Question: Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern?

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Bindungsstörungen entstehen, wenn das Kind in den ersten drei Lebensjahren keine sichere Bindung zu einem erwachsenen Menschen entwickeln kann. Ein kleines Kind braucht neben der Versorgung mit Nahrung, Kleidung, Wickeln, usw. den Austausch – die Kommunikation – mit anderen Menschen.Bindungsstörungen entstehen, wenn das Kind in den ersten drei Lebensjahren keine sichere Bindung zu einem erwachsenen

Es spiegelt die psychische Entwicklung eines Menschen von der Geburt bis zur Pubertät wider, wobei der Fokus vor allem auf der Entwicklung der eigenen Sexualität liegt. Zusammen mit dem Instanzenmodell bildet das Phasenmodell der psychosexuellen Entwicklung die Grundlage für Freuds Psychoanalyse. Die Psychoanalyse ist eine therapeutische Methode zur Behandlung von seelischen Störungen, Krankheiten oder Fehlleistungen. Zentral ist dabei die Frage nach dem Sinn des Verhaltens und den Gefühlen von Menschen.

Der Grundgedanke der Psychoanalyse ist, dass Konflikte, die ins Unterbewusstsein verdrängt werden, für das seelische Wohlbefinden wieder in das geholt und aufgearbeitet werden müssen. Dementsprechend haben auch Säuglinge eine gewisse Sexualität, die allerdings noch nicht vollständig entwickelt ist. Nach Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern?

handelt es sich bei der psychosexuellen Entwicklung um die psychische Entwicklung eines Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern? von der Geburt bis zur Pubertät. Innerhalb dieser Entwicklung unterscheidet Freud insgesamt fünf Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern?.

In jeder Phase gibt es bestimmte erogene Zonen — in manchen Texten werden diese Zonen auch als Triebe bezeichnet. Die Phasen werden von jedem Menschen in derselben, festgelegten Reihenfolge absolviert. Allerdings kann das Eintrittsalter je nach Kind variieren. Außerdem sind die Phasen nicht immer klar voneinander getrennt. Sie können sich zeitweise auch überlappen. Erogene Zonen sind Körperregionen, deren gezielte Reizung lustvoll wirkt.

Das heißt, es wird eine geschlechtliche Erregung ausgelöst. Die Phasen der Psychosexuellen Entwicklung Das Phasenmodell der psychosexuellen Entwicklung nach Freud besteht insgesamt aus fünf. Die Phasen reichen von der Geburt bis zum Beginn der Pubertät. Wenn die einzelnen Phasen nicht oder unvollständig durchlaufen werden, kann es zu Störungen in der kommen, die auch das Erwachsenenleben beeinflussen. Diese Phase ist dementsprechend davon geprägt, dass das Baby Lust daran empfindet, an Dingen zu saugen.

Psychosexuelle Entwicklung: Definition & Phasen

Es nimmt alles in den Mund, was es finden kann. Neben der Brust der Mutter saugt es gern am Daumen oder am Nuckel. Durch das Saugen können Babys auch Stress abbauen. Störungen in der oralen Phase In der oralen Phase ist die wichtigste Entwicklungsaufgabe die Entwöhnung, denn nur durch die Entwöhnung kann das Baby die orale Phase überwinden und in die nächste Phase übergehen.

Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern?

Bei der Entwöhnung soll das Baby Schritt für Schritt aus der oralen Phase herauswachsen. Dazu gehört beispielsweise auch, dass es vom Stillen an der Brust der Mutter entwöhnt wird. Den Eltern kommt auch eine wichtige Rolle in dieser Phase zu, denn das Kind hört nicht von allein auf, am Daumen zu lutschen oder an der Brust der Mutter zu saugen.

Diese Prozesse müssen von den Eltern unterstützt und eingeleitet werden. Freud hat diese Phase in seinem klassischen Phasenmodell der psychosexuellen Entwicklung allerdings nicht erwähnt. In der narzisstischen Phase entdeckt das Kind langsam seinen eigenen Körper und empfindet dabei eine Form von Lust. Daraus entwickelt sich die Urform der Selbstliebe, der Narzissmus. Störungen in dieser Phase können zu einem verminderten Selbstbewusstsein und einer niedrigen Selbstachtung oder zum extremen Narzissmus führen.

Durch die körperlichen Entwicklungen in dieser Phase entwickelt das Kind die Fähigkeit, den Schließmuskel zu kontrollieren. Dadurch benötigen Kinder irgendwann keine Windel mehr. Mit diesem Schritt entwickeln Kinder eine gewisse Form von Sauberkeit, die sie auch beibehalten wollen.

Mit der Kontrolle des Schließmuskels beginnt das Kind, sich erste Kontrollmechanismen anzueignen und sich somit an die Umwelt anzupassen. Prägend für diese Phase ist, dass die Kinder anfangen, das Töpfchen oder eine Toilette zu benutzen. Störungen in der analen Phase In dieser Zeit ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern eine gewisse Form von Sauberkeit nahebringen.

Sie sollen dem Kind zeigen, dass sie auf die Toilette gehen und keine Windeln mehr tragen sollen. Außerdem sollen sie den Kindern zeigen, dass man sich vor dem Essen die Hände wäscht.

In einigen Fällen Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern? es jedoch dazu, dass zu extrem auf die Sauberkeit geachtet wird. Aber nicht nur das eigene Geschlecht ist interessant, sondern auch das andere rückt mehr in den Fokus. Dadurch stellen Jungen fest, dass Mädchen keinen Penis haben.

Laut Freuds Theorie soll das bei Jungen eine Kastrationsangst und bei Mädchen einen Penisneid auslösen. Freud hat zu seiner Zeit die Kastrationsangst so verstanden, dass Jungen Angst davor haben, dass man ihnen den Penis abschneidet. Verlust des Handys, Autos oder Hauses. Störungen in der phallischen Phase In der phallischen Phase ist die Überwindung des Ödipuskomplexes der wichtigste Entwicklungsschritt, denn nur so kann das Kind seine Rolle als Mann oder Frau finden und einnehmen.

Gelingt das nicht, kann es im zu folgenden Störungen kommen: Der Ödipuskomplex ist ein Begriff, der von Sigmund Freud geprägt wurde. Wird der Ödipuskomplex erfolgreich überwunden, kann das Kind seine Rolle als Mann oder Frau einnehmen. Der Beginn dieses Komplexes liegt in der phallischen Phase. Der Grundgedanke ist, dass ein Kind sich zum andersgeschlechtlichen Elternteil hingezogen fühle und den anderen als Konkurrenz wahrnehme.

Erst wenn das Kind sich vom andersgeschlechtlichen Elternteil abnabele, könne der Komplex gelöst werden. Freud hat den Ödipuskomplex nur auf männliche Kinder bezogen. Der Psychiater Carl Gustav Jung bezeichnet das weibliche Gegenstück als Elektrakomplex. Dabei empfinde das weibliche Kind Hass der Mutter gegenüber und habe den Wunsch, ein Kind vom Vater zu bekommen.

Würde dieser Komplex überwunden, nehme auch das weibliche Kind das Rollenbild der Frau von ihrer Mutter an. Freuds Theorie bezüglich des Ödipuskomplexes hat heute einen fragwürdigen Stellenwert in der Wissenschaft.

Das liegt einerseits daran, dass Jungen und Mädchen heute in der Regel zusammen aufwachsen und somit weder Penisneid noch Kastrationsangst entsteht. Andererseits wissen wir mittlerweile auch, dass es keine strikte Rolle der Frau oder des Mannes mehr gibt und dieses binäre System unsere Gesellschaft nicht ausreichend widerspiegelt. Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern? dieser Zeit entwickelt sich die Sexualität von Kindern zwar weiter, aber der Fokus der Entwicklung liegt bis zum Eintritt ins Jugendalter nicht darauf.

Es gibt außerdem keine erogenen Zonen und das andere Geschlecht wird wieder uninteressant. Die Kinder spielen dann meist nur mit gleichgeschlechtlichen Kindern. Jungen und Mädchen streiten sich oft und finden sich in dieser Phase blöd oder ekelig. Eine Besonderheit dieser Phase ist, dass in der Regel keine Störungen auftreten können, die die Entwicklung langfristig beeinflussen. Die kindliche Sexualität, die dazu diente, den eigenen Körper kennenzulernen, endet langsam.

Dafür entwickelt sich eine erwachsene Sexualität. Jugendliche machen sowohl durch Selbstbefriedigung als auch durch sexuellen Kontakt mit anderen ihre ersten Erfahrungen. In der Pubertät werden Jugendliche aber auch oft von einer inneren Unruhe und Zerrissenheit geplagt.

Störungen in der genitalen Phase In dieser Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern? entwickelt Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern? die sexuelle Reife von Jugendlichen. Ein Grund dafür stellen zum Beispiel Medien dar, da Themen wie Sex und Sexualität immer mehr in Werbung oder Filmen thematisiert werden. Psychosexuelle Entwicklung Phasenmodell - Zusammenfassung In der folgenden Tabelle bekommst du eine Übersicht über die wichtigsten Aspekte der verschiedenen Phasen.

Kritik am Phasenmodell der psychosexuellen Entwicklung Das Phasenmodell der psychosexuellen Entwicklung wurde und wird auch heute noch oftmals kritisiert.

Im Laufe der Zeit treten werden überwiegend die folgenden 5 Kritikpunkte vertreten. Diese Annahme konnte aber bis heute nicht bestätigt werden. Demnach seien Kinder nicht in der Lage, zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen. Heute ist jedoch geklärt, dass Kinder schon von Geburt an eine Beziehung zu ihren Eltern aufbauen. Zudem gilt die These des Ödipus- bzw. Elektrakomplexes in der heutigen Wissenschaft als fragwürdig. Psychosexuelle Entwicklung — Fallbeispiel Die Eltern von Max haben schon lange psychische Auffälligkeiten: Während seine Mutter sehr aufbrausend ist und oft extreme Wutausbrüche hat, ist sein Vater sehr passiv und ablehnend.

Die Behörden entscheiden deshalb, dass Max und Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern? Eltern in eine Eltern-Kind-Einrichtung ziehen sollen. Das Verhältnis zu seinen Eltern ist jedoch schwierig. Der Vater ist sehr zurückhaltend und zeigt kaum positive Emotionen Max gegenüber. Seine Mutter ist schnell überfordert, wenn Max weint. Sie möchte Max nicht stillen und vernachlässigt ihren Sohn immer wieder. Nach einiger Zeit fällt jedoch auf, dass Max immer wieder anfängt zu weinen, wenn seine Eltern zu ihm kommen.

Mit sechs Monaten kommt Max in eine Pflegefamilie. Dort beginnt er, andere Kinder zu schlagen. Das passiert immer dann, wenn er etwas tun soll, was er nicht will.

Generell hat er große Schwierigkeit damit, festgelegte Abläufe einzuhalten. Außerdem lässt er sich nicht berühren. Er schlägt um sich und läuft weg, wenn beispielsweise seine Pflegemutter ihn umarmen möchte. Wenn er von einer Situation überfordert ist, beginnt er, mit seinem Kot zu spielen. Auffällig ist auch, dass er sich nicht kontrollieren kann. Auf der einen Seite kann er Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern? mehr damit aufhören, wenn er von etwas begeistert ist.

Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern?

Andererseits kann er sich bei Wutausbrüchen nicht beruhigen und lässt sich auch durch andere nur sehr schwer wieder trösten. Analyse Bei Max sind Störungen zu erkennen, die laut Freud aus Problemen der oralen und analen Phase entstehen. Da Max nie gestillt und somit auch nicht entwöhnt wurde, hat er eine niedrige Frustrationstoleranz. Deswegen beginnt er, andere zu schlagen. Da seine Eltern in der oralen Phase nicht viel Zeit mit ihm verbracht haben, wurde die Entwicklung des Urvertrauens gestört.

Somit hat er ein großes Problem mit Nähe und zuckt bei Berührung zusammen. Sein stures und aggressives Verhalten lässt Wie entstehen Bindungsstörungen bei Kindern? vermuten, dass es auch in der analen Phase zu Störungen kam. Dass Max mit seinem Kot spielt, unterstützt ebenfalls diese Annahme. Denn die Beschäftigung mit seinen Exkrementen scheint ihm nach wie vor Lust zu bereiten und ihn in unsicheren Situationen zu beruhigen.

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