Question: Was geschieht bei einer Kastration?

Bei einer Kastrations-OP entfernt der Tierarzt die Keimdrüsen des Tieres. Das sind bei den männlichen Tieren die Hoden (Testes), bei den weiblichen die Eierstöcke (Ovarien). Die Kastration eines Tieres hat zur Folge, dass es keine Nachkommen mehr zeugen oder selbst gebären kann, sie macht also unfruchtbar.

Was versteht man unter kastrieren?

Unter einer Kastration (von lateinisch castrare ‚verschneiden, „entmannen“, „kastrieren“, auch „schwächen, berauben“) versteht man die Entfernung oder Außerfunktionssetzung der Keimdrüsen (Gonaden) und damit die Ausschaltung der Fertilität von Lebewesen, was eine Form des Hypogonadismus zur Folge hat.

Warum wird man kastriert?

Die Kastration kann ein aggressives Verhalten männlicher Tiere, das im Zuge der Pubertät durch das Sexualhormon Testosteron auftritt, unterbinden, da die Keimdrüsen vollständig entfernt werden. Durch die reduzierte Ausschüttung im Körper kann sich das Tier ruhiger und weniger dominant verhalten.

Können Menschen sich kastrieren lassen?

Männer und Frauen können sich durch einen operativen Eingriff sterilisieren lassen. Sinnvoll ist es, sich vor einem solchen Schritt professionell beraten zu lassen: vom Frauenarzt, vom Urologen oder in einer Beratungsstelle wie pro familia.

Ist kastrieren Tierquälerei?

„Leider sind viele Katzenhalter noch der Meinung, eine Kastration sei Tierquälerei und gegen die Natur des Tieres, weil man ihm den Geschlechtstrieb und das Mutterdasein nimmt. Doch für Tiere bedeutet der Geschlechtstrieb vor allem Stress“, erklärt Prof. Dr. ... Aber auch kastrierte Kater leben stressfreier und länger.

Was bringt eine Kastration beim Rüden?

Vorteile einer Kastration bei Rüden Bei Rüden lässt sich durch das Kastrieren neben Hodenkrebs auch einigen Erkrankungen der Prostata vorbeugen. Ein kastrierter Rüde ist in der Regel ruhiger und hat praktisch keinen Sexualtrieb mehr. Die Begegnung mit einer läufigen Hündin fällt deutlich entspannter aus.

Was heißt kastrieren bei Tieren?

Nein, ist es nicht. Bei einer Kastration wird das Tier unfruchtbar gemacht und die weitere Produktion von Hormonen wird für immer unterbunden. Das geschieht, in dem die Keimdrüsen operativ entfernt werden, also bei Katern die Hoden und bei Katzen die Eierstöcke.

Ist eine Kastration bei einer Hündin gefährlich?

Manche Tierärzte empfehlen, Hündinnen stets zu kastrieren - das schütze vor Krebsgeschwüren. Tatsächlich aber ist der Eingriff oft völlig unnötig, und er kann unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Wird der Hund nach der Kastration ruhiger?

Veränderungen nach der Kastration Diese Veränderungen sind meist bei Rüden auffälliger. Die Kastration ändert nicht die Persönlichkeit Ihres Hundes, aber seine von Geschlechtshormonen gesteuerten Verhaltensweisen. Viele Besitzer berichten, dass ihre Hunde nach der Kastration ruhiger werden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt einen Rüden zu kastrieren?

Oftmals werden Rüden bereits im Alter von 6-8 Monaten kastriert. Für den jugendlichen, gesunden Hund mit noch kleinen Hoden stellt dies einen verhältnismäßig kleinen Routineeingriff dar.

Das Virus aus der Familie derdas vor allem durch den Speichel von Katze zu Katze übertragen wird, verursacht bei einigen der infizierten Tiere schwere Krankheitssymptome, die sehr variabel sein können. Nebenalso bösartigen Tumoren dessind die häufigsten Krankheitsanzeichen ein sowie eine. Nicht alle infizierten Tiere entwickeln klinische Symptome. Katzen, die über eine ausreichende Immunkompetenz verfügen, gelingt es, die Infektion schon in einem frühen Stadium zu überwinden.

Bei den anderen Tieren gelangt das Virus nach der Infektion über die Maul- und Nasenschleimhäute zunächst in das lymphatische Gewebe des Nasen-Rachen-Raums, von wo es sich über die Blutbahn bis in das ausbreitet, wo es die infiziert und schließlich mit den Blutzellen über den ganzen Körper verteilt wird.

Im Blut lassen sich große Mengen an Viruspartikeln nachweisen, die über die Körperflüssigkeiten, vor allem über den Speichel, ausgeschieden werden, so dass diese Katzen eine Infektionsquelle für andere Tiere darstellen.

Als Retrovirus integriert das seine in die infizierten Wirtszellen, die damit alle notwendigen Informationen für die Virusvermehrung in Form eines sogenannten enthalten. Auf diese Weise kann das Virus nicht mehr aus dem Körper einer infizierten Katze eliminiert werden. Impfstoffe gegen das Feline Leukämie-Virus sind verfügbar, sie schützen die Katzen zuverlässig vor der Entwicklung einer progressiven Infektion und damit vor der Entwicklung von Krankheitssymptomen, können aber eine Infektion mit dem Virus nicht vollständig verhindern.

In der deutschsprachigen Veterinärmedizin wird für systemische der weißen Blutzellen bzw. Oft werden auch solide Tumoren der hämolymphatischen Gewebe, wie derdes oder derdazu gerechnet.

Sind Tumorzellen im Blut vorhanden, Was geschieht bei einer Kastration? man von einer leukämischen Leukose; können in der Blutbahn dagegen keine Tumorzellen nachgewiesen werden, spricht man von einer aleukämischen Leukose. Vor allem im englischsprachigen Raum verwendet man für maligne Erkrankungen des Blut bildenden oder des lymphatischen Systems dagegen auch in der Veterinärmedizin den in der Humanmedizin verwendeten Begriff. Genau wie bei der Bezeichnung Leukose werden unter diesem Begriff auch solide Tumoren der lymphatischen Gewebe mit erfasst, was die Benennung des Virus als Felines Leukämie-Virus erklärt, obwohl die Entdeckung durch William Jarrett an Katzen erfolgte, die an Was geschieht bei einer Kastration?

Lymphom und nicht an einer Leukämie erkrankt waren. Dieser wurde von einem Glasgower Tierarzt auf eine hohe von Lymphomen unter den von diesem behandelten Katzen aufmerksam gemacht. Jarrett erkannte, dass es in bestimmten Gruppen von Katzen, die in engem Kontakt zueinander lebten, zu einer Häufung dieser Tumoren kam.

So fand er in einer Gruppe von Katzen, die gemeinsam in einem Haushalt lebten, bei acht Tieren eine Leukämie. In einem anderen Haushalt mit mehreren Katzen traten bei den vorher gesunden Tieren gehäuft Tumoren auf, nachdem ein Zuchtkater neu in die Gruppe gebracht worden war. Die Beobachtung, dass gesunde Katzenwelpen, nachdem sie Kontakt zu erkrankten Welpen hatten, ebenfalls erkrankten, ließ ihn schlussfolgern, dass es ein von Tier zu Tier horizontal übertragbares, tumor-auslösende Agens geben müsse.

Das Konzept der Virus-induzierten Tumorentstehung war bereits seit der Beschreibung des bei Hühnern durch 1911 bekannt, der für seine Entdeckung 1966 mit dem ausgezeichnet wurde. In den 1930er Jahren waren durch induzierte sowie das zur Familie der gehörende Shopsche Fibromvirus Leporipoxvirus fibromatosisdas bei Kaninchen Tumoren induziert, beschrieben worden Jarrett und seinen Mitarbeitern gelang es, nachzuweisen, dass Lymphome Was geschieht bei einer Kastration?

einem Tier auf ein anderes übertragbar waren, sowie Was geschieht bei einer Kastration? Tumoren der Milz, des Thymus und der einer an einem Lymphosarkom erkrankten Katze Viren zu isolieren und in einer anzuzüchten.

Nach dem Murinen Leukämievirus war das Feline Leukämie-Virus das zweite beschriebene Was geschieht bei einer Kastration?, das bei Säugetieren Tumoren induzieren kann. Nachdem eine ganze Reihe von tierischen Retroviren entdeckt worden waren, die maligne Erkrankungen auslösen u.

Als dies jedoch jahrzehntelang nicht eintrat, bzw. Erst Ende der 1970er Jahre gelang der Arbeitsgruppe um den amerikanischen Virologen die Entdeckung der ersten beiden humanen Retroviren, und.

Letztlich wurde aber ein neues Lentivirus — — als Agens identifiziert. Als enthält es eine einzelsträngigedie bei der des Virus nach Infektion einer Wirtszelle zunächst durch das virus-eigene Enzym in doppelsträngige umgeschrieben wird, um anschließend in das der Wirtszelle integriert zu werden.

Über diesen Mechanismus ist das Virusgenom und damit die vollständige Information für die Virusreplikation in der Wirtszelle verankert; der Wirtsorganismus Was geschieht bei einer Kastration?

das Virus damit nicht mehr aus dem Körper eliminieren. Der Vermehrungszyklus des Virus beinhaltet zahlreiche Möglichkeiten der Entstehung. Dadurch entstehen regelmäßig im Virusgenom, die zu neuen genetischen Varianten führen können. Des Weiteren kommt es regelmäßig zur mit Genabschnitten des Wirtszellgenoms. Das als Provirus in das Zellgenom integrierte Virusgenom wird bei der Zellteilung an Tochterzellen weitergegeben.

Im Laufe der Evolution haben sich im Genom der Hauskatze an verschiedenen vollständige etabliert, die über die Was geschieht bei einer Kastration?

an folgende Generationen vererbt werden. Er kann bei allen natürlich infizierten Katzen nachgewiesen werden, wobei bisher zahlreiche verschiedene genetische Varianten isoliert wurden. Die Prognose ist deutlich schlechter. Er entsteht allerdings selten und kann nicht von Katze zu Katze übertragen werden. Das Feline Leukämie-Virus weist eine relativ strenge Wirtsspezifität für Spezies aus der Familie der auf. Für Nicht-Feliden ist es nicht infektiös, so dass auch für den Menschen kein Infektionsrisiko besteht.

In fast allen nachkontrollierten Fällen waren die infizierten Tiere in der Lage, das Virus vollständig zu eliminieren, weshalb das Virus hier nicht auf andere Artgenossen übertragen wurde. Dabei wird die vor allem von der Dichte einer Katzenpopulation sowie den konkrekten Haltungsbedingungen der Katzen beeinflusst, so dass große geographische und lokale Unterschiede bestehen. So sind in den meisten Ländern unter 1 % der einzeln gehaltenen Katzen mit dem Virus infiziert.

In Haushalten, in denen mehrere Katzen mit engem Kontakt untereinander gehalten werden und in denen keine besonderen Vorsorgemaßnahmen gegen die Übertragung der Infektion getroffen werden sowie in Gruppen von verwilderten Hauskatzen kann die Prävalenz dagegen 20 % übersteigen.

Bei Katzen, die während einer Erkrankung getestet wurden, konnten Infektionsraten von bis zu 30 % nachgewiesen werden, was auf die besondere Bedeutung des Virus als Krankheitserreger hinweist. In den letzten Jahrzehnten hat die Prävalenz und damit auch die Bedeutung des Felinen Leukämie-Virus als Krankheitserreger deutlich abgenommen.

Dies Was geschieht bei einer Kastration? auf die Verfügbarkeit zuverlässiger diagnostischer Tests und Impfstoffe, umfangreiche Test- und Eliminationsprogramme sowie eine bessere Kenntnis der Pathogenese und des Infektionsverlaufs zurückzuführen.

Das Virus kann sowohl horizontal als auch vertikal übertragen werden. Katzen scheiden das Virus in großen Mengen über den Speichel, das Nasensekret, die Tränenflüssigkeit, den Kot, den Urin und die Muttermilch aus. Die Infektion erfolgt meist durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren, vor allem Was geschieht bei einer Kastration? den Speichel. Die indirekte Übertragung durch mit virushaltigem Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten kontaminierte Gegenstände wie Fress- oder Trinknäpfe ist kaum von Bedeutung, da das Virus außerhalb der Katze bei Zimmertemperatur bereits innerhalb weniger Minuten deaktiviert wird.

Sie kann aber unter schlechten hygienischen Bedingungen vorkommen, wenn z. Der bedeutendste Übertragungsweg sind freundliche Kontakte zwischen Katzen, wie etwa das gegenseitiges Belecken zur Fellpflege.

Aber auch durch Bisse oder auch nur Bissversuche, bei denen Speichel übertragen wird, zum Beispiel bei Rangkämpfen oder beim Deckakt, kann die Infektion übertragen werden. Von virämischen trächtigen Katzen wird das Virus vertikal übertragen, das heißt die Feten können schon durch den transplazentar infiziert werden. Transplazentar infizierte Welpen zeigen bereits bei der Geburt eine Virämie, und sterben nach kurzer Zeit Fading-Kitten-Syndrom.

Dies gilt besonders für unkastrierte Tiere, da sie häufiger in Revierkämpfe verwickelt sind und die Was geschieht bei einer Kastration? auch durch engen Kontakt beim Deckakt übertragen werden kann.

Weitere Risikofaktoren für eine Infektion sind die Haltung von Katzen in größeren Gruppen mit wechselnder Besetzung, eine hohe lokale Katzendichte und schlechte hygienische Bedingungen.

Nach der Aufnahme des Virus über die Maul- oder Nasenschleimhaut vermehrt dieses sich zunächst in den lokalen. Bereits wenige Tage nach der Infektion kommt zu einer erstenso dass an und gebundene Viruspartikel im peripheren Blut nachweisbar sind. Innerhalb von 7 bis 14 Tagen werden über den Blutweg weitere lymphatische Organe infiziert, betroffen sind vor allem derweitere regionale Lymphknoten und die des Dünndarms.

Während zunächst vor allem Lymphozyten und Monozyten infiziert werden, weisen im späteren Verlauf der Infektion die und die stärkste Virusreplikation auf.

Bisher ist allerdings unklar, ob dieser Provirus-positive Status eine klinische Relevanz hat und welche epidemiologische Bedeutung diesen Tieren zukommt. Das Virus kann über einen Test auf virales Protein nicht im Blut dieser Tiere nachgewiesen werden und sie scheiden es auch nicht aus. Da das Virus aber in Form des Provirus in das Genom von Wirtszellen integriert ist, kann dieses nicht aus dem Körper eliminiert werden.

Nach einer Reaktivierung der Virusreplikation kann Was geschieht bei einer Kastration? aber Was geschieht bei einer Kastration? zu einer erneuten Virämie und einer Ausscheidung von infektiösen Viren kommen. Nach dieser Klassifikation werden die Infektionen in eine abortive, eine progressive, eine regressive und eine atypische oder fokale Infektion eingeteilt. Der Verlauf der Infektion wird vor allem durch Immunantwort des infizierten Tieres bestimmt.

Progressiv infizierte Katzen mit persistierender Virämie reagieren auf die Infektion dagegen nur mit einer verminderten spezifischen zell-vermittelten und humoralen Immunantwort. Das Was geschieht bei einer Kastration? zum Zeitpunkt der Infektion gilt als einer der am meisten den Infektionsverlauf determinierenden Eigenschaften des infizierten Tieres.

Neugeborene Katzenwelpen entwickeln nach einer Infektion mit dem Felinen Leukämie-Virus eine Thymusatrophie mit schwerer Immunschwäche, kümmern und sterben nach kurzer Zeit. Mit zunehmendem Alter entwickelt sich progressiv eine Resistenz gegenüber der Infektion. So zeigen ältere Katzen meist einen abortiven oder regressiven Infektionsverlauf.

Falls es bei ihnen doch zu einer progressiven Infektion kommt, entwickeln sich meist nur milde Symptome, die Phase bis zum Ausbruch der ersten Symptome ist deutlich verlängert. Katzen mit einer ausreichenden Immunkompetenz sind in der Lage, eine effektive humorale und zell-vermittelte Immunantwort zu entwickeln, so dass es nicht zu einer weiteren Ausbreitung des Virus über die Blutbahn im Körper kommt. Nach der früheren Klassifikation wurden Katzen, bei denen nach einer Infektion kein Virusantigen im Blut nachgewiesen werden konnte, als Regressor-Katzen bezeichnet.

Es wird kein Virus ausgeschieden, so dass die Tiere nach der Überwindung der Infektion keine Infektionsquelle für andere Katzen darstellen. Dem Wirtsorganismus gelingt es dabei nicht, eine ausreichende Immunantwort auf die Infektion zu entwickeln, so dass zu einer fortdauernden Virusreplikation mit ständiger Neuinfektion weiterer Körperzellen kommt. Progressiv infizierte Katzen weisen deshalb eine persistierende Virämie auf, in ihrem Blut sind ab der Infektion des Knochenmarks zu jedem Zeitpunkt große Mengen an Virusprotein nachweisbar.

Über den Speichel, aber auch über Tränenflüssigkeit, den Kot, den Urin und die Muttermilch, scheiden die Tiere permanent infektiöse Viruspartikel aus, so dass sie eine Infektionsquelle für andere Katzen darstellen. Ob eine Katze eine progressive Infektion entwickelt, hängt von mehreren Faktoren ab. So führt die Infektion junger Katzen mit einem Alter von bis zu 16 Wochen in der weit überwiegenden Anzahl der Fälle zu einer lebenslang persistierenden Virämie.

Bei hohem Infektionsdruck oder einer nicht ausreichenden Immunantwort können aber auch ältere Tiere dauerhaft virämisch werden. Katzen mit einer progressiven Infektion haben deshalb eine schlechte Prognose mit einer deutlich reduzierten Lebenserwartung.

Dabei wird das Virus nach der initialen Infektion und einer ersten Vermehrung in den lokalen Lymphgeweben zunächst durch Lymphozyten und Monozyten über die Blutbahn im ganzen Körper verteilt erste Virämie. In diesem Stadium der Infektion lässt sich Virus-Antigen im Blut der Katzen nachweisen und die Katzen scheiden die Viren vor allem über den Speichel aus.

Im weiteren Verlauf der Infektion gelingt es den Tieren aber, die Virusreplikation und damit die Infektion weiterer Körperzellen durch eine ausreichende Immunantwort zu unterbinden. Die Infektion kann dabei bereits vor der Infektion des Knochenmarks, oder in selteneren Fällen auch noch während der zweiten Virämie eingedämmt werden.

Dies kann innerhalb von Wochen, in Ausnahmefällen auch noch Monate nach der Infektion erfolgen. Dadurch kann das Virus nicht vollständig aus dem Körper eliminiert werden, die genetische Information für die Virusreplikation bleibt in den Körperzellen vorhanden ist. Die Tiere scheiden kein Virus aus und stellen damit auch keine Infektionsquelle für andere Katzen dar. Da die vollständige genetische Information für die Bildung von Virus-Partikel in den Wirtstieren vorhanden ist, kann eine regressive Infektion im Falle einer Schwächung des Immunsystems reaktiviert werden, weil die Immunantwort zu Was geschieht bei einer Kastration?

wird, um die Virusreplikation weiter zu unterdrücken. Durch die Reaktivierung kann es zu einer erneuten Virämie und damit zu Ausscheidung infektiöser Viren kommen. Nach der früheren Einteilung wurde die regressive Infektion deshalb als latente Infektion bezeichnet.

Die klinische Relevanz der regressiven Infektion ist bis heute noch nicht vollständig verstanden. Bei der Virusreplikation wird Provirus in das Zellgenom jeder infizierten Zelle integriert, so dass es zu einer Tumorinduktion kommen kann. Da bei einer regressiven Infektion allerdings deutlich weniger Körperzellen als bei einer progressiv infizierten Katze mit persistierender Virusreplikation betroffen sind, ist das Risiko für die maligne Entartung von Wirtszellen geringer.

So entwickeln sich Was geschieht bei einer Kastration? bei den regressiv infizierten Tiere meist erst in einem deutlich höheren Alter und es treten vermehrt B-Zell-Lymphom auf. Sie haben meist über Jahre hohe Spiegel an virus-neutralisierenden Antikörpern, selbst wenn sie nie wieder mit dem Virus Was geschieht bei einer Kastration?

Kontakt kommen. Betroffen können beispielsweise einzelne Milchdrüsen, die Harnblase oder die Augenschleimhäute sein. Da die Virusvermehrung nur in bestimmten Geweben stattfindet, sind im Blut meist nur geringe Virusmengen vorhanden, ein Nachweis für Virusprotein fällt meist nur schwach aus. In einigen Fällen findet die Virusreplikation auch nur intermittierend statt, so dass bei den betroffenen Tieres der Nachweis nur zu bestimmten Zeitpunkten positiv verläuft.

Eine Ausscheidung der Viren erfolgt lokal, je nach betroffenem Gewebe, oft intermittierend und meist in geringeren Mengen als bei akut virämischen oder progressiv infizierten Katzen. Nach experimenteller Infektion zeigen bis zu 10 % der Katzen einen atypischen Infektionverlauf, es wird allerdings angenommen, dass dieser Infektionsverlauf unter natürlichen Bedingungen seltener auftritt.

Da bei den betroffenen Tieren nur eine lokale bzw. So ist das Feline Leukämie-Virus bei Katzen für mehr verschiedene klinische Symptome und Syndrome verantwortlich, als jeder andere bisher bekannte einzelne Krankheitserreger.

Die Frage, welche Symptome im Verlauf der Infektion auftreten, wird zum einen durch Eigenschaften des die Infektion auslösenden Virusstammes, zum anderen auch durch Eigenschaften des infizierten Tieres bestimmt. Klinische Symptome treten vor allem bei progressiv infizierten Katzen auf, da bei ihnen durch die persistierende Virusreplikation ständig neue Körperzellen infiziert werden.

Regressiv infizierte Katzen haben im Vergleich dazu ein deutlich geringeres Risiko, klinische Symptome zu entwickeln, die zudem meist erst nach einer deutlich verlängerten Latenzzeit auftreten. Klinisch wird zwischen neoplastischen Erkrankungen, die mit der Ausbildung verschiedener tumoröser Veränderungen einhergehen, und nicht-neoplastischen Erkrankungen unterschieden. Sehr selten treten auch andere bösartige Tumore, wie z.

Diese erfolgt nach dem Zufallsprinzip an verschiedenen Stellen des Wirtsgenoms. Protoonkogene sind Gene, deren Transkriptionsproduke eine wichtige Rolle für die Regulation des Zellwachstum, der Zellteilung und der Zelldifferenzierung spielen. Sie codieren zum Beispiel fürWachstumsfaktor-Rezeptoren oderdie, wenn sie unkontrolliert exprimiert werden, die fördern. Ihre Expression unterliegt fein abgestimmten genetischen Kontrollmechanismen.

Geschieht dies in unmittelbarer Nähe eines zellulären Protoonkogens, übernimmt der virale die Regulation der Expression dieses Gens und regt es zu ständiger Expression an, wodurch es zu einer unkontrollierten Zellproliferation und damit zu Entstehung eines Tumors kommen kann.

Damit entfällt ein die Genexpression hemmender genetischer Kontrollmechanismus, was ebenfalls zu einer unkontrollierten Expression des bisher kontrollierten Onkogens führt.

Dieser Mechanismus tritt allerdings seltener auf, da jeweils zwei Allele eines Gens in der Zelle vorhanden sind, und beide Suppressorgene ausfallen müssen, bevor die Funktion verloren geht. Dabei können auch zelluläre Onkogene in das Virusgenom integriert werden, die dann bei der Infektion weiterer Wirtszellen in deren Zellgenom integriert werden.

Da der Ort der Insertion zufällig bestimmt ist, unterliegt das neu eingefügte Onkogen nicht mehr der physiologischen Kontrolle der zugehörigen Transkriptionseinheit, wodurch es zu einer unkontrollierten Transkription des Genproduktes, was eine der entsprechenden Wirtszelle zur Folge haben kann.

T-Zell-Rezeptoren sind auf der Oberfläche von lymphoiden Zellen verankert und spielen eine wichtige Rolle Was geschieht bei einer Kastration? der Erkennung von Antigenen und der Regulation der Immunantwort.

Ihre Aktivierung führt zu Veränderungen Was geschieht bei einer Kastration? der Zelldifferenzierung und der Genexpression. Bei persistent virämischen Katzen kommt es ständig zu einer Infektion weiterer Körperzellen, die jeweils mit einer Integration des Virus-Genoms in das Genom der Wirtszelle verbunden ist. Die Wahrscheinlichkeit einer malignen Entartung durch eine Insertionsmutation oder durch eine Rekombination zwischen dem Virusgenom und zellulären Onkogenen steigt damit entsprechend der Anzahl neu infizierter Zellen.

Interessanterweise ist diese Entwicklung aber nicht mit einem Rückgang der Gesamtinzidenz für das feline Lymphom verbunden. Bei jungen Katzen unter einem Jahr, bei denen ein Lymphom diagnostiziert wird, zeigen sogar ca.

Auch Formen werden regelmäßig diagnostiziert. Die allgemeinen Anzeichen einer Lymphomerkrankung sind unspezifisch und beinhalten Teilnahmslosigkeit LethargieAppetitlosigkeit Anorexie und Gewichtsverlust.

Die weiteren Symptome hängen vom betroffenen Organsystem ab. Bei alimentären Lymphomen können Dünndarm, Blinddarm und Grimmdarm betroffen sein, die Tiere zeigen vor allem Erbrechen und Durchfall.

Bei der Thymusform können aufgrund der tumorösen Vergrößerung des Organs Schluckstörungen Dysphagie und Atemnot Dyspnoe durch Kompression von Speise- und Luftröhre auftreten. In der Pleuraflüssigkeit können häufig neoplastische Zellen nachgewiesen werden. Bei der Lymphoid-leukämischen Form ist primär das Knochenmark betroffen, entartete Lymphozyten zirkulieren im Blut Leukämie.

Die wichtigsten Symptome sind Schwäche, Anorexie, Gelbsucht, Fieber, Blutarmut Anämie und blasse Schleimhäute. Darüber hinaus können eine Erkrankung der Lymphknoten, Milzvergrößerung Splenomegalie und Lebervergrößerung Hepatomegalie auftreten. Aufgrund des Replikationsdefekts kann das Feline Sarkomvirus nicht horizontal von Katze zu Katze übertragen werden.

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Die betroffenen Tiere entwickeln schon nach nur kurzer Inkubationszeit polyklonale Fibrosarkome mit niedrigemdie zeitgleich oder in kurzen Abständen an verschiedenen Körperstellen Was geschieht bei einer Kastration? Organen auftreten. Sie treten vor allem als multiple Haut- und Unterhautknoten bei jungen Katzen auf und neigen zu schnellem und invasivem Wachstum sowie in die Lunge und in Was geschieht bei einer Kastration? Organe. Sie umfassen nicht-regenerative und regenerative Anämien, persistierende, transiente oder zyklischepathologische Veränderungen der Thrombozyten und Abnormalitäten der Plättchenfunktionaplastische Anämien und -ähnliche Syndrome.

So können die durch die Infektion verursachten chronischen Infektionen zu hohen -Spiegeln führen, die schließlich zu einer Anämie führen. Bei den betroffenen Tieren ist eine der Erythrozyten bei gleichzeitigem Fehlen der zu beobachten. Die Thrombozytopenie kann zum einen durch eine reduzierte aufgrund der Infektion der Thrombozytenvorläuferzellen oder einer leukämischen Infiltration des Knochenmarks bedingt sein.

Zum anderen kann eine immun-vermittelte Zerstörung mit verkürzter Überlebenszeit der Thrombozyten auftreten, die häufig mit einer immun-vermittelten hämolytischen Anämie verbunden ist. Neben einer verminderten Thrombozytenzahl kann auch eine auftreten. In einigen Fällen kann eine Hypoplasie aller beobachtet werden, was wahrscheinlich durch eine Infektion der Neutrophilen-Vorläuferzellen bedingt ist.

Da sich in einigen Fällen die Neutrophilen-Zahl nach einer Verabreichung von Glucocorticoiden wieder erholt, wird auch ein immun-vermittelter Mechanismus bei der Entstehung der Neutropenie diskutiert.

Bei vielen persistent virämischen Katzen zeigen die Neutrophilen außerdem eine verminderte und eine verminderteso dass neben der reinen Zellzahlverminderung auch eine Störung der Funktion vorliegt. Eine Neutropenie kann isoliert, oder in Verbindung mit einer auftreten. Die Symptome ähneln dadurch denen der durch das verursachten und äußern sich in blutigem Durchfall, Erbrechen, Geschwüren der Maulschleimhaut, Zahnfleischentzündungen, Fressunlust und Gewichtsverlust. Daraus resultiert eine verminderte Fähigkeit der infizierten Tiere, immunologisch adäquat auf Infektionen und andere zu reagieren.

Die verschiedenen Zytokine spielen eine wichtige Rolle bei der Koordination der immunologischen Antwort. Veränderungen in ihrem Zusammenspiel führen deshalb zu Störungen der immunologischen Abwehr, die sowohl in einer Verminderung als auch einer überschießenden immunologischen Reaktion münden können. Im Vergleich zu gesunden Katzen produzieren die T-Zellen infizierter Katzen deutlich weniger. Der Spiegel an kann erniedrigt oder aber erhöht sein. Im Serum infizierter Katzen wird zudem oft ein erhöhter Spiegel des nachgewiesen.

Diese Veränderungen der Zytokin-Konzentrationen kann zu einer Dysregulation der immunologischen Abwehr beitragen. Diese Infektionen können, bedingt durch die Immunschwäche, stärkere Symptome verursachen als bei gesunden Katzen. Darüber hinaus treten auch Infektionen mitwie z. Die Behandlung der Sekundärinfektion ist oft langwieriger und Was geschieht bei einer Kastration? einer aggressiveren Therapie als bei gesunden Katzen.

Da die gebildeten Antikörper nicht neutralisieren können, kommt es zur Bildung vondie sich im engen Kapillarbett ablagern und dort zu Gefäßentzündungen führen. Als klinische Konsequenz können eineoder eine mit Ablagerungen von Immunkomplexen in der und den auftreten.

Histologisch lassen sich in der Schleimhaut eingewanderte und Lymphozyten nachweisen, begleitet von einer unterschiedlich stark ausgeprägten und Entzündung.

Die Läsionen sind sehr schmerzhaft, weshalb die betroffenen Tiere oft die Nahrungsaufnahme verweigern und Was geschieht bei einer Kastration? abmagern. Häufig kommt es auch zum Ausfall von Zähnen. Die histologischen Befunde legen aber auch hier die Beteiligung einer überschießenden Immunantwort auf die chronische Antigen-Stimulation oder eine immunologische Dysregulation nahe.

Eine mehr oder weniger starke Beteiligung von Sekundärinfektionen wie z. So wurde nachgewiesen, dass Glycoproteine der Virushülle den intrazellulären Spiegel an freiem Calcium in den Nervenzellen steigern können, so dass es zum neuronalen Zelltod kommt.

Mikroskopisch konnten degenerative Veränderungen der mit einer Dilatation der sowie geschwollene im Bereich des Rückenmarks und des Hirnstamms nachgewiesen werden. Zu den am häufigsten beschriebenen neurologischen Symptomen gehören abnorme Lautäußerungen, sowiedie sich bis zur verschlechterten. Einige Katzen zeigen, zentrale Blindheit oder einandere leiden unter. In der Regel beginnen die Symptome mild und verschlimmern sich im Laufe der Erkrankung zunehmend.

Von regressiv infizierten Katzen wird das Virus in der Regel nicht auf die Kätzchen übertragen, allerdings kommt es vor, dass einzelne Kätzchen eines Wurfes später eine Virämie entwickeln. Die Infektion erfolgt in diesen Fällen über die Muttermilch aus einzelnenin denen das Virus überdauern kann. Durch die Aktivierung des Drüsengewebes gegen Ende der Trächtigkeit kann die Virusreplikation reaktiviert werden, so dass infektiöse Viren mit der Muttermilch des betroffenen Mammarkomplexes ausgeschieden wird.

Des Weiteren stehen ein und ein Antikörpernachweis zur Verfügung. Dies gilt vor allem für klinisch unauffällige Tiere, deren auf ein nur geringes Infektionsrisiko schließen lässt, da hier die Wahrscheinlichkeit falsch-positiver Testergebnisse hoch ist.

Als diagnostischer goldener Standard gilt die Isolation des Felinen Leukämie-Virus, die mit Hilfe einer Zellkultur erfolgt. Die Isolierung kann aus infizierten Zellen des Blutes oder Gewebeproben erfolgen. Für diese Untersuchung sind Schnelltests verschiedener Hersteller für den Gebrauch in der Tierarztpraxis verfügbar. Auch alle auf die Veterinärmedizin spezialisierten Labore bieten einen Nachweis des p27-Antigens aus Blutproben an.

Prinzipiell ist der Nachweis des p27-Antigens auch im Speichel oder der Tränenflüssigkeit möglich. Da das Virus hier jedoch bei manchen Tieren nur intermittierend ausgeschieden wird, ist die Untersuchung einer Blutprobe vorzuziehen.

In Gebieten mit niedriger Prävalenz Was geschieht bei einer Kastration? die Aussagekraft eines positiven Testergebnisses niedriger, bei den meisten Testsystemen liegt der bei ca. Deshalb sollte jeder positive Test überprüft werden. Der Nachweis des p27-Antigens korreliert gut mit dem Vorhandensein einer Virämie. Im Falle der regressiven Infektion werden die Tiere innerhalb von 2 bis 8 weiteren Wochen negativ für p27, in seltenen Fällen kann dies auch erst nach Monaten passieren.

Bei progressiv infizierten Katzen lässt sich jedoch auch längere Zeit nach der Infektion Virus-Antigen im Blut nachwiesen. Ein positiver Test sollte deshalb nach ca. Bei einem zweiten positiven Ergebnis kann ein dritter Test nach weiteren 10 Wochen erfolgen. Tiere, die dann immer noch positiv reagieren, sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit persistierend virämisch. Regressiv infizierte Katzen reagieren im p27-Antigen-Nachweis negativ, da bei ihnen keine Virusreplikation stattfindet und deshalb kein virales Protein im Blut zirkuliert.

Als Untersuchungsmaterial können Vollblut, Speichel oder Kot verwendet werden. Mit diesem Verfahren kann auch freies, nicht an die Wirtszelle gebundenes Virus nachgewiesen und quantifiziert werden. Granulozyten, Lymphozyten und Thrombozyten virämischer Katzen enthalten das Gag-Protein. Dieses kann in Ausstrichen des Blutes oder des Knochenmarks durch einen nachgewiesen werden.

Immunkompetente Katzen bilden nach einer überstandenen Virämie lebenslang hohe Spiegel an Antikörpern. Dieses Verfahren wird allerdings bisher nicht in der Routinediagnostik eingesetzt. In der Regel werden mit Hilfe der verschiedenen zur Verfügung stehenden Untersuchungsverfahren einzelne Tiere getestet. Die induzierten Tumoren verursachen je nach Lokalisation unterschiedliche Symptome. Auch bei regressiv infizierten Katzen, die Proviren in ihren Körperzellen tragen, ist eine Elimination des Virus aus dem Körper nicht möglich.

Die Möglichkeiten zur antiviralen Chemotherapie erhalten in der Tiermedizin zunehmende Aufmerksamkeit, ihr Einsatz ist aber noch nicht weit verbreitet. Mit dem in der Humanmedizin gegen Retro-Viren eingesetzten Wirkstoff konnte bei Katzen der Virus-Load im Plasma reduziert und sowohl der immunologische und als auch der klinische Zustand verbessert werden, so dass eine Verbesserung der Lebensqualität und eine Verlängerung der Lebenserwartung erreicht wurden.

Auch durch die Verabreichung des Wirkstoffs Was geschieht bei einer Kastration? eine Hemmung der Virusreplikation erzielt werden, so dass innerhalb einer Woche durch diese Therapie eine deutliche Reduktion der Virus-Load im Blut erreicht wurde. Allerdings gelingt es mit keinem dieser Wirkstoffe, eine persistierende Virämie vollständig zu unterdrücken.

Die Wirkstoffe müssen deshalb über einen längeren Zeitraum verabreicht werden, um langfristig einen niedrigen Virus-Load zu erreichen und um den Ausbruch klinischer Symptome zu verhindern bzw. Obwohl die Medikamente von Katzen oft gut vertragen werden, ist eine langfristige Verabreichung oft mit deutlichen Nebenwirkungen verbunden. Allerdings sollten sie strikt als Wohnungskatzen gehalten werden, da auf diese Weise das Risiko von Sekundärinfektionen reduziert werden kann.

Gleichzeitig kann nur so sicher verhindert werden, dass sie andere Katzen anstecken. Bei diesen Katzen sollten die üblichen Routineimpfungen durchgeführt werden, um die immungeschwächten Tiere vor Infektionen zu schützen. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass diese Tiere aufgrund einer möglicherweise vorhandenen Schwächung des Immunsystems mit einer nur unzureichenden Immunantwort auf die Impfung reagieren können.

Generell sollte für diese Tiere ein inaktivierter Impfstoff gegenüber Lebendimpfstoffen der Vorzug gegeben werden, da bei einem geschwächten Immunsystem Was geschieht bei einer Kastration? ausgeschlossen werden kann, dass selbst die abgeschwächten Impfstämme pathologisches Potential entfalten.

So empfiehlt es sich, in Abständen von 6 bis 12 Monaten ein Blutbild, eine Untersuchung und eine Urinanalyse durchführen zu lassen, um auftretende gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Dabei ist zunächst abzuklären, welche Erkrankung den Symptomen primär zugrunde liegt.

Eine sorgfältige und umfassende Diagnostik ist deshalb wichtig, um die zugrunde liegende Erkrankung gezielt und konsequent behandeln zu können. Durch die Immunschwäche können Sekundärinfektionen auftreten, die eine Anämie verursachen z.

Ist dies der Fall, muss eine gezielte Behandlung dieser Infektionen erfolgen. Bei stark ausgeprägter Anämie kann eine Bluttransfusion durchgeführt werden. Zur Behandlung des felinen Lymphoms gibt es in der Veterinärmedizin etablierte Behandlungsprotokolle unter Einsatz von.

In einigen Fällen sprechen die Tumore gut auf die Behandlung an. Obwohl durch die Chemotherapie oft die eines Lymphoms erreicht werden kann, muss klar sein, dass auch eine erfolgreiche Chemotherapie keinen Einfluss auf eine persistierende Virämie hat. Infektionskrankheiten müssen in diesem Fall direkt behandelt werden. Eine Behandlung mit rekombinantem felinen Omega als ist möglich. Bei dem weit überwiegenden Anteil kommt es innerhalb von Monaten zur Ausbildung klinischer Symptome und die Tiere haben eine reduzierte Lebenserwartung.

Allerdings können einige Katzen auch mit einer persistierenden Virämie über viele Jahre bei guter Gesundheit leben, bevor sie erste Symptome entwickeln. Die Sterberate kann durch eine gute Versorgung und Pflege durch den Halter sowie Wohnungshaltung, durch die sich das Risiko von Sekundärerkrankungen vermindern lässt, deutlich reduziert werden. Vor allem die frühzeitige und konsequente Behandlung von Sekundärinfektionen kann zu einer Erhöhung der Was geschieht bei einer Kastration?

bei guter Lebensqualität beitragen. Für virämische, aber symptomlose Katzen ist eine Euthanasie nicht indiziert, da es durchaus Jahre dauern kann, bis die Erkrankung ausbricht. Falls eine Separierung nicht möglich ist, z. Zugelassen sind adjuvantierte Präparationen aus inaktiviertem Virus, adjuvantiierte Präparationen aus rekombinantem Virusoberflächenprotein sowie ein adjuvans-freier, auf dem Kanarienpockenvirus basierender rekombinanter.

Allerdings induziert keiner der verfügbaren Impfstoffe zuverlässig eine sterile Was geschieht bei einer Kastration?, so dass eine Infektion auch bei geimpften Katzen nicht verhindert wird, die diese aber dank des Impfschutzes sicher überwinden können.

Sowohl die deutschsprachigen nationalen, als auch die internationalen Leitlinien zur Impfung von Kleintieren stufen die Impfung gegen das Feline Leukämie-Virus als Non-Core-Impfung ein. Empfohlen wird die Impfung für die Katzen, die einem Infektionsrisiko ausgesetzt sind, weil sie Kontakt zu Katzen mit ungeklärtem Infektionsstatus haben können. Zur Grundimmunisierung werden zwei Injektionen im Abstand von 3 bis 4 Wochen verabreicht. Mit einer weiteren Injektion nach einem Jahr ist die Grundimmunisierung abgeschlossen.

Die meisten verfügbaren Was geschieht bei einer Kastration? sind für ein Impfintervall von einem Jahr zugelassen. Da die Empfänglichkeit gegenüber dem Virus aber mit zunehmendem Alter sinkt, werden bei Katzen, die älter als 3 Jahre sind, nach einer erfolgreichen Grundimmunisierung Wiederholungsimpfungen im Abstand von 2 bis 3 Jahren als ausreichend angesehen.

Umgekehrt sind junge Katzen besonderen empfänglich für die Infektion und haben ein höheres Risiko für die Entwicklung einer progressiven Infektion, weshalb sie gerade in den ersten Lebensjahren durch eine Impfung gut geschützt werden sollten. Progressiv infizierte Katzen sollten von uninfizierten Tieren strikt getrennt werden. Sie sollten als reine Was geschieht bei einer Kastration? gehalten werden, um einer Verbreitung des Virus in der näheren Umgebung zu verhindern.

Alle positiv getesteten Tiere sind von den negativ getesteten Katzen streng zu trennen, um eine Was geschieht bei einer Kastration? Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Die Impfung der negativ getesteten Tiere bietet zwar einen gewissen Schutz, kann aber bei einem sehr hohen Infektionsdruck durch mehrere Virus-ausscheidende Tiere in der direkten Umgebung nicht sicher garantieren, dass die geimpften Tiere keine progressive Infektion entwickeln.

Sowohl männliche als auch weibliche progressiv infizierte Katzen sollten kastriert werden, um die Gefahr der Virusübertragung auf andere Tier durch Revierkämpfe und das Paarungsverhalten zu minimieren. Der chirurgische Eingriff der Kastration wird auch von progressiv infizierten Tieren meist sehr gut vertragen. Bei Einhaltung der Standardhygienevorschriften besteht keine Gefahr, die Infektion in der Tierarztpraxis auf andere Tiere zu übertragen. Tiere, die im Antigentest negativ reagieren, sollten weiter in Quarantäne gehalten werden, bevor der Test 6 Wochen später wiederholt werden muss, da es 4 bis 6 Wochen dauert, bis nach einer stattgefundenen Infektion Antigen im Blut nachweisbar ist.

Positiv-reagierende Katzen sollten nur in Gruppen zusammen mit anderen positiv-getesteten Tieren gehalten werden. Allerdings müssen die Besitzer gründlich über die Infektion und die Risiken für andere Katzen aufgeklärt werden, damit der Kontakt zu anderen Katzen sicher vermieden wird.

Da zur Übertragung ein direkter Kontakt mit dem Austausch von Körperflüssigkeiten, vor allem Speichel notwendig ist, können infizierte Katzen z. Die Testung sollte frühestens drei Monate nach dem letzten Kontakt zu einer potentiellen Infektionsquelle vorgenommen werden, um falsch-negative Ergebnisse während der längeren Inkubationszeit zu vermeiden. In diesen Fällen sollte zumindest ein Schnelltest auf p27-Antigen durchgeführt werden. Der Besitzer des Empfängertieres ist auf das Übertragungsrisiko aufzuklären.

Das Feline Leukämie-Virus ist relativ empfindlich und verliert in der Umwelt rasch seine. Was geschieht bei einer Kastration? wird durch alle gängigen sowie auch durch Seifenlösung sicher. Enke-Verlag, Stuttgart 2012,S. In: Grundriss der speziellen pathologischen Anatomie der Haustiere. Thieme Verlagsgruppe, Stuttgart 2006, S.

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