Question: Wie verhalten sich Kinder mit ADS?

Bei ADS zeigen Kinder vorwiegend Probleme mit der Aufmerksamkeitssteuerung. Kinder mit ADS sind ruhig und scheinbar unauffällig, haben aber in der Schule große Schwierigkeiten, da sie sich leicht ablenken lassen und nur schwer konzentrieren können.

Wie ADS erkennen?

Folgende Anzeichen können sowohl ADS als auch ADHS zugeordnet werden:emotionale Instabilität mit aufbrausenden Verhaltensweisen.Vergesslichkeit und Zerstreutheit.schlechte Feinmotorik.leichte Ablenkbarkeit.schlechte Konzentrationsfähigkeit.häufiges Trödeln und Verspäten.schlechtes Zeitmanagement.

Wo ADS diagnostizieren?

Diagnostik bei Verdacht auf ADHS. Bei Verdacht auf eine ADHS bedarf es einer gründlichen Abklärung durch einen Kinder- und Jugendpsychiater oder einen erfahrenen Kinder- und Jugendarzt, der sich auf Diagnostik und Behandlung von ADHS spezialisiert hat.

Chaos im Kinderzimmer, Wutanfälle und die ständigen Probleme mit den Hausaufgaben. Der Umgang mit kostet Eltern enorm viel Kraft.

ADHS: Was ist das?

Doch Eltern können einiges tun, um die Situation zu verbessern. Nicht nur das Kind soll begreifen, was mit ihm vorgeht und sein auffälliges Verhalten in den Griff bekommen. Aber das sei etwas sehr menschliches. Werden die Eltern aggressiv, lernt das Kind: Aggression löst Probleme. Diesen Teufelskreis gilt es an verschiedenen Stellen aufzubrechen. Sie brauchen vor allem Orientierung und Führung. Jugendliche hingegen müssten stärker in diese Trainings eingebunden werden und selbst mehr Verantwortung dabei übernehmen, empfiehlt Döpfner.

Wie verhalten sich Kinder mit ADS?

Tipp 1: Positive Beziehung stärken Psychotherapeut Döpfner weiß aus seiner täglichen Praxis, dass sich Eltern und Kinder häufig nur noch negativ erleben. Beachten Sie dabei auch Kleinigkeiten und Selbstverständliches. Sagen und zeigen Sie ihm, worüber Sie sich freuen. Setzen Sie sich beispielsweise feste Zeiten, zu denen Sie mit Ihrem Kind spielen. Tipp 2: Regeln aufstellen und konsequent durchsetzen Regeln geben Ihrem Kind Halt, Sicherheit und Orientierung.

Erarbeiten Sie diese Regeln zusammen mit Ihrem Kind. Häufig gäbe es zu viele Regeln, so der Psychologieprofessor. Döpfner rät hier, Wie verhalten sich Kinder mit ADS?

zu setzen. Ist es beispielweise so schlimm, wenn es abends früher vom Essenstisch aufsteht? Die Konsequenzen für Regelverstöße müssen nicht hart sein. Wichtig ist dagegen, dass sie immer und unmittelbar auf ein problematisches Verhalten Ihres Kindes erfolgen. Sie reagieren kaum darauf, wenn Sie Strafen erst Stunden später aussprechen oder dasselbe Verhalten einmal durchgehen lassen und ein andermal nicht.

Stimmen Sie sich deshalb in Ihrer Beziehung oder mit den Bezugspersonen des Kindes über die wichtigsten Regeln ab. Legen Sie zusammen die Konsequenzen fest, sollte Ihr Kind gegen die Regeln verstoßen. Auch Selbstverständliches verdient Lob Zur Konsequenz gehört auch, dass Sie Ihr Kind für positives Verhalten loben. Hier gilt dasselbe wie für Strafen: Damit das Kind den Bezug zum Anlass herstellen kann, müssen Sie Ihr Kind immer ganz unmittelbar für Wie verhalten sich Kinder mit ADS?

Verhalten loben. Das gilt auch für scheinbar Selbstverständliches. Viele Eltern kommen in Döpfners Sprechstunde und meinen, es sei doch selbstverständlich, dass das Kind seine Hausaufgaben mache.

Deswegen sei es auch wichtig, solche sogenannten Selbstverständlichkeiten positiv herauszustellen. Loben Sie Ihr Kind immer, wenn es eine Regel eingehalten hat. Lob bedeutet Anerkennung und Bestätigung. Diese positive Verstärkung führt eher als Strafen dazu, dass Ihr Kind sein Verhalten ändert.

Medikamente bei ADHS und ADS. Eine schwierige Entscheidung

Situationen durchspielen Als Eltern kennen Sie die Situationen, in denen es immer wieder Probleme gibt. Setzen Sie sich deshalb vorher mit Ihrem Kind zusammen und wiederholen Sie gemeinsam die drei wichtigsten Regeln.

Schulkinder haben beispielsweise immer wieder Probleme damit die Hausaufgaben zu machen. Wie verhalten sich Kinder mit ADS? sollten nicht zu viele Spielzeuge im Blickfeld des Kindes liegen. Trotzdem soll es sich erst einmal anstrengen und die Aufgaben möglichst alleine lösen. Das kann beispielsweise eine Spielzeit am Computer oder der Spielekonsole sein. Tipp 3: Selbstfürsorge Bei aller Fürsorge für Ihr Kind sollten Sie einen Menschen niemals aus dem Blick verlieren: sich selbst.

Entspannen Achten Sie auf Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Überlegen Sie sich, was Ihnen gut tut und was Sie entspannt. Für manche sind es Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation. Anderen hilft es sich bei Sport auszupowern und so zur Ruhe zu finden.

Wie verhalten sich Kinder mit ADS?

Auszeiten nehmen Außerdem hilfreich: Nehmen Sie regelmäßige Auszeiten von der Erziehung. Möglicherweise können Sie sich mit Ihrem Partner bei einzelnen Aufgaben der Erziehung abwechseln oder nahe Verwandte, wie die Großeltern, um Hilfe bitten. Wenn Sie dadurch immer wieder neue Kraft schöpfen, hilft das nicht nur Ihnen selbst. Auch Ihr Kind wird davon profitieren.

Gelassen bleiben Ihre Aufgabe als Eltern ist es, den Überblick über die jeweilige Situation zu behalten und trotz aller Provokationen ruhig und gelassen einen inneren Abstand zu wahren.

Doch wenn der Geduldsfaden zu reißen droht, kann Folgendes helfen: Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Kind eine Beeinträchtigung hat. Das macht es ihm schwer, wie andere Kinder zu reagieren. Abstand gewinnen In emotional überhitzten Situationen können Diskussionen jedoch auch fruchtlos sein. Hier ist es manchmal besser, die Auseinandersetzung zu unterbrechen. Geben Sie sich selbst und Ihrem Kind ein wenig Abstand voneinander.

Verlassen Sie das Zimmer, atmen Sie tief durch und versuchen Sie zu entspannen. Bei extremer Unruhe, Konzentrationsschwäche und Impulsivität empfehlen Fachleute zusätzlich eine Verhaltenstherapie oder auch eine Behandlung mit Medikamenten.

Doch selbst dann machen Elterntrainings als begleitende Maßnahme Sinn. Als erste Anlaufstelle bietet sich immer Ihre Praxis für Kinderheilkunde an. Dort kennt man die Beratungsstellen in Ihrer Umgebung und kann einschätzen, ob eine Psychotherapie für Ihr Kind Sinn macht. Bei entsprechender Zusatzausbildung kann die Praxis auch selbst Wie verhalten sich Kinder mit ADS? durchführen. In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Elterntrainings als psychoedukative Maßnahme.

Sich darüber in Selbsthilfegruppen auszutauschen, kann eine wichtige Stütze im Alltag sein. Auflage, Weinheim Beltz, Psychologie Verlags Union 2007.

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