Question: Welche Symptome nach Rauchstopp?

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Beim Versuch, das Rauchen aufzugeben, können Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit und Unruhe, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Konzentrationsprobleme und vermehrter Appetit auftreten. Manchen Betroffenen gelingt es, den Tabakkonsum vom einen auf den anderen Tag zu beenden.

Julia Dobmeier Julia Dobmeier absolviert derzeit ihr Masterstudium in Klinischer Psychologie. Schon seit Beginn ihres Studiums interessiert sie sich besonders für die Behandlung und Erforschung psychischer Erkrankungen. Dabei motiviert sie insbesondere der Gedanke, Betroffenen durch leicht verständliche Wissensvermittlung eine höhere Lebensqualität zu ermöglichen.

Eine Nikotinsucht ist nicht leicht zu überwinden. Zwar ist die körperliche Abhängigkeit nach Tagen oder spätestens wenigen Wochen ausgestanden. Doch bleibt die psychische Sucht noch lange im Kopf gespeichert. Welche Symptome nach Rauchstopp? wichtiger aber sind psychologische Bewältigungsstrategien. Lesen Sie hier alle wichtigen Informationen zur Nikotinsucht. Dieses Bild steckt trotz intensiver Bemühungen um Aufklärung auch heute noch Welche Symptome nach Rauchstopp?

vielen Köpfen. Tatsächlich sind die meisten Tabakkonsumenten schlichtweg süchtig nach Nikotin. Die Chemikalie aus der Tabakpflanze beeinflusst sowohl den Körper als Welche Symptome nach Rauchstopp? die Psyche des Rauchers.

Zigaretten können beruhigend, aber auch belebend wirken. Die Gefahr, dass Rauchen zur Sucht wird, ist groß. Der Tabakkonsum ist dann keine Wahl mehr, sondern entspringt einem inneren Zwang. Spätestens dann ist es mit dem Genuss vorbei. Versuchen die Betroffenen, ihren Konsum zu reduzieren oder ganz aufzuhören, beginnt ein Kampf mit sich selbst. Auch die besten Vorsätze können nicht eingehalten werden, weil das Verlangen zu stark ist.

Der Griff zur Zigarette läuft wie automatisiert ab und soll den Druck reduzieren. Sucht ist ein Teufelskreis, der häufig nur mit Hilfe von außen unterbrochen werden kann.

Nikotinsucht: Passivrauchen Nicht Welche Symptome nach Rauchstopp? für den Rauchenden selbst ist der Qualm gefährlich. Auch Menschen, die den Rauch passiv einatmen, können Schäden davon tragen.

Besonders gefährlich ist es, wenn Frauen in der Schwangerschaft rauchen. Dabei steigt das Risiko einer Frühgeburt, Neugeborene haben oft ein geringeres Gewicht bei der Geburt und erleiden häufiger einen plötzlichen Kindstod. Das Nikotin gelangt auch durch die in den Organismus des Babys. Je mehr eine Mutter raucht, desto höher ist die Konzentration in der Muttermilch. Auch Kinder, die passiv Rauch ausgesetzt sind, nehmen Schaden.

Welche Symptome nach Rauchstopp?

Sie leiden häufiger als andere Kinder unter Welche Symptome nach Rauchstopp?, Lungenentzündungen und auch Mittelohrentzündungen. Nikotinsucht: Wie viele sind betroffen? Etwa 29 Prozent der Erwachsenen in Deutschland rauchen. Das sind etwa 20 Millionen Menschen.

Unter den Männern greifen circa 31 Prozent zur Zigarette, bei den Frauen sind es ungefähr 26 Prozent. Bei den Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren ist die Zahl der Raucher seit 2001 deutlich zurückgegangen: Damals lag Welche Symptome nach Rauchstopp? noch bei 28 Prozent. Nach den letzten Erhebungen im Jahr 2014 ist sie mittlerweile auf knapp 10 Prozent gesunken. Dabei rauchten Jungen etwas häufiger als Mädchen 11 versus 9 Prozent.

Dennoch bleibt die Nikotinsucht eine häufige Sucht. Raucher verkürzen ihre Lebenszeit durch den Tabakkonsum um circa zehn Jahre. Der größte Teil des hierzulande verbrauchten Tabaks steckt in Zigaretten - mit oder ohne Filter, konfektioniert aus der Schachtel oder selbst gedreht beziehungsweise gestopft.

Zigarillos, Zigarren, Pfeifen, Schnupf- und Kautabak sowie Wasserpfeifen spielen eine untergeordnete Rolle. Nikotinsucht: Giftiger Dunst Ausgangstoff des Rohtabaks sind getrocknete Blätter der Tabakpflanze. Konsumierbar - als Rauchmittel, Kau- oder Schnupftabak - wird die Pflanze erst Welche Symptome nach Rauchstopp?

industrieller Aufbereitung. Tabakrauch enthält mehr als 4. Der wichtigste Wirkstoff ist Nikotin. Je nach Herkunft der Pflanzen und Zubereitung des Tabaks bekommt der Raucher, Schnupfer oder Kauer unterschiedlich viel von der giftigen chemischen Verbindung ab. Neben Nikotin stecken zahlreiche weitere Chemikalien und Schwermetalle im Tabakrauch, beispielsweise Cyanwasserstoff, Benzol, Formaldehyd, Hydrazin, Vinylchlorid, Kadmium, Blei, Nickel, Chrom, Aluminium und Kohlenmonoxid.

Mehr als 40 dieser Substanzen sind nachweislich krebserregend. Da der Körper sich an das Nikotin gewöhnt, muss der Betroffene anfangs zunehmend mehr konsumieren, um die gleiche Wirkung zu spüren.

Typische Entzugserscheinungen sind dann eine Welche Symptome nach Rauchstopp? Erregbarkeit und Ruhelosigkeit. Viele Raucher glauben die innere Unruhe durch das Nikotin zu reduzieren, doch tatsächlich wird sie dadurch langfristig stärker.

Das sind die Nebenwirkungen beim Rauchstopp

Weitere Entzugserscheinungen sind eine geringere Konzentrationsfähigkeit, Hungergefühle sowie und Angstzustände. Rauchen: Folgen für die Gesundheit Während Nikotin für Wirkung und Sucht verantwortlich ist, schaden die übrigen Chemikalien im Tabakrauch in erster Linie der Gesundheit. Die Folgen des Rauchens beeinträchtigen die Gesundheit des gesamten Körpers. In vielen Fällen ist der Tabakkonsum sogar für einen frühzeitigen Tod verantwortlich. So sind die Atemwege eines Rauchers einer massiven Chemikalienbelastung ausgesetzt.

Die möglichen Spätschäden der Nikotinsucht reichen Welche Symptome nach Rauchstopp? von chronischer Bronchitis bis hin zu. Zudem fördert Rauchen Welche Symptome nach Rauchstopp? Gefäßverkalkungwas schwerwiegende verursachen kann. Rauchen steigert darüber hinaus den Blutdruck und fördert somit Erkrankungen von und Gefäßen.

Weitere Folgen sind Zuckerkrankheit Diabetes Typ 2 sowie Haut- und Zahnschäden. Nicht zuletzt erhöht Rauchen auch das Risiko für Krebserkrankungen.

Das gilt besonders für Lungenkrebs,und Mundhöhlenkrebs. Auch bei der Entstehung von anderen bösartigen Tumoren spielt Nikotinkonsum eine Rolle, etwa bei, und. Etwa 25 bis 30 Prozent der Todesfälle durch Krebs sind auf das Rauchen zurückzuführen. Nikotinsucht: Rauchen als erlernte Verhaltensweise Die meisten Betroffenen haben im Kindes- oder Jugendalter mit dem Rauchen begonnen.

Aus Neugierde oder durch Gruppendruck greifen sie zur Zigarette. Viele überspielen auch mit der Zigarette in der ihre Unsicherheiten. Die erste Zigarette erzeugt noch kein gutes Gefühl. Denn auf die ersten Nikotindosen reagiert der Körper wie bei einer : miterhöhtem Speichelfluss, Herzjagen, Kopfschmerzen, Übelkeit bis hin zu Erbrechen oder Durchfall und Bewusstseinsstörungen.

Das positive Gruppengefühl, das aus dem gemeinsamen Rauchen entsteht, verstärkt den Konsum sozial. Auch im Erwachsenenalter erfüllen die gemeinschaftlich gerauchten Zigaretten einen sozialen Zweck.

Das Rauchen in Arbeitspausen und nach dem Essen verknüpft den Nikotinkonsum mit einem Gefühl der Erholung und Welche Symptome nach Rauchstopp? Genusses. Sobald der Zusammenhang zwischen dem Rauchen und bestimmten Situationen erlernt ist, erfolgt der Griff zu Zigarette nach dem Essen oder beim Ausgehen fast automatisch. Nikotinsucht: Biologische Faktoren Nikotinsucht entsteht, wenn unser natürliches Belohnungssystem im Gehirn manipuliert wird.

Es belohnt uns beispielsweise dafür, dass wir essen, wenn wir Hunger haben. Dazu schüttet es den Botenstoff aus, der uns ein gutes Gefühl vermittelt. Durch den Konsum von Nikotin wird vermehrt Dopamin freigesetzt.

Der Griff zur Zigarette wird daher ebenso belohnt, wie Essen, Trinken und Sex. Wer regelmäßig raucht, überreizt jedoch das System. Die bisherige Menge an Nikotin reicht für eine positive Wirkung nicht mehr aus.

Welche Symptome nach Rauchstopp?

Diese Toleranzentwicklung und die dazugehörigen Entzugserscheinungen kennzeichnen die körperliche Abhängigkeit der Nikotinsucht. Der Körper verlangt zunehmend mehr Nikotin. Über die Ausschüttung von Botenstoffen wirkt das Nikotin auf die Psyche.

Man spricht von einer psychotropen Wirkung. Nikotin steigert die Aufmerksamkeit, stützt das und erhöht die Stresstoleranz. Gleichzeitig senkt es den Aggressionspegel, baut Erregung ab und mindert das Hungergefühl.

Je nach Grundstimmung des Rauchers kann Nikotin sowohl beruhigend beispielsweise in Stresssituationen als auch anregend beispielsweise bei wirken. Psychisch abhängig ist die Person dann, wenn sie glaubt, die Zigarette unbedingt zu brauchen. Besteht eine körperliche und psychische Abhängigkeit, ist es für die Betroffenen kaum möglich den Konsum Welche Symptome nach Rauchstopp? kontrollieren. Die unangenehmen Entzugserscheinungen der Nikotinsucht, die eintreten, sobald der Nikotinspiegel abnimmt, bestimmen, wann die nächste Zigarette geraucht wird.

Nikotinsucht: Untersuchungen und Diagnose Besteht der Verdacht einer Tabaksucht, können Sie zunächst Ihren Hausarzt aufsuchen. Für die Diagnose der Nikotinsucht wird dieser Fragen zu Ihrem Tabakkonsum stellen. Sehr bewährt ist der Fagerström-Fragebogen, mit dem der Schweregrad der Nikotinsucht erfasst werden kann.

Der Arzt wird auch den körperlichen Gesundheitszustand überprüfen, um festzustellen, ob durch die Nikotinsucht bereits Folgeschäden entstanden sind. Gegebenenfalls Welche Symptome nach Rauchstopp? diese behandelt werden. Liegt eine schwere Nikotinsucht vor, wird der Arzt eine therapeutische Behandlung empfehlen. Ist der Betroffene motiviert, können auch weniger intensive Hilfsmaßnahmen wirken.

Der Arzt informiert sie über die verschiedenen Angebote zur Raucherentwöhnung bei Nikotinsucht. Nikotinsucht: Behandlung Zur Behandlung einer Nikotinsucht kommen vom Nikotinpflaster Welche Symptome nach Rauchstopp? hin zur Welche Symptome nach Rauchstopp? verschiedene Möglichkeiten infrage. Die Kostenübernahme gestaltet sich in jedem Land anders und ist meist gesetzlich geregelt. Viele Maßnahmen werden nicht oder nicht vollumfänglich bezahlt oder erstattet.

Wenden Sie sich am besten an Ihre Krankenkasse, um zu klären, welche Kosten für Entwöhnung und Behandlung getragen werden. Nikotinsucht: Motivationsbehandlung und Kurzinterventionen Eine Kurzintervention zur Behandlung von Nikotinsucht findet in der Regel bei Ärzten oder in Suchtberatungsstellen statt. Dazu wird zunächst das Rauchverhalten erfasst und daraufhin die Motivation zum Aufhören ergründet. Der Raucher wird durch kurze motivierende Gespräche in seinem Verzicht auf Nikotin unterstützt.

Telefonische Beratung und Selbsthilfegruppen bieten ebenso wirksame Hilfe bei der Bekämpfung der Nikotinsucht. Nikotinsucht: Therapeutische Behandlung Zur Rauchentwöhnung haben sich vor allem die verhaltenstherapeutische Gruppen- und die Einzelintervention bewährt. In der Verhaltenstherapie werden das Verhalten des Betroffenen analysiert und alternative Verhaltensweisen erarbeitet.

Der Therapeut wird zum Beispiel danach fragen, welche Zustände und Situationen den Betroffenen zum Rauchen verleiten. Häufig besteht ein Zusammenhang mit Stress, der durch die Zigarette reduziert werden soll. Der Therapeut hilft dem Patienten, andere Wege zu finden, um mit Stress umzugehen. Entspannungstechniken und die Stärkung des sozialen Netzwerks spielen dabei eine wichtige Rolle. Nikotinsucht: Nikotinersatztherapie Eine weitere Möglichkeit zur Rauchentwöhnung sind Nikotinpflaster, - kaugummi, -inhaler oder Welche Symptome nach Rauchstopp?.

Sie versorgen den Körper mit einer gewissen Menge Nikotin. Das Nikotinpflaster Welche Symptome nach Rauchstopp? kontinuierlich Nikotin ab. Abhängig vom früheren Konsum wird zunächst mit einer hohen Dosis von Nikotin begonnen und diese langsam reduziert.

Die Nikotinpflaster halten den Nikotinspiegel im Körper zunächst aufrecht, damit die Entzugserscheinungen nicht so stark einsetzen. Nikotinkaugummis und Nikotinmundsprays wirken nicht kontinuierlich, sondern leicht verzögert nach der Einnahme.

Nikotinnasalsprays imitieren am besten die Wirkung der Zigarette, haben jedoch aus diesem Grund eine höhere Suchtgefahr. Die körperliche Abhängigkeit der Nikotinsucht ist nach etwa zwei Wochen vorbei. Die psychische Abhängigkeit bleibt jedoch weiter bestehen und muss behandelt werden, um Rückfälle zu vermeiden. Wie lange das starke Verlangen Craving bestehen bleibt, ist sehr verschieden. In vielen Fällen ist die Nikotinersatztherapie aber eine wirksame Methode, um einen dauerhaften Tabakverzicht zu unterstützen.

Nikotinsucht: Weitere Maßnahmen Welche Symptome nach Rauchstopp? mit einer Rauchentwöhnung beginnt, sollte sich einen Plan zur Strukturierung des Tages überlegen. Ablenkende Aktivitäten sind eine wichtige Unterstützung. Insbesondere Sport erleichtert die Abstinenz. Zum Welche Symptome nach Rauchstopp? spüren die Betroffenen eine Verbesserung in ihrer Kondition und das Atmen fällt leichter. Zum anderen löst Sport die Ausschüttung von Botenstoffen aus, die ein Glücksgefühl erzeugen.

Auch Freunde und Familie können einen wichtigen Beitrag leisten. Die Mitmenschen sollten über die Rauchentwöhnung informiert werden, damit sie den Betroffenen unterstützen können. Nikotinsucht: Verlauf und Prognose Je früher mit dem Rauchen begonnen wird, desto höher ist die Gefahr, abhängig zu werden und langfristige Schäden davon zu tragen.

Jugendliche, die sehr früh zur Zigarette greifen, konsumieren meist auch Alkohol und Drogen. Es ist daher wichtig, vor allem Kinder und Jugendliche vor Nikotin zu schützen. Erwachsene können als gutes Vorbild einen positiven Einfluss auf jüngere Generationen nehmen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Rauchentwöhnung ist die Motivation des Betroffenen. Nach längerer Abstinenz verringert sich das Risiko rückfällig zu werden.

Dennoch ist auch nach Jahren noch Wachsamkeit nötig. Bestimmte Gerüche oder Situationen können die Erinnerung an das gute Gefühl mit der Zigarette wieder hervorrufen. Die Entscheidung gegen die Nikotinsucht muss daher immer wieder neu getroffen werden. Julia Dobmeier absolviert derzeit ihr Masterstudium in Klinischer Psychologie. Schon seit Beginn ihres Studiums interessiert sie sich besonders für die Behandlung und Erforschung psychischer Erkrankungen. Dabei motiviert sie insbesondere der Gedanke, Betroffenen durch leicht verständliche Wissensvermittlung eine höhere Lebensqualität zu ermöglichen.

Kein Zug nach Nirgendwo, Springer Verlag, 9.

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