Question: Ist es ab 35 Risikoschwanger?

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Aus medizinischer Sicht gelten erstgebärende Frauen ab 35 Jahren als Spätgebärende und damit als Risikoschwangere. Das heißt jedoch nicht, dass Schwangere ab diesem Alter zwangsläufig mit Komplikationen rechnen müssen. Auch im höheren Alter kann eine Schwangerschaft ganz ohne Probleme verlaufen.Aus medizinischer Sicht gelten erstgebärende Frauen ab 35 Jahren als Spätgebärende und damit als Risikoschwangere

Hat dir der Arzt eine Risikoschwangerschaft attestiert? Damit bist du nicht allein, ein großer Teil der Schwangerschaften gilt heutzutage als Risikoschwangerschaft.

Die Sorge, die aus dem bloßen Eintrag in den Mutterpass entsteht, ist meist unbegründet. Aber wofür steht der Begriff überhaupt und was bedeutet das für den weiteren Schwangerschaftsverlauf? In diesem Artikel klären wir deine Fragen.

Keine Sorge — Risikoschwangerschaften sind recht häufig Während noch vor vier Jahren drei von vier Frauen als risikoschwanger galten, sind es momentan nur noch etwa ein Drittel.

Und das Ist es ab 35 Risikoschwanger? nicht daran, dass sich irgendetwas in der Gesundheit der Frauen geändert hätte. Vielmehr wurden die Kriterien angepasst, um eine realistischere Einschätzung der Lage zu ermöglichen. Was vorher ein Katalog mit 50 möglichen Gründen war und auch Erkrankungen in der Familie mit einschloss, ist nun auf eine überschaubare Liste zusammengeschrumpft. Außerdem muss ein Frauenarzt seit 2014 explizit im Mutterpass vermerken, ob eine Risikoschwangerschaft vorliegt oder nicht.

Das führt dazu, dass Ist es ab 35 Risikoschwanger? dieses Prädikat nicht mehr ganz so leichtfertig vergeben. Denn die betroffenen Schwangeren sollen ja nicht unnötig verunsichert werden.

Kriterien für eine Risikoschwangerschaft Ob eine Schwangerschaft eine Risikoschwangerschaft ist oder nicht, kann sich gleich zu Anfang entscheiden oder erst im Verlauf herausstellen. Die im Schwangerschaftsverlauf erkannten Schwierigkeiten sind dabei mit wenigen Ausnahmen meist dringlicher als Risiken, die gleich von vornherein als solche eingestuft wurden. Das Alter stellt also den Hauptgrund für eine Risikoschwangerschaft dar. Erfahrungsgemäß steigt das Risiko für Komplikationen mit steigendem Alter leicht an.

Über 35 zu sein, heißt aber dennoch nicht, dass es zu Problemen kommen muss. Die meisten Schwangerschaften von Spätgebärenden verlaufen ebenfalls problemlos. Ein Kaiserschnitt kann dazu führen, dass die Gebärmutter bei der folgenden Ist es ab 35 Risikoschwanger? nicht genug durchblutet wird oder Probleme unter der Geburt etwas wahrscheinlicher ist, als ohne Kaiserschnittnarbe, sodass ein zweiter Kaiserschnitt nötig werden kann. Mehrlinge kommen häufig etwas früher zur Welt als Einlinge.

Je früher die Geburt, desto höher das Risiko für das Kind.

Ist es ab 35 Risikoschwanger?

Diabetes, Herz- oder Nierenprobleme, Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen o. Meist werden diese Frauen so engmaschig Ist es ab 35 Risikoschwanger?, dass der Arzt etwaige Probleme frühzeitig abwenden kann. Ihr Immunsystem greift dann die Blutzellen des Babys an. Dies lässt sich heute frühzeitig im Blut feststellen und wird gut überwacht.

Mit gezielter Antikörpergabe kann das Risiko von Komplikationen beim Baby größtenteils minimiert werden. Denn es drohen schon bei kleinen Mengen ernste Folgen für das Baby. Schwangerschaftsmonat Ist es ab 35 Risikoschwanger?

solltest du einen Zuckerbelastungstest durchführen. Ergibt dieser erhöhte Werte, wird der Frauenarzt dich zum Spezialisten schicken. Diagnostiziert dieser einen Schwangerschaftsdiabetes, stellt dies unbehandelt ein Risiko dar.

Mit einer Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung kannst du Gestationsdiabetes aber gut in den Griff bekommen.

Ist es ab 35 Risikoschwanger?

Diese kann unbehandelt lebensgefährlich für Mutter und Kind werden. Daher überwacht man betroffene Schwangere besonders. In solchen Situationen ist eine genaue Überwachung vonnöten und die Schwangere damit eine Risikoschwangere. Denn dann kann eine Intervention in Form eines Kaiserschnitts nötig werden. Das bedeutet eine Risikoschwangerschaft für die Frau Der Eintrag Risikoschwangerschaft bedeutet erst einmal nicht viel.

Sorgen machen müssen sich die wenigsten Frauen. Denn was immer es ist, dass dir die Risikoschwangerschaft eingebrockt hat, wird dir höchstwahrscheinlich keine großen Probleme bereiten. Denk immer daran: viele Frauen gelten als Risikoschwangere. Die allermeisten Babys kommen in Deutschland aber gesund zur Welt.

Ab 35 automatisch Risikoschwangerschaft???

Und darum geht es eben nur, um eine engmaschige, gezielte Überwachung, damit der Arzt bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten frühzeitig gegensteuern kann.

Und das ist allemal besser, als völlig unerwartet mit Komplikationen kämpfen zu müssen. Also Kopf hoch, du bist in guten Händen! Wenn du verunsichert bist, sprich am besten mit deiner Hebamme darüber. Meist kann sie dir die Sorgen ganz schnell nehmen. So kannst du deine Schwangerschaft viel besser genießen! Kritik am Begriff Risikoschwangerschaft Eine Risikoschwangerschaft wird wie eingangs erwähnt mittlerweile etwas seltener attestiert und das zu Recht.

Denn viele der Kriterien, wie Ist es ab 35 Risikoschwanger?. Ein weiterer Punkt ist der finanzielle Aspekt. Kritiker sehen die Grenze zwischen tatsächlich nötigen und finanziell lohnenden Untersuchungen verschwimmen. Diese zahlt die Kasse aber oft nicht, weil sie eben eigentlich auch nicht nötig sind.

Es bleibt der leise Verdacht, dass deshalb so viele Frauen als Risikoschwangere eingestuft wurden und werden, weil sich so mehr abrechnen lässt. Leider lässt sich oft nur im Nachhinein sagen, ob der Stempel der Risikoschwangerschaft begründet war oder nicht. Und die Verantwortung für ein unerkanntes Risiko will auch kein Arzt mehr übernehmen, da er sonst verklagt werden kann. Da hilft nur ein klein wenig Gelassenheit und Vertrauen in die eigene Wahrnehmungsfähigkeit.

Eine Risikoschwangerschaft kann dazu führen, dass der Frauenarzt ein erteilt, muss aber nicht und tut es auch in den meisten Fällen nicht.

Die Entscheidung liegt allein beim Arzt und ist abhängig von deiner Tätigkeit und dem tatsächlichen Risiko. Eventuell kommt, je nachdem was deine Aufgaben sind, ein Teilbeschäftigungsverbot infrage. Das heißt, dein Arbeitgeber darf dich in bestimmten Bereichen nicht mehr einsetzen. Sprich am besten mit deinem behandelnden Arzt darüber. Hast du noch Fragen zum Thema Risikoschwangerschaft? Hast du selbst schon Erfahrungen damit gemacht, die du teilen willst? Schreib uns gern einen Kommentar.

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