Question: Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?

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Dazu gehören neben genug Schlaf und gesunder Ernährung vor allem immer wieder Pausen im Alltag zum Krafttanken. Dabei bringen tägliche kleine, konsequent eingehaltene Pausen mehr als ein einziges verlängertes Wellnesswochenende im Jahr, nach dem du eh wieder in den Alltagstrott verfällst.

Interview mit Klaus Edwards, ehemals Leiter der Finkenberg-Schule, jetzt Leiter der Städt. Schule für Emotionale und Soziale Entwicklung, Köln-Porz 22. Er war Professor für Klavier in Wien und betreibt nun eine Klavierschule im heimischen Rheinland. Sie sind mir als jemand mit Erfahrungen in diesem Bereich genannt worden. Bis vergangenes Jahr war ich für zwei Schulen zuständig, auch die Finkenbergschule.

Und die ist eine mit einem sehr hohen Roma-Anteil. Der liegt zwischen 30 und 35 Prozent. Und der wäre mit Sicherheit noch höher, wenn ich bestimmte Einzugsgebiete zum Schutz der Schule nicht ausgeklammert hätte. Ich habe über Jahre hinweg unabhängig von der Entwicklung der Schülerzahlen — Schulleiter wollen immer ganz gerne viele Schüler haben — Köln-Poll ausgegrenzt.

Poll gehört zwar zu Porz und wäre auch Einzugsgebiet Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? die Finkenbergschule gewesen. Aber Poll gehört jetzt schuleinzugsgebietsmäßig zu Kalk. Für die Schüler, die nun am Poller Holzweg wohnen — das ist schon ein Klientel, wo sehr viele Roma sind.

Die hätten es wesentlich kürzer zur Finkenbergschule, weil die S-Bahn direkt vor der Tür hält. Wir haben es aber über Jahre hinweg vermieten, auch diese Schülerschaft noch in die Finkenbergschule hineinzuholen, denn damit wären es keine 35 Porzent mehr gewesen, sondern wir wären auf 60 gekommen. Und dann muß man sich irgendwann fragen, hat das noch etwas mit Schule zu tun, oder ist das noch die Schule, die es vorher gewesen ist?

Und der ist Bildung und Erziehung. Den hat jede Schule und diesem Auftrag unterliegt auch eine Förderschule. Ob das nun eine Förderschule für emotionale-soziale Entwicklung oder eine Förderschule für Lernen ist, es geht immer um Erziehung und Unterricht. Aus meiner Erfahrung heraus hat aber zumindest Unterricht — bleiben wir zunächst einmal bei diesem Begriff — in der Roma-Kultur einen anderen Bedeutungszusammenhang, als das bei anderen Schüler-Klientel ist.

Es steht nicht so hoch in der Werteskala, lesen und schreiben zu lernen, wie das bei anderen Kulturen der Fall ist. Damit hängt auch Schulbesuch zusammen, damit hängt auch Regelverständnis zusammen, damit hängen auch Verbindlichkeiten zusammen.

Regelmäßigkeit, Verbindlichkeit, aber auch Regeln einzuhalten werden nicht so hoch in der Kultur bewertet — zumindest ist Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? meine Erfahrung — wie es bei anderen Kulturen der Fall ist; ebenso, um es auf deutsch zu sagen, die Auswirkungen darauf, daß man ordentlich eine Schule leiten und auch Unterricht führen kann.

Sie können nur dann mit Schülern arbeiten, wenn sie da sind. Wenn Schüler nicht da sind, wird es schwierig, ihnen etwas beizubringen. Wenn Schüler sehr häufig nicht da sind, wird es noch schwieriger, ihnen etwas beizubringen. Und der Prozentsatz der Schüler, die regelmäßig nicht am Unterricht teilnehmen, ist bei Roma in der Vergangenheit deutlich höher gewesen, als das bei anderen Kulturen der Fall Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?

ist. Ich glaube schon, daß das eine kulturelle Angelegenheit ist. Darum sage ich, das ist in der Kultur bedingt und hat etwas mit einem Normen- und Werteverständnis zu tun. Das ist bei einer Kultur, wie wir Deutschen sie haben, im christlichen Abendland, eher auf Leistung, auf Bildung, auf Abschlüsse hin trainiert. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet ist eine ganz andere Diskussion. Aber auch Schule hat sich darauf eingerichtet — auf Klassenarbeiten schreiben, auf Noten vergeben, auf Abschlüsse hinzuarbeiten.

Wenn der Schulabschluß in einer Kultur eigentlich keine Rolle spielt, wenn die Berufsausbildung in einer Kultur eine untergeordnete Rolle spielt, dann stellt sich für Eltern und die Kinder dieser Eltern die große Frage: Warum soll ich etwas erreichen, wenn die Berufsausbildung nicht wirklich das oberste Ziel ist, um das es mir eigentlich geht.

Und dann wird es eben schwierig, Inhalte zu vermitteln. Inzwischen reden wir ja davon, daß wir von Intergration nicht mehr reden wollen, sondern wir wollen jetzt von Inklusion reden. Zwischen Integration und Inklusion liegt ein großer Unterschied. Die Integration, um es mal deutlich zu sagen, ist einfach gescheitert. Sie ist eigentlich auch der falsche Begriff, weil ich versuche, bei der Integration den Einzelnen einer Gesellschaft anzupassen, was definitiv so nicht funktioniert, sondern muß Gesellschaft sich letztendlich auch auf Einzelne einstellen.

Das ist eher der Begriff der Inklusion. Integration und Inklusion finden aber nicht nur in der Schule statt, sondern sie finden natürlich im gesellschaftlichen Leben statt. Und im gesellschaftlichen Leben muß es, damit Menschen miteinander leben können, meines Erachtens nach klare Vereinbarungen geben. Man muß wissen, wenn einer etwas sagt, was er damit meint. Kommen Sie wirklich vorbei, sind die extrem überrascht. Ähnlich ist das auch in Deutschland, wenn wir von unterschiedlichen Kulturen sprechen und eben auch bei Roma.

Das heißt, wenn wir von den gleichen Dingen sprechen wie eine Form von Pünktlichkeit einzuhalten. Wenn ich also von vier Uhr spreche, dann meine ich nicht fünf, dann meine ich nicht sechs. Wenn ich aber als Kultur den Begriff Zeit deutlich anders definiere, als die andere Kultur es vorschreibt, gibt es Probleme, auch in der Integration und Inklusion. Das heißt, wir reden zwar von den gleichen Dingen, meinen aber sehr unterschiedliche.

Ich komme immer wieder zum Werte- und Normensystem, denn ich habe auch andere Werte, ich setze auch andere Normen und vor allem auch eine andere Wertigkeit von bestimmten Dingen.

In der deutschen Kultur wird ja, glaube ich — ob es wirklich so ist? Die Romakultur hat aber eine andere Vorstellung von Zeit und eine andere Vorstellung von Pünktlichkeit.

Der Jugendliche kommt nicht um acht zur Schule, sondern am vormittag. Das ist für den Deutschen auch acht Uhr, für den Roma muß das aber nicht acht, das kann auch neun sein. Und er versteht überhaupt nicht — nicht zwangsläufig und nicht unbedingt - warum wir — Lehrer, Deutsche, oder die andere Kultur — ein so wahnsinnig großes Faß aufmachen, weil er nicht um acht dagewesen ist, denn er ist ja da.

Das zählt, daß er da ist. Daß der Unterricht bereits begonnen hat, spielt dann ja auch eine ganz andere Rolle, weil es ja viel wichtiger ist, daß der Schüler da ist. Der Unterricht ist dann zweitrangig. Die Sprache selbst ist unerheblich. Wir sprechen zwar von den gleichen Dingen, aber meinen etwas anderes. Ich habe einmal einen ganz beachtlichen Erfolg gehabt bei Roma. Ich hatte an der Wiener Musikschule einen sechsjährigen Wunderknaben. Da war es genauso, wie Sie schildern.

Er hat sich gewundert: Ich bin doch da. Da habe ich gesehen, daß die eine ganz besondere Auffassung von Ehre haben. Und wenn Ihr mich in meiner Ehre nicht beleidigen wollt, dann kommt zu der Zeit, die wir ausmachen. Das muß nicht zu früh sein, aber seht zu, daß Ihr vor der Zeit da seid. Macht das so, wie die Japaner — ich habe einmal in Japan gelebt - die schauen auf die Uhr, und wenn der Zeiger genauauf der Zeit steht, dann wird geläutet.

Die sagen: Zu früh kommen ist unhöflich, zu spät kommen auch. Und das hat etwas mit der Ehre zu tun. Das verstehen die Roma, ich habe da nie wieder Probleme gehabt. Wenn die mal wollen ist es unglaublich, was die für einen Impetus haben, was für eine Kraft. Also ich bewundere dieses Kulturvolk. Wir müssen schauen, daß wir die richtigen Vokabeln finden, daß wir. Über den Begriff Ehre und auch das, was Ehre meint, kann man eine Menge erreichen.

Aber auch da ist Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?, wenn man sehr intensiv einsteigt, nicht immer das gleiche. Also die Wertigkeit des Begriffs Ehre wird nicht auf dieselbe Stufe gestellt wie die des Roma. Und von anderen Gruppen werden Sie komplett abgelehnt. Ich bin bis heute nicht immer dahinter gestiegen, woran das denn jetzt genau gelegen hat. Das heißt: Ehre ja, aber Du bist es nicht wert, diese Ehre zu empfangen. Sie steht eher einem Stammesführer oder meiner eigenen Familie sowieso, den Eltern auch, zu.

Jetzt müssen wir natürlich auch sagen, es verschiebt sich etwas in der Romakultur. Weil Ehre in ihrer Kultur, nämlich ein fahrendes Volk zu sein, das nicht an bestimmte Orte gebunden, also nicht seßhaft gewesen ist, etwas ganz anderes bedeutet, als wenn eine Kultur, die jetzt plötzlich seßhaft wird. Damit verändern sich dann auch ganz klar alle anderen Normen und Werte.

Ich glaube, das ist ihnen teilweise selbst gar nicht so besonders bewußt, weil es natürlich über Generationen geht, die Auswirkungen sind allerdings zum Teil täglich spürbar. Ich denke, sie bringen sich mit ihren Stärken, die sie ja definitiv haben — das sind ja wirklich ganz tolle Menschen, mit denen man auch ganz tolle Dinge machen und erleben kann, die ihre wirklich großen Stärken im Bereich der Kultur haben, ob es Musik oder Kunst ist - da gibt es definitiv wirklich Dinge, bei denen sie sich nicht nur integrieren, sondern wo sie eine Gesellschaft, die deutsche Gesellschaft bereichern.

Und zwar um Längen bereichern, das ist wirklich eine ganz tolle Sache. Also wenn es um Musik geht, wenn es um Tanz geht. Ist Ihnen im Schulalltag auch begegnet, wie sehr Bildungsbereiche, Ausbildungsbereiche gemieden oder gar ausgeschlossen oder auch bevorzugt werden? Separation wäre jetzt meine persönliche Übersetzung.

Aber es sind die Auswirkungen dessen, was ich gerade geschildert habe. Ich habe nie erlebt, daß Roma, oder ganze Familien oder einzelne Personen in der Schule aufgetaucht und zu mir gekommen sind und gesagt haben: Eigentlich wollen wir mit Dir nichts zu tun haben.

So etwas ist nie passiert. Die Auswirkungen dessen, was wir gerade besprochen haben, Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?

aber schon so, daß die einfach deutlich durch Nicht-erscheinen oder durch Nicht-mitmachen bei Unterrichtasgeschehen, die nun wirklich gar nichts mit Kultur zu tun hatte, die nichts mit Musik und Vergleichbarem zu tun hatten, wo es um Zahlen geht, um Mathematik, daß da keine Bereitschaft — das würde jetzt wieder eine Wertigkeit herstellen, ich will das gar nicht werten — keine Antennen da sind, um zu sagen: Das ist mir wichtig, mich mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Die Notwendigkeit wird nicht erkannt, sich mit Mathematik zu beschäftigen, also beschäftige ich mich damit auch nicht. Es ist ja immer relativ kurz gedacht, wenn ich sage, die haben keine Lust auf oder wollen dieses oder jenes nicht — Punkt, aus, Ende.

Ich glaube einfach, daß wir das so sehen, daß sie Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? Antenne nicht haben. Aber es wird nicht besser, wenn ich sage, oder immer wieder wiederhole oder immer weiter darauf eindresche.

Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?

Ich will nicht Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?, daß ich dazu eine Lösung gefunden habe, ich Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?

sagen, daß es mir auch nicht gelungen ist, ihnen diese bestimmten Bereiche, die wir als so wichtig erachten, schmackhaft zu machen oder die Notwendigkeit, warum es denn so wichtig ist. In dem Moment, in dem ich etwas aktiv mitgestalte, versuche ich mich zu integrieren, versuche ich Teilhabe zu leben.

In dem Moment, in dem ich das nicht tue, segridiere ich mich oder werde segridiert. In der Regel ist es so, daß beides gleichzeitig stattfindet, nie einseitig. Der eine Schüler hat sich segrediert, weil er daran nicht teilhaben will, und der andere, bei dem der Lehrer nicht in der Lage ist, ihn in irgendeiner Weise doch mit einzubinden oder es ihm zu vermitteln.

Das heißt, er ist segridiert. Da ist immer eine Wechselwirkung. Das wird Sie jetzt überraschen, es liegt aber eher daran, daß ich immer in einem Umfeld mit ihnen gearbeitet habe, in dem sie fast schon in der Mehrheit, also keine Minderheitmehr waren.

Romaanteile von 30, 35 und 40 Prozent oder noch mehr bedeuten ja in einer Schule nicht, daß alle anderen dort einer einzigen Kultur angehören, sondern da gehört der islamische Kreis noch dazu, dann haben wir die Türken, die Griechen, Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? haben wir gerade hier in Porz noch die Russen. Das sind sehr viele Kulturen, aber die größte war definitiv mittlerweile die Kultur der Roma.

Das heißt, negative Erfahrungen eher deshalb weniger, weil alle anderen sich mehr oder weniger der Mehrheit unterordnen mußten. Das ist ja auch der Grund, aus dem sie teilweise freiwillig auf die Finkenbergschule zukommen.

Die ist seit vielen Jahren immer eine Schule gewesen - in den letzten Jahren noch einmal verstärkt —, an der nicht das Sonderschulaufnahmeverfahren die Eintrittskarte, daß jemand einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben muß, war, sondern die Eltern meldeten sich direkt bei der Schule. Nach dem Motto: Da sind schon meine anderen Kinder oder die der Nachbarn hingegangen oder da sind die anderen Roma auch.

In anderen Schulen, Grundschulen und weiterführenden, ist die Zahl nicht so groß, sondern so, daß die Roma dort eher eine Minderheit bilden. Da sieht die ganze Geschichte anders aus.

Da bedeutet es dann aber auch, daß die Kinder dann leiden. Leiden, weil sie es auf der einen Seite nicht ändern können, kulturell bedingt leiden, weil die anderen sich nicht darauf einstellen können. Das bedeutet dann zwangsläufig den Weg in die Finkenbergschule, weil die sich damit ja auskennt. Und sie sind nicht alleine. Meinen Erfahrungen nach, werden sie aber weiterhin versuchen, egal wo sie gerade sind, in einer Gruppe oder in einer Mehrheit aufzutauchen.

Da, wo sie wohnen, ist das meistens in einem Haus, in dem alle anderen auch der gleichen Kultur entsprechen. Daß Sie wirklich in einem Hochhaus eine einzige Romafamilie finden, wird eher sehr selten der Fall sein.

Das ist in der Schule so, das ist bei öffentlichen Veranstaltungen so, daß sie die einzeln, oder alleine oder in sehr kleinen Gruppen eher weniger sehen, sondern sie treten in größeren Gruppen auf. Bei uns hingegen ist das ein angesehener Beruf. Kürzlich ging ein Buch einer romnischen Rechtsanwältin, die sicherlich auch ein wenig als Vorzeigebeispiel genutzt wurde, durch die Medien. Okay, die hat es dann geschafft, aber hat man als Pädagoge eine Chance, an der Stellschraube zu drehen?

Wenn wir jetzt beispielsweise von einem Jahr reden, nein.

Narzisstische Mutter

Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? wir von einem Durchgang reden, das heißt von zehn Jahren, müßten alle Lehrer das gleiche denken und tun, das gleiche umsetzen, dann hätte ich schon eine Möglichkeit, Dinge zu verändern, das schon.

Ja, ich glaube schon, ich glaube nicht, daß das eine aussichtslose Geschichte ist. Ich glaube, daß es Zeit braucht, daß man sich die Zeit nehmen muß, daß man aber auch den Mut haben muß, sich auf neue Dinge einzustellen und auch den Mut haben muß, sein eigenes Normen- und Wertesystem zu überdenken und zu hinterfragen, ob das jetzt für ewig in Stein gemeißelt dastehen muß. Oder ob man nicht die ein oder anderen Dinge, die auch den Roma entgegenkommen würden, gründlich prüfen und gegebenenfalls um diese erweitern sollte.

Der Musik, Kunst und Kultur einen deutlich höheren Stellenwert einzuräumen, als wir das bisher tun. An sich selbst zu arbeiten ist nicht selbstverständlich.

Gerade die heutige Zeit zeigt es. Ich rede jetzt von den vielen Flüchtlingen, die aus Syrien oder wo auch immer her kommen. Wer hat Ideen, wie in einem Parlament. Und dann vergleicht man das, was die Schüler erarbeitet haben, mit dem Grundgesetz, das tatsächlich existiert, was die Schüler mit Sicherheit nicht durchgelesen haben.

Da gibt es ja etwas - darüber wird man nicht sprechen können - daß der Roma oder der Syrer, der zu uns kommt, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland anerkennen muß, weil sonst ja kein gesellschaftliches Zusammenleben möglich ist.

Bei meinen Erfahrungen mit den Romans habe ich gehört, daß sie nicht einmal etwas dagegen haben, daß sie geschlagen werden und empfinden das als eine besondere Liebe von ihrem Mann, weil wenn er es nicht tut, denkt die Frau, daß sie ihm egal ist. Aber das ist natürlich ein schwieriger Spagat.

Das hat Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? nichts mit mehreren Kulturen zu tun sondern ist einfach nur meine Meinung: In kleinen Schritten wird sich unsere Gesellschaft verändern. Und mit der Veränderung unserer Gesellschaft bleibt es gar nicht aus, daß unser Grundgesetz sich in irgendeiner Weise uns anpaßt. Es geht ja nicht so, daß man die Menschen dem Gesetz anpassen muß.

Aber das ist nichts Unnormales, das passiert. In den letzten 50 Jahren ist es immer passiert. Das Grundgesetz, das nach dem zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen wurde, ist ja nicht das, das heute da ist. Auch hier hat es, in kleinen Nuancen, durchaus Nachbesserungen gegeben.

Ich nenne sie mal Nachbesserungen, aber die sind doch nur deshalb passiert, weil sich Menschen und Gesellschaft entwickelt haben. Es hat keine Nachverschlechterungen gegeben. Es wurde mehr Toleranz in unser Grundgesetz eingebracht. Verschlechtern würden wir uns, wenn wir beispielsweise Traditionen übernehmen würde wie die, die ich eben geschildert habe und daß man die Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?

ruhig schlagen darf. Wenn ich mich jetzt aber auf einer Metaebene befinde, nicht mehr in meiner eigenen Kultur und das Ganze sozusagen von oben betrachte, dann würde ich das nicht mehr so hundertprozentig unterschreiben, weil der Roma, den Sie jetzt mitnehmen, um an dem Grundgesetz dieses zu verändern, der sieht das nicht als Verschlechterung.

Also glaube ich, von uns aus betrachtet, so wie wir aufgezogen worden und aufgewachsen sind — da stimme ich Ihnen hundertprozentig zu - ist das natürlich so. Und ja, es muß auch so sein, daß es ein Gesetz gibt, dem sich alle unterordnen. Ob das jedem gefällt oder nicht. Das heißt nicht, daß es in Stein gemeißelt ist. Wenn das einzige, was den Staat interessiert, die Zehn Gebote sind oder die Scharia, aber so, wie wir miteinander leben, nicht.

In Deutschland ist es das Grundgesetz. Da gibt es die unterschiedlichsten Sachen. Wer ist denn bitteschön mal hingegangen und hat einen Roma nach dem Grundgesetz gefragt. Wo ist denn deren Grundgesetz? Die haben ja auch eins. Das muß ja nicht mit unserem übereinstimmen. Mit Sicherheit gibt es da Dinge, die sind unmöglich erstmal im Augenblick miteinander zu verknüpfen. Dasselbe habe ich, wenn ich von Syrien rede, wenn ich von Afghanistan rede, dann muß ich mir erstmal die Sharia vornehmen.

Dann muß ich mir angucken, was da drin steht. Wenn das nämlich mein erster Fokus ist, dann kommen wir keinen einzigen Schritt weiter. Ein Leben miteinander wird nur stattfinden, wenn wir bereit sind, Kompromisse einzugehen. Das wird eine genauso tun wie der andere. In einem kompromißlosen Systen oder mit kompromißlosen Menschen wird nichts funktionieren. Wir haben ja über faktisch vorhandene Segration und Segrationsbestrebungen gesprochen.

Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? man es aber schafft, Jugendlichen Interesse an Tätigkeiten zu vermitteln, in denen sie später als Schüler oder Studenten auch gut sind — glauben sie erstens, daß das zu schaffen ist und zweitens, daß das dann in der romnischen Kultur auch eine gewisse Anerkennung finden könnte?

Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?

Ich würde aber noch einen Schritt weitergehen bzw. Ich glaube, es ist nicht unbedingt nötig, daß einzelne Jugendliche oder eine ganze Gruppe sozusagen von ihren eigenen Normen und Werten abrücken muß.

Es würde schon als ersten Schritt reichen, wenn sie die anderen nur anerkennen. Das heißt, der Jugendliche als einzelner betrachtet kennt zwei verschiedene Normsysteme. Wenn der Jugendliche nun weiß, um bestimmte Dinge zu erreichen, läuft das nur über diesen einen Weg, über dieses eine Normensystem, dann muß er nicht zwangsläufig sein eigenes über Bord werfen, aber er weiß zumindest, daß er, um mein Ziel zu erreichen, sich dem unterzuordnen hat.

Konkret: Wenn ich jeden Tag mein Brötchen auf dem Tisch haben will und ich einen Beruf haben will, um mein Geld zu verdienen, dann muß ich nunmal morgens um Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? Uhr — ob mir die Zeit jetzt wichtig ist. Ich glaube, es wird Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? Angleichung geben. Das wird dazu führen, daß auch das Norm- und Wertesystem, ob es aufgeschrieben ist oder nicht, sich zwangsläufig verändern wird, genauso wie unseres.

Das hat es doch schon. Nur um bei dem Begriff Zeit zu bleiben: Haben wir vor zwanzig Jahren von gleitender Arbeitszeit gesprochen? Kennen Sie den Begriff von vor zwanzig Jahren?

Hat sich bei uns also nicht auch im Rahmen von Zeit etwas verändert? Da sind ja Regeln, die sind ganz ganz strikt. Und jeder will ein Auto haben, jeder will sich bewegen. Gerade die, die nomadische Traditionen haben, die müssen sich ja mit einem Fahrzeug bewegen und sie kommen nicht weit, wenn sie keinen Führerschein haben. Sie haben aber alle einen.

Und das letztendlich über die Zielsetzung. Das heißt, wenn ich etwas erreichen will und dieses, was ich erreichen will, höher einzuschätzen ist, als das andere, bin ich bereit, diesen Weg zu gehen, um mein Ziel zu erreichen.

Ist es das nicht, muss ich einfach nur eingestehen, dass ich die Zielsetzung für den Roma nicht erreicht habe.

Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann?

Ich habe ihm das Ziel nicht vermitteln können. Für den Roma ist das Ziel nicht hoch genug, morgens um acht Uhr in die Schule zu kommen und dort zu sitzen. Wäre das Ziel hoch genug für ihn, um dieses und jenes zu erreichen, dann wäre er auch um acht Uhr da.

Aktuell sind wir an dem Punkt, dass wir keine Geldmittel mehr für Flüchtlinge einsetzen, sondern Sachmittel. Gesetzesveränderungen finden statt, und sie werden auch in Bereichen stattfinden, die Roma betreffen. Es gab auch schon Diskussionen, ob die Sozialhilfe von Roma, aber auch anderen, auch Deutschen, danach festgelegt wird, wie häufig Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? Schulbesuch stattfindet, also die Motivation der Eltern zu erhöhen, a das Geld zu bekommen, aber dafür auch etwas zu tun, nämlich die Kinder in die Schule zu tragen.

Wir reden hier über Roma, sie sind unser Thema. Aber ich will es auf eine breitere Basis stellen, um zu verdeutlichen, es betrifft auch andere Kulturen genauso stark. Wie viele deutsche Jugendliche beispielsweise kommen unregelmäßig oder gar nicht zur Schule. Wieviele schicken ihre Kinder definitiv nicht zur Schule oder kriegen dieses oder jenes definitiv nicht gebacken.

Um zurück zu den Roma zu kommen: Ich glaube, dass es geht, es ist nur ein langer Weg. Wenn ich eine große Gruppe in Deutschland, ganz besonders in Köln, sozusagen keine Anreize biete — und im Augenblick sehe ich das so, ich sehe keine Anreize, die wir als Gesellschaft an die Roma geben, weder Was tun wenn man als Mutter nicht mehr kann? noch andere Anreize, um sich oder etwas zu verändern - heißt das auf deutsch: Wenn Familien sich weiterhin in keinster Weise bewegen müssen etwas zu tun, von morgens bis abends im Bett bleiben dürfen und die Brötchen auch noch selbstverständlich an den Frühstückstisch gebracht werden, dann muss ich mich nicht wundern, wenn die Betreffenden morgen immer noch im Bett liegen.

Warum sollten sie denn etwas verändern, denn so wie es ist, ist alles gut. Wenn ich also keinen Anreiz habe, irgend etwas verändern zu müssen, werde ich keinen Beweggrund sehen, etwas zu verändern. Ich glaube, dass wir nachsteuern müssen, im Sinne von Beiden. Ich könnte es auch anders ausdrücken und sagen, dann müsste ich es ihr so schwer machen, dass sie es dann letztlich doch will.

Ich glaube immer noch an eine Gesellschaft, die sich zusammenrauft. Und dazu gehört es für alle Beteiligten, Kompromisse einzugehen. Das bedeutet Veränderungen bei allen. Da können wir so demokratisch sein wie wir wollen.

Das funktioniert nirgendwo, wo Menschen zusammenleben.

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