe. Bastian muss diesen Weg der Wünsche gehen, von einem zum nächsten bis zum letzten. An dieser Stelle wird er also erstmals gewarnt, dass ihm keine unendliche Zahl an Wünschen zur Verfügung steht; so hat der mutig gewordene Bastian inzwischen jede Erinnerung an seine frühere Ängstlichkeit verloren. Was weißt du, was gut ist!

Da Graógramán Bastian nicht aus der Wüste fortbringen kann und Bastian auf sich allein gestellt nicht lang genug überleben wird, um sie zu verlassen, bildet der Wunsch, sie zu verlassen, den einzigen Weg hinaus. Doch einstweilen wünscht sich Bastian, für immer hier bleiben zu können, um dem zur Einsamkeit verdammten Löwen Gesellschaft zu leisten, mit dem er sich angefreundet hat.

Doch weist dieser sein Ansinnen zurück. Hier gebe es nur Leben Wie viel verdient man als Zahntechniker? Tod, nur Perelín und Goab, aber keine Geschichte. Bastian jedoch müsse seine Geschichte erleben. Er dürfe hier nicht bleiben. So berichtet der flammende Löwe Bastian von dem Tausend-Türen-Tempel, einem Ort, der überall hinführt und von überall erreicht werden kann, wenn man sich wünscht, dorthin zu gelangen. Keiner hat ihn je von außen gesehen, weil er kein Äußeres hat.

Sein Inneres hingegen besteht aus einem. Jede Tür, egal ob Stall- Küchen- oder auch Schranktür, kann in einem bestimmten Augenblick zur Eingangspforte in den Tausend-Türen-Tempel werden. Danach verwandelt sie sich wieder in eine ganz normale Tür zurück.

Inhalt und Interpretation der Unendlichen Geschichte

Niemand kann zweimal durch dieselbe Tür gehen, und keine der tausend Türen führt zum Ausgangsort zurück. Man irrt in dem Tempel herum, bis ein wirklicher Wunsch einen wieder hinausführt. Einen wirklichen Wunsch zu finden dauert allerdings manchmal sehr lang. Als eine innere Stimme Bastian schließlich fortruft, durchschreitet er eine Tür, die in diesem Augenblick zum Ausgang aus dem Tausend-Türen-Tempel geworden ist.

Er verspricht dem versteinerten Löwen, eines Tages zurückzukehren. Das Kapitel schließt Wie viel verdient man als Zahntechniker? dem Hinweis, dass Bastian das Versprechen nicht halten werde, dass aber viel später jemand in seinem Namen kommen werde, um es an seiner Stelle einzulösen. Wie viel verdient man als Zahntechniker? dies sei eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden solle. Erst, als in ihm der Wunsch entsteht, Atréju wiederzusehen, kann er sich gezielt auf den Weg machen; er wählt jeweils die Türen, die auf die Wie viel verdient man als Zahntechniker?

oder andere Weise mit dem jungen Krieger in Verbindung steht. Die eine Tür ist aus Gras Atréju lebt im Gräsernen Meerdie nächste aus Perlmutt die Farbe von Fuchurs Schuppendie dritte aus Leder wie Atréjus Kleidung. Auf diese Weise erreicht Bastian die Silberstadt Amargánth, wo Atréju gerade damit beschäftigt ist, einen Wettkampf auszurichten.

Ziel soll es sein, eine Gefolgschaft der größten Kämpfer Phantásiens zusammenzustellen, die Bastian, der inzwischen als Retter Phantásiens verehrt wird, finden und beschützen soll. Die einzige, die ihn erkennt, ist die Jicha. Bastian erwählt sie zu seinem Reittier, fordert sie aber auf, das Wissen über seine für sich zu behalten. Während des Wettstreites erweist sich ein Krieger namens Hýkrion als der stärkste, einer namens Hýsbald als der flinkste, und ein dritter namens Hýdorn als der zäheste.

Doch Held Hynreck, den die Liebe zu der Prinzessin Oglamár antreibt, die geschworen hat, nur den größten Helden des Reiches zu erhören, fordert alle drei gleichzeitig zum Kampf heraus und schafft es, sie zu besiegen.

Da tritt Bastian hervor, der inzwischen Atréju und Fuchur unter den Zuschauern ausgemacht hat und der zugleich Hynreck einen Denkzettel verpassen möchte. Scheint mir ein ziemlich jämmerliches Kerlchen zu sein, dieser Retter. Den endgültigen Sieg trägt Bastian aber erst davon, als er Hynreck zu dem unfairen Wettstreit auffordert, den Tränensee Murhu zu durchschwimmen, der die Stadt aus Silber umschließt.

Aus Verzweiflung darüber, dass er betrogen werden soll, zieht Hynreck die Waffe gegen Bastian, der ihn mit Sikánda mühelos niederkämpft. Atréju erkennt nun, wen er vor sich hat, obwohl Bastians Gestalt völlig verändert erscheint.

Nur seine Augen sind die gleichen geblieben. Bastian reagiert erstaunt auf diese Eröffnung und kann nicht begreifen, wieso Atréju so etwas behauptet, denn er kann sich daran nicht mehr erinnern und glaubt, schon immer diese Gestalt gehabt zu haben.

Dennoch schließen die beiden Jungen unter den Jubelrufen der Phantásier Freundschaft. Obwohl Bastian dank seiner Veränderung keinen Schutz mehr benötigt, stellt er ein Gefolge zusammen, zu dem neben Atréju und Fuchur und der Mauleselin Jicha auch die drei Herren Hýkrion, Hýdorn und Hýsbald gehören.

Seine Wie viel verdient man als Zahntechniker? wird mit einem großen Fest begangen. Dieser Drache entführt Oglamár, und nur Hynreck kann sie retten. Bastian gerät in Zweifel, ob dieser Wunsch der richtige war. Denn der Drache bringt Leid über die Phantásier, und auch Oglamár wird der Unbill einer Entführung ausgesetzt. Zudem ist nicht sicher, ob Hynreck den Drachen tatsächlich besiegen wird. Bastians Zweifel erweisen sich als berechtigt.

Zwar erschlägt Hynreck den Drachen und befreit Oglamár, die ihn nun gerne als ihren Gefährten akzeptieren würde, doch nun hat Hynreck das Interesse verloren. Das glückliche Ende, das Bastian beabsichtigt hatte, trifft nicht ein. Doch sei auch dies eine der anderen Geschichten, die ein andermal erzählt werden sollen.

Also möchte er seine Hochachtung auf andere Weise gewinnen. Er wählt eine Wie viel verdient man als Zahntechniker?, die in Phantásien nur er allein beherrscht: Geschichten erfinden. Während er noch zu Gast bei dem Silbergreis Quérquobad, dem Oberhaupt von Amargánth, weilt, treten die Einwohner der Stadt mit einer Bitte an ihn heran. Sie sind Geschichtenerzähler, doch ist die Zahl ihrer Geschichten begrenzt.

Daher bitten sie Bastian darum, ihnen seine Geschichten zu schenken. Bastian, der nun weiß, dass er auch Dinge erschaffen kann, die in der Vergangenheit beginnen, erfindet kurzerhand die gesamte Historie der Stadt. Danach war Amargánth ursprünglich eine ganz normale Stadt aus Stein und Holz.

Es gab weder den Tränensee Murhu noch das besondere Silber, aus dem die Häuser erbaut sind. Damals herrschte eine Silbergreisin namens Quana über die Stadt, deren Sohn Quin ein Einhorn tötete und den leuchtenden Stein, der sich auf der Spitze des Horns befand, mit nach Amargánth brachte. Damit hatte er großes Unheil über die Stadt gebracht.

Es wurden immer weniger Kinder geboren. Quana schickte daraufhin einen Boten, der das Südliche Orakel um Rat Wie viel verdient man als Zahntechniker?

sollte. Als dieser nach vielen Jahren zurückkehrte, war Quin an Quanas Stelle getreten und alle Amargánther waren alt geworden. Es gab nur noch ein einziges Kinderpaar, Aquil und Muqua. Das Südliche Orakel hatte offenbart, dass Amargánth nur dann überleben könne, wenn es zur schönsten Stadt Phantásiens ausgebaut würde, um so für den Frevel Buße zu tun. Doch benötigten die Amargánther dazu die Hilfe der Acharai, der hässlichsten Wesen Phantásiens. Vor Kummer über ihre Hässlichkeit leben sie in tiefer Dunkelheit unter der Erde und vergießen pausenlos Tränen, weshalb sie die Immer-Weinenden genannt werden.

Diese Tränenströme jedoch waschen das besondere Silber aus den Tiefen der Erde, mit dem Amargánth schließlich geschmückt wurde. Aquil und Murhu gelang es erst Jahre später, als alle anderen Stadtbewohner tot waren, die Acharai zu finden und sie zu überreden, die Stadt zur schönsten Stadt Phantásiens zu machen.

So bauten die Acharai den Filigranpalast und leiteten ihren Tränenstrom so um, dass er den Tränensee Murhu bildete, auf dem der Silberpalast schwamm, in dem Aquil und Muqua nun wohnten.

Im Gegenzug baten sie die Amargánther, Geschichtenerzähler und Liedersänger zu werden, denn auf diese Weise finden sie Trost in der Tatsache, dass ihre Hässlichkeit zu etwas Schönem führt.

Aus diesem Grund bauten Aquil und Murhu eine Bibliothek, die berühmte Bibliothek von Amargánth. Dort sammelten sie Bastians Geschichten, zunächst jene, die Bastian gerade erzählt hat, danach alle weiteren.

Auf diese Weise platziert Bastian die besagte Bibliothek im Zentrum der Stadt. Sie befindet sich nunmehr schon seit Urzeiten hier, doch konnten die Amargánther sie bislang nicht öffnen.

An ihrem Eingang findet Bastian den leuchtenden Stein, der von dem Horn des Einhorns stammt. Eine Inschrift weist auf die Funktion des Steins hin. Ich halte die Tür verschlossen, bis der mein Licht erweckt, der mich bei meinem Namen nennt. Ihm leuchte ich hundert Jahre lang und will ihn führen in den dunklen Tiefen von Yors Minroud.

Doch spricht er meinen Namen noch ein zweites Mal vom Ende zum Anfang verstrahl ich hundert Jahre Leuchten in einem Augenblick. Bastian nennt den Stein Al´Tsahir, woraufhin er ihm gehört.

Zugleich öffnet sich die Tür der Bibliothek, und Wie viel verdient man als Zahntechniker? Amargánther nehmen Bastians reichhaltigen Schatz an Geschichten in Besitz. Atréju macht Bastian schließlich darauf aufmerksam, dass es an der Zeit wäre, seine Rückkehr in die Menschenwelt vorzubereiten, schließlich habe er viel für Phantásien getan und viel dafür empfangen.

Jetzt müsse er nach Hause zurückkehren, um die Menschenwelt gesund zu machen. Bastian erbittet von den drei Herren Hýkrion, Hýsbald und Hýdorn, die sich ihm angeschlossen haben, die Mauleselin Jicha als Reittier.

Er setzt sich mit seinem Anliegen durch, obwohl die drei Herren meinen, ein solches Reittier sei unter seiner Würde. Alle, Atréju, Fuchur und Bastian inbegriffen, sind der Überzeugung, sie befänden sich auf der Suche nach dem Weg, der Bastian nach Hause zurückführen würde. Doch hat Bastian Atréjus Vorschlag lediglich aus Freundschaft und gutem Willen zugestimmt.

In Wahrheit wünscht er sich die Rückkehr überhaupt nicht. Und da die phantásische Geographie durch Wünsche bestimmt wird und Bastian über die Richtung zu entscheiden hat, zieht die Gruppe immer tiefer nach Phantásien hinein, dorthin, wo der Elfenbeinturm steht. Fuchur erwähnt, dass er mit der Geschichte um den Drachen Smärg, den Held Hynreck erschlagen soll, nicht zufrieden ist.

Schließlich sei der Drache, wenn auch ein Scheusal, doch ein entfernter Verwandter von ihm. Bastian denkt daraufhin über die Rolle nach, die er in Phantásien spielen möchte, und kommt zu dem Schluss, dass er nicht als Erschaffer von Monstern, sondern als großer Wohltäter in die phantásische Geschichte eingehen will, als guter Mensch, der ein leuchtendes Vorbild für andere bietet. Dies lässt ihn Christa vergessen, die Tochter der Haushälterin seines Vaters, der er früher seine Geschichten erzählt hatte.

Als Atréju ihn wenig später auf das Mädchen anspricht, kann sich Bastian zwar noch erinnern, dass er in Amargánth ihren Namen genannt hat, aber nicht mehr, warum er es getan hat. Besorgt lässt sich Atréju weitere Details aus Bastians Leben erzählen, wobei er den Fokus gerade auf die alltäglichen Dinge legt, die Bastian als unbedeutend erscheinen. Bastian kommen sie jetzt gar nicht mehr so alltäglich vor, so als enthielten sie ein Geheimnis, das ihm bislang verborgen geblieben ist.

Atréju bemerkt, dass Bastians Erinnerungen in manchen Bereichen große Lücken aufweisen und er zieht auch die richtige Schlussfolgerung. Der Glanz wirkt bei Menschen anders als bei Phantásiern; er erfüllt ihnen all´ ihre Wünsche, aber er nimmt ihnen zugleich die Erinnerung an ihre Welt. Bastian, der nichts empfindet, was ihm fehlt, erwidert, was Graógráman zu ihm gesagt hatte. Er müsse den Weg der Wünsche gehen. Dazu müsse er von einem Wunsch zum nächsten gehen. Anders könne er in Phantásien gar nicht weiterkommen, wenn er seinen Wahren Willen finden wolle.

Mondenkind werde schon gewusst haben, was sie tut, als sie ihm das Zeichen gab. Der Wunsch, ein Wohltäter sein zu wollen, führt Bastian zu den Acharai. Als er ihr Weinen vernimmt, dringen er und Atréju in einen Stollen vor, der ins Innere der Erde führt.

Bastian möchte als ihr Wohltäter auftreten. Da es ihm aber vornehmlich darum geht, sich gegenüber seinen Begleitern ins rechte Licht zu rücken — schließlich hat er die Acharai geschaffen und ist damit für ihr Schicksal verantwortlich — wählt er seinen Wunsch genauso unüberlegt wie jenen, mit der er den Drachen für Held Hynreck erschaffen hat, und verwandelt die Acharai in Clownsmotten, sogenannte Schlamuffen.

Diese lachen zwar immer, doch es ist kein fröhliches Lachen. Im Gegensatz zu den Acharai, deren Leben einen tieferen Sinn hatte, sind die Schlamuffen der Lächerlichkeit preisgegeben und zu keiner sinnvollen Handlung in der Lage. Damit besiegelt Bastian zugleich den Untergang von Amargánth. Die Schlamuffen zerstören die Arbeit der Acharai, und nun, wo diese fort sind, versiegt der Tränensee und es wird kein neues Silber mehr aus den Tiefen der Erde gewaschen.

Statt ihn als Wohltäter zu verehren, verspotten ihn die Clownsmotten. Und auch Atréju verehrt ihn nicht als Wohltäter, sondern zeigt sich eher besorgt darüber, was dieser Wunsch Bastian gekostet haben möge. Bastian erkennt, dass Atréju damit auf das Vergessen anspielt, nicht auf Bastians Selbstverleugnung. Das Kapitel schließt mit dem Hinweis, dass Bastian sich nicht mehr so sicher ist, etwas Gutes getan zu haben.

Der Leser erfährt in diesem Kapitel, dass ein Phantásienreisender war; er ist hier unter dem Namen Schexpir bekannt.

Später, bei einem Gespräch während des Essens, stellt sich heraus, dass Bastian die Erinnerung an die Kinder verloren hat, die ihn in der Schule verspottet haben. Bastian erwidert, dass er sich eigentlich gar nicht wünsche, nach Hause zu gehen.

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Er fühle sich in Phantásien viel zu wohl, um eine Rückkehr in die Menschenwelt auch nur in Erwägung zu ziehen. Atréju hingegen hat auf seiner Großen Suche gelernt, dass die Reise nach Phantásien den Menschen dazu dient, beide Welten gesund zu machen, doch um das zu bewerkstelligen, muss der Phantásienreisende das Gelernte in seine eigene Welt transportieren und dort zum Wohle der Menschen anwenden.

Deshalb bemerkt er erschrocken, dass Bastian zurückkehren müsse, um seine Welt in Ordnung zu bringen, damit wieder Menschen nach Phantásien kommen. Sonst gehe Phantásien eines Tages von neuem zugrunde, und alles wäre umsonst gewesen. Atréju will wissen, ob denn sein Vater nicht auf Bastian warte und sich Sorgen um ihn mache. Bastian glaubt dies nicht, er denkt, dass sein Vater wahrscheinlich sogar froh sei, ihn los zu sein.

Aus Wie viel verdient man als Zahntechniker? und Fuchurs Besorgnis interpretiert er in diesem Sinne, dass es so klinge, als wollten sie ihn wegschicken, um ihn nicht länger ertragen zu müssen. Doch vertragen sich die Freunde einstweilen wieder, und Bastian befolgt ihren Rat eine Weile, was dazu führt, dass die Gruppe nicht mehr vorwärtskommt, auf der Stelle tritt oder im Kreis herumläuft.

Die Mauleselin Jicha erkennt, dass Bastian zu wünschen aufgehört hat, und erklärt ihm zu seiner eigenen Überraschung, dass er bislang geradewegs auf den Elfenbeinturm zugesteuert sei. Dadurch wird Bastian bewusst, dass er von dem Wunsch geleitet war, Mondenkind wiederzusehen. Bis zum nächsten Morgen haben auch Atréju und Fuchur begriffen, dass Bastian wieder wünschen muss, um voranzukommen. Bastian beschließt, weiter auf den Elfenbeinturm zuzuhalten.

Er rechtfertigt dies einstweilen damit, dass die Kindliche Kaiserin über das Wissen verfüge, wie er nach Hause zurückkehren kann, und dass er sie danach fragen wolle. Fuchur weist ihn darauf hin, dass Wie viel verdient man als Zahntechniker? die Kindliche Kaiserin nicht noch einmal sehen Wie viel verdient man als Zahntechniker?, weil er ihr schon einmal begegnet sei. Doch Bastian hört nicht auf ihn und Atréju.

Darüber hinaus sei er ein Mensch und kein Phantásier, da sei gar nicht sicher, dass diese Regel auch für ihn Gültigkeit entfalte. Sie vermuten sogar, dass es Mondenkind egal sein könnte, was aus Bastian wird, dass es ihr die ganze Zeit über nur um Phantásien ging. Bastians Gefolge vergrößert sich stetig. Aus allen Richtungen eilen große Fürsten aus verschiedenen Ländern Phantásiens herbei, um Bastian zu huldigen. Ein Vier-Viertel-Troll, ein Kephalopode, ein Gnom, ein Schattenschelm, ein Wildweibchen, ein Sassafranier und ein blauer Dschinn namens Illuán sind die ersten, die sich der Gruppe anschließen.

Und es kommen weitere Gesandte, sodass der Zug bald aus dreihundert Personen besteht. Sie möchten, dass Bastian, der schon so viele Geschichten geschaffen hat, sie an der Gnade einer eigenen Geschichte teilhaftig werden lässt; sie alle haben noch keine. Bastian vertröstet die Gesandten einstweilen. Er könne dies jetzt noch nicht tun, doch später werde Wie viel verdient man als Zahntechniker?

allen helfen. Aber zunächst müsse er die Kindliche Kaiserin treffen. Er fordert sein Gefolge auf, ihm bei der Suche nach dem Elfenbeinturm behilflich zu sein. Die Sendboten wirken nicht enttäuscht, sie sind vielmehr erfreut darüber, dass Bastian sie in seiner Begleitung duldet. Daraus erwächst sein Wunsch, gefährlich und gefürchtet zu sein, einer, vor dem jeder sich in Acht nehmen muss, auch Fuchur und Atréju. Daraufhin kommt der blaue Dschinn Illuán zu ihm und berichtet, man befinde sich im Garten Oglais, einem Wald aus fleischfressenden Orchideen, der Wie viel verdient man als Zahntechniker?

Zauberschloss Hórok gehört, in dem die mächtige und böse Zauberin Xayíde lebt. Atréju bittet Bastian, mit ihm zusammen auf Fuchur zu reiten, um allein mit ihm reden zu können. Ihn habe es geführt und ihm nichts genommen, vermutlich deshalb, weil er als Phantásier über keinerlei Erinnerungen an die Menschenwelt verfügt, die es ihm hätte nehmen können.

Bastian hingegen raube es seine Erinnerungen und damit seine Identität. Doch Bastian lehnt Atréjus Ansinnen kategorisch ab. Es kommt zum Streit, in dessen Verlauf sich Bastian jegliche Einmischung in seine Angelegenheiten verbittet.

Er habe sich entschlossen, überhaupt nicht zurückzukehren und werde für immer in Phantásien bleiben. Es gefalle ihm hier sehr gut; auf seine Erinnerungen könne er gut verzichten. Er sei nun nicht mehr der harmlose Tropf, den die anderen in ihm sähen. Währenddessen lässt Xayíde die Herren Hýkrion, Hýsbald und Hýdorn entführen und droht Bastian damit, sie zu Tode foltern zu lassen, wenn er sich nicht ihrem Willen unterwirft und ihr Sklave wird. Sie sendet dazu ihre Wächter aus, schwarze, insektenartige Kreaturen aus Metall, die innen hohl sind und die sie mit Hilfe ihres Willens lenkt.

Sein Gefolge konnte diese Wesen nicht einmal verletzen, also bricht Bastian allein mit Fuchur und Atréju in Richtung des Schlosses auf. Während Fuchur und Atréju für ein Ablenkungsmanöver sorgen, schleicht Bastian sich ins Schloss, besiegt die Wächterkreaturen mit Sikándas Hilfe und befreit die Gefangenen.

Als Bastian und Atréju den Thronsaal betreten, unterwirft sich Xayíde scheinbar seinem Willen und schließt sich der Gruppe an. Fuchur will die Zauberin nicht tragen; Bastian befiehlt ihm, es dennoch zu tun. Fuchur gehorcht, doch nicht ihm, sondern Atréju, der ihm per Nicken bestätigt, dass er Bastian Folge leisten soll.

Nach der Rückkehr zu den übrigen Gefährten, die Xayíde in die Irre geführt hat, stellt sich heraus, dass die Sänfte, in der sie zu reisen gedenkt, schon vor ihrer scheinbaren Niederlage in Richtung der Reisegesellschaft geschickt wurde, die jetzt aus über 1000 Phantásiern besteht. Xayídes Gefangennahme ist also offensichtlich von ihr geplant worden. Atréju macht Bastian darauf aufmerksam, doch der weist auch diesen Rat zurück, diesmal sichtlich verärgert.

Bastians Wunsch kostet ihn diesmal die Erinnerung, in seiner Welt ein Kind gewesen zu sein. Xayídes Gesicht und Hände werden als marmorblass geschildert.

Ihr Haar ist feuerrot und zu einer merkwürdigen Frisur aus Flechten und Zöpfen aufgetürmt. Die Zauberin ist viel größer als Bastian und sehr schön. Der Leser erfährt, dass Xayídes Augen unterschiedliche Farben haben. Eines ist grün, eines ist rot, ebenso wie die beiden Schriftfarben der Unendlichen Geschichte. Man nächtigt in Zelten höchst unterschiedlicher Größe, und auch für Bastian ist ein solches Zelt geschaffen worden, das prächtigste von allen.

Auf seinem Dach weht eine Fahne, die Bastians Wappen zeigt: einen siebenarmigen Leuchter, so wie der, den Bastian einst auf dem Speicher entzündet hatte, um die Unendliche Geschichte im Dunkeln weiterlesen zu können. So, wie Xayíde ihre hohlen Panzerriesen durch ihren Willen lenkt, beginnt sie auch Bastian zu lenken, der durch den Verlust seiner Erinnerungen quasi ebenfalls von innen hohl zu werden anfängt.

Sie redet Bastian ein, dass die Mauleselin Jicha seiner unwürdig sei. Bastian denke zu viel an andere, er solle sich nicht von Jicha tragen lassen, nur weil es ihr gefiele. Stattdessen solle er mehr an seine eigene Vollkommenheit denken. Schließlich erreicht die Zauberin ihr Ziel; Bastian schickt Jicha fort. Da er ihren sehnlichsten Wunsch kennt, trotz der Unfruchtbarkeit, die Mauleseln zu eigen ist, ein Kind zu bekommen, ersinnt er einen Pegasus, der sie zur Gefährtin nimmt und mit ihr zusammen den ersehnten Nachwuchs zeugen kann.

Obwohl er Jicha damit ihren Lebenstraum erfüllt, geschieht dies nicht aus Freundschaft oder Mitgefühl zu seiner treuesten und klügsten Gefährtin, sondern ausschließlich, um sie loszuwerden. Die Mauleselin indes gibt zu erkennen, dass sie vor allem deshalb Kinder haben möchte, um ihnen von ihrer Begegnung mit Bastian erzählen zu können, wenn sie alt geworden ist.

Tatsächlich bekommt Jicha später einen Sohn, einen weißen, schwingentragenden Maulesel namens Pataplán, der in Phantásien noch viel von sich reden machen würde.

Doch sei dies eine andere Geschichte und solle ein andermal erzählt werden. Bastian hegt tiefen Groll gegen Atréju und Fuchur, die ihm, anders als die Zauberin, nach wie vor keinen unterwürfigen Respekt bezeugen, obwohl er bereits mehrere seiner Wünsche darauf verwendet hat, dieses Ziel zu erreichen. Noch ist es eine versöhnliche Wut; Bastian malt sich Wie viel verdient man als Zahntechniker?, wie er dem Freund vergibt, wenn dieser letztlich zu ihm kommt.

Schließlich schenkt sie Bastian einen Unsichtbarkeitsgürtel, der ihm gehört, als er ihm den Namen Gémmal gibt. Sie tut dies in dem Bewusstsein, dass Bastian mit seiner Hilfe Atréju und Fuchur bespitzeln wird. Anders als zuvor bilden Atréju und Fuchur nicht mehr die Vorhut, die das Gelände erkundet, sondern bilden die Nachhut. Mit Bastian reden sie kein Wort. In diesem erwächst indes ein Wunsch, den er für seinen letzten hält, seinen wahren Willen. Als Weiser wäre er erhaben über Freude und Leid, Angst und Mitleid, Ehrgeiz und Kränkung.

Er würde über den Dingen stehen, nichts und niemanden hassen oder lieben, aber auch die Ablehnung oder Zuneigung anderer vollkommen gleichmütig hinnehmen. Uschtu, die eulenköpfige Mutter der Ahnung, Schirkrie, der adlerköpfige Vater der Schau, und Jisipu, der fuchsköpfige Sohn der Klugheit, sind die phantásischen Manifestationen der ausgestopften Tiere, die auf dem Schulspeicher stehen, wo sich noch immer das Buch Die unendliche Geschichte befindet.

Bastian begibt sich in Begleitung Atréjus und Xayídes zu den drei Tief Sinnenden. Deren Fragen beantwortet Bastian wie folgt: Phantásien ist Die unendliche Geschichte. Diese steht in einem Buch geschrieben, das in kupferfarbene Seide gebunden ist. Das Buch befindet sich auf dem Speicher eines Schulhauses. Bastian fordert die drei Tief Sinnenden auf, mit ihm zusammen das Dach des Sternenklosters zu betreten, von wo aus er zum ersten Mal den Elfenbeinturm erkennen kann.

Dort spricht er den Namen des Steines Al´Tsahir rückwärts und verbrennt somit dessen Licht in einer einzigen Lichtexplosion. Dadurch wird der Schulspeicher sichtbar, der sich oberhalb des Klosters befindet. Die drei Tief Sinnenden können die ausgestopften Tiere erkennen, doch jeder sieht nur das, das von seiner Art ist. Auf diese Weise entsteht zwischen den drei Tief Sinnenden eine erste Meinungsverschiedenheit, die später zur Auflösung des Klosters führt.

Doch sei dies eine andere Geschichte, die ein Wie viel verdient man als Zahntechniker? Mal erzählt werden soll. Bastian verliert in dieser Nacht die Erinnerung, dass er je in eine Schule gegangen ist. Auch an den Speicher, das gestohlene Buch und daran, wie er nach Phantásien gelangt ist, kann er sich nicht mehr erinnern.

Schließlich erreicht die Gruppe aber doch den Rand des Labyrinths, das den Elfenbeinturm umgibt. Ein Hurtling, der zum Elfenbeinturm gereist ist, erscheint als Bote vor Bastian und meldet ihm, dass die Kindliche Kaiserin seit Urzeiten nicht mehr dort ist. Bastian muss daran denken, dass Fuchur ihn gewarnt hatte, dass man die Kindliche Kaiserin nur einmal zu Gesicht bekommen könne.

So kommen ihm seine Freunde wieder in den Sinn. Da Bastian, Fuchur und Atréju nicht mehr miteinander reden, erwächst in Bastian der Wunsch nach der Gesellschaft der beiden. Um zu vermeiden, den Dialog suchen und die Sache bereinigen zu müssen, legt Bastian den Gürtel Gémmal an und schleicht sich unsichtbar in ihre Nähe.

Bastian lässt die beiden gefangen nehmen, wozu er erstmals selbst Xayídes Panzerriesen mit seinem Willen lenkt, und verbannt sie aus den Reihen seines Gefolges. Xayíde, die genau dies erreichen wollte, kommt zu Bastian und redet ihm ein, er habe nun wahre Größe erlangt, weil es ihm gelungen sei, die Fesseln der Freundschaft abzustreifen.

Offensichtlich habe die Kindliche Kaiserin Phantásien verlassen, um ihren Platz ihrem Nachfolger zu überlassen. Es sei nun an der Zeit, den Elfenbeinturm in Besitz zu nehmen und sich selbst zum Kindlichen Kaiser zu krönen. Er habe Phantásien gerettet und neu erschaffen, nun sei es an der Zeit, auch die Allmacht zu ergreifen, die ihm allein gebührt. Damit sei er wahrhaftig frei von allem, was ihn beengt, und frei, das zu tun, was er will. Dies sei sein Wahrer Wille.

Bastian lässt sich erneut manipulieren und zieht in den Elfenbeinturm ein, wo er vom Gefolge der Kindlichen Kaiserin herzlich willkommen geheißen wird.

Doch scheitert er an dem Versuch, den Magnolienpavillon in Besitz zu nehmen. Was er auch Wie viel verdient man als Zahntechniker?, dieser lässt sich nicht öffnen. Dennoch bestimmt Bastian, dass in siebenundsiebzig Tagen seine Krönungszeremonie stattfinden soll. Bastian verbringt die nächsten Wochen reglos in seinem Gemach. Gerne würde er etwas wünschen oder eine unterhaltsame Geschichte erfinden, doch fühlt er sich leer und hohl und es fällt ihm nichts mehr ein.

Schließlich kommt er auf die Idee, sich die Kindliche Kaiserin herbeizuwünschen. Aber so oft er sie auch ruft, sie erscheint nicht. Und je öfter er seinen Wunsch wiederholt, umso mehr vergisst er, wie ihr Blick wie ein leuchtender Schatz in seinem Herzen gelegen hatte. Als die Feierlichkeiten bereits begonnen haben, naht sein Gefolge heran.

Es kommt zur Schlacht um den Elfenbeinturm, in deren Verlauf viele Phantásier auf beiden Seiten sterben, darunter Illuán, der versucht, den Gürtel Gémmal für Bastian zu retten.

Ein völlig sinnloser Tod, denn Bastian verliert den Gürtel kurz darauf und denkt später nicht einmal mehr an ihn. Bastian spürt das Bedürfnis, selbst einzugreifen, sein Gefolge anzuführen, doch rät Xayíde ihm davon ab. Es wäre unschicklich für einen Kaiser Phantásiens, hinauszugehen und zu kämpfen.

Als die ersten Angreifer den Fuß des Elfenbeinturms erreichen, greifen Xayídes schwarze Panzerriesen ein und wüten unter Atréjus Getreuen. Trotzdem gelingt es Atréju, in den Turm zu gelangen, weil er nicht für sich kämpft, sondern für seinen Freund, den er besiegen will, um ihn zu retten. Bastian erwartet ihn bereits, und so treten er und Atréju im Zweikampf gegeneinander an.

Doch diesmal versagt das Schwert Sikánda Bastian seine Hilfe. Im Zorn reißt Bastian es aus der Scheide, wodurch seine magischen Kräfte erlöschen. Dieser stürzt vom Elfenbeinturm, wird jedoch von Fuchur gerettet. In diesem Augenblick wendet sich das Kampfglück, und die Rebellen beginnen zu fliehen. Als der Elfenbeinturm niederbrennt, macht Bastian Atréju dafür verantwortlich. Auf Rache sinnend schwingt er sich auf eins von Xayídes schwarzen Pferden und setzt Fuchur und Atréju nach.

Die meisten seiner Gefolgsleute sind verwundet, und selbst Xayídes Wille scheint an den Grenzen seiner Kraft angelangt zu sein. Langsam verraucht Bastians Zorn; stattdessen steigen Fragen in ihm auf.

Ganz in der Nähe der Alte-Kaiser-Stadt platzt das Pferd plötzlich auseinander, sodass Bastian gezwungen ist, sich in Richtung der Stadt zu wenden. Dabei verliert Bastian den Gürtel Gémmal, der Tage später von einer Elster gefunden wird.

Doch sei dies eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden solle. Der Anblick der Alte-Kaiser-Stadt erschreckt Bastian zutiefst. Nicht nur, dass die Gebäude plan- und sinnlos durcheinandergewürfelt und zudem in sich willkürlich zusammengestellt erscheinen: Die Stadt wird von lauter Wahnsinnigen bevölkert, über die der Affe Argax wacht.

Von ihm erfährt Bastian, dass sie alle einmal Phantásienreisende waren, die keinen Weg mehr in die Menschenwelt zurückgefunden haben.

Erst wollten sie nicht dorthin zurück, danach konnten sie es nicht mehr. Sie müssten sich wünschen, nach Hause zurückzukehren, doch haben sie ihren letzten Wunsch für etwas anderes eingesetzt.

Manche haben sich zu Kindlichen Kaisern erklärt; ihre Erinnerungen und damit Wünsche waren dann sofort verbraucht. Andere sind eher in einem schleichenden Prozess hierhergeführt worden; das Ergebnis ist das Gleiche. Bastian erfährt, dass er niemals Kindlicher Kaiser hätte werden können. Die Alte-Kaiser-Stadt, so ist Argax überzeugt, ist Bastians künftiger Wohnort. Wie viel verdient man als Zahntechniker? wenn es ihm nicht gelungen ist, sich zum Herrscher Phantásiens aufzuschwingen, hat er doch kaum noch Erinnerungen und damit kaum noch Wünsche übrig.

Nicht genug, um den einen zu finden, der ihn zurück nach Hause führt. Argax erklärte Bastian, dass seine Annahme, er könne ewig weiterwünschen, unzutreffend sei.

Wünschen könne er nur, solange ihm noch Erinnerungen an seine Welt verbleiben. Wer keine Vergangenheit habe, habe auch keine Zukunft. Bastian brauche es, um den Rückweg zu finden. So oder so wäre Bastian in der Alte-Kaiser-Stadt gelandet. Für deren Bewohner hat Argax das Beliebigkeitsspiel erfunden. Da sie keine Geschichten mehr schreiben können, lässt er sie mit Würfeln werfen, auf denen sich Buchstaben befinden.

Wenn man dieses Spiel nur lang genug spielt, entstehen durch Zufall Wörter, Gedichte, Geschichten. Spielt man es in alle Ewigkeit, müssen sich daraus alle Gedichte und Geschichten ergeben, die überhaupt möglich sind, auch die, in der Bastian und Argax sich gerade unterhalten.

Dieses Mal gelingt es Bastian noch, die Alte-Kaiser-Stadt zu verlassen. Argax rät ihm, nach Yors Minroud zu gehen, vielleicht seine letzte Rettung. Er müsse einen Wunsch finden, der ihn in seine Welt zurückbringe.

Doch habe er höchstens noch drei oder vier davon. Bastian ist fest entschlossen: Hierhin will er nie wieder zurückkehren.

Doch so sehr er auch versucht, der Stadt zu entkommen, muss er immer wieder feststellen, dass er die Richtung verfehlt hat und wieder auf ihr Zentrum zueilt. Erst am Nachmittag findet er die Heide wieder und läuft davon, bis ihn die Nacht zum Anhalten zwingt. Im Schlaf verliert er die Erinnerung daran, dass er einst Geschichten erfinden konnte.

Wie viel verdient man als Zahntechniker?

Im Traum sieht er Atréju vor sich, mit einer blutenden Wunde auf der Brust, wie er dasteht und ihn reg- und wortlos ansieht. Bastian vergräbt Sikánda, damit das Schwert niemals wieder gegen einen Freund gezogen werden kann. In ferner Zukunft wird jemand kommen, der es ohne Gefahr berühren darf, doch dies sei eine andere Geschichte, die ein andermal erzählt werden solle. Nach einem heftigen Gewitter bricht Bastian in Richtung des Nebelmeeres auf, das er überqueren muss, um sein Ziel zu erreichen.

Doch lassen sich Wünsche weder nach Belieben hervorrufen noch unterdrücken. Sie entstehen unbemerkt und bilden dann Absichten, die gut oder schlecht sein können. So erwächst in Bastian der Wunsch, zu einer Gemeinschaft zu gehören, nicht als Herr, Sieger oder Anführer, sondern als einfaches Gruppenmitglied, und sei es das geringste. Hauptsache, er hat an der Gemeinschaft teil und gehört wie selbstverständlich dazu. Auf diese Weise wird er von den Nebelschiffern aufgenommen, den Yskálnari, die in der Korbstadt Yskál leben und das Nebelmeer bereisen.

Sie halten immer zusammen, weil jeder das Gleiche denkt und fühlt wie der andere, doch der Verlust eines Einzelnen bedeutet ihnen nichts. Weil keiner sich von dem anderen unterscheidet, ist keiner unersetzlich; als ein Yskálnari getötet wird, reden die anderen nicht einmal darüber und vermissen ihn auch nicht. Auch hat keiner der Stadtbewohner einen eigenen Namen. Ihre Gemeinsamkeit entsteht durch den Tanz und das wortlose Lied.

Bastian begreift, dass die Gemeinsamkeit der Nebelschiffer nicht darauf beruht, dass sie verschieden geartete Vorstellungsweisen zusammenklingen lassen. Es kostet sie keine Anstrengung, sich als Gemeinschaft zu fühlen. Sie können nicht einmal miteinander streiten, da sich keiner von ihnen als Individuum empfindet.

Diese Mühelosigkeit erscheint Bastian unbefriedigend. Ihre Sanftheit erscheint ihm fade und die immer gleiche Melodie ihrer Lieder monoton. Es gibt in der Gemeinschaft Harmonie, aber keine Liebe. Bastian jedoch möchte ein Individuum sein, jemand, der gerade dafür geliebt wird, dass er so ist, wie er ist, trotz seiner Fehler oder gerade ihretwegen. Allerdings weiß er selbst gar nicht mehr, wie er ist. Unter all den Gaben und Kräften, die er in Phantásien bekommen hat, kann er sich selbst nicht mehr wiederfinden.

Bastian, der als Schiffsjunge angeheuert wurde, überquert auf einem der Schiffe der Yskálnari das Nebelmeer. Diese werden mit Hilfe der Vorstellungskraft der Nebelschiffer angetrieben, so wie ein Mensch seine Beine bewegt, indem er es sich vorstellt.

Zu diesem Zweck müssen mindestens zwei Yskálnari ihre Vorstellungskraft zu einer werden lassen. Durch diese Vereinigung entsteht die Fortbewegungskraft. Während der Reise verliert er die Erinnerung daran, dass es in seiner Welt unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und Vorstellungen gab. Er hat jetzt nur noch drei Erinnerungen, an sein Zuhause, seine Eltern und seinen eigenen Namen.

Also wird Xayíde nicht mehr gebraucht. Als die Zauberin die Alte-Kaiser-Stadt erreicht und feststellt, dass Bastian bereits dort war, ist ihr klar, dass das Spiel für sie zu Ende ist. Völlig wahnwitzigerweise stellt sie sich ihren Panzerkreaturen in den Weg, die ihrem Willen plötzlich nicht mehr gehorchen, wird von ihnen überrannt und stirbt.

Hýsbald, Hýdorn und Hýkrion erreichen die Stelle wenig später und begreifen nicht, was geschehen ist. Da sie zu dem Schluss kommen, dass der Feldzug sein Ende gefunden habe, entlassen sie das restliche Heer und empfehlen Wie viel verdient man als Zahntechniker?, nach Hause zu gehen. Sie selbst jedoch hatten Bastian einen Treueeid geschworen, also beschließen sie, ihn in ganz Phantásien zu suchen.

Da sie sich jedoch nicht über die Richtung einigen können, trennen sie sich und jeder von ihnen erlebt eigene Abenteuer. Doch seien dies andere Geschichten und sollten ein andermal erzählt werden. Bastians Wunsch, geliebt zu werden, führt ihn zum Änderhaus, das nicht nur so heißt, weil es ständig seine Form verändert, sondern auch, weil derjenige sich verändert, der sich in ihm aufhält. Im Änderhaus wartet seit langer Zeit die Dame Aiuóla auf sein Eintreffen, eine empfindungsfähige Pflanze, die die Gestalt einer mütterlichen Frau annimmt, welche Bastians eigener Mutter ähnelt.

Sie kennt Bastians gesamte Geschichte und erzählt sie ihm. Bastian erzählt ihr ihm Gegenzug seine Geschichte und kommt zu dem Schluss, alles missverstanden und falsch gemacht zu haben. Dadurch habe er großes Unheil über sich und Phantásien gebracht.

Doch die Dame Aiuóla weist dies zurück. Er Wie viel verdient man als Zahntechniker? den Weg der Wünsche gegangen, und dieser sei nie Wie viel verdient man als Zahntechniker?. Er habe einen großen Umweg gemacht, aber es sei sein Weg gewesen. Von der Dame Aiuóla wird Bastian so lange umsorgt, bis sein letzter Wunsch und wahrer Wille in ihm reift: Er möchte nicht nur geliebt werden, sondern selbst lieben können.

Doch das, erklärt ihm die Dame Aiuóla, könne er erst, wenn er vom Wasser des Lebens getrunken habe. Dies sei auch der Grund, warum er einen so großen Umweg gegangen sei.

Er gehöre zu denen, die erst zurückkehren können, wenn sie die Quelle finden, wo das Wasser des Lebens entspringt. Und dies sei der geheimste Ort Phantásiens, zu dem es keinen einfachen Weg gebe. Um in seine Welt zurückzukehren, müsse Bastian das Wasser des Lebens auch zu anderen Menschen bringen. Auf diese Weise erfährt Bastian, dass Phantásier selbst nicht lieben können, nur einige wenige, die von dem Wasser trinken durften.

Erst in ferner Zukunft soll eine Zeit kommen, Wie viel verdient man als Zahntechniker? die Menschen die Liebe auch nach Phantásien bringen werden, dann werden die beiden Welten nur noch eine sein. Wo die Wasser des Lebens zu finden seien, Wie viel verdient man als Zahntechniker? Bastian wissen. Bastian erwidert verdutzt, dass Phantásien doch gar keine Grenzen habe. Dort, von woher die Kindliche Kaiserin all ihre Macht empfängt, und wohin sie selbst doch nicht kommen kann.

Es ist der letzte, der ihm noch bleibt, denn inzwischen hat er auch Vater und Mutter vergessen. Da er nun seinen Wahren Willen kennt, verlässt Bastian das Änderhaus und beginnt, nach den Wassern des Lebens zu suchen. Bastian stellt sich ihm vor; seinen eigenen Namen weiß er also noch. In dieses Bergwerk gelangen alle verlorenen Traumbilder, jeder Traum, den ein Mensch jemals vergessen hat, auch Bastians eigene. Ganz Phantásien steht auf einem Fundament aus vergessenen Träumen.

Bastian kann sich nicht einfach wünschen, zu lieben; die Wasser des Lebens werden ihn fragen, wen er lieben möchte. Doch das kann er nicht mehr sagen, da er alles vergessen hat außer seinem eigenen Namen.

Und auch diesen muss er vergessen, um sein Ziel zu erreichen, und damit letztendlich sich selbst. Bastian muss also ein Traumbild finden, das ihn führen kann. Doch auch das ist nahezu unmöglich, ohne seine Erinnerungen, und es bedeutet harte, geduldige Arbeit. Eine Arbeit, der sich Bastian, ohne zu klagen, stellt, da er geduldig und still geworden ist und jedes Selbstmitleid verloren hat. Bastian nimmt sich zunächst die Bilder vor, die oben in der Ebene stehen, und findet nichts.

Deshalb Wie viel verdient man als Zahntechniker? Yor ihm, in die Grube Minroud einzufahren. Bastian zögert, denn dort unten ist es so dunkel, dass er nichts sehen kann. Yor fragt ihn, ob ihm denn kein Licht gegeben worden sei, etwa ein leuchtender Stein.

Bastian erwidert: Doch, aber er habe Al´Tsahir zu einem anderen Zweck gebraucht. Bastian fährt dennoch in die Grube ein und muss seine Suche in völliger Dunkelheit fortsetzen; er tastet die hauchdünnen, zerbrechlichen Bildtafeln vorsichtig Wie viel verdient man als Zahntechniker?

und testet ihre Wirkung auf sich selbst. Schließlich fällt ihm ein Bild in die Hand, das in ihm eine heftige Reaktion erzeugt, eine tiefe Sehnsucht nach diesem Mann, den er nicht kennt. Es zeigt einen traurigen, bekümmerten Mann in einem weißen Kittel, der ein Gipsgebiss in den Händen hält und in einen Eisblock eingefroren ist.

Es ist Bastians Vater, und es scheint Bastian, als riefe er ihn um Hilfe. Nur du kannst mich daraus befreien — nur du! In diesem Augenblick vergisst Bastian auch seinen Namen und verliert damit die letzte Erinnerung an seine irdische Identität. Bastian verspricht es und verlässt die Grube Minroud. Doch die eigensüchtigen Wünsche seiner Vergangenheit holen ihn ein. Die Schlamuffen erscheinen, ihres sinnlosen Daseins überdrüssig geworden, Wie viel verdient man als Zahntechniker?

machen Bastian bittere Vorwürfe. Dieser erwidert, er habe es doch nur gut gemeint, doch die Schlamuffen glauben ihm nicht. Du bist Wie viel verdient man als Zahntechniker? ganz großartig vorgekommen. Aber wir haben die Zeche bezahlt für deine Güte, großer Wohltäter!

Sie sind gekommen, um Bastian zu ihrem Anführer zu erklären, zur Ober- Haupt- oder General-Schlamuffe. Bastian soll sie herumkommandieren, sie zu etwas zwingen, ihnen etwas verbieten, ihnen Regeln geben und Grenzen setzen, damit ihr Dasein zu irgendetwas nütze ist. Entsetzt weist Bastian das Ansinnen der Schlamuffen zurück. Das könne er nicht, er müsse nach Hause zurückkehren.

Doch die Schlamuffen wollen ihn nicht gehen lassen, das könne ihm so passen, sich einfach so aus Phantásien zu verdrücken. Wenn er nicht bleiben könne, so müsse er sie in die Acharai zurückverwandeln.

Es sei ihnen lieber, in ewiger Traurigkeit zu verharren, den Tränensee neu entstehen zu lassen und wieder das Silberfiligran Amargánths zu spinnen, als ein solch sinnloses Dasein zu fristen.

Doch Bastian verbleiben keine Wünsche mehr, mit denen er ihrem Ansinnen entsprechen könnte. Seine Macht in Phantásien ist vergangen. Also greifen ihn die Schlamuffen an, um ihn mitzunehmen, wobei das Bild zerstört wird, das Bastians Vater zeigt. Da erscheinen plötzlich Atréju und Fuchur und vertreiben die Clownsmotten. Im gleichen Augenblick werden die drei in eine Kuppelhalle im Inneren des Kleinodes versetzt.

Dort wachen die beiden Schlangen über die Quelle, aus der die Wasser des Lebens entspringen. Indem sie sich gegenseitig fesseln, hüten sie zugleich das Wasser des Lebens.

In der Mitte, um die sie liegen, rauscht ein mächtiger Springquell, aus dem die Wasser fließen, die eine eigene Identität besitzen und zu den drei Freunden sprechen. Doch nur Fuchur kann sie verstehen, da er als Glücksdrache alle Sprachen Wie viel verdient man als Zahntechniker?

Freude spricht. Für Bastian beginnt eine Zeit der Prüfungen, doch er scheitert bereits an der ersten, seinen Namen zu nennen, denn auch diesen hat er inzwischen vergessen.

Deshalb wollen die Wächter Bastian nicht passieren lassen. Wie Atréju im Verlauf seiner Großen Suche erfahren hatte, ist es der Name, der einem Wesen seine wahre Wirklichkeit verleiht. Doch genau diesen Namen hat Bastian nun Wie viel verdient man als Zahntechniker? und damit auch seine Identität. So antwortet Atréju an seiner Stelle. Die Wasser fragen, mit welcher Berechtigung er dies tue.

Atréju antwortet, er sei Bastians Freund. Da Freundschaft menschliche Defizite vergessen macht, akzeptieren die Schlangen diese Begründung und lassen Bastian zur Quelle vor, in der er badet und so seine Erinnerungen zurückerhält.

Im Gegenzug muss Bastian dafür alles hergeben, was ihm die Kindliche Kaiserin geschenkt hat. Sie selbst ist nicht hier, denn sie kann als einzige nicht hierher gelangen, weil sie sich selbst nicht ablegen kann. Atréju erkennt, dass dies der Ort ist, an den die drei Mächte Fuchur und ihn gebracht hatten, als das Nichts Phantásien zerstörte.

Als der kleine, dicke Junge, der er einst war, und doch im Inneren zutiefst verändert, steigt Bastian aus dem Wasser. Der Genuss des Wassers hat ihn mit Freude erfüllt, und er will nun genau der sein, Wie viel verdient man als Zahntechniker? er wirklich ist. Ihm wird klar, dass es sich bei den vielen verschiedenen Arten von Freude im Grunde genommen immer nur um eine handelt: die Freude, lieben zu können.

Deshalb möchte Bastian seinem Vater das Wasser des Lebens bringen, doch weiß er nicht wie. Fuchur jedoch ist überzeugt, dass er es kann, obwohl man nichts aus Phantásien über die Schwelle tragen kann. Schließlich wollen die Schlangen noch wissen, ob Bastian Verantwortung für seine Taten übernommen und alle Geschichten zu Ende geführt habe, die durch ihn begonnen wurden. Bestürzt muss Bastian eingestehen, dass es keine einzige war, und im Grunde ist es auch unmöglich, eine solche Aufgabe zu erfüllen, da keine Geschichte jemals wirklich endet und aus jeder immer neue erwachsen können.

Daraufhin wollen die Schlangen ihn nicht passieren lassen. Doch Atréju tritt vor und übernimmt diese Aufgabe an Bastians Stelle, und Fuchur ist überzeugt, dass ihnen mit Glück auch das Unmögliche gelingen wird.

Er ist wieder auf dem Schulspeicher, doch es ist Sonntag und die Schule ist leer. Mutig öffnet Bastian ein Fenster, betritt ein wackliges Baugerüst und klettert nach unten. So schnell er nur kann, rennt er zu seinem Vater. Dieser ist außer sich vor Sorge, weil Bastian verschwunden war.

Allerdings viel weniger lang, als Bastian geglaubt hat, denn seit er nicht aus der Schule zurückgekehrt ist, ist erst ein Tag vergangen. Bastian erzählt seinem Vater, was geschehen ist, und als seine Erzählung nach vielen Stunden endet, hat der Vater Tränen in den Augen. Bastian begreift, dass es ihm am Ende doch noch gelungen ist, dem Vater das Wasser des Lebens zu bringen und den Wie viel verdient man als Zahntechniker?

zu durchbrechen, der sich um sein Herz gelegt hatte, und dies, obwohl er das Wasser bei Wie viel verdient man als Zahntechniker? Rückkehr verschüttet hatte. Die beiden versprechen einander, dass von nun an alles anders wird. Eine Sache muss Bastian noch regeln. Er muss zu Koreander gehen und sich für den Diebstahl des Buches entschuldigen, das seit seiner Rückkehr verschwunden ist.

Sein Vater bietet ihm an, dies an seiner Stelle zu tun, so wie er schon früher so vieles für den Sohn geregelt hatte, aber Bastian lehnt ab.

Dies müsse er selbst erledigen. Doch Koreander kann sich an das Buch überhaupt nicht erinnern. So erzählt Bastian auch ihm seine Geschichte. Koreander glaubt ihm, denn auch er hat einst Phantásien bereist, allerdings hat er der Kindlichen Kaiserin einen anderen Wie viel verdient man als Zahntechniker? gegeben. Koreander verrät Bastian, dass er nach Phantásien zurückkehren und der Kindlichen Kaiserin erneut begegnen kann.

Doch dazu muss er sie wiederum anders nennen. Und dann gibt es noch einige, die gehen nach Phantásien und kehren wieder zurück. Und die machen beide Welten gesund. Als Bastian sich wundert, warum Koreander sich nicht mehr an das Buch erinnern kann, entgegnet der Antiquar, dass es viele Wege nach Phantásien gibt, nicht nur dieses Buch, das vermutlich selbst schon aus Phantásien stammt und womöglich inzwischen einen anderen Leser gefunden hat — denjenigen nämlich, der gerade Michael Endes Buch in den Händen hält und dort verfolgt, was Bastian und Koreander miteinander bereden.

Als Bastian den Laden verlässt, hat er Koreanders Respekt erworben. Dieser ist überzeugt, dass Bastian in Zukunft noch manch einem den Weg nach Phantásien zeigen wird, damit er uns das Wasser des Lebens bringt. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Denn keine Geschichte endet wirklich, und aus jeder können neue erwachsen, wenn man nur seine Phantasie benutzt. Ende weist darauf hin, dass Menschen ihre Phantasie benutzen können, um ihre Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort zu machen, dass sie sie aber auch missbrauchen können, um ihrer egoistischen Motive wegen Macht über andere auszuüben.

Nicht die Phantasie selbst ist das Problem, sondern die Motivation, aus der heraus die Menschen handeln. Der Missbrauch der Phantasie im Wege der Lüge führt zum Verkümmern der Phantasie und zum Erkranken der Menschenwelt, insbesondere der zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber Ideen können auch Flügel bekommen und eingesetzt werden, um das Leben angenehmer und erträglicher zu machen. Gleichzeitig arbeitet Ende heraus, dass niemand ersetzbar ist, dass jeder etwas tun kann, um dieses Ziel zu erreichen.

Gerade Bastian Balthasar Bux, ein Junge ohne jede Macht, gehänselt von den Klassenkameraden, unbeliebt bei den Lehrern, im Stich gelassen vom Vater, der sich in der Trauer um seine verstorbene Frau ergeht, ein Versager auf der ganzen Linie, wird zum Retter der Kindlichen Kaiserin und begibt sich damit auf die Reise, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen und damit genau diesen Weg des Wachstums und der Läuterung zu beschreiten, der die Welt gesunden lässt.

Niemand anderer wäre besser dazu geeignet, die Probleme zu sehen, die es zu lösen gilt. Phantásien wird durch das Eingreifen der Kindlichen Kaiserin und des Alten vom Wandernden Berge in einen ewigen Kreislauf getrieben; Bastian ist in einem Teufelskreis aus Alltagstrott, Mutlosigkeit, Frust und schlechten Gewohnheiten gefangen. Doch kann ein solcher Kreislauf unterbrochen werden, wenn man nur lernt, an sich selbst zu glauben und die Dinge zum Guten zu verändern.

Die Kindliche Kaiserin ist eine der menschlichen Phantasie. Sie ist damit selbst keine Phantásierin, aber Phantásien, das Land der Phantasie, kann ohne sie nicht existieren. Von der Uralten Morla erfährt Atréju, dass die Kindliche Kaiserin einen neuen Namen benötigt. Doch kein Phantásier kann ihr diesen Namen geben. Das Südliche Orakel teilt Atréju mit, dass es ein Menschenkind ist, das der Kindlichen Kaiserin den neuen Namen geben muss, um sie und Phantásien vor dem drohenden Verschwinden im Nichts zu erlösen.

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