Question: Wie wirken sich Depressionen auf den Körper aus?

Bekannt ist, dass - abseits des Gehirns - unbehandelte schwere Depressionen auch verschiedene körperliche Veränderungen auslösen, etwa ein Mineralverlust in den Knochen, die Fettanlagerungen am Bauch, eine verstärkte Blutgerinnung. Es besteht dann ein erhöhtes Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen.

Was sind die Folgen einer Depression?

Häufig kommt es zusätzlich zu Problemen am Arbeitsplatz. Diese krankheitsbedingten sozialen Beeinträchtigungen sind erheblich und scheinen bei vielen Patienten auch nach Abklingen der depressiven Symptome anzuhalten. Als Folge neigen depressive Patienten zu Missbrauch von Alkohol, Medikamenten oder Drogen.

Wie äußert sich eine Depression körperlich?

Zu den körperlichen Beschwerden, die auf eine Depression hindeuten, zählen: allgemeine körperliche Abgeschlagenheit, Mattigkeit; Schlafstörungen (Ein- und/oder Durchschlafstörungen); Appetitstörungen, Magendruck, Gewichtsverlust, Verdauungsprobleme wie Verstopfung (Obstipation) oder Durchfall (Diarrhöe);

Welches Organ löst Depressionen aus?

Fortschreitende Erkrankung: Im Laufe einer Depression verändert sich das Gehirn immer mehr. Eine Studie zeigt: Je länger das Leiden unbehandelt bleibt, desto stärker entzündet sich das Denkorgan.

Unabhängig von der Art der Erkrankung: An wen können sich Betroffene wenden, wenn sie aufgrund von psychischen Beschwerden Hilfe benötigen? Die Anzeichen für psychische Erkrankungen können vielfältig sein.

Depressionen beispielsweise gehen laut Robert Koch-Institut mit Beschwerden wie Traurigkeit, Schlafstörungen, innerer Unruhe, Gereiztheit, Energieverlust oder Appetitverlust einher. Betroffene fühlen sich so niedergeschlagen, dass sie sich aus diesem Tief nicht mit eigener Kraft befreien können.

Selbstmord von Chester Bennington: Wie sich Depressionen auf den Körper auswirken

Bemerken Menschen Symptome dieser Art über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen, sollten sie Hilfe suchen. Der erste Schritt kann bereits sein, mit Menschen zu sprechen, die einem nahestehen.

Manche Menschen behalten psychische Probleme für sich. Doch es kann helfen, sich zu öffnen — gegenüber der Partnerin, dem Partner, einem Verwandten oder einer Freundin, einem Freund. Dadurch können sich Betroffene vom Wie wirken sich Depressionen auf den Körper aus?

lösen, allein mit der Krankheit zu sein. Wenn es um die Gesundheit geht — und auch um die Psyche — ist er eine der wichtigsten Anlaufstellen: der Hausarzt.

Er kennt im Idealfall die Krankengeschichte und kann körperlich bedingte Erkrankungen ausschließen. In der Regel stellt der Hausarzt die Erstdiagnose und überweist den Patienten bei Bedarf an einen. Je nach Einzelfall ist auch eine Überweisung in eine psychiatrische Klinik möglich.

Nach der Erstdiagnose folgt die Kontaktaufnahme zu einem Psychiater oder Psychotherapeuten. Erkrankte können sich aber auch direkt an einen dieser Therapeuten wenden, ohne zuvor ihren Hausarzt einzubeziehen.

Eine Übersicht nach Postleitzahl und Kontaktmöglichkeiten finden Sie beispielsweise die. Selten bekommen Patienten jedoch sofort einen Platz für eine Psychotherapie. Zwischen der Wie wirken sich Depressionen auf den Körper aus?

Anfrage beim Psychotherapeuten bis zum Behandlungsbeginn vergehen meist mehrere Monate. Rund 40 Prozent der Patientinnen und Patienten warten mindestens drei bis neun Monate auf den Beginn einer Behandlung.

Grundsätzlich ist jeder niedergelassene Psychotherapeut verpflichtet, Sprechstunden für Therapiesuchende anzubieten.

Wie wirken sich Depressionen auf den Körper aus?

Konkret müssen sie 100 Minuten pro Woche zur Verfügung stellen, wobei sie mindestens 25 Minuten pro Patient aufwenden müssen. In diesen Sprechstunden schildern Betroffene ihre Probleme — es ist eine kurzfristige und einfache Möglichkeit, mit einem Psychotherapeuten in Kontakt zu treten.

Patienten sind seit dem 1. April 2018 verpflichtet, ein solches Erstgespräch wahrzunehmen.

Sieben Anzeichen für Depressionen, auf die man achten sollte

In der Sprechstunde erstellt der Experte unter Umständen eine erste Diagnose. Sind die psychischen Probleme gravierend, steht Betroffenen eine Psychotherapeutische Akutbehandlung offen. Dadurch lassen sich Symptome kurzfristig behandeln. Besteht weiterer Behandlungsbedarf, kommen eine Kurz- oder Langzeittherapie infrage.

Vor Aufnahme dieser Maßnahmen sind jedoch zwei bis vier vorbereitende Sitzungen verpflichtend. Darin klären Patient und Therapeut, ob eine Psychotherapie sinnvoll ist und: ob sie die weitere Behandlung gemeinsam angehen möchten. Damit Gesetzliche Krankenkassen die Kosten für eine Psychotherapie übernehmen, müssen Patienten grundsätzlich einen Antrag bei ihrer Krankenkasse stellen.

Die entsprechenden Formulare hält in der Regel der Psychiater bzw. Bei Privatversicherten können sich die Regelungen von Versicherung zu Versicherung unterscheiden. Am besten kontaktieren sie ihre Versicherung und informieren sich über die Konditionen. Unter den Rufnummern 0800-1110111 und 0800-1110222 bekommen Erkrankte und Angehörige Soforthilfe.

Die Hotline ist täglich 24 Stunden erreichbar, anonym und kostenlos. Zudem gibt es ein muslimisches Seelsorgetelefon, das rund um die Uhr unter 030-443509821 erreichbar ist. Die Rufnummer: 0241-8036777 erreichbar montags bis freitags jeweils 9 — 12 Uhr und 13 — 16 Uhr.

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat ein unter der Nummer 0800-3344533 eingerichtet erreichbar immer Montag, Dienstag und Donnerstag 13 — 17 Uhr sowie Mittwoch und Freitag 8.

Wie wirken sich Depressionen auf den Körper aus? Hotline ist kostenlos und informiert Betroffene und Angehörige über Anlaufstellen bei psychischen Problemen. Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an seelischen Problemen. Das zeigt sich auch anhand der Entwicklung von Arbeitsausfällen hierzulande: belegen, dass die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage der gesetzlich Versicherten aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen im Vergleich von 2011 zu 2016 deutlich gestiegen ist — von 63,65 Millionen auf 91,93 Millionen Tage.

Dabei hat sich auch die durchschnittliche Krankheitsdauer von rund 36 Tagen pro Fall auf 40 Tage erhöht. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.

Wie wirken sich Depressionen auf den Körper aus?

Psychotherapie-Richtlinie: Was ändert sich ab 1. Strukturreform: Das neue ambulante Versorgungsangebot. Vermittlung von Terminen beim Facharzt und Psychotherapeuten. Erste Schritte - ein Handlungsleitfaden in 7 Schritten für den Weg zur richtigen Psychotherapie. Gesundheit in Deutschland — Einzelkapitel: 02 Wie steht es um unsere Gesundheit?

Robert Koch-Institut zum Weltgesundheitstag 2017: Daten und Fakten zu Depressionen.

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