Question: Was heißt OK auf Bayrisch?

Basst scho oda kuaz basst, aa guad so (dengl. okay oda OK) hoasst sovui wia (ois) in Oadnung (i. O.).

Was heißt auf Bayrisch Alles klar?

Bassd Scho - Bayrische Mundart für ist schon recht; alles klar; selbstverständlich; … du mich auch!

Was bedeutet es passt schon?

Das „bassd schon“ macht daraus ganz beiläufig ein „gemeinsam ist uns alles reichlich wurscht“. Bassd scho ist die wortgewordene Inkarnation bayerischer Gemütlichkeit. ... Gemeint ist die wortgewordene Inkarnation der bayerischen Gemütlichkeit.

Was antworten auf Passt schon?

Denn anders als in den USA ist bei uns der lauwarme Gefühlszustand der höflichste. Man antwortet auf das Wie gehts? mit Läuft oder Passt schon. Nie Supergeil.

Hat scho passt?

An alle, die des Bayerischen mächtig sind: Wenn ich jemanden bitte, dass er zum Beispiel die Musik leiser macht und er antwortet mit abwesendem Blick: Passt scho -- Heißt das Klar, mach ich, nur keine Aufregung oder Reg Dich nicht auf, die Lautstärke ist schon richtig so.

Wie gehts dir Antwort nicht gut?

Gib eine kurze, standardmäßige Antwort. Antworte mit „Gut, danke” oder „Mir geht es gut, danke. “ Du kannst diese Antworten verwenden, wenn du mit jemandem sprichst, den du nicht sehr gut kennst, wie beispielsweise einer flüchtigen Bekanntschaft auf einer Party oder mit jemandem, den du gerade unterwegs getroffen hast.

Verschickungskinder — Das waren in den 50er bis 90 er Jahren Kinder, die allein, ohne Eltern, in Kinderkuren, Kindererholungsheime und — Kinderheilstätten verschickt wurden.

Nach vorläufigen Recherchen handelt es sich um mindestens 8 — 12 Millionen betroffene Kinder. Die Verschickungskinder meldeten sich ab 2019 vermehrt mit erschütternden Berichten, in denen Sie ihre Kuraufenthalte häufig als traumatisierend erinnerten.

Es gibt dazu eine weiterführende Internetseite: Erlebnisberichte sammeln wir Was heißt OK auf Bayrisch?, damit man uns glaubt, unter diesem link: Liebe Frau Röhl, gestern erst unterhielt ich mich mit einer Frau ,deren Schwester im Alter von 8 Jahren auch dorthin geschickt wurde Asthma Ich wurde mit 4 Jahren dorthin geschickt,angeblich ,weil ich ein nervöses Kind war?

Ich wollte nicht,mich schon gar nicht auf fremde Menschen einlassen…. Irgenwie sehe ich Sammelduschen in einem Raum und irgendwie kam es mir vor,als wenn eine? Erzieherin mitduschte,da ich weiß,dass mir eine zeigte und einbleute ,wie ich einen Waschlappen richtig einzuschäumen hätte…bis der Schaum spritzt! Dann sehe ich mich in einem Schlafraum mit vielen Betten ,ich weinte erbärmlich….

Das blonde Mädchen neben mir versuchte mich zu trösten. Morgens standen wir vor einem laaangen Bimssteinwaschbecken…. Ich weiß noch wie demütitigend das für mich war … Ich sehe mich auch bei den Mahlzeitenmit einer Schüssel draußen -vor dem Eßzimmer-auf einer Treppesitzen-wurde mal wieder isoliert. Und das Gefühl dieser Unendlichkeit,die Fragen in mir…wann jemand kommt ,um mich zu holen …Besuch.

Dort war ein Hausmeister ,mit dem ich redete…ich glaube er war recht nett?!!!! Ich habe heute noch sehr große Verlustängste und reagiere körperlich sehr stark ,wenn sich eine Bezugsperson nur einmal nicht meldet …meist sind das meine Partner…gerate schnell in Abhängigkeitsverhältnisse! Denke dann auch-ich bin schlecht …wie damals,als niemand kam….???? Ich bin als 4 oder 5 jaehrige dorthin geschickt worden, und habe jetzt erst angefangen diese Zeit auf zu arbeiten.

Ich habe den verdacht das viele meiner heutigen Was heißt OK auf Bayrisch? mit meiner zeit dort zu tun habe, Wurede weitere auskuenfte zu schaetzen wissen, da ich nur 1 Was heißt OK auf Bayrisch? 2 erinnerungen an die zeit habe. Und ich dachte das diese alptraeume waren. Ich wuerde mich ueber eine antwsort freuen Sabine Sehr geehrte Frau Röhl, ich habe schon eine Nachricht auf Ihrer facebook Seite hinterlassen, aber da Sie dort nicht so oft sind, hier noch einmal: Ich war, während meiner Grundschulzeit in mehreren Erholungsheimen, da meine Mutter glaubte, ich sei zu dünn.

Das waren immer 6 wöchentliche Aufenthalte und es war nie Was heißt OK auf Bayrisch? gut. Ein Heim sticht jedoch dabei hervor: Die sogenannte Kinderheilstätte Sonnleiten in Bayerisch Gmain. Ich war dort im Februar — März 1962 und war 10 Jahre alt. Die Erzieherinnen hatten wohl ihre Ausbildung bis 45 gemacht, jedenfalls war wohl mindestens eine Sadistin am Werk und die restlichen haben zumindest nichts dagegen gemacht.

Morgens gab es immer eine Milchsuppe, immer wieder auch mit saurer Milch. Dieser Teller mit Suppe musste aufgegessen werden, auch egal wie lange es dauerte. Immer wieder erbrachen sich Kinder dabei. Diese Kinder mussten meist unter Tränen ihr Erbrochenes aufessen.

Das habe ich mehrmals beobachten müssen. Mir ist das glücklicherweise nicht passiert, nur als meine Sitznachbarin mir über meinen Arm erbrach, wäre es bei mir auch fast so weit gewesen. Einmal wurde mein Kopf an den Haaren gerissen und mit dem Kopf eines anderen Kindes zusammengestoßen.

Ich bin aber insgesamt gesehen relativ glimpflich davon gekommen. Natürlich wurde die Post, die wir nach Hause geschickt haben, kontrolliert. Wir konnten nichts über die Zustände dort schreiben. Als ich zu Hause war, habe ich davon auch nichts erzählt. Ich war froh diesem Terror entronnen zu sein. Meine Wut hält aber bis heute an. Ich habe mit der Stadt telefoniert, aber dieses Heim gibt es nicht mehr. Immer mal wieder habe ich im Netz gesucht, ob es jemand gibt, der darüber schreibt.

Glücklicherweise habe ich jetzt Ihre Website gefunden. Es wäre schön andere Ehemalige zu finden, um sich auszutauschen. Ich habe auch noch Bilder von diesem Heim und von diesen Erzieherinnen. Würde ich gerne zur Verfügung stellen. Lustige Bilder von einer Faschingsfeier! Ich hoffe, dass Sie ein Buch über diese Erholungsheime realisieren können. Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden.

Mit freundlichen Grüßen Rosa Brandt Liebe Frau Brandt, ich war als Fünfjährige im Jahr 1959 für 6 Wochen in dieser Kinderheilstätte ich wurde dort 6 Jahre alt. Solch schlimme Sachen, wie Sie sie schildern, habe ich zum Glück nicht erlebt. Aber die Tatsache, in diesem Alter für so lange Zeit alleine in die Fremde geschickt zu Was heißt OK auf Bayrisch?, war Was heißt OK auf Bayrisch? schlimm genug und hat auch Spuren in meinem Leben hinterlassen. Wenn Sie mögen, können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

Ich kann alles bestätigen, was Sie schreiben, insbesondere das Zwangsessen ist mir noch gut im Gedächtnis. Bis heute — 62 Jahre später — kann ich keinen Haferschleim riechen, geschweige denn essen.

Das Gefühl Was heißt OK auf Bayrisch? Angst, Hilflosigkeit, Einsamkeit und Traurigkeit begleitet mich bis heute. Falls Sie noch weitere Informationen zu dem Heim besitzen, würde ich mich freuen, wenn Sie mir antworten würden. Mit herzlichen Grüßen Monique Begall Hallo Frau Röhl, ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht wie Frau Brandt, allerdings im Adolfinenheim auf Borkum.

Auch dort wurden Kinder Was heißt OK auf Bayrisch? Schlägen gezwungen, ihr Erbrochenes zu essen. Im Rahmen von Strafmaßnahmen wurden kleine Kinder mit Atemwegserkrankungen gezwungen, ohne Decke auf nackten Holzbänken zu schlafen.

Aus meiner Erinnerung war es ein kirchlicher Träger evangelisch. Wenn ich meine Mutter heute dazu befrage ,warum sie mich als so kleines Mädchen weg von zu Hause geschickt hat, kommt keine vernünftige Antwort. Man wollte mir eigentlich etwas Gutes tun. Vielleicht war sie einfach nur naiv. Ich erinnere mich an Situationenals nur mit Unterhemd bekleidet in der Kälte bei Schnee draußen stehen. An die eklige Milchsuppean viele Tränen und Heimweh. Ich kam aus einem liebevollemkonsequenten Umfeld und habe wie andere auch dort viele Demütigungen erlebt.

Liebe Kati, Ich war auch in diesem Heim, ca. Ich war zu dünn und man wollte mich wohl aufpäppeln. Das ist gründlich schiefgegangen, nach dem Aufenthalt war ich krank und noch dünner.

Es gab ein demütigendes System von Strafen und die älteren Was heißt OK auf Bayrisch? durften über die jüngeren herrschen, zum Teil auch die Strafen aussprechen.

Von christlich habe ich nicht viel gespürt. Liebe Anja, dein Engagement finde ich super und total wichtig! Du hilfst dadurch nicht nur anderen Betroffenen, sondern klärst die Menschen auf, die diese Zeit anders erlebt haben oder gar erst später geboren wurden.

Auch dort herrschten die gleichen Zustände wie in den anderen Häusern. Von unserer ungelernten Gruppenleiterin wurden wir nicht nur bestohlen, sondern erfuhren auch Grenzverletzungen was unsere Intimsphäre anging. Dazu kam, dass unsere Briefe streng zensiert, der Inhalt der Pakete unserer Eltern an alle anderen Kinder verteilt wurden und das Essen eine Katastrophe war. Der Hausmeister wurde von der Heimleitung beauftragt, in einem großen Bottich frisches, kaltes Meerwasser anzukarren, was er uns anschließend unter Zwang kübelweise über den Kopf schüttete.

Interessierte können sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Meine Mailanschrift lautet: Beste Grüße Johannes Heibel Was heißt OK auf Bayrisch? Frau Röhl, ich freue mich, dass jemand wie sie dieses heikle Thema aufgreift. Leider fehlen mir sehr viele Erinnerungen an diese Zeit. Ich weis das es sehr sehr streng zu ging. Ich kann mich an einen Vorfall erinnern.

Wir waren ein paar Jungs im Zimmer und mussten zum essen gehen. Die Zimmertüre stand auf, ich wurde von hinten gestossen so das ich durch die offene Tür ging. In diesem Moment kam die Leiterin und meine Hand landete in ihrer Magengegend, wo ich nicht für konnte. Die Gruppenleiterin hat es gesehen und nichts dazu gesagt. Ich wurde sehr hart bestraft. Ich bekam kein Essen und Trinken. Was ich hier gelesen habe wurde auch in diesen Heim praktiziert Viele liebe Grüße Toni Liebe Frau Röhl, danke für die Gelegenheit, hier auch meine Erfahrungen, die ich 2x in einer sogenannten Erholung in Hude Norddeutschland machen mußte.

Auch der Essenszwang, wie in vorherigen Berichten beschrieben war hier an der Tagesordnung. Wenn man bei dem strengen Haltungsturnen nicht, ohne auch nur Was heißt OK auf Bayrisch?

geringste Zögerung mitmachte, wurde auf den Hintern geschlagen. Eine vertraute freundliche Person gab es, so weit ich mitbekommen habe für niemanden. Das waren die Zustände 1965, als ich 7J. Kontakt zu den Eltern durfte man nur per zensierter Briefe haben, Besuche der Eltern waren verboten. Es war während der Grundschulzeit, dort fand aber keinerlei Unterricht statt. Ich habe das bis heute nicht vergessen. Würde mich freuen von anderen Betroffenen zu hören. Für den Besuch zu einer weiterführenden Schule -Gymnasium oder Realschule reichten die Leistungen in der 4.

Klasse dann nicht mehr aus, so das ich erst später an weiterführenden Schulen das Abitur gemacht habe. Sehr geehrte Frau Röhl, auch ich war 1968 nach Hude verschickt, ich habe diese Zeit eigentlich verdrängt, bis ich Heute die Sendung im Fernsehen gesehen habe. Ich war damals 8 Jahre und ein sehr kleiner und schmächtiger Junge und weil ein damals schon sehr Alter Arzt der Meinung war das ich zu dünn sei wurde ich nach Hude verschickt. Die Strafen und die Mittagsruhe oder Essenszwang waren für mich grausam.

Einmal hatte ich Durchfall Nachts im Bett ,da mußte Was heißt OK auf Bayrisch? die ganze Nacht im Kofferzimmer im stehen übernachten. Auch musste ich ganz dicke Brotscheiben mit rohem Naturquark essenbis ich es wieder erbrochen habe. Meinen Kindern konnte ich sowas nicht antun, obwohl mein Sohn Krupp-Husten hattehabe ich das nicht Was heißt OK auf Bayrisch?.

Mit freundlichen Grüßen Andreas Liebe Anja Röhl, ich war von April bis Mai 1969 für sechs Wochen im Adolfinenheim auf Borkum. Ich war 9 Jahre alt, Was heißt OK auf Bayrisch? und nervös, wurde darum zur Kur geschickt. Es war ein düsterer, bedrohlicher Bau auf einem Hügel. Wir waren mit 12 Jungen in einem Schlafsaal, wurden jeden Tag gezwungen, einen Mittagsschlaf zu machen.

Wir mussten einmal unter Androhung von Gewalt eine Milchsuppe essen, die der Koch dämlicher weise gesalzen Was heißt OK auf Bayrisch? gezuckert hatte. Ein Junge meinem Zimmer wurde körperlich gezüchtigt. Die Betreuerin schlug ihm mit einem Holzlatschen auf den nackten Po. Von Was heißt OK auf Bayrisch? Gewalt hatte ich nur während meines Aufenthalts gehört.

Ich lernte dort allerdings, wie ich meine Schuhe putze. Jahre später sah ich das Adolfinenheim während einer Jungendfreizeit wieder. Ich war 1964 mit 4 Jahren in der Eifel…meine Mutter erinnert sich wohl nicht mehr genau,ob es Eifel oder Harz war. Was heißt OK auf Was heißt OK auf Bayrisch? hat mich mit 4 Jahren für 6 Wochem weg geschickt. Es war gruslig…ich hasse heute noch Schwarzbrot u bin sichtlich geschädigt worden,fürs Leben.

Leider bekam ich dort noch die Windpocken u habe nur geweint u wollte zu meiner Mutter…Iwie habe ich ihr das nie verziehen u sie mag darüber absolut nicht reden… Hallo Frau Röhl Ich war mit meiner Schwester 1969 auf Borkum.

Ich 9 Jahre meine Schwester 8 Jahre alt. Ich glaube es war das Adolffinenheim. Wir wurden sofort bei Ankunft getrennt. Habe meine Schwester erst Wochen später wiedergesehen. Wir wurden gezwungen Milchbreit oder Grießbrei zuessen ich mochte beides nicht habe es erbrochen und bekam sofort einen neuen Brei. Es waren grosse Schlafsäale viele Kinder weinten den ganzen Tag. Eine Schwester ging immer mit dem Rohrstock umher im Schlafsaal wenn man sich zuviel bewegten kam der Rohrstock zum Einsatz.

Am Strand mussten wir immer nackt rumlaufen. Sie haben uns auch privatein Sachen abgenommen und wir durften nicht nach hause schreiben es wurde kontrolliert. Ab und zu rede ich noch heute mit meiner Schwester darüber. Es war wirklich entsetzlich dort…. Es ist und bleibt eine unvergessene Zeit. Sollte damals wohl so sein, denn die Seele schützt uns ja auch durch Verdrängung.

Nun hatte ich mich heute noch mal auf die Suche begeben und bin hier gelandet. Ich wurde mit 4 Jahren — 1958 — von meinen Eltern mit dem Schiff nach Wyk auf Föhr in ein Kinderheim gebracht. Ich soll immer zu dünn gewesen sein und schlecht gegessen haben. Kinderfotos von mir zeigen ein kleines niedliches normal-gewichtiges Mädchen. In meiner Erinnerung sah ich immer ein kleines Kind, welches sein Erbrochenes aufessen mußte.

Erst später wurde mir klar, dass ich das kleine Mädchen war. Ich leide seit Jahrzehnten an Panikattacken, wenn es mir oder anderen Menschen schlecht geht und es sich so anfühlt, dass ich mich übergeben könnte!!!!! Trotz Therapie gab es bisher nur kleine Verbesserungen. Es hat mir noch einnmal deutlich gemacht, dass meine Erinnerung keine Spinnerei war. Was heißt OK auf Bayrisch? ich habe mir diese Geschichte nicht ausgedacht.

Das dachte ich viele Jahre lag. Herzlich danke ich Ihnen für Ihr Forum. Sabine Rosina aus Hamburg 30. Abgegeben hatten meine Eltern mich bei einer Schwester Herzland Riese — so schrieb es mein Vater in seinen kleinen Buchkalender von 1958. Während meines Augenthaltes erkrankte ich am 31. Mein Vater hatte bereits am 27. Die Eltern holten mich aber nicht nach Hause zurück.

Kennt jemand die Namen Irmgard Reme und Herzland Riese? Sabine Rosina aus Hamburg Sehr geehrte Frau Röhl, Ich habe schon einmal über Google versucht das Adolfinenheim auf Borkum einzugeben,da ich um 1967 mit 13 Jahren dort war. So wie manche es hier Schildern fand ich es eigentlich nicht so schlimm. Zwar musste man sein Mittagsschlaf halten und andere die vom Gewicht her zu viel drauf hatten, ihr Salzwasser Trinken mussten, was ich mir vorstellen kann das,dass nicht so schön war. Wir hatten ein Schlafraum wo 12 Kinder waren auf jeder Seite 6 Betten neben einander.

Die Nachtwache war auf dem Flur und man musste immer sich bei Ihr Abmelden,wenn man zur Toilette wollte. Ansonsten war es so weit alles in Ordnung. Am Tage sind wir Viel gewandert mal in die Innenstadt oder zum Strand.

Am Dienstag bekam ich immer meine Sport Zeitung zugeschickt von zu Hause damals noch die Bremer-Sport. Da ich ein großer Fußballfan war,habe ich ja nichts mit bekommen vom Wochenende. Die Pakete die mir zu geschickt wurde mit ein paar Süßigkeiten wurden dann aufgeteilt. Ich kann mich heute noch an alles erinnern und möchte diese Zeit nicht missen. Viele grüße Ronald Hallo Frau Röhl, mein Aufenthalt im Adolfinenheim auf Borkum begann am 2.

Ich wurde dort 10 Jahre alt und gehörte damit zur 2. Im großen Schlafsaal nebenan weinten die kleineren Kinder oft, ein Kontakt war nicht erwünscht. Es herrschte allgemein eine sehr strenge Atmosphäre und Beaufsichtigung, schwatzen und kichern bei den Mahlzeiten und während des Mittagschlafes waren nicht erlaubt und wurden bestraft.

So wurde einem die Bettdecke über den Kopf gezogen und unter dem Kopfkissen festgesteckt. In diesem Zustand verharrte man bis zum Ende der Schlafenszeit. Beim nächtlichen Toilettengang wurde man von der Nachtwache, eine Schwester in kirchlichem Ornat, ebenfalls kontrolliert.

Dies war sehr demütigend und der Sinn hat sich mir nicht Was heißt OK auf Bayrisch?, nur Angst gemacht. Unsere Kleidung befand sich zwar in unserem Zimmer, wir durften davon aber keinen freien Gebrauch machen, uns nicht einmal eine frische Unterhose nehmen. Untersuchung gingen wir in den gegenüberliegenden Jungstrakt und warteten dort frierend in Unterwäsche. Ich habe muß mich dort sehr einsam und verlassen gefühlt haben, denn ich habe versucht, mir den Arm wund zu kratzen.

Immerhin konnte ich mich mit einem anderen Mädchen anfreunden, das muß tröstlch gewesen sein. Zu dem Aufenthalt auf Borkum kam es auf Initiative einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes. Mein Vater war krank, ich galt alt tendenziell unterernährt und man wollte mir wohl etwas Gutes tun. Meine Mutter erinnert sich, von meinen Erzählungen schockiert gewesen zu sein, hüllte sich aber aus Scham und schlechtem Gewissen in Schweigen.

Auf dem Gesundheitsamt hatte man ihr jedenfalls kein Gehör oder Glauben geschenkt. Ich habe nur diese wenigen negativen Erinnerungen an diese Zeit, bin aber 1975 nochmals zur Kur in ein privat geführtes Heim im Harz verschickt worden und habe dor t 4 sehr glückliche Wochen verbracht.

Mich würde interessieren, wie Sie mit unseren Berichten verfahren und was Sie im Weiteren planen. Mit freundlichen Grüßen, Ute, Berlin Hallo Anja Röhl, ich war vom 25. Vielleicht war es auch ganz schön, dass jüngste von drei Kindern mal los zu sein. Aus Was heißt OK auf Bayrisch?

Sicht gab es jedenfalls keinen Grund, ein so kleines Kind so lange wegzugeben. So steht es im Bescheid der Freien und Hansestadt Hamburg, den ich in meinen Akten gefunden habe. Ich war 4 Jahre alt und alles, an was ich mich erinnere, ist furchtbar. Natürlich gibt es in diesem frühen Was heißt OK auf Bayrisch? wenige konkrete Bilder und viel Diffuses. Meine Mutter hatte meinen Koffer gepackt und einen Zettel in den Deckel geklebt. Dort stand nicht nur der Inhalt des Koffers, sondern auch wie damit zu verfahren sei.

So konnte ich das rote Kleid nur mit dem weißen Pullover darunter aushalten. Es war aus Wolle und juckte. Es war den Erzieherinnen völlig schnuppe, was meine Mutter sich da überlegt hatte. Sie machten sich darüber lustig und zogen mich damit auf. Ich musste mich so anziehen wie sie wollten. Einmal gingen wir raus und nur die Erkälteten durften eine Mütze aufsetzen. Mir war kalt und ich zog eine Mütze an, obwohl ich nicht krank war.

Ich weiß nicht mehr, was dann mit mir geschah, aber ich Was heißt OK auf Bayrisch? völliges Unverständnis von mir. Ich gab mir ja Mühe nicht anzuecken. Aber das war echt schwierig. Dass ich mit Messer und Gabel essen konnte?

Es gab sowieso nur einen Löffel in die Hand. Das Essen erinnere ich als ganz schlimm. Ich erinnere völligen Unglauben, dass ich das essen sollte. Das ist mein vorherrschendes Gefühl zu dieser Zeit: Unglaube.

Wieso muss ich mir selber die Haare waschen, was ich noch nicht konnte und das Haarwaschmittel brennt in meinen Augen, aber Messer und Gabel bekam ich nicht. Wenn ich heute darüber nachdenke, muss es so gewesen sein, dass ich es gewohnt war, dass Ver- und Gebote begründet wurden. Hier herrschte nur Befehl und Lieblosigkeit. Meine Mutter schickte Was heißt OK auf Bayrisch? jeden Tag eine Postkarte und die Erzieherinnen lasen die Karte bei Tisch allen vor.

Ich erinnere der Scham, die ich dabei empfand. Zwei dieser Karten habe ich noch. Diese Karte hat Doris für dich ausgesucht. Am schlimmsten aber war der Mittagsschlaf. Wie alle Kinder wollte auch ich den Erwachsenen gefallen und gab mir Mühe den Erwartungen zu entsprechen, aber Mittagsschlaf war für mich Zuhause schon abgeschafft gewesen, da ich schon immer weniger schlief als andere.

So war es jeden Tag stundenlanges bescheuertes Stillliegen. Mir ist auch so, als wäre es irgendwie im Kalten gewesen. Gegen Ende der Verschickung gingen wir Muscheln sammeln und dann bekamen wir alle eine Plastiktüte mit Muscheln mit nach Hause. Wahrscheinlich sollten unsere Eltern denken wir hätten einen schönen Badeaufenthalt gehabt. Seit ich selbst ein Kind habe und realisiert habe, wie klein ein vierjähriges Kind ist, bin ich fassungslos wie meine Eltern das haben tun können.

Am Bahnhof wurde ich in den Zug gesetzt. Es waren viele Kinder im Zug und vielen Eltern auf dem Bahnsteig. Der Zug fuhr los und von dem Moment an, fühlte ich mich schutzlos ausgeliefert. In meiner Erinnerung hatte ich solange Angst etwas falsch zu machen bis ich wieder Zuhause war. Ich bin sehr froh über Ihre Initiative. Denn immer noch herrscht die Einschätzung vor, wir hätten eine schöne Ferienreise machen dürfen und es hätte vielleicht die ein oder andere kleine Unannehmlichkeit gegeben.

So war es eindeutig nicht. Andere haben es hier auf der Seite schon vor mir formuliert und ich schließe mich an: Es waren die schlimmsten Wochen meines Lebens. Schöne Grüße Valerie Lenck Während einer langen Eisenbahnfahrt 1960 vom Kölner Hbf nach Emden, stiegen bis zum Ruhrgebiet immer mehr Kinder in den dampflokbetriebenen Zug.

Es war Januar und bitter kalt. In Emden mussten wir unter Deck eines nicht allzu großen Schiffes, weil der Wellengang der Nordsee recht heftig war. Es handelte sich wohl um einen Fischkutter, das konnte ich mit meinen knapp sechs Jahren noch nicht richtig einschätzen. Unser Kinderheim auf und in Borkum befand sich direkt in Was heißt OK auf Bayrisch?

Nähe zum neuem Backsteinleuchtturm, dessen Leuchtfeuer unser Zimmer mit 6 Kindern oder auch 8? Die gelben Gardinen konnten dagegen nichts ausrichten. Die einfachen Waschbecken in langer Reihe waren sehr niedrig angebracht. Auch gab es Badewannen, die auf Füßen standen und mit salzigem Wasser gefüllt waren habe ich ausprobiert!

Es gab große Räume mit Höhensonnen, deren Strahlen wir uns regelmäßig aussetzen mussten. Völlig ungewohnt für mich war die Zwangsmittagsruhe. Ich habe mein ganzes Leben lang niemals Mittagsruhe oder gar -schläfchen gehalten. Für meinen natürlichen Bewegungsdrang war das eine einzige Zumutung.

Mein Bettchen stand gleich neben dem Schrank mit dem zimmereigenem Spielzeug. Obwohl streng verboten, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, mit Spielzeug unter der Decke zu spielen, um die Stunde umzukriegen. Natürlich wurde ich dabei erwischt. Die Strafe: Völliger Liebesentzug der Erzieherinnen.

Für kleine Kinder ist das schon ziehmlich hart — Haue wäre mir jedenfalls lieber gewesen. Das Essen war…ungewöhnlich für mich. Was heißt OK auf Bayrisch? Lieblingsspeise — falls man davon überhaupt reden kann — war Knochensuppe mit wenigen Nudeln. Den täglichen gekochten Fisch konnte ich bereits nach drei Tagen in etwa nicht mehr sehen. Essen musste ich ihn dennoch.

Noch Jahrzehnte später hatte ich mit gekochten Fisch große Probleme: Essen. Weil mein Pseudokrupp keine Ahnung, ob es damals schon so hieß sich während der regulären sechs Wochen offensichtlich nicht gebessert hatte, erhielt ich eine Verlängerung. Während die anderen Jungs nach Hause fuhren, musste ich bleiben. Mein Heimweh erreichte ungeahnte Dimensionen.

Ein kleiner Trost war, dass ich allein im Spielzimmer mit allen Lego-Klötzchen spielen durfte. Die Erzieherin öffnete mein Paket, dass in der Haupsache wohl von der Was heißt OK auf Bayrisch?

stammte, forderte die Runde auf mir zu gratulieren und verteilte an die Kinder den Inhalt des Paketes. Ich fühlte mich sehr verlassen… Gelegentlich durften wir ins Freie: Seil mit Knoten, Kinder dran und los.

Wegen der dauernden starken Winde, hatten wir Südwester auf. Sah bestimmt putzig aus, war aber sehr unbequem. Wir mussten einen Respektabstand vom Wasser halten und durften auch auf keinen Fall in die Dünen. Im Andenkenladen roch es nach getrocknetem Fisch, was vielleicht von dem ausgestopften Hai? Ich kaufte für meine Eltern als Andenken einen goldenen Blechleuchtturm, dessen Leuchteinheit mittels Schräglamellen von einem Teelicht angetrieben wurde.

Der Leuchtturm stand noch lange in der elterlichen Vitrine. Jeden Sonntag ging es in die Kirche. Ich war zwar noch ein kleiner Junge, aber der Unterschied zu einer katholischen Kirche fiel mir sofort auf. Der Pastor hielt von der Kanzel quasi Religionsunterricht mit donnernder Stimme ab und bezog auch uns Kinder mit ein. Furchterregend… Kurz vor meiner Einschulung im April 1960 kam ich wieder in Köln an.

Am Bahnhof empfingen mich Mutter und Oma und kleines Schwesterchen. Für einen kleinen Jungen eine sehr, sehr lange Zeit. Misshandelt oder schickaniert wurde ich offensichtlich nicht, kann mich an so etwas jedenfalls nicht erinnern.

Allerdings war ich auch ein ruhger, schüchterner Knabe, der keine Probleme bereitete. Bevor der Aufenthalt in meiner Hölle begann, war ich ein glücklicheres keines 6 jähriges Mädchen. Mein Bruder 11 Jahre und ich wurden 1962 nach Bad Reichenhall verschickt. Ein 6 wöchiger Aufenthalt der mir mein ganzes Leben in Erinnerung geblieben und mein Leben, wie ich erst jetzt weiß, verändert hat. Ich lese so viel von ehemaligen Heimkindern aber für mich haben diese 6 Wochen gereicht.

Was heißt OK auf Bayrisch?

Wir mussten uns bei der Ankunft alle nackt ausziehen wurden untersucht und mussten uns waschen. Wie sich dabei Was heißt OK auf Bayrisch?

hatte ich die Masern und wurde in ein Zimmer gesperrt, daß mit Bett, Tisch, 2 Stühle und ein Waschbecken ausgestattet war. Ich bekam Haferschleim und Kümmelbrot bestrichen mit Butter. Ich verbrachte dort gefühlte 2 Wochen. Was ich in dieser Zeit empfand, weiß ich heute nicht mehr denn den Schmerz habe ich wohl in mir verschlossen.

Mein Bruder war in der Nähe und der Gedanke an Ihn, so habe ich immer geglaubt, hat mich zudieser Zeit gerettet. Aber er durfte nicht zu mir. Meine Erinnerung setzt wieder ein im Bett sitztend in einem großem Schlfsaal. Drei Schwestern in grauer Trach un weißen Haube stehen in der Tür und warnen uns davor noch einen Ton von uns zu geben denn sonst würde ma in den Ofen gesteckt und müsse verbrennen.

Ich bin noch heute sicher ich war nicht schuldig und doch rissen Sie mich aus dem Bett und stecken mich in einen großen Wäschesack aus festen Stoff. Ich habe geschrien, getobt und getreten aber alles half nicht. Ich wurde in den Keller geschleppt im Todeskampf. Der Sack war schon ganz zerrissen doch ich sehe immer noch den großen schwarzen Ofen, die geöffnete Klappe und das lodernde Feuer vor mir. Ich hatte Todesangst denn ich war sicher, jetzt muss ich sterben. Mehr weiß ich nicht mehr.

Erst heute wird mir bewusst welche Auswirkungen die Ereignisse auf mein spähteres Leben hatten und noch haben. Immer habe ich davon erzählt und nie bin auf den Gedanken gekommen das mein Leben nie zufrieden und glücklich war.

In der Schule konnte ich nicht lernen hatte keine Freunde, war abhängig von meiner Mutter, war immer nervös und unruhig, krank, oft wütend, verletzt, kam mit Veränderungen nicht zurecht. Jede Belastung im Leben war und ist eine Toutur für mich und immer Angst. Die Liste lässt sich ellenlang fortsetzen. Für alles hatte ich eine Erklärung, habe andere Schuldige gefunden.

Was heißt OK auf Bayrisch? geht es mir nicht gut und es ist mir bewusst geworden wie oft ich verletzt und mich verletzt gefühlt habe und das Leiden geht weiter. Ich denke, so richtig kann mich keiner begreifen. Ich möchte meinen Kinder helfen, ein zufriedenes Leben zu führen, weil ich glaube ich habe dazu beitragen, daß auch Sie viele meiner schlechten Eigenschaften übernommen haben und wir hatten uns von einander entfernt.

Ich denke Sie sind das Beste von mir, doch ich will helfen und weiß nicht wie. Ich hoffe darauf eine Antwort zu bekommen. Bevor der Aufenthalt in meiner Hölle begann, war ich ein glücklicheres keines 6 jähriges Mädchen. Mein Bruder 11 Jahre und ich wurden 1962 nach Bad Reichenhall verschickt. Ein 6 wöchiger Aufenthalt der mir mein ganzes Leben in Erinnerung geblieben und mein Leben, wie ich erst jetzt weiß, verändert hat.

Ich lese so viel von ehemaligen Heimkindern aber für mich haben diese 6 Wochen gereicht. Wir mussten uns bei der Ankunft alle nackt ausziehen wurden untersucht und mussten uns waschen. Wie sich dabei herausstellte hatte ich die Masern und wurde in ein Zimmer gesperrt, Was heißt OK auf Bayrisch? mit Bett, Tisch, 2 Stühle und ein Waschbecken ausgestattet war. Ich bekam Haferschleim und Kümmelbrot bestrichen mit Butter.

Ich verbrachte dort gefühlte 2 Wochen. Was ich in dieser Zeit empfand, weiß ich heute nicht mehr denn den Schmerz habe ich wohl in mir verschlossen. Mein Bruder war in der Nähe und der Gedanke an Ihn, so habe ich immer geglaubt, hat mich zudieser Zeit gerettet. Aber er durfte nicht zu mir. Meine Erinnerung setzt wieder ein im Bett sitztend in einem großem Schlafsaal. Drei Schwestern in grauer Trach un weißen Haube stehen in der Tür und warnen uns davor noch einen Ton von uns zu geben denn sonst würde derjenige in den Ofen gesteckt und müsse verbrennen.

Ich bin noch heute sicher ich war nicht schuldig und doch rissen Sie mich aus dem Bett und stecken mich in einen großen Wäschesack aus festen Stoff. Ich Was heißt OK auf Was heißt OK auf Bayrisch? geschrien, getobt und getreten aber alles half nicht. Ich wurde in den Keller geschleppt im Todeskampf. Der Sack war schon ganz zerrissen doch ich sehe immer noch den großen schwarzen Ofen, die geöffnete Klappe und das lodernde Feuer vor mir. Ich hatte Todesangst denn ich war sicher, jetzt muss ich sterben.

Mehr weiß ich nicht mehr. Erst heute wird mir bewusst welche Auswirkungen die Ereignisse auf mein spähteres Leben hatten und noch haben. Immer habe ich davon erzählt und nie bin auf den Gedanken gekommen das mein Leben selten zufrieden und glücklich war. In der Schule konnte ich nicht lernen hatte keine Freunde, war abhängig von meiner Mutter, war immer nervös und unruhig, Was heißt OK auf Bayrisch?, oft wütend, verletzt, kam mit Veränderungen nicht zurecht.

Jede Belastung im Leben war und ist eine Toutur für mich und immer Angst. Die Liste lässt sich ellenlang fortsetzen. Für alles hatte ich eine Erklärung, habe andere Schuldige gefunden. Gesundheitlich geht es mir nicht gut und es ist mir bewusst geworden wie oft ich verletzt und mich verletzt gefühlt habe und das Leiden geht weiter. Ich denke, so richtig kann mich keiner begreifen.

Ich möchte meinen Kinder helfen, ein zufriedenes Leben zu führen, weil ich glaube ich habe dazu beitragen, daß auch Sie viele meiner schlechten Eigenschaften übernommen haben und wir hatten uns von einander entfernt.

Ich denke Sie sind das Beste von mir, doch ich will helfen und weiß nicht wie. Ich hoffe darauf eine Antwort zu bekommen. Ich hatte noch nie solches Heimweh!!! Tagelang habe ich geweint, aber Schwester Gerda sagte es würde kein Zug in den Norden fahren.

Dann bekamen wir alle die Windpocken. Wir schliefen auch in einem großen Schlafsaal mit weißen Gitterbetten. Bei den Bettnässern wurden Strumpfhosen an die Gitterstäbe gebunden. Zum Einpudern gegen die Windpocken mussten wir uns alle nackt in unseren Betten aufstellen.

Als wir wieder gesund waren durften wir tagsüber in einen großen Raum an Tischen sitzen,wo sich Spielzeug befand. Schwester Gerda saß an ihrem Pult und kümmerte sich nicht um uns. Sie bekam nicht einmal mit, dass ich ein Holzhaus von einem Monopoly Spiel verschluckte.

Dass wir überhaupt einmal draußen waren erinnere ich nicht. Als ich mit dem Zug zu Hause ankam erkannte ich meine damals 1 jährige Schwester nicht. Jahre später fand ich Briefe von Schwester Gerda ,in denen Sie meinen Eltern schrieb wie toll ich es fand auf der Kur. Bis heute war ich nie wieder in Bad Salzuflen und werde auch nie wieder in diesen schrecklichen Ort zurückkehren. Vielen Dank an die schreckliche Schwester Gerda!!!!!!

Ich musste mit, damit mein Cousin, der angeblich Lungenprobleme hatte nicht so allein war. Es war der Horror — vor allem wegen des Heimwehs. Aus Sicherheitsgründen hat mein Gehirn die Erinnerungen wahrscheinlich abgeschaltet.

So kann ich mich nur Was heißt OK auf Bayrisch? stückweise erinnern. An den Schlafsaal mit den hölzernen Betten und der angeordneten Mittagspause. Es herrschte immer ein kühler, liebloser Ton. Die einzige Postkarte, die ich erhielt, wurde von einer strengen Erzieherin vorgelesen, ich durfte die Karte aber nicht behalten. Noch heute, wenn ich im Frühling die Nordseeluft rieche oder den Geruch von Feuersteinen in der Nase habe, kommt diese Erinnerung zurück.

Durch drei Therapieverläufe wurde es zwar besser, aber es geht wohl nie weg. Wir haben auch versucht zu flüchten, aber bekamen wohl nicht mit, dass es sich um eine Insel handelte. Noch heute kann ich nicht dorthin fahren — und wenn, kommt das Erlebte zurück bzw.

Ich Was heißt OK auf Bayrisch? noch, dass dort ein fieser dünner Frieseur war, zu dem man alle zwei oder drei Wochen musste und der beim Haareschneiden ruppig war.

Und die Duschen, wo man nackt herumlaufen musste, was ja normal Was heißt OK auf Bayrisch?, aber als verstörter Fünfjähriger empfand man das noch schlimm.

Hallo Frau Röhl, alles was vorher beschrieben wurde von den Betroffenen kann ich bestätigen. Ich war 5 Monate in Kur im Schwarzwald Kinderheilstätte Stieg Albruck. Die letzten 2 Jahre sind bei mir Verlustängste ,seelische Schmerzen wie ich sie nur aus dieser Zeit kenne und unbändige Wut hervorgetreten.

Es kann doch nicht sein das dieser Albtraum solange anhält. Nach 55 Jahren muss es doch verarbeitet sein Im Zuge meiner Traumatherapie bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich war 1974, mit 4 Jahren auch auf einer Kinderverschickung.

Leider habe ich nur sehr wage Eckdaten. Viel mehr trage ich Erinnerungsblitze und schmerzliche und quälende Emotionen diesbezüglich mit Was heißt OK auf Bayrisch?. Keinerlei Bezugspunkte, außer andere Kinder. Ich war dort krank, Masern od. Musste bei Was heißt OK auf Bayrisch? Ordensschwester auf ihrer Zelle sitzen. Vernichtendes Heimweh und unglaubliche Einsamkeit.

Da ich den Kontakt zu meiner Ursprungsfamilie Mutter komplett abgebrochen habe, versuche ich nun über meinen Bruder Kontakt besteht an Eckdaten zu kommen. Ich bin sehr an dieser Thematik und weiterer Aufklärung dieser Verbrechen interessiert. Hallo, meine Eltern haben mich vermutlich 1969 oder 1970 für 6 Wochen nach Borkum geschickt. Leider habe ich keine genauen Zeitangaben, mein Vater sagt, die Krankenkassenunterlagen habe er weggeschmissen.

Also es war noch vor Was heißt OK auf Bayrisch? meiner Schulzeit, für 6 Wochen mit vielen fremden Menschen nur Mädchen? Auf den Fotos haben wir Mützen auf, vielleicht war es im Frühjahr.

Ich habe es nicht Was heißt OK auf Bayrisch?, warum meine Eltern mich weggeschickt haben, ich hatte Heimweh. Wir haben auch viel gesungen, das war für mich schön. An das Essen kann ich mich nicht erinnern, aber ich war oft alleine und habe mich mit den anderen Kindern nicht immer gut verstanden.

Mit einer Magen-Darm-Infektion habe ich eine Woche isoliert auf der Krankenstation gelegen. An den Geruch und die wütend das Bettzeug wechselnde Schwester kann ich mich erinnern.

Einmal in der Woche sind wir gewogen worden. Was heißt OK auf Bayrisch? ist wie ein dichter Nebel, der die Erinnerung überdeckt.

Ich bin auf diese Seite gestossen, weil ich Infos für ein paar Tage Urlaub auf der Insel einholen wollte. Ich würde gerne mehr wissen über die Zeit dort als kleines Kind.

Aber es macht mich auch sehr, sehr traurig. Frau Röhr, vielen Dank für ihre Aufklärungsarbeit. Sehr geehrte Frau Röhl, ich freue mich, diese Seite gefunden zu haben und möchte gerne mit meinen Erinnerungen dazu beitragen, dass lose Enden verknüpft werden können.

Was heißt OK auf Bayrisch?

Tief im Schwarzwald in der Nähe von Freudenstadt, immer noch die vorhandenen früheren Kinderhäuser-inzwischen Tagungshäuser. Völlig gesundmit Namensschild um den Hals ,von einer Caritasbetreuerin per Zug aus ganz Deutschland Richtung Schwarzwald gekarrt. Getrennt nach Junge und Mädchen in Was heißt OK auf Bayrisch?

beiden Häuser kaserniert und alles was wir wussten war, dass wir in 6 Wochen wieder nach Hause dürften. Ein Zwillingspaar aus Düsseldorf hatte große Probleme die Hafersuppe zum Frühstück zu essen, musste Strafsitzen vor dem Teller, erbrach sich, weiter sitzen, der Teller wurde neu gefüllt und so ging es immer weiter bis das Mittagessen kam…Ein mahnendes Beispiel an alle anderen Kinder und heute noch spüre ich die Ohnmacht, damals nicht helfen zu Was heißt OK auf Bayrisch?.

Die Stirn wurde mit Schwung gegen die Standwaage geknallt- somit wusste jeder, was er nächste Woche zu bringen hatte. Zwangsschlafen nach dem Mittagessen, völlig unausgelastet,da wir uns kaum bewegen, spielen, toben konnten. Ich habe mir Sünden zusammengelogen, damit ich etwas zu beichten hatte…aber Was heißt OK auf Bayrisch?

war ein kleiner Spaziergang ,weg vom Heim. Während der 6 Wochen erkrankte ich — sehr hohes Fieber, vermutlich Mandelentzündung,ganz sicher aber,schlimmstes Heimweh. Ich lag gefühlt 10 Tage völlig alleine auf der Krankenstation und bekam zur Beschäftigung Gebete und Durchschlagpausen von Arztberichten,die ich auf andere Freiflächen mit dem Fingernagel durchdrücken durfte. Einmal am Tag eine portugisische? Reinigungskraft ohne Sprachmöglichkeit 3 x Haferschleim und eine Verlassenheit, von der ich als Kind wirklich dachte, dass sie nie wieder aufhört.

Meine Mutter wurde von meiner Erkrankung nicht informiert das ergab sich aus dem Rückkehrschreiben. Es gab eine gute Seele in diesem Heim-ein Fräulein Himmelsbach. Freundlich, tröstend und gelächelt hat sie auch. Nach 6 Wochen war der Spuk vorbei-Abreise,ein Hinweis im Gepäck,dass mir Was heißt OK auf Bayrisch?

Ankunft zu Hause der Kopf gründlich zu waschen sei…ich war völlig verlaust,der Rest im Zug somit auch. Kinder mit einem Kamm gekämmt. Tatsächlich hat sich dies wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen-Unrecht erleben,hilflos sein und die Erkenntnis,dass dort ein Grund dafür schlummert. Meine einzigen Erinnerungen daran sind: Nur der Gestank von angebrannter Milchsuppe, und daß ich wohl 5 Wochen lang durchgeheult habe.

Bei Rückkehr, auf dem Bahnhof meiner Heimatstadt, wurde mir später berichtet, soll ich blicklos an meiner Mutter vorbeigerannt sein, ohne sie zu erkennen. Das ergab dann einen endlos scheinenden Gänsemarsch schockierten, eisigen Schweigens durch den ganzen Inselort. Den Rest des Fraßes habe ich offenbar verdrängt. Jedenfalls hat es Jahre gedauert, bis mir Essen überhaupt wieder ein genußfähiger Vorgang war. Danach ward nicht mehr Karten gespielt.

Hier doch noch ein eher winziger Zwischenfall, aber evtl. Es war gehofft worden, daß evtl. Und damit lag ich wohl richtig. Es wurde, wie übrigens zumeist auch in der Schule, einfach nur die Methode der vollkommen lieblosen Schwarzen Pädagogik des Hinhaltens und präzisen Zugriffs im geeigneten Augenblick — wenn das Opfer sich fast schon in Sicherheit wähnt — gekonnt ausgeübt.

Ich hatte 1947 Typhus gehabt und war eine unwahrscheinlich dünne 11jährige. An diese Zeit habe ich wunderbare Erinnerungen.

Als Einzelkind fand ich es himmlisch, einige Wochen in einer Gruppe zu verleben. Unsere Gruppenleiterin war Ruth Fischer. Wir waren bei Privatleuten untergebracht, in einem 4Bettximmer. Ich nahm auch etwas zu, war aber immer noch zu untergewichtig, dass ich im folgenden Jahr wieder verschickt wurde, diesmal, im November 1948, nach Bockswiese, wo meine Gruppenleiterin wieder eine Schwester Ruth war, Ruth Zick. Auch an diese Zeit habe ich nur wunderbare Erinnerungen.

Ich wollte überhaupt nicht mehr nach Hause und war selig, als ich Was heißt OK auf Bayrisch? 1949 wieder nach Bockswiese durfte. Bis zu meiner Zeit in Langroog hatte ich nie ein eigenes Bett gehabt. Wie meine Mutter die Kosten für diese Kuren aufgebracht hat, weiß ich nicht, habe mir auch nie Gedanken darüber gemacht.

Aber beI mir von Trauma keine Spur, es waren die schönsten Monate meiner Kindkeit. Ich habe diesen Kommentar jetzt schon mehrfach freigeschaltet, wie kann das sein? Haben Sie es mehrmals geschickt? Wie kommen Sie auf die Idee, dass es auf dieser Seite nicht erwünscht sei, Heime positiv zu beurteilen? Was kann ich für die Langlebigkeit trauriger Kindheitserinnerungen?

Sicher haben manche Menschen auch positive Erlebnisse in den Heimen gemacht, so wie sie, diejenigen scheinen aber in erheblicher Minderheit zu sein, was doch sehr traurig ist. Ich habe hier keinen Kommentar zensiert! Hallo in die Runde, mein Bruder und ich waren 1976 für 6 Wochen in Plön im Seehof, dass von der Heilsarmee betrieben wurde. Mein Bruder war 6 und ich 5 Jahre alt. Diese 6 Wochen zählen absolut zu meinen allerschlimmsten in meinem Leben.

Auch ich habe Albträume verbunden mit aufkeimenden, negativen Gefühle und Auswirkungen in Bezug auf diese traumatischen Erlebnisse. Ich erinnere, dass ich mich regelmäßig übergeben musste, da die Betreuerinnen dort uns das Essen reingestopft haben, schließlich sollten wir ja zunehmen. Eines nachts schaffte ich es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette und ich habe mich auf dem großen, riesen Holzfußboden übergeben.

Die Betreuerin brachte mir einen Eimer und einen Feudel und ich die Sauerei entfernen. Hilflos habe ich mein Erbrochenes hin und her geschoben, da ich nicht so recht wusste, wie Was heißt OK auf Bayrisch? den Boden wieder sauber kriegen könnte. Das war eigentlich nicht erlaubt, aber meinen Vater hat das nicht interessiert.

Es gibt einen kleinen Super 8 Film und dort ist auch diese Frau zusehen, die mir den Feudel durchs Gesicht gezogen hat. Ich habe mir immer geschworen, sie irgendwann aufzusuchen und sie zur Rede zu stellen. Das habe ich nie gemacht, aber ich würde sie schon gerne mal treffen.

Es gibt sehr viele, schlimme Erinnerungen an diese Verschickung, aber diese mit dem Feudel spüre ich noch immer, als sei sie gestern gewesen, dabei ist sie nun 42 Jahre her. Liebe Grüße, Regina Ich bekomme den Eindruck, daß positive Kommentare auf dieser Seite nicht erwünscht sind, finde es aber wichtig, daß auch die andere Seite gehört wird. Der zweI der Verschickungsaktionen unmittelbar nach dem Kriege war unbestrittenerweise, uns extrem unterernährte Kinder aufzupäppeln, und das Essen war sowohl in Langeoog als auch in Bockswiese gut und reichlich und darauf ausgelegt, uns Kriegskinder aufzubauen.

Einige der Gerichte, die wir dort bekamen, koche ich heute noch. In Bockswiese bekamen wir zum Abendessen oft eine schöne Griessuppe mit Rosinen und zwei Scheiben Brot, eine mit Butter und eine nur mit Marmelade.

Besonders unterernährte Kinder wie ich bekamen eine mit beidem. Dazu gab es Malzkaffee mit Milch. Wir mußten zwar auch Mittagsruhe halten aber in unserem Zimmer hatten wir eine Zeichensprache erfunden, dieZeichen kann ich heute noch. So konnten wir uns unterhalten. Wir machten jeden Tag wunderbare Spaziergänge, sammelten Moos, Früchte und Steine, mit denem wir Schmuckteller für die Tische bauten, wir haben gebastelt, gespielt und viel, viel gesungen. Ich habe noch Fotos davon. Alle Schwestern und Jugendleiterinnen waren freundlich und wenn unter den kleinen Kindern vielleicht mal eins Heimweh hatte, haben wir uns alle um sie gekümmert.

Hallo, Frau Röhl, heute 9. Frau Hussmann war die Heimleiterin ein Nazi-Weib im wahrsten Sinne des Wortes. Die Adresse hat sich aufgrund meiner negativen Erlebnisse in mein Gehirn eingeprägt! Falls erwünscht, könnte ich meine Erlebnissr ausführlicher darstellen. Vossoug Das ist unbedingt erwünscht, ich sammele diese Kommentare, gern können Sie sie mir hier auf die Seite, oder auch per mail schicken:ich würde mich freuen, wenn ich Sie dazu einmal besuchen und interviewen dürfte, es dauert bloß noch, weil es enorm viele sind, die Was heißt OK auf Bayrisch?

kommentieren und ich alles gut und datenschutzrechtlich abgesichtert ordnen möchte. Dann werde ich auch noch Interviewanfragen verschicken Ich war vermutlich 1965 als Vierjähriger! Als Strafmaßnahmen sind mir in Erinnerung: Einsperren in einer dunklen Abstellkammer und Fesseln ans Bett nachts, da ich mich wegen Neurodermitis viel Kratzen musste. Meine Mutter wunderte sich über mein verstörtes Verhalten, als ich wieder nach Hause kam.

Es waren diese Erlebnisse ,wie Erbrochenes aufessen müssen, wieder zum Bettnässer werdentagelanges nicht mit mir sprechen ,weil ich bestimmt was Dummes getan habe, mein liebevoll verpacktes Geburtstagsgeschenk von zu Hause wurde verteilt, man wurde zum Essen gezwungen …. Ich bin nicht daran zerbrochen. Das sind Gefühle für ein Kind ,die starke körperliche und seelische Schmerzen verursachen.

Heute ,gut 50 Jahre später,erzähle ich immernoch davon. Es existiert ein lustiges Faschingsbild der Gruppe aus Bad Salzdetfurth ,nur hat nie eine Party stattgefunden. Das Foto wurde für die Eltern gemacht,wie gut es uns doch geht. Aber was sollen die damals dafür Verantwortlichen zu Rechenschaft gezogen werden. Lernen wir daraus, machen es besser und ja, reden wir darüber. Wir sollten aber nicht in Selbstmitleid versinken. Mich hat es auch ein Stück weit trotzig gemacht.

Die Reisen waren von der Deutschen Post in Berlin organisiert und wurden für angehörige Kinder und Postangestellte zu günstigen Konditionen angeboten. Besonders Ziel dieser Reise war jeweils Gewichtszunahme sowie das Brechen junger Seelen.

Die erste Reise, ich war gerade 5 Jahre alt, ging im Winter nach St. Peter Ording an der Nordsee. Ich kann mich an sehr viele Gegebenheiten erinnern.

Auch eine zufällige Begegnung mit einem Studenten, der am gleichen Ort auch in sehr jungen Jahren 6 Wochen seines Lebens verbringen musste, bestätigte meine grässlichen Erinnerungen. Kein Brot -die Essenseinnahme wurde strengstens kontrolliert. Toilettengang: Im direkten Anschluss an das Mittagessen, musste man in langen Schlangen vor den Toiletten anstehen.

Da wir oftmals keinen Drang zur Notdurft hatten, schloss ich mich in der Toilettenkabine ein, um gemeinsam mit meiner Schwester zu weinen. Wir hatten nicht den Mut, den Toilettengang zu verweigern. Es war auch die einzige Chance, mal für ein paar Minuten unbeobachtet zu sein. In dieser Zeit war es verboten, den Schlafsaal zu verlassen ca. Also war es auch nicht möglich, nach Bedarf die Toilette aufzusuchen.

Auch ein Nachttopf wurde am Nachmittag nicht bereitgestellt. Wer keinen Appetit hatte, wurde bestraft. Kinder, die keine Post erhielten, wurden nicht getröstet, sondern in ihrer Enttäuschung ignoriert. Es durfte nichts Negatives geschrieben werden, ansonsten mussten wir erneut Texte verfassen.

Was heißt OK auf Bayrisch?

Ich war noch zu jung, um zu schreiben. Es wurde in den Schlafsaal ca. Sollte man nach Mitternacht einen Drang zum Urinieren gehabt haben, musste man, um an den bereits übergelaufenen Topf zu kommen, durch erkaltete Urinlachen laufen stets von der Panik begleitet, andere Exkremente zu verlieren.

Bruchstückhaft kann ich mich nur erinnern: -da ich zu der jüngeren Gruppe gehörte, wurde ich nachts räumlich von meiner Schwester getrennt. Weil ich protestierte und weinte, gab man meinem Wunsch nach, mit meiner Schwester in einem Raum zu schlafen.

Bei mir waren allerdings die Betten kürzer, sodass meine Schwester 6 Wochen lang in einem viel zu kurzen Bett schlafen musste. Natürlich stachen wir jeweils 6 Nadelstiche, bei jedem Brief! Allerdings reagierten unsere Eltern nicht! Danke für Ihren erschütternden Bericht! Es gehört an die Öffentlichkeit, und es waren keine Einzelfälle, sondern eine bestimmte Tendenz in der damaligen Pädagogik, zu der heute schon wieder aufgerufen wird, das darf sich aber nie wiederholen, unsere Aufgabe ist es, diese Erinnerungen für die Zukunft zu erhalten, so dass sich ein Bewusstsein erhält: Uns ist Unrecht getan worden!

Kinder darf man so nicht behandeln! Das sind so schwere psychische Belastungen, unter denen steht dann der sich noch entwickelnde Mensch, eine schwere Bürde, die nicht selten zu schweren Persönlichkeitsstörungen und lebenslangem Selbstwertverlust geführt haben. Diese Kinder hatten nichts, aber auch gar nichts verbrochen, sie sollten sogar eine gesundheitliche Erholung erleben! Eltern glaubten massenhaft, ihren Kindern Gutes anzutun! Zwischen 3-6 war ich verschickt 1970-74 ich habe es positiv in Erinnerung ….

Was heißt OK auf Bayrisch? aus dem Fond,natürlich arbeite ich an meinen Buch und Theater sowie aufarbeitung Berlin West mit den Minderheitenschutz für die West Berliner Insulanerkinder und unsere Neue Freie Volksbühne Berlin West. Wir sind Generationsübergreifende Heimkinder in unsere Familie und meine Kinder haben im übrigen heute auch noch solche Erfahrungen machen dürfen. Betroffene Bühnenbildnerin Tischlerin Mutter von der Baustelle.

Das dachte ich im ersten Moment, als ich den Artikel über die Verschickungen gelesen hab. Auch ich wurde verschickt, allerdings erst 1972, da war ich 9 Jahre alt. Es war das Haus Quisisana in Sankt Peter Ording. Auf dieser Verschickung habe ich mir geschworen, ich werde selbst Erzieherin, weil Was heißt OK auf Bayrisch? wollte, dass Kindern so etwas erspart wird.

Es wurde schon so einiges genannt, was in den Heimen getrieben wurde. Hier meine Erlebnisse: Wir mussten uns direkt nach der Ankunft komplett nackt ausziehen, in einem großen Raum mit lauter anderen nackten Neuankömmligen in eine Schlange stellen.

Wir wurden dann von einem Arzt untersucht, ob wir was Ansteckendes haben. Eine Schwester kämmte allen Kindern mit einem Läusekamm die trockenen Haare durch. Nachts durften wir nicht mehr auf Toilette gehen.

Wer nachts musste, musste in einen Topf der unterm Bett stand pullern! Wir waren drei Mädchen im Alter von 9-11 Jahre. Da ist es einem peinlich vor anderen Leuten in den Topf zu machen. Briefe wurden kontrolliert, wenn was falsches drin stand, zum Beispiel, dass man abgeholt werden möchte, wurden sie vor den Kindern zerrissen und in den Müll geworfen. Zum Essen mussten wir uns alle am Tisch versammeln und erst einmal so lange stehen und leise sein, bis einer lachen musste oder den Stuhl scharrte.

Derjenige wurde dann ohne Essen ins Bett geschickt. Ich konnte mich auch einmal nicht beherrschen und musste losprusten. Also ab ins Bett, ohne Essen. Ein krankes Mädchen sollte einen Grießbrei essen. Ihr war schlecht, sie hatte einen Magendarm-Virus, wie nach und nach alle Kinder.

Die Tante schrie das Mädchen an sie würde die Eltern anrufen, wenn sie nicht aufessen würde und ihnen sagen wie unartig sie ist. Dann müsse sie noch länger hier bleiben! Was heißt OK auf Bayrisch? wurde nicht getröstet, weil sie krank war, sie wurde angeschrien! Das muss man sich mal vorstellen! Ich bekam diesen Virus auch und musste mich übergeben. Da wir am anderen Ende des Flures unser Zimmer hatten, habe ich es nicht bis zur Toilette geschafft und auf dem Weg mehrere Pfützen hinterlassen.

Ich war fix und fertig, eben krank! Sie stand wie ein Wärter hinter mir und sagte mir wo ich noch besser wischen soll. Ich konnte gar nicht richtig sehen was ich dort tat, weil mir die Tränen die Augen vertrübten. Ich kann mich nur an einen Spaziergang erinnern.

Aber das war nur marschieren, nicht wie man sich einen Kinderspaziergang vorstellt. Zu zweit in Reih und Glied. Wir hatten eine Praktikantin in der Zeit, die hieß Frauke. Die war so lieb und hat uns so gut es ging geholfen. Sie sollte in mein Poesiealbum reinschreiben.

Leider sah eine von den fiesen Tanten als sie es mir zurückgeben wollte und nahm mein Buch und schrieb ohne mein Einverständnis in das Buch und gab es mir erst kurz vor der Abfahrt wieder. In einem liebevoll geführten Kinderheim!

Was heißt OK auf Bayrisch? der Fahrt wurden alle Kinder interviewt. Ich weiss nicht von wem die Leute waren, jedenfalls waren es die Erzieher die uns abgeholt haben und wieder nach Hause gebracht haben, mit der Bahn. Da kam so einiges raus. Ich weiss aber nicht, ob das zur Schließung oder zu Verbesserungen führte.

Aber zumindest waren damals schon ein paar Leute an der Misere dran. Habe dort sehr ähnliche Erfahrungen wie Simona Moore gemacht, bis auf die Magen-Darm-Grippe — zum Glück blieb mir die erspart!

Ich hatte Was heißt OK auf Bayrisch? noch Bruchstücke in Erinnerung, aber diese noch sehr deutlich negativ und als ich den Bericht las, war nun einiges davon wieder da. Ich weiß noch, dass es von einem Ehepaar geleitet wurde. Sie habe ich als sehr herrisch in Erinnerung, ihn als extrem dickbäuchig und nicht ganz so präsent. Ich erinnere mich zudem, Was heißt OK auf Bayrisch?

jeden Abend im Wechsel 2 oder 3 Kinder eingeteilt wurden, um zu überwachen, dass auch alle Kinder still in ihren Betten liegen bleiben. Auch weiß ich noch, dass ein Mädchen bei mir am Tisch immer Schwierigkeiten hatte, mittags aufzuessen. Sie musste sitzenbleiben, bis sie komplett aufgegessen hatte und wehe, man wurde dabei erwischt, wie man ihr half, indem man einfach mit aß.

Dann durfte man — bei vorbildlicher Führung — zur Belohnung hoch zu dem Ehepaar und fernsehen. Ich weiß noch, dass es ein Zimmer im Hippie-Stil war und ich meine mich zu erinnern, dass die Beiden geraucht haben — zumindest ist mir noch deutlich in Erinnerung, dass mir dort schlecht wurde und ich viel lieber zum Strand gegangen wäre… Und da kommen wir zum nächsten Punkt.

Da ich heute eine Karte in den Büchern meiner Mutter fand, die sie mir damals geschrieben hatte, wusste ich nun endlich nach so vielen Jahren, wo dieses Kinderkurheim war und wie es hieß. Ich wusste bis heute nur, dass es in St. Ich weiß das so genau, weil ich das Meer schon als Kind geliebt habe und ganz unglücklich war, dass wir nie an den Strand gingen. Nur einmal waren wir außerhalb den Grundstücks, genauso wie geschildert, zu zweit in Reih und Glied und sind über einen Feldweg gelaufen.

Ich hatte vor der Reise auch gehofft, dass wir schwimmen gehen… es war ein warmer Sommer, doch wir wurden nur zwischendurch mal mit dem Gartenschlauch abgeduscht.

Das war dann das Highlight für uns Kinder. Ansonsten kann ich mich noch an das Grundstück erinnern und dass rechts ein Graben verließ, in dem die Jungs kleine Frösche gefangen hatten, mit denen sie die Mädchen ärgern wollten. In der Zeit hatte ich auch meinen 8. An den Geburtstag selbst kann ich mich auch nur wenig erinnern. Zum einen, dass mir ein Schokoladenkuchen mit Kerzen darauf, ich glaube, an den Tisch gebracht wurde, der mit großer Freude unter den Kindern aufgeteilt wurde.

Das war ist leider die einzige positive Erinnerung an dieses Heim. Und zum anderen, dass die Smartiepackung und noch eine Süßigkeit, die ich von meinen Eltern bekommen hatte und die ich in meinen Schrank für später gelegt hatte, am nächsten Tag verschwunden waren. Hallo zusammen, Ich heiße Gaby und bin jetzt 59 Jahre alt. Ich komme gerade von einem bewusst unternommen Besuch der Insel Föhrin der Hoffnung das Kinderheim wieder zu finden im das ich Mitte der 1960 Jahre 6 Wochen zum Aufpäppeln verschickt wurde.

Mir wurde dieses Ansinnen damals in der Mütterberatung sehr schmackhaft gemacht: viele Kinder, Strand und Meer. Ich weiß noch wie heute, wie ich am Bahnhof Altona in Hamburg von meiner Mutter alleine in den Zug gesetzt wurde, nur mit einem Zettel um den Hals, wo es mit mir hingehen sollte.

Ich kam aber erstmal Was heißt OK auf Bayrisch? nicht auf Föhr an sondern mit einem Pulk von Kindern auf Amrum …. Das Heim wieder zu finden war nicht schwer.

Ich erkannte es sofort an seinen hohen Fenstern,dem roten Backstein und dem erdrückenden, beklemmenden Gefühl, dass mich sofort übermannte, als ich Kinder dort krakelen hörte. Und dass noch nach so vielen Jahren und 4 Therapien später. Ich habe mir dass alles also wohl Was heißt OK auf Bayrisch? eingebildet-so schließe ich aus den gelesenen Schicksalsberichten eurer seits.

Ich habe einen Bericht ueber friesische Inseln gesehen und mich an den Aufenthalt in Wyk auf Foehr erinnert. Dann habe ich ein wenig recherchiert und bin zufaellig auf diesen Artikel gestossen. Ich war wie Gabi, auch in dem gleichen Zeitraum auf Foehr in dem Heim zum ,Aufpeppeln.

Kann mich auch novh an diverse gute und schlechte Dinge erinnern, wobei die schlechten weit ueberwiegen. Schlechtes Essen angebrannte Milchsuppe mit Schaumkloesschen zum Fruehstueckder Toilettengang, eingesperrt werden, selbstreinigen der Waescheund die Maersche am Strand sind mir noch in Erinnerung. Gutes waren die Inland Landgaenge bei denen man die Kaninchen und Hasen beobachten konnte, und die abendliche gruselgeschichte die der Gruppe vorgelesen wurde. Vielleicht kann mich Gabi ja mal anschreiben, wenn sie moechte.

Bis dann Wolfgang Ende der sechziger Jahre war ich im Herbst mit etwa neun Jahren in einem Kinderheim in der Röhn nahe der Wasserkuppe. Ich sollte kräftiger, widerstandsfähiger werden und vor allem zunehmen. Es gab im Vorfeld eine Kleiderliste was wir von zu Hause mitzubringen hatten z. Anorak, kurze Lederhosen, kurze Turnhose, Kniestrümpfe, Pullover, Gummistiefel. Alles musste mit einem Namensschild versehen sein. Bei der Ankunft und nach der Zuteilung des Vierbettzimmers wurde von der Erzieherin alles das weggeschlossen, was sie für unpassend hielt.

Es musste das getragen werden was die Erzieherin bereit legte. Die kurze Lederhose war Pflicht, wobei das einzige Zugeständnis an kühlen Tagen Kniestrümpfe waren.

Wenn man den Anweisungen nicht folgte, setze es eine schallende Ohrfeige. Was Was heißt OK auf Bayrisch? zu Was heißt OK auf Bayrisch? bekamen kann ich mich nicht mehr erinnern. Morgens waren es wohl Brotscheiben mit Vierfruchtmarmelade und Milch mit Kakau. Täglich mussten Wanderungen und Sport in der Turnhalle gemacht werden. Beim Sport durften wir nur kurze Turnhosen tragen sonst nichts. Wir mussten mit dem Medizinball eine Art Ball über die Schnur spielen, was eine völlige Überforderung war.

Wenn man den Ball fing knallte man unwillkürlich auf den Holzboden und holte sich blaue Flecken. Morgens hatte es gelegentlich schon Frost, für die täglichen Märsche durch den Wald und im Gelände waren wir viel zu dünn angezogen und mussten oft frieren. Da ich keine Wanderstiefel hatte musste ich die Gummistiefel tragen. Die waren nicht gefüttert und ich hatte neben kalten nackten Beinen auch noch eiskalte Zehen.

Mein Zimmergenosse erkältete sich so, dass er wochenlang im Krankenzimmer war. Es kam auch ein Arzt, dem wir einzeln vorgeführt wurden und uns dabei nackt ausziehen mussten. Briefe wurden von der Erzieherin durchgelesen bevor sie abgeschickt werden durften — es durfte nichts negatives berichtet werden, sondern nur wie schön alles sei. Nachts bekamen wir Besuch von älteren Jungen, die sich gegenüber den Erziehern andienten für Ordnung zu sorgen.

Sie versuchten die Jüngeren mit Schlägen einzuschüchtern und hatten ihren Spaß daran, Willkür auszuüben. Ich habe damals auch gegenüber meinen Eltern nie die wahren Begebenheiten berichtet, da sie glaubten ich hätte dort eine schöne Zeit gehabt. Ich bin auf diese Seite gestoßen, weil ich im Rahmen einer Psychoanalyse gerade mein Leben verarbeite. Ich bin Jahrgang 1962 und wurde im Alter von ca. Dies lief über die Post, bei der meine Mutter angestellt war.

Ich habe leider kaum eine Erinnerung an diese Zeit. Ich weiß nur noch, dass ich sehr gelitten habe. Gibt es hier jemanden, der über die Zustände zwischen 1967 und 1968 berichten Was heißt OK auf Bayrisch?.

Ich würde mich gern erinnern, um zu verarbeiten. Hallo, seit Jahren versuche ich schon aus eigener Betroffenenheit hierzu zu recherchieren. Ich war für 6 Wochen in Bad Sooden-Allendorf Jan. Danach war ich gebrochen an Leib und Seele. Ich kam abgemagert, mit einer doppelseitigen, verschleppten Mittelohrentzündung und traumatisiert zurück. Und meine Eltern haben das Drama verleugnet, gerade auch vor sich selbst, obwohl das Heim in den nächsten Jahren wegen Auffälligkeiten geschlossen wurde.

Trotz meiner Psycho-Therapie im Erwachsenenalter, die teilweise geholfen hat, bleibt etwas, was nicht reparabel ist und Teile meines Lebens immer noch beherrscht: Panik bei bestimmten Geräuschen, morgens starr und verkrampft bis zur Bewegungslosigkeit aufwachen o.

Es ist eine Geschichte, die ich gerne erzählen würde. Wärest du auch zu einem persönlichen Interview bereit? Es ist so wichtig, dass wir, die wir viel erinnern, denjenigen von uns helfen, die keine oder nur verschwommene Erinnerungen haben, deshalb die Idee dieses Blogs, eines bundesweiten Kongresses zu dem Thema, und dann mglw.

Adresse: Hamburger Kinder Jugend Haus Wyk auf Föhr Sandwall 78 direkt hinter der Promenade am Ende der Touristenmeile. Vom Hafen aus, vom Schiff kommend, nach links halten… Wenn du den Strandabschnitt siehst und das Haus hinter den Heckenweißt du es sofort, denn auch dein inneres Kind hält wahrscheinlich vor Schreck die Luft an. Ich möchte das Ganze aber in die Öffentlichkeit bringen, so dass wir größere Aufrufe starten können, dann ergibt sich vielleicht etwas, dass du andere kennenlernen kannst, die auch dorthin verschickt waren.

In der Regel waren fast alle Erfahrungen damals ähnlich schlimm, positive Kommentare bekomme ich meist von damals Älteren und solchen, die in Gewerkschaftsheimen waren oder besonders Glück gehabt haben mit ihrem Heim, Du bekommst Post von mir, bitte habe nur etwas Geduld, es ist auch ein Buch geplant, dauert aber alles Hallo, irgendwie tröstlich, eure Erfahrungsberichte zu lesen.

Fast Was heißt OK auf Bayrisch?, als wäre man nicht mehr allein damit, Was heißt OK auf Bayrisch? man Was heißt OK auf Bayrisch? so allein war! Wenn ich an das kleine Mädchen denke, welches ich damals war, möchte ich es in den Arm nehmen, mitnehmen, es beschützen! Ich habe keine Erinnerung an die Hinfahrt, an andere Kinder, an die Tanten.

Meine erste Erinnerung gilt einer Situation beim Essen: Graupensuppe Ich kannte keine Graupen, es schmeckte schrecklich, doch ich wurde gezwungen, einen zweiten Teller zu essen. Die Erinnerung an den Geschmack, an den Löffel in der Hand fehlt, ich weiß nur, dass ich mich im Speisesaal erbrach.

Über die Schuhe, die Kleidung der Tante, die wohl dicht neben mir gestanden hatte, das Erbrochene klatschte auf den Boden und spritzte weit, alle schrien : Iiiih. Meine Was heißt OK auf Bayrisch? Erinnerung gilt dem Schlafsaal, ein für mich riesiger Saal, mein Was heißt OK auf Bayrisch?

stand weit entfernt vom Fenster an einer Wand, der Bettbezug war weiß, ich kann mich an den steifen, harten Stoff erinnern, kann ihn beinah noch spüren. Ich lag in diesem Bett, tagein, tagaus. Ich muss Fieber gehabt haben, ich hatte Träume. Die Bettdecke wurde eine weiße Felsenlandschaft, ich war winzig klein und konnte nicht vorankommen.

Ich rutschte ab, fiel tief und tiefer, versank immer und das Weiß der Landschaft blendete. Ab und an war die Felsenlandschaft, in der ich umherirrte auch schwarz, unheimlich, ich konnte nichts sehen und hatte große Angst.

Ich lag in diesem Bett, ab und zu schaute eine Frau in den Schlafsaal, weit entfernt stand sie in der Tür, mit einer weißen Schürze. Die Köchin, die nach mir sah? Ich glaube mich an die Worte erinnern zu können: Ich muss doch für die Kinder kochen, meine Kleine. Ich war den ganzen Tag allein, manchmal standen Kinder in sicherem Abstand vor meinem Bett und kicherten.

Irgendwann erinnerte ich mich an meinen Bruder, fragte wohl nach ihm. Erst glaubte man mir den Bruder nicht, doch einmal stand er vor mir, sagte etwas, dann ging er wieder.

Ich vergaß wer und wo ich war, ich war gar nicht mehr da… Irgendwann sagte man mir, alle würden jetzt nach Hause fahren, zur Mutti. Die Verschickung dauerte 6 Wochen Ich erinnere mich, mich auf der Heimfahrt im Zug übergeben zu haben Hatte man mir zu essen gegeben, damit ich nicht so schwach war?

Die Tante hat so geschimpft, sie war außer sich, mit Papiertüchern musste ich beim Saubermachen helfen, ich erinnere mich an den Gestank, an die Schreie der Kinder, die sich angeekelt abwandten.

Dann wurde ich auf einen Bahnsteig geschoben, ich höre noch: Nun geh schon, da ist deine Mama. Ich sah sie tatsächlich, ich ging auf sie zu. Ein ausgestreckter Arm, ein Zeigefinger, ihre Worte: Geh zurück, du hast dich noch nicht bei den Tanten bedankt! Ich kann mich erinnern, was mir durch den Kopf ging: Meine wirkliche Mutter kommt bestimmt noch! Soweit meine Erinnerungen… Hallo, endlich!!!!

Ich möchte sehr gern meine Geschichte erzählen und endlich Gehör finden. Ich war vom Januar bis Mitte Februar in Berchtesgaden, also für 6 Wochen in Kinderkur und erlebte dort so einiges — ich war 5. Wahrscheinlich hat sich vieles erlebtes bis heute festgebissen. Wäre schön wieder von Ihnen zu hören, lesen. Meine Mutter sollte Was heißt OK auf Bayrisch?

erholen. Ich kann mich an keinen Missbrauch in dem Sinne erinnern. Es gibt nur ein paar schemenhafte Erinnerungen. Eine der Heimmitarbeiterinnen erinnerte mich sehr an meine Mutter, was ich als sehr schlimm in Erinnerung habe. Ich hatte die komplette Zeit furchtbares Heimweh.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass man sich seelisch um mich kümmerte dass mich jemand in den Arm nahm oder liebevoll zu mir war. Ich lief irgendwie immer so mit und habe die Ausflüge und sportichen Aktivitäten mitgemacht.

Ich kann mich auch nicht erinnern, Kontakt zu meinen Eltern gehabt zu haben. Ich habe Postkarten an meine Eltern geschickt, die andere Kinder Was heißt OK auf Bayrisch? mich geschrieben haben, da ich noch nicht schreiben konnte. Hier habe ich wohl nie von Heimweh gesprochen bzw. Als meine Eltern mich nach 6 Wochen am Bahnhof abgeholt haben, habe ich stundenlang geweint, weil ich so glücklich war, wieder zu Hause zu sein. Meine Eltern haben aber offensichtlich nach meiner Rückkehr irgendwie mitbekommen, dass die Verschickung für mich sehr schlimm war, denn mir wurde in den kommenden Jahren immer wieder damit gedroht mich erneut zu verschicken, wenn ich nicht spurte und lieb war.

Ich erinnere mich noch daran, wie erleichtert ich war, als ich 13 wurde. Denn die Verschickung war nur bis 12 Jahre möglich. Ich kann nicht sagen, ob jetzt nur die Verschickung mich negativ geprägt hat ich denke nichtaber in meinem Leben ist dann einiges nicht so gut gelaufen. Ich hatte Jahrezehntelang eine schwere Essstörung und meine meist kurzen Beziehungen waren größtenteils destruktiv und geprägt von liebloser Behandlung durch meine Partner, die ich immer ertragen habe.

Ich habe die Männer dafür noch abgöttisch geliebt. Ich bin sehr froh, Frau Röhl, dass Sie dieses Thema zur Sprache bringen! Andrea Hallo Betroffene und interessierte, Das Haus Sonnleiten wurde nach Schließung, Ende der 1970er Jahre, von der Familie Schmölzl gekauft und als Mittarbeiter Unterkunft genutzt.

Seit Mitte der 1990er ist das Haus Sinnleiten und die umliegenden Gebäude Betreuerwohnungen etc. Da von Was heißt OK auf Bayrisch? Abriss in den kommenden Jahren auszugehen ist, habe ich angefangen über die Vergangenheit zu recherchieren. Ich Teile gerne alle Informationen die ich zum Haus Sonnleiten habe historische und aktuelle Fotos.

Erreichbar bin ich unter Guten Tag, ich habe im Alter von vier Jahren geb. Ich habe nur bruchstückhafte Erinnerungen. Erst vor kurzem ist mir diese Kur durch ein Gespräch mit einer Kollegin wieder eingefallen. In jedem Fall sind es merkwürdige Erinnerungen die ich nicht richtig einordnen kann.

Gibt es Erfahrungsberichte aus Amrum? Für eine Rückmeldung wäre ich dankbar. Mit freundlichem Gruß Anja Hallo, mein Name ist Axel. Ich bin 1964 geboren und in Schwelm bei Wuppertal zusammen mit zwei Brüdern in einer Handwerkerfamilie aufgewachsen. An viele Sachen kann ich mich nicht mehr erinnern, an einige schon. Vor allem an die lange Bahnfahrt. Ganz alleine, nur mit unseren Koffern und einer Was heißt OK auf Bayrisch? mit unseren Daten um den Hals. Ich glaube das wurde damals über die Krankenkasse abgewickelt.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Trennung von meinem Bruder für die gesamte Zeit. Wir wurden, wegen des Altersunterschiedes, in verschiedene Gruppen gesteckt und konnten uns während des Aufenthaltes nur selten sehen.

Ganz stark ist noch die Erinnerung an das Heimweh … aber irgendwie haben wir das überstanden. Betreut wurden wir von Schwestern. Ich kann mich erinnern, dass wir sehr viel in der Gegend unterwegs waren und uns vieles angeschaut haben.

Eine oder zwei Höhlen waren dabei. In negativer Erinnerung ist mir das einseitige Essen geblieben. Seit dieser Zeit habe ich eine Aversion gegen rote Beete, denn die gab es praktisch zu jedem Essen. Und die genau geregelten Schlafenszeiten, auch Mittags, sind mir noch in Erinnerung geblieben.

Ebenso, dass uns von den Schwestern diktiert wurde, was wir auf die Ansichtskarten nach Hause schreiben sollten. Allerdings ist das noch einigermaßen nachvollziehbar, da ich mit sechs Jahren noch nicht wirklich schreiben konnte. Ich weis noch, dass wir viel draußen gespielt haben.

Viele Jahre später bin ich auf einer Fahrradtour einmal an dem Haus vorbeigefahren und habe es sofort wiedererkannt. Heute ist das Haus ein Pflegeheim des bayerischen roten Kreuzes. Ich habe auch eine schlimme Erinnerungen an eine Kinderkur, in die für 6 Wochen verschickt wurde weil ich zu dünn war. Ich bin 62 geboren und das muß in einem Alter zwischen 4 und 6 Jahren gewesen sein. Das war in Stetten am kalten Markt. Es war eine alleinstehende weiße große Villa das ist so in meiner Vorstellung.

War vielleicht noch jemand dort. Niemand hat mir geglaubt was ich dort erlebt habe. Würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen. Leide an Panikattacken und Depressionen. Liebe Heike Ich glaube, in Stetten war bisher niemand, es gibt allerdings hier über 100 Kommentare und ich bin noch nicht ganz fertig mit der Auswertung.

Wenn du magst, schreibe mir ausführlicher, ich sammele Berichte aus Verschickungsheimen, jedes kleine Fitzelchen Erinnerung ist wichtig, es heilt, wenn man sich erinnert, und es hilft, wenn man es zusammen mit anderen Betroffenen tun kann.

Ich schreibe in Abständen alle an und möchte zu dem Thema Öffentlichkeit herstellen, dass sich sowas nicht wiederholen darf! Anja Röhl Lieber Achim Ich kann diesen Kontakt zu den hier Hunderten von Kommentierenden, nicht schnell herstellen, da wir auf der Webseite:sogar Tausende Betroffene haben, bin ich, trotz stundenlanger Arbeit am Tag, sehr lange mit all den Anfragen beschäftigt.

Mach es einfach so, gib du in deiner Antwort an diejenigen eine Telefonnummer oder neutrale mailadresse an, wo du ansprechbar bist, das wäre der leichteste Weg. Ansonsten kannst du auf der Verschickungsheime-Seite auch ins Forum gehen, dort Unterhaltungen führen. Liebe Frau Röhl, durch Zufall bin ich auf diese Seite gestossen und dadurch sind Erinnerungen wach geworden.

Ich bin 73 Jahre alt und auch ein sogenanntes Verschickungskind. Ich Was heißt OK auf Bayrisch? nicht viele Erinnerungen daran aber ich war ungefähr 4 oder 5 Jahre alt.

Da ich klein und spillerich war wurde ich zur Erholung nach Bad Salzuflen geschickt. Ich weiss noch das ich furchtbar geweint habe denn ich wollte nicht von meiner Mutter fort. Woran ich mich genau erinnern kann ist, das ich irgendetwas essen musste wovor ich mich ekelte. Ich habe das Essen ausgebrochen und musste das erbrochene wieder essen.

Die Eltern durften uns nicht besuchen und die Post wurde allen vorgelesen. Das allerschlimmste war mein Heimweh aber getröstet wurde man nicht. Ansonsten kann ich mich nicht mehr an diese Zeit erinnern. Ich habe wahrscheinlich vieles verdrängt aber Gott sei Dank für den Rest meines Lebens kein Trauma zurückbehalten. Als ich wieder nach Hause kam habe ich weniger gewogen als vorher. Ich habe schrecklich geweint als meine Mutter mich abgeholt hat.

Sie war entsetzt und hat mir geschworen das ich nie wieder weggeschickt würde. Die Eltern hatten es ja nur gut gemeint.

Eines abends wurde ich in Hamburg in einen Zug mit vielen, vielen anderen Kindern gesetzt und musste sitzend durch die Nacht fahren. Ich glaube, man konnte vom Grundstück aus auf die Talstation der Jennerbahn sehen, aber konnte die Gebäude bei Google Earth nicht verifizieren. Weiß jemand etwas über dieses Heim? Oder ob ich ein Mädchen werden wollte? Ich sah ihn nie wieder. Auch erinnere ich mich, dass wir zweimal fotografiert wurden.

Jeder von uns wurde einmal draufgesetzt, musste fröhlich winken und musste dann sofort wieder absteigen. Das zweite Foto entstand auf dem Schneefeld. Einmal auf den Schlitten setzen, fröhlich winken und wieder absteigen. Viele Erinnerungen mehr, beispielsweise auch das kontrollierte schreiben von Briefen nach Haus, teile ich ebenfalls.

Leider nehmen viele Eltern von damals es gleichgültig auf, wenn man davon erzählt, dahinter verbirgt sich uneingestandenes Schuldgefühl, das bei uns leider nur das Gefühl, im Stich gelassen worden zu sein, als man es nötig brauchte, verstärkt.

Die wenigsten Eltern haben die Größe, ihre Kinder deshalb um Verzeihung zu bitten. Dabei ist das doch so einfach… Hallo, ich war leider auch verschickt. Im Harz, Bad Harzburg, Haus Sonnenschein. Ein unerträgliches Martyrium, welches ich mit meinem Bruder getrennt erlebte. Ich war fünf Jahre alt und er drei Jahre älter. Wir durften uns während des Aufenthalts nicht sehen. Strafen waren an der Tagesordnung, z. Ich kann mich an Was heißt OK auf Bayrisch?

sichere Minute erinnern. Ich bin aus Zufall auf diese Seite gestossen, moechte ueber mein Erlebnis berichten. Es war wohl nicht gar so schlimm wie manche andere die ich gelesen habe, aber es war schlimm genug. Es war im Sommer 1971. Ich wurde zur Kur nach Mittenwald verschickt, in das Haus am Schmalensee, so hiess es, glaube ich.

Ich wurde einfach alleine in einen Zug nach Mittenwald gesetzt und wurde dann am Bahnhof abgeholt. Ich traf noch zwei weitere Kinder im Zug mit denen ich mich anfreundete und sie waren ebenfalls auf den Weg nach Mittenwald.

Ich mochte diese Frau auf Anhieb nicht, aber ich nickte und zeigte ihr meine Schokolade und Kekse die sie prompt konfiszierte.

Die anderen Kinder von meinem Schlafsaal waren schlauer und verheimlichten ihre Naschsachen. Ich denke wir waren vielleicht 8 oder 10 Kinder in einem Raum mit bunk beds. Wir mussten taeglich Sport treiben und wandern und wir wurden gezwungen unter eiskaltem Wasser zu duschen.

Die Kind neben mir weinten und schrien. Ich zog mir den Keuchhusten zu und bekam keine Behandlung. Nacht fuer Nacht hustete ich so schlimm dass sich die anderen Kinder beschwerten weil sie nicht schlafen konnten, aber mir wurde medizinische Hilfe verweigert. Ich bekam Geld und Spielsachen zum Geburtstag geschickt. Das Geld unterschlug diese roothaarige Jugoslawin und meine Spielsachen verteilte sie an die anderen Kinder.

Nur meine Puppe durfte ich behalten. Als ich an meine Eltern schrieb und mich beklagte und heraus kam dass ich mein Geburtstagsgeld nicht bekommen hatte, bekam ich nachts einen Besuch von der jugoslawischen Betreuerin. Sie drohte mir und ich sollte ja Was heißt OK auf Bayrisch? mehr negatives ueber sie sagen. Gottseidank waren die 6 Wochen fast vorbei und ich war so froh wieder zu Hause zu sein und bekam nun medizinische Versorgung fuer meinen Keuchhusten zu Hause. Ich ueberlegte mir ein paar Mal einfach aus dem Heim auszureissen und auf die naechste Polizeistelle zu laufen oder irgendwie nach Hause zu kommen.

Ich wollte nur weg von dort. Waere es nicht fuer die Maedchen gewesen mit denen ich mich befreundete haette ich es gar nicht ausgehalten. Nun ja, diese Jugoslawin ist wohl schon lange tot und kann nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden, aber ich hoffe vielleicht hilft auch mein Beitrag jemand oder vielleicht liest es jemand der auch dort in Mittenwald war im Sommer 1971. Wir wurden immer angeschrien und das Was heißt OK auf Bayrisch?

war auch nicht so gut und nicht genug meistens, und wie gesagt wir mussten unter eiskaltem Wasser duschen dass so kalt war dass wir Kinder Was heißt OK auf Bayrisch? und weinten vor Schmerzen und der Kaelte, aber wir wurden noch mehr angeschrien.

Trotz allem haben mich diese Erlebnisse nicht gebrochen. Ich war intelligent genug um damit fertig zu werden und arbeitete auch das auf was ich in der Schule versaeumt hatte was fuer mich gar kein Problem war. Ich hätte eine Frage an Christine Gäbel, die einen Kommentar am 12. Meine Mutter konnte sich nur daran erinnern, dass die Verschickung über die Ev.

Fragmentarische Erinnerungen an diesen Aufenthalt sind schlimm. Schikanieren und sanktionieren waren an der Tagesordung. Meine Frage an Christine ist die nach dem Namen des Heims. Gudrun Dietrich Servus, ich wa in den 80ern insgesamt viermal auf Verschickung Posterholungsheim. Ich war auf Langeoog, in St. Peter Ording das war echt kacke in Niendorf und in Baiersbronn.

Nur vom Quisisana in St. Peter Ording hab ich noch schlechte Erinnerungen. An den Doktorbesuch kann ich mich noch erinnern und an das schlechte Essen und dass das allgemein eine etwas sehr abgefuckte Bude war. An den Schlafsaal kann ich mich noch erinnern. Aber gut dass ich vieles vergessen hab. Nach den Briefen muss es in Schönau gewesen sein.

Ich habe schwere Traumafolgestörungen diagnostiziert die mein Leben bis heute beeinträchtigen. Ich habe viele Erinnerungen, die ich hier nicht preisgeben möchte, weil das evtl andere zu sehr triggert. Aber ich erinnere mich an den Baukörper des Hauses, an den Was heißt OK auf Bayrisch? im Garten an dem man sich dranhängen und drehen konnte. Man durfte aus gutem Grund nachts nicht auf die Toilette, was mir zum Verhängnis wurde. Ich versuche seit vielen Jahren herauszubekommen wo genau örtlich ich war, schon weil es mir therapeutisch gut tun würde den Ort nochmal aufzusuchen.

Wenn jemand etwas weiß welches Heim das gewesen sein könnte? Ich habe noch Fotos vom Schlafsaal und auch von Wanderungen in der Gegend. Vor allem einen einer von der Pflegerin, die dort arbeitete. Ich glaube mich an sowas wie eine Schwesterntracht zu erinnern. Ich wäre dankbar, andere Betroffene zum Austausch zu finden, oder jemand der den Ort kennt und Willens wäre bei Nachforschungen zu helfen. Liebe Serena Die über 100 Berichte hier werden von mir gesammelt mit dem Ziel, sie der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, und dem Verschickungsthema im Heimkinderdrama einen gebührenden Platz einzuräumen, da dieses Thema noch kaum bis gar nicht im öffentlichen Diskurs ist.

Davon sind viele Hunderttausende betroffen, denn es gab weit über 1000 Kinderkurheime in Deutschland. Wenn Du Angst hast, deine Erlebnisse hier ausführlich zu schildern, dann schicke sie mir doch per mail, wenn du magst mailadresse auf dieser Webseite unter Impressum. Ich bin der Meinung, wenn man sich zusammenschließt um eine Öffentlichkeit zu diesem Thema zu alarmieren, dann muss die Wahrheit schonungslos ans Licht.

Ich halte sehr viel davon, seine Leidenserfahrungen genau zu erinnern, um dann vielleicht Ursachenanalyse zu betreiben und daraus folgend sich klar zu machen, man war nicht daran schuld! Durch das Zusammentragen vieler solcher Erfahrungen erfährt der Einzelne Trost, denn auch das bestärkt ihn in dem Gefühl: Ich war nicht dran schuld!

Das hat man mir angetan, wie auch Tausenden anderer Kinder, aus Gründen, die außerhalb meiner Person lagen und ich tue mich mit den vielen zusammen, die das auch erlebt haben, um es bekannt zu machen. Damit erforscht werden kann, welche psychohistorischen Ursachen das Ganze hatte, um es in Zukunft für immer zu vermeiden. Ich bemühe mich zZ darum im Sommer 2019 einen Kongress zu diesem Thema Was heißt OK auf Bayrisch? die Beine zu stellen, der Ort ist noch nicht bekannt.

Alle, die hier kommentieren, werden von mir angeschrieben, liebe Grüße, Anja Hallo Serena, ich bin durch Zufall nach Lektüre eines Artikels auf diese Posts hier gestoßen. Ich kann mich nur noch an sehr wenig meinen Aufenthalt in Berchtesgaden erinnern. Ich muss dort Ende Juni 1973 angekommen sein und den Juli dort verbracht haben. Ich kann mich an ein langgestrecktes wahrscheinlich zweistöckiges Gebäude in einer Hanglage erinnern, wo sich die Schlafräume befunden haben Was heißt OK auf Bayrisch?.

In aufsteigender Hangrichtung schlossen sich weitere Gebäude an — wohl Verwaltung, Küche etc. Ich wurde dann vorfristig von meinen Eltern abgeholt. An den Metallpilz habe ich keine konkrete Erinnerung, es kann aber durchaus sein, dass es so etwas auf dem in meiner Erinnerung großen Grundstück gab. Jedenfalls standen dort hohe Nadelbäume ich würde sagen Fichten oder vielleicht auch Tannen. Zumindest abschnittsweise gabe es einen massiven Eisenzaun.

Ob es dafür einen Grund gab, oder das nur unserer Vorstellung entsprungen ist, Was heißt Was heißt OK auf Bayrisch? auf Bayrisch? ich nicht mehr sagen. Ich meine auch, dass dort Nonnen waren. Und es gab, glaube ich, eine freundliche Schwester Mareike. Vielleicht hilft das ja bei der Suche nach der Örtlichkeit. Eventuell könntest Du auch mal im Berchtesgadener Stadtarchiv suchen — alte Stadtpläne etc. Im Internet lassen sich auch alte Postkarten von den Heimen finden.

Ich weiß nicht wie dieses Heim hieß. Die Verschickung war im Februar 1969 und wurde von den Stahlwerken Südwestfalen für deren angehörige Kinder zu günstigen Konditionen angeboten. Ich habe nur vage Erinnerungen.

Ich weiß nur aus Erzählungen meiner Mutter, dass ich verändert und ängstlich wiederkam, davor ein fröhliches und ausgeglichenes Kind. Ich leide Zeit meines Lebens unter Panikzuständen und versuche im Moment nach Ursachen zu forschen. In Therapien war dieses Heim immer ein Thema und ich denke, dass ich es verleugne, dass es irgendwas damit zu tun hat, bis ich zufällig auf diese Seite gestoßen bin. Ich interessiere mich auch für das Thema Kindererholungsheim. Erinnerungen habe ich so gut wie keine mehr.

Das Kind ist zu dünn…! Allein die Tatsache ein Kind in diesem Alter für einen solchen Zeitraum aus einer sehr behüteten Situation wegzugeben, lässt mir heute die Haare zu Berge stehen. Habe auch mit Angststörungen und Depression zu tun. Den Text von Heike Maurer habe ich gelesen und bin natürlich beunruhigt… serena, anja Ich erinnere mich, dass ich auch in Schönau war im Jahr 63 oder Was heißt OK auf Bayrisch?.

Es waren 6 grausame Wochen, die mir Traumata beschert haben. Abstruseste Erinnerungen, bis auf ein Foto wo ich als 5 jähriger Was heißt OK auf Bayrisch? einem Pony sitze, weiß ich nicht mehr viel. Die Eltern sind längst verstorben. Insofern interessant, dass es auch anderen so ergangen war, die offensichtlich auch lebenslange Folgen davongetragen haben. Und — die Idee einen Kongress zu veranstalten zu dem Thema klingt interessant. Ob das ein Zielpublikum findet muss sich zeigen. Ich hatte eine schwere Gehirnerschütterung und war über eine Stunde bewusstlos.

Der Krankenhausaufenthalt, der auf den Unfall folgte, hat ebenfalls seine Spuren hinterlassen, die aber nicht vergleichbar sind mit denen aus der Kinderkur. Die behandelnde Kinderärztin war damals der Meinung, dass ich vor meiner erneuten Einschulung in 1957 ich war nach dem Unfall für ein Jahr vom Unterricht zurückgestellt worden unbedingt eine Erholungskur machen sollte. Ich weiß noch genau, dass ich mich auf eine Zeit gefreut habe, mit anderen Kindern zusammen zu spielen und Schlitten zu fahren.

Meine Mutter kaufte mir schöne neue Sachen zum Anziehen Es gab eine Liste, was alles mitgebracht werden sollte. In alle Kleidungsstücke wurden Schilder mit meinem Namen eingenäht.

An alles was danach kam, sind meine Erinnerungen nur noch sehr lückenhaft. Ich erinnere mich an einen Speisesaal, in dem eine bedrückende, angstvolle Atmosphäre herrschte. Morgens gab einen Teller Haferschleim ohne Zucker, voll bis zum äußersten Rand, und anschließend noch ein unverhältnismäßig dickes Brot mit Marmelade.

Man musste sitzenbleiben bis alles aufgegessen war. Einmal hat ein Junge am Tisch erbrochen. Er bekam dann das gleiche Essen Was heißt OK auf Bayrisch? vorgesetzt und musste es aufessen.

Der Kurerfolg wurde damals an der Gewichtszunahme gemessen. Ich wurde nach ein paar Tagen krank und bekam Windpocken. Weil ich ansteckend war, brachte man mich in einer Dachkammer unter zusammen mit einem anderen Mädchen, was Masern hatte. Als meine Windpocken vorüber Was heißt OK auf Bayrisch?, bekam ich dann anschließend die Masern und das andere Mädchen die Windpocken.

Ich habe von den sechs Wochen Kinderkur vier Wochen in der Dachkammer im Bett liegend verbracht ohne Kontakt zu den anderen. Wie ich diese Zeit überstanden habe, weiß ich bis heute nicht. Ich habe auch absolut keine Erinnerung daran, was ich die ganze Zeit über gemacht habe. Das einzige an das ich mich erinnere ist, wo mein Bett in dieser Dachkammer stand und wo das Fenster war, aus dem ich den anderen Kindern beim Schlittenfahren vor dem Haus zuschauen konnte.

Einigen von ihnen hatte man meine neuen Kleider, die ich noch nie angehabt hatte, angezogen, weil sie nicht so viel mitgebracht hatten und ich die Kleider ja nicht brauchte, weil ich ja im Bett liegen musste. Meinen Eltern hatte man zwar gesagt, dass ich krank sei und im Bett liege, aber dass es mir gut gehe. Meine Mutter schickte daraufhin ein Paket an mich mit Süßigkeiten und meiner Lieblingspuppe.

Dieses Paket habe ich nie bekommen. Meine Puppe haben sie mir auch nicht gegeben, die habe ich im Spielzimmer gefunden, als ich wieder aufstehen durfte. Da hatten inzwischen andere Kinder mit gespielt. Ich erinnere mich auch noch daran, dass man uns bei der Ankunft im Kinderheim mitgeteilt hatte, dass wenn jemand ganz großes Heimweh bekäme, er sich melden könne und dann nach Hause dürfe.

Verschickungskinder

Ich bin in dieser Was heißt OK auf Bayrisch? vor Heimweh fast umgekommen und als ich es nicht mehr aushalten konnte, habe ich es Was heißt OK auf Bayrisch? in der Hoffnung dann wie versprochen nach Hause zu dürfen. Aber da wollte man von diesem Versprechen nichts mehr wissen. Damals habe ich das Vertrauen in die Zusagen von anderen Menschen gänzlich verloren. Ein Satz von damals hat sich bei mir bis heute besonders eingebrannt.

Wir wurden regelmäßig gewogen und da ich aufgrund meiner langen Krankheit trotz des vielen Essens in der ganzen Zeit nur ein Pfund zugenommen hatte, bekam ich gesagt, dass wenn ich nicht mehr zunehmen würde, ich nie mehr nach Hause dürfe. Mit schnürt sich heute noch der Hals zu, wenn ich an diesen Satz denke. Ich glaube ich hatte damals die Hoffnung aufgegeben, mein Zuhause jemals wiederzusehen.

Ich bin wieder nach Hause gekommen, allerdings als ein anderer Mensch. Meine Eltern waren entsetzt, welches Kind da aus dem Zug stieg.

Zu den Krankheiten, von denen sie bereits wussten, hatte ich noch drei verbundene Finger, die sich, wodurch auch immer, entzündet hatten. Meine Eltern waren ebenfalls entsetzt als sie die dicken Brotscheiben sahen, die man uns als Proviant für die nächtliche Zugrückfahrt mitgegeben hatte und konnten kaum glauben, dass wir diese immer essen mussten. Die Folgen dieser Was heißt OK auf Bayrisch? Kinderkur haben mich ein Leben lang begleitet und mein Leben sehr eingeschränkt.

Was heißt OK auf Bayrisch? bin inzwischen selbst Traumatherapeutin mit einer eigenen Praxis und habe viel über Trauma gelernt und geforscht, um den Ungereimtheiten meines Lebens auf die Spur zu kommen und ich weiß inzwischen, dass vieles davon seinen Ursprung in den damaligen Erlebnissen hat.

Durch einen erneuten Sturz auf den Rücken vor einigen Wochen sind die Erinnerungen an damals reaktiviert worden und ich erlebe gerade selbst an mir, dass Trauma im Körper gespeichert ist mit allen dazugehörigen Emotionen. Ich habe nicht im Entferntesten geahnt, welche Ladung durch die damaligen Erlebnisse da in mir gespeichert ist.

Kolleginnen und Kollegen, begleiten mich liebevoll mit körperorientierter Traumatherapie durch den Verarbeitungsprozess, damit die Ereignisse von damals endlich ihren Schrecken verlieren können. Im Sommer werde ich eine Woche Urlaub in dem Haus machen, in dem ich vor 61 Jahren die schlimmsten Wochen meines Lebens verbracht habe und das inzwischen zu einem Landhaus mit wunderschönen Ferienwohnungen umgebaut ist.

Es ist mir wichtig, neue Erfahrungen an diesem Ort und speziell in diesem Gebäude zu machen, um die Vergangenheit von der Gegenwart zu trennen und Vergangenes endlich hinter mir lassen zu können, damit es mein Leben hier und heute nicht länger beeinflusst. Ich habe gelesen, dass für 2019 ein Kongress geplant ist, an dem ich gerne teilnehmen würde, Was heißt OK auf Bayrisch?

gewünscht gerne auch aktiv mit einem Beitrag über die Möglichkeiten der Traumaverarbeitung von Schock- Entwicklungs- und Beziehunsgstrauma, wo ich sowohl aus der Theorie als auch aus meiner eigenen Erfahrung berichten kann.

Gibt es für den Kongress schon einen Termin? Man muss weinen, wenn man Ihren Bericht liest! Unser Kongress wird wahrscheinlich am 22. Sylt ist in die nähere Wahl gekommen als Nordseeinsel viele der Betroffenen waren auf Nordseeinselnund als ein öffentlichkeitswirksamer Ort, denn Ziel ist es, einmal durch das Zusammentreffen vieler Betroffener aus dem Gefühl herauszukommen, man war allein mit dem Problem, daher einen Was heißt OK auf Bayrisch?

Ansatz von Heilung zu erfahren, gern mit weiteren Tipps, zum anderen die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken und für die Zukunft zu fordern, dass man nie wieder solche Erziehungspraktiken zulassen darf!

Es wird also einen Erfahrungsaustauschs-Part und einen Mini-Referententeil 2-3 geben. Zur Vorbereitung des Kongresses werde ich gesondert Interessierte im Sommer zu einer nicht öffentlichen Sitzung einladen. Mit freundlichen Grüßen Anja Röhl liebe anja, das haus was serena sucht ist wahrscheinlich kinderheim carola in schönau am hanottenweg am elisen weiher.

Ich kann mich heute noch an das lied erinnern das wir sangen, auch an den aller ersten Tag wo wir da ankamen, es gab Was heißt OK auf Bayrisch? ekelhaften Müsli Brei, ich konnte den nicht Essen und bekam somit den ganzen Tag nichts mehrzu Essen, ich wollte sofort Heim! Auch durften wir nur Postkarten schreiben und die wurden noch diktiert wie gut es einem gehen würde! Auch war das Fieber messen, das noch rektal durch geführt würde immer sehr brutal vollzogen! Das Baden war auch sehr schlimm, wenn man nicht wollte, kam ein Holzdeckel auf die Wanne wo nur der Kopf rausschaut!

Pder sie musste kalt Baden. Wer nicht gehorchte wurde bestraft! Ich selbst musste 2 Nächte in der Küche verbringen durfte nicht in mein Bett. Ich musste 2 mal dieses Heim besuchen 8 Wochen am Stück, meine Schwester nur einmal, sie kam mit 35 kilo nach Hause!! Ich denke das dieses Heim auch in der Hitlerzeit genutzt wurde um schändliches zu tun, ich denke meine Mutter wusste nicht wie grausam es war.

Was heißt OK auf Bayrisch? bin heute 52 Ich war 1960 oder 1961 in Bad Soden Allendorf in der Verschickung. Ich habe bis heute noch schlimme Erinnerungen an die Zeit. Meine Mutter hat es nicht interessiert und dann meinen jüngeren Bruder dort hingeschickt. Was dort passiert ist war Kindesmisshandlung und Psychoterror an Kindern. Hallo, Eva, habe erst jetzt die Anfrage gelesen.

Damals lebte ich noch in Brackwede bei Bielefeld. Mittlerweile wohne ich in Florida. Das erste Mal, ich war Carl. Dort wurden wir von Nonnen betreut. Wir waren im Grunde alle wegen Untergewicht dort, außer ein Mädchen, die war zu dick. Wir wurden regelrecht gemästet, und sie durfte nur das hauseigene Heilwasser trinken. Dort mussten wir auch immer Solbäder nehmen, was ich nicht sehr angenehm fand.

Aber sonst kann ich sagen, dass es keine schlechte Zeit war. Aber die Zugfahrt, die man alleine antreten musste, fand ich auch nicht angenehm. Die zweite Kur war schon eine ganz andere Nummer…. Wir waren in Maquardstein, das ist im tiefsten Bayern wir kommen aus Lübeck, Schleswig-Holsteineingeschlossen von riesigen Bergen.

Die Heimleitung und die Erzieher waren wirklich gruselig und sehr herrisch. Ich kann mich noch erinnern, dass wir zuerst ein wirklich schönes Zimmer hatten.

Dann bin ich krank geworden, eine schlimme Grippe und mit dem Wissen von heute muss es eine Nebenhölenvereiterung gewesen sein. Als ich morgens aufwachte, war mein ganzes Bett und meine geliebten Kuscheltiere voll mit blutigem Eiter. In der Nacht muss es aufgegangen sein und lief schön die ganze Nacht in mein Bett. Wir haben dann natürlich Was heißt OK auf Bayrisch? Bescheid gesagt, aber frische Bettwäsche wurde mir verweigert, weil es noch nicht Zeit zum wechseln war. Dann, ich weiß nicht mehr warum, müssten wir das Zimmer wechseln.

Wir kamen dann in eine Dachkammer, die wir mit einem Mädchen teilen mussten, die immer ihre Finger-und Fußnägel aß und ins Bett machte beide Geschäfte. Diese vier Wochen zogen sich wie Kaugummi. Dann war meine Schwester 12 Jahre alt, und durfte nicht mehr mit.

Ich fuhr dann nach Münsingen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich kann mich noch erinnern, dass dort ein Mädchen war dass von ihrem Vater missbraucht wurde. Damit Was heißt OK auf Bayrisch? wir Kleinen nicht viel anfangen. Aber ich fand es gut, dass man, trotzdem sie schon 15 Jahre alt war, sie dort aufgenommen hat. Dann, als ich gerade 12 Jahre alt war, verstarb meine Mutter an Krebs. Es war eine sehr schwere Zeit für uns. Ich durfte ausnahmsweise dann auch in diesem Jahr noch an einer Kur teilnehmen.

Ich bin nochmal nach Münsingen gefahren. Dort gab es etwas außerhalb einen kleinen Hof mit ein paar Tieren und wir hatten dort viele Freiheiten. Wenn ich jetzt speziell an das Essen denke, muss ich ehrlich sagen, dass es überall nicht die Wucht in Tüten war. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es uns förmlich reingeprügelt wurde.

Da waren die in den 80ern schon sichtbar weiter. Auch die Zeit war zum Glück kürzer, aber auch vier Wochen können lang sein.

Im Großen und Ganzen habe ich wohl mit meinen Einrichtungen Glück gehabt. Aber trotzdem hätte ich meinen Kindern das niemals angetan. Bei mir steht jetzt gerade eine Reha an und ich dachte so über meine Kuren als Kind nach. Dann kam ich auf diese Seite. Aber ich arbeite gerade meine familiäre Vergangenheit auf und kann alle sehr gut verstehen die durch so etwas traumatisiert sind. Kann man sagen: sie wussten es nicht besser??? Ich glaube nicht… Ich drücke allen die Daumen dass es besser wird Liebe Grüße Schon länger habe ich nach Informationen zu Kindererholungsheimen gesucht Was heißt OK auf Bayrisch?

bin heute auf Ihrer Seite angelangt. Erinnerungen habe ich nur wenige an meinen Aufenthalt vermutlich 1958 ; dazu gehört zuerst der Abschied an der Bahn von Mutter und Großmutter — allerdings sehe ich uns nur von außen und ohne die Gefühle von Abschiedsschmerz und Angst. Dann sehe ich einen großen Schlafsaal mit Metallrohrbetten, die in Reih und Glied nebeneinander stehen. Bedrückend ist die Erinnerung an den Speiseraum, an eine Milchsuppe in Schalen, auf deren Grund eine Dörrpflaume lag.

Wie von vielen hier berichtet, musste alles aufgegessen werden; nicht allen war das möglich. Es gab einen Katzentisch, an den diese Kinder gesetzt und zum Essen gezwungen wurden. Ich erinnere mich, ganz deutlich und hierbei mit gutem Gefühl, an eine Wiese, durch die ein schmales Bächlein floss, mit blühenden Schlüsselblumen.

Und schließlich erinnere ich mich nach der Rückkehr an das Entsetzen meiner Mutter, als sie mich empfing. Ich war ungepflegt, hatte raue Handrücken, die über den Knöcheln borkig und aufgerissen waren.

Ganz tief und fest hat sich der Name des Ortes in meine Erinnerung eingegraben, Bühl Baden, Kappelwindeck. Wie die Einrichtung hieß, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es jemanden, der auch an diesem Ort war, das Heim kennt und Erinnerungen teilen kann!

Ihnen, Frau Röhl, danke ich für die Aufmerksamkeit, die Sie diesem dunklen Kapitel von Kindheit zukommen lassen. Sehr geehrte Frau Roehl, danke für ihr Engagement zunächst…und: es tut gut,mit diesen Erfahrungen nicht allein gelassen zu werden….

Ich muss von Geburt an krank gewesen sein, denn mit ca. Das Heim gibt es heute noch. Meine eigene Tochter — heute 19 — sollte von der Barmer mit 7 Jahren ebenfalls dorthin verschickt werden — ich habe es verweigert. Warum nur, hat meine Mutter das damals zugelassen? An die Milchsuppe, die mich zum Würgen brachte,,an meine unendliche Sehnsucht, an meine Einsamkeit, die Frage: Mama, wo bist du und warum kommst du nicht mich abholen???

Du musst mich doch vermisst haben? Mit 11 Jahren wurde ich nochmals verschickt — nach Markt Schellenberg in Berchtesgaden. Der Grund meiner Kur war zu zunehmen.

Diese Tortour musste ich wochenlang durchstehen. Hallo, Habe diese Seite gefunden, als ich Kinderkurheim Schönau am Königsee 1975 bei Google eingab. Es wurden Ausflüge gemacht, wovon auch ein Foto existiert. Erinnere mich an Fernsehnachmittag mit der Zeichentrickserie Wicki, und an Vorlese und Rätselstunden.

Erinnere mich auch an die Nacht, in der ich ohne Bettzeug im Vorleseraum, ein Raum zum Garten mit großen Fenstern und länger Holzbank, wegen Fehlverhaltens schlafen mußte. Manchmal kommen Bilder hoch, Habe aber auch vergessen können. Hallo Zusammen, endlich werden auch diese Missstände von damals aufgegriffen. Viele Erinnerungen habe ich nicht, es sind nur schlechte. Ich kam nach den furchtbaren 6 Wochen mit beidseitiger Niererenbeckenentzündung und über 40 Grad Fieber zurück nach Hause.

Meine Mutter hatte mir viele gesondert markierte warme Kleidungsstücke mitgegeben — es war zur Winterszeit. Meine warme Kleidung wurde anderen Kindern angezogen, ich habe iimmer gefroren, Was heißt OK auf Bayrisch? weiß ich noch genau. Die Nächte im riesengroßen Schlafsaal — Mädchen und Jungen in einem Raum — waren schlimm. Die waren natürlich schnell voll und ich habe mich geekel, mich darauf zu setzen. Die Schwestern waren Drachen — so habe ich es damals empfunden — die haben uns geschlagen, wenn sie uns dabei erwischt haben, wenn wir uns doch auf die Toiletten geschlichen hatten.

Viele Kinder hatten großes Heimweh und haben viel geweint. Ich auch, war aber meistens in mich gekehrt. Ich weiß auch noch, dass ich zwei Postkarten nach Hause schicken durfte. Die wurden von den Schwestern geschrieben und alles war natürlich toll. Ansonsten war jeder Kontakt untersagt. Ach ja, und dann waren da noch die Spaziergänge auf steilen vereisten Waldwegen. Ich bin andauernd hingefallen und war dann pitschnass.

Wenn ich heute über den Aufenthalt dort nachdenke oder erzähle, bekomme ich eine Riesenwut. Das Trauma ist immer noch in mir. Ich möchte mir gar nicht erst vorstellen, was Kinder durchgemacht Was heißt OK auf Bayrisch?, die in solchen Heimen aufgewachsen sind und auch noch sexuell missbraucht wurden.

Auch von mir danke, Anja, dass Sie das Thema adressieren, ich bin Was heißt OK auf Bayrisch?, da gibt es eine große Zahl von Menschen, die ähnliches erlebt haben. Auch ich habe immer wieder nach Gleichgesinnten gesucht, die Erfahrungen mit Kinderverschickung gemacht haben. Bis ich die Seite hier gefunden habe, Was heißt OK auf Bayrisch? ich an ein Einzelschicksal oder dass ich mir das alles nur eingebildet habe. Aber es scheint nicht so zu sein. Ich war kurz vor der Einschulung, Frühjahr 1971 müsste das gewesen sein, zum ersten Mal auf Verschickung.

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