Question: Wie werden eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich behandelt?

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Das Bundesverfassungsgericht hatte im Jahr 2013 verkündet, dass eingetragene Lebenspartner genauso wie Ehepaare nach dem Ehegattensplitting besteuert werden, wenn diese in ihrer Einkommensteuererklärung die gemeinsame Veranlagung zur Einkommensteuer wählen.

Wie werden eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich behandelt?

Viele Paare leben seit Jahren ganz ohne Trauschein zusammen, führen einen Haushalt und haben sogar gemeinsame Kinder großgezogen. Das heißt, sie leben in einer eheähnlichen Gemeinschaft, sind aber nicht verheiratet — obwohl es sich eigentlich so anfühlt. Wir erklären, die Vor- und Nachteile: Vorteile der eheähnlichen Gemeinschaft Seit Jahren ist die Zahl der Hochzeiten laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung stark rückläufig. Viele Paare sehen es schlichtweg nicht ein, dem Standesamt einen Besuch abzustatten, denn im Herzen fühlen sie sich sowieso verheiratet.

Wie werden eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich behandelt?

Der Vorteil an der eheähnlichen Gemeinschaft: Man kann sich jederzeit ohne trennen. Das spart nicht nur Stress und Kummer, sondern auch Geld. Zudem lassen sich die Kosten auch nicht von der Steuer absetzen. Wenn Sie einen Haushalt führen oder eine gemeinsame Familie haben, können Sie einige Policen zusammen abschließen. Nachteile der eheähnlichen Gemeinschaft Doch die freie Partnerschaft zwischen zwei Menschen hat Wie werden eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich behandelt?

ihren Preis, denn sie ist vom Gesetzgeber nicht ausdrücklich geschützt. Das kann dann zum Problem werden, wenn einer der Partner krank wird oder sogar stirbt. Denn für eheähnliche Partner gilt nicht die gesetzliche Erbfolge und auch die Trauerfeierlichkeiten kann der Hinterbliebene nicht alleine bestimmen.

Hier kann nur ein Erbvertrag alle Unklarheiten beseitigen. Ein Testament reicht nicht aus.

Wie werden eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich behandelt?

Und selbst am Krankenbett kann es Probleme geben, wenn die Krankenhausmitarbeiter nur Angehörige zum Patienten vorlassen oder der Arzt Ihnen keine Auskunft über den Zustand Ihres Partners geben will. Unverheiratete Partner sollten sich daher rechtzeitig gegenseitige Vollmachten ausstellen und einen Partnerschaftsvertrag abschließen. Darin kann geklärt werden, wer gemeinsame Kredite zurückbezahlt, wie der Hausrat und das Vermögen aufgeteilt werden, wer das Wohnrecht Grundbucheintrag nicht vergessen!

Eingetragene Lebenspartnerschaften werden steuerlich nun wie Ehepartner behandelt

Das ist zwar unromantisch, hilft aber bei einer Trennung den Rosenkrieg zu vermeiden und beseitigt auch im Todesfall alle Unklarheiten. Übrigens: Wenn ein Partner bezieht, dann wird auch in einer eheähnlichen Gemeinschaft das Gehalt des anderen Partners angerechnet. Dem Arbeitsamt ist es nämlich vollkommen egal, ob Sie verheiratet sind oder nicht, hier zählt nur der gemeinsame Haushalt.

Auch steuerlich gibt es keine Vorteile Steuerlich gesehen, stehen unverheiratete Paare schlechter da als Ehepartner. Sie haben nämlich nicht die Möglichkeit die günstigere oder die zu wählen. Der Nachteil ist dann am größten, wenn ein Partner deutlich weniger verdient oder gar nicht berufstätig ist.

Allerdings kann auch in einer eheähnlichen Gemeinschaft der Besserverdienende als Ausgleich, seine Aufwendungen für den des anderen steuerlich geltend machen.

Einziger Pluspunkt: Dafür brauchen Partner in einer eheähnlichen Gemeinschaft eventuell keine Steuererklärung abzugeben. Ob das auf Sie zutrifft, erklärt unser Artikel.

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