Question: Was steckt hinter dem Märchen Hänsel und Gretel?

Bei Hänsel und Gretel geht es um versuchten Kindsmord, Kannibalismus und die böse Stiefmütter. Die Geschichte beginnt mit einer Ungeheuerlichkeit. Abends im Bett liegt ein armer Holzfäller, der sich den Kopf darüber zerbricht, wie er seine zwei Kinder und seine Frau noch durchfüttern soll.

Was lernt man aus dem Märchen Hänsel und Gretel?

Das Märchen ,,Hänsel und Gretel beschreibt den Weg dieser Kinder, auf dem sie Identität, Autonomie sowie Selbstvertrauen erlangen. Die beiden Kinder werden im Wald ausgesetzt, um ihren eigenen Weg nach Hause zu finden. Auf diesem Weg lernen sie, ohne ihre Eltern mit schwierigen Situationen fertig zu werden.

Warum gingen Hänsel und Gretel in den Wald?

Hänsel und Gretel waren sehr hungrig. Sie gerieten immer tiefer in den Wald. Bis sie ein schönes schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen sahen. Als das Vöglein davon flog, folgten Hänsel und Gretel dem Vogel.

Wer hat Hänsel und Gretel erfunden?

Mit diesem vorsätzlichen Kindsmord beginnt eines der beliebtesten Märchen der Gebrüder Jacob und Wilhelm Grimm: Hänsel und Gretel. In der ersten Fassung (hier können Sie das Märchen nachlesen) von 1812 war es noch die leibliche Mutter, die die Kinder loswerden wollte.

Was finden Hänsel und Gretel im Wald?

Als sie mitten in den Wald gekommen waren, sprach der Vater: Nun sammelt Holz, ihr Kinder, ich will ein Feuer anmachen, damit ihr nicht friert. Hänsel und Gretel trugen Reisig zusammen, einen kleinen Berg hoch. ... Und weil sie die Schläge der Holzaxt hörten, so glaubten sie, ihr Vater wär in der Nähe.

Was waren die letzten Worte der Hexe Hänsel und Gretel?

Hänsel bückte sich und steckte so viele in sein Rocktäschlein, als nur hinein wollten. Dann ging er wieder zurück, sprach zu Gretel: Sei getrost, liebes Schwesterchen, und schlaf nur ruhig ein, Gott wird uns nicht verlassen, und legte sich wieder in sein Bett.

Wie Kennzeichen Hänsel und Gretel den Weg in den Wald?

Sie erhielten ihr Stückchen Brot, das war aber noch kleiner als das vorigemal. Auf dem Wege nach dem Wald bröckelte es Hänsel in der Tasche, stand oft still und warf ein Bröcklein auf die Erde.

Was verstreuten Hänsel und Gretel?

Am nächsten Tag führen die Eltern Hänsel und Gretel tief in den Wald und setzen die Kinder an einem finsteren Platz aus. Der pfiffige Hänsel hat Kieselsteine verstreut, um den Weg zurückzufinden, denn er wusste vom Aussetzen im Wald. Jedoch gehen ihm während des Weges die Kieselsteine aus und er muss Brotkrumen nehmen.

Generationen sind mit den Märchen der Gebrüder Grimm groß geworden. Die mitunter grausamen Geschichten sind voll von Symbolik und deuten auch historische Missstände an.

Was steckt hinter dem Märchen Hänsel und Gretel?

Die Geschichte beginnt mit einer Ungeheuerlichkeit. Abends im Bett liegt ein armer Holzfäller, der sich den Kopf darüber zerbricht, wie er seine zwei Kinder und seine Frau noch durchfüttern soll. Es reicht einfach nicht für alle. Was soll er bloß tun?

Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los.

Was steckt hinter dem Märchen Hänsel und Gretel?

In der ersten Fassung hier können Sie das Märchen nachlesen von 1812 war es noch die leibliche Mutter, die die Kinder loswerden wollte.

Ab 1843 ersetzten die Grimms sie durch eine Stiefmutter. Auch durch solche Feinheiten verfestigte sich das Bild der bösen Stiefmutter in der Welt. Doch in der Geschichte der beiden ausgesetzten Kinder werden noch weitere Motive aufgeführt, die heute wohl kaum in pädagogisch einwandfreien Erzählungen Raum finden würden: Hungersnot, Kannibalismus, Tod.

Hungern im Märchen Am Anfang des Märchens steht der Hunger. Das Märchen selbst haben die Gebrüder Grimm mündlich aufgeschnappt, es soll aus Hessen stammen. Laut der Volkskundlerin Sabine Wienker-Piepho gibt es lokale Varianten dieses Märchens - sogar auf Madagaskar. Dass Hunger zu Zeiten der Grimms immer wieder ein Problem war, ist historisch belegt. Die Zeit des Dreißigjährigen Kriegs 1618-1648 war durchzogen von Hungernöten. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts führten kalte Winter immer wieder zu Missernten, die Jahre zwischen 1770 und 1772 waren in Europa eine Ernte-Katastrophe.

Märchen transportieren menschheitsgeschichtliche Tabus, meint Maar. Der Literaturexperte stellte sich die logische Frage: Warum sollte die Hexe die Kinder fressen wollen? An Kalorien mangele es ihr ja nun nicht, sie lebe schließlich in einem Zuckerhäuschen. Seine Theorie: Märchen gehen auf alte Geschichten aus frühester Zeit zurück, spiegeln Erlebtes aus vergangenen Zeiten.

Er verortet die Geschichte von Hänsel und Gretel im Dreißigjährigen Krieg - einer Zeit, in der es zu entsetzlichen Hungersnöten kam. Und solch schreckliche Zeiten würden auch eines der schlimmsten Tabus möglich machen: Kannibalismus. Sind Mutter und Hexe eine Person?

Und Maar geht sogar noch weiter: Er glaubt, dass die Stief- Mutterund die Hexen im Grunde eine Person sind. Und das den Kindern bei der Hexe das bevorsteht, was ihnen sonst zu Hause hätte blühen können - nämlich der Kannibalismus durch die Eltern. Maar stützt seine Theorie darauf, dass die Sprache der beiden Frauenfiguren im Märchen sehr ähnlich ist.

Ein weiteres Argument: Als die Kinder im Märchen die Hexe im Ofen verbrennen und nach Hause gehen, ist auch die Mutter gestorben. Der Triumph der Kinder über eine zweigeteilte Frauenfigur, so der Experte.

Magie der Märchen

Aber Maar räumt ein: Er glaubt nicht, dass dieses Märchen bewusst so angelegt wurde. Die Grimms haben nicht vorsätzlich diese Frauenfiguren entwickelt. Vielmehr würden in Märchen solche Interpretationen mitschwingen. Märchen würden Tabus und Grausamkeiten der Menschheitsgeschichte zwar thematisieren, aber eben auf eine besondere Art, die es den Zuhörern möglich macht, sie noch zu goutieren.

Das Verlassen werden von den Eltern, der dunkle Wald, eine böse Hexe - aber auch der Triumph über die eigenen Ängste.

Brot

Der Psychoanalytiker Eugen Drewermann sieht kindliche Urangst im Mittelpunkt der Geschichte. Totalverzicht auf eigene Nahrung als Bedingung, zur Mutter zurückzufinden. Mehr Selbsteinschränkung ist für ein Kind kaum möglich.

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Eine goldene Kugel fällt ins Wasser. Welches Märchen kommt Ihnen in den Sinn? Quak, quak - es ist der Froschkönig! Ein angebissener Apfel, eine schlafende Frau? Wir lassen aber auch Cinderella gelten. Welche Geschichte ist wohl gemeint? Wer sich ungefragt mit Süßigkeiten vollstopft, bekommt Probleme - so wie Hänsel. Der Ernährungsexperte und Autor Udo Pollmer sieht das anders.

Die im Märchen verborgene Botschaft habe wenig mit Hunger, Zuckerzeug und Übergewicht zu tun. Hänsel und Gretel macht kleinen Kindern Mut, verleiht ihnen Zuversicht! In den, die auf dieser Seite veröffentlichten Inhalten gibt es keine ausdrücklichen oder stillschweigenden Zusicherungen oder Garantien in Bezug auf Vollständigkeit, Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Eignung oder Verfügbarkeit für irgendeinen Zweck.

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