Question: Warum nickt man mit dem Kopf?

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Bedeutung in der westlichen Kultur. In der Funktion als Bejahung wird Nicken auch häufig zur Bestärkung des Gesprochenen benutzt. Ein einfaches Nicken symbolisiert dem Gesprächspartner in der Regel Zustimmung, während ein langsames, wiederholtes Nicken auf Verständnis und aufmerksames Zuhören hinweist.

Es war ein Alptraum, den Nick Ward 1979 bei der Fastnet-Regatta erlebte: In einem Orkan nahm das Boot schweren Schaden. Die Crew wurde gerettet und ließ ihn zurück, weil sie ihn für tot hielt. Tagelang trieb der Segler auf dem Meer und kämpfte gegen den Wahnsinn - indem er mit einem Toten diskutierte. Der Sturm tobte mit ungebrochener Kraft, als Nick Ward erwachte.

Das Letzte, woran er sich erinnerte, war dieses fahle Licht, das durch den überkippenden Kamm der Riesenwelle geschimmert hatte. Nun hing er im Wasser, nur von seiner Sicherungsleine gehalten. Wo waren bloß Gerry, Dave, Matt, Mike und David? Unterkühlt und ausgepumpt zog er sich an Deck. Es dauerte ein paar Sekunden, dann sah er es: Der Stauraum, in dem zuvor die Rettungsinsel gelegen hatte, war leer.

Er brüllte die Namen seiner Mitsegler. Mitten in einem Orkan, auf einem nur neun Meter langen Boot mit geborstenem Mast. An der Grenze Warum nickt man mit dem Kopf? Wahnsinn Hatten sie ihn im Warum nickt man mit dem Kopf? gelassen? Unvorstellbar, aber es sah danach aus. Bis er seinen Mitsegler Gerry entdeckte.

Er trieb leblos im Wasser. Fast genauso lange hat er gebraucht, bis er diese Ereignisse in einem Buch verarbeiten konnte. Es dokumentiert eindrucksvoll den Überlebenswillen eines Warum nickt man mit dem Kopf?, der lauthals gegen die Einsamkeit ansingt, der stundenlang mit einem Toten redet. Ein Mann an der Grenze zum Wahnsinn. Wards Geschichte ist eine Tragödie in einer Tragödie: Im August 1979 mündete die traditionsreichste europäische Hochseeregatta, das Fastnet Race, in der größten Katastrophe im Segelsport: Wegen einer zu späten Wetterwarnung kenterten Dutzende Yachten, fünf Boote sanken, 15 Segler starben.

Ein unheimlicher Abendhimmel Dabei hatte die 600-Seemeilen-Regatta von Südengland nach Irland und wieder zurück am 11. August 1979 bei bestem Wetter begonnen. Und für Ward, in der Nähe des Starthafens Cowes geboren, bedeutete das Rennen eine Rückkehr ins Leben: Im Alter von 15 hatte er eine schwere Hirnblutung erlitten. Mühsam hatte er als Teenager jede kleinste Bewegung seines Körpers ein zweites Mal erlernen müssen. Es war der Wunsch, wieder segeln zu können, der ihn diesen Kampf gewinnen ließ.

Jetzt, mit 23 Jahren, war er wie durch ein Wunder fast genesen, selbst wenn ein Bein gefühlstot blieb und er Medikamente gegen Epilepsie nehmen musste. Und auch auf dem Wasser lief alles blendend. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Wir alle blickten wie gebannt auf die Farbenpracht.

Warum schüttelt man bei Nein den Kopf und nicht bei Ja?

Kündigte der Himmel schweres Wetter an? Mir war aufgefallen, dass alle Möwen verschwunden waren. August abends eine maximale Windstärke von 8. Da tobte schon ein Orkan mit Windstärke 12 über der Keltischen See. Mehrmals war die Mastspitze schon unter Wasser gedrückt worden, ein Durchkentern drohte, bei dem das Schiff schließlich kieloben liegen würde.

Wir konnten nichts anderes tun, als uns angestrengt auf die tosende, brüllende Hindernisbahn vor und hinter uns zu konzentrieren.

Warum nickt man mit dem Kopf?

Mike und ich waren erschöpft, durchnässt und demoralisiert, hielten aber immer noch die Pinne. Der Sicherheitsgurt spannte sich um meine Brust, weil ich mit entsetzlicher Geschwindigkeit mitgeschleift wurde.

Der eisige Wasserstrom riss die oberen Knöpfe meiner Öljacke auf und drang durch die Kragenöffnung ein. Die wärmende Kleidung sog sich voll bis zu den Socken. Wie ein Sack Zement wurde ich hinabgezogen. Skipper David entschied, einen Notruf abzusetzen. Kein ungefährliches Vorhaben, denn dafür musste er in die Kajüte, wo der Sturm lose Gegenstände wie in einer Waschtrommel umherschleuderte.

Sein Sohn Matthew schleppte den blutenden und bewusstlosen Segler aus der Kajüte. Nun entbrannte ein heftiger Streit, was zu tun sei. Sollte man an Bord bleiben?

Warum nickt man mit dem Kopf?

Ward hielt das für selbstmörderisch. Ihr Rumpf aus kaltem, hartem Glasfaserkunststoff war viel besser als jedes weiche, aufgeblasene Gummifloß.

Als der halb bewusstlose Skipper dem Plan zum Verlassen des Bootes mit einem schwachen Nicken zustimmte, war die Entscheidung gefallen. Nick Ward war entsetzt, er hielt den Verletzten für unzurechnungsfähig. Hatten sie ihn wegen des Streits alleine gelassen? Er glaubte nicht mehr daran, als er den schlaffen Körper seines Mitseglers Gerry entdeckte, der von der Sicherungsleine gehalten im Wasser neben dem Boot trieb.

Der Affe im Kopf. Warum Du tieferes Glück verpasst, zwiegespalten bist und nicht vorankommst im Leben.

Als er ihn an Bord gehievt hatte, merkte er, dass Gerry nicht tot war. Nick Ward gelang es, ihn zu beatmen.

Ich nahm meinen Handschuh Warum nickt man mit dem Kopf? und schloss ihm die Augen. Für eine Sekunde überlegte er, seinen Kameraden einfach über Bord zu werfen. Nein, das konnte ich auf keinen Fall über mich bringen. Niemand hätte einem Freund und Bordkameraden so etwas angetan.

Ward fragte ihn, was er tun solle. In die Kajüte gehen, auf die Gefahr hin, dort von herumfliegenden Gegenständen getroffen zu werden? Außerdem musste er dringend essen und trinken. Ich fand das ganz in Ordnung.

Nicht normal, aber in Ordnung. Indem ich mich mit ihm beriet, gewann ich Klarheit und Zuversicht. Warum sollte ich damit aufhören?

Ich musste meinen Geist beschäftigen. Seine Tabletten gegen Epilepsie waren vom Wasser aufgelöst. Eine Dose Ananas konnte er nicht öffnen. Nur ein unversehrter Karton Milch gab ihm etwas Kraft. Dann bemerkte er, dass das Wasser in der Kajüte stieg. Verzweifelt begann Ward, mit einem Eimer zu schöpfen. Ich empfand den abartigen Wunsch, Gerry körperliche Schmerzen zuzufügen. Dass ich meinen Zorn an Gerry ausließ, hatte für mich etwas Befreiendes, war aber zugleich Zeichen einer entsetzlichen, quälenden Einsamkeit, mit der ich nicht fertig wurde.

August 1979 dauerte, desto verzweifelter wurde der Schiffbrüchige. Sobald er sich vom Wasserschöpfen ausruhte, wusste er, dass es tödlich sein könnte, einfach einzuschlafen. Ich begann mir die Leuchttürme an Warum nickt man mit dem Kopf? Südküste Cornwalls vorzustellen und Gerry meine Kenntnisse vorzuführen. Immer wieder spulte ich sie an der Kanalküste entlang von Westen nach Osten ab. Dann sagte ich die Telefonnummern meiner Familie einschließlich der Nummer meines Bruders in Hongkong auf.

Als Ward kurz vor Sonnenuntergang die Hoffnung fast aufgegeben hatte, sichtete ihn ein Segelboot, und er schoss eine Signalrakete ab. Wenig später barg ein Hubschrauber der Royal Navy erst den toten Gerry, dann den Überlebenden. Erst nach und nach erfuhr Ward, was passiert war, nachdem er das Bewusstsein verloren hatte. Die Crew schnitt seine Sicherungsleine durch, konnte den bewusstlosen Skipper aber nicht halten; Warum nickt man mit dem Kopf?

wurde nie gefunden. Der Rest der Mannschaft hielt auch Gerry und Nick für tot, die regungslos unter einem Gewirr von Seilen lagen.

Die Männer nahmen die Rettungsinsel und verließen das Boot. Stunden später wurden sie von einem Hubschrauber gefunden. Nick Ward fragt sich bis heute, warum seine Mitsegler nicht genauer prüften, ob Gerry und er wirklich tot waren. Niemand entschuldigte sich bei ihm, der Kontakt zu seinen Freunden brach ab. So kann er heute nur Gerry dankbar sein. Noch als Toter hat er mir geholfen, am Leben zu bleiben. August 1979 nordwestlich der britischen Scilly-Inseln ohne Mast durch die immer noch unruhige Keltische See.

Am Tag zuvor hatte ein Sturm die Teilnehmer der Fastnet-Regatta überrascht. Die Aufnahme wurde aus einem Rettungshubschrauber der Royal Navy gemacht. Kurz vor dem Unglück: Der passionierte britische Segler Nick Ward, hier eine Aufnahme von 1978, überlebte nur mit viel Glück die Katastrophe bei der berühmten Fastnet-Regatta im Jahr 1979.

Das Boot geriet in Seenot - und Ward wurde von seinen Mitseglern zurückgelassen, weil sie ihn für tot hielten. Großeinsatz: Ein Helikopter der britischen Royal Navy bringt am 14. Ende eines Alptraums: Rettungsmann Peter Harrison wird am Abend des 15.

Erst birgt er den verstorbenen Gerry Winks, dann den Überlebenden Nick Ward, der die Hoffnung auf eine Rettung zu diesem Zeitpunkt schon fast aufgegeben hatte. Um vor Müdigkeit nicht einzuschlafen, sagte er sich die Telefonnummern seiner Familie auf oder zählte sich alle Leuchttürme an der Südküste Englands auf.

Er Warum nickt man mit dem Kopf? gegen die Einsamkeit Lieder von Pink Floyd und sprach stundenlang mit seinem toten Mitsegler Gerry.

Das habe ihm, sagte Ward später, das Leben gerettet. Sieger eines tödlichen Rennens: Von den mehr als 300 Booten, die am 12. August 1979 beim Fastnet Race an den Start gingen und zwei Tage später in einen tosenden Orkan gerieten, erreichten nur 85 das Ziel. Alle anderen Yachten schieden entweder aus, mussten in dem Unwetter aufgegeben werden oder sanken.

Hier hält er am 16. Fatale Prognose: Ein Retter birgt die Leiche eines Seglers, der bei der traditionellen Fastnet-Regatta ums Leben gekommen war. August 1979 nach dem Sturm mit gebrochenem Mast durch die stürmische See. Insgesamt mussten aufgrund von Sturmschäden 19 Boote verlassen und später geborgen werden.

Fünf Yachten sanken in dem Orkan, von dem das Wettkampffeld überrascht wurde. August 1979 wird ein Opfer der Tragödie des Fastnet-Rennens mit Hilfe einer Winde aus dem Wasser an Bord eines Helikopters gezogen. Bei der Warum nickt man mit dem Kopf? Segelregatta waren die Teilnehmer in einen Sturm mit Windstärke 12 geraten. Etliche Boote kenterten, gerieten in Seenot oder sanken, insgesamt 15 Teilnehmer der Regatta starben.

Es ist bis heute die größte Katastrophe bei einem Segelrennen.

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