Question: Sind Frauen und Männer Größen gleich?

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Das Größensystem unterscheidet sich bei Männern und Frauen. Darüber hinaus wird zwischen europäischen und US-amerikanischen Größen unterschieden, wobei in Europa manche Staaten vom EU-Größensystem abweichen.

Haben Männer andere Gefühle als Frauen? Sind Frauen und Männer Größen gleich? es womöglich Differenzen in ihren kognitiven Fähigkeiten? Forscher versuchen herauszufinden, ob und welche Unterschiede es zwischen Mann und Frau gibt — und gewinnen dabei unerwartete Erkenntnisse Niemand kann sich sein Geschlecht aussuchen: Wir wachsen mit unserer sexuellen Identität auf und allen Vor- oder Nachteilen, die diese Rolle für den Lebensweg mitbringen mag.

Und doch hat wohl jeder schon darüber nach­gedacht, wie es wäre, die Welt aus den Augen des anderen Geschlechts zu betrachten: Würden wir dann anders empfinden, Menschen, Situationen und Handlungen anders bewerten? Denn immer noch gibt es das Klischee, nach dem Männer technikvernarrt sind, durchsetzungsstark — aber unfähig, ihre Gefühle zu benennen.

Wogegen Frauen angeblich gut vermitteln können, aber keinen Sinn für Orientierung haben und sich schwertun, Ent­schei­dungen zu fällen. Kaum etwas beeinflusst unsere Zufriedenheit so stark wie eine Partnerschaft: Das Zusammenleben schenkt Kraft und Geborgenheit, birgt oft aber auch Streit und Enttäuschung. Paarforscher haben herausgefunden, dass vier Faktoren Beziehungen dauerhaft stabil halten — und aus welchen Gründen andere scheitern Viele Menschen glau­ben, solchen Zerrbildern lägen reale Unterschiede zugrunde — schließlich formen Chromosomen und Hormone unsere Kör­per ja in der Regel typisch männlich oder weiblich.

Wie sollte dies nicht auch das Denken, Fühlen und Verhalten der jewei­ligen Geschlechter beeinflussen? Doch empfinden Männer und Frauen tatsächlich unterschiedlich? Wie groß sind die Differenzen in Fragen der Persönlichkeit, in den Fähigkeiten, Einstellungen, Interessen wirklich?

Und wenn es Unterschiede gibt — sind die im Gehirn verortet? Oder in den Genen verankert? Und legen sie uns bestimmte Wege durch unsere Leben nahe? Faktoren der Wesensprägung sind hochkomplex Es ist außerordentlich schwierig, diese Fragen eindeutig zu beantworten — zu komplex sind die Faktoren, die unser Wesen prägen, zu hartnäckig scheinen sich bestimmte Überzeugungen und Prämissen in dieser Debatte zu halten.

Daher wird auch unter Forschern darüber gestritten, ob Geschlechter­differenzen angeboren oder anerzogen sind, erlernt oder evolutionäres Erbe. Manche sehen die Unterschiede als eher sozial konstruiert, an­dere als biologisch programmiert. Gehirn: Wie unterscheiden sich die Geschlechter im Denk­organ?

Hormone: Welchen Einfluss haben Östrogen und Testosteron? Um diese Fragen präziser zu klären, haben die Experten zahllose Gehirnscans, Tests, Experimente und Fragebögen ausgewertet. Was sie gefunden haben, mag überraschen: Es deutet zum einen darauf hin, dass sich geschlechtsspezifische Trennlinien längst nicht so klar ziehen lassen wie lange gedacht. Und zum anderen könnten bereits winzige biologische Nuancen große Auswirkungen haben.

Menschen, die ihr Leben in einem positiven Licht Sind Frauen und Männer Größen gleich?, strahlen oft eine besondere innere Ruhe aus. Wie können wir diesen Zustand am ehesten erreichen? Und was ist die Basis unseres Wohlbefindens? Wie unterscheiden sich die Gehirne von Mann und Frau?

Weshalb es Frauen mit typisch männlichen Hirnstrukturen gibt — und Männer mit typisch weiblichen Viele Menschen gehen davon aus, dass sich geschlechtstypische Sind Frauen und Männer Größen gleich?

und Vorlieben in Strukturen des Denkorgans widerspiegeln. Für sie ist klar: Es gibt ein Frauenhirn und ein Männerhirn. Tatsächlich sind die Gehirne von Männern nicht zuletzt schon aufgrund von deren rein statistisch betrachtet größerer Körpermasse im Schnitt gut zehn Prozent voluminöser und gut 100 Gramm schwerer. Und auch unabhängig vom Einfluss der Gesamtgröße zeigt sich in bestimmten Bereichen ein unterschiedliches Volumen — zum Sind Frauen und Männer Größen gleich?

im Hip­po­campus, einer Gehirnregion, die an Erinnerungsvermögen und Lernen, aber auch an der Steuerung von Affekten beteiligt ist. Oder im Nucleus caudatus, dem Schweifkern, der mitverantwortlich komplexe Bewe­gungsabläufe kon­trol­liert. Gehirne sind nicht typisch männlich oder weiblich Inzwischen ist jedoch klar: In den meisten Fällen ergibt es wenig Sinn, ein Gehirn anhand derartiger anatomischer Auffälligkeiten als typisch männlich oder typisch weiblich zu kategorisieren.

Ein internationales Team von Neurowissenschaftlern hat anhand von Kernspintomografie-Aufnahmen die Gehirne von mehr als 1400 Personen im Alter zwischen 13 und 85 Jahren analysiert und sich dabei auf die Hirnregionen mit den größten geschlechtsspezifischen Unterschieden konzen­triert. Doch auch in diesen Bereichen fanden die Forscher noch starke Überschneidungen zwischen den Geschlechtern: Zwar war der linke Hippocampus bei Männern meist größer als bei Frauen. Aber gleichzeitig gab es Frauen, die einen eher großen linken Hippocampus aufwiesen — und Männer, deren Hippocampus kleiner war als der einer Durchschnittsfrau.

Um diese Überlappungen darzustellen, haben die Forscher ein Spek­trum von Merkmalen für das gesamte Gehirn entworfen: An dem einen Ende dieses Spektrums Sind Frauen und Männer Größen gleich? sie jene Merkmale fest, die eher typisch für männliche Gehirne waren, an dem anderen Ende jene, die häufiger bei Frauen zu beobachten waren.

Danach bewertete das Team Sind Frauen und Männer Größen gleich? einzelne in der Studie untersuchte Gehirn Region für Region, um es entsprechend auf dem Spektrum zu verorten. Mehr zur Ausgabe Das Gehirn formt das Verhalten — und das Verhalten formt das Gehirn Das Ergebnis: Das gleiche Gehirn kann in einem Bereich am weiblichen und in einem anderen Bereich am männlichen Ende des Spektrums liegen.

Ein typisch weibliches Merkmal sagt nichts darüber aus, ob auch andere Hirnregionen weiblich geprägt sind.

99.999999 % aller Männer sind Bi

Nur sechs Prozent der Gehirne zeigten allein typisch weibliche oder männliche Strukturen. Die überwiegende Mehrheit der untersuchten Denkorgane wies eine Mischung aus männlichen und weib­lichen Merkmalen auf.

Das Geschlecht hat also einen Sind Frauen und Männer Größen gleich? auf die Struktur und Funktionsweise des Gehirns — aber jedes einzelne Gehirn ist ein Mosaik. Ob und wie diese Unterschiede in den Strukturen mit dem Verhalten zusammenhängen, ist nicht hinreichend geklärt. Denn das Gehirn formt das Verhalten — und das Verhalten formt das Gehirn. Vor allem Erfahrungen, die wir wiederholt machen, können das Denk­organ nachhaltig prägen.

Alltägliche Anforderungen sorgen dafür, dass sich unser Gehirn dem Bedarf anpasst, ganz individuell. Möglich wäre es also auch, dass unterschiedliche Alltagserfahrungen von Männern und Frauen ihre Gehirne geschlechtsspezifisch formen und dazu führen, dass sie sich je nach Geschlecht unterschiedlich verhalten. Aber es gibt einen dritten Faktor in dieser Wechselbeziehung: die Hormone. Welchen Einfluss haben Botenstoffe auf Denken und Fühlen? Wieso Frauen ängstlicher und Männer impulsiver sind — und wann sich dieses Verhältnis umkehrt Beide Geschlechter produzieren sowohl männertypische Hormone wie Testosteron als auch frauentypische wie Östrogen und Progesteron — allerdings in unterschiedlichen Konzentrationen: Die Menge an Testosteron im Körper eines Mannes ist im Mittel zehnmal so hoch wie die im Körper einer Frau.

Der Hormonspiegel beeinflusst Eigenschaften, Verhaltensweisen und Persönlichkeitsmerkmale wie beispielsweise die Extraversion oder auch die mütterliche Fürsorge. Er entscheidet mit darüber, wie impulsiv ein Mensch handelt, wie viel Vertrauen er in andere und in sich selbst hat, wie er Gefühle empfindet und verarbeitet. Experimente zeigten: Wenig Testosteron macht sensibel und empfindungsstark In einem Experiment zeigten Forscher der Universität Montreal 25 Frauen und 21 Männern diverse Bilder: amüsante, furchteinflößende, traurige.

Die Teilnehmer sollten ihre Gefühle beim Anblick der Bilder beschreiben, gleichzeitig untersuchten die Forscher ihre Hirnaktivität per Magnetresonanztomografie und analysierten ihre Hormonspiegel im Blut.

Das Ergebnis: Frauen empfanden die negativen Emotionen stärker — und je niedriger ihr Testosteronspiegel war, desto sensibler reagierten sie. Frauen zeigen eine schwächere Verknüpfung von Gefühls- und Kon­­troll­zentrum Je höher der Testosteronspiegel der Probanden war, umso stärker waren diese beiden Areale in ihrem Gehirn verknüpft. Frauen haben im Schnitt ­einen niedrigeren Testosteronlevel, sie zeigten daher eine schwächere Verknüpfung von Gefühls- und Kon­­troll­zentrum — und reagierten stärker auf negative Reize.

Das könnte möglicherweise erklären, so schlossen die Forscher, weshalb Frauen beispielsweise doppelt so häufig an Depressionen und Angststörungen leiden wie Männer. Individuell ist die Zusammensetzung der Hormonmischung allerdings sehr unterschiedlich — und vor allem: Sie verändert sich im Lauf der Zeit.

Kein Gehirn ist ein Leben lang dem immer gleichen Hormoncocktail ausgesetzt. Je nach Tages- und vermutlich zudem je nach Jahreszeit unterliegt auch der Hormonspiegel von Männern starken Schwankungen.

Bei Frauen verändert sich die Konzentration der Botenstoffe im Blut im Laufe des Menstruationszyklus sowie mit dem Einsetzen einer Schwangerschaft oder der Menopause.

Mit enormer Wirkung: Studien zeigen, dass die Hormonflut während einer Schwangerschaft das Gehirn in bestimmten Bereichen regelrecht umgestaltet. Mehr noch: Auch die subtileren hor­monellen Schwankungen im Monatsrhythmus der Menstruation verändern regelmäßig die Hirnstruktur. Parallel zum ansteigenden Östro­genspiegel bis zum Eisprung nimmt beispielsweise das Sind Frauen und Männer Größen gleich? des Hippocampus zu. Was sind Geschlechter, was ist eine geschlechtliche Identität?

Die vermeintlich einfache Frage hat viele Antworten. Sie widersprechen sich oft - und sind erbittert umkämpft Soziale Faktoren haben Einfluss auf biologische Vorgänge im Körper Möglicherweise wirkt sich der Hormonspiegel nicht nur auf Emotionen und Verhalten aus, sondern auch auf kognitive Leistungen. Während ihrer Mens­truation, wenn der Östrogenspiegel niedrig ist, zeigen Frauen beispielsweise ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen. Umgekehrt können Verhalten und Erfahrungen die Hormonaktivität beeinflussen — etwa die Konfrontation mit Geschlechterklischees.

Bei einem Experiment sollten männliche und weibliche Teilnehmer Aufgaben zum räumlichen Denken lösen. In einem der beiden Männerteams wurde zuvor darüber gesprochen, dass diese Fähigkeit im Durchschnitt bei Männern stärker ausgeprägt ist als bei Frauen. Die Folge: Bei diesen Probanden lag der Testosteronspiegel um 60 Prozent höher als in der Kontrollgruppe. Schon die Erwartung also, allein aufgrund ihres Geschlechts bei dem Test besser abzuschneiden, hatte offenbar das Selbstvertrauen dieser Männer gestärkt, ihre Körper schütteten mehr Testosteron aus was ihnen wiederum wohl ermöglichte, die Aufgabe schneller und besser zu lösen.

Auch soziale Faktoren haben also zuweilen Einfluss auf biologische Vorgänge im Körper. Und: Oft hängt es von der jeweiligen Situation ab, wie Frauen und Männer bestimmte Auf­gaben lösen, wie sie sich und ihre Fähigkeiten einschätzen. Gibt es spezifisch männliches oder weibliches Verhalten? Beide Persönlichkeitsmerkmale waren bei Frauen im Schnitt stärker ausge­prägt als bei Männern, und das kul­tur­übergreifend. Allerdings fiel der Effekt mal mehr, mal weniger deutlich aus. Er war vergleichsweise groß, wenn die Teilnehmer direkt befragt wurden und ihre Persönlichkeit selbst einschätzen sollten — und deutlich kleiner, wenn die Unterschiede implizit erhoben wurden, zum Beispiel in Assoziationstests.

Wie werden Herrengrößen in Damengrößen umgerechnet?

Offenbar ließen sich die Probanden in ihrer Selbsteinschätzung von Stereotypen und sozialen Erwartungen beeinflussen. Frauen hielten sich für em­pa­thi­scher oder wollten so gesehen werdenMänner gaben sich weniger verletzlich.

Oft haben wir also unbewusst Vorstellungen darüber, wie Männer und Frauen sind und sein sollen. Denn Stereotype prägen unser Selbstbild, unseren Blick auf andere, unser Verhalten.

Spätestens im Vorschulalter kennen auch Kinder diese Rollenmuster. Viele Forscher halten Geschlechterunterschiede daher sogar für komplett anerzogen. Studie belegte: Der größte Geschlechterunterschiede liegt in der Körperbeschaffenheit Die Sind Frauen und Männer Größen gleich? an der Universität Wisconsin hat 46 Meta-Analysen ausgewertet, in die wiederum Daten aus mehreren Tausend Studien eingeflossen waren.

Sie überprüfte Unterschiede für insgesamt 124 Faktoren, darunter mathematische und sprachliche Leistungen, Wahrnehmung, Motorik, aber auch Aspekte wie Aggression, Sexualverhalten oder Lebenszufriedenheit. Der größte Geschlechterunterschied, den sie dabei fand: Männer werfen ein Wurfgeschoss besser als Frauen; deutlich schneller, deutlich weiter. Auch sprinten sie schneller und haben einen härteren Griff.

Angesichts der Sind Frauen und Männer Größen gleich? in Körpergröße und Muskelmasse war das kein besonders überraschender Befund. Vergleichsweise groß fiel der Unter­schied bei einer Aufgabe aus, die Sind Frauen und Männer Größen gleich? räumliche Vorstellungsvermögen tes­tet. Bei der mentalen Rotation dreidimensio­naler Objekte müssen die Probanden sich im Kopf vorstellen, wie eine abgebildete Figur aussieht, wenn sie in eine bestimmte Richtung gedreht wird.

Schon in den Jahren vor der Pubertät beginnt sich die Beziehung zwischen Eltern und Kind zu verändern. Mit einfachen Mitteln lässt sich das Verhältnis in der Zeit der Vorpubertät festigen Laut Forschern zeigen Frauen größeres Interesse an Menschen als an Dingen Männer sind dabei im Vorteil — und zwar Sind Frauen und Männer Größen gleich?

auf der Welt, in unterschiedlichsten Regionen und Kulturen. Aber je nach Herkunft der Probanden ist ihr Vorsprung mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Und innerhalb der Geschlechter gehen die Leistungen viel weiter auseinander: Zwei zufällig ausgewählte Männer unterscheiden sich in dieser Fähigkeit also oft stärker als ein Mann und eine Frau, die jeweils dem Geschlechterdurchschnitt entsprechen.

Sind Frauen und Männer Größen gleich?

Bei den meisten kognitiven Leistungen und bei den psychischen Merkmalen waren die Differenzen zwischen Männern und Frauen deutlich geringer. Und für 78 Prozent der untersuchten Variablen konnte Janet Hyde keine oder nur kleine Unterschiede feststellen. Bei zehn Merkmalen fanden die Forscher größere Abweichungen zwischen den Geschlechtern: Männer sind aggressiver, schneiden bei der Fähigkeit zur mentalen Rotation besser ab und legen bei der Partnerwahl größeren Sind Frauen und Männer Größen gleich?

auf physische Attraktivität. Frauen sind schmerzempfindlicher, haben engere Bindungen an Bezugspersonen und zeigen größeres Interesse an Menschen als an Dingen. Kaum messbare Unterschiede bei psychischen Merkmalen Wie die Unterschiede zustande kommen, konnten die Wissenschaftler aus ihrem Datenberg zwar nicht ablesen. Bei mehr als drei Vierteln der untersuchten psychischen Merkmale aber fanden sie breite Überschneidungen zwischen Männern und Frauen.

Ob kognitive Leistungen, Persönlichkeit, Sozialverhalten oder allge­meines Befinden: Wenn es überhaupt mess­bare Unterschiede gab, waren sie über­­wiegend klein oder sehr klein. Wenn Männer und Frauen also derart viel gemein haben: Weshalb glau­ben dann so viele fest daran, dass die Geschlechter verschieden sind?

Umwelteinflüsse, aber auch die eigene Lebensführung, Sind Frauen und Männer Größen gleich? Einfluss darauf, wie die Gene in unserem Körper wirken. Das zeigen verschiedene Studien Die Antwort der Forscher: Weil Menschen dazu neigen, nicht den Durchschnitt, sondern die Extreme wahrzunehmen — so Zlatan Krizan.

Möglicherweise fallen ihnen auch mehrere kleine Unter­schiede gleichzeitig auf, die sich zu einem anderen Gesamtbild summieren. Allerdings: Da rund die Hälfte der Wesensmerkmale eines Menschen von den Eltern an die Kinder vererbt werden, spricht vieles dafür, dass einzelne geschlechterspezifische Charaktermerkmale eine erbliche Komponente haben.

Hinzu kommen vielfältige pränatale und nachgeburtliche Prägungen sowie Erfahrungen im späteren Kindesalter und in der Pubertät, die ihrerseits einen Teil der Persönlichkeit und des Ver­hal­tens eines Jungen oder Mädchens formen. Auf all diesen Ebenen können kleine biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern auftreten.

Die Sozialisa­tion und Prägung durch die Familie kann sie dann ausgleichen — oder verstärken. Forschung zeigte: Im Mittel trennt die Geschlechter weniger als angenommen Es gibt sie also, die emotionalen und kognitiven Differenzen zwischen Frauen und Männern.

Und auch wenn sie eher klein sind, haben sie im Einzelfall wohl erkennbare Auswirkungen.

Sind Frauen und Männer Größen gleich?

Zugleich zeigt die Forschung: Im Mittel trennt die Geschlechter in ihrem Denken, Fühlen und Verhalten weniger als oft angenommen — und eine mutmaßlich typische Eigenschaft sagt wenig aus über die ganze Persönlichkeit. Ein Mann, der sich über seine Ge­füh­le ausschweigt, ist deshalb noch lange kein pragmatischer Problemlöser, der Konkurrenz und Wettkampf liebt. Und ei­ne Frau, die jede ihrer Emotionen in stundenlangen Gesprächen sezieren möch­te, hat sich vielleicht in ihrem Leben noch nie verlaufen und kann großartig Karten lesen.

Und so wenig wir uns das eigene Geschlecht aussuchen können: Es weist unser Wesen wohl nicht in Schranken, die nur eine andere Art Mensch überwinden könnte.

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