Question: Sind Italiener die besseren Liebhaber?

Beim Sex trauen Deutsche, Belgier und Niederländer den Südländern am meisten zu. Die besten Liebhaberinnen und Liebhaber gibt es aus Sicht der Männer und Frauen in den drei Nationen in Italien.

Warum sind Italiener gute Liebhaber?

Weil er temperamentvoll ist Vielleicht einer der wichtigsten Punkte: Sein inneres Feuer. Nicht nur, weil es ihn zu unberechenbaren Überraschungen treibt, sondern auch, weil es auch auf dich überspringt. Italiener sind dafür bekannt, voller Leidenschaft zu stecken.

Josef Obergantschnig ist Präsident des Wirtschaftsethikklubs Ethico und allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Bank- und Börsenwesen.

Juni: Schmunzeln trotz Horror-Prognose Während ich heute morgen meinen Espresso trinke, muss ich schmunzeln. Irgendwie geht mir die Aussage von Jamie Dimon nicht mehr aus dem Kopf. Einer der Sind Italiener die besseren Liebhaber? und renommiertesten Finanzexperten der Welt erwartet, dass ein Hurrikan auf die Wirtschaft zukommt. Die Frage sei nur, wie groß er wird! Die Argumentation und Hauptgefahrenpunkte, die Dimon anführt, kann ich schließlich gut nachvollziehen.

Die Notenbanken stehen vor der Herkulesaufgabe, Sind Italiener die besseren Liebhaber? der einen Seite die hohe Inflation im Zaum zu halten, auf der anderen Seite aber auch darauf zu achten, dass die Wirtschaft bei zu starken Einschnitten nicht in eine Rezession abgleitet. Auch die Wirtschaft hat sich bereits deutlich abgekühlt. Zur Erinnerung: Im Vorjahr waren es, natürlich auch aufgrund einiger Nachholeffekte nach dem Corona-Jahr 2020, immerhin noch stolze 5,7 Prozent.

Auch mit dieser Aussage steht Dimon damit nicht alleine da. Und das wiederum steht im klaren Widerspruch zum pessimistischen Zukunftsbild Dimons.

Bin schon gespannt, wie das Match ausgeht. Die Arbeitslosenquote befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit 1969. Der Wirtschaftsmotor scheint also nach wie vor zu brummen. Und positiv ist auch, dass bereits 95 Prozent der Jobs, die in den ersten Monaten nach Ausbruch der Corona-Pandemie verloren gegangen sind, wieder zurückgewonnen werden konnten.

Aber nicht überall läuft es so gut. In Russland wird es immer ungemütlicher. Eine große Anzahl von Arbeitskräften zieht gegen Westen. Die bisherigen russischen Technologiezentren in St. Petersburg und Moskau sind verwaist. Um im Finanzsektor Karriere zu machen, sind gewisse Tech-Kenntnisse Grundvoraussetzung. Und das will wahrlich etwas heißen. Deutsche Software-Entwickler sind hoch im Kurs. Für Software-Ingenieure und Entwickler sind sechsstellige Jahresgehälter mittlerweile keine Seltenheit mehr.

Laut McKinsey werden allein in Deutschland durch die steigende Digitalisierung händeringend 780. Die steigende Nachfrage wird sich mit Sicherheit nicht negativ auf das Gehaltsniveau auswirken.

Amazon hat bereits im Februar verkündet, das maximale Basisgehalt von 160. Sind Italiener die besseren Liebhaber? müssen auch Banken und Versicherungen aufpassen, dass ihre High Potentials nicht einfach rausgekauft werden. Vielleicht sollte Sind Italiener die besseren Liebhaber? es mir das Sind Italiener die besseren Liebhaber? Mal besser überlegen, wenn ich die Computer-Aktivitäten meiner Kinder wieder einmal einschränken möchte!

Juni: Keine Entspannung in Sicht Mein erster Weg führt mich unabhängig der Uhrzeit Sind Italiener die besseren Liebhaber? meiner Kaffeemaschine. Bevor ich meinen geliebten Espresso genießen kann, muss ich aber noch Kaffeebohnen nachfüllen. Auf dem Etikett der Verpackung sehe ich ein bekanntes Nachhaltigkeitssiegel. Das Nachhaltigkeitsthema ist wahrlich allgegenwärtig.

Der Krieg in der Ukraine zieht seit Monaten viele Menschen in den Bann. Die Unsicherheit ist spürbar gestiegen. Und das weit über die Grenzen der Kapitalmärkte hinaus. Allein Sind Italiener die besseren Liebhaber? den Konflikt sind 14 Millionen Menschen auf der Flucht. Acht Millionen davon sind Binnenflüchtlinge, 6 Millionen Ukrainer haben sich ins Ausland abgesetzt.

Die Welt ist unsicherer geworden. In der letzten Dekade hat sich die Anzahl der Betroffenen mehr als verdoppelt. Und das ist definitiv keine nachhaltige Entwicklung. Nachhaltigkeit ist auch ein großer Trend der Finanzbranche.

Eine Strategie ist die Anwendung von Ausschlusskriterien und in diesem Zusammenhang werden häufig Emittenten ausgeschlossen, die gegen internationale Standards verstoßen. Ob das bei Russland auch so funktionieren wird, wage ich aber leider zumindest kurzfristig zu bezweifeln. Zum einen sitzt Russland auf riesigen Rohstoffreserven, die gerade in diesen Zeiten einen immensen Wert aufweisen - selbst dann, wenn Russland mit einem Embargo in die Enge getrieben wird.

Zum anderen ist Russland noch sehr liquide. Wussten Sie, dass Russland im Gegenwert von 105 Milliarden Dollar nahezu ein Drittel aller Reserven des chinesischen Renminbis besitzt? Die Nähe und Sympathie der beiden Länder werden dadurch offensichtlich. Uncle Sam ist das gemeinsame Feindbild. Knapp 60 Prozent aller Währungsreserven werden in der Leitwährung schlechthin gehalten. Der Anteil des Euros ist seit dessen Einführung vor mehr als 20 Jahren weitestgehend stabil bei 21 Prozent. Der Schaden für das Finanzunternehmen ist bereits angerichtet.

Ob es lediglich bei einem Reputationsschaden bleibt, wage ich aber zu bezweifeln. Auf der Inflationsfront gibt es auch keine Entspannung. In Deutschland hat sich die Inflation im Mai auf 7,9 Prozent erhöht. Österreich schwimmt im selben Fahrwasser. Laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria. Da bleibt uns nichts anderes übrig, als neidvoll auf die Schweiz hinüberzublicken. Der Franken ist in der Krise sehr stabil und wertbeständig.

Von einer 2,5-prozentigen Inflation können Deutsche und Österreicher dieser Tage nur träumen! Nein, keine Sorge, mein Kaffeebestand ist trotz angespannter globaler Lieferengpässe ausreichend gefüllt. Insofern kann ich Sind Italiener die besseren Liebhaber? ohne Bedenken trotz dieser frühen Stunde einen zweiten Espresso riskieren, meinen Sie nicht auch?

An den Finanzmärkten erleben wir eine starke Korrektur. Aber von einem Crash würde ich noch nicht sprechen. Herausfordernd ist es, dass Investoren sowohl auf der Anleihenseite als auch auf der Aktienseite deutlich Federn lassen mussten.

Wenn wir im Finanzjargon von Spreads sprechen, meinen wir Differenzen zwischen zwei Referenzenwerten. So beträgt aktuell beispielsweise der Spread bei einer zehnjährigen Staatsanleihen zwischen Österreich und Deutschland 57 Basispunkte oder 0,57 Prozent. Das bedeutet, dass die Rendite der österreichischen Staatsanleihe um 0,57 Prozent höher als die des deutschen Pendants liegt.

Das ist der höchste Wert in den letzten 20 Jahren. Es scheint so, als würde sich bei Investoren die Spreu vom Weizen trennen. Kommen wir nun zu ein paar guten Nachrichten. Die Korrektur an den Finanzmärkten ist für jeden von uns, der sein Geld bereits investiert hat, ärgerlich. Im Vergleich zu heute war das Umfeld aber deutlich unattraktiver. Auf der Aktienseite haben wir durch den Kursverfall deutlich günstigere fundamentale Bewertungen. Ein Investor muss also gegenwärtig 20 Dollar bezahlen, um einen Dollar Gewinn zu erhalten.

Um den Jahreswechsel musste man für einen Dollar Gewinn noch 30 Dollar hinblättern. Auch wenn es fundamental betrachtet deutlich Sind Italiener die besseren Liebhaber? geworden ist, befinden wir Sind Italiener die besseren Liebhaber?

bewertungstechnisch nach der Korrektur noch im langfristigen Durchschnitt. Neben der Aktienseite weisen auch Anleihen ein deutlich höheres Ertragspotential auf.

Noch rund um den Jahreswechsel musste ein Investor in einigen Ländern, wie z. Diese Zeiten scheinen nun der Vergangenheit anzugehören. Ein Anleiheninvestor bekommt diese Tage deutlich mehr für sein Geld. Für eine zehnjährige Staatsanleihe sprechen wir für die Schweiz immerhin von 0,85 Prozent, für Deutschland von 1,10 Prozent und für Österreich sogar von 1,40 Prozent.

Wenn man in schlechtere Bonitäten, wie High-Yield Anleihen investiert, belaufen sich die Renditeaufschläge auf 5 Prozent. Auf der Inflationsseite scheint sich die Lage nicht so richtig zu entspannen.

Diese Woche wurden die Produzentenpreise — also die Inflationsrate der Produzenten — veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr sind die deutschen Produzentenpreise um unglaubliche 33,5 Prozent gestiegen. Das ist auch im historischen Kontext einzigartig. In den letzten Jahrzehnten näherte sie sich lediglich Ende der 1970er und Anfang der 1980er der Zehnprozent-Marke. Wenn wir das Rad jetzt weiterdrehen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die hohen Produzentenpreise auch an die Verbraucher weitergegeben werden.

Einzig die abnehmende Wirtschaftsdynamik spricht Sind Italiener die besseren Liebhaber? eine zu großzügige Weitergabe, da die Nachfrage nicht zu stark reduziert werden darf. Ein Zusammenbruch der Wirtschaft würde beiden Seiten schaden. Dieser Aspekt ist sowohl für die Arbeitnehmer- als auch für die Arbeitgeberseite absolut unbefriedigend. Die einen bekommen wenig Netto vom großen Brutto, die anderen müssen für eine Arbeitsstunde vergleichsweise viel berappen.

Summa summarum zahlt das nicht auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts ein. Ich wünsche Ihnen einen schönen Ausklang des Wonnemonats Mai. Im Mai wird hierzulande viel geheiratet.

Mai: Twitter-Gewitter und grüne Milliarden Als mein Espresso heute in der Morgendämmerung mit einem vertrauten Geräusch in meine Tasse rinnt, scrolle ich mit einer gezielten Bewegung meinen News-Feed hinunter.

Wie sehr sich doch die Zeiten ändern. Als mein Fondsmanager-Leben begann, war noch der Wirtschaftsteil einer renommierten Zeitung meine Informationsquelle Nummer eins. Umgerechnet macht das 100 Meter am Tag oder bei acht Stunden Schlaf, etwas mehr als sechs Meter die Stunde bzw.

Um einmal den Erdumfang durchzuscrollen, benötigen wir damit rund 60 Wochen! Auf dieser langen Wegstrecke erfahren wir viel über unser soziales Netzwerk, können uns über Trends und aktuelle Themen auf dem Laufenden halten oder zu Facebook-Gruppen beitragen.

Die Plattform ist für uns kostenlos. Der Anwender bezahlt mit der Preisgabe von zum Teil intimsten Informationen. Facebook ist darauf konditioniert, uns als User bis ins letzte Detail kennenzulernen. Für diese Informationen bezahlen Unternehmen, politische Parteien oder andere Gruppen von Werbetreibenden ein Vermögen. Seit Jahresbeginn kam die Aktie aber deutlich unter die Räder und büßte über 40 Prozent an Wert ein. Das ist immer noch ein sehr stolzer Wert, Zuckerberg ist schließlich immer noch auf Rang 12 des Bloomberg Billionairs Index gelistet.

Diese Woche stehen wieder volkswirtschaftliche Indikatoren im Fokus der Anleger. Vor dem Russland-Ukraine-Konflikt lag die Prognose immerhin noch bei 4,0 Prozent. Hinsichtlich der den höchsten Wert seit Anfang der 1980er Jahre erreicht haben, ist das ein gefährlicher Gift-Cocktail. Ein sich abkühlender Wirtschaftsmotor sorgt für geringere Steuereinnahmen und höhere Sozialausgaben.

Darüber hinaus scheint es so,um die hohe Inflation zu bekämpfen. Des Sparers Freud ist des Schuldners Leid. Neue Schulden werden sich in diesem Umfeld auch negativ auf die Staatsfinanzen auswirken. Nein, keine Angst, wir bleiben rot-weiß-rot! Die Republik plant aber, in der Höhe von fünf Milliarden Euro zu emittieren. Der Green Bond soll im Mai oder Juni aufgelegt und die Gelder in umweltfreundliche Projekte investiert werden.

Geplant sind unter anderem auch Investitionen in die Ausbau von Bahn- und Schieneninfrastruktur. Die Österreichische Bundesbahnen wird es freuen! Auch wenn andere Länder wie Deutschland, Frankreich oder Dänemark bereits Greenbonds emittiert haben, feiert Österreich trotzdem eine Premiere. Rund Sind Italiener die besseren Liebhaber?

Fünftel der Emission soll in sehr kurzfristige Anleihen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ausgegeben Sind Italiener die besseren Liebhaber?. So einen kurzlaufenden Greenbond hat noch kein Land aufgelegt. Nachhaltigkeit ist voll im Trend. Insofern ist zu erwarten, dass sich der österreichische Greenbond einer hohen Nachfrage erfreut. Das bedeutet eine geringere Zinsbelastung für Österreich und einen geringeren Zinsertrag für die Investoren. Des einen Freud, des anderen Leid.

Musk hat aber noch Luft. Der aktuellen Nummer Zwei, Jeff Bezos Amazonfehlen immerhin mehr als 80 Milliarden und damit mehr als Mark Zuckerbergs Gesamtvermögen, um Elon Musk vom Thron zu stoßen. Musk hat aber noch ganz andere Sorgen. Und damit sei das Unternehmen viel weniger wert. Es ist echt bewundernswert, wie schnell der reichste Mann seine Meinung ändern kann. Seine Bitcoin-Euphorie gefolgt von einer Bitcoin-Antipathie lassen grüßen.

Das ist zweifelsohne viel, aber ich denke, Elon Musk wird es verschmerzen. Mai: Respekt, lieber Warren, Respekt! Mein erster Blick auf mein Smartphone und schon bin ich mit einem Schwall an negativen und pessimistischen Nachrichten konfrontiert.

Selbst mein liebgewonnener Espresso mag mir heute Morgen meine Stimmung nicht so recht heben. Unweigerlich stelle ich mir die Frage, ob sich die Stimmung wirklich gewandelt hat oder ob es sich dabei lediglich um eine subjektive Wahrnehmung handelt.

Vielleicht sollte ich der Frage einmal auf den Grund gehen. Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens McKinsey hat sich das Stimmungsbild deutlich verschlechtert. Das Verhältnis zwischen Optimisten 43 Prozent und Pessimisten 40 Prozent ist mittlerweile nahezu ausgeglichen. Im Vergleich dazu zeichneten die Befragten in den letzten Umfragen September 2021: 71 Prozent positiv vs.

Dezember 2021: 57 Prozent positiv vs. Die ökonomischen Hauptrisiken unter den befragten Entscheidungsträgern sind wenig überraschend unsichere Geopolitik, Inflation, volatile Energiepreise und gestörte Lieferketten. Durch die expansive Notenbankpolitik sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das ist wenig überraschend ein neues All-Time-High.

Darunter fallen Kreditkartenschulden, Autokredite oder auch Studentenkredite. Seit 2003 haben sich die Schulden abseits der Immo-Kredite mehr als verdoppelt. Haben Sie in den letzten 12 Monaten einmal mit Cash bezahlt? Dieser Personenkreis zahlt ausschließlich mit Debit- bzw. Kreditkarte, mittels Smartphone oder einer anderen bargeldlosen Variante. Dieser Trend hat sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie nochmals drastisch beschleunigt.

Gehöre ich jetzt zum alten Eisen, weil ich den Espresso beim Italiener meines Vertrauens nach wie vor bar bezahlen möchte? Steigende Inflationsraten beherrschen seit Monaten die Wirtschaftsschlagzeilen. Dieses Thema ist hoch emotional behaftet. Die Inflationsrate ist im April im Vergleich zu den Märzdaten zurückgegangen. Aber auch wenn der Trend in die andere Richtung zeigt. Von einem temporären und zeitlich begrenzten Phänomen, von welchem die amerikanische Notenbank lange Zeit ausgegangen ist, sprechen nur mehr wenige.

Die Inflation ist aber nur einer von mehreren Gründen, warum am Kapitalmarkt nach wie vor ein rauer Wind weht. Seit Jahresbeginn haben viele Assetklassen, wie z.

Aktien oder Anleihen deutlich an Wert verloren. Besonders stark unter die Räder sind einige Tech-Aktien und Highflyer der vergangenen Jahre gekommen. Erleben wir gerade eine Trendumkehr von Growth- zu Value-Aktien?

Value Aktien zeichnen sich durch stabile Cash-Flows, Einkommensströme und eine fundamental eher günstige Bewertung aus. Energie-Unternehmen, Finanzinstitute, Industrieunternehmen oder auch der Gesundheits- und Pharmasektor. Im Gegensatz dazu leben Growth Aktien vor allem von einen ausgeprägten Wachstumsphantasie und zeichnen sich darüber hinaus zusätzlich mit geringen Cash-Flows bzw.

In der letzten Dekade haben Investoren mit Growth-Titeln um 7,8 Prozent pro Jahr mehr verdient als mit Value-Aktien. Da können dieser Tage ein Lied davon singen. Der Primus Bitcoin verlor innerhalb einer Woche 30 Prozent an Wert.

All jene, die heuer mit Tech-Titeln Geld verloren haben, befinden sich in prominenter Gesellschaft. Tesla-Chef Elon Musk minus 39 Milliarden DollarAmazons Jeff Bezos minus 60 Milliarden Dollar oder auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg minus 53 Milliarden Dollar haben heuer gemeinsam mehr als 150 Milliarden Dollar verloren. Ob geteiltes Leid hier auch halbes Leid ist, wage ich aber zu bezweifeln.

Spannend finde ich, dass mit dem Investor Warren Buffet, der mit seiner Value Investing Strategie ein gigantisches Vermögen aufgebaut hat, lediglich einer der Top-5 aus Bloombergs Billionaires Index auch 2022 sein Nettovermögen steigern konnte.

Sind Italiener die besseren Liebhaber? scheinen ja auch alte Eisen etwas richtig zu machen. Es gibt also noch Hoffnung für mich. Mai: So nah und doch so fern!

Die Welt hat sich massiv verändert. Unser Leben wird zunehmend digitaler. Das betrifft nahezu jeden Bereich. Ganz egal, ob wir die Börsenkurse checken, Dr. Google über unsere Symptome befragen, unsere Produkte anpreisen, uns über ein vietnamesisches Kochrezept informieren oder einfach nur auf der Suche nach einem neuen Traumpartner sind.

Auch ich persönlich liege prinzipiell voll im Trend. Heute aber bin ich wild entschlossen, mich auch der realen Welt zu stellen.

Am Vormittag zieht es mich in die Grazer Innenstadt zur Buchhandlung Moser. Das Geschäft öffnete bereits 1868 erstmals seine Pforten. In einer Zeit, in der noch Pferdekutschen und nicht die Straßenbahnen das Stadtbild prägten.

Nächste Woche am Samstag werde ich in diesen ehrwürdigen Räumlichkeiten mein neues Buch vorstellen. Auch wenn es für den einen oder anderen sonderbar klingen mag. Eine Präsentation vor realen Menschen und nicht in den unendlichen Weiten des Internets!

Aktuell verbringen erwachsene Menschen fast sieben Stunden täglich im Internet. Die Deutschen 5:22 StundenÖsterreicher 5:42 und Schweizer 5:45 verbringen im Vergleich zu anderen Ländern noch? Mehr als ein Drittel unserer Internet-Zeit verbringen wir in sozialen Netzwerken. Spannend finde ich das Ergebnis einer aktuellen Umfrage in Deutschland, in der 52 Prozent der Befragten nach wie vor Bücher in gedruckter Form dem e-Book 14 Prozent Sind Italiener die besseren Liebhaber?.

Sollten auch Sie zu den 80 Prozent der Menschen gehören, die Bücher lesen, kann ich Ihnen einen Besuch beim Buchhändler Ihres Vertrauens nur wärmstens empfehlen. Das glitschige Börsenparkett, an dem Händler im feinen Zwirn wildgestikulierend und lautstark ihre Kauf- und Verkaufsaufträge platzieren, gehört auch der Vergangenheit an. Ein Großteil der Transaktionen im Finanzbereich wird mittlerweile digital abgewickelt. Diese Veränderung hat wie jede Medaille zwei Seiten. Auf der einen Seite stehen Transparenz, Schnelligkeit und niedrige Handelskosten.

Noch nie in der Vergangenheit haben die großen Finanzkonglomerate so intensiv darüber gestritten, wer seinen Server ein paar Meter näher an der Börse aufstellen darf. Bei einer Behaltedauer, die oftmals nur im Millisekundenbereich liegt, scheint das auch irgendwie nachvollziehbar.

Frei nach der Devise: So nah und doch so fern! Der Trend an den Finanzmärkten geht in Richtung Nachhaltigkeit. Insofern ist es sehr verwunderlich, dass die deutsche Finanzaufsicht Bafin diese Woche ihre Richtlinie zur Einstufung nachhaltiger Fonds auf unbestimmte Zeit verschoben hat.

Für mich wird dadurch der Zielekonflikt offensichtlich. Auf der einen Seite gilt es das Energieproblem, welches durch die russische Invasion in die Ukraine ihren Ursprung nahm, zu lösen. Andererseits wollen wir Europäer in wenigen Jahrzehnten klimaneutral sein. Wie aber soll der Transformationsprozess ausschauen? Im Jahr 2021 wurde aber um neun Prozent mehr Energie aus Kohle gewonnen als im Vorjahr. Das ist der größte Anstieg seit 1985. Sind Italiener die besseren Liebhaber?

die Klimaziele zu erreichen, ist ein sukzessiver Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zwingend erforderlich.

Bis 2030 ist ein kontinuierlicher Rückgang von 13 Prozent pro Jahr geplant. Mehr als die Hälfte der aus Kohle gewonnen Energie entfällt auf China.

Ob damit die davongaloppierende Inflation eingefangen werden kann, bleibt abzuwarten. Am Donnerstag kam es dann aber zu einer deutlichen Korrektur, in der vor allem Technologie-Titel deutlich Federn lassen mussten. Auch der Euro kam in diesem Umfeld unter Druck. April: Wo fallen die höchsten Zinsen an? Mein Blick schweift in die Ferne. Im Morgengrauen erkenne ich die Umrisse eines Neubauprojektes. Die Preise sind aufgrund der Lieferengpässe und der stark gestiegenen Rohstoffpreise signifikant gestiegen.

Für den Häuslbauer und den Projektabwickler macht es das gegenwärtige Umfeld unglaublich schwierig, die Gesamtkostenbelastung zu prognostizieren. Der Grundsatz, dass Projekte im Regelfall immer deutlich mehr als veranschlagt kosten, trifft dieser Tage wohl besonders zu.

Das tiefe Zinsniveau bevorzugt Schuldner. Das gute Umfeld hat zu einem wahren Immobilienboom geführt. Immobilienbesitzer in Österreich und Deutschland können sich noch mehr freuen. Im Schnitt sind hier die Hauspreise um 109% bzw. Es scheint so als würden wir 2022 eine Zinswende erleben. Nach dem stetigen Rückgang in den letzten Jahrzehnten sind heuer die Zinsen rund um den Global stark gestiegen.

Sind Italiener die besseren Liebhaber?

In vielen europäischen Ländern ist der kurzfristige Zinssatz das erste Mal seit 2014 wieder über die 0%-Grenze gestiegen. Gewissermaßen sind wir damit wieder in der Normalität angekommen. Haben Sie sich eigentlich auch schon einmal gefragt, wo gegenwärtig die höchsten Zinsen bezahlt werden? In Front liegt Zimbabwe mit einem Zinssatz von 80%. Das klingt viel, allerdings muss auch festgehalten werden, dass die Inflation in dem 15-Millionen-Einwohnerland aktuell bei 90% liegt.

Auch im stark angeschlagenen Venezuela, deren Wirtschaft im letzten Jahr um mehr als ein Viertel geschrumpft ist, liegt der kurzfristige Zinssatz aktuell bei 56%. Nebenbei bemerkt müssen nirgendwo auf der Welt die Menschen mit so hohen Inflationsraten kämpfen. In Venezuela liegt sie aktuell Sind Italiener die besseren Liebhaber? Sind Italiener die besseren Liebhaber?. Dahinter folgt mit Japan mit 266% spannenderweise eine Industrienation.

Auch Argentinien schafft es mit einem Zinssatz von 47% in die Top-3 jener Länder, die gegenwärtig für ihre Außenstände die höchsten Zinsen zu berappen haben.

Die Berichtssaison ist voll im Gange. Die Zahlen für das erste Quartal haben im Großen und Ganzen bisher die Erwartungen übertroffen. Spannend finde ich auch, dass sich die Erwartungen der Analysten seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine für die nächsten Quartale deutlich verbessert haben. Elon Musk hat bekanntlich eine Vorliebe für Twitter. Mit aktuell 82 Millionen Followern gehört er zu den populärsten Personen auf Twitter. Angeführt werden die Top-10 von Barack Obama mit 132 Millionen Followern vor Justin Bieber mit 114 Millionen bzw.

Katy Perry mit 109 Millionen. Einen Teil der Finanzierung will er mittels eines klassischen Bankkredites aufstellen. Der heute verspätete erste Schluck meines Espressos wirkt beruhigend. Beruhigend ist auch, dass selbst der reichste Mann der Welt manchmal seine letzten Kröten zusammenkratzen muss, um ein Projekt zu stemmen, meinen Sie nicht auch? April: Tomaten und die Rentner-Plattform Heute ist Markttag.

Nach meinem morgendlichen Espresso geht es auf den Bauernmarkt. Ich liebe diesen Ort, an dem Händler Woche für Woche ihre Waren anbieten, mit Kunden scherzen und eine gute Laune Sind Italiener die besseren Liebhaber?. Für einen Bürohengst wie mich ist das eine willkommene Abwechslung. Als ich durch den engen Gang schlurfe, höre ich eine Frau, die sich über die teuren Preise beklagt.

Die Inflation hat auch meinen Bauernmarkt erreicht. In diesem Zusammenhang muss ich an eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes denken, die die Preisentwicklung recht anschaulich darstellt.

Heute stehen Spaghetti Bolognese auf unserem Speiseplan. Für unseren Mittagsteller müssen wir tiefer ins Börserl greifen als noch vor einem Jahr. Die Pasta hat sich um 17,5 Prozent verteuert, das Faschierte um 12,7 Prozent und Tomaten sogar um 43,9 Prozent. Beim Gemüsehändler meines Vertrauens kaufe ich frische Tomaten.

Hat sich auch hier der Preis im letzten Jahr um über 40 Prozent erhöht? Ich kann es ehrlich gesagt nicht einmal beantworten. Was ich aber weiß, ist, dass die Rechnungen in Summe beim Einkauf deutlich gestiegen sind. Als ich den Bauernmarkt verlasse, fällt mir ein junges Pärchen auf, die ein Selfie vor dem Stand meines Gemüsehändlers machen.

Wahrscheinlich werden sie dieses Bild gleich auf ihren Social Media Kanälen posten. Wer weiß, vielleicht geht mein Bauernmarkt gleich viral! In den sozialen Medien tummeln sich Milliarden von Menschen. Die größte Plattform ist nach wie vor Facebook mit 2,9 Milliarden an aktiven Usern. Dahinter folgen YouTube 2,5 MilliardenWhatsApp 2 Milliarden und Instagram 1,5 Milliarden.

Facebook ist mittlerweile aber etwas für ältere Personen. Manch Zyniker spricht schon von der Rentner-Plattform.

Junge Menschen zieht es eher zu TikTok. Das ist ähnlich wie YouTube ein Video-Kanal. Allerdings - passend für junge Menschen mit kürzeren Aufmerksamkeitsspannen - handelt es sich dabei meist um Kurzvideos in Sekundenlänge.

TikTok hat vor kurzem bereits die 1 Milliarde Schallmauer an aktiven Usern durchbrochen. Auch die Geschäftswelt wird zunehmend digitaler. Kein Wunder, schließlich verbringen wir Konsumenten mittlerweile einen Großteil unserer Zeit in der virtuellen Welt.

Auf dem Marktplatz im Internet herrscht mittlerweile reges Treiben. Den schreienden Händler gibt es nun nicht mehr in physischer sondern in einer optimierten digitalen Form.

Auf vielen Kanälen wird man mit Werbeeinschaltungen überschüttet. Da kann es einem schon zur Herausforderung werden, im Stream zwischen all den Werbeposts die interessanten Dinge herauszufiltern, für die man sich eigentlich interessiert.

Die Gewinne von Social Media Konzernen sprudeln. Analysten gehen davon aus, dass die Quartalsergebnisse der größten Akteure im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent steigen werden. Das ist viel, allerdings hat sich das Gewinnwachstum deutlich verlangsamt. Allein der Platzhirsch Google dürfte im 1.

Für Facebook, eine Social Media Plattform des Meta-Konzerns, wird der Wind rauer. Die prognostizierten Einnahmen von 27 Milliarden sind zweifellos ganz ordentlich. Allerdings hat die Plattform im Vergleich zu anderen deutlich an Bedeutung verloren. Mark Zuckerberg wird damit nicht zufrieden sein.

Der Facebook-Gründer ist zwar immer noch einer der reichsten Menschen dieses Planeten, musste 2022 aber doch deutlich Federn lassen.

Sein aktuelles Vermögen beläuft sich auf geschätzte 74 Milliarden Dollar. Allerdings auch um mehr als 50 Milliarden Dollar weniger als zu Beginn des Jahres. Das wiederum ist ungefähr so viel wie das Gesamtvermögen der Computer-Ikone Michael Dell, seines Zeichens immerhin die Nummer 23 auf der Liste der reichsten Menschen dieser Welt. Die nächsten Wochen stehen im Zeichen der Quartalsergebnisse. In Nordamerika läuft es bisher ganz gut. Mehr als drei Viertel der Unternehmen konnten ihre Erwartungen übertreffen.

Das betrifft allerdings die Vergangenheit. Der Ausblick ist aber deutlich trüber. Für 2022 erwarten die Experten ein Weltwirtschaftswachstum von 3,6 Prozent. Im Jänner waren Sind Italiener die besseren Liebhaber? noch 4,4 Prozent. Als Begründung wird vor allem Russlands Einmarsch in die Ukraine angeführt. Besonders stark betroffen sind auch die Auswirkungen auf die Eurozone, deren Wachstumserwartung sich von 2,8 Prozent auf 1,1 Prozent gesenkt hat. Die Volkswirte prognostizieren für Industriestaaten eine Inflationsrate von 5,7 Prozent bzw.

April: Faule Eier und der Konjunkturhimmel Das Osterwochenende steht vor der Tür. Für die Osternestsuche ist es aber noch zu Sind Italiener die besseren Liebhaber?. Keine Geschenke gibt es auch rund um die Inflationsentwicklung, wo alle Dämme gebrochen zu sein scheinen. Ausschlaggebend dafür sind nach wie vor die durch den Sind Italiener die besseren Liebhaber? angeheizte Energiekrise und die anhaltenden Lieferengpässe.

Das ist ein Vorbote für die Verbraucherpreise, die mit aktuell 8,5 Sind Italiener die besseren Liebhaber? bereits jetzt den höchsten Wert seit den frühen 1980ern erklommen haben. Einige Volkswirte großer Finanzinstitute, wie z. Darüber hinaus verkündete die Welthandelsorganisation, dass die Weltwirtschaft heuer um nur 2,8 Prozent anstatt wie bisher angenommen um 4,1 Prozent wachsen wird.

Es wurde aber angekündigt, sich von der ultralockeren Geldpolitik zu verabschieden. Im ersten Schritt werde man die Anleihenkäufe zurückfahren. Volkswirte gehen bereits davon aus, dass eine Leitzinserhöhung im 4. Quartal 2022 bereits ante portas steht. Das wäre im Angesicht einer dahin galoppierenden Inflation angebracht. Selbst unter der Gefahr, dass sich der Horizont am Konjunkturhimmel deutlich eintrübt.

Auch die Finanzmärkte kühlen spürbar ab. Das klingt alles sehr schauderhaft. Als Fondsmanager habe ich gelernt, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann.

Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit und sehr komplexen bzw. Bereits ein Ereignis wie die russische Invasion in der Ukraine oder der Ausbruch einer weltweiten Pandemie kann das ganze System ins Wanken bringen oder aber auch einen Trendwechsel einleiten.

Das ist definitiv viel und auch unangenehm. Allerdings steht man mit einem satten Quartalsgewinn von über acht Milliarden Dollar auch nicht unmittelbar vor dem Ruin. Und auch der Tech-Multimilliardär Elon Musk sorgt diese Woche für Schlagzeilen - Musk besitzt bereits neunProzent des Unternehmens und bietet 54,2 Dollar pro Aktie und damit einen Aufschlag von 38% zum aktuellen Kurs.

Musk will damit die Redefreiheit gewährleisten und hat bereits angekündigt, dass er im Falle eines Scheiterns sich einen kompletten Rückzug vorstellen könnte. Da werden seine mehr als 80 Millionen Follower wohl wenig begeistert Sind Italiener die besseren Liebhaber?. Ob uns da wohl das eine oder andere faule Ei ins Nest gelegt wird?

Für mich als Espresso-Liebhaber ist der Muntermacher zu dieser frühen Tageszeit wie pures Gold. Gerade in Zeiten hoher Inflationszahlen und niedriger Zinsen gewinnt das Edelmetall zunehmend an Bedeutung. Daran ändern auch steigende Zinsen wenig. Eine 10jährige österreichische Bundesanleihe notiert jetzt wieder über der 1-Prozent-Marke.

Der Form halber möchte ich noch das Vorzeichen hinzufügen: + 1 Prozent! In Zeiten der Unsicherheit erfreut sich Gold großer Beliebtheit. Eine Währung lebt vom Vertrauen, dass ihr Wert Bestand hat. Gerade in der heutigen Zeit kommt noch hinzu, dass lediglich ein Bruchteil des Geldes auch wirklich in physischer Form verfügbar ist.

In der Vergangenheit waren deshalb viele Währungen an Gold gekoppelt. Ein Geldschein repräsentierte einen gewissen Gegenwert an Gold und konnte bei Bedarf auch dagegen eingetauscht werden.

Dazu musste das Gold aber tatsächlich vorhanden sein, und somit war der Geldmenge eine natürliche Grenze gesetzt. Der sogenannte Goldstandard war ab 1880 das anerkannte System in den Industriestaaten. Mit Sind Italiener die besseren Liebhaber? des Ersten Weltkrieges wurde die Einlösepflicht in vielen Staaten aufgehoben, so dass der Goldstandard außer Kraft gesetzt war.

Nach einer Phase der flexiblen Wechselkurse dauerte es bis 1922, bis man wieder zum ursprünglichen System zurückkehrte. Im Juli 1944 wurde von 44 Staaten das Bretton-Woods-System beschlossen, welches die Vorteile des Goldstandards mit den Vorteilen eines flexiblen Wechselkurssystems zu kombinieren versuchte. Dieses System wurde bis 1973 aufrechterhalten. Seit damals ist die Geldmenge nicht mehr an einen Referenzwert gekoppelt.

Durch die expansive Notenbankpolitik der letzten Jahre würden wir heute alle Grenzen sprengen. Das Vertrauen der Menschen in die Werthaltigkeit des Geldes scheint aber zu schwinden. Diese Erfahrung musste auch der Schotte John Law of Lauriston machen. John Law war aber auch ein Spieler, der es auf den europäischen Spieltischen zu einem Vermögen gebracht hatte.

Grund dafür war nicht nur Glück, sondern ein gutes mathematisches Grundverständnis und Sind Italiener die besseren Liebhaber? Fähigkeit, blitzschnell seine Gewinnchancen berechnen zu können. In seiner Blüte war John Law ein Star und der reichste Mann der Welt.

Ausschlaggebend war auch der Hype um seine Mississippi-Compagnie, die die Rechte an Bodenschätzen in der Neuen Welt im sumpfigen Louisiana besaß. Bald wollte nahezu jeder Pariser Mississippi-Aktien besitzen. Der Aktienkurs stieg innerhalb kürzester Zeit von 500 Livre auf mehr als 9000 Livre.

Sind Italiener die besseren Liebhaber? sich die Hoffnung zerschlug, fiel der Aktienkurs ins Bodenlose. In diesen Tagen verlor das Papiergeld immer mehr an Wert. Frankreich kämpfte mit einer horrenden Inflation, die auch von der fleißig gelddruckenden Monarchie befeuert wurde.

Frankreich war im Ausnahmezustand und der Sündenbock war rasch gefunden: Das Finanzgenie John Law! Kommen wir zurück zum Gold. Russland hat in den letzten Jahren massiv Gold gekauft und seinen Bestand seit 2005 mehr als verdreifacht. Seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges hat die Dynamik der Goldkäufe nochmals deutlich zugenommen.

Grund dafür war eine Ausweitung der Sanktionen gegenüber russischen Banken. Plant Russland jetzt den Wert des Rubels mit Gold zu hinterlegen, um das internationale Vertrauen wieder zu erlangen? Ein Indiz dafür wäre, dass die Bank von Russland bereits begonnen hat, Gold von Banken zu einem Fixpreis von 5000 Rubel pro Gramm zu kaufen.

Das Ziel dieser Maßnahme ist es, den Wert des Rubels auf den internationalen Währungsmärkten aufzuwerten.

Die Maßnahme scheint zu funktionieren. Ich bin schon sehr gespannt, wie das weitergeht. Elon Musk liebt Twitter und hat bereits 77 Millionen Follower und schon mehr als 15. Bestimmendes Thema waren SpaceX und Tesla. Musk hat im Vorfeld eine Umfrage durchgeführt. Musk kauft Twitter-Aktien, kämpft für die freie Rede und hat nebenbei durch den Kursanstieg nach Sind Italiener die besseren Liebhaber?

Einstieg mehr als 500 Millionen Dollar verdient. Keine schlechte Bilanz, meinen Sie nicht auch? April: Nein, das ist kein April-Scherz Vorbei sind die warmen Frühsommertage. Passend dazu verkündet Russlands Präsident Wladimir Putin, dass ab 1. April ausländische Investoren russisches Gas nur mehr mit Rubel bezahlen können. Bezahlt werden soll das am besten von einem Konto bei der Gazprombank. Und nur um das Vornewegzunehmen: Nein, das ist kein April-Scherz. Ob das Russlands Putin wirklich interessieren wird, was im Kleingedruckten der Lieferverträge stehen mag, darf durchaus bezweifelt werden.

Der wirtschaftspolitische Ringeltanz geht damit in die nächste Runde. Steigende Energiepreise wirken inflationstreibend Sind Italiener die besseren Liebhaber?

Monat für Monat werden neue Höchststände erreicht. In der Eurozone lag die Teuerungsrate im März bereits bei 7,6 Prozent, in Deutschland kletterte sie auf 7,3 Prozent. Die Österreichische Nationalbank warnt bereits davor, dass die Inflation bei einer Verschärfung der Ukraine Krise sogar auf 9 Prozent klettern könnte. Eines schein fix: Der reale Geldwertverlust knabbert an unserem Geldbörsel.

Sind Italiener die besseren Liebhaber? sind auch die Zinsmärkte stark davon betroffen. Der Deutsche Bund-Future repräsentiert eine sechsprozentige Bundesanleihe mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren. Eigentlich ein sicheres Investment, sollte man meinen. Nicht so im März 2022. Das schlägt sich auch in den Büchern von institutionellen Investoren wie Versicherungen oder Pensionskassen nieder. Die Risikobudgets sind bereits angespannt.

Aufgrund der jeweiligen Steilheit der Zinskurve lässt sich die Einschätzung der Marktteilnehmer gut zusammenfassen. Eine steile Zinskurve bedeutet, dass der Investor dafür belohnt wird, sein Geld längerfristig dem Schuldner zu leihen. Eine 30-jährige Anleihe würde demnach mehr Rendite bringen als beispielsweise eine Anleihe mit fünf Jahren Laufzeit.

Bei einer flachen Zinskurve bekäme der Gläubiger für beide Laufzeiten die gleiche Rendite und bei einer inversen Zinskurve nimmt die Rendite der Anleihen mit zunehmender Restlaufzeit ab. Letzteres Szenario kommt eher selten vor ist ein Indiz dafür, dass die Wirtschaftsdynamik deutlich abgenommen hat.

Der Markt gewinnt damit langsam wieder die Oberhand. Die Anzeichen verdichten sich immer mehr, dass der Fed-Präsident Powell heuer noch einige Male kräftig an der Zinsschraube drehen wird. Für Zinsinvestoren stehen ruppige Zeiten bevor. Für Investoren stellt eine hohe Inflation in Kombination mit tiefen Zinsen einen gefährlichen Mix dar. Der Realzins — also jener Wert, der nach Abzug der Inflation übrigbleibt — ist im tiefroten Bereich und auf dem niedrigsten Wert seit der Ölkrise in den 1970ern.

In Österreich wuchsen die Bankeinlagen trotz des Umfelds um zehn Milliarden Euro auf knappe 300 Milliarden Euro an. Das ist das Ausmaß von drei größeren Steuerreformen und pro Kopf und Nase immerhin satte 2250 Euro. Kein Wunder, dass in diesem Umfeld auch das veranlagte Volumen in Investmentfonds kontinuierlich ansteigt.

Mittlerweile halten Private knapp 90 Milliarden Euro in Investmentzertifikaten. Im Vorjahr erfreute sich die Finanzbranche über Nettomittelzuflüssen von 15 Milliarden Euro. Diese zertifizierten Fonds verzeichneten mehr als die Sind Italiener die besseren Liebhaber?

aller Zuflüsse in heimischen Fonds. Der Trend geht unbeirrt in Richtung Nachhaltigkeit. Wie die Reise für die Kapitalmärkte weitergeht, wage ich aber beim besten Willen nicht zu prognostizieren. März: Luft am Schuldenberg wird dünner Joe Biden ist ein alter Mann, der im November seinen 80er feiert.

Die Freude war bei vielen Sind Italiener die besseren Liebhaber?, als er Donald Trump aus dem Präsidentensessel gehoben hat. Wahrscheinlich hätte er sich seine Präsidentschaft auch leichter und etwas ruhiger vorgestellt. Eine anhaltende Corona-Pandemie, ausufernde Staatsschulden und ein außer Rand und Band geratener Wladimir Putin halten ihn zweifelsohne auf Trab.

Ein Schluck von meinem Espresso lässt mich die Morgenmüdigkeit abschütteln. Ob der liebe Joe in den letzten Wochen und Monaten seinen Espresso-Konsum in die Höhe geschraubt hat?

Die jüngsten Umfragewerte verheißen nichts Gutes. Im Jahr der Kongresswahl gehen Bidens Zustimmungswerte in den Keller. Zu seinem Leidwesen entspricht die Quote damit genau jener Donald Trumps zu Zeiten seiner Präsidentschaft. Sorgen bereitet den Amerikanern vor allem die Wirtschaft, gefolgt von Krieg und ausländischen Konflikten. Biden will Akzente setzen und strebt eine Reduzierung des Staatsdefizits an. Seit der Jahrtausendwende haben sich die Schulden damit mehr als versechsfacht und seit der Lehman-Pleite 2008 immerhin verdreifacht!

Dahinter folgt China 1,05 Billionen Dollar und Großbritannien 566 Milliarden Dollar. Der größte Anteil entfällt aber auf die amerikanische Notenbank. Seit Sommer 2019 hat sich das Volumen nahezu verdreifacht. Damit wird offensichtlich, wie aggressiv die Notenbanken seit damals in das Marktgeschehen eingegriffen haben.

Das Defizit ist 2021 auf unfassbare 16,7 Prozent angestiegen. Es muss wohl nicht gesondert erwähnt werden, dass wir damit einen neuen Höchststand erklommen haben. Für Biden wird die Luft immer dünner. Und zu seinem Überdruss wetzt auch noch ein ungeduldiger Donald Trump genüsslich die Messer. Durch niedrige Leitzinsen verfolgen Notenbanker die Strategie, ein prosperierendes wirtschaftliches Umfeld zu schaffen. Das birgt aber auch die Gefahr einer Überhitzung und inflationären Tendenzen.

Das wird uns seit Monaten eindringlich vor Augen geführt und wurde durch den russischen Ukraine-Einmarsch nochmals verschärft. Um dem entgegenzuwirken, erhöhen Notenbanker bei etwaigen Anzeichen normalerweise Sind Italiener die besseren Liebhaber? Leitzinsen. Durch die Verteuerung der Kredite wird dem Wirtschaftskreislauf Kapital entzogen.

Und schon wird die wirtschaftliche Dynamik wieder abgeschwächt. Wenn sich ein Staat überproportional verschuldet, wird die Bonität - also die Kreditwürdigkeit - schlechter. Dadurch werden Investoren höhere Zinsen fordern, wenn sie dem Schuldner erneut Geld leihen.

Dieser Druck fällt aber aktuell vollkommen weg. Durch die expansive Notenbankpolitik - also der Mix aus niedrigen Zinsen und den Wertpapier-Kaufprogrammen - bleibt der Zins trotz der abnehmenden Bonität wie von Zauberhand auf anhaltend tiefem Niveau.

Der Reformdruck des Marktes wird dadurch de-facto ausgehebelt. Und von politischer Seite her besteht keine Notwendigkeit, die Staatsfinanzen durch schmerzhafte Reformen in Ordnung zu bringen. Wer will es sich schon mit dem Wähler verscherzen! Für mich ganz klar eine Form von Moral-Hasard! Der Schuldenberg wird größer und wir sitzen auf einem explosiven Pulverfass. Solange die Zinsen niedrig bleiben, ist das kein Problem.

Mit steigenden Zinsen steigt auch die Zinsbelastung. In weiterer Folge kann das zu einer Verkaufswelle führen, die sich gewaschen hat. Und das wiederum kann zu einer Abwärtsspirale führen, deren Ausmaß auch im historischen Kontext seinesgleichen sucht!

März: Die Frage ist nur, wie lange noch? Die neuesten Inflationszahlen verheißen nichts Gutes. Unweigerlich stellt sich mir heute beim morgendlichen Espresso die Frage nach dem Kaffeepreis.

Überraschenderweise ist der Kurs im letzten Monat um mehr als zehn Prozent gefallen. Klingt für mich als Kaffeeliebhaber auf den ersten Blick gut. Bei näherer Betrachtung des Kursverlaufes relativiert sich aber das Bild. Seit November 2020 — also in nicht einmal eineinhalb Jahren — hat sich der Börsenkurs mehr als verdoppelt. Und das liegt doch deutlich über den offiziellen Inflationszahlen. Mit 7,9 Prozent lag die Teuerungsrate auf dem höchsten Wert seit Jänner 1982 — und das ist mittlerweile mehr als 40 Jahre her.

Vor allem Lieferengpässe und der durch den Ukraine-Krieg beschleunigte Energiepreisanstieg treiben die Inflationszahlen stetig in die Höhe. In lediglich einem Jahr ist die Energie um mehr als 25 Prozent teurer geworden.

Die jüngsten Entwicklungen hinterließen auch tiefe Sorgenfalten in den Gesichtern der Notenbanker. Durch die steigende Inflation dreht sich die Lohn-Preis-Spirale immer schneller. Fed-Präsident Jerome Powell wetzt die Messer und stellt sich mutig dem Kampf gegen den Inflations-Dämon.

Der Trend scheint aber klar vorgezeichnet. Allein 2022 sollen noch sechs weitere Zinserhebungen um 25 Basispunkte folgen. Und auch für 2023 sind noch weitere vier Erhöhungen anvisiert. Powell machte in seinem Statement aber auch klar, dass sich seiner Einschätzung nach die geldpolitischen Maßnahmen zunächst langsam entfalten und überwiegend erst 2023 und 2024 wirken. Die jüngsten Konsumdaten zeigen, dass die Amerikaner sich von den hohen Preisen nicht abhalten lassen und nach wie vor munter konsumieren.

Die Frage ist nur, wie lange noch? Ein ähnliches Bild zeichnet sich in Europa ab. Die Inflationszahlen steigen Monat für Monat kontinuierlich an. Die Teuerungsrate in Österreich kletterte im Februar bereits auf 5,9 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit August 1984.

Besonders stark wirkt sich auch hierzulande der Energiepreisanstieg aus. Es werden zwar die Anleihenrückkäufe zurückgefahren, eine Zinserhöhung ist bis dato aber ausgeblieben. In diesem Umfeld deutete Largarde eine Zinserhöhung im dritten Sind Italiener die besseren Liebhaber? des heurigen Jahres an. An den Kapitalmärkten ist die Spannung spürbar. Das Jahr 2022 hat für Investoren bisher wenig erfreuliches parat. Die Aktienmärkte sind größtenteils nach wie vor im negativen Bereich und die langfristigen Zinsen dies- und jenseits des Atlantiks schon deutlich angestiegen.

Das hat wiederum zu Kursverlusten für Anleiheninvestoren geführt. Darüber hinaus trübt sich der Horizont für Kreditnehmer — zumindest jene mit einem variablen Zinssatz — deutlich ein. Zudem werden die Vergaberichtlinien für Immobilienkredite deutlich verschärft. Ab Juli müssen drei Mindestkriterien erfüllt werden. Die Beleihungsquote darf maximal 90 Prozent betragen, der Schuldendienst 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen und darüber hinaus wird die maximale Laufzeit mit 35 Jahren beschränkt.

Bezeichnend ist, dass laut der Österreichischen Nationalbank mehr als die Hälfte der Kredite die Sind Italiener die besseren Liebhaber? Mindestkriterien nicht erfüllt. Ist das ein Indiz dafür, dass der Markt schon sehr ausgereizt ist? März: Der Börsianer als Fuhrmann Es ist früh am Morgen. Trotz meiner täglichen Routine mit meinem Espresso, fühlt sich etwas fundamental anders an. In dieser ruhigen Stunde des Tages beschäftige ich mich mit den neuesten Nachrichten, um mir einen Überblick zu verschaffen.

Normalerweise zieht der Wirtschafts- und Finanzbereich meine Aufmerksamkeit auf sich. Seitdem Putin die Messer wetzt und in die Ukraine einmarschiert ist, dominieren Kriegsereignisse meine Morgenlektüre. Damit bin ich sicherlich nicht allein. Aber irgendwie schlägt es doch aufs Gemüt. Als mein Sohn heute aufgewacht ist, hat er sich bei mir gleich über die neuesten Ereignisse erkundigt. Irgendwie unglaublich, dass der erste Gedanke des Tages eines 13-jährigen dem Krieg gilt.

Als Börsianer hat man dieser Tage viel mit einem Fuhrmann gemein. Auch an den Aktienmärkten geht es dieser Tage einmal steil nach oben, einmal steil nach unten. Gerade in unsicheren Zeiten erleben wir deftige Ausschläge nach oben und nach unten. Wobei nach den Jahren der Unterdrückung der Bär 2022 den jahrelang dahingaloppierenden Bullen in die Schranken zu weisen scheint. Rund um den Globus Sind Italiener die besseren Liebhaber? die Aktienmärte deutlich im negativen Terrain.

In unsicheren Zeiten stehen Risikoinvestments hoch im Kurs. Der Goldpreis hat 2020 in der Blütephase der Corona-Pandemie erstmals das Niveau von 2000 Dollar pro Unze überschritten.

Auf 3-Jahressicht ist der Goldpreis damit um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die Nachfrage nach Gold ist laut Banken seit Jahresbeginn signifikant angestiegen.

In diesem Zusammenhang spielen, neben den durch den Ukraine-Konflikt gestiegenen Unsicherheiten, auch der stetige Anstieg der Inflation eine zentrale Rolle. Der reale Geldwerterhalt scheint 2022 zur Mammut-Aufgabe zu werden.

Die russische Wirtschaft wird immer mehr isoliert. Diese Woche haben sich beispielsweise Nestle, Philip Morris und der Videospielehersteller Sony dem Druck der Verbraucher gebeugt und sich aus Russland zurückgezogen. Die Russen erleben dieser Tage auch den heftigsten Inflationsschock in diesem Jahrhundert. In der ersten Woche nach der Ukraine-Invasion ist beispielsweise der Preis von Autos um mehr als 15 Prozent gestiegen. Aber nicht nur Autos, auch Lebensmittel sind betroffen. Tomaten und Bananen etwas mehr als 7 Prozent, Multivitamine 6 Prozent.

Damit betrug der Preisanstieg in Russland in lediglich einer Woche mehr als die durchaus mit Besorgnis beäugte jährliche Preissteigerung in der Eurozone. Wenig überraschend hat auch der russische Rubel massiv an Wert eingebüßt. Während man am Tag der Ukraine-Invasion noch 90 Rubel für einen Euro berappen musste, ist der Wechselkurs auf über 140 Rubel angestiegen.

Die Börse in Russland bleibt geschlossen und die Kreditwürdigkeit wird auf Ramsch-Niveau herabgestuft. Russland hat 49 Milliarden Staatsanleihen in Euro und Dollar offen. Die nächste Zinszahlung steht vor der Tür. März knapp über 100 Millionen. Spannend wird es am 4. An diesem Tag läuft eine Anleihe von 2 Milliarden Dollar aus. Viele Marktteilnehmer gehen mittlerweile von einem Zahlungsausfall Russlands aus.

Irgendwie werden für mich Erinnerungen an die Russland-Krise 1998 wach. Damals war ich ein blutjunger Fondsmanager. Die Krise traf mich wenige Monate nach meinem Berufseinstieg. Die Auswirkungen damals waren durch den Hype und die Euphorie um Internet-Aktien nur von kurzer Dauer. Das ist 2022 definitiv anders. Die Euphorie ist vom Börsenparkett verschwunden. Als Investor braucht man gerade in unsicheren Zeiten Nerven aus Drahtseilen. Es ist aber immer wichtig, den langfristigen Fokus im Auge zu behalten.

Der Newsflow wird aber von kurzfristigen, taktischen Nachrichten dominiert. Und genau in diesem Umfeld ist es schwierig rational zu handeln. Ich habe noch keinen Investor kennengelernt, der mit ständigem Hü und Hott große Erfolge einfahren konnte. Wie heißt es so schön: Die höhere Ertragserwartung eines Aktieninvestments ist Sind Italiener die besseren Liebhaber? umsonst. Der Preis: Unsicherheit und die eine oder andere schlaflose Nacht!

März: Unter die Räder gekommen Mit dem Ukraine-Krieg hat sich vieles geändert. Wir erleben jetzt gerade eine humanitäre Katastrophe im Osten und müssen uns die Frage stellen, wie das in Europa passieren konnte bzw.

Seit Sind Italiener die besseren Liebhaber? Jahr 2020, Sind Italiener die besseren Liebhaber? dem die Welt erstmals in den Corona-Lockdown gegangen ist, hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Das wird nun unrühmlich fortgeführt. An den Finanzmärkten hat der Krieg deutliche Spuren der Verunsicherung hinterlassen. Besonders europäische Unternehmen, die in den letzten Jahren viel Geld in Russland verdient haben, sind unter die Räder gekommen.

Russland wurde vom teilweisen Ausschluss aus dem globalen Zahlungssystem Swift schwer getroffen. Der norwegische Premierminister kündigte an, dass man alle russischen Investments abstoßen werde.

Das Nachhaltigkeitsthema ist in aller Munde. Der Klimawandel wird seit Jahren vom World Economic Forum als größte Herausforderung des 21. Insofern wenig verwunderlich, dass dieses Thema auch der Eckpfeiler der europäischen Bemühungen ist, die Finanzströme in eine nachhaltige Richtung zu lenken.

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Die sind breiter gefächert und adressieren ökologische, soziale und ökonomische Komponenten. Das ist für mich der zweite historisch wesentliche Eckpfeiler der Nachhaltigkeit. In diesem Sog ist auch das Pariser Klimaabkommen zu nennen. Dabei handelt es sich um den Vorsatz von Staaten, durch gezielte Maßnahmen die Erderwärmung im 21. Jahrhundert im Zaum zu halten. Die letzten Jahrzehnte waren geprägt von Frieden und Wohlstand. Diese haben jedoch zu einigen Fehlentwicklungen geführt, die vor allem in der Coronakrise sichtbar geworden sind — Stichwort: Lieferengpässe, ein grober Mangel an globaler Solidarität gepaart mit nationalem Egoismus.

Mit dem Ukraine-Krieg, den Russland als Aggressor losgetreten hat, wird wieder einmal deutlich, wie sehr sich Europa auf den Schultern der Großmächte der Vereinigten Staaten von Amerika und China ausgeruht hat. Durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg wird für mich ein neues Zeitalter eingeleitet. Spätestens seit dem ersten Lockdown und den Lieferengpässen wurde uns in Europa bewusst, dass die vorangestellte Globalisierung durchaus auch Schattenseiten hat.

Regionalität ist wieder salonfähig und es ist das Bestreben zu beobachten, die Abhängigkeit gegenüber anderen Wirtschaftsblöcken deutlich zu reduzieren. In den letzten Jahren wurde uns eindeutig vor Augen geführt, dass der Zeitpunkt gekommen ist, den nächsten Schritt der Nachhaltigkeitsevolutionsstufe einzuleiten.

Europa hat große Abhängigkeiten zugelassen. Das betrifft vor allem den Energiebereich. Darauf wird die europäische Wirtschaft und Politik Antworten zu finden haben. Dabei sind auch durchaus kritische Themen, wie z. In diesem Bereich ist eine deutliche Divergenz zwischen Finanzmarkt und politischen Entscheidungsträgern zu beobachten. Während viele europäische Staaten die Ukraine mit Waffenlieferungen unterstützen, sind Waffen nach wie vor eines der beliebtesten Ausschlusskriterien vieler Investoren.

Vielmehr besteht die Gefahr, dass Europa zwischen den Blöcken zermahlen wird. Februar: Schockwelle auf den Märkten Russland hat am Donnerstag die Ukraine angegriffen. Die Truppen sind bereits bis nach Kiew vorgedrungen. Der wichtigste Exportmarkt für Russland ist China 13,4 Prozentvor den Niederlanden 10,5 Prozent und Deutschland 6,6 Prozent. Unbeschadet dürfte das an Russland nicht vorrübergehen. Die Ereignisse in der Ukraine sind das bestimmende Thema der Woche. Die Lage ist extrem angespannt.

Nicht nur die Politiker sondern auch die Börsianer sind gefordert. Die russischen Angriffe sorgen an den Finanzmärkten für eine Schockwelle. Viele Investoren verschieben ihre Gelder in die sicheren Häfen — Anleihen, Gold oder auch den Schweizer Franken. Besonders stark betroffen ist die Börse in Moskau, die zwischenzeitlich 50 Prozent an Wert eingebüßt hat.

In London notierte russische Aktien sind zeitweise sogar um 70 Prozent gefallen. Aber auch andere Leitbörsen mussten schwere Verluste hinnehmen. Die Frage aller Fragen lautet: Wie geht es jetzt weiter? Laut der Europäischen Zentralbank hat sich der wirtschaftliche Ausblick durch den über Europa gekommen Kriegsschock doch deutlich eingetrübt. Die europäischen Notenbänker kämpfen zudem mit hohen Inflationsraten. Man sprach erstmals davon, dass kurzfristig sogar ein weiterer Anstieg zu erwarten sei.

Ein wesentlicher Treiber sind die stark gestiegenen Energiepreise. Und genau das könnte die Energiepreise weiter deutlich steigen lassen. Grund dafür ist die Angst vor einer weiteren Verknappung der Liefermengen.

Besonders stark betroffen ist der Gaspreis, der innerhalb von wenigen Stunden um 64 Prozent zulegte. Es würde mich nicht wundern, wenn die europäische Inflationsrate, aktuell auf einem Rekordwert von 5,1 Prozent, weiter ansteigt. Für Aktionäre war 2022 bisher wenig zu holen. Nach den großen Kursanstiegen der letzten Jahre notieren alle großen Leitbörsen im deutlich negativen Bereich.

Vor allem Technologiewerte, die Highflyer der letzten Jahre, mussten Federn lassen. Das betrifft auch die reichsten Sind Italiener die besseren Liebhaber? der Welt. Die Top drei des Bloomberg Billionaires Index haben heuer bereits mehr als Sind Italiener die besseren Liebhaber? Milliarden verloren. Der Börsenfuchs ist seines Zeichens immerhin der siebendreichste Mensch des Planeten.

Spannend finde ich, dass es Buffet auch heuer als einziger der Top Ten geschafft hat, sein Vermögen in diesem schwierigen Umfeld zu steigern. Das wird den Mythos um ihn und sein Unternehmen Berkshire Hathaway weiter anfachen. Die Märkte befinden sich im Krisenmodus. Auch wenn die Abwärtsdynamik nach dem ersten Schock am Donnerstag doch deutlich abgenommen hat. Der Champagnerhersteller Telmont hat verkündet, dass sich DiCaprio am Unternehmen beteiligt hat und sich bemühen werde, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

Als ich das lese, muss ich unweigerlich wieder an Leo DiCaprio denken. Wer weiß, ob er Sind Italiener die besseren Liebhaber? schon champagnertrinkend mit seinem Elektro-Porsche durch Europa fährt? Gestern habe ich bereits unsere Schiausrüstung zusammengepackt. Ich freue mich schon darauf, mit meinen Kindern wieder die Pisten hinunter zu flitzen.

Für meine Tochter habe ich im Dezember wieder neue Ski gekauft. Unsere Schi kommen natürlich aus Österreich. An den Finanzmärkten trennt sich die Spreu vom Weizen. Während einzelne Unternehmen von einem Rekordergebnis zum anderen eilen, sind viele nicht einmal in der Lage, ihre Zinszahlungen mit dem operativen Geschäft abzudecken.

Und das in einem Umfeld, in dem die Zinsen nach wie vor auf historisch niedrigem Niveau liegen. Kaum auszudenken, wenn die Zinsen von den Notenbanken angehoben werden, um den stetigen Anstieg der Inflationsraten Herr zu werden. Steigende Verschuldungsquoten treffen aber nicht nur Unternehmen sondern auch Staaten und Private. Der Schuldenkaiser ist Japan mit einer Verschuldung von 257 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Knapp 50 Prozent der Staatsschulden werden von der eigenen Notenbank Bank of Japan gehalten.

Mit Griechenland 207 Prozent und Italien 155 Prozent befinden sich auch zwei Europäer auf der Top-10 Liste der meistverschuldeten Länder. Staaten sind durchschnittlich mit 99 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt verschuldet. Die Staatsschulden sind seit dem Ende des 2.

Weltkrieges nicht mehr so stark angestiegen. Aber auch Private schlittern immer mehr in die Schuldenfalle. Seit Ausbruch der Pandemie sind 97 Millionen Menschen in eine extreme Armut geschlittert. Europäische Schuldner können erneut aufatmen. Ziel ist es, europäische Staaten auch weiterhin mit Liquidität zu versorgen. Des Schuldners Freud, des Sparers Leid. All jene, die sparen und Wohlstandsverluste erleiden, scheinen der berühmtberüchtigte Kollateralschaden zu sein.

Aber wir können beruhigt sein. Davon können wir im Moment nur träumen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wer in Kryptowährungen investiert, erlebt wahrlich große Stimmungsschwankungen.

Die Range reicht von Himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Während in der Schweiz bereits 17 Prozent der Befragten Kryptowährungen besitzen, ist die Marktdurchdringung in Österreich mit 12 Prozent und Deutschland mit 10% wesentlich geringer. Eines haben aber alle Länder gemein.

Die Relevanz und Akzeptanz sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. So, jetzt geht es auf die Piste. Meine Prognose: So wie ich momentan drauf bin, werde ich 2026 Abfahrtsolympiasieger werden. Februar: Jausengeld und Gebrauchtwagen Ab und an obliegt es mir, für unsere Kinder das Jausenbrot für die Schule vorzubereiten. Heute entfällt die Aufgabe, da wir gestern Abend den gesamten Brotbestand aufgefuttert haben.

Uneigennützig betrachtet ist das auch kein großes Problem, da ich so mehr Zeit für meinen morgendlichen Espresso habe. Als ich das Jausengeld in die Schultaschen stecke, muss ich unweigerlich an die aktuellen Ereignisse im Libanon denken. Der 7-Millionen-Einwohnerstaat in Vorderasien kämpft gegenwärtig mit einer Hyperinflation. Laut Lehrbuch handelt es sich dabei um Preissteigerungen von zumindest 50 Prozent pro Jahr.

Im Libanon lag die Inflationsrate im Dezember bei unglaublichen 224 Prozent. Die Kaufkraft des Geldes verliert innerhalb eines Jahres um nahezu 70 Prozent an Wert. Besonders stark betroffen ist der Preisanstieg bei den Nahrungsmitteln, deren Preis sich 2021 mehr als vervierfacht hat.

Damit hätte sich der Preis einer Jausensemmel innerhalb eines Jahres von zwei Euro auf mehr als acht Euro erhöht. In diesem Fall wäre mich mein Versehen heute morgen deutlich teurer zu stehen gekommen. Spannend finde ich aber, dass der Euro auf Ein-Jahres-Sicht gegen den libanesischen Pfund sechs Prozent verloren hat. Diese Entwicklung kann ich schwer nachvollziehen, da der Käufer des libanesischen Pfundes jeden Tag durch die Inflation an Kaufkraft verliert.

Von einer Hyperinflation sind wir aber meilenweit entfernt. Die Inflationsrate wurde in den letzten Monaten vor allem stark von den Energiepreisen getrieben. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, lieber Leser. Aber bekanntlich lernt man nie aus.

Abschließend noch ein Blick auf die Finanzmärkte. Der Jahresstart war holprig und die meisten Aktienmärkte liegen im Sind Italiener die besseren Liebhaber?

Bereich. Aber auch zinsseitig ist viel passiert. Den wenigsten ist bewusst, dass man auch als Investor in einer vermeintlich sicheren Staatsanleihe heuer ordentlich Federn lassen musste. Sind Italiener die besseren Liebhaber? Investment in eine 100-jährige Österreichische Staatsanleihe, welche Ende 2020 gekauft wurde, brachte einen herben Verlust.

Um im Jahr 2120 von der Republik Österreich 100 Euro zu erhalten, musste man im Dezember 56 Euro bezahlen. Durch den Zinsanstieg ist der Preis Sind Italiener die besseren Liebhaber? 23 Euro gefallen. Das bedeutet einen herben Verlust von 59 Prozent. Als Investor sollte man sich daher immer vor Augen führen, dass auch Anleihen guter Schuldner von einem Zinsanstieg betroffen sind.

Grundsätzlich gilt: Je länger die Laufzeit Durationdesto stärker reagiert der Preis auf Zinsänderungen. Allein bei dem Energieverbrauch bei Bitcoins empfinde ich das aber als eine sehr mutige Aussage. Der Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index analysiert den Energieaufwand für das Mining.

Laut Schätzungen werden gegenwärtig 125 Terrawattstunden pro Jahr — das sind immerhin 0,59 Prozent des globalen Stromverbrauchs — benötigt. Zum Vergleich: Das ist ungefähr 25 Prozent des deutschen Jahresstromverbrauchs oder der Stromverbrauch von Österreich und der Schweiz zusammen. Weltweit haben überhaupt nur 26 Länder einen höheren Stromverbrauch. Bleibt zu hoffen, das vor lauter Mining nicht irgendwann das Licht ausgeht.

Februar: Eine veränderte Risikolandkarte Nächste Woche startet die erste Semesterferienwoche. Ein Schluck von meinem Espresso wärmt mich innerlich und haucht mir neue Lebensgeister ein. Unweigerlich muss ich schmunzeln, als meine Gedanken abschweifen.

Als Schüler waren für mich Semesterferien immer ein Highlight. Sind Italiener die besseren Liebhaber? den anstrengenden Jännerwochen waren die geliebten Skitage in den Ferien für mich Lebensenergie pur.

Wenn ich heute morgen aus dem Fenster blicke, erwartet mich aber keine schneebedeckte Winterlandschaft. Nicht nur 2020, auch 2022 ist anders. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Das sagen nicht nur Umweltschützer oder Klimaaktivisten. Das ist auch das Ergebnis der aktuellen Risikolandkarte Sind Italiener die besseren Liebhaber? World Economic Forums. Einmal pro Jahr treffen sich Wissenschaftler und Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Expertisen, um über die großen Themen und Herausforderungen zu sprechen.

Das World Economic Forum hat einen wirtschaftlichen Ursprung. In den Top-5 der größten Risiken befinden sich drei aus dem Umweltbereich. Das größte Risiko — und damit meine ich nicht nur für die Menschheit sondern durchaus auch für den ganzen Planeten - ist der Klimawandel.

Infektionskrankheiten würde der eine oder andere wahrscheinlich weiter vorne sehen. Tatsächlich rangieren sie auf dem 6. Rang findet sich mit der Schuldenkrise lediglich ein Risiko aus dem rein ökonomischen Bereich. Die Risiken werden anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und dem zu befürchteten Ausmaß beurteilt. In meiner Kindheit war das größte Risiko der Einsatz einer Atombombe. Sollte der Klimawandel durch unsere Bemühungen nicht im Zaum gehalten werden, ist der Impact größer als der Einsatz einer Nuklearwaffe.

Dieses Bewusstsein ist auch in der Allgemeinheit angekommen. Investoren achten auch immer mehr darauf, neben klassischen ökonomischen Komponenten, wie Rendite oder Risiko auch andere Bewertungskriterien in den Entscheidungsprozess einfließen zu lassen. Die zentrale Frage lautet: Welche positiven Effekte löse ich mit meiner Investition aus?

Auch der Gesetzgeber drängt Sind Italiener die besseren Liebhaber? Finanzwirtschaft immer mehr in den Bereich der Nachhaltigkeit. Im Fokus steht in der ersten Phase der Umweltbereich. Sind Italiener die besseren Liebhaber?

wurde der Versuch gewagt, auf europäischer Ebene zu definieren, was unter einem nachhaltigen Investment zu verstehen ist. Das ist eine diametral andere Einschätzung als jene von Österreich. In diesem Zusammenhang muss uns allen Sind Italiener die besseren Liebhaber? bewusst sein, dass gegenwärtig weltweit rund 10 Prozent des Energiebedarfs mit Nuklearenergie und 38 Prozent mit Kohle abgedeckt wird.

Wenn wir uns also von Kohle und Nuklearenergie verabschieden wollen, müssen wir rund 50 Prozent unseres Energiebedarfs zusätzlich mit alternativen Formen abdecken oder unseren Energieverbrauch drastisch reduzieren. Abschließend noch ein Blick auf die Finanzmärkte. Nach den guten Jahren haben wir Sind Italiener die besseren Liebhaber?

schwächsten Jahresauftakt seit 30 Jahren erlebt. Vor allem stetig aufflackernde Inflationssorgen sorgen für Ungemach. Laut einer Schnellschätzung der Statistik Austria dürfte die. Das ist wirklich schon lange her. Im Februar 1984 war der eine oder andere Leser wahrscheinlich noch nicht einmal geboren und ich war bereits voller Vorfreude, mit meinen Freunden die Skipisten hinunterzuflitzen!

Jänner: Wohin mit dem Geld? Irgendwie bin ich unsicher, als ich heute Morgen bei meiner Kaffeemaschine stehe. Selbst der sich ausbreitende Kaffeegeruch sorgt für keine Stimmungsaufbesserung. Auf einem Foto lächeln mir meine Kinder entgegen. Voller Lebensfreude und voller Tatendrang. Unweigerlich muss ich an den jüngsten Edelman Trust Barometer denken. In einer Umfrage in 28 Ländern der Welt werden Menschen darüber befragt, ob sie glauben, dass es ihnen und ihren Familien in fünf Jahren ökonomisch besser geht als heute.

In neun der 28 Ländern liegt die Stimmung auf einem Allzeittief. In Deutschland glauben lediglich 22 Prozent aller Umfrageteilnehmer, dass es ihnen in 2027 besser gehen wird als heute. Für Österreich oder die Schweiz sind leider keine Detailergebnisse vorhanden, aber ich denke, dass wir uns auf einem ähnlichen Niveau befinden.

In ärmeren Ländern wie Kenia, Nigeria oder Kolumbien blicken die Menschen viel optimistischer in die Zukunft. Wir sind jetzt wahrscheinlich die erste Elterngeneration seit sehr langer Zeit, die nicht davon ausgeht, dass es den eigenen Kindern einmal besser geht. Diese Einschätzung spiegelt die Unsicherheit der Konsumenten wider. Ich Sind Italiener die besseren Liebhaber? davon aus, dass viele in Anbetracht der negativen Erwartung ein eher zurückhaltendes Konsumverhalten an den Tag legen werden.

Und der Konsum ist bekanntlich eine wesentliche und tragende Wirtschaftssäule. Bei einer höheren Sparquote stellt sich aber auch unweigerlich die Frage: Wohin mit dem Geld? Eine Investition in eine deutsche Bundesanleihe wird für einen Privatinvestor mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Verlust führen. Daran können auch die Sektkorken nichts ändern, die der eine oder andere Finanzmarktteilnehmer verschossen hat, als die Rendite für eine 10-jährige Deutsche Bundesanleihe erstmals seit 2019 wieder über die 0%-Grenze gestiegen ist.

Wenn man allerdings Transaktionskosten, Steuern oder sogar die Inflation berücksichtigt, ist die Ertragserwartung eines Investors zappendüster. Die Inflationsangst ist in der Sind Italiener die besseren Liebhaber? Bevölkerung angekommen.

Das verdeutlicht für mich eine aktuelle Umfage von ipsos im Rahmen der Global Advisor Predictions 2022. Sind Italiener die besseren Liebhaber? Deutschland oder Frankreich ist die Sorge mit 81 Prozent besonders ausgeprägt. In Japan, welches seit Jahrzehnten mit deflationären Tendenzen zu kämpfen hat, liegt mit 33 Prozent deutlich darunter. Durch Inflation sinkt die reale Kaufkraft, was sich wiederum nicht positiv auf die Stimmung auswirken wird.

Zudem beabsichtigt die Fed, die milliardenschweren Wertpapierkäufe im März einzustellen. Powell begründete seine Äußerungen mit der zuletzt stark gestiegenen Inflation, der Ukraine-Krise sowie einer deutlichen Verbesserung am Arbeitsmarkt.

Aktuell gibt es viele Millionen offene Stellen und er sehe viel Spielraum, die Zinsen zu erhöhen, ohne dem Arbeitsmarkt zu schaden. An den Finanzmärkten hat sich 2022 die Stimmung deutlich verschlechtert. Aktienmärkte mussten in den ersten Wochen zum Teil herbe Verluste hinnehmen. Das ist doch ein Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken, meinen Sie nicht auch? Jänner: Anleihen und das Pulverfass Nach meinem ersten Espresso verlangt meine Maschine neue Kaffeebohnen.

Schockiert stelle ich fest, dass sich mein Vorrat dem Ende zuneigt. Da ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Die Zeit des morgendlichen Kräutertees rund um den Jahreswechsel war kurz und intensiv. Sie ist aber auch definitiv vorbei! Als ich so darüber nachdenke, stelle ich mir die Frage, wie sich der Kaffeepreis eigentlich entwickelt hat. Die wichtigste Kaffeesorte ist Coffea Arabica, auf die mehr als 60% des Kaffeeangebots entfällt.

Wussten Sie, dass Kaffee nach Rohöl als wichtigster Exportstoff gilt? An den Börsen in London und New York kann man auch mit Kaffee handeln. Finanzakteure kaufen und verkaufen natürlich wesentlich größere Mengen als jene, die selbst ein Espresso-Liebhaber wie ich in meinem ganzen Leben benötigen werden. Aber kommen wir zurück zur Preisentwicklung Sind Italiener die besseren Liebhaber?

den Börsen. Der an der Börse gehandelte Kaffeepreis hat sich im letzten Jahr nahezu verdoppelt! Na bravo, da Sind Italiener die besseren Liebhaber? ich wahrscheinlich schon früher meine Vorräte aufstocken sollen. An den Finanzmärkten ist das Jahr nach wie vor sehr ruppig angelaufen.

Irgendwie scheint es, als kommen wir nicht so recht vom Fleck. Die konstant anhaltenden Inflationssorgen, eine Verschärfung auf der Corona-Front und Gewinnmitnahmen einiger Marktteilnehmer sorgen für spürbare Zurückhaltung.

Heuer laufen mehr als ein Viertel aller Staatsanleihen aus. Das sind jährlich stolze 100 Dollar pro Kopf und Nase. Gerade die Anleiheninvestoren sitzen auf einem Pulverfass, sofern die Renditen weiter ansteigen. Die steigenden Preise sind mittlerweile für jeden spürbar. Laut einer Analyse der Eurostat sind die Erzeugerpreise und Großhandelspreise im Vergleich zum Vorjahr um 12% gestiegen.

Das ist deutlich mehr als die ohnehin schon besorgniserregende Inflationsrate für die Euro-Zone, die aktuell bei 5% liegt. Es wurden so wenige Neuwagen zugelassen wie zuletzt vor 37 Jahren. Im Vergleich zur Vor-Corona-Ära beträgt der Einbruch stolze 27%. Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Zum einen hängt das mit der coronabedingt deutlich geringeren Kilometerleistung und der zurückhaltenden Investitionsbereitschaft zusammen.

Zum anderen sind die Auftragsbücher der Autohersteller voll. Aufgrund eines akuten Chips-Mangels kommt es aber zu Lieferproblemen und zum Teil sehr langen Wartezeiten.

Spannend finde ich auch, dass der Anteil von E-Autos auf mittlerweile 37% gestiegen ist. Aufgrund von Förderungen sind das vor allem Firmenautos. Bei Privatpersonen liegen E-Autos trotz unterschiedlicher Förderungen noch nicht wirklich im Trend. Durch die Lieferengpässe entsteht ein Nadelöhr.

Und das kann durchaus auch preistreibend wirken. Für Deutschland wurden diese Woche neue Verbraucherpreisdaten veröffentlicht. Die Inflationsrate ist auf 5,4% geklettert. Ich werde mich heute auf den Weg machen, meinen Kaffeebestand aufzustocken und nicht darauf spekulieren, dass der Kaffeepreis wieder einbricht. Jänner: Ekstase, Staub Sind Italiener die besseren Liebhaber? ein Paradoxon Es ist wieder so weit.

Meine Welt ist wieder in Ordnung. Alles läuft in geregelten Bahnen. Während ich über die Ereignisse der Woche nachdenke, genieße ich jeden einzelnen Schluck meines geliebten Espressos. Der Jahresstart fiel etwas verhalten aus. Neben Zinsängsten hat auch Corona dazu beigetragen, dass wir noch etwas planlos hin- und herplätschern.

Na ja, nach den Jahren der Ekstase ist eine kurze Verschnaufpause wohl auch nicht unangebracht, meinen Sie nicht auch? Diese Woche hat die Weltbank neue Wachstumsprognosen veröffentlicht. Die Weltwirtschaft ist 2021 um 5,5 Prozent gewachsen.

Ausschlaggebend dafür sind zusammengebrochene Sind Italiener die besseren Liebhaber?, ein starker Anstieg der Rohstoffpreise und natürlich auch eine Verschärfung an der Corona-Front. Im Gegensatz zu den Industriestaaten sieht die Weltbank vor allem für Schwellenländer düstere Wolken aufziehen.

Wir befinden uns in einem gigantischen Transformationsprozess. Viele Schwellenländer sind stark von den Rohstoffpreisen abhängig und fungieren für reiche Industrieländer als verlängerte Werkbank.

In den letzten Jahren ist die Verschuldung deutlich angestiegen. Das ist zwar wenig verwunderlich, aber wie soll man diese Löcher bei steigenden Zinsen und chronisch leeren Staatskassen stopfen? Laut Weltbank wird jedes zweite Land auch Ende 2023 weniger erwirtschaften als in der Vor-Corona-Ära. Darauf möchte ich noch ein bisschen näher eingehen.

Bei hohen Inflationsraten steigen die Preise und in weiterer Folge auch das nominelle Wirtschaftswachstum. Einst haben die europäischen Staaten sich mit den Maastricht-Kriterien das Ziel gesetzt, die Schuldenquote auf maximal 60 Prozent steigen zu lassen.

Wenn die Zinsen künstlich niedrig gehalten werden, führen hohe Inflationszahlen dazu, dass die Zinsbelastung im Vergleich dazu sehr gering ist.

Insofern erleben wir das Paradoxon, dass auch Schulden ein richtig, richtig gutes Investment sein können. Bei einer entsprechenden Bonität und entsprechendem Eigenkapital kann man sich gegenwärtig sehr günstig verschulden. Nehmen wir an, Sie kaufen eine Immobilie um 300. Für die ausstehende Summe von 200. In der Eurozone beträgt die Inflation gegenwärtig 5 Prozent. Der Preis Ihrer Immobilie steigt im ersten Jahr um 15.

Bei einem Kapitaleinsatz von 100. Und diese sind unter gewissen Umständen sogar steuerfrei. Kein Wunder also, wenn das Geld in Realwerte Sind Italiener die besseren Liebhaber? Immobilien fließt. Im Gegensatz zum Kreditnehmer ist dieses Umfeld allerdings Gift für jeden Sparer der alten Schule.

Cash verliert nämlich jährlich 7 Prozent an Sind Italiener die besseren Liebhaber? Wert. Das bedeutet, dass sich der reale Wert in lediglich 10 Jahren nahezu halbiert. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich dieser Knoten auflösen wird. Jänner: Kräutertee und Apple-Rekord Der König ist tot, es lebe der König. Mit dem Jahreswechsel werden die Uhren auf null gestellt. Alles, was bisher war, scheint an Bedeutung verloren zu haben. Es gilt, sich neu auszurichten, neue Ziele und Vorhaben zu definieren und mit vollem Elan ins neue Jahr zu starten.

Traditionellerweise nehme ich das zum Anlass, ein paar Tage vollkommen auf meinen Espresso zu verzichten. Auch dabei geht es mir in erster Linie um eine Rekalibrierung, da mein Kaffeekonsum in den letzten Wochen des Jahres dramatisch zugenommen hat. Eines ist klar: Spaß macht das keinen, mit einem Kräutertee meinen Tag zu beginnen.

Bevor wir uns an den Finanzmärkten auch der Zukunft zuwenden, möchte ich nochmals ins Jahr 2021 zurückblicken. Wir haben ein sehr erfolgreiches Börsenjahr erlebt. Auf Asset-Klassen-Ebene konnten vor Sind Italiener die besseren Liebhaber? Bitcoin-Investoren satte Gewinne von nahezu 60 Prozent einstreifen. Aber auch ein Investment in Öl machte sich bei einem Kursanstieg von mehr als 50 Prozent durchaus bezahlt.

Mit einem internationalen Aktieninvestment verdienten Investoren immerhin noch mehr als 30 Prozent. Wenig rentabel waren wenig überraschend im Gegensatz dazu Anleiheninvestitionen. Gold, Schwellenländer-Aktien und Silber hatten auch keine erfreuliche Wertentwicklung. Tauchen wir noch ein bisschen tiefer in die Materie ein. Damals befanden wir uns bekanntlich in der Blütephase der Internet-Blase.

Von den Sektoren her zählten heuer Energie-Titel und Immobilien-Aktien zu den großen Gewinnern, wohingegen defensive Sektoren wie langlebige Konsumgüter oder Versorger deutlich hinterherhinken. Im Jahr 2022 betrifft die erste hitzige Diskussion den Nachhaltigkeitsbereich. Damit scheint man sich dem Druck Frankreichs, in dem Atomenergie als grüne Energie eingestuft wird, zu beugen.

In Ländern wie Deutschland oder Österreich wird das Thema diametral anders gesehen. Sind Italiener die besseren Liebhaber? gilt Atomenergie als absolutes No-Go. Wenig verwunderlich, dass Atomenergie eines der beliebtesten Ausschlusskriterien nachhaltiger Investoren ist. Kommen wir nochmals zum Aktienmarkt. Apple Aktionäre können sich freuen. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Börsenkurs versechsfacht. Wer vor 20 Jahren 1000 Dollar in Apple-Aktien investiert hat, kann sich über einen Portfoliowert von rund 430.

Spannend finde ich, dass Apple für den Sprung von zwei auf drei Billionen lediglich eineinhalb Jahre benötigt hat. Die Billionen-Grenze wurde erstmals im Sind Italiener die besseren Liebhaber? 2018 geknackt. Ein weiteres Indiz für das Gesetz der großen Zahlen.

Wie heißt es so schön: Die schwierigste Million Billion ist die erste! Ich bin schon sehr gespannt, ob Apple auch in Zukunft seine Position als König der Weltbörsen behalten kann. Dezember: Alles ist möglich, nix ist fix 2021 neigt sich dem Ende zu. Ein Blick in die Morgendämmerung, ein Schluck von meinem Espresso.

Ich habe noch ein bisschen Zeit. Im Informationszeitalter heißt die neue Währung Aufmerksamkeit. Google ist wahrscheinlich die wichtigste Informationsquelle. In einer Google-Trend-Analyse bestimmen 2021 lediglich sechs Unternehmen die Schlagzeilen. Ist das irgendwie ein Abbild unserer Gesellschaft und unseres wirtschaftlichen Treibens?

Beginnen wir mit Robinhood, einer beliebten Trading-Plattform für junge Investoren. Das Unternehmen — oder besser gesagt die jungen Investoren — trieben Gamestop-Aktien vorübergehend in lichte Höhen und sorgten damit weltweit für Aufsehen.

Mal schauen, was da noch rauskommt. Und dann hätten wir noch den Hype um TikTok. Das Unternehmen konnte bereits fünf Jahre nach dem Launch die magische Zahl von 1 Milliarde aktiver User überschreiten. Mark Zuckerbergs Unternehmen erlebte auch ein ereignisreiches Jahr, welches mit einer Namensänderung und den Ausblick in eine virtuelle Zukunft endete. Das ist Evolution pur, meinen Sie nicht auch? Kommen wir zu den Finanzmärkten.

Mit Fortdauer des Jahres haben die Inflationssorgen kräftig zugenommen. Kein Wunder, schließlich erleben wir die höchsten Raten seit mehreren Jahrzehnten. Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen. Uncle Sam zuckt bereits nervös, während die alte Dame in Europa noch gelassen der Dinge harrt. Mal schauen, wann sich die diametral unterschiedliche geldpolitische Ausrichtung der beiden größten Notenbanken der Welt wieder annähert.

Das Gute ist, dass einer der beiden mit seiner Strategie vermutlich richtig liegen wird. In Anbetracht der hohen Inflationsraten und der tiefen Zinsen erfreuen sich Realwerte großer Beliebtheit.

Getrieben von einigen wenigen Tech-Werten, die von einem Höchststand zum nächsten eilen, konnten sich Aktien-Investoren 2021 zufrieden die Hände reiben. Zum Teil können die Kurssteigerungen durch die hohe Profitabilität begründet werden. Von einem fundamental billigen Markt kann man angesichts der im historischen Kotext hohen Bewertung aber wahrscheinlich nicht mehr sprechen. Investoren suchen händeringend nach Möglichkeiten, den Kampf gegen den Realwertverlust aufzunehmen.

Eines scheint sonnenklar: Ganz ohne Risiko wird das auch 2022 nicht funktionieren. Und nun wagen wir einen Blick in die Glaskugel. Die Schätzungen der internationalen Investmentbanken sind breit gefächert. Das Spiel wiederholt sich immer wieder aufs Neue. Alles ist möglich, nix ist fix. Fakt ist, dass die Zukunft niemand vorhersehen kann. Insofern sind diese Prognosen durchaus mit Vorsicht zu genießen. So richtig viel und mittlerweile mehr als die globale jährliche Wirtschaftsleistung.

Österreich liegt mit einem Anteil von 0,5 Prozent auf Rang 28 der 170 analysierten Länder, die Schweiz mit 0,9 Prozent auf Rang 20. Mein Blick fällt auf unseren Christbaum und die schönen Christbaumkugeln. Wussten Sie, dass 87,6 Prozent der exportierten Christbaum-Deko aus China stammt? Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass die eine oder andere chinesische Kugel auch Ihren oder unseren Baum schmückt. Irgendwie krass, dass die europäische Abhängigkeit vom Riesen aus Fernost selbst beim Christbaum offensichtlich wird.

Da hilft es auch wenig, dass sich mit den Niederlanden mit einem Exportanteil von 3,9 Prozent ein Europäer auf Rang zwei positioniert hat. So, jetzt wird es Zeit aufzubrechen, bevor meine Kinder ungeduldig werden. Auf einem steirischen Berg erwartet uns auf Schiern eines österreichischen Produzenten ein genialer Schitag mit Köstlichkeiten aus der Sind Italiener die besseren Liebhaber?.

Sind Italiener die besseren Liebhaber? kann das alte Jahr ausklingen. Abschließen bleibt mir nur noch eines: Ich wünsche Ihnen, lieber Leser, Prosit Neujahr! Dezember: Noch schnell die Welt erobern Von wegen ruhige Zeit! Ohne meinem Espresso wäre ich dieser Tage nicht überlebensfähig! Wobei, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, kann ich mir ein Leben ohne meinem Sind Italiener die besseren Liebhaber?

zu keiner Jahreszeit vorstellen. Aber das ist ein anderes Thema. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber irgendwie scheint es, als müssten wir in den letzten Tagen des Jahres 2021 noch die Welt erobern. Ich bin gespannt, ob uns das dieses Jahr endlich einmal gelingt. Ein Blick auf die Finanzmärkte verheißt nichts Gutes.

Welteroberung schaut wahrscheinlich anders aus. Mittlerweile notieren wir in vielen Märkten schon deutlich unter den Höchstständen. Das klingt zwar dramatisch, ist es aber nicht. Gerade Aktieninvestoren — allen voran natürlich all jene, die ihr Geld in Technologie-Unternehmen investiert haben — können sich bei den eingefahrenen Gewinnen über das Jahr 2021 wirklich nicht beschweren.

Zum Teil ist der Anstieg auch durchaus begründet, aber von einer fundamental billigen Bewertung kann man wohl wirklich nicht mehr sprechen. Gerade die Hoffnungsfelder Digitalisierung und Pharmazie Stichwort: Covid-19 Impfstoffe sorgen für Euphorie unter den Investoren. Darüber hinaus sorgt die expansive Notenbankpolitik und die Subventionierung auf Staatskosten für die nötige Euphorie.

Und darüber hinaus mehren sich die Inflationssorgen. Das treibt institutionelle und private Investoren zudem in Realwerte. Ob das ein nachhaltiger Trend ist, wird sich erst zeigen.

Einige von Ihnen werden vermutlich richtigerweise auf Warren Buffet getippt haben. Der Chef von Berkshire Hathaway bekleidet diese Funktion schon seit 51 Jahren. Unfassbar, das muss wahre Leidenschaft sein! Es gibt noch fünf weitere Top-Manager, die mehr als 30 Jahre im Amt sind.

Das ist aber die absolute Ausnahme und sehr beeindruckend, da die durchschnittliche Amtszeit lediglich 5 Jahre beträgt. Um die Jahrtausendwende war sie noch doppelt so lange. Das scheint definitiv ein Nachteil unserer schnelllebigen Zeit zu sein. Jetzt heißt es für mich, die letzten Weihnachtsbesorgungen zu machen und vermeintlich wichtige Arbeiten noch vor der Weihnachtspause zu erledigen.

Um nicht völlig geschlaucht am 24. Dezember vor dem Christbaum zu sitzen, gönne ich mir vorher aber noch einen Espresso. Ich wünsche Ihnen, lieber Leser, frohe und entspannte Weihnachtsfeiertage. Sind Italiener die besseren Liebhaber? Bärenmarkt und Highflyer 2021 ist ein außergewöhnliches Jahr. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass wir in trüben Dezembertagen den Blick über eine wunderschöne Schneelandschaft schweifen lassen können. In Zeiten des Klimawandels und Sind Italiener die besseren Liebhaber?

stetigen Erderwärmung eine wahre Seltenheit. Meine Kaffeemaschine zermahlt die Bohnen. Ein starker Kaffee rinnt in meine Espresso-Tasse. Beim Anblick des schwarzen Kultgetränks muss ich unweigerlich an die großen Ölkonzerne denken. Dieser Sektor trägt wesentlich zum Klimawandel bei. Allein Saudi Aramco, Chevron und Gazprom, die das Ranking Sind Italiener die besseren Liebhaber?, zeichnen sich für 10 Prozent der weltweiten Gesamtemissionen verantwortlich. Viele Finanzinstitute haben sich den Kampf gegen den Klimawandel auf ihre Fahnen geheftet.

Nachhaltigkeit ist schließlich das Trendthema schlechthin. Die fossile Energiewirtschaft braucht Geld. Heuer sind nahezu 250 Milliarden Dollar in Form von Anleihen oder Krediten in den Sektor geflossen. Spannend finde ich auch, dass das Emissionsvolumen seit 2016 stabil ist.

All jene, die ihr Geld in Aktien investiert haben, zählen zu den Gewinnern. Zumindest dann, wenn man sein Geld vor allem in die großen Tech-Werte investiert hatte.

Für die Technologiebörse Nasdaq neigt sich ein weiteres erfolgreiches Jahr zu Ende. Eine Performance von 20% kann sich durchaus sehen lassen, nicht wahr? Rechnet man aber die Performance ohne Microsoft, Apple, Nvidia, Alphabet Google und Tesla schaut das Ergebnis mit -20% aber zappendüster aus.

Der breite Markt befindet sich schon im Bärenmarkt, während die Highflyer von einem Hoch zum nächsten eilen. Mal schauen, wie es 2022 weiter geht. An den Märkten rückt die stetig steigende Inflation immer stärker in den Fokus. Diese Woche kündigte die Fed an, die Anleihenkäufe beschleunigt zurückzufahren.

Zudem preisen Marktteilnehmer bereits zumindest drei Zinserhöhungen ein. Vielleicht orientiert sie sich ja auch an der Bank of England, die diese Woche überraschenderweise einmal die Zinsen angehoben hat, um der hohen Inflation entgegenzuwirken. So, liebe Christine, wie wirst du dich entscheiden?

Dezember: Dünne Luft und dünner Sind Italiener die besseren Liebhaber? Das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Bei der Frage, welchen Kaffee Sie besonders gerne trinken, kann es nur eine Antwort geben: einen Espresso! Kurioserweise sehen Sind Italiener die besseren Liebhaber? aber nicht alle so. Im Vereinten Königreich wird bevorzugt auf Instantkaffee zurückgegriffen. Na ja, wenigstens in Italien ist die Welt noch in Ordnung.

Ich muss meine Eltern echt einmal fragen, ob ich italienische Wurzeln habe. Obwohl ein Blick in den Spiegel Antwort genug sein sollte. Im Stabilitäts- und Wachstumspakt wurde einst eine Verschuldung von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung als Obergrenze definiert. In der Eurozone können viele Länder nur davon träumen. In Italien ist die Verschuldung 2020 auf über 150 Prozent der Wirtschaftsleistung Sind Italiener die besseren Liebhaber?. Da kann man die Verschuldung doch einmal ausblenden, meinen Sie nicht auch?

Positiv auf das Budget könnte sich auch eine Milliardenstrafe auswirken, die italienische Wettbewerbshüter gegen Amazon wegen Marktmissbrauchs verhängt haben.

Ob die Berufung des Konzerns erfolgreich sein wird, wird uns erst die Zukunft weisen. Für den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande wird die Luft auch immer dünner. Aufgrund von chronischen Liquiditätsproblemen ist man nicht mehr in der Lage, fällige Zahlungen zu leisten. Chinas Regierung kündigt einen harten Kurs an und will Evergrande in dieser schwierigen Phase nicht unter die Arme greifen. Aus österreichischer Sicht konnte die Voestalpine die erstmalige Aufnahme im Dow Jones Sustainablility Index feiern.

Das Linzer Vorzeigeunternehmen hat es damit als erster europäischer Stahlhersteller geschafft, Sind Italiener die besseren Liebhaber? Nachhaltigkeitsindex gelistet zu werden. Ausschlaggebend dafür war unter anderem das ambitionierte Ziel, bis 2050 völlig klimaneutral produzieren zu können. Für Energieunternehmen ist die Luft in einem Nachhaltigkeitsindex sehr, sehr dünn.

Lediglich zehn Unternehmen weltweit, davon kommt die Hälfte aus Europa, schaffen die Aufnahmekriterien. Nachhaltigkeit liegt voll im Trend.

Dabei geht es aber nicht ausschließlich um grüne Themen. Nachhaltig ist dieser Umgang mit Mitarbeitern aber mit Sicherheit nicht. Aber neun Prozent der eigenen Belegschaft mittels Zoom-Call zu kündigen, empfinde ich respektlos und absolut unangebracht.

Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Vorgehensweise auch ökonomische Nachwehen haben wird. Und diese mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zugunsten des Unternehmens!

Dezember: Börsen-Euphorie ist verflogen Es ist düster. Ausgenommen jene, die schon irgendwann einmal die Omikron Inseln in der Antarktis besucht haben. Aber davon werden vermutlich nur sehr wenige berichten können. Ein Schluck von meinem Espresso. Ich stelle mir gerade die Frage, ob ich ihn in der arktischen Kälte gegen eine Thermoskanne Tee eintauschen würde?

Aber das ist ein anderes Thema. Astronomen unter uns werden wissen, dass Omikron den 15. Und alle Griechen werden in Omikron den 15. Für mich bedeutet Omikron dieser Tage nichts Gutes. Schließlich wird damit eine neue, aggressive Mutation des Corona-Virus bezeichnet. Omikron sorgt auch an den Börsen für Ungemach.

www.eikaiwa1.com: Der Alte, zweite Seite

Die Euphorie scheint weitestgehend verflogen zu sein. Bulle und Bär kriegen sich wieder kräftig in die Haare und blicken in eine nebulöse Zukunft. Diese Woche wurden wieder die aktuellen Inflationszahlen veröffentlicht.

Ausschlaggebend dafür war unter anderem auch der starke Anstieg der Energiepreise. Der Global Commodities Index ist durch die Omikron-Unsicherheiten um mehr als zehn Prozent zurückgegangen.

Na ja, Sind Italiener die besseren Liebhaber? Fed-Präsident Jerome Powell sieht die Entwicklungen ebenfalls mit entsprechender Skepsis. Da ist guter Rat teuer. Uneinigkeit gibt es darüber, wie die zukünftige Notenbankpolitik ausgerichtet werden soll und ob die aktuellen Zahlen nur eine Momentaufnahme sind oder wir uns auf eine längere Phase mit höheren Inflationszahlen einstellen müssen. Jeder von uns steht vor dem Problem, den realen Erhalt seines Vermögens sicherzustellen.

Um das zu bewerkstelligen, muss man schon deutlich ins Risiko gehen. Unterstellt man, dass man im Zinsbereich nach Kosten nicht wirklich viel verdienen wird, benötigt man bei einer optimistischen Ertragserwartung von acht Prozent schon eine Aktienquote von 60 Prozent. Das ist Sind Italiener die besseren Liebhaber? für schwache Nerven und auch definitiv nicht für jeden von uns geeignet.

Da ist es irgendwie beruhigend, dass die Gewinne bei den Unternehmen sprudeln. Die Profit-Margen sind auf das höchste Niveau seit 1950 gestiegen. Die Investoren fokussieren sich auch immer stärker auf das Thema Nachhaltigkeit. Allein 2021 konnten die Fonds Zuflüsse von stolzen 120 Milliarden Dollar erzielen.

Sind Italiener die besseren Liebhaber?

Der Trend nimmt immer mehr an Dynamik an. Neben Aktien stehen auch Immobilien hoch im Kurs. Aber auch hier sind die Preise schon deutlich gestiegen.

Aufgrund der großen Nachfrage sind die Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahr um knapp 20 Prozent und damit noch deutlich mehr als in Europa gestiegen. Die Corona-Krise ist mittlerweile auch in der Bevölkerung angekommen. Mehr als jeder dritte Angestellte und nahezu jeder zweite Pensionist und Selbstständige sind in Europa nicht in der Lage, bei einem abrupten Einkommensverlust den Lebensstandard drei Monate lang aufrechtzuerhalten.

Besonders hart getroffen hat es all jene, die durch die Pandemie ihren Job verloren haben. Im Frühjahr 2020 war die Situation noch deutlich entspannter. Auf dem Küchentisch sehe ich eine Mozartkugel. Die Pandemie hat auch viele Traditionsunternehmen vor große Herausforderungen gestellt. Sind Italiener die besseren Liebhaber?

sind gestrauchelt und mussten die Türen für immer schließen. Jetzt hat es auch den Mirabell-Mozartkugel-Hersteller getroffen. Für die 140 Dienstnehmer und 614 Gläubiger ist die weitere Vorgehensweise offen.

Die Entscheidung ist gefallen und ich kann nicht widerstehen. Was gibt es Schöneres, als mit einem Espresso und einer Mozartkugel in den Tag zu starten. November: Mitnaschen am Krypto-Kuchen In dieser Woche ist wahrlich viel passiert. Ein Schluck von meinem Espresso haucht mir an diesem verregneten, kalten Morgen neues Leben ein. Es fällt mir schwer, meine Gedanken zu ordnen. In Österreich sind die Schotten wieder dicht. Als Unternehmer ist man gefordert.

Man gleitet von einer Corona-Welle zur nächsten. Jede neue Welle bringt neue Herausforderungen und verursacht enormen wirtschaftlichen Schaden. Ein Großteil der Umsätze wird mit dem Weihnachtsgeschäft im November und Dezember lukriert. In den Branchen Unterhaltungselektronik, Uhren und Schmuck, Bücher oder Spielwaren lag der Umsatzanteil im Vorjahr bei mehr als 20 Prozent des Jahresumsatzes.

Viel hat sich dabei in den Online-Bereich verlagert. Allein in Österreich bedeutet das zusätzliche 80.

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