Question: Was besitzt ein Mönch?

Daneben dürfen Mönche noch ein Leibchen (amsaka) und einen Gürtel (kâya bandha) besitzen, der zu tragen ist [Cullavagga 278]; auch beliebig viele Tücher (minderer Qualität) zum Bedecken von Körperteilen, die von Hauterkrankungen, z. B. Krätze, betroffen sind [Mahavagga 354].

Wo Leben die buddhistischen Mönche?

Insgesamt gibt es eine halbe Million Mönche, Novizen und Nonnen in Myanmar. Einige gehen für ihr gesamtes Leben ins Kloster, andere nur einige Monate. Vor allem Kinder aus armen Familien entscheiden sich für diesen Weg, da ihre Eltern nicht mehr für sie sorgen können. Das Kloster bietet ihnen eine Zukunft.

Welche Pflichten haben Mönche?

Das Mönchtum kann definiert werden als Absonderung von der Form der Religionsausübung, die für die Mehrheit der Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft typisch ist, und Übernahme eines durch Askese und Gebet geprägten Lebensstils.

Diese Methode wurde und wird von vielen Buddhisten praktiziert, auch schon bevor sich Zen als eigene Richtung etablierte. Im Zen wird aber auf diese Methode besonderer Wert gelegt. Die Betonung der Meditation spiegelt sich auch in den Legenden, die sich um den Stammvater des Zen Buddhismus, Bodhidharma, ranken.

Die legendäre Gestalt des Bodhidharma Daruma Portraits Der Indische Mönch Bodhidharma jap. Bodaidaruma oder schlicht Daruma soll im Jahr 520 nach China gekommen sein, wo er allein durch sein physisches Erscheinungsbild Aufsehen erregte.

Die Ikonographie des Zen zeichnet ihn jedenfalls als stark behaartes, bärtiges Raubein mit hervorquellenden Augen, Was besitzt ein Mönch? stark an die Darstellungen von oder oni erinnert.

Nachdem er China von Süden nach Norden Was besitzt ein Mönch? hatte und unter anderem den frommen Kaiser Wu brüskierte, soll dieser unheimliche Mönch neun Jahre lang gegen eine Mauer gewandt im Meditationssitz zazen verharrt haben, ohne sich durch Mitmönche, die sich ihm als Schüler andienten, aus der Ruhe bringen zu lassen. Erst Huike, der erste chinesische Chan-Patriarch, soll seine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt haben, indem er sich selbst einen Arm abhackte.

Bodhidharma wiederum soll sich die Augenlider abgeschnitten haben, um während der Meditation nicht einzuschlafen. In Japan weiß die Legende von Bodhidharma außerdem noch zu berichten, dass sich infolge seiner Meditation seine Arme und Beine rückgebildet hätten. Die japanische Volksreligion hat daraus schließlich die glücksbringende daruma-Puppe gemacht, ein Stehaufmännchen, das nur aus Kopf und Rumpf besteht s.

Rinzai Auf Bodhidharma folgte in China eine Reihe berühmter Patriarchen, die jeder ihren eigenen Was besitzt ein Mönch? Stil hatten. Besonders berühmt ist Meister Linji jap. Die Anekdoten dieser Patriarchen bilden so etwas wie den Kanon des Zen Buddhismus. In ihnen offenbart sich ein im Zen fundamentales Prinzip: Erleuchtung kann nicht durch Studium vermittelt werden, sondern nur durch unmittelbare Erleuchtungserfahrung jap.

Diese Erfahrung steht in vollkommenen Gegensatz zum Alltagsbewusstsein und überkommt einen überfallsartig. Die kōan mögen spielerischen Charakter haben. Zugleich drücken sie aber auch aus, dass die Suche nach der Erleuchtung nur dann erfolgreich ist, wenn sie mit dem Ernst einer Entscheidung auf Leben und Tod verbunden ist.

Daher auch das häufige Motiv der physischen Gewalt in den Zen-Geschichten und auch ein möglicher Appeal, den Zen für die japanische Kriegerklasse hatte. Was besitzt ein Mönch? seiner privilegierten Mittel, zur Erleuchtung zu gelangen, lässt sich Zen als das genaue Gegenteil des auffassen. Im Mittelpunkt steht die eigene Anstrengung, das eigene Wollen, das ein absolutes Ausmaß erreichen muss: jiriki, nicht tariki.

Die Beherrschung des eigenen Willens, die Selbstdisziplin schiebt sich dabei im Zen gegenüber dem Glauben in den Vordergrund. Was man glaubt, scheint oft gar nicht mehr von Bedeutung.

Vor allem darf man sich durch den Gegenstand seiner Glaubensverehrung nicht von seinem Weg Was besitzt ein Mönch? Übung abbringen lassen. Sōtō Zen war ursprünglich die asketischere und strengere Richtung.

Was besitzt ein Mönch?

Ihr Begründer, Dōgen Kigen 1200—1253ist heute der vielleicht bekannteste Vertreter des japanischen Zen überhaupt. Dōgen war jedoch zu seinen Lebzeiten nicht mehr als der Abt eines sektiererischen Klosters in einer abgelegenen Provinz.

Auch unter seinen Nachfolgern blieb Sōtō Zen weit hinter der Bedeutung von Rinzai Zen zurück und verbreitete sich vor allem in ländlichen Gebieten. Die charakteristische Schädelform findet sich auf anderen Portraits von ihm. Yōsai sitzt auf dem traditionellen Abtsessel, in der Hand den Stock. Man beachte, dass Yōsai zwar auf einem erhöhten Stuhl sitzt, die Schuhe aber ausgezogen und die Beine überkreuzt hat.

Diese Sitzweise ist auch auf vielen anderen Was besitzt ein Mönch? zu beobachten. Bildquelle: Gründermönche des japanischen Zen Die Rinzai-Schule erfuhr hingegen eine massive Förderung durch das neu gegründete Shōgunat in Kamakura.

Was besitzt ein Mönch?

Die historische Rolle des Zen ist daher eng mit der Etablierung einer neuen Herrschaftsordnung durch den Kriegeradel in der Kamakura-Zeit verknüpft. Gozan-Klöster in Was besitzt ein Mönch? Als buddhistischer Orden wurde Zen in Japan durch Myōan Yōsai oder Eisai, 1141—1215 begründet, nachdem er selbst in China in den Chan-Orden eingeweiht worden war. Eisai verdankte die rasche Akzeptanz seiner neuen Richtung zum einen der Tatsache, dass man von chinesischen Chan-Meistern wusste, aber noch niemand vor ihm in den Besitz einer formalen Weitergabeberechtigung gekommen war.

Zum anderen kooperierte Eisai eng mit den etablierten japanischen Schulen, vor allem mit der Shingon-shū, und bestand nicht auf einer puristischen, kompromisslosen Linie, wie sie für den Sōtō Zen charakteristisch werden sollte Dōgen kritisiert die gleiche Kompromissbereitschaft bereits bei den Linji-Kollegen in China.

Andererseits hatte auch Eisai mit Gegnern, vor allem Was besitzt ein Mönch?

Anguttara Nikaya IV.11

der Tendai-Schule zu kämpfen. Das führte dazu, dass er Kyōto verließ und im neu errichteten Shōgunat von Kamakura einen wichtigen Gönner fand. Das Shōgunat unterstützte Eisai dabei, ein Klostersystem, wie es bereits im chinesischen Chan bestand, zu errichten. Dieses bestand aus fünf Haupttempeln und wurde dementsprechend gozan Fünf Berge System genannt.

Mit der Errichtung dieser Klöster erhielt Eisais Richtung Rinzai Zen in Kamakura eine ähnliche Funktion, wie sie Tendai, Shingon und die für den Kaiserhof in Kyōto hatten. Es ist fraglich, ob diese Förderung der neuen buddhistischen Richtung wirklich aufgrund einer besonderen Affinität zwischen der Strenge des Zen und dem Ethos der Krieger erfolgte, wie häufig behauptet wird.

Zen unter den Ashikaga Shōgunen Der ist wahrscheinlich das meist photographierte Bauwerk Kyōtos. Ursprünglich als Teehaus für den Shōgun konzipiert, ging er später in den Besitz des Zen-Klosters Shōkoku-ji über. Das Gebäude fiel 1950 einem Brandanschlag zum Opfer und wurde danach originalgetreu wiedererrichtet.

Dennoch vermisst man ein wenig die historische Patina. Muromachi-Zeit, errichtet 1398, 1950 zerstört, 1955 wieder errichtet ©2004 Ex-Shōgun Ashikaga Yoshimitsu Das Kamakura Shōgunat wurde bekanntlich von der Dynastie der Ashikaga verdrängt, die das politische Zentrum Japans 1336 wieder nach Kyōto verlegte.

Die Regierungszeit der Ashikaga Shōgune Muromachi-Zeit, 1333—1573 gilt als die Blütezeit der gozan-Klosterkultur. Tuschmalerei und Tee-Kultur bildeten zusammen mit chinesischer und japanischer Dichtung die wichtigsten Künste, die in den Klöstern gepflegt und mit dem Adel geteilt wurden.

Ashikaga Yoshimitsu wurde nach seinem offiziellen Rücktritt als Shōgun sogar selbst Zen-Mönch, was ihn aber nicht daran hinderte, weiterhin politische Macht auszuüben. Für sie war Zen keineswegs gleichbedeutend mit Was besitzt ein Mönch?, Kalligraphie und Dichtung.

In der künstlerisch überhöhten gozan-Kultur zur Zeit der Ashikaga stellte im Was besitzt ein Mönch? China das große Vorbild dar. Es war beispielsweise ein Zen-Mönch, Keian Genju, der nach einem siebenjährigen Was besitzt ein Mönch? in China 1467—1473 neue Standards zur Übertragung des Chinesischen ins Was besitzt ein Mönch?

bzw. Außerdem machte er den neo-konfuzianischen Philosophen Zhu Xi in Japan bekannt und gründete in Kagoshima Kyūshū eine neo-konfuzianische Gelehrtenschule. Die sinologische Kompetenz der Zen-Mönche führte also dazu, dass auch nicht-buddhistische Denktraditionen des Konfuzianismus und Daoismus gerade in Zen-Klöstern gepflegt wurden. Es ist daher auch kein Zufall, dass die der frühen Edo-Zeit 17.

Dies zeigt, dass die Entwicklung des Zen in Japan historisch differenziert zu betrachten ist. Man muss außerdem bedenken, dass nicht alles, was unter Beteiligung von Zen-Mönchen in Japan entstand, zwangsläufig Zen ist.

Ein Mönch spaltet die Kirche

Tatsächlich war aber Krieger nicht gleich Krieger, Samurai nicht gleich Samurai. Zen war vor allem eine Religion der Kriegerelite, die sich zugleich an der Kultur des Hofes orientierte.

In den Provinzen schlossen sich Krieger und Bauern dagegen zu rebellischen Gruppen zusammen, die als Ikkō-shū bekannt wurden. Sie stellen die Vorläufer des heute noch weit verbreiteten Jōdo Shinshū Buddhismus dar s. Die niederrangigen Kämpfer in den Provinzen waren also eher für die Lehren des Reinen Landes jōdo empfänglich. Zwischen ihnen und der gozan-Kultur in Kyōto herrschte wohl eine ähnliche Kluft, wie zwischen Kriegern und Hofadeligen zur Zeit des Genji monogatari.

Was besitzt ein Mönch?

Gab es also überhaupt einen Unterschied zwischen Zen-Mönchen und den Angehörigen anderer buddhistischer Richtungen? Einen guten Einblick gibt hier die Geschichtensammlung Shasekishū, deren Autor, Mujū Ichien 1226—1312selbst dem Zen nahe stand. Seine Bewunderung für die neue Was besitzt ein Mönch? äußert sich beispielsweise in der Art, wie er über den Tod damals berühmter Zen-Meister berichtet.

Sie sollen nicht nur jeweils ein Todesgedicht im chinesischen Stil gedichtet haben, das sie vor ihrem Ableben rezitierten, sie waren auch in der Lage, den Zeitpunkt ihres Todes vorherzusagen und verschieden dann in aufrechter Meditationshaltung. Mujū berichtet mit ähnlicher Anerkennung aber auch von Amida Buddhisten, die bis zu ihrem Tod unverwandt das nenbutsu rezitierten.

Mujū selbst hat sicher sowohl von Zen- als Was besitzt ein Mönch? von Jōdo-Techniken Gebrauch gemacht. Er zeigt Bewunderung für eine Art von konsequenter Strenge im Lebensstil der Zen-Mönche, die anderen Buddhisten seiner Zeit oft abhanden gekommen war, er verrät aber gleichzeitig, dass sie sehr wohl auch mit den etablierten Schulen Tendai und Shingon kooperierten, bzw.

In dieser Hinsicht war Zen wahrscheinlich weniger radikal als einzelne Vertreter des Amidismus oder des Nichiren Buddhismus, die fundamentalistische Positionen vertraten und sich nicht in das Paradigma des Pluralismus, das vom Mainstream-Buddhismus vertreten wurde, einordnen ließen.

Spätere Entwicklungen Der Dichter und Mönch 1394—1481 zählt zu den bekanntesten und exzentrischsten Figuren des japanischen Zen. Aus seiner Zeit -Zeit existieren zahlreiche Portraits von hochrangigen Mönchen, viele davon äußerst realistisch. Dennoch ist dieses Bild dank seines lebendigen und zugleich bekümmerten Ausdrucks außergewöhnlich. Es spiegelt eine Art von Weltschmerz wider, die Was besitzt ein Mönch? in Lyrik zu finden ist.

© Ikkyū Ein Bild vom Leben der Zen-Mönche im späten Mittelalter gibt der exzentrische Dichter-Mönch Ikkyū Sōjun 1394—1481der unter anderem für seine erotische Liebeslyrik bekannt ist. Bei ihm ist zu erkennen, wie die rätselhafte Strenge, für die die alten Patriarchen bekannt sind, im Denken der Zen-Mönche immer wieder aufscheint. In der Praxis beweist jedoch Ikkyūs eigener Lebenswandel, dass von dieser Strenge wohl im allgemeinen nicht viel zu spüren war. In der frühen Edo-Zeit kam es zur Gründung der dritten Hauptrichtung des japanischen Zen, der Ōbaku-shū, durch den chinesischen Mönch Yinyuan Longqi 1592—1673.

Die Richtung ist nach einem chinesischen Kloster benannt und gilt als noch eklektizistischer als die beiden anderen Hauptrichtungen, Rinzai-shū und Sōtō-shū. Der Ōbakū-Zen schloss unter anderem den Amida-Glauben, einschließlich der Anrufungsformel Amidas, nenbutsu, mit ein. Auch innerhalb des Rinzai Zen kam es zu Reformen, u. Er Was besitzt ein Mönch? aber auch eine Reihe von schriftlichen Werken in ähnlich unmittelbar-persönlichem Stil. Zen und der Westen Zen Bogenschießen Zen bietet historisch betrachtet ein sehr widersprüchliches Bild und ist auch als Religion die am schwierigsten zu klassifizierende Strömung des japanischen Buddhismus.

Zweifellos liegt aber gerade darin seine besondere Anziehungskraft im Westen. Zen ist vielleicht ebenso Was besitzt ein Mönch? dem Daoismus Dōkyō zu erklären, wie aus dem Buddhismus, und ist daher auch Anhängern anderer Religionen zugänglicher als jene Varianten des japanischen Buddhismus, die stärker an konkrete Bilder und Vorstellungen gebunden sind. Daher finden selbst Christen keine allzu großen Schwierigkeiten, Zen mit Jesus in Einklang zu bringen.

Besonders um die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts hat sich ein Naheverhältnis zwischen dem Jesuitenorden und dem japanischen Zen entwickelt, das die Zen-Begeisterung der westlichen Welt entscheidend prägte. In diese Zeit fiel auch die Abfassung von Eugen Herrigels 1948das bis heute den Mythos vom todesverachtenden Zen-Mönch bzw.

Dieses Zen-Bild wurde maßgeblich von Suzuki Daisetsu auch: Daisetz T. Suzuki ist der vielleicht berühmteste Zen-Autor des 20. Jahrhunderts und verantwortlich für viele moderne Mythen, die rund um Zen entstanden sind. Dieses Stereotyp wurde seit den 1990er Jahren einer kritischen Prüfung unterzogen. Zugleich entwickelten japanische Konfuzianer die Regeln weiter, bis sie schließlich 1912 in die heute verbindliche Form des japonisierten Chinesisch kanbun gebracht wurden Bodiford 2013, S.

Internetquellen Über Zen findet sich im Netz massenweise Information in westlichen Sprachen. Ausführliche Linksammlung zum Thema Zen. Dumoulin gilt auch im englischen Sprachraum als exzellenter Kenner sowohl der japanischen als auch der chinesischen Geschichte des Zen. Seine Sicht ist jedoch nicht ganz unbeeinflusst von seinem Bemühen, Zen und Christentum einander anzunähern. Dumoulin war Jesuitenpater und Missionar.

Der ist wahrscheinlich das meist photographierte Bauwerk Kyōtos. Ursprünglich als Teehaus für den Shōgun konzipiert, ging er später in den Besitz des Zen-Klosters Shōkoku-ji über. Das Gebäude fiel 1950 einem Brandanschlag zum Opfer und wurde danach originalgetreu wiedererrichtet. Dennoch vermisst man ein wenig die historische Patina. Aus seiner Zeit -Zeit existieren zahlreiche Portraits von hochrangigen Mönchen, viele davon äußerst realistisch.

Dennoch ist dieses Bild dank seines lebendigen und zugleich bekümmerten Ausdrucks außergewöhnlich. Es spiegelt eine Art von Weltschmerz wider, die auch in Lyrik zu finden ist.

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