Question: Was wird bei einer Sterilisation gemacht?

Contents

Bei einer Sterilisation werden beide Eileiter verschlossen oder durchtrennt. Dadurch können Eizelle und Spermien nicht mehr zusammenkommen. Eine Befruchtung ist somit nicht mehr möglich. Lässt sich der Eingriff rückgängig machen?Bei einer Sterilisation werden beide Eileiter

März 2019 Viele Frauen, die keine Kinder mehr haben möchten, denken über eine Sterilisation nach. Dabei werden die Eileiter verschlossen oder durchtrennt, weshalb die Frau dauerhaft unfruchtbar wird. Wer eine Sterilisation in Erwägung zieht, sollte sich deshalb für die Entscheidung ausreichend Zeit nehmen und alle Vor- und Nachteile abwägen. Auch hat der Was wird bei einer Sterilisation gemacht? in der Regel keine Auswirkungen auf die Funktion der Eierstöcke.

Damit bleibt der Hormonhaushalt nach dem Eingriff normalerweise unverändert. Sterilisierte Frauen haben somit weiterhin wie gewohnt einen Eisprung und die Eizelle gelangt auch in den Eileiter. Dort kommt sie jedoch nicht weiter als bis zur verschlossenen Stelle, wo sie schließlich unbefruchtet von der Schleimhaut aufgenommen und auf natürlichem Wege abgebaut wird. Ebenfalls baut sich die Schleimhaut der auf und wird mit der auch bei sterilisierten Frauen wieder aus dem Körper geleitet.

Der Zeitpunkt des Eintritts der sowie das sexuelle Empfinden unterliegen durch eine Sterilisation im Normalfall ebenfalls keinen Veränderungen. Bei einer Sterilisation sollte deshalb mit einer andauernden Unfruchtbarkeit gerechnet werden. Auch vorübergehende Beschwerden — wie sie typisch für die Wechseljahre sind — oder sogar ein vorzeitiger Eintritt der Wechseljahre können nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Als Ursache für die Störungen in der Hormonproduktion wird eine verminderte Durchblutung der Eierstöcke vermutet, da je nach Operationsverfahren umliegende Blutgefäße in Mitleidenschaft gezogen werden können. Das veränderte Empfinden des eigenen Hormonhaushaltes ist in einigen Fällen aber auch darauf zurückzuführen, dass viele der Frauen, die sich für eine dauerhafte Unfruchtbarkeit entscheiden, zuvor mit der verhütet haben.

So werden temporär auftretende, hormonelle Veränderungen teilweise fälschlicherweise mit der Sterilisation in Verbindung gebracht, die eigentlich durch das Absetzen der Pille hervorgerufen werden. Dazu zählen: Verletzungen nebenliegender Blutgefäße oder benachbarter Organe sowie Entzündungen und Störungen der.

Ebenfalls bestehen Was wird bei einer Sterilisation gemacht? gängigen Risiken einerfalls eine solche beim gewählten Verfahren notwendig ist. Wie sicher ist eine Sterilisation? Anders als allgemein angenommen, besteht bei sterilisierten Frauen ein geringes Restrisiko, trotzdem schwanger zu werden. Was wird bei einer Sterilisation gemacht? sicher eine Sterilisation ist, hängt sowohl von der gewählten Operationsmethode, als auch vom chirurgischen Können ab.

Das Verschließen der Eileiter mit Clips gilt als die unzuverlässigste Methode. Beim Durchtrennen und Veröden der Eileiter ist die Versagerrate geringer. Die Sterilisation bei Frauen wird mit einem von 0,2 — 0,3 beziffert.

Das bedeutet, dass von 1. Auch sollte eine bestehende Schwangerschaft zum Zeitpunkt des Eingriffs ausgeschlossen werden. Daher wird empfohlen, die Operation in der ersten Hälfte des Zyklus, also vor dem nächsten Eisprung, durchzuführen. Wer trägt die Kosten für eine Sterilisation? Je nach Operationsmethode schwanken die Kosten für eine Sterilisation zwischen 600 und 1. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist nur in sehr seltenen Fällen möglich. In der Regel wird eine Erstattung der Kosten durch die Krankenkasse nur dann geleistet, wenn eine medizinische Indikation besteht und andere Verhütungsalternativen, wie beispielsweise die Pille oder Spirale, aus gesundheitlichen Gründen nicht in Frage kommen.

Sprechen sie bezüglich der Kostenübernahme mit Ihrem Arzt und Ihrer Krankenkasse. Sterilisationsverfahren im Überblick Es gibt drei verschiedene Sterilisationsverfahren für Frauen. Alle haben zur Folge, dass die Durchlässigkeit der Eileiter unterbrochen wird und eine Befruchtung nicht mehr möglich ist. Laparoskopie: Sterilisation mittels Bauchspiegelung Die gängigste Sterilisationsmethode wird mittels einer Bauchspiegelung laparoskopisches Verfahren durchgeführt.

Durch einen kleinen Schnitt nahe des Bauchnabels wird dabei ein Zugang zum Bauchraum geschaffen. Eine kleine Kamera wird durch einen dünnen Schlauch bis zu den Eileitern geschleust. So kann der Operateur die Eileiter auf einem Monitor sehen. Eine Laparoskopie wird bei lokaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt und dauert ungefähr eine halbe bis ganze Stunde. Die betroffene Frau kann in der Regel noch am Tag der Operation nach Hause.

Was wird bei einer Sterilisation gemacht?

Das Operationsinstrument wird dabei von der Scheide bis in die Eileiter geschoben. Dort werden Spiralen aus Kunststoff oder Metall eingesetzt. Wo die Spiralen platziert werden, wird das Gewebe gereizt und es entsteht nach und nach Narbengewebe.

Dadurch werden die Eileiter undurchlässig und ein Zusammenkommen von Spermien und Eizelle ist nicht mehr möglich. Bei dieser Methode ist — wie auch bei der Laparoskopie — kein anschließender stationärer Aufenthalt erforderlich.

Was wird bei einer Sterilisation gemacht?

Der Eingriff hat gegenüber der Laparoskopie jedoch den Vorteil, dass er ohne Vollnarkose durchgeführt werden kann. Neben der lokalen Betäubung wird Was wird bei einer Sterilisation gemacht? zusätzlich ein Beruhigungsmittel verabreicht. Doch es gibt auch einen Nachteil: Der Erfolg der Operation muss nach drei Monaten mit Hilfe einer Röntgenuntersuchung überprüft werden. Bis dahin muss — anders als bei der Laparoskopie — ein zusätzliches Verhütungsmittel genutzt werden.

Tubenligatur

Minilaparotomie: Sterilisation zusammen mit einer anderen Operation Ein weiteres Sterilisationsverfahren stellt die Minilaparotomie beziehungsweise Laparotomie dar.

Sie wird in viel selteneren Fällen als die anderen Methoden durchgeführt — beispielsweise dann, wenn eine Sterilisation mittels Bauchspiegelung Laparoskopie nicht wie gewünscht vollzogen werden konnte. Das kann bei Was wird bei einer Sterilisation gemacht? Verwachsungen im Bauchraum oder einem sehr geringen Gewicht der Frau der Fall sein kann. Auch ist dieses Operationsverfahren eventuell eine geeignete Option, wenn zeitnah bereits eine andere Operation in der selben Region ansteht.

Es ist beispielsweise denkbar, dass sich eine schwangere Frau im Vorfeld für eine Entbindung mittels entscheidet oder schon klar ist, dass ein solcher notwendig sein wird und die Patientin zudem bereits weiß, dass sie nach der Entbindung keine weiteren Kinder mehr bekommen möchte.

Bei allgemeiner oder örtlicher Betäubung werden bei einer Mini- Laparotonie mittels Bauchschnitt die Eileiter entweder verklebt oder mittels Bändern beziehungsweise Clips verschlossen. Diese Methode stellt einen massiveren Eingriff dar, weshalb sie auch eine längere Regenerationszeit mit einem stationären Aufenthalt von drei bis vier Tagen und stärkere Schmerzen nach sich zieht.

Sterilisation Frau » Ablauf, Risiken, Refertilisierung

Tabellarische Übersicht: Sterilisationsverfahren Laparoskopie Hysteroskopie Minilaparotomie Anwendungsfälle Die häufigste Sterilisationsmethode bei gesunden Frauen Bei gesunden Frauen, die bereit sind, ein bisschen mehr Geld zu investieren. Unsere Experten beantworten alle Fragen rund um Sex und Verhütung. Kann eine Sterilisation rückgängig gemacht Was wird bei einer Sterilisation gemacht?

Eine Refertilisation, also die Wiederherstellung der Fruchtbarkeit, ist nach einer Sterilisation nur sehr schwer oder gar nicht Was wird bei einer Sterilisation gemacht?. Es kann zwar gelingen, die Eileiter wieder freizulegen, doch selbst, wenn dies der Fall ist, garantiert das noch nicht, dass die Frau wieder schwanger werden kann. Je nachdem, welches Operationsverfahren durchgeführt wurde, stehen die Chancen, erneut schwanger zu werden, bei 25 bis 80 Prozent.

Ist es nicht möglich, die Fruchtbarkeit nach einer Sterilisation wieder herzustellen, kann alternativ eine künstliche Befruchtung in einigen Fällen zum Erfolg führen. Obwohl die Chancen für eine Wiederherstellung der Fruchtbarkeit in Abhängigkeit von der gewählten Operationsmethode gut liegen können, sollte dies bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Sterilisation keine Rolle spielen. Nach jetzigem medizinischem Stand muss immer davon ausgegangen werden, dass der Eingriff einer Refertilisation die angestrebte Fruchtbarkeit möglicherweise Was wird bei einer Sterilisation gemacht?

zurückbringen kann. Deshalb ist eine Sterilisation nur jenen Frauen zu empfehlen, die sich wirklich sicher sind, dass sie mit der Familienplanung abgeschlossen haben. Eine Sterilisation sollte wohlüberlegt sein Eine Sterilisation kann für eine Frau — in Abhängigkeit ihrer Lebensumstände — eine geeignete Verhütungsmethode sein.

Sie erfordert jedoch einen operativen Eingriff, dessen Folgen gründlich überdacht werden müssen. Die Einstellung zur Familienplanung kann sich mit der Veränderung der eigenen Lebensumstände wandeln. Ein neuer Partner oder eine Scheidung können gute Gründe dafür sein, dass unerwartet doch noch ein erneuter Kinderwunsch geweckt wird. Daher ist eine Sterilisation ganz besonders in jungen Jahren nur nach reiflicher Überlegung zu empfehlen.

Das Risiko, den Eingriff später einmal zu bereuen, ist umso höher, je jünger die betroffene Frau bei der Sterilisation ist. Vor allem einschneidende Ereignisse wie eineein Schwangerschaftsabbruch, eine schwere oder belastende Ereignisse in der Partnerschaft können schnell zu kurzfristigen Fehlentscheidungen führen.

Schätzungsweise jede dritte Frau, die sich für den Weg der Sterilisation entscheidet, bereut ihre einstige Entscheidung im weiteren Verlauf ihres Lebens in irgendeiner Form. Bevor eine Sterilisation durchgeführt wird, sollte man sich absolut sicher sein, dass auch in späteren Lebensumständen kein Kinderwunsch bestehen wird. Lebt eine Frau in einer festen Partnerschaft, sollten beide Partner abwägen, ob anstatt der Sterilisation der Frau eventuell auch einealso eine Sterilisation des Mannes, bei der die beiden Samenleiter im Hodensack durchtrennt werden, in Frage kommen könnte.

Obwohl eine Vasektomie einfacher durchzuführen ist, werden mehr Was wird bei einer Sterilisation gemacht? bei Frauen vorgenommen.

Contact us

Find us at the office

Cudd- Lehnert street no. 7, 84569 New Delhi, India

Give us a ring

Esly Garzone
+76 910 442 603
Mon - Fri, 10:00-16:00

Contact us