Question: Welches Hormon bei scheidentrockenheit?

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Das Hormon Östrogen reguliert die Feuchtigkeit der Scheide Dabei werden auch die Blutgefäße der Scheidenwand weit gestellt, so dass mehr Feuchtigkeit aus der Scheidenwand in die Scheide gelangt. Östrogen fördert somit im Vaginalbereich Zellerneuerung, Durchblutung und Feuchtigkeitssekretion. Dabei werden auch die Blutgefäße der Scheidenwand weit gestellt, so dass mehr Feuchtigkeit aus der Scheidenwand in die Scheide gelangt. Östrogen

Was hilft gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren?

HRT: Welche Präparate werden eingesetzt?

Sollte ich doch Hormone nehmen und wenn ja, wie gefährlich ist das? Roter Kopf, nass geschwitzte Bluse, gereizte Stimmung und das alles bei einem wichtigen Jobtermin oder kurz bevor die Gäste zum Abendessen klingeln. Bis vor ein paar Jahren hätten die meisten Frauen sich das kein zweites Mal zugemutet.

Sie wären zu ihrem Arzt gegangen und hätten sich Hormone verschreiben lassen - lange Zeit gängige Praxis. Im Jahr 2000 nahm fast jede zweite Frau zwischen 55 und 60 Jahre Hormone. Sie wurde nach dem Gießkannen-Prinzip verteilt, zum Wohl der Frauen, wie die Mediziner meinten.

Und zur Freude aller, die Hilfe suchten. Die Zahl der Verordnungen sank drastisch. Heute ist die Hormoneuphorie eher in Ablehnung umgeschlagen, Hormonpräparate haben einen schlechten Beigeschmack. Aus Angst vor Krebs und anderen gefährlichen Nebenwirkungen versuchen die meisten Frauen, ohne solche Mittel auszukommen. Doch was tun, wenn die nicht nur leichte Beschwerden Welches Hormon bei scheidentrockenheit? Eine neue dänische Untersuchung könnte jetzt zu einem Umdenken führen.

Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass Hormone nicht in jedem Fall so gefährlich sind wie befürchtet. In der Studie nahmen Frauen, die im Durchschnitt 50 Jahre alt und erst seit Kurzem in den Wechseljahren waren, zehn Jahre lang Hormonpräparate ein.

Welches Hormon bei scheidentrockenheit?

Nach insgesamt 16 Jahren Nachbeobachtung war das Brustkrebsrisiko dieser Frauen nicht höher, ihr Infarktrisiko sogar geringer als das von Gleichaltrigen, die keine Hormone bekommen hatten. Bedeutet das eine Entwarnung für Frauen um die 50? Viele greifen deshalb auch heute zum Rezeptblock. Das sieht auch Professor Rolf Kreienberg so. Welches Hormon bei scheidentrockenheit? deren Federführung haben deshalb jetzt 18 deutsche ärztliche Fachgesellschaften und zwei Patientinnen-Organisationen gemeinsam eine Leitlinie zur Hormontherapie in den Wechseljahren erarbeitet.

Darin werden erstmals eindeutige Aussagen gemacht, die man bisher in dieser Deutlichkeit von den Gynäkologen vermisst hat. Die Quintessenz: Eine Hormontherapie sollte nur bei ausgeprägten Beschwerden verordnet werden und dann auch nur für eine kurze, begrenzte Zeit und mit Welches Hormon bei scheidentrockenheit? Dosis. Also: nie ohne klaren Grund und Welches Hormon bei scheidentrockenheit? kurz und so niedrig dosiert wie möglich. Hitzewallungen: Mehr Zeit für sich einplanen Entscheidend für das damit verbundene Risiko ist vor allem die Dauer der Verordnung.

So haben Frauen, die mehr als fünf Jahre kombinierte Östrogen-Gestagen-Präparate bekommen, ein fast doppelt so hohes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, wie Frauen, die keine Hormone nehmen. Experten empfehlen Frauen deshalb, nicht länger als ein bis zwei Jahre Hormone zu schlucken. Doch auch Frauen, die Hormone nehmen, fragen sich häufig: Wie hoch ist mein ganz persönliches Risiko?

Nach der neuen Leitlinie soll der behandelnde Arzt das jetzt noch intensiver abklären als früher, die Therapie soll individueller werden. Frauen sollten sich deshalb gründlich über das Für und Wider in ihrem ganz persönlichen Fall informieren lassen, besonders, wenn sie nicht ganz gesund sind.

Wer zum Beispiel keine weiteren Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel oder genetische Veranlagung für einen Herzinfarkt oder Brustkrebs hat, kann eine Hormontherapie gelassener angehen. Wer dagegen schon einmal eine Thrombose oder einen Schlaganfall hatte, unter stark erhöhtem Welches Hormon bei scheidentrockenheit?

oder Störungen der Blutgerinnung oder des Fettstoffwechsels leidet, sollte eher zurückhaltend mit Hormonen sein. Das gilt auch für Raucherinnen. Denn, wie aktuelle Studienergebnisse zeigen, können Hormone das Risiko erhöhen, an Lungenkrebs zu sterben. Es ist in Ordnung, nicht immer gut drauf zu sein.

Und nicht immer sind Hormone nötig. Man kann nicht jede Schlafstörung und jede seelische Verstimmung auf die Hormone schieben. Die Zeit zwischen 40 und Mitte 50 ist eine Zeit des Umbruchs: Was war bis jetzt, wo soll es hingehen in meinem Leben? Da ist es erlaubt, nicht immer ausgeglichen und gut drauf zu sein. Hat eine Frau starke Wechseljahresbeschwerden, verschreibt aber auch die Naturheilkundlerin Hormone, wenn pflanzliche und homöopathische Mittel nicht helfen.

Erst später, wenn auch die Östrogenproduktion nachlässt, sind Kombinationspräparate aus Östrogenen und Gestagenen sinnvoll. Hitzewallungen: Auch bei Naturmitteln Risiken abwägen Vielen Frauen helfen diese Präparate, auch wenn die Studiendaten recht widersprüchlich sind. Für zugelassene Arzneimittel aus Traubensilberkerze Cimicifuga und Sibirischer Rhabarberwurzel gibt es Studien, die eine positive Wirkung bescheinigen. Dürftiger ist die Datenlage bei Nahrungsergänzungsmitteln aus Soja und Rotklee.

Denn anders als Arzneimittel müssen sie keine Nachweise für Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erbringen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat deshalb bereits 2007 vor hoch dosierten Präparaten mit Isoflavonen hormonähnliche Pflanzenstoffe, so genannte Phytoöstrogene aus Soja gewarnt, weil auch bei deren längerfristiger Einnahme ein erhöhtes Brustkrebsrisiko nicht ausgeschlossen werden kann.

Denn sie enthalten viele verschiedene Isoflavone, von denen einige noch nicht auf mögliche negative Wirkungen getestet sind. Anders sieht es bei Sojalebensmitteln wie Tofu aus. Aber auch hier gilt wieder: Wer sichergehen möchte, sollte sich von einem Arzt oder einer Ärztin seines Vertrauens beraten lassen - ganz individuell. Zum Weiterlesen Für immer jung? Wechseljahre aus ganzheitlicher Sicht Von Carmen Alice Kirstgen erhältlich über den Buchhhandel, über oder. Viele Frauen benutzen auch Rosenzäpfchen.

Ärztinnen und Ärzte sollten Nutzen und Risiko individuell sehr genau abwägen. Hormontherapie ganz praktisch - ein Interview Individuell, kurz und möglichst niedrig dosiert - wie sich das im Alltag umsetzen lässt, sagt Professor Ludwig Kiesel.

Der Direktor der Uni-Frauenklinik in Münster hat die neue Leitlinie zur Hormontherapie mit erarbeitet. Aber was ist, wenn danach die Hitzewallungen genauso heftig wiederkommen? Ludwig Kiesel: Die Hormone sollten nicht abrupt abgesetzt werden.

Welches Hormon bei scheidentrockenheit?

Am besten wird die Dosis nach und nach verringert. Bei einem solchen Ausschleichen ist das Risiko nicht so groß, dass nach Ende der Therapie wieder starke Hitzewallungen auftreten. Ist dies trotzdem der Fall, sollten Frauen mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen, ob es vertretbar ist, dass sie die Hormone doch noch etwas länger nehmen. Was ist besser: Tabletten oder Hormonpflaster? Beide Darreichungsformen haben Vor- und Nachteile.

Bei Pflastern ist laut Studien das Thromboserisiko geringer. Viele möchten keine Hormone schlucken, könnten sich aber bei trockener Scheide vorstellen, ein Östrogengel Welches Hormon bei scheidentrockenheit?.

Welches Hormon bei scheidentrockenheit?

In Deutschland enthalten solche Cremes und Gels meistens Östriol. Das ist ein recht schwaches Hormon, das die meisten Frauen ohne Bedenken nehmen können. Nur ein kleiner Teil davon wird vom Organismus aufgenommen. Bei Brustkrebspatientinnen, die keine Hormone nehmen sollen, ist allerdings nicht ganz klar, ob auch solche Vaginalgels ein Risiko sind oder nicht. Auf jeden Fall sollten diese Frauen kein Produkt benutzen, das das potentere Hormon Östradiol enthält.

Manche Frauen nehmen ihre Hormontabletten nur alle zwei oder drei Tage, um die Gesamtdosis möglichst gering zu halten. Spricht etwas gegen diese Vorgehensweise? Wahrscheinlich nicht, obwohl es auch dazu keine Studien gibt. Besser ist es aber, täglich eine sehr gering dosierte Tablette zu schlucken. So wird dem Körper kein ständig schwankender Hormonspiegel zugemutet. Frauen sollten auch darüber mit Welches Hormon bei scheidentrockenheit? Arzt oder ihrer Ärztin sprechen. Reine Östrogenprodukte sollen unbedenklicher sein als Östrogen-Gestagen-Kombinationen.

Wie Welches Hormon bei scheidentrockenheit? dürfen Frauen diese Welches Hormon bei scheidentrockenheit? einnehmen? Bei einer Welches Hormon bei scheidentrockenheit? von reinen Östrogenprodukten ohne Gestagenanteil bis zu fünf Jahren sind das Brustkrebs- und Herzinfarktrisiko nicht erhöht. Aber eine reine Östrogentherapie kommt nur für Frauen infrage, die keine Gebärmutter mehr haben. Kann man Hormonpräparate und natürliche Produkte aus Soja oder Rotklee miteinander kombinieren?

Möglicherweise wäre so eine Mischung gar nicht schlecht, wenn die einen Mittel nachteilige Wirkungen der anderen kompensieren könnten.

Ob das aber wirklich der Fall ist, muss ebenfalls erst noch untersucht werden.

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